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Informationen zum Thema:
Forum:
DieTagtraeumer
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
galatea, DieTagtraeumer, Mel

ich bin verwirrt

Startbeitrag von galatea am 12.07.2002 06:33

Hallo...

Ich weiss nicht mal ob das "Okay" ist das ich hier schreibe und ob es hierher gehört, falls nicht löscht es bitte einfach,ich entschuldige mich dann im vorraus schon mal dafür....(sorry im vorraus sollte ich durcheinander schreiben oder so)

Also ich fange am besten einfach mal an...Mein Freund und ich sind im Grunde denke ich ganz glücklich,und was mir das wichtigste ist immer ehrlich zueinander. Er erzählte mir sofort als es "mehr" zwischen uns wurde von all seinen "Problemen" - zumindest von denen die er selbst wusste - ! Er leidet an SVV (wie ich auch aber das tut ja nichts zur sache) und an Magersucht(was zugegeben mir oft zu schaffen macht...weil ich Angst um ihn habe) des weiteren hat/hatte er mit Drogen zutun(ich weiss das verleitet viele zu Vorurteilen,aber er ist nicht typisch "drogenabhängig" ich denke ich hätte es nie bemerkt und deshalb bin ich ihm dankbar das er es mir sagte).Ich dachte das wir das alles schaffen...ich war immer die "Starke",die die gesagt hat "wir schaffen das.... gemeinsam!" die die ihm hilft wenn er wieder in sein "loch" fällt und sterben möchte...ich dachte immer es wäre kein Problem für mich die "Starke" zu sein/sein zu müssen. Doch gestern abend sagte er mir er müße mit mir reden da er beim Arzt gewesen sei - ich dachte sofort daran das es (wiedermal) etwas mit seiner Magersucht zutun hat und bereitete mich darauf vor ihn wieder aufzubauen(denn nach arztbesuchen ist er sehr depressiv).Doch es kam alles anders.Er sagte mir ganz direkt das der Arzt ihm die Diagnose MPS erteilte! Ich wusste sehr wohl was dies bedeutete denn davon gehört hatte ich schon...doch es ist etwas ganz anders wenn es um jemanden geht der einem so nahe steht.Ich saß da und wusste nicht was ich sagen sollte - aber ich musste doch was sagen- zumindest hatte ich das Gefühl. Doch anstatt zu reden fing ich an zu weinen, im Nachhinein denke ich es lag nich an der Diagnose des Arztes sondern das ich einfach unter all dem Druck gestern zusammenbrach...das war einfach das Tröpfchen was das Faß zum überlaufen brachte... ! Er verstand mich und versuchte mich zu trösten, er sagte mir er habe sich nicht verändert,nur wisse er ja jetzt was mit ihm sei. Doch stimmt das ? hat er sich nicht verändert?....er denkt das im Moment 3 Personen in ihm sind... 3Personen, als ersten kam mir die frage... lieben mich alle 3..oder nur 1? und wenn nur 1 wie gehe ich damit um? tausende von fragen waren/sind in meinem Kopf!Und ich habe die Angst das wir das nicht überstehen... ich will es,und einfach aufgeben werde ich ihn sicher nicht,aber bin ich stark genug? Er will eine Therapie machen, kann man "sowas" therapieren?....ich werde ihm auf alle fälle zur seite stehen so gut ich kann.... danke das ich mir hier ein wenig luft machen konnte....werde jetzt erstmal zur schule gehen....

Alles liebe euch allen

Galatea :-)

Antworten:

Hallo,
oh man da scheint sich ja einiges bei Euch angehäuft zu haben.
Erstmal "Hut ab" das du zu ihm/ihnen stehst.
So pro forma kann man da keine antwort geben. Ob das stimmt? keine ahnung aber wir glauben nicht das jemand einfach erfindet das er multi ist. Zumindest wäre für uns nicht nachvollziebar warum jemand das vortäuschen sollte.
Dann ob alle seine ip's dich lieben... das wissen wir auch nicht, das kannst nur du mit ihnen klären und rausfinden. bei uns gibt es schon unterschiede, mache empfinden einfach nur freundschaft oder ignorieren gar einen partner wärend eine/r oder mehrere den partner lieben.
Wir wissen auch nicht wirklich was wir dir raten könnten, außer vielleicht versuch mit ihnen ins gespräch zu kommen.
Ob Therapie möglich ist udn was nutzt hängt unserer meinung von verscheidenen Faktoren ab. Will er die therap. und seine anteile auch, und findet er einen guten thera der sich auskennt oder zumindest bereit ist sich mit der dis aus einanderzusetzen und zu lernen.
WIr haben selbst eine gute therapeutin gefunden. Sie hatte zwar im Anfang keine ahnung, aber sie war bereit zu lernen. Mittlerweile ist sie schon recht fit und kennt sich relativ gut aus. Was für uns aber noch wichtiger war, war das wir ihr vertrauen können.

Wenn DU weitere Fragen hast meld dich einfach. Bei intresse können wir Dir auch ein paar links geben.

Clara +Co

von DieTagtraeumer - am 12.07.2002 19:54
Hallo Tagtaeumer....

Danke für dein/euer Antwortposting es hat mich irgendwie sehr aufgebaut :) ... wir haben entschieden das wir das gemeinsam schaffen und ich glaube daran. Ich denke das ich auch mit dieser situation leben kann,denn ich liebe ihn/sie über alles, und egal was kommt oder wie schwer es wird/ist so schnell geb ich ihn/sie nicht auf...denn ich liebe ihn/sie jeden einzelnen und auch sollten sie es nicht so werde ich dies akzeptieren,auch wenns schwer ist. Ja er möchte eine Therapie machen, er hat am Mittwoch einen Termin... ich stehe ihm auch da zur seite, denn er möchte das ich dabei bin. wir wissen (er/sie und auch ich) das es nicht besser sondern erst wohl noch schlimmer/schwerer wird,doch das schaffen wir ich bin davon überzeugt. Denn er/sie und auch ich wollen mit ihm/ihnen umgehen und auch in Kontakt treten, sie verstehen (lernen) und so die Situation einigermaßen zu kontrollieren....wenn du/ihr nichts dagegen habt,werde ich hier weiter schreiben denn ich habe das gefühl das es mir hilft :).... übrigens wäre es seeeeeeeeeeeeehr lieb von dir/euch wenn du/ihr mir links geben könntet wo ich & er/sie uns informieren können... DANKE nochmal :)

Alles Liebe dir...

Deine Galatea :)

von galatea - am 13.07.2002 21:20
Hallöchen,
hey das freut mich total das wir dich mit den paar worten aufbauen konnten :-) natürlich kannst Du hier gerne weiter posten, iss ja nun mal ein forum *g* mit den links gib uns bitte noch 1 Tag Zeit, heute wird`s mal wieder enge mit der Zeit, aber ich denke bis morgen sollten wirs geschafft haben die links zu sortieren. (in 2 Jahren Internet kommt ne menge zusammen :D )
Alicia

von DieTagtraeumer - am 14.07.2002 06:59
Hi

erstmal zu Deiner Frage :) Ja, man kann MPS heilen und zwar sehr gut. In der Regel ist das so, dass man MPS Betroffenen nicht helfen kann, wenn man nicht die genaue Diagnose gefunden hat....sie werden meist sehr viele Jahre fehldiagnostiziert und somit auch nicht vernünftig therapiert. Hat man die richtige Diagnose gefunden und es erfolgt eine explizite Behandlung, geht es eigentlich berg auf :) Nicht, dass diese Therapie leicht und einfach ist, nein, aber es ebsteht eine sehr grosse Wahrscheinlichkeit, dass die Probleme eine Lösung finden und eine Entlastung stattfinden kann. Es gibt sehr viele Menschen, die sich nach einer erfolgreichen Therapie supi fühlen und ein ganz "normales" Leben führen können :)

Sehs micht so schwarz, Dein Freund hat tolle Chacen.
Ich wünsche Euch sehr viel Glück und drück Euch ganz doll die Däumchen :)

ALles liebe
Mel

von Mel - am 21.03.2004 16:10
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