Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Elweb Infra
Beiträge im Thema:
38
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren
Beteiligte Autoren:
Jürgen Mayer, Manfred aus ObB, inoculator, Bernd Schlueter, R.M, thegray, Martin Heinrich

MeRegio - Stromampel nun online verfügbar

Startbeitrag von Jürgen Mayer am 04.10.2010 11:47

hallo,

ich nutze ja schon seit längerem einen intelligenten Stromzähler. Inzwischen bin ich auch Teilnehmer bei dem Projekt "MeRegio".

siehe auch hier: [www.cityel.biz]

Die Stromampel die den jeweils aktuell geltenden Tarif anzeigt steht bei uns in der Küche. Im Büro musste ich immer mich im ENBW-Cockpit einloggen und eine JAVA-Applet laden. Dort kann man dann das aktuelle Tarifprofil nach mehreren Mausklicks anschauen.

Um Verbraucher selbst abhängig vom aktuellen Tarif steuern zu können waren die beiden Infoquellen ( Stromampel bzw. das Cockpit ) ungeeignet.

Inzwischen hab ich Zugriff auf das aktuelle Tagesprofil. Jetzt steht es als XML-Datensatz zur Verfügung.

Als Fingerübung hab ich jetzt mir eine einfache Online-Stromampel programmiert:

=> [www.stromampel.com]

Auf der Basis dieser nun aktuell und vor allem frei vorliegenden Tages-Datensätze kann ich nun endlich mir hier eine kleine Steuerung für Ladesteckdosen bauen.

Damit besteht die Möglichkeit die Ladezeiten in die Spartarifzeiten zu verlegen. Und das jetzt nicht mehr manuell sondern automatisch gesteuert.

Mal sehen was sich daraus nun entwickelt ...

Gruss
Jürgen




Antworten:

Die oberen Ziffern stellen die Skalierungsschwelle dar - Also unter 1; 3; 5KW
oder bestimmte Tarifklassen mit Verwies auf die Differenzen?

von thegray - am 04.10.2010 15:37
hallo,

Der dynamische MeRegio-Tarif besteht aus drei Tarifzonen, die im Abstand von 60 Minuten wechseln können. Die zeitlichen Tarifzonen werden bis zu 24 Stunden im Voraus auf der Stromampel und im Internet angezeigt. Die StromAmpel zeigt den Tagesverlauf des Strompreises über 24 Stunden.

In der Stunde wird der aktuelle Verbrauch zu dem jeweils gültigen Tarif ( Supersparstrom, Sparstrom und Normalstrom) abgerechnet.

Man kann also durch die Wahl des Zeitpunktes zu dem man Strom verbraucht die Höhe der Stromrechnung beeinflussen.

Insbesondere z.B. bei der Waschmaschine, der Spülmaschine und beim Laden des CityEL kann man bei zeitlicher Flexibilität Geld sparen.

Zur Zeit muss ich das noch "manuell" mit Hilfe der www.stromampel.com machen. Mein Ziel ist diese Tarifdaten für Steuerungszwecke zu verwenden und mein Elektroauto nur dann zu laden wenn der kWh-Preis auf die 15 Cent des Superspartarifs gesunken ist.

Weitere Infos hab ich hier geschrieben: [www.cityel.biz]


von Jürgen Mayer - am 05.10.2010 06:37
Hallo Jürgen,

ich finde das Klasse. Nicht nur aus Sicht des Programmierers.
Wichtig finde ich den Faktor, daß DU bestimmst, wann Du was machst.

Jede Empfehlung, welche mir jetzt auf der Zunge liegt, wie Du das technisch realisieren kannst, wird hier wahrscheinlich nur totdiskutiert, daher hoffe ich, daß Du Deinen eigenen Weg findest, die Steuerung sicher und ausbaufähig zu realisieren.

Was ich aus der aktuellen Stromampel sehe -Stand zum Beitrag; ist, daß ausgerechnet morgens vor der Fahrt zur Arbeit, der Strom am teuersten ist (5 bis 7 Uhr) Auch davor gibt es keine wirklich nurtzbare "Grünphase".

Nach der Lernphase vom Samstag, würde mich jetzt aber mal interessieren, für welche Zahlen stehen denn die Farben? Ist der Unterschied so gravierend, das der Aufwand ökonomisch für den einzelnen wird, und nicht nur für den Trader? oder reden wir hier von 20,5 zu 20,7 zu 21 Cent?

Gruss

Carsten
PS: Dein Link auf die Fahrten bringt die Meldung
No mobile activities for DL8MA-3 found.



von inoculator - am 05.10.2010 06:54
hallo,

Zitat
ich finde das Klasse. Nicht nur aus Sicht des Programmierers. Wichtig finde ich den Faktor, daß DU bestimmst, wann Du was machst.


keine Angst. Mein Dickschädel reicht aus um meine Ziele ohne Beeinflussung von Aussen weiter zu verfolgen ;-)

Zitat
Jede Empfehlung, welche mir jetzt auf der Zunge liegt, wie Du das technisch realisieren kannst, wird hier wahrscheinlich nur totdiskutiert, daher hoffe ich, daß Du Deinen eigenen Weg findest, die Steuerung sicher und ausbaufähig zu realisieren.


kannst mich ja direkt kontaktieren. Auch wenn das nicht unbedingt im Sinne eines Diskussionsforums ist.

Zitat
Was ich aus der aktuellen Stromampel sehe -Stand zum Beitrag; ist, daß ausgerechnet morgens vor der Fahrt zur Arbeit, der Strom am teuersten ist (5 bis 7 Uhr) Auch davor gibt es keine wirklich nurtzbare "Grünphase".


Die Tarife sind nicht jeden Tag gleich verteilt. Das ist u.A. abhängig vom Wetter, vom Stromangebot, von der Strombörse, vom Stromanbieter (?) usw.

Da sollte man dann schon etwas Gehirnschmalz in die Ladestrategie reinstecken.

Zitat
Nach der Lernphase vom Samstag, würde mich jetzt aber mal interessieren, für welche Zahlen stehen denn die Farben? Ist der Unterschied so gravierend, das der Aufwand ökonomisch für den einzelnen wird, und nicht nur für den Trader? oder reden wir hier von 20,5 zu 20,7 zu 21 Cent?


rot: 25 Cent / kWh
gelb: 20 Cent / kWh
grün: 15 Cent / kWh

Zitat
No mobile activities for DL8MA-3 found.


liegt z.Zt. daran das ich kein Amateurfunkgerät im Fahrzeug drin habe.



von Jürgen Mayer - am 05.10.2010 10:46
Zitat
Jürgen
kannst mich ja direkt kontaktieren. Auch wenn das nicht unbedingt im Sinne eines Diskussionsforums ist.


Hast wahrscheinlich recht.
Ich sage mal ein paar Stichpunkt:
-dezentrale, autonome Steuerung
Jedes Modul sollte sein eigenes Gedächnis haben und nicht zur Laufzeit auf die Zentrale angewiesen sein.
-Einfache, sichere und funktionierende Datenübertragung.
Das Kommunikationsmedium -Layer 1 und 2; sollte etwas sein, das es schon gibt erprobt ist. Mein persönlicher Favorit ist der CAN-BUS oder der Power-CAN.

Zitat
Jürgen
Da sollte man dann schon etwas Gehirnschmalz in die Ladestrategie reinstecken.


Ich glaube, wir werden in nicht allzu ferner Zukunft, mit etwas konfrontiert werden, was die "Wirkungsgradtheoretiker" bisher ablehnen, sich aber zur Diskussion in den "Fachkreisen" langsam abzeichnet. Vieleicht denkst Du mal in diese Richtung: Akkupuffer.

hope it helps

Carsten

von inoculator - am 05.10.2010 11:26
Zitat
inoculator

Ich glaube, wir werden in nicht allzu ferner Zukunft, mit etwas konfrontiert werden, was die "Wirkungsgradtheoretiker" bisher ablehnen, sich aber zur Diskussion in den "Fachkreisen" langsam abzeichnet. Vieleicht denkst Du mal in diese Richtung: Akkupuffer.



Räusper

Es gibt auch Wirkungsgrad Praktiker, möchte Dir aber jetzt nicht kommen das Du
falsch Warmwasser bereitest, Eventuell noch Elektrische Kühlst in der Küche keine
Zukunftsträchtige Zubereitungsmethode verendest und edelst Biofleisch genauso zubereitest
wie 20 Millionen Billigfleischfresser ohne weiter darüber nachzudenken.

Sicher kann man Akkupuffer einplannen ( wie auch Druckluftspeicher dezentral und in die
KWK praktisch eingebunden werden, weil Graue Theorie eh nur für labernde Alt 68er

[www.youtube.com]

ist, die zu doof sind zum Selbermachen ) nur Sinnvoler ist es die jeweilige Energie, also
Strom ( schlecht Speicherbar ) Wärme und Kälte möglichst vor Ort in geeignter Form
Kostengünstig und Effizent berreitzustellen, tja und Fachkreise die Vergessen das * normale *
Leut ( in den Werbespott sind keine normalen Leut dargestellt die Normalste ist noch
der zu dick geraten Uschi Obermaierverschnitt ) Energie primär nach Kosten bewerten,
wer also in aus der Sicht Nichtfachkreisen stammt wie ich kennt die neuersten Zahlen der
EEG Umlage und sieht sehr Dunkle Wolken am Himmel der Erneuerbaren, leider werden
alle Erneuerbaren in Sippenhaftung genommen für Die, die sich für Fachkreise halten,
Rosig wird die Zukunft nicht, es kommt viel Arbeit auf die Wirkungsgrad und damit
Kostenpraktiker zu, aber ich sag ja schon nix mehr ist nicht unmittelbares Thema der
Ladeninfrastuktur, nur zwischendurch soll man mal kurz das PAL-Feld auschalten und
alle Faktoren betrachten und nicht nur die, die einen ins Ego passen.


Im Übrigen das war im Frühjahr Thema beim BHKW Stammtisch, aber da gabs einen
Maulkorb, nur manche die dabei waren Summen etwas rum, ich bin aber Bienenallerkiker
und habs nicht so mit den Buzzzen äh Summen :rolleyes:




von Manfred aus ObB - am 05.10.2010 12:03
boah... Manfred, Du machst mich echt fertig.:confused:

Du bist einer der Wenigen hier, dessen Sätze ich hinter den Worten nicht verstehe.
Soll ich das jetzt bestätigend zu meinem Geschreibsel einordnen oder ehr auf den Stapel der "Du laberst Schwachsinn, Carsten" Kommentare?
;) :cheers: ;)

Also ich kaufe kein Biofleisch. Ich greife in die Lidi oder die Laldi TK und bediene mich am zum 5. mal verpackten und umbezeichneten Fleisch, welches vorgestern noch als Schnitzel, gestern als Gulasch und heute als Gehacktes bezeichnet wird.:D

Auch kühle ich tatsächlich noch konventionel elektrisch und meine Waschmaschine hat immer noch keinen Warmwasseranschluss. Selbst die Heizung verbrennt Heizöl.
Schande über mich.:rolleyes:

Dennoch erlaube ich mir, abseits von allem Gehabe, wie ineffizient ein Akku doch ist, zu behaupten: Besser 50% über den Akku behalten, als 100% sinnlos verpuffen*.

Zudem sehe ich da eine Rainecaince -oder wie schreibt man das doch gleuch; des Bleiakkus.
Meiner Meinung nach der wirklich Einsatz diesen "Schwergewichtes". Kann es mir im Keller doch sch...egal sein, wie schwer der Akku ist. Die Technik funktioniert, ist billig und -soweit ich weiß; in Herstellung und Wiederverwendung absolut umweltverträglich.

Sollte ich irgendwann einmal damit anfangen, wird sich in "meinem" Keller ein Sammelsurium von Bleiakkus befinden, die wahrscheinlich in der Summe den Gravitationspunkt der Erde um sagenhafte 0,004µm verschieben ;-) -naja, wenn ich denn mal einen Keller besitze, der groß genug wäre, etwa -ich hoffe mich nicht verrechnet zu haben; 86.000.000.000.000t Akkugewicht packt.

Überigens bin ich der Meinung, daß das sehr wohl mit der Infrastruktur zu schaffen hat. Ist doch die Quelle der Energie an dem Ladehalt von Relevanz, wenn ich mir Gedanken über effektiven Einsatz von eben Jener mache.

Mal ganz plump ausgedrückt: Ich tanke lieber gespeicherte Solarenergie, als versteckten Atomstrom. :hot:

Gruss

Carsten

)* verpuffen= Erzeugung einstellen, Alle Lampen an um Überschussenergie abzubauen oder andere "sinnvolle" Aktionen

PS: Im Augenblick, da ich auf den Sendeknopf drückte, war mir klar, die Antwort kann nur schief gehen *grins*

von inoculator - am 05.10.2010 12:26
Zitat
inoculator
PS: Im Augenblick, da ich auf den Sendeknopf drückte, war mir klar, die Antwort kann nur schief gehen *grins*


Nein weil

Zitat
inoculator

Also ich kaufe kein Biofleisch. Ich greife in die Lidi oder .....


gehört an den Stammtisch, den dort stellt man die Fragen die zur Antwort 42 führen,
also „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“und für die hier meinen
Fleischessen sei grundsätzlich :rolleyes:

auch da gibts differenzierte aus Betrachtungen aus Bayern

[www.youtube.com]

Zeitindex 0:20 bis 1:10



von Manfred aus ObB - am 05.10.2010 12:51
hallo,

Zitat
-dezentrale, autonome Steuerung Jedes Modul sollte sein eigenes Gedächnis haben und nicht zur Laufzeit auf die Zentrale angewiesen sein. -Einfache, sichere und funktionierende Datenübertragung. Das Kommunikationsmedium -Layer 1 und 2; sollte etwas sein, das es schon gibt erprobt ist. Mein persönlicher Favorit ist der CAN-BUS oder der Power-CAN.

Ich fange jetzt mal klein an. Die Stromampel soll jetzt als nächstes eine Steckdose schalten. Die Steckdose soll abhängig vom aktuellen Tarif ein- bzw. ausgeschaltet werden. Das ganze mit einem Microcontroller der hier am internen IP-Netz hängt.

Zitat
Ich glaube, wir werden in nicht allzu ferner Zukunft, mit etwas konfrontiert werden, was die "Wirkungsgradtheoretiker" bisher ablehnen, sich aber zur Diskussion in den "Fachkreisen" langsam abzeichnet. Vieleicht denkst Du mal in diese Richtung: Akkupuffer.

vorher werden wir die intelligente Ladesteuerung die auch den kWh-Preis berücksichtigt bekommen.

Der Albtraum alle EVUs ist das Wohngebiet in dem ab ca. 16 Uhr innerhalb der nächsten Stunden eine dreistellige Anzahl von Elektroautos an die Drehstromsteckdose zum Laden gehängt werden. Da wollen die in Zukunft die Ladevorgänge steuern und zeitlich entzerren. Ein Weg ist da dann z.B. variabler Tarif der sich auf das Angebot und die Nachfrage einstellt.




von Jürgen Mayer - am 05.10.2010 13:44
Zitat
Jürgen
nächsten Stunden eine dreistellige Anzahl von Elektroautos an die Drehstromsteckdose zum Laden gehängt werden.


Stimme ich voll zu. Und genau da setze ich ja an.
Zum einen wird sich niemand vorschreiben lassen, wenn er sein Auto laden soll -zumindestens nicht, wenn er es zu einem bestimmten Zeitpunkt sicher benötigt.
Zum Anderen geht es darum, genau die von Dir beschriebene Situation zu vermeiden.

Also, ich male jetzt mal ein mögliches Szenario.

Ein Hausanschluss wird pro Wohneinheit mit einer Tagesleistung von 10kWh veranschlagt.
Das Ladegerät des Autos macht aber schon 20kW und braucht etwa 1h um den Akku zu laden.

Wenn das bei 300 Haushalten gleichzeitig passiert, hast Du o.g. Situation.

Wenn aber nun jedes Haus einen eigenen Puffer hat und die Leistung Umrichters ebenfalls 10kW beträgt, dann kann der Puffer über den Tag geladen werden und bei Bedarf die "Überlast" abfedern.

Jetzt eine Idee, was ich meine?

Wie der Puffer gefüllt wir, spielt dabei erstmal keine Rolle. Es kann ein BHKW oder eine Solaranlage sein, oder einfach nur ein intelligentes Ladegerät, welches die Differenz zum veranschlagten "Verbrauch" der Wohnung nutzt -also wenn im Haus nur 1kW gebraucht wird, weil gerade niemand da ist, nimmt es sich einfach die übrigen 9kW zum Beispiel.

Naja... aber das führt jetzt für den Startbeitrag zu weit. Halte uns mal auf dem Laufenden und wenn Du möchtest, dokumentiere mal im ELWiki, damit Andere vieleicht aktiv mitarbeiten können -oder einfach nur eine gute Sache nachbauen können --in diesem Falle unter GNU stellen, damit keiner plötzlich das ganze fremdpatentiert ;-).

Gruss

Carsten

von inoculator - am 05.10.2010 14:52
Zitat
inoculator

Ein Hausanschluss wird pro Wohneinheit mit einer Tagesleistung von 10kWh veranschlagt.
Das Ladegerät des Autos macht aber schon 20kW und braucht etwa 1h um den Akku zu laden.



Normalstrom 25 ¢/kWh Mami kocht Papi lötet
Ampel geht auf Rot/Gelb 22 ¢/kWh Mami schmeist die Waschmaschine
an ( ist ein Rückständiges Gerät ohne Warmwasseranschluß ) eventuell
den Geschirspüller ( ist insgesamt ein etwas rückständiger Haushalt )
weil die Schwiegermutter kommt Papi mäht den Rasen elektrisch

Ampel geht auf Gelb 19¢kWh der 2 kW Lader am Eauto macht klick

Ampel geht auf Gelb/Grün 17¢/kWh Drehstromlader zieht 3x 10 Amper

Ampel springt auf Grün 14 ¢/kWh Drehstromlader zieht 3x 32 Amper

also in etwa so


Quelle [www.enbw.com]

das Problem beginnt 2020 für den Windstrombetreiber der 2000 ans Netz ging
sind alle Autos voll will Seinen Strom keiner geschenkt den bei 14 ¢/kWh bekommt
der Real schon fast Null ¢ und dafür baut keiner eine Anlage die Ernteabhängigen
Strom liefert der faktisch fast nix wert ist :rp:

Zitat
inoculator

Jetzt eine Idee, was ich meine?

Wie der Puffer gefüllt wir, spielt dabei erstmal keine Rolle. Es kann ein BHKW oder eine Solaranlage sein,


Es ist hilfreich wenn man ein Idee hat, selbige auf Fakten aufzubauen,
nicht auf wenn alle um mich meinen Solaranlage ist Spitze ein BHKW na ja halt besser als nix,
so ist das Stammtischgeschwätz ohne am Stammtisch zu sein, was macht eine Solaranlage
wenn die Sonne scheint und der Pufer voll, Richtig ein dummes Gesicht.

Selbiger Fall im Fall des BHKWs alle Puffer liegen bei zwischen 45 und 80%
Richtig das BHKW macht im Schatten Siesta, wozu auch wenn es wollte könnte esja,
muß aber nicht ;)

Jetzt nehmen wir mal an das kWh Elektrisch würde uns mit den BHKW 17 ¢/kWh kosten
das Wärme kWh inclusive Speicherung 3 ¢ und das gespeicherte Kälte Stundenkilowatt
6 ¢

bis 17 ¢ könnt sich das EVU das Kilowatt sonstwo hinstecken, darunter könnte man
das Eauto oder einen Puffer laden, ist es ein modernes BHKW so könnte man auch
Druckluft speichern welcher Vorgang die Kälte und Wärmespeichr mitfüllt, im Sommer
zB.,
wenn der Nachbar 2025 froh ist das wir Ihn den Solarstrom um 7 ¢ die kWh abkaufen
auf das Er keine Strafe beim Netzeispeisen zahlen muß :D



von Manfred aus ObB - am 05.10.2010 15:03
Zitat
MoB
Es ist hilfreich wenn man ein Idee hat, selbige auf Fakten aufzubauen,


Es mag hilfreich sein, jedoch muss eine Idee nicht auf Fakten basieren.
Eine Idee ist eine Idee und ohne eine Idee kann ich nichts machen, was es noch nicht gibt, und Fakten von Dingen, die es noch nicht gibt, gibt es auch nicht.

Faktisch bleibe ich dabei, spielt es technisch erstmal keine Rolle, wie der Puffer gefüllt wird.
Wichtig ist, daß er mit Überschussenergie gefüllt wird -von mir aus auch für minus 1100Euro/MWh -die BKKler wissen, wovon ich rede ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 05.10.2010 18:57
Zitat
inoculator

Faktisch bleibe ich dabei, spielt es technisch erstmal keine Rolle, wie der Puffer gefüllt wird.



So nun weiß ich wenigsten von wenn die Kinder das haben mit den Legosteinen :rolleyes:
spielt es einen Rolle ob die Legosteine aufgeräumt sind oder so Rumliegen :mad:
Legosteine bleiben Legosteine :rp:

Eine Pufferung verursacht Verluste, Verluste verursachen Kosten und da haperts momentan etwas
das sollten Versacher zahlen, nicht meinen das Verrühren wir so dan merkts keiner.


Zitat
inoculator
Wichtig ist, daß er mit Überschussenergie gefüllt wird -von mir aus auch für minus 1100Euro/MWh -die BKKler wissen, wovon ich rede


das klingt schon besser, ein BHKW erzeugt aber so mir nichts Dir nichts Überschuß, es könnt
aber unter streng Kalkulierten Bedingungen interessant sein statt zu modulieren in gewissen
Umfang zu speichern, selbiges ist aber schwer zu Realsieren, da es wenige gibt die das bezahlbar
zu beherrschen.

bei Minus 11 ¢ die Kilowattstund bedeutet das nicht das derjenige der die übrigen kWh
verbraucht die so kriegt, Netzentgelte fallen Kalkuolatorischer seits, Umspannungsverluste
in der Wirkungsgradkette, denn ein So ein Pumpspeicherwerk nimmt den Strom nicht von der
Niederspannung, im übrigen Carsten ich brauch zu sowas nicht extra hinfahren, ich bin schon dort ;-)

Also wir schreiben das 2050 und machen so weiter wie bisher die Super schlauen Reden
und Liesel Müller und Otto Normalverbraucher zahlen sich den Wolf



Quelle [www.weltderphysik.de]

Die Graphik zeigt das uns der Solare nachbar noch gern an Strom schenken wird nur das
Er nix fürs einspeisen zahlen muß, im Winter werden wir uns dann Überlegen wo man
schön die Deckungslöcher sieht wie teuer wir ihn den BHKW Strom eventuell die Wärme
verkaufen, kälte wahrscheinlich nicht, dazu ist der viel zu Rückständig um aus Wärme
Kälte zu machen, was wiederum mehr Wärme gibt die aber nicht zum Braten langt.

Es stimmt aber im Sommer sollte man schon sehen ob man Energie nicht billiger kriegt als
selber machen, nur Küstenwindstrom hilft mir in den Bergen real garnix, höchstens um aus
den Zertifikaten einen Heiligenschein zu flechten.



von Manfred aus ObB - am 05.10.2010 21:18
Hallo

Kannst du mir mal erzählen welchen Tarif du hast, ich finde den nämlich nicht, das wär für mich nämlich ne prima Lösung da ich einen 20kw Akkupuffer habe und die Verlustleistung ist im Winter eh egal da sie dann zum Heizen benutzt wird.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.10.2010 08:35
Zitat
R.M

Kannst du mir mal erzählen welchen Tarif du hast,



hmmmm

ich denke

[www.enbw.com]

diesen

von Manfred aus ObB - am 06.10.2010 08:42
Hallo

Den habe ich auch gefunden nur wo stehen da die 15 ct. die 19ct habe ich jetzt auch schon.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.10.2010 08:46
Zitat
R.M

Den habe ich auch gefunden nur wo stehen da die 15 ct. die 19ct habe ich jetzt auch schon.


ja aber für die kriegt das EVU keine Steuergelder zum erforschen des Intelligenten Stromzählers :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 06.10.2010 08:48
hallo,

steht auf dieser Seite:

[www.enbw.com]

Zitat
Dynamische MeRegio-Tarifstufen – Preise ab 1. Mai 2010 Jede Stufe ist jeweils 60 Minuten lang gültig; Verteilung der Stufen im Tagesverlauf wird 24h vorher bekannt gegeben

Stufe 1 (ROT): Normalstrom =>(Verbrauchspreis Spitzenlastzeit) Cent/ kWh 25,00

Stufe 2 (GELB): Bonus-Gutschrift EINFACH Sparstrom => (Verbrauchspreis Mittellastzeit) Cent/ kWh 20,00

Stufe 3 (GRÜN): Bonus-Gutschrift EXTRA Supersparstrom => (Verbrauchspreis Niedriglastzeit) Cent/ kWh 15,00

* Brutto inkl. Stromsteuer 2,05 Cent/kWh und 19% Umsatzsteuer



von Jürgen Mayer - am 06.10.2010 10:25
hallo,

ich wollte jetzt mit diesem Thread keine Grundsatzdiskussion über Speichermöglichkeiten anzetteln. Mir geht es hier primär darum neue Entwicklungen aufzuzeigen die die Rahmenbedingungen für uns E-Fahrer in Zukunft bestimmen werden.

Solange keine wirtschaftlich sinnvollen Kurzzeitsprecher für den "Hausgebrauch" verfügbar sind bleibt uns kleinen Verbrauchern in näherer Zukunft eigentlich neben dem Strom sparen dann nur noch die intelligent zeitlich gestaffelte Stromnutzung übrig.

Bei Interesse würde ich da gerne Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Bitte verzettelt jetzt diese Thread nicht durch Randthemen. Bleiben wir hier beim Thema "Stromampel" und damit bei den zeitabhänigen Stromtarifen und den Aspekte die sich daraus für das Laden von Elektrofahrzeugen ergeben.

von Jürgen Mayer - am 06.10.2010 11:58
Zitat
Jürgen Mayer
ich wollte jetzt mit diesem Thread keine Grundsatzdiskussion über Speichermöglichkeiten anzetteln.


Der Lichblick Carsten hat angefangen

[www.youtube.com]

der hat geschrieben


"Vieleicht denkst Du mal in diese Richtung: Akkupuffer."

von Manfred aus ObB - am 06.10.2010 12:07
Hallo Jürgen,

das Schlimme ist, daß wir überhaupt noch Grundsatzdiskussionen führen müssen bzw. können.

Die Betrachtung einzelner Aspekte und Module in der Energienutzung ist zwar richtig, jedoch niemals vollständig.
Es ist eine essenzielle Gegebenheit, daß eine Idee sofort Abwandlungen und Folgemöglichkeiten nach sich zieht.

In Deinem Falle ist der Auslöser einfach nur die Stromampel.
Im selben Atemzug kommt aber auch bei Dir die mögliche Nutzung dieser Information.
Da ist es nur konsequent, daß in einem Bild weiter zu zeichnen.
Im Sinne eines PSK zu arbeiten und die Energie "einfach" dann zu speichern wenn der Preis niedrig ist, um sie bei hohen Preisen günstig wieder abrufen zu können, ist doch logisch.

Jetzt müssten noch qualifizierte ROI- und TCO-Experten das ganze mal auf den optimalen Punkt rechnen.
Das kann dann aber in einem anderen Thread oder sogar in einer Diplomarbeit getan werden.

Gruss

carsten:cheers:


von inoculator - am 06.10.2010 12:17
Zitat
inoculator

Diplomarbeit getan werden.


Du weißt einfach nicht was Du willst :mad:

einmal Diplomarbeit und dann wieder

* "Wirkungsgradtheoretiker" *

was willst jetzt Theoretiker oder Praktiker :rolleyes:

bin aber auch der Meinung für Erörterungen wo kommt der Strom zum Laden her
anderes Forum

weil wenn ich sowas seh,

[www.youtube.com]

tuts weh

von Manfred aus ObB - am 06.10.2010 12:48

OJe - oder habe ich was verpasst oder spinnt meiner grauer Taschenrechner

Also muß niemand beantworten - mal abgesehen das Leute gibt die keinen Spiegel haben der Meinung sind das es so ist .:D

Und inhaltlich auch nicht - bevor Jürgen durch geht und die Milch sauer wird .:joke:


Also die Testanlage metahnisiert zu 1Kg/Std.
Im Großanwendung machen die das KG für 8ct.
Wenn sie den Strom für 2-4 Cent einkaufen können.
Zitat: "...gehen davon aus das in 10-20 Jahren soviel Wind-Solar installiert ist das ein Verbrauch nicht mehr möglich ist. Dann ist der Windfarmer froh wenn er statt Strom Gas (Erdgas Substiut aus Metahnisierten H2 herstellen kann..... Was noch einen bestimmten Marktwert hat...".

Also bei 2ct/KW das ich durch eine Elektrolyse fahre die mir dann 0,3KW/h dann nochmals (was?Rosentahl) daraus chemische 0,15KW/h "Kunstmethan" macht - das man dann ins Erdgasnetz speist wo die Oligopole noch viel schlimmer sind als im Stromnetzt.
*IM an*
Da würde ich doch lieber die Handbremse ziehen und die Turbine vor Verschleiß schützen
*IM aus*

OK wenn man die PV-Module im gleichen Maß herunterbricht wie die Transistorpreise in den letzten 30 Jahren und statt Putz - Glatte farbeige Flächen verbaut.


NEE nette Idee für die Wüste - hier ist es genau so unsinnig wie die Großen derzeit Rüsselsheim und Stuttgart glauben noch Hybride mit H2Brennstoffzelle beuen zu müßen weil Zitat:: es 2010 unmöglich ist einen PKW mit Lixx zu bauen und wenn doch zu teuer (Masgabe 400-500Km/Ladung)

Ich sehe das So das die Lixx oder was auch immer es dann geben wird eben das billiger leistet ohne mechanisch chemisch technischen Hockuspokus

PS.. glaubt hier jemand das ein PKW mit Brennstoffzellen Hybrid wirklich besser oder billiger ist als ein reines Lixx-Car.

von thegray - am 06.10.2010 16:36
Hallo

Aber nur für die 1000 Testkunden alle anderen müssen die 19ct bezahlen, also kein Grund zur ENBW zurück zu wechseln.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.10.2010 21:00

Antiatomampel

Wir benötigen ein eigenes Netz. In einer freien Marktwirtschaft sollten wir uns aussuchen dürfen, wo wir unseren Strom herbeziehen, nicht nur auf dem Papier, nein real.
ENBW geht da schonmal vorbildlich voran:
Leider aber werden uns nur billige Atomzeiten angeboten. Das lässt sich aber ändern, mit einer anderen Ampelschaltung: Strom verbrauchen niemals nachts, wohl aber tagsüber, wenn die Sonne scheint oder ein Sturm über Deutschlands Dächern wütet, unsere Kühe besonders laut pupen oder es an der rauschenden Pfinz besonders laut klappert. Vorausgesetzt, Michael oder Herbert, der Mühlenbesitzer, lassen sich davon überzeugen, dass der Anschluss an unsere geplante, größere, deutschlandweite, Wind-, Sonnen-, Wasser-, Pupkuh- und vor allem Blockheizkraftwerks-, von atomaren Tidenhüben befreite, Netz-Insel steht.
Wir bekommen unser Insel-Netz dann schon stabil, so, dass die meisten EVUs vor Neid erblassen und uns die Zusammenarbeit anbieten.



von Bernd Schlueter - am 08.10.2010 08:17

Re: Antiatomampel

Zitat
Bernd Schlueter
Wir benötigen ein eigenes Netz. In einer freien Marktwirtschaft sollten wir uns aussuchen dürfen, wo wir unseren Strom herbeziehen, nicht nur auf dem Papier, nein real.


Tja Bernd mit dem Saxo

Davon kannste Träumen

Zahlen darfst ein Netz wenn Du Stromkunde bist ( wie kann man so doof sein )

[www.noows.de]

Zitat daraus

"Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, warnte vor negativer Publicity für die Öko-Energien. "Es lässt sich nicht wegdiskutieren: Der Umbau unserer Energieversorgung kostet Geld.""


Tja die Frage ist nur wieviel und ob man der Loby freie Hand läst beim Abkasieren

( les ich den Beitrag scheints das Roman Zwei Tarife mit festen Zeiten hat zu 15 un 19 ¢
die Stromampel 3 Tarife die mit aufwand geschaltet werden zu 15, 20, und 25 ¢
plus Steuergelder für Forschungszwecke ( wie man noch mehr Kasieren kann )

oder eben einen Freien Mark zuläßt und der Kunde die Wahl hat Kostengünstig an Energie
zu kommen welch Nachhaltig Effizent bereitgestellt wird, derzeit siehts nicht so aus :mad:

von Manfred aus ObB - am 08.10.2010 08:56

Re: Antiatomampel

Zitat
oder eben einen Freien Mark zuläßt und der Kunde die Wahl hat Kostengünstig an Energie zu kommen welch Nachhaltig Effizent bereitgestellt wird, derzeit siehts nicht so aus :mad:


Dazu müßte man aber auch von gegebener Stelle - zugeben das die Strombörse eben so auch nicht frei von ständigen Manipulationen ist- ich habe es ja schon mal erwähnt - Ich kannte aus eigener Anschauung Arbeiten an "Simulationssystemen" die genau zu dem Zweck eingerichtet wurden Jahre bevor die Strombörse offiziell ans Netz ging.


von thegray - am 08.10.2010 10:27

Re: Antiatomampel

Hallo,

der Herr Meyer schreibt auch dass derzeit 0,2 Prozent zusätzlich für die Erneuerbaren vom Verbraucher ausgegeben wird.
Wie kommt es dann zu einer über 2-Prozentigen Erhöhung des Strompreises durch die Erneuerbaren?

Interessant auch wenn man sich vorstellt das die genannten Milliardensummen nur Prozentbruchteile der Umsätze der Konzerne sind.

Gruß Martin




von Martin Heinrich - am 08.10.2010 11:17
Mit unseren Akkus können wir die Stromampel sehr gut nutzen. Keinesfalls, indem wir Strom in unsere Akkus pumpen und dann wieder bereitstellen, das machen die Kraftwerke besser selbst und es bedeutet Abnutzung von Akkus. Sehr wohl kann man mit der Stromampel und einem Standardtagesprofil bezüglich der Stromquellen sehr gut beeinflussen, welche Art von Kraftwerken man wünscht. Beispielsweise dann Strom verbrauchen, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.
So groß ist der Unterschied zwischen Atom- und Sonnenstrompreis am Tage nicht, dass wir uns das nicht leisten könnten.
Ich tanke bewusst dann, wenn meine Energieverbrauch deutlich geringer ist und der Strompreis somit besonders niedrig, werktags in der Zeit zwischen 6 und 10 Uhr, am Wochende etwas später.

Da ich deutlich mehr Strom verbrauche, wenn ich nachts lade und mit abgestandenen Batterien losfahre, müsste der Strompreis nachts deutlich geringer sein, damit es sich allein finanziell schon lohnt. ist er aber nicht und so tanke ich dann, wenn es für mich am günstigsten ist und möglichst die Stromart, die ich bevorzuge. Dabei hilft auch die Ampel. Die sagt mir auch, wenn sich ein Sturm erhebt.


von Bernd Schlueter - am 08.10.2010 18:24
hallo,

ich hab nun die Webseite mit der Stromampel überarbeitet:

=> [www.stromampel.com]

da werden jetzt auch noch zusätzlich einige statistische Daten angezeigt.





von Jürgen Mayer - am 11.10.2010 07:05
Wunderbar, jetzt weiß ich endlich, wann ich meinen Saxo lade. Das sieht doch sehr viel anders aus als ich bisher dachte.
6 bis 8 Uhr, 11 uhr bis 13 Uhr, 16 bis 20 Uhr. Nur dann ist man sicher, dass ein möglichst großer Wasseranteil darin steckt, denn wir tanken ja besonders gerne roten Wasserstrom .

Aber bitte, nicht fudeln! Atomstrom (grün) bezahlen und Wasserstrom (rot) tanken, das geht natürlich nicht! Nur, wer auch den entsprechenden Mehrpreis entrichtet hat, darf auch den Wasserstrom (rot) tanken. Viele geben reinen, 100%igen Wasserstrom (rot) für nur 0,5 Cent Mehrpreis ab! EnBW ist da mit 10 Cent Aufschlag auf 100%igen Atomstrom (grün) noch relativ teuer.

Die Krefelder Stadtwerke geben 100%igen Wasserstrom aus Norwegen sogar für nur 0,24 Cent pro kWh teurer als Atom- und Braunkohlenstrom ab.
Also, das ist die ideale Kombination:
19,37 Cent pro kWh für reinen norwegischen Wasserstrom bezahlen und diesen dann zu den rot gekennzeichneten Zeiten gemäß Deiner Ampel tanken.
Jetzt solltest Du noch Dein Programm so weit erklären, dass ich einen von Deinem Programm gesteuerten Schaltausgang einrichten kann...
Wehe, ich erwische nur ein Elektron, dass nicht den norwegischen Fjord geküsst hat!!

von Bernd Schlueter - am 11.10.2010 10:48
hallo,

Zitat
Bernd Schlueter
Wunderbar, jetzt weiß ich endlich, wann ich meinen Saxo lade. Das sieht doch sehr viel anders aus als ich bisher dachte.
6 bis 8 Uhr, 11 uhr bis 13 Uhr, 16 bis 20 Uhr. Nur dann ist man sicher, dass ein möglichst großer Wasseranteil darin steckt, denn wir tanken ja besonders gerne roten Wasserstrom .


bringt dir aber nicht allzuviel. Der zeitabhänige Tarif muss dein Stromversorger auch anbieten. Das Tarifprofil dieser Stromampel gilt ja nur für die Verbraucher die auch den dazugehörigen Vertrag mit der ENBW abgeschlossen haben.

Weitere Infos gibt es hier ...

von Jürgen Mayer - am 11.10.2010 11:44

Strom kommt daher, wo er erzeugt wird

Dann funktioniert das auch so, wie ich es gesagt habe. Ich wollte damit nur noch einmal darauf aufmerksam machen, wie verlogen unsere Energiepolitik mit diesem Etikettenschwindel ist. Ich kann nur sagen, in der Schweiz würden sich die Bürger so etwas nicht bieten lassen!
Da gibt es zwar auch eine mächtige Lobby, aber solche Betrügereien kämen bei der Bevölkerung nicht durch.
Tatsächlich tanke ich dann, wann es mir gerade passt. Ich habe keinen besonderen Tarif, würde aber tatsächlich mit der Stromampel ca 100 Euro im Jahr sparen.
Hier in Krefeld sind die Preisdifferenzen aber geringer, da kämen keine 50 Euro heraus.

von Bernd Schlueter - am 11.10.2010 12:58
hallo,

sodele - ich habe jetzt meine Stromampel erweitert.

jetzt mit Statistik der letzten Tage. Da kann man schön sehen wie sich das Tarifprofil geändert bzw. wenig geändert hat:

=> [www.stromampel.com]

von Jürgen Mayer - am 12.10.2010 08:09
mach ein
Tabelle mit Daten

mit einem


von inoculator - am 12.10.2010 08:14
hallo,

wenn man die Tarifprofile der letzten Wochen anschaut sieht man das sich das Verhältnis der drei Tarifstufen untereinander nicht geändert hat. Egal wie sich das Wetter, die Nachfrage usw. an der Strombörse entwickelt hat :-()

=> [www.stromampel.com]

Teilweise hat sich gegenüber den anderen Tagen nicht viel geändert. Ev. haben sich wenige Stunden verschoben.

Ich hätte da mehr Dynamik erwartet.

von Jürgen Mayer - am 03.11.2010 13:18
Hallo Jürgen,

diese Analyse verwundert mich nicht.
Es muss eine Prognose für etwa 24 Stunden gemacht werden.

Die Basis dazu ist das Verbrauchsverhalten und die Energieerzeugung.

Zwar gibt es mittlerweile einen hohen Anteil an Schwankungen in der Erzeugung durch Wind und Sonne, jedoch bleibt die Grundversorgung und das Verbraucherverhalten sehr statisch.

Und es würde mich sehr wundern, wenn das bißchen Variabilität, welches überig bleibt so freimütig an den Kunden weitergegeben würde.

Achte mal auf Tage, wo große Ereignisse sind. Bsp. Länderspielfinale oder ähnliches.
Es würde mich nicht wundern, wenn dann eine leichte Verschiebung der Preise stattfindet.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 04.11.2010 05:57
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.