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Elweb Infra
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Yardonn, Eba_M

Aggregator Lichtblick - macht alle mit!

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 02.06.2013 08:35

Gerne würde ich meine Ladesteckdose, samt anderen Verbrauchern, dem Aggregator "Lichtblick" unterstellen, auch die Internetverbindung würde ich dazu bereitstellen.
Lichtblick hat schon Erfahrung mit seinem "Schwarmkraftwerk" mit VW-Motor, der allerdings im Unterhalt teuer ist. Zu teuer, wirtschaftlich lohnt sich das Projekt kaum für "Lichtblick". Wenn wir uns alle zusammentun und Lichtblick Zugang zu unseren Ladeschukos geben, wenn möglich, mit analogem Ladeleistungseingang, wird die "Schwärmerei" für Lichtblick wieder richtig attraktiv.
Zudem tut Ihr ein gutes Werk und kappt die teuren alternativen Stromspitzen. Zum Dank bekommt ihr fast nur wirklich reinen alternativen Strom zum günstigsten Preis, nicht teurer als der von preiswerten Stadtwerken. Lichtblick hat bereits genügend Erfahrung in der Steuerung. Euer "intelligenter", ferngesteuerter Zähler rechnet automatisch günstig ab, gerade die Hauptstromverbraucher, außer dem Elektroherd, lassen sich bedarfsgerecht steuern.
Bei trübem Wetter und gleichzeitiger Windstille kann man dann effektiv sparen, wenn man zu anderen Zeiten das Essen zubereitet, oder einmal bevorzugt kalte Gerichte reicht.
Es wird vorgewählt, innerhalb welcher Zeit der Stromverbraucher seine Arbeit tun soll, Lichtblick sorgt dafür, dass zu dem vorgewählten Zeitpunkt der Tank voll ist oder der Hauptwaschgang mit dem hohen Stromverbrauch beendet ist. Das Zusatzgerät, ein ferngesteuerter Relaiskasten, kostet nicht viel. Die Abrechnung erfolgt über den ferngesteuerten Stromzähler. Die software ist im Wesentlichen bereits entwickelt und kostenlos (im Hause Lichblick, Hamburg).

"Aggregator" heißt eine Bezeichnung für ein Unternehmen, das Stromverbraucher bündelt. Finde ich etwas aggressiv, das Wort. Wer ein besseres weiß, her damit!

Es macht richtig Spaß, wenn der Staubsauger im Takt der Windböen jault...

Antworten:

Nein...

Aufwand zu Nutzen-Verhältniss stimmt noch nicht.
Das mit dem Kochen ist zwar eine Super Idee, aber wer in einem Haushalt wo nicht alle Energiespar-Fanatiker sind, wohnt, wird sehr schnell merken, das das keine Option ist.
Waschen tun wir auch nicht nur eine Maschine am Tag, da muss die Wäsche auch fertig werden, wenn die Sonne gerade nicht scheint, damit die Nächste auch noch heute durchgeht... mag in einem Singelhaushalt mit einer Waschladung pro Woche anders ausehen....

Ansonsten hab ich unnötigen Stromverbrauch einfach eleminiert, anstatt ihn zu verwalten...

Da wo vielleicht was machbar wäre ( Kühlgeräte, Ladegeräte) ist keine Analoge Steuerung vorhanden...
Ohne die Entsprechende intelligente Hardware zur Gerätesteuerung funktioniert es einfach nicht.
Und selbst damit (z.b. für den E-Fahrzeug-Lader) bleibt eine unmenge zu parametrieren, bis man den entsprechenden Kompromiss zwischen Nutzerkompfort und Netzfreundlichkeit.
Ohne eine Hardware, der ich unkopliziert sagen kann, mit welcher Dringlichkeit ich den Laden will, kommt mir keine Fernsteuerung des Ladegerätes ins Haus.
Natürlich ist sowas die Zukunft zur Stabilisierung des Stromnetzes, aber wir brauchen die Entsprechende Hardware und Bedinkonzepte, die es dem Nutzer einfach machen, sonst ist es ein Krampf mit solchen Dingen.

von Yardonn - am 02.06.2013 19:30
Dann warst Du das mit dem Alleweder an der Waldmühle?
Mit einer ganz normalen Schaltuhr kann man schon eine ganze Menge erreichen und mit der Voranmeldung, wann die Wäsche fertig zu sein hat. Nein, die Essenszeit sollte man nicht nach der Sonne richten. Aber Vieles geht eben doch. Stromsparen ist auch noch ein erstrebenswertes Ziel, aber nur im Sommer bei windstillem Wetter und wenn die Sonne nicht scheint. Im kalten Winter schwimmen wir bald in einem Stromsee und ich tue mein Bestes, um nahe 50% mit einem BHKW im Stromerzeugungswirkungsgrad zu kommen...
Ansonsten, wenn wir über das gemeinsame Stromnetz gemeinsam verfügen können sind die Stromangebotsschwankungen hervorragend vorauszuberechnen und dem Bedarf anpassbar. Unsere Regierung stiehlt uns zur Zeit unser Stromnetz und vergibt den Kommunen Monopole, damit sie sich weiter an uns bereichern können.

von Bernd Schlueter - am 02.06.2013 20:46

Andere "Aggregatoren"

Das bringt überhaupt nichts, für Windstrom bezahlen und dann den Strom verbrauchen, wenn Windstille herrscht. Es muss Absatz beschaffen werden. Windstrom wird weit besser vergütet, wenn er böenfrei ist, Solarstrom wolkenfrei.
Wie? Wolken können wir Verbraucher einfach "wegpuffern" indem wir manche Verbraucher zeitmäßig geringfügig verschiebbar machen. Wie turbulent der Wind ist und wie die Wolken ziehen, davon können wir uns kein Bild machen. Das können besser Spezialabteilungen, die auch den Strombedarf der Netze im Auge haben. Nein, es muss nicht das "Lichtblick"team sein, das wir unsere Interessen auf dem Strommarktwahren lassen. Aber wir können durch eine solche Einrichtung unseren Strompreis ganz erheblich erniedrigen. "Bilanzierung" nennt man solch eineTätigkeit. Normalerweise, obwohl nicht gesetzeskonform, wird gegen alternative Energien und für Atom- und Braunkohlenstrom bilanziert. Wenn wir uns zusammentun, können wir, ganz nach Wahl, in Richtung Förderung von alternativer Energie, für Atomstrom oder zu unserem finanziellen Vorteil bilanzieren lassen. Da unsere Vertretung wohl kaum Kraftwerke besitzt, müssen wir eben, natürlich nur dort, wo unsere Lebensqualität nicht leidet, unsere elektrischen Bedürfnisse im gewissen Maße verschiebbar gestalten. Carsten inokuliert dann, wer am besten wann statt mit halber, mit fuller Pulle lädt oder, besonders wichtig, Kaffee trinkt:das macht alles unser Aggregator Inokulator.

von Bernd Schlueter - am 03.06.2013 21:29
Die Herstellung des Stroms kostet heute im Schnitt 3,8 Cent die kWh. Wir bezahlen aber 25, oft mehr Cent. Wenn wir frei über das Netz, zumindest über das kommunale in der gleichen Straße, am gleichen Mittelspannungstransformator, verfügen könnten, erhielten wir praktisch ab sofort in der Heizsaison unseren Strom zu, sagen wir 15 Cent. Den würden uns die Nachbarn gerne liefern, die ein BHKW besitzen. Die bekommen nämlich nur 4,5 Cent und belasten uns zusätzlich mit einer Umlage von 5,4 Cent, auch, wenn sie uns nichts liefern.
Nein, Geld nur gegen Leistung, das ist meine Forderung und das umweltschädliche Verschleudern elektrischer Energie für elektrische Direktheizungen ist in BHKW-Kreisen gang und gäbe, weil unser Staat die Monopolgesellschaft fördert und uns ihr auisliefert.

Wir benötigen eine Interessenvertretung, die endlich die Energiewende durchsetzt, und wir Elektroautofahrer stehen bei den Bedürfnissen gegenüber der Politik ganz vornean.

Frau Merkel hat es schon angedeutet mit ihrem smart grid, ohne dieses und eine Interessenvertreung von uns Bürgern läuft da nichts. mein sparsames Elektroauto erzeugt im Moment immer noch deutlich mehr CO2 als mein gro0ßer 1,4 Tonnen schwerer Diesel. Denn der Strom kommt hier aus Braunkohle und nicht, wie mein EVU mir weismachen will aus einem norwegischen Wasserfall.

Lichtblick hatte eine Initiative gestartet, die keineswegs gut sein musste. Das Schwarmkraftwerk ist jedenfalls auf breite Ablehnung gestoßen, das Projekt ist praktisch gestoppt.
Das heißt aber nicht, dass andere Unternehmen andere, bessere Konzepte liefern und da möchte ich mich nicht dem von mir nicht mehr verehrten Herrn Altmaier und seinen Freunden ausgeliefert sehen.

Mit der Angela, so mein Eindruck, kann man sicherlich reden, nur müssen wir es auch tun.
Eine Interessenvertretung haben wir in Berlin auf der Wilhelmstraße, die wir viel zu viel alleine werkeln lassen.Die Verbindung von Solarzellen und Elektromobilität ist jedenfalls eine gute Sache.
solange die Gelder nicht, wie es in der Zeit des zweiten Weltkrieges in der Wilhelmstraße üblich, in exzessiven Feiern verprasst werden. Ich spreche von dem Ministerium gegenüber, das einst dem Obersuperfeldmarschall Herrmann Göring, später Herrn Milch, unterstellt war. Unter dem ging die Feierei lustig weiter.

Also, Aggregator BSM?

von Bernd Schlueter - am 05.06.2013 06:22
Und schon ist Aggregator "Lichtblick" auf der Eingangsseite des Forums erschienen.
Also, ich habe gerade angerufen. Es ist tatsächlich so, dass Lichtblick zur Zeit nur das für praktisch alle von uns zu große Schwarmkraftwerk mit ca 20kW Leistung anbietet.Immerhin rund 30% elektricher Wirkungsgrad, bezogen auf den mit dem Gas bezahlten Brennwert, bezogen auf den in der Branche üblichen Heizwert aber rund 33%, was sehr gut ist.
Für eingespeisten Strom bekommt man, wie üblich, praktisch nichts, 4,5 Cent oder so, man muss schon selbst verbrauchen, damit sich die 27.000 Euro plus, plus, plus Investition lohnt. Wer also ein Elektrofuhrunternehmen und Mehrfamilienhäuser betreibt, eine interessante Sache.

Mit dem Aufbau des smart grids beschäftigt sich Lichtblick noch nicht. Das lohnt sich einfach nicht mit einem Peter Altmaier als Umweltminister.

Was nicht ist, kann aber noch werden. Nach der Bundestagswahl...obwohl ich da bei unseren Grünen nicht grün, sondern schwarz sehe, auch, wenn ich jetzt Fernsehen ohne jede Empfangsmöglichkeit zahlen muss.

von Bernd Schlueter - am 07.06.2013 06:21
Ich habe nicht mit abgestimmt, da mir alles am Thema einfach zu weit geht. Ja, ein Bürgernetz auf genossenschaftsbasis macht schon Sinne. Aber es läuft immer darauf hnaus: 9 Monate im Jahr PV-Strom über Stromspeicher gebuffert bei optimierten Stromverbrauch (LED-Leichtmittel etc.)
Speicherung der PV-Überschüsse in die Fahrzeugbatterie.
Im Winter stromerzeugende Heizung, auch wenns nur 1kW wäre, das diese wieder im den Stromspeicher laden.

lg

Eberhard

von Eba_M - am 09.06.2013 17:34
Zitat
Bernd Schlueter

solange die Gelder nicht, wie es in der Zeit des zweiten Weltkrieges in der Wilhelmstraße üblich, in exzessiven Feiern verprasst werden. Ich spreche von dem Ministerium gegenüber, das einst dem Obersuperfeldmarschall Herrmann Göring, später Herrn Milch, unterstellt war. Unter dem ging die Feierei lustig weiter.



Gut das Du nicht wie meine Nichten und Neffen ein Referat im Geschichte gemacht hast,
wäre dem so, wäre es einen vorrücken ins nächste Schuljahr nicht Hilfreich.

Milch hat nie Göring ersetzt, sondern einen Herrn der später unter andern Namen durch Curd Jürgens verfilmt 1955

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 09.06.2013 18:16
Nein, Eberhard, da ist mehr Einsparpotential gegenüber umweltfrevelhafter Energie. Auch Lichtblick kauft den alternativen Strom billiger ein als den schlimmen.Lichtblick würde den auch verbilligt weitergeben, wenn wir uns darauf einstellen würden. Oder Naturstrom, Schönau usw.

Wer hat denn je von uns verbillgten Strom aus dem allgemeinen Netz bezogen, weil er seinen Verbrauch, ohne erheblich auf Komfort zu verzichten, angepasst hat? Eine Zeitschaltuhr ist das Einfachste der Welt und ich bin überzeugt, wenn mehr bereitschaft da wäre, würden sich auch bessere Wege für die Fernsteuerung finden.

Sollen wir uns denn weiter mit dem zufrieden geben, was unsere Regierung mit uns anstellt?

von Bernd Schlueter - am 11.06.2013 11:08

Wir müssen unsere Politiker wieder unter Kontrolle bringen

Das geht einfach nicht, dass die uns mit Hilfe unserer nur parlamentarischen Demokratie per Stromnetz ausbeuten. Nein, das geht einfach nicht.

von Bernd Schlueter - am 12.06.2013 05:10
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