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vor 8 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
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Manfred aus ObB, Ralf Wagner, Alfons Heck, Claus., korbi, Bernd Schlueter, Sascha Meyer, *Tagspatz*, Halreuther, bolkobienert, ... und 6 weitere

Ein neuer Ladestecker für Elektrofahrzeuge

Startbeitrag von Ralf Wagner am 25.03.2009 19:19

Auf der Messe Eltefa heute in Stuttgart ist bei Fa Mennekes ein neuer Ladestecker für Elektrofahrzeuge zu bewundern, der in dieser Form in zwei von drei Gremien und von allen Automobilherstellern in D, sowie von den großen Versorgern verabschiedet wurde.

Was kann der Stecker:

1. Größe ca. so groß wie CEE rot 16 A, er kann jedoch 63A 3ph übertragen.
2. Pistolengriff fürs leichtere ziehen
3. Stecker am Fahrzeug und an der Tankstelle sind gleich, tauschbar! Die Steckerstifte sind vorne isoliert.
4. Stecker wird bei der Ladung im Fahrzeug und an der Station elektrisch verriegelt.
... soweit wars noch einfach.
5. Der Stecker hat zusätzliche Pilotkontakte um mit dem Fahrzeug und der Ladestation zu kommunizieren. Fahrzeug und Ladestation haben jeweils eine eigene Intelligenz bei der Angebot und Nachfrage ausgehandelt wird, d.h. Ladegerät und Ladestation prüfen wieviel Leistung zur Verfügung steht und das Ladegerät stellt sich auf die verfügbare Leistung ein. Wenn die Ladestation z.B. statt 63 A nur 25 A 3 Ph kann, wird das Ladegerät auch nicht mehr als 25 A ziehen. Wenn keine Kommunikation zustande kommt wird geprüft wieviel anliegt, z.B. 1 Ph, weil die andere Seite in einer Schuko Steckdose (mit entsprechendem Adapterkabel) steckt, dann zieht der Lader auch nur 1 PH 16A. Mennekes nennt dies die "Oma-Ladung".... wenn man irgendwo hängen bleibt.

Neben dem Fahrzeug und der Ladestation, kann die Ladeleistung auch durch die Ladeleitung beeinflusst werden. Wenn z.B starke Ladestation und ein starkes Ladegerät vorhanden ist, aber nur ein 2,5mm² Leitung, wird die Ladeleistung auch automatisch auf die mögliche Übertragungsleistung des Ladekabels begrenzt. Dies soll durch eine Widerstandskodierung im Pilotkontakt der Ladeleitung vorgesehen werden.

Für die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Elektronik notwendig und es sind Protokolle notwendig, beides ist offenbar noch in Arbeit.

Ich war heute mit Thomic Ruschmeyer vom BSM dort, der BSM hat einen riesen Stand mit verschiedenen Händlern auf der Eltefa... Wir haben zusammen mit dem Vertreter von Mennekes diskutiert. Die nehmen das Thema zumindest sehr ernst. Thomic hat schon Unterlagen vom Stecker, ich habe Sie hoffentlich auch bald und hoffe Euch bald ein Bild zeigen zu können.

Fazit für uns:
Der Stecker wird eine interessante Entwicklung, es bleibt abzuwarten wie sich die Kosten für die Elektronik entwickeln und welche Konzepte damit verbunden sind.

Schöne Grüße
Ralf Wagner
webmaster

Antworten:

Hm...

neuer Stecker - neues Glück - und wieder ein Adapter mehr im Gepäck.

Ich bin mir zwar im Klaren darüber, dass die Zukunft neue "Normen"
bringen wird, aber eins verstehe ich nicht so richtig.
RWE hat ne E-Tanke inner Schublade.
Vattenfall läd nu schon mit ner anderen Tanke.
Menneke will nen guten Stecker - auch mit Logik liefern.
Wären also schon drei wahrscheinlich verschiedene Lösungen.

Das einzige, was (anscheinend) alle drei "Kontrahenten" bisher nicht
gemacht haben ist :

*Trommelwirbel*

Keiner hat sich in der bestehenden E-Mobil-Fahrer-Gemeinde umgeschaut
und mal gefragt wie es denn bisher so inner Praxis läuft.

Oder ?

Zumal sich auch in Zukunft viele von "uns" mit kleinen Fahrzeugen rumtummeln
werden, die keine Lust haben noch einen trümmermässigen Adapter mitzuschleppen,
um an Brause zu kommen ;o))

Nichts desto Trotz wird was spannendes kommen.
Schon allein weil die Ladeleistungen für "richtige" Fahrzeuge in kaum vorstellbare
Grössenordnungen gehen werden. 63A scheint mir da eher noch "moderat" zu sein.

Lasst erstmal paar Fahrzeuge mit 50 oder mehr kwh-Akkus unterwegs sein.
Da hat man doch kein Bock ein paar Stunden zu warten, bis der Bolide wieder
rennt - oder ?

Ich sags ja immer - die Standard-Drehstromkiste iss noch viel zu klein mit 32A...
Das soll mir nochmal einer mit nem einphasigen Ladehalt kommen *gröhl*

Grüße - Thomas



von Halreuther - am 25.03.2009 20:08
Hallo Ralf


Es nicht als Laie und noch dazu als älterer Herr der nicht immer auf den neuerstn Stand ist den ganzen zum Folgen
was alles Passiert und was manchmal nur zu weit vorausgedacht ist, manchmal denkt man sich auch nichts dabei.

Du Schreibst
"Für die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Elektronik notwendig und es sind Protokolle notwendig"

jetzt wirds für mich etwas Babylonisch

Ladestation versteh ich in den Fall so das eine was bisher Steckdose war mir 16 oder 32 A
regelbar wird und
mit den Ladegerät im Auto in höfflichen Kontakt tritt, denn kann mich täuschen aber war bisher mit
Ladestationen nicht gemeit Geräte die bereits Gleichstrom direkt in den Akku gepummt haben, aber wie gesagt
eventuell bin ich halt auch viel zusehr Laie.


Als solcher mach ich mir zwar meine Gedanken aber sicher meinen erfahre Eautofahrer der soll den Schmarrn für
sich behalten.


Trotzdem mach ich mir Gedaken das es wie jetzt an der Tankstelle die Wahl geben sollt zwischen
Anonym tanken und mit Kundenkarte inclusive Bewegungsprofiel jetzt mag ich das aber nicht
weil die sonst ein Opa-Profil anlegen wen ich nicht mit der Oma-Ladung lad.

Es wär also schon wenn so ein Ladestation so eine art wie früher die Telephonkarten annehmen könnt,
da ist also ein Guthaben drauf man parkt vor der Elektrozapfstation und schiebt die Karte ein,
Stöpselt ein und die Ladestation veriegelt den Stecker ( wär mir wichtig wenn ich 2 Stunden
weg bin möcht ich nicht das derweil Ein andrer 1 Stunde auf mein Geld getankt hat ) Karte raus
und ab zum Termin, nach X Stunden zurück Karte rein Stecker ( wen Karte Gedekt ) entriegelt, Stecker raus Karte raus
und ab.


Die Karten können bei einen Ökostromhändler erworden werden oder Lotto/Totto oder an der
alten Tanke die Regelkreisbetreiber rechnen das dann anonym vom jeweiligen Kartenhändler ab.


Aber wie gesagt ich hab derzeit garkein Elektroauto nur einen Elektrostapler der an die
Ladestion fährt, die Gleichstrom liefert :rolleyes:



von Manfred aus ObB - am 25.03.2009 20:23
Hallo Thomas,
das soll "der" neue Stecker sein und groß ist der nicht. Die 63 A entsprechen 40 kW, das sind auch für die großen Fahrzeuge genug Ladeleistung. Der Tesla hat 50 kWh Akku, also selbst den bekommt man flott voll. Im übrigen glaube ich dass wir eher nicht die Mittelklasse elektrisch sehen, sondern Fahrzeuge unter 1000 kg.

Man kann Adapterkabel bauen von dem neuen Stecker auf CEE, dann vermutlich aber mit reduzierter Leistung, d.h ca. 10 kW.

Es klang schon durch dass man die Indivirualisten die jetzt schon Fahrzeuge fahren "bewundert", gleichwohl sich die Autoindustrie wenig um die Erfahrungen kümmert sondern völlig losgelöst Ihre Entwicklungen macht. Thomic hatte dazu gleich den Einwand, dass die Autoindustrie z.B. beim Smart auch dort den Ladeanschluss gemacht hat, wo sonst der Sprit eingefüllt wird, diese Position aber denkbar schlecht ist. Die Position beim PSA Konzern seitlich vorne ist deutlich besser, ganz vorne noch besser, siehe auch den Vortrag von Thomie Engel zum Thema.

Das Thema Abrechnung ist noch offen auch das Thema "b2g" Battery to grid oder Deutsch das Elektroauto als virtuelles Kraftwerk, die Themen sind noch ziemlich in Bewegung. Das Thema bleibt spannend, vielleicht hat die Drehstromkoste auch diesen Anschluss in einigen Jahren.

Die Hersteller der Außenverteiler wie ABN, Bals und Mennekes waren auf jeden Fall alle ganz wach bei dem Thema Elektroautotankstelle. Alle hatten ganz nette Lösungen, teilweise aber nicht gut durchdacht.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 25.03.2009 20:37
... der hier abgebildete Stecker
[www.e-mobility.com]
ist übrgens der neue.

Bilder folgen

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 25.03.2009 21:10
Hey zusammen,

den Einwurf - den bayrischen - von Manfred finde ich super.

Was passiert, wenn ich fröhlich meine "Gebühr" bezahlt habe
um mein Kontingent aus der Steckdose zu ziehen, mein
Fahrzeug verlasse und (sagen wir mal so) Kaffeetrinken gehe.

Jetzt kommt ein anderer E-Fahrer mit Stromnot vorbei und stöpselt
meine Karre ab - und sich an. Tadaaaa - watt nu ?

Irgendwie sollte ausser der kommunikativen Seite der Stecker-
und Kupplungen auch die Sicherheit nicht ausgesteckt zu werden
berücksichtigt werden.
Von Leuten die aus Spass mal den Stecker ziehen ganz abgesehen.

Ich habe auch immer ein ganz "maues" Gefühl, wenn ich meine Karre
an einer Drehstromkiste anstöpsele und mich denn entferne.
Zum einen steht die Kiste denn jedem andren auch "frei" zur Verfügung.
Zum anderen kann jeder den Stecker rausstöpseln.

@ Ralf - jau, 40kw Ladeleistung wollen erstmal in einen Lader
gequetscht werden - aber wir reden ja hier von "Zukunftsweisend"
... und da ist 63A nicht sooo prall-dolle ;o))
Gibt ja heute schon Ladehalte im Drehstromnetz mit 63A (gelle, Holger ?)

Grüße - Thommes

von Halreuther - am 25.03.2009 21:41
Hallo Thommes,

also wo ist da das Problem?

Es darf nur das abgerechnet werden, was getankt wurde. Muss wie bei Benzin auch funktionieren. Ansonsten musst Du selbst für die Sicherheit garantieren...
Wie bei einer nächtlichen Automatengtankstelle.

Beim Anstecken identifizierst Du Dich (wie ja jetzt in der Tanke auch mit Bankcard),
Beim Ausstecken wird sofort abgerechnet. (wie beim Flaschenpfandautomaten)


von korbi - am 25.03.2009 22:02
... nicht richtig gelesen habt Ihr

4. Stecker wird bei der Ladung im Fahrzeug und an der Station elektrisch verriegelt.

Es gibt eine elektromechanische Verriegelung. Ein Stift fährt seitlich in den Stecker, so dass man Ihn nicht herausziehen kann. Der Ladezustand wird durch Kontrollampen signalisiert, z.B. wenn verriegelt.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 25.03.2009 22:37
Zitat
korbi



Beim Anstecken identifizierst Du Dich (wie ja jetzt in der Tanke auch mit Bankcard),
Beim Ausstecken wird sofort abgerechnet. (wie beim Flaschenpfandautomaten)



Ich bin einfach zu alt für diese Welt ich seh etliches als Problem

Ich will mich beim anstecken ( und anstecken will ich mich schon überhaubt nicht )oiso beim Einstöpseln
nicht idenfizieren, wär aber so tollerant es aneinen Atomaten zu tuen der auch Regelkeisbetreiberkundenkarten
annimmt, nur ich häts halt gern wie früher an der Telphonzelle so ein Karte eingeschoben da kommt dan guthaben
X Euro ohne das die Steckdosen meinen Blutdruck kennt und wann ich wo zulezt aufen Haisel war.

So nach kann ich eigentlich nicht wie beim Tanken aufpassen den eigentlich will ich beim Elektrotanken
was erledigen, was bisher so an der Benzin Tanke nicht der Fall war weil in 2 Minuten an nix erledigen kann,
wär aber eventuell ein Marktlücke statt Blindenhunde Stekerwachhunde auszubilden :D


So und wenn ich dann von was auch immer komm ( ich oft vom Arzt hoffe des werd aber wieder anders )
nach sehen wir das fast ähnlich Karte rein ( also bei mir entriegelt sich der Stecker ) Stecker raus, Karte raus,
halt bei mir zuwenig auf der einen Karten also noch die neu rein jetzt gings mit Stecker raus.
Wegfahren nur wenn ich wegfahr sagen jetzt brave Bürger ich war ja nett bei der Freundin
meine Frau kann ruhig lesen
von wo bis wann ich wo war, stimmt könnt meine Frau auch, nur ich hab eine attraktive Frau und ich
will mich nicht immer fragen warum hat die da solang geparkt,
solche Gedanken schaden der Gesundheit, unabhängig davon geht
des nach meinen Verständnis gar kein was an wo ich war, aber ich stamm noch aus einer Zeit wo man
unter Big Brother ganz was anders verstanden hat und wenn einer gesagt hat das sieht aus wie ein
Starfighter nach hat er eine F 104 gemeint und nicht Lego :rolleyes: Du siehst es nicht leicht alt zu werden :o

von Manfred aus ObB - am 25.03.2009 22:54
ich will auch nicht gerne überall meinen Namen draufschreiben (auch nicht hier im Forum vollständig), aber wenn Du die kids von heute ansiehst, dann ist 1984 eine nette Gutenachtgeschichte... :(

0 (in Worten Null) Problembewusstsein.


von korbi - am 26.03.2009 19:06
Zitat
Ralf Wagner

Neben dem Fahrzeug und der Ladestation, kann die Ladeleistung auch durch die Ladeleitung beeinflusst werden. Wenn z.B starke Ladestation und ein starkes Ladegerät vorhanden ist, aber nur ein 2,5mm² Leitung, wird die Ladeleistung auch automatisch auf die mögliche Übertragungsleistung des Ladekabels begrenzt. Dies soll durch eine Widerstandskodierung im Pilotkontakt der Ladeleitung vorgesehen werden.


Hmmm

Wenn man 5 Adern bisher hatte würde das bedeuten das Kabel wär 7 Pollig wenn auch mit
unterschiedlichen Querschnitten, eventuell ist es aber ganz anders da Busgefahren wird ?


Sieht den der Stecker den Entwurf

www.bfe.admin.ch/php/modules/enet/streamfile.php?file=000000009155.pdf&name=000000210379.pdf

Seite 7 ( aber halt mit mehr Kontakten und als Männchen mit Gummi an den möglichen Berührungsflächen
zu unvorsichtigen Bedinungspersonal )

ähnlich?



von Manfred aus ObB - am 28.03.2009 10:08
Hallo,

hier die Spezifikation von Steckern für Elektrofahrzeuge von Mennekes.

[www.ecs-five.ch]

von Claus. - am 19.04.2009 07:48
Neben Mennekes
sind auch die Fa. Rittal (Schaltschränke) und
Kienzele (Parkuhren / Abrechnungssysteme) fleißig am Werk, Komponenten für E-Fahrzeugtankstellen zu entwerfen.

Sonnige Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 19.04.2009 14:31
Wie in den News heute zu lesen, ist der Stecker jetzt durch...

..An der Entwicklung der gemeinsamen Ladestationen arbeiten nach früheren Angaben von RWE die Autokonzerne Volkswagen, Daimler, BMW, Ford, General Motors, PSA Peugeot Citroën, Fiat, Toyota, Mitsubishi und die großen westeuropäische Energiekonzerne Eon, EnBW, Vattenfall, Electricité de France, Npower in Großbritannien, Endesa in Spanien und Enel in Italien mit...

Es waren insgesamt rund 20 Firmen beteiligt u.a. Mennecker (die es geschäftlich bis heute nicht fertig gebracht haben mir Unterlagen zu schicken), Kienzle, Rittal u.a.

Für uns hat der Stecker einige Nachteile, da die Ladeverbindung intelligent arbeitet, wie schon beschrieben. Einfach einen alten Standardlader oder ein Labor Netzgerät dranhängen ist nicht... DIe neuen Ladegeräte werden wohl eine extra intelligenz haben um mit der Tankstelle zu kommunizieren.

Mals sehen was kommt.

Eine schöne Woche
Ralf Wagner


von Ralf Wagner - am 19.04.2009 20:50
so ein mikrocontroller wird am anderen ende des kabels doch nachzurüsten sein, um auch die alten hasen mit ins boot zu holen?
es wird wohl eher die frage sein, wer die infrastruktur mit welchem geschäftlichen interesse betreibt. will zum beispiel der autohersteller nur seine kunden mit ladehalten beglücken oder macht der betreiber der infrakstruktur sein geld mit dem stromhandel an der e-tankstelle selbst? in letzterem fall sehen unsere chancen doch erstmal gar nicht so schlecht aus, immerhin wollen wir den strom ja nicht schnorren, sondern ganz normal bezahlen. von mir aus auch mit neuem daten-ladekabel.

so schön die theorie aber auch aussehen kann, wird die praktische umsetzung wohl eher nicht so toll ausfallen.

von Manuel. - am 19.04.2009 21:02
Zitat
Ralf Wagner

Für uns hat der Stecker einige Nachteile, da die Ladeverbindung intelligent arbeitet, wie schon beschrieben. Einfach einen alten Standardlader oder ein Labor Netzgerät dranhängen ist nicht... DIe neuen Ladegeräte werden wohl eine extra intelligenz haben um mit der Tankstelle zu kommunizieren.


Tja schau ich die PDF an die Claus aus den WWW gefischt hat steht dort Seite 11

" Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation:
• Erkennung des Fahrzeugs (z. B. zur Zuordnung des Fahrzeugs zu einem Energiekonto des
Fahrzeuginhabers beim EVU)
• Erkennung des Ladesystems des Fahrzeugs (Welche Art der Aufladung ist möglich?)
• Erkennung einer fehlerfreien Verbindung zwischen Energieversorgung und Fahrzeug
• Durchführung einer Schutzleiterüberwachung
• Freigabe und Beendigung des Ladevorganges
• Signal zur Ver- und Entriegelung des Ladesystems
• Aktivierung der Wegfahrsperre

- Kommunikation zwischen Ladestation und EVU:
• Abrechnung der gelieferten Leistung
• Kontrollierte Bereitstellung der Leistung
• Bereitstellung unterschiedlicher Tarife
• Zukünftig ggf. kontrollierte Nutzung der Fahrzeugbatterie als Energiepuffer"


So nach meinen Verständnis wär das die Arbeit des Kabels den die Firma

* Kienzele (Parkuhren / Abrechnungssysteme) fleißig am Werk *

und da sollten die Werte bei wenn ich Tank ( Grün oder Atom ) so hinterlegt sein das man das Ladegerät nicht umprogramieren muß.


Oder ist es tatsächlich so ohne Kabel Ladegerät tote Hose


Auf Seite 20 steht

" Leistungsgebundene Codierung
Die Ladesteckvorrichtung wird für 63A ausgelegt. Um das Problem der großen Kabelquerschnitte in
Bezug auf die Handhabbarkeit zu lösen, ist die Verwendung von Ladeleitungen mit verschiedenen
Kabelquerschnitten, mit unterschiedlich guter Handhabung und unterschiedlicher Leistungsüber-
tragung erforderlich.
Hier ist angedacht, dass mitgeführte Ladekabel für 32A mit 6 mm2 Leitungen ausgerüstet sind,
gleichzeitig aber Schnellladestationen mit fixierten Leitungen für 63A mit 16 mm2 ausgerüstet werden
können.
Dazu benötigt man eine ladeleistungsgebundene Codierung der Stecker und der Fahrzeugsteck-
dosen. Die Codierung kann durch eine Widerstandsbrücke zwischen den zwei Zusatzkontakten oder
ggf. mittels RFID-Technologie realisiert werden."

klingt nicht nach ich weiß jetzt das Huber Hans tankt

Seite 21

"Codierung
- Leistungsgebundene Codierung
Die Ladesteckvorrichtung wird für 63A ausgelegt. Um das Problem der großen Kabelquerschnitte in
Bezug auf die Handhabbarkeit zu lösen, ist die Verwendung von Ladeleitungen mit verschiedenen
Kabelquerschnitten, mit unterschiedlich guter Handhabung und unterschiedlicher Leistungsüber-
tragung erforderlich.
Hier ist angedacht, dass mitgeführte Ladekabel für 32A mit 6 mm2 Leitungen ausgerüstet sind,
gleichzeitig aber Schnellladestationen mit fixierten Leitungen für 63A mit 16 mm2 ausgerüstet werden
können.
Dazu benötigt man eine ladeleistungsgebundene Codierung der Stecker und der Fahrzeugsteck-
dosen. Die Codierung kann durch eine Widerstandsbrücke zwischen den zwei Zusatzkontakten oder
ggf. mittels RFID-Technologie realisiert werden."

also ein Codierungskabel kein Datenkabel ?


na halt einen Link hab ich noch [www.spiegel.de]




von Manfred aus ObB - am 19.04.2009 22:03
Hallo Ralf,
Zitat
Ralf Wagner
Neben dem Fahrzeug und der Ladestation, kann die Ladeleistung auch durch die Ladeleitung beeinflusst werden. Wenn z.B starke Ladestation und ein starkes Ladegerät vorhanden ist, aber nur ein 2,5mm² Leitung, wird die Ladeleistung auch automatisch auf die mögliche Übertragungsleistung des Ladekabels begrenzt. Dies soll durch eine Widerstandskodierung im Pilotkontakt der Ladeleitung vorgesehen werden.

Ich habe es so verstanden:
Es soll Ladekabel mit 6mm²Adern bis 16mm²Adern geben (Also ein 2,5mm² kann nicht vorkommen.). Diese sind an beiden Seiten mit dem gleichen! Stecker konfektioniert. Das Ladekalbel mit Steckern wird als "Blackbox" hergestellt; sprich die Stecker sind nicht zu öffnen.
Die Wiederstandscodierung ist im Ladekabel integriert. Somit kann von beiden Seiten (Fahrzeug und Ladestation) der Leitungsquerschnitt des verwendeten Kabels "ermittelt" werden.

Zitat
Ralf Wagner
Für die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Elektronik notwendig und es sind Protokolle notwendig, beides ist offenbar noch in Arbeit.
Die Kommunikation dient der Sicherheit (nur Spannungsfreie Ladekabel können abgezogen werden) und der Verrechnung. Weiterhin eventuell dem Moduswechsel Laden/Einspeisen.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 20.04.2009 15:17
Zitat
Alfons Heck


Für die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Elektronik notwendig und es sind Protokolle notwendig, beides ist offenbar noch in Arbeit.



Hmmm


Seite 35

"Soll die Kommunikation genutzt werden, um mehr als nur die Einstellung der Ladetechnik
vorzunehmen, z. B. um auch Abrechnungsvorgänge durchzuführen, so reicht die Wallbox nicht aus.
Für diese Fälle empfiehlt es sich, einen Prozessor, ggf. einen Industrie-PC einzusetzen.
Die Kommunikation selbst lässt sich, wie bereits erwähnt, mittels zusätzlicher Signalkontakte im
Stecksystem und mittels Powerline durchführen. Bei der Nutzung eines Powerline-Systems sind
entsprechende Koppler in der Ladestation und in der Ladeelektronik vorzusehen.
Eine weitere Kommunikationslösung stellt das, von EDF entwickelte “PLC-Charging-Systems“ dar.
Bei Verwendung dieses Systems ist ggf. gar kein Signalkontakt erforderlich. In diesem Fall benötigt
die Fahrzeugladeelektronik und die Ladestation ein entsprechendes Modem.
(Eine Entscheidung über die zu verwendende Technik und die Datenprotokolle muss im Rahmen
der Standardisierung getroffen werden.)"


Der Terminus

"Soll die Kommunikation genutzt werden"

sagt aber für mich aus nicht Zwangsweise Verrechnung


alles aus Claus Link kopiert

[www.ecs-five.ch]




von Manfred aus ObB - am 20.04.2009 16:38
Abend Manfred aO
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Alfons Heck
Für die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug ist Elektronik notwendig und es sind Protokolle notwendig, beides ist offenbar noch in Arbeit.

Bitte zitiere richtig. Obiges Zitat ist nicht korekt.

Zitat
Manfred aus ObB
"Soll die Kommunikation genutzt werden"
sagt aber für mich aus nicht Zwangsweise Verrechnung

Zwangsweise Verrechnung haben weder Ralf noch ich behauptet.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 20.04.2009 18:18
In der Zukunft wird es keinen Strom umsonst geben.
Natürlich wird ein Abrechnungssystem entwickelt.
Die Energieversorger sind die Tankstellen von morgen und wollen nur unser bestes, unser Geld.
Auch unser Staat möchte dran verdienen sobald viele elektrisch fahren.
Ich denke dann kommt eine "Mobilitätsstromsteuer" welche der Stromlieferant gleich auf den Strompreis mit draufhaut.



von Claus. - am 20.04.2009 18:33
Zitat
Alfons Heck
Obiges Zitat ist nicht korekt.


Stimmt hab mich in der Zeile verhaut beim löschen, hätte heißen sollen

"Die Kommunikation dient der Sicherheit (nur Spannungsfreie Ladekabel können abgezogen werden) und der Verrechnung. "

Denn so ganz hoff ich immer noch das nicht gleich das Auto als hey hier bin Überwacht mich genutzt wird,
denn es kann zum Beispiel auf eine Parkplatz von einen Geschäft durchaus interessant sein
das Ladegeschäft nicht über des EVU abzurechnen sonder über die Zahlkarte von den Geschäft oder
dessen Bonussystem, auch wird nicht jeder Umsteiger von Verbrennermotor der bisher
noch einigermassen anoym über die Landstraße kamm freudestrahlend in ein totalüberwachtes Eauto einsteigen, mir kommt das System schon ein bisserl wie ein Trojanisches
Pferd vor, aber eventuell ist bisher aussern Stecker garnix genormt ?



von Manfred aus ObB - am 20.04.2009 18:48
Für mich klingt das eher so, wenn man sein E-Auto reinsteckt versteht die Tankstelle " Hallo mein Besitzer heist Hans Müller wohnt in der stromgasse 4 kommt aus Eltron und seine Bankverbindung lautet...." Eher spionage als was weiß ich was Kann aber auch sein das ich das Falsch verstehe.

Besser würde ich es finden wenn man sich eine Karte wie z.b. eine Handykarte für 15¤ kauft, dann an die Tanke geht den Stecker reinstöpselt, sich der Stecker verrigelt und man dann seine Sachen erlidigt. Nach einer Stunde oder mehr kommt man wieder steckt seine Karte mit 15¤ Guthaben rein dann wird der Betrag (der insgesammte Strompreis) abgezogen, stecker raus und man kann weiter fahren. So würde das ganz Sauber ablaufen ohne i-welche Datenübertragung oder Kommunikation mit dem Fahrzeug ansonste finde ich die Idee nicht schlecht. Aber für mich könnte das auch heißen das s dann in weitere Zukunft keinen anderen Stecker mehr gibt und man dann zu einen Tankstelle (wie bei den Stinkern) fahren müsste und sein El nicht mehr daheim aufladen könnte was dann aber wieder heißen könnte das es an jeder Ecke eine Tankstelle geben müsste. Oder es käme noch schlimmer und man müsste, in noch entfernterer Zukunft, sein über alles geliebtes E-Mobil gegen ein ganz neues eintauschen, das dann nur noch mit solchen steckern verbunden werden kann und mit sonst keinen anderen. Aber da spielt wohl die Fantasie zu viel mit mir.

gruß vom *Tagspatz*

von *Tagspatz* - am 26.04.2009 20:58
Hallo,

so wie ich das verstanden habe, soll der Stecker - im Endstadium - nur übermitteln: der Besitzer dieses E-Autos ist Kunde Nr. 4711 bei den Stadtwerken Kleinsiehstemichnicht.

Das würde Sinn machen, denn der Strom würde dann vom heimischen Stromanbieter zum vereinbarten heimischen Tarif abgerechnet.

Aber bis dahin wird noch viel Strom aus DSL-Steckdosen fliessen.

Lothar

von el3331 - am 26.04.2009 21:34
Hallo

Je mehr Verbreitung der Stecker hat umso früher ist eine eventuelle Codierung geknackt.

Außerdem ist ja immer noch ein Kabel zwischen Stecker und Kupplung, einmal Zange angesetzt und der Adaptervielfalt sind keine Grenzen mehr gesetzt..


Gruß

Roman

von R.M - am 26.04.2009 21:43
Hmmm, ich weiss nicht, mir raust es da genauso wie Tagspatz. Anhand der Tatsache, dass der Stromanbieter sieht, wo ich an welchen Stromtankstellen getankt habe, kann er meine Route nachvollziehen. Und damit meine Fahrgewohnheiten. Hier sollten die Datenschuetzer mal nachhaken.
Ich weiss, wenn ich an einerm Bankautomaten Geld abhebe und in 10 Kilometer Entfernung nochmal, kann man auch eine Bewegung erkennen. Auch durch die Zelleneinbuchung eines Handy kann ich geordet und nachverfolgt werden. Aber muss das jetzt auch noch beim Stromtanken sein?

Ich weiss nicht, ich weiss nicht..

Sieht jemand in dieser Geschichte auch was positives?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 27.04.2009 07:29

A: neuer Ladestecker für E-Fahrzeuge - B: Datenaustausch usw

Hallo Leute,
Zitat
Sascha Meyer
Hmmm, ich weiss nicht, mir raust es da genauso wie Tagspatz. Anhand der Tatsache, dass der Stromanbieter sieht, wo ich an welchen Stromtankstellen getankt habe, kann er meine Route nachvollziehen. Und damit meine Fahrgewohnheiten. Hier sollten die Datenschuetzer mal nachhaken...

mal etwas grundlegendes dazu:

Hier werden immer 2 Dinge in einen Topf geworfen. Einmal die hardware mit Stecker, Kabel und Steckdosen zum anderen die Datenseite die sich weiter unterteilen läßt.
Bei der Datenseite haben wir zu unterscheiden zwischen den Daten um den Ladevorgang und den Daten zur Abrechnung der entnommenen (eingespeisten) Leistung.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 27.04.2009 10:33

Re: A: neuer Ladestecker für E-Fahrzeuge - B: Datenaustausch usw

Glaube doch bloß nicht an Datenschutz. Wenn wir in der Schweiz wären, sähe die Sache anders aus, dann würde man dich immerhin aufklären, warum man Deine Daten braucht. Denn die da oben sind dort auf Deine Zustimmung angewiesen und benötigen Dein Vertrauen. Hierzulande haben sie Deines längst im Sack und brauchen nicht mehr lange zu fragen.

...und wer sitzt bei uns an den Hebeln der Macht? Genau, der Herr Schäuble. Seit Nepal weiß ich mehr über seine damalige Abteilung. Allein auf die Angela vertraue ich, da bleibt mir auch gar nichts anderes übrig. Und darauf, dass in unserem Machtapparat der Regierung nicht jeder so mitmacht, wie sich das die Machthabenden über BND und Staatsschutz so vorstellen. Auch da gibts schließlich Menschen...

Also, denkt mit, der Feind ist überall, aber Ihr seid auch stark gegen Usurpatoren der Macht, wenn Ihr zusammenhaltet und die da oben nicht einfach walten lasst, wie sie wollen.

Eure Daten haben die längst.


von Bernd Schlueter - am 27.04.2009 12:24

Re: A: neuer Ladestecker für E-Fahrzeuge - B: Datenaustausch usw

Dass der Staat meine Daten hat, ist mir klar, seid mein Vater meine Geburt im Standesamt angemeldet hat. Jeder in Deutschland ist registriert. Logo.
Mir geht nur gegen den Strich, dass ich auch noch irgendeinem Stromkonzern gestatten soll, mich zu ueberwachen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 27.04.2009 12:29
Hi @ all

Wenn ich i-wo Stromtanken möchte, möchte ich nicht auch noch überwacht werden, denn wie schon von Sascha gesagt werden wir mit noch ganz anderen mitteln überwacht auch übes Navi, Handy, W-Lan usw. Ich finde das reicht, man sollte Lieber alles so lassen wie es ist oder nur dn stecker aber ohne Daten übertragung.

Gruß vom *Tagspatz*

von *Tagspatz* - am 27.04.2009 13:29
Hallo,

ist ja alles gut und schön - auch ich möchte nicht überwacht werden.

Aber: wo ist der Unterschied, wenn ich an heute einer Tankstelle 45l Benzin tanke und mit Karte bei meiner Bank bezahle (weiß auch der Konzern, dass ich getankt habe) und wenn ich morgen an der Elektrotanke Strom beziehe und bei meinem E-versorger bezahle, der dann das Geld vom Konto einzieht?

Für alle, die das nicht wollen, ließe sich doch so etwas wie eine Prepaidkarte entwickeln. Geld drauf eingezahlt und ich bekomme einfach eine gewisse Menge an Energie. Dass man dann nicht von irgendwelchen Leasing/Rücktank/SonstigenKundenBindungsIdeen-Modellen "profitieren" kann, sollte klar sein.

Die Überwachungssensiblen (nichtnegativ gemeint!) können heute ja auch im Zeitalter der Onlinekontenführung noch Bargeld in die Bank einzahlen, mit Prepaid-Handy telefonieren und an der Tanke bar zahlen. Auch im Zug kann man wieder Fahrkarten kaufen. Wieso soll das morgen bei den Elektrozapfsäulen nicht mehr funktionieren?

Ich glaube kaum, dass die Hersteller so dumm sind und uns ein fertiges System vorsetzen, von dem sie selbst nicht wissen, ob es angenommen wird. Da wird mehrgleisig gefahren und getestet.
Und alle Kunden verlieren, die nur bar zahlen wollen? Nee, kann ich nicht glauben...

Aber es muss auch in Zukunft möglich sein, ein Elektroauto an einer normalen Steckdose aufzutanken - und sei es zu irgendwelchen Teuertarifen. Wie soll sich sonst diese Mobilität durchsetzen? Einerseits Reichweitenproblem und dann nur alle 200km eine XYZ-SuperOnline-Zapfsäule, dazwischen aber 29433 Steckdosen, die ich nicht nutzen darf?


von korbi - am 27.04.2009 13:53
Anders wo im WWW

[forum.loremo.com]

"Bemerkenswert ist die einfache Abrechnungsart der getankten Energie, bei der sich ein im Fahrzeug integrierter Chip mit einzigartiger Nummer
über eine Leitung im Verbindungskabel zu erkennen gibt, die dafür sorgt, dass die getankte Energiemenge auf der Stromrechnung
des Besitzers erscheint. Die Information wird über das Stromnetz übermittelt. Man hat also überall den gleichen Tarif."


Trotzdem hoff ich das es nicht die einzige Art ist, Hoffen kann man ja noch :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 27.04.2009 14:29
Der eigentliche Hintergrund des Datenaustausches zwischen Auto und Zapfsäule ist doch:
Festzustellen welche Art Kabel ( 6mm² oder 16mm²) ,
welcher Akku ( benötigte kWh ),
welcher Lader dahintersteckt ( dadurch voraussichtliche Dauer ermittelbar )
und auch wann das Laden beendet sein soll. Wir wollen doch auch den Nachtstrom nutzen, also wird für eine möglichst gleichmässige Auslastung eine Zapfsäule nach der anderen freigeschaltet. ( Bildlich gesprochen )
Und für die Abrechnung muss natürlich über eine Identifikation oder Prepaid das Geld abgebucht werden.
Auch über die Prepaidkarte kann ein ( etwas anonymeres ) Bewegungsprofil erstellt werden, aber:
welchen Nutzen hätte der Stromversorger von den evtl. ausspionierten Daten? Mir fällt da nichts ein?!

Ausser vielleicht, dass in einem bestimmten Bezirk noch ein paar Ladestationen fehlen oder in Hinterpusemuckel die Säule noch nie benutzt wurde. Es ist also eher ein Nutzungsprofil als ein Benutzerprofil, das für die EVUs interessant ist.

Gruss
Olaf



von Max E. - am 27.04.2009 20:11
Was fürchtet ihr die Konzerne? Was RWE kann, können wir auch. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Hier ist mein Vorschlag zum 7 poligen Ladestecker:




5 für Drehstrom und die 2 übrigen Leitungen zur Überwachung von RWE und E.on. Damit wir rechtzeitig gewarnt sind.

Vorteil unseres Konkurrenzmodells: Lässt sich bis auf 13-polig hochrüsten, um weitere Stromkonzerne zu überwachen;-)

Stefan

von Stefan B. - am 27.04.2009 23:15
Zitat
Sieht jemand in dieser Geschichte auch was positives?


Ja, ich ! Je mehr Funktionen da hineingedacht werden, je mehr beteiligte Interessenten mit unterschiedlichen Anforderungen es gibt, um so länger dauert es bis sich ein System durchsetzt. So lange können wir ja noch prima und unüberwacht den steuerermäßigten Fahrstrom aus der heimischen Steckdose nutzen. Da ich auch mein 11 Jahre altes Handy selten angeschaltet hab, kann ich auch zukünftig unbeobachtet und unbewacht zur Arbeit fahren. :)

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 28.04.2009 12:26
Aber, Max, das soll doch gerade geheim bleiben. Die bauen sonst unsere Kisten noch nach. Bei Aldi gibt es übrigens prepaid-Chipkarten, ohne Namen und Adresse.

von Bernd Schlueter - am 29.04.2009 15:48
Zitat
Max E.


welchen Nutzen hätte der Stromversorger von den evtl. ausspionierten Daten? Mir fällt da nichts ein?!


Es gab dereinst ein Land, das beschloß für LKW
eine Autobahnmaut einzuführen, da Geld zu verdienen
machte ein Konsortium mit den der Regierung des Landes
einen Vertrag, solch ein System zu bauen, allein das war
teuer und wurde noch viel teurer und andere Länder bauten
so ein Mautsystem für einen Bruchteil des Geldes und auch
termingrecht, da murrte das Volk und sagt so ein doofes
Konsortium sollen halt das Mautsystem andere Bauen, allein
die Regierung hielt brav zu den Mautsystem das ausgehandelt,
hätte der Bürger gewußt das nicht nur die LKW überwacht
werden sondern alle, hätt Er eventuell lieber ein einfachers
Mautsystem gehabt, wozu alle erfasst werden, mir fällt
dazu leider eine Menge ein :-(

von Manfred aus ObB - am 29.04.2009 17:23
Update des PDF File Version 10 von Mennekes "Spezifikationen von Ladesystemen"

[www.emfm.de]

Alles mit schriftlicher Genehmigung für meine Homepage.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der:
MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG

von Claus. - am 29.04.2009 19:42
Hallo zusammen,

ich mach diesen Beitrag noch mal auf.
Mich würde interessieren, ob es schon Dokumente oder Hinweise über verwendete Protokolle für die Powerline-Verbindung gibt. Also beispielsweise: Wie wird der Handshake abgewickelt? Welche Informationen werden dabei ausgetauscht? Gibt es schon Bezahlsysteme, die darüber laufen? Gibt´s dafür eine Standardisierung oder macht das bis jetzt jeder Energielieferant selbst?

Beste Grüße,
Nic

von Voltfan123 - am 12.06.2009 09:39
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