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Elweb Infra
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enbw-Umfrage - Tarife der Ladekarte

Startbeitrag von BdasB am 15.07.2013 19:29

[www.facebook.com]

... wie schon in den News geschrieben ... hier die FRAGE der "Elektronauten Erfinder" ...
( was die sich wohl fuer'n Zeug reinpfeifen ;-) )

Frage: Wir möchten das Tarifmodell der Elektronauten-Ladekarte (Postpaid) überarbeiten. Bisher bezahlt man für das Laden von E-Autos eine Grundgebühr (9,90€/Monat) und das Ladeentgelt (www.enbw.com/ladekarte). Welche Erweiterung würde euch interessieren?

Antworten (bitte in Kommentaren!)
1. Reduktion Grundgebühr: 7,90€/Monat zzgl. Ladeentgelte
2. Inklusivvolumen: Tarifmodell wie jetzt inklusive 5h/Monat gratis laden.
3. Flatrate: 50€/Monat für gratis laden an allen EnBW-Ladestationen.


... das sind alles (FUER EV-FAHRER WIRTSCHAFTLICH) UNAKZEPTABLE "Preismodelle" ... man sieht es auch an den ANTWORTEN in FB.


... was denken die sich ... oder wollen die evtw. das niemand die Stationen nutzt (damit man sie
nach der Foerdergeld-Forschungszeit wieder demontieren kann)

Antworten:

Hallo

Da man sich ja für eine Antwort bei der Datenkrake registrieren muß gibts von mir schon mal keine Antwort.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.07.2013 19:34
Zitat
BdasB
... was denken die sich ... oder wollen die evtw. das niemand die Stationen nutzt (damit man sie
nach der Foerdergeld-Forschungszeit wieder demontieren kann)


die Stationen sind durch car2go eigentlich ganz gut belegt. Wenn die alle mit Elektronauten-Karte abrechnen macht das ein gutes Sümmchen aus.

Ich möchte aber auch noch eine Lanze für die ENBW brechen: Wenn ich mir eine halbwegs intelligente 22 kW Ladesäule in den Garten pflanze dann wird das auch nicht ganz billig. Ich schätze mal da kommen 15-20 Jahre Grundgebühr für die Elektronautenkarte zusammen.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 15.07.2013 19:53
Hallo Thomas

Diese Typ-2 Säulen kosten im entsprechenden Handel etwa 8 bis 10 tausend Euronen.
Also Faktor 10 teuerer wie eine P&C mit 16A CEE rot!

Bei den Preisen der ENBW macht das kein Sinn.
Ich werde dort auch kein Nutzer...

Viele Grüße Daniel

von Dr. Mabuse - am 15.07.2013 20:10
Ich würde für so ene Karte durchaus 10 Euro pro Monat zahlen plus ein paar Cent für die kwh.
Aber nur für eine Karte die ich Europaweit an jeder Säule nutzen kann.
Kleinstatterei hatten wir im Mittelalter, hat sich damals schon nicht bewährt.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 15.07.2013 22:06
Zitat
Jan-EL
Ich würde für so ene Karte durchaus 10 Euro pro Monat ... für eine Karte die ich Europaweit an jeder Säule nutzen kann.


Da hast Du den Finger in der Wunde. Es ist sinnlos, Monats"abos" für eine nur regional nutzbare Ladekarte einführen zu wollen. Normal lade ich daheim - was soll ich mit mtl. Kosten? Erst recht, wenn die Karte eben nicht überall gilt. Aber die Kleinstaaterei geht (in Deutschland) schon noch eine Weile. Geldchip per EC-Karte wie bei Zigarettenautomaten wäre ja auch zu einfach.

von Joe-Hotzi - am 16.07.2013 09:25
Hallo

Warum sollte ich bis jetzt zahle ich 10€ im Jahr für eine fast bundesweit nutzbare Karte.

(RWE, Ladenetz.de und Ich tanke Strom) dazu das Drehstromnetz und gut ists.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.07.2013 18:03
Zitat
R.M
Warum sollte ich bis jetzt zahle ich 10€ im Jahr für eine fast bundesweit nutzbare Karte.

(RWE, Ladenetz.de und Ich tanke Strom) dazu das Drehstromnetz und gut ists


Das interessiert sicherlich auch andere Elektrofahrer - um welche Karte handelt es sich dabei und wie beantragt man sie?

Grüsse,

Ralf

von RalfZ - am 16.07.2013 19:33
Hallo

Stadtwerke Ulm, Ich tanke Strom, Schwabencard beantragen wenn man nicht Kunde der Stadtwerke ist, kostet 10€ im Jahr.

Die Stadtwerke die bei ich tanke Strom mitmachen gehören teilweise zum RWE und teilweise zu Ladenetz.de.

Einfach ausfüllen, ankreuzen daß man nicht Kunde ist, dann kommt nach ein paar Tagen ein Brief wo man seine Kopntoverbindung eintragen muß, zurückschicken und nach 1 bis 2 Tagen ist die Lademappe mit den Karten da.

Die kwh. kostet momentan zwischen 0 und 30ct. Abrechnung erfolgt über die Stadtwerke Ulm.


Gruß

Roman

von R.M - am 16.07.2013 19:55
Zitat
R.M
Stadtwerke Ulm, Ich tanke Strom, Schwabencard beantragen wenn man nicht Kunde der Stadtwerke ist, kostet 10€ im Jahr.

Die Stadtwerke die bei ich tanke Strom mitmachen gehören teilweise zum RWE und teilweise zu Ladenetz.de.


Hast du einen Link zur Anmeldung?

10 EUR pro Jahr klingt günstig. Kannst du mit der Karte die RWE-Säulen mit 32A Drehstrom nutzen?
(Mit RWE-SMS kann man ja seit einigen Monaten nur noch 16A Drehstrom nutzen)

Grüsse,

Ralf

von RalfZ - am 16.07.2013 20:23
Hallo

Klar [www.ich-tanke-strom.com] bis jetzt geht 32A ist ja auch eine ganz normale Contract id auf der Karte.

Wichtig ist bei der Anmeldung die Stadtwerke Ulm auszuwählen, mit den anderen klappt es nicht es sei dem man ist dort Kunde.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.07.2013 20:53
Zitat
Dr. Mabuse
Diese Typ-2 Säulen kosten im entsprechenden Handel etwa 8 bis 10 tausend Euronen.
Also Faktor 10 teuerer wie eine P&C mit 16A CEE rot!
...

Genau meine Rede, und das schon seit längerem. Die Dinger sind teuer und störanfällig. Der Hersteller profitiert, schnurz ob aus Fördergeldern oder von den Nutzern. Die Rheinenergie hat in Köln seit knapp drei Wochen Mennekes-Säulen und ich hatte bei 6 Anschlüssen in der Zeit schon zweimal "Außer Betrieb" weil jemand mit über 13A am Schuko genuckelt und die Sicherung rausgefeuert hat. Da muss jedesmal der Techniker raus zur Säule und das macht er auch erst wenn jemand angerufen und den Fehler gemeldet hat. Und ich dachte eigentlich, diese superintelligenten R2D2s würden bei Störungen selbst nach hause telefonieren...

Aber mal realistisch gerechnet:

Angenommen der durchschnittliche Elektromobilist fährt 10000km p.a. und lädt davon 2000km "auswärts" mit 50km pro Stunde Ladezeit. Das macht 40 Stunden im Jahr. Ein Ladepunkt könnte so theoretisch etwa 200 Fahrzeuge bedienen wenn die sich im fliegenden Wechsel gegenseitig das Ladekabel in die Hand drücken. Realistisch wäre eher eine Auslastungsquote von 10-15%, ähnlich wie beim Car-Sharing. Also müssten 20-30 Fahrzeughalter einen Ladepunkt finanzieren. Wünschenswert wären mindestens 1000 strategisch günstig verteilte Stationen bundesweit mit jeweils mindestens zwei Ladepunkten (die natürlich nicht dauernd von Langsamladern blockiert werden dürfen) damit man auch mit geringeren Reichweiten überall hin kommt. Das funktioniert also erst ab etwa 40000 Nutzern so richtig.

Kosten pro Ladepunkt:
6000 Euro für eine halbe Mennekes. Amortisationszeit 10 Jahre, macht 50 Euro im Monat.
Stellplatzmiete vielleicht 100 Euro im Monat.
Grundgebühr für einen Stromanschluss incl. Zählermiete 10 Euro.
Kommunikation zwischen Säule und Betreiber (Handyflatrate) 20 Euro.

Ohne Wartung und Instandhaltung sind das unter 200 Euro im Monat, also weniger als 10 Euro pro Nutzer plus normale Stromkosten von unter 30 Cent je kWh. Aber wie gesagt, erst ab einer entsprechenden Nutzerzahl. Vorher kommen schnell die zehnfachen Kosten zusammen und man hat noch lange kein flächendeckendes Netz. Da würde es dann schon helfen, wo es geht Kosten zu reduzieren. Und ein faireres Abrechnungssystem wäre auch nicht schlecht. Ich brauche für's Twike nur eine Phase 16A und einen halben Stellplatz und fänd's gemein wenn ich trotzdem für 22kW und 16m² zur Kasse gebeten würde. Leider fanden entsprechende Vorschläge (extra Einphasen-Anschlüsse, mehr Anschlüsse als Stellplätze, Kleinfahrzeuge querparken) bei der Rheinenergie bislang kein Gehör.

von Natascha Schlüter - am 17.07.2013 00:17
Zitat
Natascha Schlüter
...ich hatte bei 6 Anschlüssen in der Zeit schon zweimal "Außer Betrieb" weil jemand mit über 13A am Schuko genuckelt und die Sicherung rausgefeuert hat. Da muss jedesmal der Techniker raus zur Säule und das macht er auch erst wenn jemand angerufen und den Fehler gemeldet hat. Und ich dachte eigentlich, diese superintelligenten R2D2s würden bei Störungen selbst nach hause telefonieren...


*grinst - ooooch nur 13 A ?
Hab ich nirgends aufgedruckt gesehen - also alles an, was eine Phase abkönnen müsste...
Böses Ladegerät aber auch :joke:

Immerhin hat es 500wh geladen bevor kryptische Fehlermeldungen im Display standen als ich vom Einkauf zurück kam.
Ich habe allerdings auch gedacht, dass die sich selbsttätig rücksetzen würden - oder halt selbst Bescheid sagen würden...

Doof vor allem, dass man jetzt für die Freischaltung der Säule per Händy nun eine Simse schreiben muss - blöd ohne Flatrate - schon den Preis einer halben kWh an die Telekomiker verschenkt ;)

grinsend - Thommes

PS
Sorry für OT !

von Halreuther - am 17.07.2013 09:22
Aus aktuellem Anlass: [26373.foren.mysnip.de] Mal sehen wann Kretsche merkt, daß die 300 Säulen purer Greenwashing-Fake ist. Stuttgart bekommt dadurch sicherlich Bonus in Brüssel. Aber wehe die Bevölkerung bekommt spitz, daß man da gar nicht (einfach so mal eben) laden kann, sondern richtig Bürokratie dahintersteckt. Schraub die Säulen wieder ab und gönne den Stuttgartern die 300x2 zusätzlichen Stellplätze die sie dringend brauchen!

von p.hase - am 17.07.2013 10:10
Zitat
R.M
Die Stadtwerke die bei ich tanke Strom mitmachen gehören teilweise zum RWE und teilweise zu Ladenetz.de.


Ja, auf der Allgäustromkarte steht Ladenetz.de drauf. Kann ich mit dieser Allgäustromkarte eigentlich auch bei anderen Anbietern von Ladenetz.de laden, oder hat da jeder seine eigene Karte?


Zitat
R.M
Einfach ausfüllen, ankreuzen daß man nicht Kunde ist, dann kommt nach ein paar Tagen ein Brief wo man seine Kopntoverbindung eintragen muß, zurückschicken und nach 1 bis 2 Tagen ist die Lademappe mit den Karten da.


Hmm, ich habe bei "Heimversorger" meinen örtlichen Verteilnetzbetreiber LEW eingetragen, und dass ich nicht Kunde von ihm bin. Beim Abschicken des Formulars habe ich dann folgende eMail bekommen:

Sehr geehrte(r) #########,

herzlich Willkommen bei "Ich tanke Strom".

Damit Sie die Elektrotankstellen in Bayerisch-Schwaben auch überall nutzen können, wenden Sie sich bitte an den von Ihnen gewählten Heimversorger. Er hält für Sie eine so genannte "Lademappe" mit den erforderlichen Zugangsmedien bereit.

Daten des Heimversorgers:

Firma : Lechwerke AG
###############


Hatte mich dann schon geärgert extra deswegen nach Augsburg fahren zu müssen und dann ist die Sache bei mir etwas in Vergessenheit geraten. Nach 1 - 2 Wochen habe ich vollkommen unerwartet von der LEW ein Paket mit der Lademappe inkl. 5 Tankkarten bekommen.

Kontoverbindung musste ich nicht angeben, unterschrieben habe ich auch nichts und gekostet hat es bis zum heutigen Tag auch noch nichts. Habe auch nirgendwo etwas von Preisen gelesen.

Bisher habe ich einmal aufgeladen, und zwar an der Station vom Albwerk in Geislingen. Die Ladestation hat 2 überdachte Stellplätze und es stehen je Platz ein Typ 2 und eine Schukosteckdose zur Verfügung. Habe die Zeit genutzt um im nahegelegenen Outletcenter einzukaufen (WMF Fischhalle, Gardena, ....). Ich vermute, dass die Ladung kostenlos war.

Kürzlich wollte ich bei der LEW Säule in Günzburg laden, aber die hat nur eine Typ 2 Steckverbindung und ich bisher noch kein Ladekabel Typ1 ==> Typ2.

von Solarstrom - am 17.07.2013 15:40
Ich wohne im Dreiländereck, Hessen, Pfalz, Baden.

Weil die GGEW meinen Strom liefert habe ich auch deren Karte, für 36 Euro im Jahr, Flatrate. Leider gibt es zur Zeit nur 2 (in Worten zwei) Ladesäulen und eine davon ging neulich nicht. Selbstverständlich bin ich bei Park & Charge und eine Drehstromkiste (als Pate) habe ich geordert.

Am Ladesäule kann ich nur Schuko oder garnicht. Auf Weltreisen haben mir bisher geholfen Park & Charge, manchmal die freie Drehstromkiste direkt nebendran, weil ich Angst vor Schuko und 16A habe, oder Caravanparks mit der Blauen, 16A.

Die Mennekesstecker gibt es scheinbar nur in Deutschland, genau wie Schuko. In Frankreich paßt mein Bastard (Schuko mit Drittem Auge) aber der Marechal paßt genau so wenig wie ein Mennekes in meine Sammlung. Zu teuer, basta. Zum Glück sehe ich in Frankreich immer mehr CHAdeMO. Wenn die so weiter machen, dann werden sie uns (hoffentlich) überfluten.

Schon gehört? Diesel sollen demnächst ein halbes Tanksäule und 5 Meter Gartenschlauch mitführen, wenn sie Tanken wollen. Zum Glück ist bei CHAdeMO das Kabel samt Stecker schon dran.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 17.07.2013 19:15
Ich werde gleich mal bei Mennekes anrufen und ihnen vorschlagen, dass sie den Schukostecker innen mit einemn einfachen Ventilator anpusten.
Ich glaube, außer mir hat noch niemand ausprobiert, wie einfach und effektiv das ist!
Die isolierende Oxydschicht bildet sich erst ab einer bestimmten Temperatur. Luftbepustete Stecker oder Dosen tun so etwas nicht.

von Bernd Schlueter - am 30.07.2013 07:18
ICH habe die Ladekarte auch erworben. ICH dachte ich gehe mit meinem NICHT-deutschen E-Auto mal mit Beispiel voran. 25 Euro Prepaid.

Da ich mit der Karte noch nie in Stuttgart geladen habe - wieso muss der Schuko abgewinkelt sein?

@Thomas - wäre es sinnvoll das 2m Kabel dranzuhaben, damit der Klotz den Schuko nicht aus dem Loch zerrt?

von p.hase - am 30.08.2013 13:23
Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
- wieso muss der Schuko abgewinkelt sein?

@Thomas - wäre es sinnvoll das 2m Kabel dranzuhaben, damit der Klotz den Schuko nicht aus dem Loch zerrt?


:rolleyes: :D

von Manfred aus ObB - am 30.08.2013 14:02
Also ich baue mir vorsichtshalber schonmal meinen Huckepack-Ladegenerator, damit ich nicht plötzlich ohne Strom dastehe, wenn ich das falsche Ladekartenbündel eingepackt habe. Ansonsten, nix unbegrenzte Emobilität, dann gehts nur zu Freunden, deren Schukosteckdose ich dann vergolden kann. Bei Sonnenschein und Wind kostenlos tanken, damit tut man optimal viel für die Umwelt. Aber auch das liegt nicht im Interesse der Stromerzeuger.

von Bernd Schlueter - am 02.09.2013 15:44
also ich hab meine karte präventiv ausprobiert (haben zigtausend biker und carthagoer vor mir gemacht, ich weiss, aber noch keiner mit ziegelstein): man hält die karte vors loch und die klappe ist entriegelt. saft wird aufgeschalten. die blaue schukodose lacht einen im 45°-winkel nach oben zeigend an - der 1kg klotz hält (mit abgeknicktem kabel) spitzenmässig im loch. aber aus der dose rutscht nix, weil die dose ja in den himmel zeigt! :D ob die klappe dann noch zu geht, hab ich leider nicht geprüft, hatte angst, daß sie erst wieder freigegeben wird wenn ich voll bin. daß sie zugeht bin mir aber sicher. die dose hat vermutlich eine minute lang dampf drauf, denn dann wird die klappe wieder verriegelt. klock. die tarife werden brav (1,50 pro stunde) auf dem verkratzten display angezeigt.

von p.hase - am 02.09.2013 19:07
Die EnBW Ladestationen kenne ich jetzt nicht, aber grundsätzlich ist es so: Die Klappe (Verriegelung) geht auf, sobald man den Ladevorgang unterbricht, d.h. wie bei meinem Drilling den Typ 1 Stecker beim Fahrzeug abzieht.

Eine Ladestation mit Schukosteckdose, wo es einen Haken zur Aufhängung des Ziegelsteins gibt, habe ich bisher noch nicht gesehen. Eigentlich müsste doch genau das selbstverständlich sein, wo das 230V Kabel bis zum Ziegelstein so kurz sein muß.

Wobei an einem Typ 2 Ladekabel kommt man eh nicht vorbei, wenn man öfters auf Reisen ist. Ich habe dabei gehofft, dass ich das Ladekabel nicht mehr mit einem Schloss vor Langfingern oder Spassfögeln sichern muß. Aber sobald man das Typ1 Kabel beim Auto abzieht, geht die Verriegelung des Typ2 Steckers auf. Also braucht man wieder ein Schloss.

Damit die Verriegelung wie erhofft funktioniert, braucht man wohl an beiden Enden verriegelte Typ2 Buchsen.

von Solarstrom - am 02.09.2013 20:06
Ich habe sowohl an meinem Ziegelstein, als auch am EVSE für den Opel Ampera, einen Blauen (Karavanstecker) montiert, aber mit Adernendhülsen. Ich gehe wahlweise mit einem 4 Meter Verlängerungskablel Blau oder 4 Meter Adapter auf Schuko mit vergossenem Deutsch-Franösischem Bastard dran.

Der Ziegelstein liegt im Kofferraum, zwei Kabel gehen durchs Fenster. Dank Windabweiser regnet es nicht rein.

Ich habe drei Mennekes Säulen getestet, Frankenberg, Edersee, GGEW in Bensheim und Bensheim Auerbach. Ich habe immer den Schuko auf der 32A Seite benutzt. Bei allen 16A getankt.

Die meisten Lademöglichkeiten in meiner Gegend sind Karavanstellplätze mit dem Blauen und oft muß ich das 8 Meter Kabel nutzen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 02.09.2013 20:22
es könnten doch noch ein paar holländer oder norweger posten, denen fällt bestimmt noch was ein zur ENBW-ladekarte??? :confused:

von p.hase - am 02.09.2013 20:54
Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
[@Thomas - wäre es sinnvoll das 2m Kabel dranzuhaben, damit der Klotz den Schuko nicht aus dem Loch zerrt?


Hallo Jürgen,

entschuldige die späte Antwort, war mit Umzug beschäftigt. Ich empfehle an dem Klotz keine elektrische Modifikation vorzunehmen. Bestimmungsgemäß das kurze Originalkabel mit Schuko verwenden und an die Kordel noch einen Betonkübel dranhängen und das ganze in die schicke ENBW Säule einstecken. Dann zu Seite treten und warten bis sie umfällt.

@E.Vornberger: was sagt die Norm dazu? 62196 60309 oder 61851??? FMEA?

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 03.09.2013 07:14
Kann man nicht einfach einen Saugnapfhaken (Klick) an die Ladesäule klatschen und den Backstein daran aufhängen?

von Bluebird - am 03.09.2013 08:27
Die ISO's (61851 und deren Nachfolger 62752) beschreiben, dass ein kurzes Anschlusskabel zu verwenden ist, um automatisch einen eingebauten Überfahrschutz der Box zu haben. Es geht da ja auch nicht unbedingt darum, dass man auf seine eigene Box zuhause nicht aufpassen könnte, aber es gibt fremde und öffentliche Ladeplätze wo Hinz und Kunz herumrangieren (ich hoffe die Herren Hinz und Kunz fühlen sich nciht persönlich angesprochen).
Die Belastung für Steckdosen (egal ob Schuko oder andere) hält sich in den vorgesehenen Grenzen. Da haben die schon mitgedacht.

Bevor wieder jemand auf mich einschlägt:
Ich zitiere hier nur die Norm und verteidige das nicht. Da aber nach Murphy alles mal passiert, was theoretisch passieren kann ist so ein Überfahrschutz bestimmt kein Fehler.

Wer das Anschlusskabel austauscht muss sich dann halt auch bewußt darüber sein dass er die Gerätegarantie verloren hat. Aber das soll halt jeder machen wie er es will...

von E. Vornberger - am 03.09.2013 18:05
Zitat
2Lo4Zero (LEAF)
Kann man nicht einfach einen Saugnapfhaken (Klick) an die Ladesäule klatschen und den Backstein daran aufhängen?


Eine gute Idee! Ich wollte immer mal einen Strick mitnehmen, damit ich den Ziegel bei Bedarf an die Ladestation klemmen kann. Aber immer vergessen einzupacken. Mittlerweile habe ich ein Mode 3 Ladekabel mit einem Typ 2 Stecker, damit hat sich das erledigt :D Bis auf wenige Ausnahmen, wo es halt nur eine Schukobuchse oder eine blaue 16A Buchse an der Ladestation gibt.

von Solarstrom - am 03.09.2013 18:26
Hallo

Eine Norm ist aber kein Gesetz und daher nicht bindend, man kann es also auch anders machen.
Dieser kleine Unterschied wird meistens übersehen.

Gruß

Roman

von R.M - am 03.09.2013 19:26
Im Prinzip richtig, aber es ist auch eine Frage der CE-Zulassung. Ein CE bekommt man nur dann wenn man den vorhandenen Normenstand einhält. Wenn man nachträglich rumbastelt ist das natürlich auch flöten. Auf der anderen Seite will man das Ding ja dann so wahrscheinlich auch nicht weiterverkaufen.

von E. Vornberger - am 04.09.2013 07:02
Hallo

Das ist falsch für eine CE Kennzeichnung können Normen herangezogen werden, müssen aber nicht.

Eine Eigenschaft kann auch durch andere Vorkehrungen gewährleistet sein die nicht in der Norm stehen.

Beispiel: Der Überfahrschutz kann dadurch gewährleistet sein daß man das gefährtete Teil nicht auf den Boden legen kann, aber auch wenn man das Teil in ein überfahrsicheres Gehäuse verpackt.

Ich muß mich mit so einem Kram zwangsweise beschäftigen da wir Maschinen bauen die jenseits jeder Norm betrieben werden. Deshalb hab ich das heute noch mal nachgeschlagen.

Ein weiteres absurtes Beispiel, wenn du einen Elektriker damit beauftragst dein Eigenheim zu verdrahten, dann mußt du im vorschreiben nach welcher Norm er das zu tun hat.sonst kann er z.B. die Kabelfarben wählen wie er will.

Gruß

Roman

von R.M - am 04.09.2013 17:47
meinen sorgen begegne ich damit, daß ich den 30cm anschlussstummel morgen gegen 2m gummikabel auswechsle. mein elektriker ist zu faul, also mach ichs mal wieder selber. MIT winkelschuko 16A.

von p.hase - am 04.09.2013 21:17
Sorry, da muss ich widersprechen. Wir haben hier den Prozess schon durch.
CE schreibt folgendes vor: WENN es eine Norm gibt, die ein Produkt beschreibt, dann musss diese auch herangezogen werden (kannst Du auch auf der offiziellen EU-Seite nachlesen oder hier). Nur wenn ein Produkt nirgendwo explizit beschrieben ist, muss man zumindest den Stand der Technik einhalten. Nur dann darf man sich selbst das CE ausstellen.
Das aktuelle Problem mit den Normen ist nur, dass die schon mehrfach zitierten noch nicht offiziell freigegeben sind sondern noch im Entwurfsstand. Der TÜV zertifiziert so z.B. eine Ladebox immer noch nach der (freigegegenen) IEC 62235, in der nur allgemeinen die Schutzeinrichtungen beschrieben sind.
Beim nächsten Stammtisch können wir uns da ja mal näher drüber unterhalten. Das Thema ist vielschichtig.

von E. Vornberger - am 05.09.2013 05:21
Wenn ich einen Schukostecker herstelle, unterliegt der einer Norm, wenn ich ihn so nenne oder, wenn er zum Verwechseln ähnlich ist.
Ich darf aber trotzdem den Schukostecker so abwandeln, dass er in keinster Weise der Norm unterliegt und ich darf ihn als Meister aller Elektronen gültig als konform erklären.
Dafür habe ich schließlich das handwerkermeisterrollmäßige Qualifikationspapier in der Tasche.
Wofür wählen wir schließlich nur qualifizierte Politiker, für die immer nur das gilt, was auf dem Papier steht?

von Bernd Schlueter - am 05.09.2013 07:11
Hallo

Das ist das Problem dummerweise gibt es viele Interpretationen, bei den Wälzern die ich habe steht eben drinnen daß CE und Normen nichts miteinander zu tun haben.

Anders wäre es auch gar nicht möglich unsere Produkte weltweit zu benutzen, die Normen wiedersprechen sich nämlich in unterschiedlichen Ländern gehörig.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.09.2013 20:50
Hallo,
CE betrifft ja auch nur die EU. Ich zeig Dir den Zertifizierungsprozess beim Stammtisch (ich hofffe ich schaff's mal hin).

von E. Vornberger - am 06.09.2013 06:42
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