Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Elweb Infra
Beiträge im Thema:
24
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Natascha Schlüter, teutocat, Yardonn, Peter Dambier, Joe-Hotzi, Solarstrom, Claus., Alfons Heck, Ralf Wagner, ... und 3 weitere

Welche Anschlüsse an einer Ladesäule?

Startbeitrag von NUTOKA am 30.04.2013 14:24

Hallo zusammen,

ich werde mich demnächst mit dem Geschäftsführer unserer Stadtwerke treffen und mit ihm über Elektromobilität reden. Es ist angedacht, dass die Stadtwerke einen Ladehalt einrichten werden. Ich habe selbst an meinem Haus 2 Ladehalte. Eine 32A Drehstromkiste mit 1 CEE rot und 2 CEE blau und ne kleine Box 16A mit mit 1 CEE blau und 2 Schuko.

Gebt mir mal Ratschläge welche Anschlüsse die Stadtwerke bieten sollten, damit ich dies im Gespräch platzieren kann. Mir schwebt eben was öffentliches vor, keine Karten oder Schlüssel.

Gruss NUTOKA

Antworten:

1 x Typ 2 32A 3 ph
1 x Schuko für Pedelec / Roller...

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 30.04.2013 17:35
Den Schukostecker bitte gekühlt. Ein einfacher Ventilator an der Rückseite genügt. Ich habs probiert und gemessen. Die Kühlung des Steckers durch einen Luftstrom ist zwar noch effektiver, aber unhandlich.
Solange es Schukos gibt, sind keine anderen Stecker erforderlich. Die Kühlung ist einfach zu bewerkstelligen.

von Bernd Schlueter - am 30.04.2013 19:03
Typ 2, Combined Charging und Chademo. Alles mindestens 20KW. Dazu noch eine Schoko Dose.
Ladung entweder gratis oder per SMS oder EC-Karte.

Fertige Lösungen gibt's von Evtec.ch. Ich bin der Meinung, das Ladehalte nur so wirklich Sinn machen.

von fluectho - am 30.04.2013 20:09
Zitat
NUTOKA
Mir schwebt eben was öffentliches vor, keine Karten oder Schlüssel.


Du meinst 24h jederzeit frei zugänglich und ganz ohne Autorisierung ?
Da kommt eigentlich als Anschluss nur eine Typ2 Steckdose in Frage. Bei anderen Steckdosentypen besteht erhebliche Missbrauchgefahr. Nur bei Typ2 sind die Kontakte im Ruhezustand stromlos und werden erst eingeschaltet wenn ein Fahrzeug angeschlossen wurde. Das kann man zwar auch überlisten, aber dazu gehört schon eine entsprechende Fachkenntnis.
Andererseits ist JEDER Elektromobilist in der Lage sein Fahrzeug aus einer Typ2-Steckdose aufzuladen. Was anderes braucht man eigentlich nicht. Und für Pedelecs ist eine Schukosteckdose auch kaum geeignet solange es keine Unterbringungsmöglichkeit für das Ladegerät gibt. Dafür wäre dann "bike energy" die bessere Lösung.

Gruß
Roman

von teutocat - am 30.04.2013 20:22
Zitat
teutocat
...Andererseits ist JEDER Elektromobilist in der Lage sein Fahrzeug aus einer Typ2-Steckdose aufzuladen...
Dann bin ich jetzt kein Elektromobilist mehr? Ich habe nämlich noch keinen Typ2-Adapter und eigentlich auch keine große Lust nochmal kräftig Geld in so ein Teil zu investieren ohne wirklich davon zu profitieren. Schuko oder CEE blau reichen für mein Twike völlig, den Adapter CEE rot auf blau nutze ich selten. Und Lust auf eine komplexe und störanfällige Elektronik bei der ich 25 Cent für den Strom und 4,75 € für die Abrechnung zahlen muss habe ich auch nicht. Ich sehe schon den Tag kommen an dem realitätsfremde Manager über die Köpfe aller Elektromobilisten hinweg entscheiden das Leichtmobile unter 10kW Ladeleistung und 200km Reichweite nicht mehr gewünscht sind weil sich damit nicht genug Profit machen lässt. Dann gibts halt kein Upgrade für die Ladesoftware mehr und das Laden an der heimischen Steckdose haben die bis dahin auch unter Strafe gestellt genau wie das Salatöl in den Tank kippen vor ein paar Jahren...

von Natascha Schlüter - am 30.04.2013 22:40
Hallo NUTOKA,
Zitat
NUTOKA
Es ist angedacht, dass die Stadtwerke einen Ladehalt einrichten werden.

schau mal hier: [www.mainova.de]
Die Säulen sind ausgerüstet mit: 1 x Typ 2 - 400V 32A + 1 x Schuko - 230V 16A
Eventuell kann man sich ja von EVU zu EVU austauschen.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 01.05.2013 10:14
Ich habe mit meiner Meinung einen altruistischen Ansatz verfolgt und ich denke mal dass das auch die Absicht von NUTOKA war, nämlich einem potentiellen Betreiber eine Lösung zu empfehlen, die einerseits nur sehr geringe Zugangshürden erfordert, andererseits aber eine möglichst große Zielgruppe erreicht.
Es ging hier nicht um den egoistischen Ansatz, mit möglichst wenig Geraffel unterwegs zu sein und trotzdem überall Strom zu bekommen.
Ich z.B. habe im "Kofferraum" meines Twizys selbstverständlich einen Typ2-auf-Schuko-Adapter. Der Preis dafür beträgt etwa ein Hundertstel der Preisdifferenz zwischen einem Twizy und einem Twike.
Ach ja, und ich betreibe übrigens auch eine Park+Charge-Station, die alle Steckdosenvarianten bereitstellt, einschließlich Typ2 und ohne besonders komplexe und störanfällige Elektronik, ohne Abrechnungs- und ohne Paranoia-Modul. Welche Steckdose wird wohl am häufigsten genutzt ? :)
Noch etwas OT: Der Service des monatlich 4,95 EURO kassierenden Anbieters ist garnicht so schlecht. Über seine App sieht man z.B. ob und wieviel das Fahrzeug gerade lädt, während man gemütlich beim Italiener sitzt und gelassen das Salatöl dahin träufelt wo es hingehört ...

Viele Grüße
Roman

von teutocat - am 01.05.2013 10:16
Du meinst, mit Salatöl bekomme ich meinen geplatzten Saft-Block wieder fit? Ja, diese App hätte ich gerne. In den 4,95 ist aber der in die Station eingebaute server nicht eingeschlossen?
Auf welcher platten Form funktioniert der? Oder sitzt das Ding in Deinem Fahrzeug?
Hier geht es ja um Ladesäulen, und da wäre der Hinweis auf eine Internet- oder ähnliche Anbindung in Hinblick auf ein zukünftiges smart grid mehr als erstrebenswert.
Ich möchte schließlich möglichst bald rein solar laden.
Mein Bekannter in Lippstadt möchte mir so gerne den solaren Strom zuschieben, statt ihn selbst verbrauchen zu müssen. Mehr als dreimal am Tag kann der auch nicht seine Geschirrspülmaschine laufen lassen. Dem empfehle ich schon lange eine solare Schukosteckdose, die nur bei hellem Wetter läuft. Bei 11kW peak liefert die Anlage eh lange genug ausreichend Strom.
33 minus 16,5 Cent/kWh, das ist heutzutage schon preiswert.

von Bernd Schlueter - am 01.05.2013 13:41
Siehe als Beispiel z.B. BELECTRIC, eine Firma die im Bereich Würzburg/Kitzingen/Schweinfurt Ladeinfrastruktur aufstellt,

von E. Vornberger - am 01.05.2013 17:58
Bei BELECTRIC hat man es auch erkannt: Man braucht eigentlich nur Schuko und Typ2.

Bei der neuesten P+C-KombiBox hat man aber sogar den Vorteil bis zu vier Fahrzeuge GLEICHZEITIG zu laden, 3x Schuko und 1x Typ2 (oder 2x Schuko, 1x CEE blau, 1x Typ2).

Gruß
Roman

von teutocat - am 04.05.2013 08:10
Schukos sind sehr verbreitet und wären so schlecht nicht, wenn sie nicht ständig unter dem Stecker wegschmelzen würden. Ich glaube, ich baue noch mal so ein Ding mit aktiver Kühlung. Das Anpusten mit Luft alleine bringt schon ganz enorm viel. Man kann aber auch den Wärmeübergang vom Kontaktstift zum Kunststoff gehörig und mit einfachen miellen verbessern. Stecker und Steckdose von außen anpusten reicht, der Stecker ist alleine durchs Anfassen immer sauebr genug. Das gebläse benötigt ein wenig Pflege, das ist unvermeidlich. Stifte, die kaltbleiben und nicht aus unmöglichem material besethen, oxydieren nicht und bleiben lange gesund.
Die Steckdose aus dem Innern eines geschlossenen Kastens anzupusten, ist sicher am sinnvollsten. Da bleibt sogar alles staubfrei und die Luft hat Fläche genug, um abzukühlen.
Da ich eh für die regelbaren Lader bin, kann man unterhalb einer bestimmten Ladeleistung auch auf die
Kühlung verzichten.

von Bernd Schlueter - am 05.05.2013 19:26
Bernd, Schuko mit Lüfter geht gar nicht, fällt der Lüfter aus, schmort alles.

- Schuko für Dauerbetrieb mit 10A absichern
- blauer CEE (umgangssprachig auch „Caravanstecker“) mit 16A absichern

von Claus. - am 05.05.2013 20:38
So sehe ich das auch. Wobei es durchaus hochwertige Stecker /Steckdosen für Schuko gibt, die eine Dauerlast nicht gleich mit "Verflüssigung und Rauchzeichen" quittieren. Aus meiner Erfahrung ein paar Hinweise:

- Anschlüsse sollten für größere Kabelquerschnitte (ab 2,5qmm) explizit ausgewiesen sein /beworben werden - das bedingt größere Materielstärken, bessere Wärmeverteilung
- einfache Klemmtechnik (Schnellanschlußtechnik, Quick-Connect) ist ungeeignet, bei Verschraubungen sind Kabeleinführungen (Bohrungen mit Verschraubung) meist massiver als Verschraubungen auf einer Kontaktfläche.
- "VDE" sagt nicht viel aus, Normsymbol "Hammerzeichen", und ÖVE- Symbol (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) boten meist solidere Ausführung

Die beste Schukodose hat es schwer, wenn ein minderwertiger Stecker Kontakthitze entwickelt und diese über die Stifte auf die Dose überträgt. Daher max. 12A Dauerlast bei Schuko zulassen.

von Joe-Hotzi - am 06.05.2013 07:48

Schukostecker!

Für mich ist es klar: die Zweitwagen werden alle reine Elektroautos mit Notstromgenerator sein, damit man auch mal längere Strecken fahren kann. 10kW reichen da dicke für das 15kg leichte und preiswerte Notstromaggregat.
Zum Laden während Halts reicht da Schuko. Die heimischen Solarzellen speisen direkt in die Batterien ein und versorgen gemeinsam den Haushalt, wenn die blödsinnigen KWK- und EEG-Gesetze weiter gelten.

Das Erstauto wird ein festeingebauter Verbrenner mit Elektrogetriebe sein, damit man auch in der Stadt rein elektrisch fahren kann. Die Batterie hat 2kWh entnehmbare Kapazität, das reicht für die Stadt und als Hybridunterstützung.

Auch hier reicht der Schukostecker.

Die gibts überall und ein Europastecker passt sogar in der Schweiz und in der Pampa, wenn man den Ladestrom auf 10 oder gar 6 Ampere begrenzt.

Vollelektrisch-was soll der Unsinn? Der Strom kommt aus der Steckdose- aber wo bekommen die den her? Fahrt mit Gas, wenn der Strom alle ist, dann fahrt Ihr immer noch umweltfreundlicher als mit Energiemix. Nein, das muss nicht Wasserstoffgas sein, auch das wird aus Erdgas gewonnen.


Klar, ein ausleihbarer PEM-Wasserstoffkoffer ist auch eine Lösung für beide Fahrzeuge, wenn ausnahmsweise mal die normale Nutzung unzweckmäßig ist.
Die PEM-folien sind zwar sauteuer wegen der Unmengen Platin in ihnen, werden aber recycelt.
Die Koffer werden auf das Dach geschnallt. Eine Einheits-Ausgangsspannung und -Kofferbefestigung sind erforderlich.

von Bernd Schlueter - am 02.07.2013 21:58

Re: Schukostecker!

Zitat
Bernd Schlueter
10kW reichen da dicke für das 15kg leichte und preiswerte Notstromaggregat.


Wo gibts das? Der Honda 20i mit max. 1,6 kVA Dauerlast wiegt schon 21 kg.


Zitat
Bernd Schlueter
Auch hier reicht der Schukostecker. Die gibts überall ...


Ja, etwas unbemerkt vom Großteil der Bevölkerung sind das bei Neugeräten in den meisten Fällen gar keine reinen Schukostecker mehr, sondern Hybridstecker als Kombination von Schuko (CEE 7/4) und dem französischen Stecker (CEE 7/5). Nennt sich CEE 7/7:



von Solarstrom - am 04.07.2013 17:46
1kg/kW Leistung ist Standard bei Leichtmotoren in Viertaktausführung. Leider kann ich vor lauter Militärausführungen und solchen aus dem Modellbau kein link finden.
Verdoppeln wir das Gewicht, sind Auspuff und Generator dabei. Eine Leistungsregelung ist nicht erforderlich.
Bisher war, außer beim Militär, keine Bedarf, was uns die Preise verdirbt. Wir benötigen Viertakt, nicht Zweitakt. 500 Stunden Lebensdauer genügen.
Ein Grund für die zögerliche Bereitschaft, auf den elektrischen Antrieb umzusteigen, ist das Fehlen leichter, preisgünstiger Stromaggregate. Es wird eine Weile dauern, bis die deutsche industrie geeignete, preisgünstige Antriebe für Fahrzeuge anbietet. es wird eine zeit dauern, bis sich die Fahrzeuge selbst an den elektrischen Antrieb mit den geringeren geschwindigkeiten angepasst haben. Noch länger wird es dauern, bis die meiner meinung nach erforderlichen Verbrennungs-Zustzaggregaten auf dem Markt sind. Was es gibt, sind jede Menge Steckdosen, weltweit.
Wer unendlich viel Zeit hat, kann sich außerdem das Zwischentanken an leistungsfähigen Tanksäulen, den Tanksäulen, erlauben.
Immerhin muss die gesamte Struktur von Städten ziemlich umfangreich verändert werden, um die Park- und Lademöglichkeiten für die vielen Elektrofahrzeuge bereitzustellen.
Der Bedarf an preiswerten Elektrozweitfahrzeugen ist aber heute meiner Meinung schon heute so groß, dass das Ganze zum Selbstläufer werden will. Wo die deutsche Verbrennerindustrie bremst, hilft das Ausland.
Irgendwann hört die Bremserei von selbst auf.
Ein Absatzmarkt für die leichten Verbrenneraggregate sind übrigens auch Kleinflugzeuge, die mit 40kW elektrischem Antrieb starten und den Flug dann mit unter 10kW aus dem Verbrenner fortsetzen.
Im Hangar kommt das Flugzeug dann an die Schukosteckdose. Segler können, Flugwetter mit Thermik vorausgesetzt, alleine aus der Steckdose fliegen.

Die eigentliche Frage ist nicht, welche Stecker an die Ladesäule, Loch bohren und Steckdose hinein, sondern, wie schafft man für alle Fahrzeuge einen Zugang ans elektrische Netz, das ja praktisch weltumspannend ist.

Induktionsstecker und -Platten sehe ich da weiterhin als preisgünstige Alternative an, die auch rund um eine Tanksäule im Boden eingelassen werden können.
---------
XXXXXXXXXXX

gelöscht
Ralf
-----------

Ist mir doch piepegal, wenn ich per Chip und ID IEA (identity-fürs Elektroauto)die Weltherrschaft über mein Elektroauto erlange.

von Bernd Schlueter - am 05.07.2013 07:17
Zum gekühlten Schukostecker:

Zitat
Claus
Bernd, Schuko mit Lüfter geht gar nicht, fällt der Lüfter aus, schmort alles.

Stimmt, aber umgekehrt: ab 70°C wird die Ladeleistung zurückgeregelt. Unsere bisherigen Lader ohne Regelmöglichkeit müssen wir eh alle wegwerfen.

von Bernd Schlueter - am 05.07.2013 10:04
Zitat
Natascha Schlüter
Ich habe nämlich noch keinen Typ2-Adapter und eigentlich auch keine große Lust nochmal kräftig Geld in so ein Teil zu investieren ohne wirklich davon zu profitieren.


Adapter von Typ 2 auf Schuko (aber sich auch auf CEE-Blau...) gibts bei Betterman ab 180€.
Für 210€ super Kompakt mit magnetischer Entriegelung und kurzem Kabel.
Keine Elektronik im Kabel (nur die notwenigen elektrischen Bauteile (Dioden, Wiederstände, Schalter...)), nichts, was auf der Seite ärger machen könnte.

Wie man die Typ2 Dosen auf Betreiberseite Freigeschaltet bekommt, ist eine anderes Sache, und halt unterschiedlich je nach Betreiber.

So wenig ich jemandem Abspreche, ein Elektrofahrer zu sein, der keinen Typ2-Adapter hat, so wenig hab ich verständniss dafür, sich einem Adapter zu verweigern, der Zugang zu einer 4-Stelligen Anzahl von Ladepunkten in Deutschland ermöglicht.
Zumindest jeder Elektrofahrer der auch mal ausserhalb des heimischen Reviers läd, wird sich dem kaum verschließen können, und ca. 200€ für ein Teil, das praktisch keinem Verschleiß unterliegt, ist nun bei den anderen kosten für Elektromobile (hab ich erwähnt, das sich so ein geiles Twike nicht fahre, weil es mir einfach viel zu teuer ist....) fast lächerlich, in anbetracht der Tatsache, das Typ2 wohl unzweifelhaft das Rennen als Elektroautostecker der nächsten Jahre gemacht hat.

Und das kommt jetzt von jemanden, der meist mit nicht mal 1000 Watt läd... Bei einem Twike müsste ich keine 5 Sekunden nachdenken, ob die bei Betterman ne Bestellung raushauen würde.
Außer, ich will nicht in die große, Weite (Typ2....) Welt.....

von Yardonn - am 07.07.2013 00:29
Zitat
Yardonn
Zitat
Natascha Schlüter
Ich habe nämlich noch keinen Typ2-Adapter und eigentlich auch keine große Lust nochmal kräftig Geld in so ein Teil zu investieren ohne wirklich davon zu profitieren.


So wenig ich jemandem Abspreche, ein Elektrofahrer zu sein, der keinen Typ2-Adapter hat, so wenig hab ich verständniss dafür, sich einem Adapter zu verweigern, der Zugang zu einer 4-Stelligen Anzahl von Ladepunkten in Deutschland ermöglicht.


Die Kosten für einen Adapter sind ja nur ein kleiner Teil des Problems. Wie viel kostet nochmal so eine Mennekes-Säule oder eine von RWE-Mobility? Noch vier- oder schon fünfstellig? Und wer finanziert das? Aktuell der Steuerzahler aus entsprechenden Fördertöpfen und später dann die laut aktueller Rechtsprechung zum Thema Zuparken von Ladesäulen allesamt wohlhabenden Elektromobilisten die ja schon zehntausende von Euronen für die Anschaffung der Fahrzeuge ausgegeben haben und denen die ursprünglich geplante Grundgebühr von 60 Euro pro Monat für die RWE-Kisten dann ja wohl auch nix mehr ausmachen wird...

Und wer streicht wie üblich den Profit ein? Ladetechnik-Hersteller und Energiekonzerne die uns schon früh genug per Gesetz zwingen werden, ihren intransparenten Technik-Schnickschnack zu nutzen. Ist ja bei den Zulassungsbestimmungen auch schon länger so, das man Fahrzeuge ohne Airbags (erfunden worden weil viele zu bequem waren, sich anzuschnallen) und andere profitable Sicherheitstechnik die vorzugsweise in risikofreudigeren Fahrstil umgesetzt wird gar nicht mehr zulassen kann.

Dabei wäre eigentlich alles so einfach:

Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen."

Wenn man den so auslegt wie er anno 1949 mal gedacht war, ist jeder Tankstellenpächter oder sonstige Betreiber einer Außensteckdose eigentlich verpflichtet, einem gegen angemessenes Entgelt Strom aus dieser zur Verfügung zu stellen. Wenn der Gesetzgeber das nochmal detailiert in die ohnehin für Tankstellenbetreiber geltenden Richtlinien integriert hätten wir auf einen Schlag eine fünfstellige Anzahl von Ladepunkten ohne zusätzliche Investitionen...

Zitat
Yardonn
Zumindest jeder Elektrofahrer der auch mal ausserhalb des heimischen Reviers läd, wird sich dem kaum verschließen können, und ca. 200€ für ein Teil, das praktisch keinem Verschleiß unterliegt, ist nun bei den anderen kosten für Elektromobile (hab ich erwähnt, das sich so ein geiles Twike nicht fahre, weil es mir einfach viel zu teuer ist....) fast lächerlich, in anbetracht der Tatsache, das Typ2 wohl unzweifelhaft das Rennen als Elektroautostecker der nächsten Jahre gemacht hat.


Ich fahre jetzt seit 14 Jahren Twike und das fast vom ersten Tag an "ausserhalb des heimischen Reviers". Ich war damit in Brandenburg, den Niederlanden und Frankreich mit bis zu 320km am Tag und bis zu 650km von der gemeldeten Adresse entfernt. Und das ohne Navi, Drehstromliste oder RWE. Wie kommt's, das jetzt andere Leute für mich entscheiden, dass das nicht mehr gehen soll? Privater Ladehalt?!? Um Himmels Willen!!! Den dürfen Sie doch ohne entsprechende Versicherung und von zertifiziertem Fachpersonal installiertem und monatlich neu zu kalibrierendem Stromzähler (wegen der Mobilitätsstromsteuer) gar nicht betreiben! Da ist unter 1000 Euro im Monat nicht dran zu denken, denn die öffentlichen Ladepunkte müssen sich für die Betreiber ja lohnen! Wo kämen wir denn da hin wenn jeder überwiegend zuhause oder gar bei Bekannten laden würde?!?

Zitat
Yardonn
Und das kommt jetzt von jemanden, der meist mit nicht mal 1000 Watt läd... Bei einem Twike müsste ich keine 5 Sekunden nachdenken, ob die bei Betterman ne Bestellung raushauen würde.
Außer, ich will nicht in die große, Weite (Typ2....) Welt.....

Bei so einer kurzen Bedenkzeit kann das wohl kaum eine Vernunftentscheidung sein. Beim Streben nach nachhaltiger Mobilität sollte man schon etwas länger und intensiver über über die Folgen des eigenen Handelns nachdenken... denke ich zumindest.

von Natascha Schlüter - am 07.07.2013 20:48
Zitat
Natascha Schlüter

Wie viel kostet nochmal so eine Mennekes-Säule oder eine von RWE-Mobility? Noch vier- oder schon fünfstellig? Und wer finanziert das? Aktuell der Steuerzahler aus entsprechenden Fördertöpfen und später dann die laut aktueller Rechtsprechung zum Thema Zuparken von Ladesäulen allesamt wohlhabenden Elektromobilisten die ja schon zehntausende von Euronen für die Anschaffung der Fahrzeuge ausgegeben haben und denen die ursprünglich geplante Grundgebühr von 60 Euro pro Monat für die RWE-Kisten dann ja wohl auch nix mehr ausmachen wird...

Und wer streicht wie üblich den Profit ein? Ladetechnik-Hersteller und Energiekonzerne die uns schon früh genug per Gesetz zwingen werden, ihren intransparenten Technik-Schnickschnack zu nutzen. Ist ja bei den Zulassungsbestimmungen auch schon länger so, das man Fahrzeuge ohne Airbags (erfunden worden weil viele zu bequem waren, sich anzuschnallen) und andere profitable Sicherheitstechnik die vorzugsweise in risikofreudigeren Fahrstil umgesetzt wird gar nicht mehr zulassen kann.

[Interessantes Politisches Statement.

Und all das kann man verhindern, indem man Typ 2 Dosen (die ja offensichtlich an allem Schuld sind...) nicht verwendet.
Da muss ich noch mal nachdenken, ob der Verzicht auf Typ2- Stecker die Welt rettet...

Ok, hab kurz nachgedacht, nein, ich rette die Welt lieber, indem ich unidiologisch alle möglichkeiten Nutze, so umweltfreundlich wie möglich(im übrigen deutlich umweltfreundlicher als mit dem Twike... was für ein Stromfresser im vergleich zu meinem Hauptfahrzeug ....) meine Notwendigen Wege zu bestreiten...

Zitat
Natascha Schlüter

Dabei wäre eigentlich alles so einfach:
[...]
hätten wir auf einen Schlag eine fünfstellige Anzahl von Ladepunkten ohne zusätzliche Investitionen...

an Tankstellen... Traumhaft... wieviele km Pro Stunde läd den so ein Twike... und wieviele Stunden deines Lebens willst du an der Tanke verbringen...
Also ohne anständige Schnellladetechnik, braucht es Ladepunkte an Parkplätzen (wo man sihc auch tatsächlich aufhalten will), nicht Verbrennertanken...
Zitat
Natascha Schlüter

. Und das ohne Navi, Drehstromliste oder RWE. Wie kommt's, das jetzt andere Leute für mich entscheiden, dass das nicht mehr gehen soll? Privater Ladehalt?!? Um Himmels Willen!!!

oh mein Gott... schon mal auf Paranoia untersuchen lassen?
Es ist nur ein Adapter, der es dir ermöglicht auch !!!!! auch !!!! auch !!!! an weitern Punkten nach zu laden.
Das ich auch Fahrzeuge wie den Zoe, der garnicht mehr ohne Wallbox laden darf (weil er wohl den Haus-FI "blind" machen würde wegen dem galvanisch nicht getrennten Lader... was für ein Technikschrott) auch nur mit dem Hintern ankucke, ist eine andere Sache, als einer veralteten Möhre weitere Möglichkeiten zu eröffenen, ohne auch nur irgendetwas zu verlieren....
Zitat
Natascha Schlüter
Bei so einer kurzen Bedenkzeit kann das wohl kaum eine Vernunftentscheidung sein. Beim Streben nach nachhaltiger Mobilität sollte man schon etwas länger und intensiver über über die Folgen des eigenen Handelns nachdenken... denke ich zumindest.

Zu viel Denken (naja, bei den langen Ladepausen beim Twike hat man halt zu viel Zeit...) führt halt manchmal leichten Überreaktionen.
Ich hab halt nicht so viel Zeit zum Nachdenken, den ich tanke nicht, ich lade nach, ans sowieso eingeplanten Aufenthaltorten... Und wenn genau da RWE-Säulen stehen, bin ich einfach zu rational, um mich da selber durch einen sinnfreien Boykott zu bestrafen... schließlich habe ich eine verpflichtung der Zukunft (meiner Familie...) gegenüber, ein wenig dem Pragmatismus zu fröhnen.
Nur mal so als Denkanstoss... man kann mit Navi, Drehstromliste und RWE-Säulen (natürlich kein Vertrag... trotzdem komme ich bei denen an Strom...) umweltschonend unterwegs sein... und trotz "pissiger Karre" (deutlich "minderwertiger" als ein Twike) ohne dabei pauschal auf
Zitat

allesamt wohlhabenden Elektromobilisten die ja schon zehntausende von Euronen für die Anschaffung der Fahrzeuge ausgegeben
zu schimpfen.

Warum muss ich an Don Quichotte denken... der Kampf gegen Typ2...
Vielleicht doch lieber die zugrundeliegenden Systemfehler angehen, als sich in Idiologischen Sackgassen verrennen.

von Yardonn - am 07.07.2013 22:07
Gerade ist mir der dritte Schuko-Stecker für ein Jahr i-MiEV durchgeraucht.

Schuko taucht für 16A nicht. Deshalb werden die neuen EVSE Dinger nur noch mit 10A betrieben. Das Französische Netz ist auch nicht besser, die Stecker unterscheiden sich kaum.

Der Blaue ist ein echter Europäer. Als Blue Command Socket im Vereinigten Königreich, als Caravan-Stecker bei uns und als CEE 240V/16A bekannt findet man ihn zumindest in Europa überall. Er kann wirklich 16A auf Dauer und er wird nicht warm.

Der dicke Blaue, CEE 240V/32A ist mir noch nicht unter die Augen gekommen, aber die Roten, CEE 400V/16A und 400V/32 nutze ich häufig und etwa gleich oft.

Nachdem ich ein Sonderangebot, 700 Euro für einen Typ 2 bekommen habe und gesehen habe, daß ich in Frankreich den Typ 3 für ebenfalls einen halben Arm und ein Bein brauche, fehlen die beiden in meiner Sammlung.

CHAdeMO kostet auch nicht weniger, aber der Stecker ist am Laderät, nicht am Auto.

Apropos, schon gehört, Diesel müssen demnächst eine halbe Tanksäule und fünf Meter Gartenschlauch im Kofferraum mitführen, wenn sie auf der Autobahn tanken wollen.

Selber tanke ich CEE 240V/16A auf dem Caran Stellplatz mit Münzer, 400V/16A beim Landwirt und 400V/32A da, wo der Tesla tankt. Wenn es nicht anders geht Schuko, aber immer mit Bauchschmerzen - bei Park und Charge, leider.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 08.07.2013 13:01
Zitat
Yardonn
...Ok, hab kurz nachgedacht, nein, ich rette die Welt lieber, indem ich unidiologisch alle möglichkeiten Nutze, so umweltfreundlich wie möglich(im übrigen deutlich umweltfreundlicher als mit dem Twike... was für ein Stromfresser im vergleich zu meinem Hauptfahrzeug ....) meine Notwendigen Wege zu bestreiten...

Diese "Notwendigkeiten" sind halt bei jedem etwas anders, und die Wahrnehmung von "umweltfreundlich" offensichtlich auch. Wo kommt wohl die Energie für den Hauptantrieb vom Alleweder her? Wächst auf'm Acker würd' ich mal vermuten. Wie viel m² qualitativ hochwertiger Nutzfläche braucht man da für 10000km im Jahr? Etwas mehr als an Photovoltaik oder Windrad-Fundament für's zweisitzige Twike vermute ich mal...

Zitat
Yardonn
an Tankstellen... Traumhaft... wieviele km Pro Stunde läd den so ein Twike... und wieviele Stunden deines Lebens willst du an der Tanke verbringen...

ca. 50-70km pro Stunde an einer Phase. Dreiphasig wäre auch möglich, bedeutet aber zusätzliche Investition und Belastung für die Akkus was ich in meiner derzeitigen Situation für nicht sinnvoll halte. Da ich in der Hauptsache zuhause lade reden wir hier über maximal 20-40 Stunden im Jahr bei denen die Ladedauer eine Rolle spielt. Diese Zeit bekomme ich schon halbwegs sinnvoll genutzt und es scheint mir immer noch besser als 100 Stunden im Jahr extra arbeiten zu müssen um anderer Leute Schnelllade-Gedöns mitzufinanzieren.

Zitat
Yardonn
Also ohne anständige Schnellladetechnik, braucht es Ladepunkte an Parkplätzen (wo man sihc auch tatsächlich aufhalten will), nicht Verbrennertanken...

Die kann man gern langfristig auch zusätzlich zu den bereits seit Jahrzehnten vorhandenen Anschlüssen an Tankstellen, McDrives und Ähnlichem installieren... Wobei ich mich eigentlich lieber im Bistro-Bereich einer Tankstelle aufhalte (wo man auch auf's WC gehen kann) als auf irgendwelchen Parkplätzen..

Zitat
Yardonn
oh mein Gott... schon mal auf Paranoia untersuchen lassen?
Es ist nur ein Adapter, der es dir ermöglicht auch !!!!! auch !!!! auch !!!! an weitern Punkten nach zu laden.

Schön! Man äußert etwas Kritik oder vertritt gar einen abweichenden Standpunkt und schon wird versucht, einen mit dezenten Hinweisen auf mögliche geistige Abnormitäten aufs diskussionstechnische Abstellgleis zu schubsen. Heiß' ich Mollart oder was?

Zitat
Yardonn
Das ich auch Fahrzeuge wie den Zoe, der garnicht mehr ohne Wallbox laden darf (weil er wohl den Haus-FI "blind" machen würde wegen dem galvanisch nicht getrennten Lader... was für ein Technikschrott) auch nur mit dem Hintern ankucke, ist eine andere Sache, als einer veralteten Möhre weitere Möglichkeiten zu eröffenen, ohne auch nur irgendetwas zu verlieren....

Zoe oder Twizzy darf man ja nicht mal mit eigenen Akkus fahren. Die Akkus sind geleast, kein Wunder das der Hersteller da auch die Ladung bis ins Detail kontrollieren und auch sonst gern verhinern will, das man irgendwas bei Fremdherstellern bezieht. Und was bitte soll beim Twike veraltet sein? Das der Bordcomputer nicht mit 'nem Eifon über Blauzahn kommunizieren und von jedem schwachsinnigen Hacker lahmgelegt werden kann? Oder eher das mensch als Fahrer noch ohne Äppel-Produkte überlebensfähig ist und gelegentlich mal merkt wenn er entgegen seiner Interessen manipuliert wird und darauf reagiert?

Zitat
Yardonn
Zu viel Denken (naja, bei den langen Ladepausen beim Twike hat man halt zu viel Zeit...) führt halt manchmal leichten Überreaktionen.

Das ist wohl das grundsätzliche Problem beim Nach- und Vordenken: Das richtige Maß zu finden!
Zu wenig Denken (weil man ja Schnelllädt und es auch sonst immer eilig hat) führt halt manchmal dazu, das man kritiklos jedem neuen Trend hinterher rennt und irgendwann Glühlampenverbot und Umweltzone für sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen hält...

Zitat
Yardonn
Ich hab halt nicht so viel Zeit zum Nachdenken, den ich tanke nicht, ich lade nach, ans sowieso eingeplanten Aufenthaltorten... Und wenn genau da RWE-Säulen stehen, bin ich einfach zu rational, um mich da selber durch einen sinnfreien Boykott zu bestrafen...

Die RWE versenkt da Fördergelder zwecks Greenwashing und boykottiert ihrerseits seit Jahrzehnten jeden vernünftigen Ansatz zur Ressourcenschonung und Energiewende. Von deren sagenhaft undurchdachter Dienstleistung soll ich mich abhängig machen? Da schiebe ich mein LEM lieber zur nächsten P&C oder Drehstromkiste. Es hat übrigens auch eine Twike-Zeit vor der RWEmobility gegeben und wenn die mit ihrem Hype und dem Abgreifen von Fördergeldern so weitermachen wird's auch bald wieder eine Twike-Zeit danach geben...

Zitat
Yardonn
Nur mal so als Denkanstoss... man kann mit Navi, Drehstromliste und RWE-Säulen (natürlich kein Vertrag... trotzdem komme ich bei denen an Strom...) umweltschonend unterwegs sein... und trotz "pissiger Karre" (deutlich "minderwertiger" als ein Twike) ohne dabei pauschal auf
Zitat

allesamt wohlhabenden Elektromobilisten die ja schon zehntausende von Euronen für die Anschaffung der Fahrzeuge ausgegeben
zu schimpfen.

Das "Argument", Elektromobilisten seien wohlhabend stammt aus der Urteilsbegründung eines Richters in einem Fall in dem ein Verbrenner-Fahrer gegen das Abschleppen vor einer Ladesäule erfolgreich geklagt hatte. Der Richter hatte wohl genau wie anno '97 mein Verwaltungsabteilungsleiter statt "Steckdose" das Wort "Parkplatz" verstanden. Ist aber auch schwierig wenn man kaum Zeit zum Nachdenken hat weil Zeit ja Geld ist und alles was kein Geld kostet auch keinen Wert hat der gelegentlich mal unegoistischen Argumentation von so Öko-Freaks zu folgen...

Zitat
Yardonn
Warum muss ich an Don Quichotte denken... der Kampf gegen Typ2...

Was kann nochmal so'n 2er-Typ was 'ne 32- oder 63A-CEE-Dose nicht kann? Also, positiv gesehen meine ich! Nicht etwa die Ladeleistung von so 'nem undeutschen Zoe an der RWE-Säule auf 11kW deckeln...

Zitat
Yardonn
Vielleicht doch lieber die zugrundeliegenden Systemfehler angehen, als sich in Idiologischen Sackgassen verrennen.

Die zugrundeliegenden Systemfehler sind Überregulierung, Kontrollzwang und fast krankhaftes Mißtrauen allen Andersdenkenden gegenüber. Jedem der Pflanzenöl, Alkohol oder gar "Strom" in den Tank kippt oder einfache, leichte und kostengünstige Fahzeuge wünscht wird automatisch unterstellt, sich auf Kosten der Allgemeinheit einen unrechtmäßigen Vorteil verschaffen zu wollen. "Sie wollen die Umwelt schützen? Das muss dann aber mehr kosten!"

Bitte nichts persönlich nehmen. Ich erlebe diesen argumentativen Irrsinn im Stil von "Das haben wir schon immer/noch nie so gemacht und da könnte ja jeder kommen!" jetzt seit über 17 Jahren und vergeude definitiv zu viel Zeit damit, darüber nachzudenken ob man nicht am Verstand diverser Entscheidungsträger ernshaft zweifeln sollte...

von Natascha Schlüter - am 08.07.2013 18:39
In Sinsheim neulich, ich war ganz von Socken, wie mennekesbegeistert meine Gesprächspartner waren. Dann hat mich ein griensender Twike Fahrer auf die Namensschilder hingewiesen. Hatten alle Mennekes als Nachnamen :)

Wir hatten viele Steckdosen dort, rote und blaue und sogar Schukos. Type 2 Ladesäule war auch eine da, die war aber nicht angeschlossen. Die war nur als Science Fiction gedacht.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 10.07.2013 20:57
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.