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Elweb Infra
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Laden beim Arbeitgeber...

Startbeitrag von mc-elli am 24.06.2013 19:52

Hallo in die Runde,

wer von euch läd während der Arbeit beim Arbeitgeber nach?
Wie handhabt Ihr das dann mit der Verrechnung?
Ich bin in einem Konzern beschäftigt und da gibt es laut Aussage der Rechtsabteilung keine Möglichkeit Strom vom Unternehmen zu "kaufen".

Mit freundlichen Grüßen
René Wagner

Antworten:

Hallo

Ist recht unterschiedlich bei uns reicht eine Kaffeekassenspende, also Zähler ran und entsprechend bezahlen.

Ist nur damit die lieben Kollegen Ruhe geben, der Betrag macht eh keinen Sinn wenn man den Verwaltungsaufwand rechnet bei Bezahlung.

Im Zweifelsfall einfach 'Verbesserungsvorschlag machen so mit Co2 Einsparung und ne Stromtankstelle ala P&C installieren lassen und noch Kohle für den Vorschlag einstreichen.

Bei mir ists nur im Aunsnahmefall nötig, so ein bis 2 mal im Jahr da frag ich einfach einen Elektromeister und gut ists.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2013 20:10
Moin, Moin!

Ich finde die Sache grundsätzlich interessant, da ich den KEWET beinahe ausschließlich für den Weg zur Arbeit nutze. Er steht am Tag dort rum, und harrt dem Feierabend entgegen. So manches Mal denke ich darüber nach, wie es denn wäre, wenn wir auf das Dach des kleinen Häuschens, in deren Nähe ich parken kann, eine kleine Solaranlage von, sagen wir einmal 1Kw/h Peak installieren könnten. Ich würde das dann auch selbst in die Hand nehmen, und meinen kleinen direkt an die Solarzellen anschließen. Da er, wie gesagt, tagsüber dort steht, macht es keinen Sinn, wenn ich mir zuhause eine Solaranlage zur Ladung des KEWET installiere.
Zurück zur eigentlichen Frage. Ja ich lade manchmal auch bei meinem Arbeitgeber. Wenn ich z.B. noch einen kleinen Umweg vor oder nach der Arbeit machen muss, und die normale Ladung nicht reicht. Kam aber bisher nur selten vor, meistens im Winter, wenn die Reichweite dann sowieso knapper wird.
Auch hier die berühmte Portokasse, da jegliche Abrechnung sich vom Aufwand schon ausschließt.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 24.06.2013 22:00
Hallo
Bei mir war der Chef selten das Problem, gefragt und gesagt wieviel das ich lade und gut war.
Das problem waren meist nur die ...... "Kollegen " die sich benachteiligt sahen... Es gabs auch schon das ausgesteckt war als ich Abens kam....
Gruß
Norbert

von Norbert Kern - am 25.06.2013 05:21
Hallo René,

mein AG hat da keine Aktien drin.
Ich bin hier fast 2 Jahre zwar nicht gegen Beton, aber gegen grinsende Weichbirnen gelaufen.

Mein AG: einer der weltweit größten IT Lieferanten und Dienstleister.

Bei einem kleinen Unternehmen bist Du mit sowas besser aufgehoben.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.06.2013 05:42
Zitat
inoculator

Bei einem kleinen Unternehmen bist Du mit sowas besser aufgehoben.


Definitiv.... mal die nutzung einer eh schon vorhandenen Tiefgaragen-Steckdose, dort die Firmeneigene Installation einer DSK... in kleinen Firmen geht sehr viel... Dauert aber manchmach auch.

Gut, meine Lademengen sind sehr überschaubar...

Je Größer ein Unternehmen wird, desto offizieller muss das alles sein, und desto länger dauert es, oder klappt garnicht.
Bin gerade bei den Unikliniken Bonn dran... müsste Nachladen, wenn ich bei dennen Thrombozyten (komplizierte Varieante des Blutspendens...) spenden will. Und obwohl die mit jeder meiner Spenden richtig Kohle machen (wir reden hier über hunderte von Euro, die so ein Produkt im endefekt kostet...), kriegen die es nicht hin, mir eine (ganz normale...) Steckdose offiziell zur Verfügung zu stellen.
Da verzichten die Lieber auf die Spende... naja, geh dann halt wieder zum DRK für die normale Spenden... deren Pech.

von Yardonn - am 25.06.2013 08:22
Hallo Renè,

als erstes solltest du das Firmengelände inspizieren und den geeigneten Ladeplatz für deinen Stromer ausfindig machen.
Bei mir war es ein Rolltor welches eigentlich immer verschlossen, zum Mitarbeiterparkplatz vorhanden war.
Als nächstes fertigst du dir ein kleines Holzbrett mit einem Zähler und für deine Zwecke passende Steckdose.
Termin beim Chef machen, nicht beim nächsten Vorgesetzten sondern beim Geschäftsführer und Oberhaupt deiner Firma.
Dem Chef zeigst du den Zähler und erklärst ihm Bereitschaft, Überstunden zu machen und diese Überstunden nicht ab zu feiern sondern als Stromgeld, halbjährlich zu verrechnen. Versuche ihm eine Hochrechnung vorzulegen, was du in etwa täglich brauchen wirst.
Mach dich vorher schlau, was bei euch die kWh kostet. Bei mir waren es 12Cent/kWh ;).

Lasse dir die mündliche Vereinbarung schriftlich geben, hänge dein Steckdosen-Brett dort hin wo du es brauchst und es gestattet ist.
Parke kosequent und täglich am selben Platz, auch wenn du nicht lädst. So gewöhnen sich alle sehr schnell daran. Neid kommt nicht auf, da du für den Strom bereit bist zu arbeitet und es auch ggf. tust.
Deine Kollegen kommen schnell auf den "Trichter", elektrisch zur Arbeit fahren zu wollen. Dein Tank ist nämlich zum Feierabend hin, voll :spos:

In 5 Jahren habe ich auf diese Weise bei meinem Arbeitgeber 4193 kWh geladen (Megatruck/Berlingo/Microcar/Cityel MIX).

Viele Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 25.06.2013 08:58
Zitat
Multimegatrucker

In 5 Jahren habe ich auf diese Weise bei meinem Arbeitgeber 4193 kWh geladen (Megatruck/Berlingo/Microcar/Cityel MIX).


4193 x 0,12 € sind 503,16 in 5 Jahren, pro Jahr also etwa 100 € je nach Stundensatz
für die Überstunde macht ..................

Hmmm

ist ja fast wie in der Werbung ;-)


[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 25.06.2013 09:31
Hahahaaa... der Manfred :rp:.

Bei Zeitleiste 2:51 ist im übrigen mein Holzbrett mit Zähler kurz zu sehen :spos:. Da haben die den Film einfach Rückwärts laufen lassen und so geschnitten, dass man den Eindruck bekommt der Stecker würde gesteckt werden :D.



Zitat
Manfred aus ObB
für die Überstunde macht ..................


Das kann sich jeder selbst ausrechnen.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 25.06.2013 10:05
War bei mir kein Problem von der Geschäftsleitung aus.
Mußte allerdings einen geeichten Zähler bereitstellen.
Denn nur bei einem geeichten Zähler darf rechtlich Geld abgerechnet werden.

Seit über 10 Jahren kein Problem damit in der Firma gehabt, vorallem da ich ja nichts geschenkt bekomme, sind auch die Kollegen zufrieden.

Aber Achtung!!!
Einfach einstecken ist Diebstahl und kann eine sofortige Kündigung zur Folge haben.

von Claus. - am 25.06.2013 10:28
Hallo René,

Zähler ist ech ganz wichtig damit die Neiddebatte erst garnicht aufkommt.
Ging mir nach dem zweiten, dritten Laden in der Tiefgarage so dass ich in die Verwaltung (mittelgroßes Krankenhaus) bestellt wurde da sich div. Mitarbeiter beschwert hätten "dass da einer aus dem Nachbarlandkreis volltankt für seine Heimfahrt"

Kann ja keiner kapieren der für 100km über 10€ zahlt dass ich (damals noch mit dem TWIKE) für Volladung ca. 50 Cent Strom ziehe.

Kurz danach hat die Haustechnik einen Drehstromzähler hingesetzt mit 5 m Kabel und Schukokupplung drann. Mittlerweile auf CEE blau umgerüstet da hier nun der AX nuckelt.

So und das schreib ich nur ganz klein: der Zähler zählt nie die gezogenen kWh (obwohl das auch für meine Statistik interessant wäre, sondern immer nur zwischen den Tagen bis ich wieder einstecke so ein bis drei kWh weiter. Da lädt sonst niemand (!) und der Verbauch hat bei zwei mal die Woche laden mit dem TWIKE ungefähr gepasst. Mit dem AX komm ich da noch besser weg.
Ist aber fast egal, hab noch nie ne Rechnung bekommen:-)



Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 25.06.2013 12:03
Bei mir würde das wohl so aussehen, daß ich zuerst ein Formular aus der Qualitätsmanagement-Datenbank (QMB) ausfüllen müßte zur Fremdgeräteelektroprüfungsanmeldung. Dann würde das Ladegerät mit einem weißen Kleber und der Stromstecker mit einem weißen Kabelbinder gekennzeichnet - zur Prüfung ausstehend. Vor dem Laden müßte dann der Elektriker den Stecker wie das Ladegerät auf korrekte Funktion durchmessen (Gossen Metrawatt). Daß hier schon das eine wie andere PC-Netzteil über den Rhein gingt erweckt nicht mein Vertrauen. Nach der Prüfung bekäme es dann je nach Jahreszyklus dann z.B. einen blauen statt dem weißen Kleber. So dürfte ich dann für 2 Jahre dieses Fremdgerät in der Firma betreiben. Dadurch ist wohl der Versicherungsschutz für das Unternehmen gewährleistet. Im Verzeichnis fremder E-Geräte müßte das Ladegerät dann noch eingetragen werden.
Für die Fibu müßte ich den Betrag dann wohl einer eigens dafür eingerichteten Kostenstellennummer wiederum mit QMB-Formular abrechnen lassen. Die Bezahlung würde bei der Kassenfrau zu den üblichen Öffnungszeiten bar beglichen werden können worauf ich natürlich eine Quittung aus der QMB bekommen würde - mit Stempel und Unterschrift sowie meiner gegengezeichneten Unterschrift. Ob die Belege dann in ein DMS oder allein ins ERP-System laufen behandle ich lieber nicht weiter. :-)

von Michael - am 25.06.2013 15:59
Da bin ich ja wenigstens nicht alleine mit dem Problem der Bürokratie :)
In einem persönlichem Gespräch mit dem Geschäftsführer bekam ich als Antwort "Wenn wir ein kleines Unternehmen wären würde er sofort zustimmen aber innerhalb eines Konzerns muss eben alles gradlinig laufen ohne Abweichungen oder Zugeständnisse. Der Büro-technische Aufwand übersteigt bei weitem den Nutzen (Gewinn ;)) und zusätzlich käme noch die Frage der Versicherung und Verrechnung der Stromsteuer." Da wir in der Firma einen 20kV Anschluss mit Kunden- eigener Trafostation haben, fällt leider auch eine EVU-Zählung aus.

Gruß René

von mc-elli - am 25.06.2013 19:09
Hallo René,

vielleicht findest Du ja ein Unternehmen oder einen privaten Immobilieneigentümer in der Nachbarschaft Deines Arbeitgebers, bei dem eine "Drehstromkiste" installiert werden könnte für die Du die Patenschaft übernimmst ? Da hätten dann noch andere e-Fahrer etwas davon ...
Nur so 'ne Idee ...

Viele Grüße
Roman

von teutocat - am 27.06.2013 00:46
Also generell - mal von dem Neidfaktor oder "daaaa Fingerzeig Strom-Diebstahl" abgesehen.

Haben Firmen das Thema "Geldwerter Vorteil" (geb mal als Stichwort ein)
Aber Ausnahmen bestätigen die Regel - Das Finanzamt kann auch ein Auge " etwas zudrücken" - in Richtung wenn der zu erhebende Betrag für einen Zeitraum so und so nicht überschreitet kann auf eine Pauschale Veranlagung abgestellt werden. Weil eine Monatliche Zählerstandprüfung und Abrechnung z.B. zu Kostenaufwändig .. auf den Arbeitgeber ... aber genauso für die Prüfung des Finanzamtes in keinem Verhältnis stehen.
(Nur muß eben die zweifelsfreie Überprüfbarkeit sichergestellt sein - falls man doch ....)
Ergo geeichter Zähler)
(Das das nicht gemacht werden kann: Verkauf von Strom; Steuer; Technik usw. ist nur ein vorgeschobenes "Schutzargument")
Also einen einfache Abrechnungsfrage wenn, mal will! - ich habe mal gelesen das sogar über Bruttogehalt abgerechnet werden kann . (Also Steuervorteil für Arbeitnehmer)

Denn Prinzipiell auch aus der Sicht der Versorger ist "neuerdings" bis 11KW ein mit Cee ausgerüsteter Lade Anschluss eben nur eine CEE-Dose. Und so kann man das eben handhaben - Installation einer CEE-Dose mit angeschlossenen Zähler!

Und klar und und richtig wie schon von anderen erwähnt - Geräte Prüfung ! das lässt sich nun wirklich nicht umgehen mit den Bapperl :
Versicherung ; Gewerbeaufsicht ; Gewerkschaften; VDE; und wer da noch alles mitreden will an Verhüterli-Vorschriften - Da aber wirklich jeder Furz getestet werden muß der dann angeschlossen wird (z.B. auch Notebook oder Handy-Ladegeräte ) haben die Firmen eben Eigene Leute oder einen Prozess - mit dem das dann schnell und kostengünstig erledigt wird.

Also kann das auch kein Hinderungsgrund sein .....

von thegray - am 27.06.2013 11:04
Heiliger Strohsack!
Mittelspannungsstrom. Der kostet tatsächlich nur 12,5 Cent statt über 25. Damit sich der Verwaltungsaufwand lohnt, gehört wirklich eine öffentliche Elektrotankstelle vor jedes Fabriktor!
Dann gibts passend zum Kaffee noch eine dicke Sahnetorte und BKK in Troisdorf.

von Bernd Schlueter - am 30.06.2013 06:17
Hallo zusammen,

ich arbeite in der Schweiz beim Kanton Zürich und fahre seit Oktober 2011 mit meinem Vectrix zur Arbeit. Da es mit einer Ladung hin und zurück (insgesamt knapp 80km) knapp werden würde, lade ich im Geschäft im Fahrradkeller an einer Schukodose nach.
Habe gleich offiziell nachgefragt, da ich doch mehr lade (je nach Fahrweise zwischen 2,5 und 3,2 kW/h), als nur mal kurz das Handy einstöpseln.
Wollte es so verkaufen, dass ich ja emissionfrei ins Geschäft fahre und sie mit mir auch werben dürfen und ich den Strom dafür umsonst bekomme. Sie haben aber Angst, dass ich ein Präzedenzfall werde und andere dann auch mit E-Fahrzeugen kommen und umsonst Strom wollen.

Ende vom Lied: Ich bezahle jedes Jahr im Januar vom Lohn einmalig 120 Schweizer Franken (10 CHF pro Monat) und kann ohne Zähler Strom ziehen. Komme manchmal mit meinem Peugeot ins Geschäft und häng den dann auch ans Netz.

Achja, ich bin nach wie vor der Einzige der elektrisch fährt ;)

Gruß
NUTOKA

von NUTOKA - am 07.07.2013 20:12
Zitat
NUTOKA
Wollte es so verkaufen, dass ich ja emissionfrei ins Geschäft fahre und sie mit mir auch werben dürfen und ich den Strom dafür umsonst bekomme. Sie haben aber Angst, dass ich ein Präzedenzfall werde und andere dann auch mit E-Fahrzeugen kommen und umsonst Strom wollen.


Achja, ich bin nach wie vor der Einzige der elektrisch fährt ;)

Gruß
NUTOKA


Tja - das wird in den meisten Fällen so sein - weil auch Arbeit macht bzw. machen könnte.

Da ist der Nachsatz - natürlich eine Anekdote, leider eine süßsaure!


Solange es keinen wirklichen gesellschaftlichen Konsens gibt ......das man mit einer anderen Anfangseinstellung sowas begegnet.

ps.:
Habe da letztens erst ein Familien Drama ausgelöst... als der Aspirant mal mit einen EV-PKW von mir gestellt zuhause ankam und über Nacht laden wollte. Am eigenen Haus und der Nachbar (EV was soll das denn :sneg: - dann doch H2:spos:) ausnahmsweise mal für eine Nacht seine Stellfläche zu Verfügung stellte (Kabellänge zur Außensteckdose) . Folge das dort in der Nutzerfamilie das ganze WE der Haussegen schief hing, aber fragt bitte nicht nach Sonnenschein es war eher furios.

von thegray - am 08.07.2013 08:37
Zitat

Folge das dort in der Nutzerfamilie das ganze WE der Haussegen schief hing, aber fragt bitte nicht nach Sonnenschein es war eher furios.


Ist ja lustig - aber was war denn Stein des Anstoßes? Das man mit so einem individuellen Auto plötzlich anders war als die anderen im Dorf? Oder das man dem Nachbarn einen Gefallen schuldete?

Zur Frage mit der Abrechnung beim Arbeitgeber - vielleicht erhöhte Parkplatzgebühr? Arbeitgeber können eine kostendeckende Parkgebühr zum Erhalt der Parkflächen erheben. Der Erhalt eines Parkplatzes mit Stromanschluss ist natürlich etwas teurer... so in Höhe der ungefähren Stromentnahme.

von Cavaron - am 10.07.2013 13:21
Zitat
Cavaron
Zitat

Folge das dort in der Nutzerfamilie das ganze WE der Haussegen schief hing, aber fragt bitte nicht nach Sonnenschein es war eher furios.


Ist ja lustig - aber was war denn Stein des Anstoßes? Das man mit so einem individuellen Auto plötzlich anders war als die anderen im Dorf? Oder das man dem Nachbarn einen Gefallen schuldete?


Prust - Räusper:
nun um die Frage zu beantworten.

(Vorgeschichte - Testfahrer hatte mal eine EL gefahren und abgewunken (Anmerkung kennt sich im KFZ-Bereich aus mehr braucht man nicht zu sagen - oder ) da dort im KFZ-Handel wie Service die Firmen darben - schaut man sich halt um wenn das so bleibt was - noch kommen könnte bis zur Rente.
Habe ihm dann so einiges an Infos und Ideen (ja ja was wäre wenn Spinnereien ..) aufgezeigt. Selber hat der jetzt eine 30KWp Anlage auf dem Dach setzt sich mit dem Thema weiter auseinander ...

UND dann kam ich dazu ihm mal einen Berlingo hinzustellen (natürlich mit defekten Blöcken :mad: ~25KM Reichweite ps. wirklich kostengünstige okasionen für NICD gerne an mich ) Einfacher Arbeitsweg 24Km, also muß er "Zwischenladen".
Sein Bruder hält das ganze für eine Spinnerei unterster Kategorie; Seine Frau schüttelte als ich mal damit ankam und über das EL nur mit dem Kopf (aber lies es auf sich beruhen)
Als nun das PSA-EV, ansonsten ja ein normaler PKW, Abends an die Steckdose sollte - Kotz;Krakel so in Richtung " ich mach mir die Arbeit allen Orten Strom zu sparen und jetzt Soll das .....schgrumelöiöfeoijeijrföiejföjhqöerf "DING" .........die GANZE NACHT ........hier zuhause.... und auch noch das Kabel über den Zaun (das Auto stand direkt an der Grenze) - da kann ja sonst was passieren."
"Was das Kostet das kann doch keiner bezahlen".... und und und (ohne Atem zu holen) ich verkniff mir da was zu sagen - ja ich! (Anmerkung es ging nicht um das Leih-EV nein der Sauviele Strom mit Ladeverlusten ~8KWh.) Aber der Mann hatte das ganze WE keine Ruhe dem bin ich gewiss! Er bestand darauf das ich auf ein Kaffee bleibe - obwohl ich unbedingt aus der Schlechtwetterzone wollte... ich bin ja ein Autist oder einer mit dicken Fell aber was da durch den Äther zuckte war schon recht beängstigend.
Wohlgemerkt es ging um den Strom für 25KM Fahrtstrecke - statt dem Benziner, den das EV wurde Tagsüber an der PV-Anlage geladen.

Wenn ich die Frau als sonst nicht auf dem Kopf gefallen ansehe, wenn das so oder so ähnlich nur in jeden 5 oder 10 Haushalt so abläuft wo sich einer Gedanken macht und zur Sache kommt - wird das nie was mit der E-Mobilität.

Wir hier sind ja was, was Info wie auch den Horizont angeht - ja sowas von unglaublich weit vorne ......oder einfach nur Spinner ohne Zukunft?

von thegray - am 10.07.2013 21:21
Gibt es nicht so eine Art "Portokassenregelung"? Unser Staat kennt sich mit so etwas aus.
Mit Sicherheit ist die viele Bürokratie nicht erforderlich. Hauptproblem sind meist neidische und überwollende Kollegen. Ist so in Deutschland.

von Bernd Schlueter - am 11.07.2013 09:01
Eigentlich gibt es diverse Regelungen.
Meines Wissens darf man Mitarbeitern Gutscheine für 20 € im Monat (z.B. Sprit...) Steuerfrei schenken. Sicher würde sich da auch die Möglichkeit finden, das in Strom um zu setzen, wenn man will.
Wo ein Wille ist, da ist schon immer ein Weg.
Wo man keinen Weg findet, fehlt eigentlich immer der Wille...

von Yardonn - am 11.07.2013 09:06
Bernd; Yardon Eben Eben - dazu habe ich weiter oben geschrieben.
Es gibt eine Geringfügigkeitsgrenze... und wenn die Firma den Weg gehen will werden sie auch den richtigen finden.

von thegray - am 11.07.2013 16:13
... nichts wesentlich Neues von mir. Mein Arbeitgeber (internationaler Konzern mit Hauptsitz München, Luftfahrtbranche) sträubt sich seit drei Jahren. Ich habe angeboten, den Ladepunkt auf eigene Kosten inkl. geeichten Zähler zu errichten --> vollkommen zwecklos.

Eine Mischung aus Bürokratie, Ignoranz und Angst vor dem Unbekannten.

Der Hohn: Vor Kurzem wurde ich gefragt, ob ich bei einer Artikelserie über ungewöhnliche Fahrzeuge oder Hobbies von Mitarbeitern mitmachen will. da habe ich den gesamten Frust mal zur Redaktion ausgekippt (und deswegen abgelehnt), mal sehen ob das was hilft.

Gruss, Christian

von Christian_B - am 14.07.2013 10:47
Och ich hätte mit gemacht - so wie heute in der Medienbranche nicht unüblich unter der (schriftlichen) Voraussetzung bevor es in Druck geht - den mich betreffenden Teil, zu kontrollieren/genehmigen.

Natürlich hätte da rein gehört: .....Leider in auch so fortschrittlichen Unternehmen ist trotz gesellschaftlichen und politischen Konsens, nahezu unmöglich einen Ladehalt auf eigene Kosten des Nutzers einzurichten...

von thegray - am 14.07.2013 14:43
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