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Elweb Infra
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9
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Peter Dambier, Manfred aus ObB

Ramsauer: weniger EU-Vorgaben

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 13.03.2013 12:38

Da bahnt sich wohl ein großes Geschäft an, mit den Planungsvorgaben, von denen einige überzeugt sind, dass sie Gesetz werden, sprich, Preisabsprachen sind dann Tür und Tor geöffnet.
Für mich sieht eine Tankstation möglichst einfach aus. Mein Traum wäre die Schukosteckdose an jeder Laterne gewesen, was wegen Vandalismus nicht möglich ist. Die Tanksäule besteht aus einer unterirdischen Stromversorgung und einem Blechkasten, in dem unterschiedliche Freischalt- oder Kassierautomaten untergebracht sind.
Noch und sicherlich noch für zwei weitere Jahre sollte ein Schukostecker vorhanden sein. Wenn nicht mit verbesserter Kühlung, auf 10 Ampere beschränkt. Ansonsten, warten wir ab, bis diskutable Stecker ein Preisniveau erreicht haben, das sich jeder, auch Rollstuhlfahrer, leisten kann.
Die Mondpreise, die auf den Messen genannt wurden, die ich besucht habe, sind einfach undiskutabel.
Mir gefällt das ganze Gedöns nicht und ich sinne auf Ersatz. Selbst in den Niederlanden, in denen man sich einheitlich für den tollen Typen Nr.Zwei entschieden hat, wurde der Ruf nach anderen Steckern laut, die man weiterhin findet. Belgien ist zur Zeit noch hoffnungslos, am besten bereinigt man die geförderte Misswirtschaft, indem man die Förderprojekte einstellt. Die Auswertung hat schon jetzt eindeutig ergeben, das es unvorteilhaft ist, wenn man ständig zwanzig voluminöse Stecker, Kabel und Adapter mit sich herumschleppen muss.

Antworten:

Jetzt hat sich auch der Herr Rösler eingemischt und dem Selbstbedienungsladen der Politik, Umweltzertifikatbetrugshandel ebenfalls einen Dämpfer verpasst.
Ja, jetzt gibt es keine Batterien für die BHKWs, die das Monopolnetz für immer festgeschrieben hätten. Denn man hätte gar keinen Windstrom darin speichern können, denn niemand wäre so doof, würde für 28 cent überschüssigen Windstrom einlagern, 10 cent pro gespeicherter kWh minus "Förderung" an Abnutzung hinzulegen und anschließend den Strom wieder für 4 Cent an das EVU zurückverkaufen. So sähe nämlich die Rechnung nach den derzeitig gültigen Bestimmungen aus.

Die BHKWs würden ganz vom Netz abgekoppelt, von smart grid oder Energiewende könnte dann überhaupt keine Rede mehr sein. Schon heute wird der Großteil des BHKW-Stroms durch elektrische Direktheizung vernichtet, weil es dann merkwürdigerweise für diese Untat Förderung , hört, hört!, gibt.

Dass Elektroautofahrer als einzige sich gerne in das Stabilisierungsnetz einbinden lassen würden, ist Peter, dem Genießer, dabei überhaupt nicht aufgefallen. Hauptsache, das Eisbein wird nicht kalt.
Der sollte mal die Angela an sein Ruder lassen, die hat das smart grid wenigstens schon erwähnt.
An Peters Vattenfall-Tafelrunde wünsche ich sie mir nicht, sie ist mir so schon schön genug und muss nicht weiter zulegen.

Freie Demokraten nennt sich die andere Truppe. Hoffentlich hat sie noch Zeit genug, ihre Fehler bei der unverzeihlichen Monopolvergabe wieder rückgängig zu machen. Mit "liberaler Politik" hatte das ja wohl überhaupt nichts zu tun, Herr Rösler? Da müssen Sie aber einiges zurechtbiegen, ehe ich Sie noch mal wiederwähle.

(Ihr müsst nicht alles glauben, was ich sage).

Das freie Netz für die Energiewende, sofort!
Dann sind sogar Überkapazitäten aus Sonne, Wind und Blockheizkraftwerken vorhanden, um Aluminium zu produzieren.
Das ist zwar Verschwendung, aber die Atomklientel der Regierungsparteien will schließlich auch ihren Anteil am Selbstbedienungsladen haben.

Liebe Leute, wir wohnen nicht auf einer Insel. Für den Aufbau einer vernünftigen Infrastruktur ist es erforderlich, dass wir unseren Politikern endlich auf die Finger schauen.

von Bernd Schlueter - am 18.03.2013 07:10
Zitat
Bernd Schlueter
Das freie Netz für die Energiewende, sofort!


Das erinnert etwas an die Hippiezeit ( und zeugt von der gleichen Ahnung von Technik ) fordern der Freien Liebe.

Daraus worn die Forderung der freien Energie, der gleiche Hirnpfurz

Ein Netz muß 50 hz halten, wenn das nicht geregelt wird ist es kein Stromnetzt, eher ein Fischernetz
mit lauter Löchern :rolleyes:

Sogar der Führer des Solarvereins Aachen gibt schon zu das des nicht ganz so einfach

Zitat
WvF
Zentrale oder dezentrale Bereitstellung von Systemdienstleistungen
Mit steigendem Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien haben auch die systemtechnischen Anforderungen an die EE-Anlagen und damit auch die Kosten der Stromerzeugung zugenommen. Moderne Windturbinen müssen beispielsweise heute bereits, analog zu konventionellen Kraftwerken, Systemdienstleistungen bereitstellen, unabhängig von der räumlichen Verteilung der Erzeugungsanlagen. Es ist zu diskutieren, ob eine stärkere Zentralisierung von Systemdienstleistungen auf Netzebene die Kosten des Gesamtsystems (unter Berücksichtigung sinkender Kosten für EE-Anlagen und damit einhergehender EEG-Vergütungsabsenkungen) verringern könnten und ob Speicher als eine der Flexibilitätsoptionen unter diesen Bedingungen Systemdienstleistungen gesamtwirtschaftlich kostengünstiger bereitstellen können.


Textquelle: [www.sfv.de]

Liest das einer mit Verstand und nicht nur Sortiert nach Vorurteilen, merk Er das je größer das
Netz desto mehr wollen dran verdienen, tun die das nicht Kracht die Sache irgendwann mal
Zusammen, dann ist der gut dran der Lokal vorgesorgt.

Nur derzeit ist Der der Arsch, eine 30 oder 80 m Netzbenutzung kost soviel wie eine Leitung
nach Hamburg mit Berappung für alles was es gibt, also Regelenergie Netzunterhalt von der
die Hauptnutzer befreit, die Stromfresserindustrie, weil das viel Strom transportieren schont das
Netz oder so.

Es gilt das nur das in Rechnung gestellt wird was beansprucht wurde also die Leitung in der
Staß wo sowieso vom damaligen Bauherrn als Baukostenzuschuß bezahlt bis zum Trafo in die
nächste Spannungseben fast nix und Regelenergie nur wenn welche benötigt, den nach alter
Schwäbischer Tradition wird mittels Kehrwoch das Netz in der Staß selber sauber gehalten.

Also nicht das muß alles frei sein, das ist Anarchie wär zwar etwas was dem Gedankengut
vom freien Wildschütz nahekommt, funktoniert aber nicht.

Nur das dauerende Handaufhalten von Lobbyistengruppen das in der Mitte ein Suppenschüßel
in der die ärmsten das meiste Reinzahlen um das die Größten mit den entsprechenden
Löffeln das meiste rausfressen das ist unanständig.

von Manfred aus ObB - am 18.03.2013 08:29
Die obere Netzinstanz, die muss sein. Deshalb bin ich ja gegen das inseldasein uaf Dauer, denn die damit verbundene Regelleistung, und zwar die wertvollste, geht damit dem Netz verloren.
Ja, super Dein herbeigelinktes Zeitkostantenschema, da brauch ich nicht so viel überlegen.
Eines ist ja ganz klar: So, wie es jetzt läuft, können wir den Großen nicht die Netzregelung überlassen. Bei denen läuft noch Vieles per Telefon, die alten Zeiten sollten vorbeisein und die ersten Versuche, Regelverhalten festzuschreiben, sind zwar ein anfang, aber noch stümperhaft.
Nein, das Netz gehört uns allen und wir tragen alle Mitverantwortung, dass es funktioniert.

So sehe ich auch die Forderung Ramsauers, der möchte alle einbinden und nicht einen Teil der Netznutzer wegen des Steckersystems ausschließen.

Wir sollten vielleicht Herrn Rösler mal erklären, was das Wort "liberal" bedeutet. Von dieser Partei werden wir vom Netz möglichst ausgeschlossen. Das haben Monopole so an sich.
Wobei Monopole keine ursprünglich liberale Idee sind.

von Bernd Schlueter - am 18.03.2013 15:15
Die Tankstelle, wenn es nach der Heizölindustrie ginge, sollte eine Zapfstelle haben, die genau ins Portemonaille paßt.

Der Mennekesstecker paßt schon ganz gut, aber es geht noch besser.

CHAdeMO verbieten, da bekommen all die vielen i-MiEVs und Leafs eins auf die Mütze, auch finanziell.

Mein erster Mennekes hätte 700 Euro kosten sollen. So viel kostet er nicht mehr, aber ich habe immer noch keinen. Zu tief sitzt der Schlag.

Vor einem Jahr haben Karin und ich noch damit gerechnet bald an jeder Ecke eine CHAdeMO zu finden und mit unserem i-MiEV auf Weltreise zu gehen.

Wenn der Rammsauer da mit seinem Sprenggürtel reintritt ... von dem könnten die, Ihr wißt schon, noch was lernen. Es wäre nicht der erste Sprenggürtel, den der Ramsauer überlebt.

Das Schlimme ist, es ist ja garnicht die EU, es ist die Heimische Hubraum Industrie, die sowas verzapft - und BMW gehört neuerdings zusammen mit Tesla zu den Guten - und außerdem sind die aus Bayern, ...

Das kommt vielleicht zeitlich unsortiert?

Der Ramsauer ist gut informiert. Der macht nichts unüberlegt, auch wenn es meist so aussieht.


Liebe Grüße von
Peter und Karin

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von Peter Dambier - am 12.08.2013 15:25
Zitat
Peter Dambier
CHAdeMO verbieten, da bekommen all die vielen i-MiEVs und Leafs eins auf die Mütze, auch finanziell.

Mein erster Mennekes hätte 700 Euro kosten sollen. So viel kostet er nicht mehr, aber ich habe immer noch keinen. Zu tief sitzt der Schlag.

Vor einem Jahr haben Karin und ich noch damit gerechnet bald an jeder Ecke eine CHAdeMO zu finden ..................CHAdeMO...........CHAdeMO.........


Ich mein es gäb noch ein Thrad aus dem Jahr 2004 kann auch 2005 gewesen sein später nicht mehr ,
da gings um VRB und somit um Gleichstrom könnt ma auch noch einen Beitrag über CHAdeMO anhängen.

In Bernds Beitrag gings jedenfals nicht um CHAdeMO, sonder um BHKWs und wie groß braucht man ein Netz Insel:confused:
Dorf Stadt Land Europa oder doch Eurasien den dann gings bis nach Japan dort findet man die meisten CHAdeMO

Bernd hat vor kurzen über ein 60 Hz Netz geschrieben ( ist mist kann man einen Generator
schlechter synchronisieren ) ja sogar um Gleichstrom das wär natürlich was für CHAdeMO

Der Beitrag war bisher was, nein nicht CHAdeMO ( obwohl ich neben bei eine Tasse Tee getrunken ) sondern Ironie :o

Denn les ich die letzten Beiträge aus der Gegend wo der Siegfried sein letzten Schnapper getan,
fällt mir immer Rudi Carell ein :cheers: der hatte einen Siebenbürger der immer das Programm
auflockerte und in einer Sendung gings um einen Prüfling der nix gelernt außer über die Gurke

Tja ich hab gesucht aber nur das gefunden

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 12.08.2013 22:03
Dass das alles Mist ist, ist mir klar. Aber die Regierung macht, was die Netznutzung angeht, nur Mist, und dem möcht ich aus dem Weg gehen. Das geht nur, wenn wir denen ein fertiges System vor die Nase knallen, und das ist schließlich das größte auf Jehovas Spielweise, das 60Hz-Nemanetz.Die schauen ganz verdaddert, wenn sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Das Gleiche gilt für ein Netz mit Gleichstromzwischenspannung.
Ich möchte ehe die Netze nicht zu stark miteinander verkoppeln und es möglichst potentialfrei betreiben. Mit empfindlicher Isolationsprüfung.

Netzsynchronisation, alles Schnee von gestern, wir leben im elektronischen Zeitalter, da läuft nichts mehr mit synchronen Generatoren.

Wusste ich gar nicht, dass man bei der Gebietserschließung für die in der Straße verlegten Kabel seinen Anteil bezahlt. Da gehört unbedingt eine Gesetzgebung zu, dass man das, was man bezahlt hat, kostenfrei nutzen kann, weil es einem gehört. Klar, mit Rahmenbedingungen.

von Bernd Schlueter - am 13.08.2013 09:21
Wer mißt mißt Mist, alles andere ist Dünger und sei es geistiger.

Elon Musk ist wieder mal der Böse. Der spinnt nur. Erst schickt er sein Raumschiff zur ISS und dann macht der auch noch Gewinn mit Tesla. Der übertreibt es. Und dann auch noch die Idee mit der Hyperloop, mit der Rohrpost einen Düsenjet überholen und das billiger als die Bahn.

60 Hz in Deutschland? Wir hatten schon Gleichstrom, warum nicht 60 Hz? Grundig Tonbandgeräte sind ausgestorben und Schellack Schallplatten auch. Kein Grund warum das Probleme geben sollte.

115V statt 230V? Laptops merken es nicht. Ich habe schon Parteitage bei den Piraten erlebt. Was da auf dem Tisch lag, waren bestimmt keine 230V, nicht einmal 200V und in Tunesien sah die Versorgung auch lustig aus.

Die Gefahr, daß das gut geht ist fürchterlich groß.

Die beiden Netze zu verbinden wäre grober Unfug und außer ein paar durchgeflutschter Sicherungen wird nicht viel passieren. Ein Ozeandampfer von der Werft in Papenburg richtet mehr Unheil an, wenn er unter einer Brücke durchfährt.

Eine Solarplantage auf dem Dach braucht überlicherweise einen Haufen Elektronik um das gedachte Schwungrad mit dem Netz zu synchronisieren und nochmal einen Haufen Elektronik um sich tot zu stellen, wenn das Netz tot ist.

Mein Dach ist meine Insel und damit reichen ein paar Quadratmeter.

Wenn ich mit dem Nachbarn Strom tauschen will, kann ich beispielsweise per Drehstromgleichrichter meinen Strom, seinen Strom und den von Bernd zusammenführen, vielleicht sogar in eine Batterie (eine Batterie aus 10 Stück, 12V Autobatterien ergibt 120 Volt vielleicht auch etwas mehr) füttern und dann machen wir mit einem billigen Inverter wieder 115V vielleicht auch nur 100V wie die Japaner und die können wir wieder mit zwei Nachbarn teilen.

Alles Unfug, aber man kann ja noch ein paar Sicherungen dazugeben und mit einer gehörigen Portion Übermut verrühren.

Juristisch könnte man dem ganzen das Aussehen eines gemeinnützigen Vereins geben, womit wir keine Grundstücksgrenzen überqueren und sollten zufällig die Stadwerke Mitglied werden, dann brauchen wir nichteinmal eine Straße zu überqueren.

Ich kann entweder eine Schule besuchen und meinen Elektrikermeister machen, oder bei den Funkamateuren in der Nachbarschaft lernen und bei der Regulierungsbehörde eine Amateurfunkprüfung ablegen. In beiden Fällen habe ich einen Freischein zum Basteln. Der Meister weiß was er nicht darf. Der Funker weiß was er besser nicht weitersagt.

Der Kram aus Ebay eignet sich eher für 100V als für 230V und ein Verbundnetz war eh unser Untergang.

So eine Affenschaukel aus verschiedenen Quellen, verschiedenen Spannungen und Frequenzen ist erheblich leichter im Zaum zu halten als unser heiliges Verbundnetz. Es gibt kein Netz, nur Einzelverbindungen, durch Inverter getrennt. Jede einzelne Verbindung überschaubar und absicherbar. Ein Carrington Event wie 1859 würde unserem heiligen Verbundnetz den Garaus machen, aber die Affenschaukel würde es nichteinmal bemerken.

[en.wikipedia.org]

Die deutsche Wikipedia hat den Artikel gerade mal wieder verbuddelt. War wohl nicht representativ oder politisch unausgewogen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 13.08.2013 21:44
Klar, wenn die Seeräuber die Regierung übernommen haben, ist auch das Stromnetz frei und wir brauchen solche spinnerten Gedanken gar nicht erst zu wälzen. Ein Netz für alle, für die mit oder ohne Gamsbart. EON hätte längst das Bahnnetz übernommen, wenn die abweichende Frquenz die Übernahme nicht erschwert hätte. Nur so konnten die Energiepreise der Bahn niedrig gehalten werden.
Für das alternative Netz erwarte ich deutlich niedrigere Strompreise. Die Großen werden mit aller Macht versuchen, es uns zu entreißen und, wenn es zum Krieg kommt, sollte man ihnen die Übernahme wenigstens erschweren. Zu demokratischen Beschlüssen sind eh nur die Piraten fähig.
Wenn es zum Krieg kommt, gehen die einfach nicht hin. EON blitzt dann ab.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2013 07:40
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