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Elweb Infra
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vor 4 Jahren, 10 Monaten
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vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Bernd Schlueter, trimaransegler, BdasB, Solarstrom, E. Vornberger, Peter Dambier, Joe-Hotzi, J_T_Kirk, Heinz-Peter, Jan-EL

Vergabe von Identifikationsnummern für eAutos (fuer Lade-ROAMING)

Startbeitrag von BdasB am 17.06.2013 19:37

Vergabe von Identifikationsnummern für eAutos

Aus dem PRESSETEXT:

“Die Energiewirtschaft engagiert sich von Anfang an für den Aufbau der Elektromobilität in Deutschland und unterstützt die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung unter anderem durch den bedarfsgerechten Aufbau der Ladeinfrastruktur.

Der BDEW übernimmt daher gerne die Aufgabe, einheitliche Identifikationsnummern für Elektromobilität zu vergeben. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt für den Erfolg dieser Zukunftstechnologie in Deutschland.” Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich der heutigen Bekanntgabe des Bundeswirtschaftsministeriums, dass der BDEW in Zukunft die einheitlichen Identifikationsnummern für Elektromobilität vergeben wird.

Mit den Nummern sollen die Fahrer von Elektroautos in Zukunft kundenfreundlich Zugang zu möglichst allen Ladesäulen im öffentlichen Raum bekommen. Die ID-Codes sind für die im Hintergrund laufenden IT-Prozesse wie Freischaltung der Ladesäule, Messung und Abrechnung nötig. Diese Codes müssen standardisiert sein und zentral vergeben werden, um damit anbieterübergreifend und verbraucherfreundlich arbeiten zu können. Der BDEW wird diese Aufgabe zunächst für drei Jahre übernehmen.

... sozusagen die MAC-Adr. zum EV ... wer eine Ladekarte (o.a.) von einem ENERGIEVERSORGER hat - wird mit dieser in einem ZENTRALREGISTER verwaltet ...

ob man dann aber von Flensburg bis Oberammergau mit dieser (einen) Karte auch wirklich ueberall laden kann steht gaaaaaaaaannnnz woanders
;-)

Antworten:

Schon wieder eine neue Methode der Registrierung und Überwachung :sneg:

Brauche ich nicht

von trimaransegler - am 17.06.2013 21:07
... brauch ich nicht ... (wer will das schon)

N'Abend Friedhelm

Du bist doch Vertragskunde - daher hasst'e diese Nummer wohl schon :confused:

von BdasB - am 17.06.2013 21:18
Hallo BdasB,

meinen Informationen nach ist diese Nummer für die Ladesäulen gedacht - nicht für die Autos.

Damit ist eine eindeutige Zuordnung der Ladesäule zum Betreiber möglich und über Roaming kann dann mit dem Heimversorger abgerechnet werden.
Der "Ladekunde" identifiziert sich weiterhin über RFID-Karte, Telefonnummer oder ähnliches.

Lies bitte in deiner Quelle nochmals nach und berücksichtige, dass da ein Journalist beteiligt war.

Gruß
Heinz-Peter

von Heinz-Peter - am 18.06.2013 05:22

Re Identifikationsnummern weitere INFOs vom DLR

... NE NE ... es sind schon die EVs (bzw. die Karteninhaber) gemeint ...



[www.sueddeutsche.de]
[www.pressrelations.de]

EV Identifikationsnummer fuer Roaming Ladung

Die Industrie will das Bezahlen beim Aufladen von Elektroautos vereinheitlichen. Ziel ist ein Roaming-System wie beim Telefonieren mit Handys. Damit, so die Hoffnung, sollen die Chancen der neuen Stromer bei den Kunden steigen.

Seit langem brüteten die Experten über den technischen Details eines Stromtankstellen-Roamings - vergleichbar mit dem Roaming bei Mobilfunk-Abrechnungen.
Jetzt ist ihnen hier ein kleiner Durchbruch gelungen:
Nutzer von Elektroautos können von Januar 2014 an eine ID-Nummer bekommen, mit der sie an jeder Ladesäule Strom laden und abrechnen können.
Ziel: Das Roaming-Verfahren soll die vielen bereits bestehenden Buchungs- und Abrechnungssysteme vereinheitlichen.
Die Eckpunkte des neuen Roaming-Verfahrens sollen an diesem Donnerstag von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler bekannt gegeben werden.
Abrechungen sollen einfach werden

"Das gibt allen Beteiligten mehr Planungssicherheit", sagte der zuständige Projektleiter, Peter Wüstnienhaus vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Süddeutschen Zeitung. Die Frage, wer eine Ladesäule für Elektroautos betreibe, würde in Zukunft keine Rolle mehr spielen - was wiederum dazu führe, dass mehr Kunden Vertrauen in die Technologie gewännen. Dies werde "helfen, das Ziel der Bundesregierung, eine Million Elektroautos bis zum Jahre 2020 auf deutsche Straßen zu bringen, zu erreichen", so Wüstnienhaus. Es ist ein großes Ziel: Zurzeit sind gerade mal an die 5000 Elektroautos in Deutschland unterwegs.

Energieversorger, Autokonzerne und IT-Dienstleister hätten sich darauf geeinigt, dass die neue Identifikationsnummer vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) vergeben werden soll. Ziel: Kunden, Ladesäulenbetreiber und Stromanbieter seien mit Hilfe der ID-Codes klar identifizierbar, die Betreiber könnten leichter untereinander Daten austauschen - und Abrechnungen seien so leichter auszustellen.

Die Zeit drängt und die Konzerne drücken aufs Tempo: Erst vor einigen Wochen hatten Unternehmen wie BMW, Bosch und RWE mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen Hubject ihr Projekt "Intercharge" präsentiert. Ziel: die Vernetzung von Ladestationen verschiedener Anbieter. Der Slogan des Projekts: "Charge wherever you like" - "Laden Sie auf, wo immer Sie wollen."
"Keine rein deutsche Sache"

Roaming beim Stromtanken, das könnte dann aber auch bedeuten: Wer fremdtankt, muss sich auf Roaming-Gebühren einstellen. Wie Mobilfunkkunden im Ausland, wie Bankkunden, die mit ihrer EC-Karte Geld bei einem anderen Institut abheben. Auszuschließen seien solche Gebühren nicht, meint Wüstnienhaus. "Die Geschäftsmodelle sind offen." Die technischen Voraussetzungen für das flächendeckende Stromtanken seien geschaffen - jetzt sei es Sache der Unternehmen, was sie daraus machten. Unklar ist auch, ob das Roaming auf Deutschland beschränkt bleiben wird. "Das soll keine rein deutsche Sache bleiben", so der Experte. "Wir möchten schon, dass das im Dialog mit den anderen Ländern stattfindet." Nur - bei den Dialogen ist man erst ganz am Anfang.

Die Einführung der Elektromobilität sei kein Sprint, eher ein Marathon, sagen Manager aus der Industrie. Zu diesem Marathon gehört auch die Frage nach dem Standard der Lade-Stecker. Die EU-Kommission hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, dass künftig ganz Europa seine Elektrofahrzeuge mit einem einheitlichen Stecker auflädt. Es gibt weltweit drei genormte Systeme, und im Grunde ist es wie bei Handy-Aufladegeräten: Sie passen nicht zueinander und sind auch nicht austauschbar. In Zukunft sollen nach dem Willen der EU die Stecker des Mittelständlers Mennekes aus dem Sauerland alle Elektro-Autos in Europa aufladen - was wiederum den Nachbarn in Frankreich, die noch dazu mehr E-Autos auf den Straßen haben, gar nicht gefällt: Sie haben nämlich ihren eigenen Stecker-Standard.

Und selbst wenn das geklärt ist, bleibt nach Steckern und Roaming noch ein Problem: die Preise der Elektroautos. Die liegen nämlich noch weit über den Preisen normaler Autos mit Benzinmotor.

Ob man mit einer "Indent.-Nr." (ausser bei der Generation-Smartfon) wirklich EV-Fahrer begeistern kann ???

Ich kenne viele EV-Fahrer die alleine bei dem Gedanken daran bereits Blut spucken ...
Bisher können Elektroautos meist nur an den Ladesäulen desjenigen Stromanbieters aufgeladen werden, mit dem ihre Nutzer ein direktes Vertragsverhältnis haben. Um das zu ändern, ist die Einrichtung eines Roaming-Verfahrens - vergleichbar dem Mobilfunk - erforderlich, das es dem Kunden erlaubt, an jeder Ladestation unabhängig vom Ladestationsbetreiber Strom zu beziehen und den bezogenen Strom abzurechnen. Voraussetzung hierfür ist, dass Kunden, Ladesäulenbetreiber und Ladestromanbieter unter Einhaltung des Datenschutzes eindeutig identifizierbar sind. Das neue Nummernsystem, das im Rahmen des Programms "IKT für Elektromobilität I" des BMWi entwickelt wurde, ermöglicht dies nun.

Bei der Auswahl einer bundesweiten Vergabestelle für Identifikationsnummern war es wichtig, eine neutrale Instanz zu finden, welche nicht selbst in das Marktgeschehen eingreift. Der BDEW hat sich auf Wunsch aller Beteiligten bereit erklärt, diese Rolle vorerst für drei Jahre zu übernehmen. Die Identifikationsnummern werden zunächst vom BDEW in Deutschland vergeben. Für die Zukunft wird es darauf ankommen, dass es auch in Europa einen Konsens über die Vergabe der Identifikationsnummern gibt, um das Laden von Elektrofahrzeugen auch grenzüberschreitend zu ermöglichen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)
Scharnhorststr. 34-37
11019 Berlin
Deutschland

Telefon: +49 (0) 30-2014-9 Telefax: +49 (0) 30-2014-7010
Mail: buero-lp1@bmwi.bund.de
URL: [www.bmwi.de]
Berlin - Veröffentlicht von pressrelations
Link zur Pressemitteilung: [www.pressrelations.de]

HIERZU DIE INFO VOM DLR (Koeln):

Ich versuche mal, ein bisschen Licht in das Dunkel zu bringen:
Die Nummer wird auch heute schon oft genutzt, ohne dass man dies als Nutzer mitbekommt. Für was ist die Nummer gut? Im einfachsten Fall führt die Säule dauerhaft Strom oder wird (z.B. mit Schalter/Sicherung) freigeschaltet. Aber schon in dem Moment, wo z.B. eine RFID Karte genutzt wird, muss ja die Säule die Karte erkennen und im besten Fall die Säule frei schalten. Dies kann ja theoretisch irgendein Code sein, die der jeweilige Besitzer der Ladesäule festgelegt hat. Schon 2009/2010 zu Beginn der aktuellen Elektromobilitätsprojekte haben sich viele beteiligte Unternehmen darauf verständigt, dass es am besten eine eindeutige Nummer geben sollte. Hier hat man natürlich auch schon darüber nachgedacht, wie man an „fremden“ Säulen tanken kann. Die Nummer ist vergleichbar mit IP-Adressen/Domains, die man sich ja auch (wenn auch über Provider) von einer zentralen Stelle besorgt (Deutschland DENIC). 2010 war man sich einig, wie die Nummer für Säulen und für Nutzer aussehen könnte. Diese Nummer wurde von einem beteiligten Partner (FIR, RWTH Aachen) in Abstimmung mit den anderen beteiligten Unternehmen zunächst „provisorisch“ vergeben und getestet.

Die Nummer ist nicht nur für Roaming notwendig. Auch innerhalb der eigenen Infrastruktur werden so Säule und Nutzer zusammengebracht. Dies kann z.B. per SMS, RFID Karte, Telefon (z.B. die Nummer, die man an der Hotline von RWE durchgeben muss) passieren. Aber spätestens für das Roaming wird so eine Nummer notwendig. Der Säulenbetreiber muss ja auch „Fremdnutzer“ identifizieren können. Und dies soll auch Europaweit gehen. Aber bei Strom fängt Roaming ja schon direkt vor der Haustür an. Z.B. ist in Köln die Rheinenergie der Platzhirsch. Drumherum ist es dann die RWE, Brühl hat ein Stadtwerk. Aktuell hat jeder seine eigene Lösung (nutzt aber dennoch auch schon die Nummer). Sollte es jetzt zu übergreifenden Abrechnungen kommen, kann Energieversorger A die Rechnung an Energieversorger B durchreichen (Teil 2 der Nummer), der dann an Teil 3 der Nummer seinen Kunden zuordnen kann. Teil 1 ist die Länderkennung.

Wie gesagt, dies funktioniert im Prinzip so schon seit 2010. Was ist dann neu? In der Testphase gab es ein paar Nummern und alle waren alle glücklich. Das FIR als An-Institut der RWTH Aachen will die Vergabe aber nicht dauerhaft durchführen. Eine Vergabestelle musste her. Damit setzte aber die Diskussion ein, ob die Vergabestelle daraus irgendwelche Vorteile ziehen kann. Eher nicht (Zugang diskriminierungsfrei und Gebühren nur zur Deckung der Betriebskosten). Dennoch gab es Stimmen, dass z.B. Hubject, die das gerne machen würden, diese Aufgabe nicht übernehmen sollten. Mit einem Verband (BDEW) hat man nun nach längerer Diskussion eine Einrichtung gefunden, die von Energie, Automobil und sonstigen Zulieferern (z.B. Bosch, Siemens, Mennekes…) anerkannt ist.

Der Endkunde wird sich auch weiterhin keine Nummer bei der Vergabestelle holen. Er wird eine Identifikationsmöglichkeit von seinem Energieversorger oder Ladesäulenbetreiber bekommen.

Gäbe es auch anderen Möglichkeiten? Ja, z.B. Barzahlung. Hier sind aber die Wartungskosten der Automaten sehr hoch, sie werden auch gerne aufgebrochen. EC-Karte: Dann wird zur Zuordnung auch wieder eine ID benötigt. Meine Vision: Mc Donald, IKEA, Aldi etc. verschenken den Strom, wenn man einkauft. Aber auch bei den Angeboten glaube ich daran, dass die Säulen nicht „dauerfrei“ sind (Messemodus), sondern dass man sich identifiziert und später den Rabatt an der Kasse bekommt.

Hier noch weitere Infos:
[data.fir.de]
[data.fir.de]

von BdasB - am 18.06.2013 07:37

Re: Re Identifikationsnummern weitere INFOs vom DLR

>Ob man mit einer "Indent.-Nr." (ausser bei der Generation-Smartfon) wirklich EV-Fahrer begeistern kann ???

Wie soll das sonst gehen?

Münzautomat? Mist, keine Euro-Münzen mehr
Aufladbare Tankkarte? Mist, nur noch ne halbe Ladung auf der Karte
20 regionale Karten dabei haben? Mist, genau diese Karte hab ich nicht dabei

Alternativ fällt mir noch ne Handkurbel ein, zum Strom selber machen.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 18.06.2013 08:45

Re: Re Identifikationsnummern weitere INFOs vom DLR

Warum nicht z.B. EC-Karte mit PIN? Wird bei vielen Erdgastankstellen so gehandhabt.
Ich kann aber nicht abschätzen, was eine dann notwendige Verbindungsleitung zur Sicherheitsüberprüfung der Karte kostet. Es kann aber nicht soviel sein, da ja in den meisten (größeren) Geschäften an jeder Kasse ein Terminal steht.

von E. Vornberger - am 18.06.2013 12:49
Ich habe nichts zu verbergen. Ich finde das einfach nur super. Habt Ihr ne Ahnung, was schon alles überwacht wird. Was meint Ihr, wie die Aktivisten vom 11.9.überwacht wurden! Ich bin Zeuge (nein nicht Jehovas) und finde das völlig in Ordnung, außer, dass die Überwacher diese nicht gebremst haben, aber Clinton wollte damals den Irakkrieg, nicht Bush. Jetzt regt Ihr Euch wegen der Überwachung der Elektrofahrzeuge auf. Die haben eh einen beschränkten Aktionsradius und wenn Ihr mit diesen Verbrechen begehen wollt, dann ist es eine schlechte Wahl. Regt Euch lieber über unsere Geheimdienste auf und deren Verbrechen. Da sitzen die falschen Leute. Wir brauchen solche , die uns beschützen. Auch durch die Überwachung von Kraftfahrzeugen. Auch Eure sämtlichen Telefongespräche werden überwacht, von einem Programm, dass ein Verwandter von mir in Erlangen für die Wiesbadener entwickelt hat. Da regt Ihr Euch über die Identifikation von Autos auf...
Was ist mit dem Internet? Wer von Euch hat damals, wie ich, protestiert, als es unter Kanther zu dem Gesetz für Schäuble kam, dass Euer gesamter Internetverkehr auf Eure Kosten überwacht wird?
Ich hatte damals einen geheimen Verbündeten, den Minister Kanther. Er setzte sich nicht gegen Schäuble durch.

Nein, die Idee ist famos. Das smart grid rückt damit immer näher. Allerdings möchte ich dann wählen dürfen, dass ich ausschließlich grünen Strom zwischenzuspeichern bereit bin, wenn die Monopolisten nicht ihre Politik ändern, bevorzugt Solar- und Windanlagen abstellen zu wollen. Man kann auch den Dampf eines Kernkraftwerks völlig problemlos in die Kondensatoren leiten, ohne Strom zu erzeugen. Das geht sekundenschnell.
Die Windgeneratoren und Solardächer können mehr als verdoppelt werden. Deshalb begrüße ich auch die Idee der problemlosen Identifikation samt Überprüfung der Zahlungsfähigkeit.

Der Missbrauch durch die Monopolisten muss aber endlich gestoppt werden!
Sie sind der wahre Schreck im Heu.

von Bernd Schlueter - am 18.06.2013 13:20
Zitat
BdasB
... brauch ich nicht ... (wer will das schon)

N'Abend Friedhelm

Du bist doch Vertragskunde - daher hasst'e diese Nummer wohl schon :confused:


Das vielleicht schon - aber eben nicht mein Auto!!!!!!

von trimaransegler - am 18.06.2013 20:33
Euer Auto hat relativ wenig mit Eurer Person zu tun. Wenn Ihr Eure Karte in den Schlitz steckt oder mit Eurem handy anruft, seid Ihr gläsern. Ich bin für die anonymere Lösung. Wer es ganz anonym haben will, wirft Geld in den Groschenfresser oder ruft dreimal "Vergelts Gott". Gott schreibt dann an.Vergisst der eh, wem er Geld verliehen hat.

von Bernd Schlueter - am 19.06.2013 09:19
Zitat
trimaransegler
Das vielleicht schon - aber eben nicht mein Auto!!!!!!


Deine Auto hat auch schon eine Nummer, eine FID.

von Solarstrom - am 22.06.2013 20:22
Zitat
Solarstrom
Zitat
trimaransegler
Das vielleicht schon - aber eben nicht mein Auto!!!!!!


Deine Auto hat auch schon eine Nummer, eine FID.


Woher und wo sollte mein Auto eine Nummer im System haben???

Ich persönlich habe einen Vertrag und schalte per Anruf oder per Internethandy frei, ob ich mein Auto oder einen Tauchsieder eingesteckt habe, kann die Ladesäule nach meiner Kenntnis nicht erkennnen.

von trimaransegler - am 24.06.2013 18:22
Zitat
trimaransegler
Woher und wo sollte mein Auto eine Nummer im System haben???

Ich persönlich habe einen Vertrag und schalte per Anruf oder per Internethandy frei, ob ich mein Auto oder einen Tauchsieder eingesteckt habe, kann die Ladesäule nach meiner Kenntnis nicht erkennnen.


Deine Auto braucht keine Nummer im System, sonst könnten sie ja auch die FID nehmen. Und deine KNr bei deinem Stromanbieter taugt auch nicht, denn die kennen die anderen 500 Stromanbieter nicht.

Deshalb braucht es selbstverständlich eine neue Nummer, welche für den gewünschten Zweck tauglich ist.

von Solarstrom - am 24.06.2013 19:50
Es gehört ein wenig mehr als eine Nummer dazu, wenn darüber abgebucht werden soll. Missbrauch ist jedenfalls sehr eingeschränkt, denn es gibt dann auch Plausibilitätsprüfungen, die betrügerische Abbuchungen schnell auffliegen lassen. Darum geht es doch im Wesentlichen, um problemlose, stressfreie Tankvorgänge. einheitlich, sodass sich keine Monopole mehr ausbilden können.
Bewegungsprofil? Eure Fahrzeuge werden viel engmaschiger über die kleinen Aufsätze auf den Ampeln kontrolliert, als Ihr ahnt. Die Aufsätze auf den Autobahnen werden ebenfalls bereits verwendet.
Der Schupo steht schon lange nicht mehr an der Ecke. Pipi machen in freier Natur ist auch nicht mehr erlaubt. Eine Beamtin am Monitor könnte Anstoß nehmen.
Das finde ich viel schlimmer als Rückverfolgung meiner Fahrten.

von Bernd Schlueter - am 30.06.2013 07:11
Der eigentliche Schwachsinn mit der "Roaming"-Nr. ist, dass es mit EC- und Kreditkarte(n) bereits überall in Europa akzeptierte und gut funktionierende Bezahlsysteme gibt und es den Energieversorgern nur darum geht künftig zusätzliches Geld der Nutzer abzuschöpfen und diese besser kontrollieren zu können.

Gruß, Uwe

von J_T_Kirk - am 02.07.2013 11:08
Tja, genau das habe ich mich ja auch gefragt (siehe oben). Der einzige Grund für ein identifiziertes Laden den ich mir vorstellen kann ist evt. das Thema kundenspezifischer Tarife (wenn eigener Kunde billig, wenn Fremdkunde von einem anderen Energieversorger teuer), oder sowas in diese Richtung.

von E. Vornberger - am 02.07.2013 15:17
Wenn nach einer EU-Richtlinier "schwupp-diwupp" alle Zigarettenautomaten von Barzahlung auf Geldkartenchip der EC-Karte (=Altersnachweis EC-Karte) umgestellt wurden, dann fragt man sich, warum diese Geldkartenfunktion nicht auch für E-Tanksäulen genutzt werden kann /soll. Sie wurde genau für kleine Beträge mit minimalen Abrechnungskosten entwickelt und wird vermutlich auch gerade aus diesem Grund von den EVU geschnitten - man will selber verdienen ...

Die Technik ist preiswert verfügbar. Wer jetzt argumentiert: "Mist gerade nicht aufgeladen" - der sollte überlegen, was er sonst noch alles vergessen kann. Ich nutze die Funktion bisher auch nicht (bin Nichtraucher) kann mir aber durchaus vorstellen, dass nach kurzer Eingewöhnung das Nachladen des Chips beim Geldabheben /Auszug holen /... so in Fleisch und Blut übergeht wie das Anstecken des Ladekabels. Da behaupten auch welche, dass würde man vergessen ...

von Joe-Hotzi - am 03.07.2013 15:19
Jörg, Du hast völlig recht. Auch, wenn im Verborgenen das NSA Deine Tankbewegungen ausspionieren wollte, das wäre viel zu viel Aufwand. Er müsste erst einmal, gegen das Gesetz, die EVUs bestechen, Dich zu bespitzeln, das bliebe nicht lange geheim.
Also, Schluss mit der Angst vor dem Herrn im Trenchcode. Der sitzt nicht in der Ladesäule. Genau, wie Jörg es sagt.
Wenn es dann auch noch die Fernschaltung über handyanfrage gibt, kann nichts mehr passieren.
Notfalls kann man auch einen Zigarettenautomaten an die Ladesäule schrauben. Mit Wahltaste, ob man lieber Stengel verglimmen und dafür nach Hause schieben will.

Der Oliver wäre dann nicht mehr von der Ladesäule wegzubekommen.
Wenn Johannes und Diesela auch noch erscheinen... Dauerparkplatz für Verbrenner.

von Bernd Schlueter - am 04.07.2013 04:04
Profiling:

Raucht nicht, Zahlt bar. Ist bei Park und Charge angemeldet. Mit dem Strom, den er bei der RWE tankt kommt der nicht weit, also ist der garantiert auch noch einer von den Terroristen vom Drehstromnetz.

Klingt blöd, gelle?

Aber beim Bundesschnüffelterror gibt es eine Ausnahme, wer nicht abgehört werden darf. Wer?

Nicht die Priester, nicht die Anwälte und auch nicht die Politiker sind die Ausnahme.

Ja wer denn dann?

Die Erdölindustrie!!!

Deren Bestechungsgelder and die Tyrannen der Welt (Geheimdienste inbegriffen) dürfen ausdrücklich nicht registriert werden.

Gesetz vor wenigen Tagen in den USA durchgekommen.

Händi haben wir seit Sachsengate abgemeldet. Im Odenwald funktioniert es eh nicht. Zur RWE RFID Karte haben wir uns noch nicht durchringen können, Kabel kostet Euro 700.

Liebe Grüße von Peter und Karin

von Peter Dambier - am 08.07.2013 12:13
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