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Elweb Infra
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Was wird aus Chademo?

Startbeitrag von solartim am 20.03.2013 21:58

Hallo E-Fahrer !
hat jemand Infos darüber, wie die Zukunft des Schnelladens in Europa aussieht? Typ2 steht ja nun als Standart fest soweit ich weiß, und ist auf Gleichstromschnellladung erweiterbar bzw. bleibt kompatibel. Damit kann dann Chademo ersetzt weden und wenn ich richtig liege , lässt sich theoretisch schon jetzt an der normalen z.B RWE Säule bei Nutzung der 3 Phasen mit eingebautem Lader(z.b Smart ED) bis 22kw (32A) oder 11kw(16A) z.B zuhause, semi Schnelladen. Bedeutet das das AUS für den Ausbau des Ladenetz mit Chademos? Das Wäre dann ja keine gute Nachricht für Besitzer von iMiev & Co als auch Leaf Fahrer. Der ZOE kommt mit Typ2 und nutzt 3 Phasen woweit ich weiß. Ist es dann noch Sinnvoll , sich einen Chademo Stromer zuzulegen? Ist es denkbar sich einen Lader in den Kofferraum zu packen der aus Drehstrom Chademo macht ? gibt es sowas und ist es bezahlbar? gruss tim

Antworten:

Der Typ 2 kann auch bis zu 70kW DC Ladung ermöglichen, das ist mehr als Chademo heute kann, zudem die meisten Chademo nur etwa 18kW abgeben. Mehr macht bei den kleinen Batterien von iMiev oder Nissan Leaf auch keinen Sinn.

Chademo ist bereits tot bevor es erst richtig zum Leben gekommen ist. Auch der CCS (Combined Charger System) ist noch vor der Markteinführung gestorben, weil keiner braucht.

Den Standard wird Tesla mit seinem modifizierten, aber voll kompatiblen Typ 2 beim DC Laden mit 90kW später sogar mit 120kW setzen. Da wird nicht nur der Standard gesetzt, sondern auch ab Jili Autos ausgegeliefert, die europaweit kostenlos an einem Netzwerk an Superchargern kostenlos laden können. :hot:

lg

Eberhard

von Eba_M - am 20.03.2013 23:18
Hallo Eberhard, danke für die Infos!

sollte man denn vor diesem Hintergrund davon absehen , sich einen Leaf oder iMiev zuzulegen ?

weiss jemand , ob z.B RWE den Ausbau der Chademos noch weiter vorantreibt wie z.B die Lader entlang der A1 oder ist der weitere Ausbau nicht geplant.

Lettland hatte ja geplant um die 200 Chademos landesweit aufzustellen - und in England und Benelux gibt es ja auch schon ein recht dichtes Netz . Teilweise auch an Tankstellen , Hotels usw.

Wie geht es denn damit weiter..?

ich glaube zwar auch, dass typ2 der schnellere Weg ist, ein flächendeckendes Schnelladenetz hin zu bekommen , da werden dann die kosten für die Technik auf die Autokäufer umgelegt, aber für die die schon ein japanisches E-Auto haben , ist das ja ehr frustrierend , genauso wie für die die in Ladetechnik investiert haben. RWE wird das wohl verkraften aber die Händler , zB Nissan, wurden ja gedrängt die Lader teuer zu kaufen. die werden sich bedanken, wenn der Leaf bald gar kein Chademo Ladeanschluss mehr hat.

Vielleicht kann man die Schnellade- Kisten ja bald günstig bei ebay schnappen und sich in die Garage stellen :-)

von solartim - am 21.03.2013 00:09
Nach den Meldungen werden alle Anbieter Typ2 (AC/DC) wohl bis 2017 in ihre Autos integrieren. ChaDemo wird daher wohl sterben in Europa. Bleibt zu hoffen, dass dennoch irgendwer halbwegs bezahlbare und kleine ChaDemo-Boxen bauen wird, die man dazwischen klemmen kann. Ich glaube aber nicht so recht daran, dazu sind zu wenige PKWs mit ChaDemo unterwegs.

Andererseits gibt´s bislang fast nix, was Typ2 voll unterstützt. Weder Ampera, noch Toyota, noch Nissan, noch Renault, noch...nur der smart ed. Aber mit dem eUp wird dann alles anders...

von J. Affeldt - am 21.03.2013 10:34
Hallo Julian,

Zitat
J. Affeldt
Andererseits gibt´s bislang fast nix, was Typ2 voll unterstützt. Weder Ampera, noch Toyota, noch Nissan, noch Renault, noch...nur der smart ed. Aber mit dem eUp wird dann alles anders...


Renault hat auch kein Typ2?

BMW i3 wird wohl Typ2 haben?

Ob Nissan und Mitsubishi sich für Europa umorientieren werden? Verkaufsrenner sind sie ja wie bisher alle Elektroautos nicht gerade. :-(

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 21.03.2013 14:40
lustiger thread. chademo ist nur in grumpy old germany noch nicht etabliert, aber jeden tag kommt eine chademo-säule für die einzig schnellladefähigen großserien-elektroautos am markt dazu. wen interessiert schon deutschland und seine autoherstellernation? mit jedem verkauften smart wird draufgelegt und der konzern grüngewaschen. so reduziert man den CO2-flottenausstoss! die welt will s-klassen und keine smarts jedweden motors. :)

von p.hase - am 21.03.2013 17:26
Zitat
solartim
... Ist es dann noch Sinnvoll , sich einen Chademo Stromer zuzulegen? Ist es denkbar sich einen Lader in den Kofferraum zu packen der aus Drehstrom Chademo macht ? gibt es sowas und ist es bezahlbar? gruss tim


guckst Du hier: [e8energy.de]

Gruß
Roman

von teutocat - am 21.03.2013 22:30
Zitat
Eba_M
Auch der CCS (Combined Charger System) ist noch vor der Markteinführung gestorben, weil keiner braucht.


Das glaube ich nicht ganz, denn spätestens mit dem e-Up wird man das Combined Charging System nutzen können. Der e-Up wird per AC wahrscheinlich nur einphasig bis 3,7kW laden können, für höhere Ladeleistung kommen die DC-Kontakte des CCS zum Einsatz.
Ich könnte mir sogar gut vorstellen dass CHAdeMO-Ladestationen auf CCS umgerüstet werden können da die Funktion sehr ähnlich ist.

Gruß
Roman

von teutocat - am 21.03.2013 22:41
Hallo

Da die Fahrzeuge ja keine Anhängerkupplung haben wohl nicht so sinnvoll. 20 kw Ladeleistung ist heute mit 10kg Gewicht und Schuhkartongröße möglich.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.03.2013 23:13
Ja, die Dinger von e8energy kenne ich, nix, um das mal eben in den Kofferraum zu hebeln und viel zu teuer. Schade...

von J. Affeldt - am 22.03.2013 04:48
Zitat
teutocat
... spätestens mit dem e-Up wird man das Combined Charging System nutzen können. Der e-Up wird per AC wahrscheinlich nur einphasig bis 3,7kW laden können, für höhere Ladeleistung kommen die DC-Kontakte des CCS zum Einsatz.
...


Das wäre dann wohl ein weiterer Versuch, E-AutoStrom "einzufärben" und die E-Mobilisten an Bezahltanken zu bringen. Denn während AC als Typ2- Wallbox oder CEE nutzbar ist, dürfte die DC-Ladung nicht so einfach verfügbar gemacht werden ... :rolleyes:

VW traue ich da einiges zu. Irgendwann wird dann das daheim laden reglementiert ...

von Joe-Hotzi - am 23.03.2013 00:22
Zitat
J. Affeldt
Ja, die Dinger von e8energy kenne ich, nix, um das mal eben in den Kofferraum zu hebeln und viel zu teuer. Schade...


hut ab vor der firma e8energy. alles ohne subventionen aufgebaut. ich war im januar dran mir eine hinzustellen mit hilfe des landes, doch absage der grünen, und jetzt gibt es um die ecke chademo bei nissan wurst. das wäre unfair gleich daneben noch eine hinzustellen auf landeskosten. da würde ich mich schämen.

von p.hase - am 23.03.2013 09:21
Der Stecker passt in jedes japanische Atomkraftwerk von Tepco. Verbrauchte Brennstäbe lassen sich bei einer Tasse Tee wieder aufladen.
Mit einem 200-Ampere, 500 Volt Teelader kann man einen Stadtbus, der 20km weit gefahren ist, in 5 Minuten wieder aufladen. So nebenbei auch die heutigen Chademo-PKWs. Ja, das könnte eine sinnvolle Anwendung sein. Ansonsten kann man den hohen Strom auch zum Schweißen verwenden.

Die Stadtbus-Anwendung erscheint mir aber als besonders sinnvoll. Eine hohe Auslastung wäre gewährleistet, sehr viele sonst eingebaute Ladegeräte werden eingespart. Die Busse lärmen und verpesten sonst stark die Umwelt.
Sollten Lithiumakkus bald höhere Ladeströme vertragen , sind die powerlader für alle wieder interessant. Der Typ-2-Stecker ist ja verwendbar. Meine Kiste sowie einige andere französische Modelle können ebenfalls per Chademo-Mareshal-Adapter problemlos Tee trinken. Beziehungsweise schlürfen. Blondinen spucken gelegentlich auch.

Blondinen bei der Chademo



von Bernd Schlueter - am 24.03.2013 00:19
Chademos in meiner Region

Also, wie Ihr seht, muss ich ganz zufrieden sein mit der Chademosituation in meiner Gegend, fast lückenlos bis Berlin. Ich wäre sogar bereit, mich von meinem geliebten Mareshalstecker zu trennen...

Spätestens bei 500 Ampere für die kommende Batteriegeneration, dann wird das Stündlein für Chademonstrationen gekommen sein. Statt in drei Sekunden von 0 auf 100 beim Lotusfahrgestell, heißt es dann, das Gleiche für die Volladung...
500 Ampere-Lader sind dann schon ein wenig voluminöser...

von Bernd Schlueter - am 24.03.2013 09:59
Tesla will auch in Europa ein kostenloses, flächendeckendes Schnellade-Netz mit 90kW bzw. 120kW Ladeleistung aufbauen. Das sogar ohne CCS, nur mit einem Typ2 kompatiblen Stecker.

DC laden macht in Zukunft nur Sinn, wenn für eine größere Zahl gleichzeitig ladender Fahrzeuge (Autobahn-Tankstelle) der Strom direkt aus dem 20kV-Netz gewonnen wird. Dann entfällt das Umspannen in das Niederspannungsnetz (mit all den damit verbundenen Verlusten).
Dann wird direkt auf 500V DC umgewandelt und dann nur noch per DC-DC Wandler an den einzelnen Energieabgabestellen geladen.

lg

Eberhard

von Eba_M - am 26.03.2013 20:18
Renault ZOE kommt mit Typ2 und kann zwischen 3,6kw und 22kw ( oder wars sogar 43kw?) laden.

Weis jemand , ob der Leaf auch Typ2 bekommt? evt. die selbe Ladetechnik wie der ZOE?

von solartim - am 27.03.2013 01:47

Re: Was wird aus Chademo? Wettbewerb ist wichtig

3 kW- Ladung und mehr induktiv über das Nummernschild, das wurde in München vorgestellt.
Das Nummernschild ist sehr klein und der Kontakt ist weder vandalismussiche,r noch ist der Kontakt der beiden Spulen ideal gut. Da gefiel mir das Volta-System viel besser.
Spule statt Kontakte, mit Hochfrequenztechnik. Ich kann mir nicht helfen, ich halte dies nach wie vor für das sinnvollste Verfahren, gut abgeschirmt gegen Störstrahlung wie beim Volta.

Das wäre ebenso vielseitig wie das Chademo-System, aber störsicherer. Die Ladespule benötigt jeder Lader. Das Stecksystem bleibt bei hohen Leistungen teuer.
Induktionskocher beweisen, welche Sicherheit in integrierter, spottbilliger Elektronik steckt und mit wie wenig Kupfer man immense Leistungen zu einem Spottpreis übertragen kann.
Die Gegenspule im Fahrzeug ist noch simpler und stellt die richtige Ladespannung nur über ihre Windungszahl her.

Insofern wären Induktionssystem und Chademo ähnlich, die Kosten stecken in der Schnelladesäule und nicht im Fahrzeug, samt dem Risiko der Fehlfunktion.


Die Vielfalt der Wechselstromstecker ist unsinnig, die sollten vereinheitlicht werden, was automatisch geschieht, wenn sie billig werden. Möglichst mit Thermoschutz, der immer noch fehlt.

Aber eine Schnelladekonkurrenz mit Gleichstrom- oder Hochfrequenzkopplung halte ich schon aus Konkurrenzgründen für überaus wichtig.

Wechselstromstecker, also Typ2, dürften in ihrer Ladeleistung festliegen. Wie Chademo bleiben das Hochspannungssysteme. Chademo mit der höheren möglichen und damit auch gefährlicheren.

Aber der Wandler, das kritischeTeil, liegt nicht im Fahrzeug.
Genau, wie beim induktiven Verfahren. Auch Chademo lässt sich auf Induktion umrüsten.
Insofern bin ich unbedingt dafür, an Chademo festzuhalten, das System benötigt, im Gegensatz zum simplen Drehstromanschluss über, sagen wir, 20 Euro-Typ2-Stecker, Infrastruktur, dann auch mit Bewachung durch Servicepersonal,, an strategisch wichtigen Punkten, wie Autobahnen und Autohäusern und Orten, an denen man sich die zwanzig Minuten Zwangsaufenthalt gut vertreiben kann.
Ein ganz anderes Konzept, aber gut. Insbesondere , dass man da Tee gereicht bekommt, finde ich ausgesprochen angenehm. zumal manche Japanerinnen zum Knuddeln hübsch sind...

Ärgerlich ist, dass unser Drehstromlisten-CEE-Stecker in Europa nicht überall verbreitet ist, denn der frisst wenig Brot und ist in jedem deutschen Baumarkt für weniger als 6 Euro erhältlich.
Schukostecker, der mit dem Erdungsloch für halb Europa, bleibt. 1 Euro.
In den 120 Volt/60 Hz-Ländern auch die einheitlichen Flachstecker.

Cityels mit Selbstbau-Verdrahtung sollten den Chademo-Stationen vielleicht nicht zu nahe kommen. Nicht nur, dass 48 Volt etwas unangepasst sind, der Kunststoffgehalt der Karosse ist doch sehr hoch und könnte mit ihrem Heizwert Schaden anrichten. Ich erinnere mich da an ein unvergleichliches Ereignis in einem rheinischen Hof.

Schluss jetzt, Chademo bleibt , vor allem mit den 内部はかなり日本人, die einem grünen Tee reichen.

Da hüpft das Herz jeder Japanerin...

Wie Ihr seht, lerne ich schon fleißig Japanisch, um mich mit ihnen über das Chademo-Protokoll unterhalten zu können.

von Bernd Schlueter - am 28.03.2013 05:43
Was mir an Chademo nicht gefällt
Das System arbeitet mit Kontakten. Ganz offensichlich vertraut man denen nicht. Sonst hätte man die Verständigungsstecker nicht doppelt und dreifach ausgelegt.
Eigentlich reicht eine sichere digitale Kommunikation, aber auch die geht hier über Kabel und Kontakte und der vertraut man in Japan nicht. Ich übrigens auch nicht.
Ein digitales Protokoll, dauernd erneuert und induktiv übertragen, halte ich jedoch für narrensicher
Die 8 Kommunikationsleitungen halte ich für überflüssig. Fehlt das digitale Signal: unbedingte Abschaltung. Eher einen zweiten, identisch arbeitenden Prozessor, der das Signal decodiert und über eine Oder-Verknüpfung abschaltet,
In der Ladestation lässt sich eine redundant ausgelegte Schaltung einbauen, die bei Störung jeglicher Art abschaltet oder nur noch einen Notbetrieb über Europastecker (Schuko mit Erdungsloch) möglich macht. Beim Flugzeug ist dreifache Ausführung erforderlich, da es in der Luft flugfähig bleiben muss. Hier reicht bei Unplausibilität Umschaltung auf Schuko.
Was passiert denn, wenn sich digitale und analoge Kommunikation streiten? Unfähigkeit, wie in Daiichi?
Fukushima? Dann ganz ohne Tee?
Ich stelle mir die merkwürdigsten Konstellationen vor und ungeeignete Reaktionen des TEPCO-Service-Personals aus Deutschland. TEPCO ist wohl der Initiator von Chademo.
Eine mit zu hohem Strom ge- oder über-ladene Lithiumbatterie ist zwar kein brennender Benzintank, aber zeigt zuweilen eine gewisse Verwandtschaft dazu.

von Bernd Schlueter - am 30.03.2013 06:15
Zitat
teutocat
Das glaube ich nicht ganz, denn spätestens mit dem e-Up wird man das Combined Charging System nutzen können. Der e-Up wird per AC wahrscheinlich nur einphasig bis 3,7kW laden können, für höhere Ladeleistung kommen die DC-Kontakte des CCS zum Einsatz.
Ich könnte mir sogar gut vorstellen dass CHAdeMO-Ladestationen auf CCS umgerüstet werden können da die Funktion sehr ähnlich ist.


...und hier die erste Säule dazu. Man beachte Stufe 3: Zusätzlich mit CHAdeMo.
[automotive-technology.de]
Denke schon, dass CCS sich durchsetzen kann, eben weil es gut einzubinden ist. Denke, dass eher das AC-Laden in der Fläche nicht groß über 22kW hinausgehen wird. Mehr kW dann per DC.

von molab - am 16.04.2013 13:14
So lange auf eine Stunde Autobahnfahrzeit eine Stunde Ladezeit kommt, ist es mit der erreichbaren Durchschnittsgeschwindigkeit nicht weit her.
Am schnellsten ist man dann immer noch unterwegs, wenn man langsam fährt.
Die Schweizer hatten ihre Winterthur-Schwungradbusse auch wieder abgeschafft, weil sie zu langsam waren. Leistung jede Menge, aber die Ladezeit war unerträglich.
Schon mal berechnet, wie schnell man ist, wenn man mit 150km/h die Tesla-Schildkröte von Hamburg nach Rom bewegt? Jede 12PS-Ente ist da deutlich schneller und verbraucht zudem weit weniger Primäenergie. Der chademonstrierte I-Mief kommt da auch nicht mit, obwohl um Tage schneller am Ziel als der Tesla.
In 80 Tagen um die Welt, das schafft der Tesla nur, wenn man langsamer als 100km/h fährt.
Erst dann kommt er über die erforderlichen 20 km/h Durchschittsgeschwindigkeit. Allerdings, zum Essen und Schlafen hat man mit dem Tesla genug Zeit. Man kann sozusagen im Stehen schlafen.
Fünfmal am Tag 9 Stunden, wenn der Tag dafür reichen würde.
Nunja, die amerikanischen Teslabauer haben sich für das Modell S etwas überlegt. 62,5kW-Chademo-Lader. Lest selbst:

Achilles überholt die Schildkröte

In den USA mit dem 208-Volt-Drehstromnetz ist es mit der Drehstromliste nicht so weit her. Da macht Chademo mit 600 Volt schon Sinn.

von Bernd Schlueter - am 10.05.2013 06:21
Halbes Jahr schlauer, "niemand" will CHAdeMO abschaffen.

Obacht, "niemand" hat die Mauer gebaut und wieder eingerissen und ist drauf und dran die Kernkraft in Deutschland abzuschaffen.

Zum Glück hat "niemand" bis jetzt erst ein Ladesäule hingestellt und zwar in Berlin, an einer Stelle wo keine Autos hindürfen, auch keine elektrischen. Aber regelmäßig gewartet wird sie trotzdem!

In Japan verbreiten sich CHAdeMOs wie die Karnickel. In USA gibt es außer CHAdeMO seit kurzem auch Teslas. Die letzteren verbreiten sich wie die Karnickel.

In Europa, außer Deutschland verbreiten sich die CHAdeMOs wie die Schmeißfliegen.

Zwischen Frankreich und Deutschland tobt ein Steckerkrieg. Für Schuko und den französischen Stiefbruder gibt es einen Bastard, der in beide Dosen paßt und in beide Dosen passen 16A nicht rein, die quellen dann über und hinterlassen häßliche, scharze Flecken auf dem verschrumpelten Plastik.

Mit Marechal und CHAdeMO versucht Frankreich Europa zu überrollen und Deutschland setzt Mennekes, SAE und Tesla dagegen. Dazwischen versucht der BND mit Frankenplug Verwirrung zu stiften

Die Autos haben alle J1772 mit Yazaki Steckern, aber das interessiert die Kriegstreiber nicht. Wir sind gezwungen durch irgendwelchen Bastelkram auf Schuko zu kommen und alle paar Monate die verkohlten Steckdosen zu tauschen. Enschuldigung wenn ich hier die richtigen Elektroautos, die es schon seit über zehn Jahren gibt übersehe. Nicht böse gemeint, soll nur nicht vom Kriegsschauplatz ablenken.

Was hat es mit der Frankenplug Verschwörung auf sich? Warum nehmen die nicht gleich SAE?

Tun sie doch. Der BMW i3 paßt genau zum amerikanischen Netz. Ohne SAE Stecker kann er höchstens bei Tesla laden, oder an der heimischen Wallbox wie einst der Mini-e. Audi hat den Schwanz eingezogen und ob der e-UP ernst gemeint ist muß sich erst noch zeigen. VW und BMW trauen sich nicht gegen Tesla in den Ring. Sie tummeln sich in der gleichen Klasse wie Leaf und i-MiEV. Die werden aber bereits gebaut und fahren auf der Straße und haben CHAdeMO.

Für zwei Phasen reicht ein Yazaki, dafür braucht man keinen Mennekes. Damit wird aus dem Frankenplug ein SAE.

Bleibt der Krieg zwischen Yazaki und SAE den langfristig nur Tesla gewinnen kann, kurzfristig Yazaki bereits gewonnen hat. CHAdeMO ist ohne Konkurrenz. Es gibt sonst noch keine Autos und Ladestationen, welche Gleichstrom laden können - außer Tesla.

In einer halben Stunde volltanken, wir haben es ausprobiert es geht. Karin hat Brötchen und Zeitungen ausgesucht und ich habe den Tank mit Super Plus voll gemacht und an der Kasse Bares bezahlt. Nach etwa 30 Minuten sind wir rausgefahren, aus der Tankstelle. Mit CHAdeMO geht das auch.

"niemand" wird den Spruch gerne weitervermieten, ich sehe keine Alternative zu CHAdeMO.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 12.08.2013 08:23
Zitat
Peter Dambier


In Europa, außer Deutschland verbreiten sich die CHAdeMOs wie die Schmeißfliegen.


Stellt sich mir die Frage keine Ahnung wie groß Europa ( das war die Dame mit den Stier )
oder davon wie sich Schmeißfliegen verbreiten ( auch da kann der Stier wieder hilfreich sein )

Bestand der Stecker die etliche als Retter der Welt erachten ( man zeigt den Jüngern bereits
das Eauto mit Ökoheiligenschein


Bildquelle: [www.chademo.com] )

weil alles was aus Deutschland kommt :mad:

Was meint das WWW über den teuersten Stecker alle Zeiten und Europa was uneinig was der höchste Berg davon

[maps.google.fr]

Anzahl der Stecker zwischen Rhein und Oder und von Sylt bis zur Zugspitz Germany etwa 35
( natürlich eine andere Zahl als in Foren stehen die nichtmal 2 Jahr alt :o )
und im Land von Asterix etwas mehr weil allein in Paris 11 stehen ( Berlin 3 Stück )
rechnet man es um auf die Efahrerdichte im Land, ist Deutschland klar führend
und hat je Eauto die meisten Luxsusstecker, was da ein besonderer Luxsus da kein Hersteller im Land die haben möchte.


noch etwas ist mir Aufgefallen

Zitat
"Peter Dambier"
und ich habe den Tank mit Super Plus voll gemacht


Wahrscheinlich 25 Minuten überlegt zu was die Pampe gut

von Manfred aus ObB - am 12.08.2013 09:11
Zitat
Manfred aus ObB
Stellt sich mir die Frage keine Ahnung wie groß Europa ( das war die Dame mit den Stier )
oder davon wie sich Schmeißfliegen verbreiten ( auch da kann der Stier wieder hilfreich sein )


Der Stier ist in Brüssel zuhause und da wo auf der Karte das Loch ist, genau da bin ich zuhause. Gefühlt 100 Kilometer Umkreis keine einzige CHAdeMO.

Zitat
Manfred aus ObB

noch etwas ist mir Aufgefallen

Zitat
"Peter Dambier"
und ich habe den Tank mit Super Plus voll gemacht


Wahrscheinlich 25 Minuten überlegt zu was die Pampe gut


Ich habe nicht gemerkt, daß der Proxi Schalter am Zapfhahn umgekehrt funktioniert wie beim Yazaki Stecker (J1772). Also bei Super Plus reinstecken und draufdrücken, beim i-MiEV reinstecken und loslassen.

Danke für die Karte. Jetzt habe ich neben Lemnet und den beiden anderen noch eine vierte. Vielleicht sollte ich bei dem Autohändler in der Nähe von Frankfurt mal vorbeischauen. Bis hin komme ich. Nur zurück ...

Bonsweiher (Mörlenbach) im Kreis Bergstraße, da wo Hessen aufhört.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 13.08.2013 20:43
Zitat
Peter Dambier

Ich habe nicht gemerkt, daß der Proxi Schalter am Zapfhahn umgekehrt funktioniert wie beim Yazaki Stecker (J1772). Also bei Super Plus reinstecken und draufdrücken, beim i-MiEV reinstecken und loslassen.


Da fehlts halt doch am Service an den Tankstellen, früher hätte man dir geholfen

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 14.08.2013 04:43
Hallo!

Ein neuer Lichtblick, ich zitiere [www.chademo.com] :

2013/08/21
"Member of European Parliament Fiona Hall vows on her website ‘I will be working to make sure that the legal text states clearly that CHAdeMO chargers will continue in use’"

[fionahall.org.uk]

von Herbert Hämmerle - am 22.08.2013 15:31
Juhu!

von Bernd Schlueter - am 22.08.2013 18:06
Schwerer Schlag heute. Tesla liefert in Europa mit Mennekes Steckdosen aus. In Japan wollen sie mit CHAdeMO. Belegung siehe Infrastruktur Thread.

Was die Eu auch beschließt, es spielt keine Rolle mehr. Tesla baut schneller Schnelllader als die Europäischen Autobauer ihre Norm beschließen. Frankenplug mit der Dicken Lippe ist vom Tisch. Auch SAE mit der Dicken Lippe wird es nicht geben.

500V 140A DC, das reicht fürs erste. Bei 330V wären das 46 Kilowatt oder in 20 Minuten ist die Batterie voll. Eine Viertelstunde für 80%, beim i-MiEV.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 25.08.2013 19:37
Das sind ja Ladezeiten, die sonst nur bei den Sturzkampfpiloten auf dem Helimodellflugplatz hier in Meerbusch üblich sind...
Schwaches Bild, von TEPCO, aber billiger als die von Männekens sind deren Stecker wohl auch nicht?

von Bernd Schlueter - am 26.08.2013 09:14
Ich glaube mich zu erinnern, auf einem Flohmarkt für Insider, TEPCO Kabel mit offenen Enden und DEM Stecker für Euro 800. Dafür war Mennekes mit Kabel auf Yazaki schon runter auf Euro 400.

Ich denke es wird eine Adapterplatine geben, die CHAdeMO durch Tesla/Euro DC ersetzt und dann bekommt der i-Miev und der Leaf statt CHAdeMO Mennekes.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 26.08.2013 15:23
Die Pyrotechniker in Brüssel und bei der Firma Männekes werden sich noch wundern, was man alles anstellen kann, wenn man den gleichen Stecker für Gleich- und Drehstrom verwendet.

Chademo muss bleiben.

von Bernd Schlueter - am 27.08.2013 02:09
Es wird nach allen Anschein für das Model S in der EU ein Chademo-Adapter geben. In den USA sieht der Formfaktor so aus:

Damit vergrößert sich dir Palette der E-Mobile mit Chademo-Option. Es ist schon interessant ob andere Adapter technisch möglich sind, z.B. Chademo auf Combo oder Combo auf Tesla-Typ2-DC. Bisher wurde ein DC-Adapter als technisch unmöglich betrachtet, bzw. aus Sicherheitsgründen abgelehnt.

von mark32 - am 08.10.2013 08:18
Klar, geht das alles. Stecker ist Stecker und Bananen sind geduldig. Aber DC und AC durcheinanderwerfen, das riecht nach Streit.
Die Protokolle sind, wenn nicht rein elektrisch, in Speichern niedergelegt und die kann man ändern. Auch kann ein Controller mehrere Protokolle beherrschen, sofern er sie nicht durcheinanderwürfelt.
Trotzdem, die Adapter sind ein Ärgernis. Eine Einigung auf ein System ist anzustreben.
Die Lader in die Schnelladestationen zu verbannen, ist sicherlich nicht die dümmste Idee. Dann reicht für die Fahrzeuge ein mäßig starker Lader, mit wassergekühltem Schuko.
Schuko ist nicht so dumm, wenn man da endlich mal eine Version entwickelt, die besser von der Umgebungsluft gekühlt wird. Der Stecker kann, da die Stifte aus Metall sind, auch die Schmurgelsteckdose in der Holzwand mitkühlen. Der universelle Stecker ist so wichtig, dass man auch eine Thermosicherung einbauen sollte, die auch von der Dose ausgelöst werden kann.
Die blauen CEE reichen dann in Adapterform und sind verzichtbar.

Meine Vorschläge:

Schukos in weit besser gekühlter Ausführung, ebenso ein Stiftreinigungsset beilegen

Chademo und Tesla-Gleichstromlader sind gleichwertig und sollten sich auf ein Steckersystem einigen. Die Protokolle können dann auch verschieden bleiben.

Heimboxen und Schnellader lassen sich am ehesten ins smart grid integrieren. Da stört mich nicht, wenn da, wie gerade mal wieder, 20 Millionen in den Sandkasten gesetzt werden.

von Bernd Schlueter - am 08.10.2013 16:46
Nein, nein, CEE hat sich Europaweit durchgesetz. An jedem Baukontainer ist einer dran, die Kühlkontainer auf Schiffen haben welche, in der Industrie gibt es nichts besseres, Rummelplatz und Campingplatz ... sogar in der Schweiz gibt es welche.

Der Engländer und der Schweizer sind 16A tauglich aber keine echten Europäer im Sinne von europaweit da.

CHAdeMO und Tesla, dann deutlich lieber Tesla, aber ein Tesla Stecker am Twike oder City El? Potz Blitz (Feuerwehr).

Wohnmobile wird es noch lange geben und es wird lange dauern, bis Elektroautos mehr Steckdosen brauchen, als die Wohnmobile. Wohnmobile haben CEE und Caravanstellplätze gibt es mehr als RWE Ladesäulen. Daß dies so bleibt hat RWE beschlossen, sie haben den Bau weiterer Ladesäulen eingestellt und in ein paar Jahren werden die bestehenden eingeschmolzen.

Mennekes Stecker machs gut.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 08.10.2013 20:15
Das kann ich nicht bestätigen.Wo ich hinfahre, gibt es keine CEEs. Klar, bei Elektroautofahrern, aber die gibt es nicht wie Laub im Herbst. Aber heiße Steckdosen mag ich nicht, da gehört eine bessere Kühlung hin. Es ist so, das Beste ist ein Kühladapter am Schuko mit Gebläse. Am anderen Ende, zum Fahrzeug, kann dann schon der CEE sitzen. Aber der Standard bleibt eben Schuko.
Keiner meiner Bekannten hat einen Mennekes. Das ist ein weiterer Schnellladestecker, sonst nichts.
Die Stifte der meisten Euronormstecker sind zu dünn, da hilft nur eine Reduzierung der Ladestromstärke. Unmöglich, dass die nicht einstellbar ist.
Dass sich auf Dauer die CEEs oder etwas anderes Erschwingliches ganz von selbst durchsetzen, keine Frage. Aber zunächst einmal herrscht noch Notstand. da müssen wir mit dem vorlieb nehmen, was vorhanden ist und nicht jeder hat ein Klappfahrrad an Bord.

von Bernd Schlueter - am 09.10.2013 04:00
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