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Elweb Infra
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
Emil, Manfred aus ObB, i-MiEV, Peter Dambier, Bernd Schlueter

Online Laden - Laden auf der Straße

Startbeitrag von Emil am 09.08.2013 16:13

Antworten:

Zitat
Emil
Hier wird auf der Straße während der Fahrt geladen.


Aber genau das macht ja emil schon länger :D

[www.braunschweiger-verkehrs-ag.de]


Bildquelle: [www.braunschweiger-verkehrs-ag.de]


Bildquelle: [www.braunschweiger-verkehrs-ag.de]

von Manfred aus ObB - am 09.08.2013 18:28
Der emil lädt aber anscheinend nur an Haltestellen während das koreanische System während der Fahrt lädt.

Ich finde das kontaktlose Laden während der Fahrt genial. Einmal in die Infrastruktur investiert und das Reichweitenproblem von Elektrofahrzeugen ist erledigt. Dann würden 100 km Reichweite mit einer Akkuladung völlig ausreichen. Da das "Tanken" während der Fahrt passiert verliert man keine Zeit damit und kann eine gleichmäßig hohe Durchschnittsgeschwindigkeit über eine lange Strecke erreichen.

Natürlich sind die Verluste noch sehr hoch, aber die könnten durch die Weiterentwicklung sicher noch reduziert werden. Das Problem dürfte wie bei den unterschiedlichen Strecken aber ein einheitlicher Standard sein.

von Emil - am 10.08.2013 04:29
Zitat
Emil

Da das "Tanken" während der Fahrt passiert verliert man keine Zeit damit und kann eine gleichmäßig hohe Durchschnittsgeschwindigkeit über eine lange Strecke erreichen.


Genau


Zwar wird die Durchschnittsgeschwindigkeit die der LKWs sein, den das langsamste
Fahrzeug gibt bei normalen Verkehr die vor ( deshalb fahr ich gern sehr früh oder spät )

Und Gumi [de.wikipedia.org] liegt auf den 36° Breitengrad und hat damit
die Probleme nicht die MacAthur Anno 1950 [de.wikipedia.org] hatte,
da waren Kälteopfer mehr als die kalkulierten Verluste, die Sache wurde aber weiter
nördlich ausgetragen, also rund 5 Breitengrade, liegt aber 9 Breitengraden südlicher als
Moskau, man sieht Kalt und Winter muß nicht zwangsweise Hammerfest sein.

Kleines Handwerkerzenario der zur Arbeit will ( ja es gibt Leut die für Geld arbeiten müßen )
leichte Autobahnsteigung im Winter und in einer der Wägen vor mir ist ein junges
Mädchen mit Sommerreifen, denke so läuft das nicht
[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 10.08.2013 08:53
Zitat
Manfred aus ObB
... die Sache wurde aber weiter nördlich ausgetragen, also rund 5 Breitengrade, liegt aber 9 Breitengraden südlicher als Moskau, man sieht Kalt und Winter muß nicht zwangsweise Hammerfest sein.


Breitengrade sind ein schlechter Ratgeber für Aussagen zur Temperatur, eigentlich für sich allein untauglich. Mindestens ebenso grossen Einfluss hat die Nähe oder Ferne zu grösseren Meeresflächen und vor allem die Höhe über Meer.

Gumi hat im Winter auch mal Temperaturen unter Null. (Der Bus wird trotzdem während der Fahrt kontaktlos laden) Auf etwa gleicher geographischer Breite kann man in der Provinz Nagano in Japan winters den A... abfrieren ;) und gleichzeitig in der Provinz Ibaraki höchst selten mal Schnee sehen - alles eine Frage der Meereshöhe und -nähe, keine direkte Abhängigkeit von der geographischen Breite.

von i-MiEV - am 10.08.2013 16:04
Zitat
i-MiEV
Gumi hat im Winter auch mal Temperaturen unter Null. (Der Bus wird trotzdem während der Fahrt kontaktlos laden) Auf etwa gleicher geographischer Breite kann man in der Provinz Nagano in Japan winters den A... abfrieren ;) und gleichzeitig in der Provinz Ibaraki höchst selten mal Schnee sehen - alles eine Frage der Meereshöhe und -nähe, keine direkte Abhängigkeit von der geographischen Breite.


In der Provinz Ibaraki würde ich es mit einem ausgelutschten RTG versuchen. Denen wird dort neues Leben eingehaucht, liegt in der Nachbarschaft von Fukushima.

Mich graußen die Verluste und der Elektrosmog, der vom Stromsender ausgeht. Wahrscheinlich sind die Verluste immer noch kleiner, als das was von Verbrennern als reine Heizleistung (ca 2/3, 1/3 geht in den Vortrieb, mit Verlusten) in die Umwelt geht.

Beispiel Induktionsschleife für Hörgeräte, Da gehen 10 Watt in die Schleife und am Hörgerät im Ohr, kommen nicht einmal Milliwatt an.

Ein Trafo mit Luftspalt hat einen Wirkungsgrad von 80%. Unser i-MiEV hat 15 cm Bodenfreiheit. Die möchte ich nicht wesentlich unterschreiten, sonst komme ich in Bayern nicht mehr über die aufgewölbte Autobahn. Der Trafo wird aus verschiedenen Gründen so groß wie der i-MiEV, Luftspalt paßt. Der Trafo kommt unter die Erde und in den i-MiEV kommt nur der Anker, also der magnetische Kurzschluß. Aber etwas Draht muß ich schon um den Anker wickeln, sonst kommt kein Strom raus.

Es ist machbar. Es ist teuer. Zu forschen gibt es da nichts, alles altbackene Technik, aber das Elektroauto ist auch schon hundert Jahre alt und jedes Land das zum erstem Mal Kenntnis davon nimmt glaubt neue Steckdosen erfinden zu müssen.

Wer eine Transrapid Strecke bauen kann, der kann auch eine elektrische Autobahn bauen. Der Aufwand und die Technik sind ähnlich und der komplizierte Zug fällt weg. Wer einen Teilchenbeschleuniger wie den LHC bauen kann, der bekommt sogar die Verluste in Griff und der kalte Norden ist da klar im Vorteil, besonders im Winter.

Geforscht ist. Es kann gebaut werden. Wenn wir aber noch ein Bisserl abwarten, wie es sich anderswo bewährt und wenn wir dann abwarten wer es nachbaut und dann eine neue Norm erfinden und es nachbauen, dann hat die Batterie im Elektroauto genug Reichweite, daß wir es nicht mehr brauchen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 10.08.2013 18:22
Wenn man darauf wartet bis sich was anderes woanders bewährt, kann es dann gut sein, dass man die Technologie nur noch woanders einkaufen kann.

Gerade ein Land wie D, das überwiegend vom Export selbst entwickelter Technologien lebt, sollte sich nicht scheuen Dinge einfach ausprobieren, auch wenn das Eine oder Andere nicht durchsetzen wird.

Darauf zu hoffen dass es in nächster Zeit günstige Akkus gibt, mit denen das Reichweitenproblem von E-Autos der Vergangenheit angehört, kann die Markteinführung erheblich verzögern.

Der Wirkungsgrad von derzeit nur 85 % ist für mich kein Argument. Denn dadurch dass man dann den Akku kleiner machen kann, hat man durch das geringere Gewicht auch einen geringeren Energieverbrauch, und natürlich braucht man auch keinen Umweg zu einer Ladestation fahren.

Gerade für Laternenparker ist das die Lösung, denn es wäre sehr aufwendig wenn man dann an nahezu jedem Parkplatz eine Ladeanschluss schaffen müsste. So muss man nicht nur einen Parkplatz suchen, sondern auch noch einen mit Ladeanchluss.

So löst eine solche Infrastruktur gleich eine ganze Reihe von Problemen, darunter auch die Bereitstellung von Energie für die Klimaanlage und Heizung während der Fahrt, die Blockade von Ladestationen durch Langsamlader oder bereits geladene Fahrzeuge, und man kann auch gleich die Nutzfahrzeuge auf Elektroantrieb umstellen. Dies ist viel einfacher als mit Oberleitung. Gerade mit gewerblicher Nutzung und Maut könnte man die Infrastruktur erst Mal auf Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen aufbauen. Das würde gerade im Fernverkehr den Energieverbrauch erheblich reduzieren.

Alles in allem ist für mich das drahtlose Laden während der Fahrt das Killerfeature, das nicht nur dafür sorgt dass die Reichweite keine Rolle mehr spielt, sondern im Vergleich zu Verbrennern auch spezielle Ladestation und Tankstellen überflüssig macht.

von Emil - am 10.08.2013 20:36
Zitat
Peter Dambier
Zitat
i-MiEV
Gumi hat im Winter auch mal Temperaturen unter Null. (Der Bus wird trotzdem während der Fahrt kontaktlos laden) Auf etwa gleicher geographischer Breite kann man in der Provinz Nagano in Japan winters den A... abfrieren ;) und gleichzeitig in der Provinz Ibaraki höchst selten mal Schnee sehen - alles eine Frage der Meereshöhe und -nähe, keine direkte Abhängigkeit von der geographischen Breite.


Zitat
Peter Dambier
Mich graußen die Verluste und der Elektrosmog, der vom Stromsender ausgeht. Wahrscheinlich sind die Verluste immer noch kleiner, als das was von Verbrennern als reine Heizleistung (ca 2/3, 1/3 geht in den Vortrieb, mit Verlusten) in die Umwelt geht.

Ein Trafo mit Luftspalt hat einen Wirkungsgrad von 80%. Unser i-MiEV hat 15 cm Bodenfreiheit. Die möchte ich nicht wesentlich unterschreiten, sonst komme ich in Bayern nicht mehr über die aufgewölbte Autobahn. Der Trafo wird aus verschiedenen Gründen so groß wie der i-MiEV, Luftspalt paßt. Der Trafo kommt unter die Erde und in den i-MiEV kommt nur der Anker, also der magnetische Kurzschluß. Aber etwas Draht muß ich schon um den Anker wickeln, sonst kommt kein Strom raus.

Es ist machbar. Es ist teuer. Zu forschen gibt es da nichts, alles altbackene Technik, aber das Elektroauto ist auch schon hundert Jahre alt und jedes Land das zum erstem Mal Kenntnis davon nimmt glaubt neue Steckdosen erfinden zu müssen.


Mit solchen Kommentaren disqualifizierst Du Dich selbst als Diskussionspartner. Das beschreibt einfach, dass Du von der Technik auf dem Gebiet der Elektromotoren keine Ahnung hast.
Du könntest ja mal die genaue Beschreibung der Koreaner lesen und dann merken, dass Du hier nur Unsinn schreibst über Elektrosmog und altbackene Technik.

Zitat
Peter Dambier
Wer eine Transrapid Strecke bauen kann, der kann auch eine elektrische Autobahn bauen. Der Aufwand und die Technik sind ähnlich und der komplizierte Zug fällt weg. Wer einen Teilchenbeschleuniger wie den LHC bauen kann, der bekommt sogar die Verluste in Griff und der kalte Norden ist da klar im Vorteil, besonders im Winter.


Wer Transrapid Strecken bauen kann, hat damit noch null Knowhow für EV-Entwicklung. Du darfst aber ruhig weiter Deine Meinung vertreten. Aber damit kommt Deutschland nicht weiter. Das wird die Zukunft zeigen.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 10.08.2013 21:02
Hallo Walter,
ich mache die Technik nicht madig. Ich schreibe nur, wir haben das Wissen, warum bauen wir es nicht einfach?

Was ich über den Elektrosmog geschrieben habe, ignoriers, den Versuch ist es wert. Wie wir den Elektrosmog in Griff kriegen klären wir später, aber schon die Tatsache, daß da was von Hochfrequenz steht läßt grübeln.

Apropos, der Transrapid ist ein EV. Daß da ein paar Dinge merkwürdig angeordnet sind und etwas ungewohnt zusammenspielen ändert nichts daran. Der Grund warum er gefloppt ist - wir hätten ihn bauen sollen, anstatt ihn zu politisieren.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 10.08.2013 21:40
Zitat
Peter Dambier

Apropos, der Transrapid ist ein EV. Daß da ein paar Dinge merkwürdig angeordnet sind und etwas ungewohnt zusammenspielen ändert nichts daran.


Also ein Transrapid bekommt wie ein Elok die Energie von andrer Stelle, ein Auto egal ob Verbrenner
oder E-auto hatt für einen gewissen Aktionsradius selbige an Bord, die Streitfrage ist wie
groß soll dieser Aktionsradius sein und in welcher Zeit durchfahren. Die grobe Faustformel
wenn die aufgewendete Arbeit um Fahrzeug und Energie zu kaufen mehr ist als wenn ich
die Strecke zu Fuß gehe ist es keinen Mobilität sondern eine Fußfessel.

Zitat
Peter Dambier
Ich schreibe nur, wir haben das Wissen, warum bauen wir es nicht einfach?



Eine Frage wer ist Wir :confused:

93% haben kein Ahnung im Detail von was da geschrieben wird, Reden aber gern mit als wen die andern keinen Dunst.
( ach ja hab ich vergessen Wissen kann man sich in weniger als 2 Minuten ergoggln :joke: )

96% würden sich wenn sie von den Details Ahnung hätten nicht einig wo mehr Gewicht in
der Auslegung hin gelegt werden soll. Wird z.B. mehr Leistung übertragen vermehren sich die
Verluste und die Umweltbelastung, es können sich aber Investitionskosten reduzieren,
wobei das zum nächsten Punkt kommen läßt :rolleyes:

99,987% können es nicht bezahlen, was die Sache eben wie bei Transrapid verlaufen läßt

noch ein kleiner Video ( mehr Deutsch wo mehr dan Leistung übertragen wird wenn wenig
Personen in der nähe oder leichter abzuschirmen )


[www.youtube.com]

einige Anmerkungen dazu

Zeitindex 2:00 bis 2:17 aus Sicht der Bauberufsgenossenschaft ein absoluter Horror
Zeitindex 3:06 bis 3:09 :D

von Manfred aus ObB - am 11.08.2013 09:28
Zitat
Manfred aus ObB
( ach ja hab ich vergessen Wissen kann man sich in weniger als 2 Minuten ergoggln :joke: )


:spos: diese Klammerbemerkung war leider kein Witz, sondern "den Nagel auf den Kopf getroffen" :spos:

Google-Funde sind so gut, weil tausende von Ingenieuren jeden Tag Stunden damit verbringen, jede Menge Knowhow klar und verständlich ins Netz zu stellen :joke:

von i-MiEV - am 11.08.2013 12:07
Zitat
Emil
Der emil lädt aber anscheinend nur an Haltestellen während das koreanische System während der Fahrt lädt.



Emil schreib nicht so negativ über emil

mein Koreanisch ( obwohl das Südkorea und so mehr Dialekt Süd ;-) ) ist schlechter als mein Englisch :sneg:
trotzdem als alter Asterix Leser ( mehr die Bilder anschauen ) würd ich meinen nicht alles
was wo anders gemacht muß Besser sein, auch wo anders wird meist mit Wasser gekocht :o

[www.youtube.com]

und das man vergleichen kann

Made in Germany

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 11.08.2013 17:32
Natürlich kann man beim koreanischen System wie bei emil an den Haltestellen laden. Aber wie das von mir angegebene Papier zeigt, können auch längere Strecken mit einzelnen Segmenten ohne anzuhalten zum Laden genutzt werden.

DIes wäre gerade bei Langstreckenfahrten auf der Autobahn interessant. Wenn man dabei für ein paar km nur so schnell wie die LKW fahren dürfte, fände ich dabei gar nicht so schlimm. Vielleicht könnte man sowas auch mit einer Sonderspur kombinieren, auf der man nur automatisch gesteuert fahren darf.

von Emil - am 11.08.2013 19:38

Bin Laden auf der Straße - ein alter Hut

Nicola der Große war schon vor 120 Jahren so weit und ludt auf der vollen Länge der 200 Meter langen Straße alles auf, was da kreuchte und fleuchte oder mit Gewalt einherfuhr.

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7a/RMFpatent.PNG/220px-RMFpatent.PNG)
Hier seine Cityelmotor mit dem Vierphasenwechselstrom

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Tesla_colorado_adjusted.jpg/220px-Tesla_colorado_adjusted.jpg)

Hier die induzierte Straße mit den Ladestrahlen

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Teslathinker.jpg/220px-Teslathinker.jpg)

Beim Warten auf Bin Laden vor einer großen Teslaspule.

von Bernd Schlueter - am 11.08.2013 20:31
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