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Elweb Infra
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, thegray, R.M, Peter Dambier

Neues Bezahlmodell für BHKW-Betreiber

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 24.08.2013 10:59

Ich kann nur allen BHKW-Betreibern empfehlen, sich dem neuen prepaid-System von ENBW anzuschließen und ihre Ladesteckdose vor der Haustür mit der entsprechenden Box zu versehen.
Zwischen 50 Cent und 2 Euro pro kWh kassiert dann die Box. Statt bisher 3,2 Cent pro kWh, die der BHKW-Betreiber bisher von ENBW für die kWh vergütet bekommt.
Selbstverständlich müssen Überschüsse aus dem Geschäft normal versteuert werden, das macht aber, bei den hohen Verlustsummen, die BHKWs für Ausfälle, Wartung, Steuerberatungskosten und Fehler der Finanzämter verschlingen, nur geringe Centbeträge aus. Man darf allerdings auch Strom verschenken oder billiger abgeben. Die Preisspanne, die unsere Monopolisten kassiert, ist jedenfalls mehr als gewaltig.

Ich erwarte für die nahe Zukunft, dass wir die gesamte Infrastruktur der Stromerzeugung in die eigenen Hände nehmen und Energie wieder billiger, statt teurer wird.

ENBW-Tarife

Antworten:

Es ist wie beim Benzin. Der Tankwart kriegt nix, ENBW alles. Versau mir die BHKWs nicht.

Park und Charge hat was, für den Verbraucher.

Drehstromkiste hat was für den Steckdosenspendierer.

Die Krux ist, daß unsereiner keinen Strom verkaufen darf. Das dürfen nur die Stromdealer. Gegen verschenken spricht nichts. Gegen Sparbüchse zur Förderung wildwachsenden Stroms spricht auch nichts.

Bei maximal 800 Euro Umsatz, monatlich für eine Drehstromkiste im Dauerlauf rentiert sich kein Bezahlmodell. Für Benzin gilt das Gleiche. Es rechnet sich nicht. Die Tankwärter leben von Brötchen, Kaffee und Bildzeitung. Leider sind sie ihrer Kette verpflichtet, besonders die Freien wie BFT und Klassic, sonst hätten wir mit Strom leichtes Spiel.

Nema Stecker über den Gartenzaun, ist das Einzige was uns hilft - obwohl mir CEE lieber wäre.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 24.08.2013 19:17
Hallo

Es kommt immer drauf an wie man es nennt, Strom darf man zwar nicht verkaufen aber die Dienstleistung eine Ladestation bereitzustellen schon, ist halt Zufall daß sich die Gebühr der Bereitstellung genau so teuer ist wie die geladenen kwh.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.08.2013 20:44
Zitat
R.M
Hallo

Es kommt immer drauf an wie man es nennt, Strom darf man zwar nicht verkaufen aber die Dienstleistung eine Ladestation bereitzustellen schon, ist halt Zufall daß sich die Gebühr der Bereitstellung genau so teuer ist wie die geladenen kwh.

Gruß

Roman



Nun ja vielleicht ist es auch mehr den Förderprogrammen und/oder der Steuerundabgabenvermeidungspolitik geschuldet - wofür sich alle großen Gesellschaften (also die Firmen-Gesellschaften) eigene Abteilungen leisten.

von thegray - am 25.08.2013 10:53
Zitat
Peter Dambier


Die Krux ist, daß unsereiner keinen Strom verkaufen darf. Das dürfen nur die Stromdealer. Gegen verschenken spricht nichts.



Boooh äjjjjjjjj wenn ich das les krieg ich

[www.youtube.com]

ja Bauchkrämpfe und das Video zeigt wenn man keinen Ahnung hat ..............


Also was steht da in der Virtuelenheimat der Piratenpartei dem WWW

[www.zoll.de]

Zitat

Erlaubnis als Versorger

Wenn Sie den in Ihrer Anlage erzeugten Strom an andere leisten, brauchen Sie nach dem Stromsteuerrecht grundsätzlich eine
Erlaubnis als sogenannter Versorger. Allerdings kann bei Privatpersonen eine der Ausnahmeregelungen zu diesem Erlaubnisvorbehalt zutreffen, z.B.:

1. Sie erzeugen Strom mit einer Anlage, deren elektrische Nennleistung bis zu 2 Megawatt beträgt und leisten diesen Strom an ein Energieversorgungsunternehmen.
2. Sie erzeugen Strom mit einer Anlage deren elektrische Nennleistung bis zu 2 Megawatt beträgt und der Strom erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen
für Strom aus erneuerbaren Energieträgern und wird nicht über das öffentliche Netz geleistet
(z.B. über eine "Direktleitung" von Ihrer Anlage zu Ihrem Nachbarn)
.


Also das man keinen Strom verkaufen darf ist Quark und leider ist es das Quark der sich
im WWW verbreitet ( leider gibts keinen elektronische Zensurfunktion im WWW das unsinn der geschrieben wird
erst garnicht erscheint, hätt den Vorteil das WWW blieb übersichtlich ) noch schneller
verbreitet als getreten Quark der wird auch nur Breit und nicht Stark :rolleyes:

Noch ein Info für Die die mitdenken beim mitlesen, Strom der nicht aus erneuerbaren Energien
unterliegt der EEG-Umlage z.B, BHKWstrom aus Erdgas oder Erdöl ergo Heizöl.

Sollte das BHKW mit sogenannten Biogas laufen nicht, aber die kWh kost dann eh mehr.

Es ist also etwas wovon man Ahnung haben sollte, den es ist derzeit ein Dschungel von Verordnungen
( Danke dem Duo Fischer/Schröder und Konsorten, leider wurde danach nichs getan dies
zu Korigieren, nur wahllos Rumgepfuscht )
wer glaubt die Piraten würdens besser machen der Glaubt auch ans

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 25.08.2013 12:44
Oh, da stehts ja genau drin, was man darf und was nicht. 2000kW Leistung, die erzeugt nicht einmal der Manfred. Klar, muss man eine Gewinn und Verlustrechnung machen und Gewinne versteuern.
Hätte ich ja nicht gedacht, dass das Zollamt zuständig und vor allem sachverständig ist. Die örtlichen Finanzämter sind es jedenfalls in keinster Weise. Das wäre ja noch schöner, wenn ich ein Elektroauto hätte und den Stecker nirhendwo einstecken dürfte. Klar, bezhle ich meinen Nekannten und hilfreichen Mitbürgern meinen Stromverbrauch. Mit der prepaidbox von ENBW kann ich die Steckdose sogar unbeaufsichtigt lassen, ohne befürchten zu müssen, zu kurz zu kommen.
Klar, wird dann keiner kommen, um bei diesen Preisen zu tanken.BW wird dann bald sowohl kleinkraftwerksfrei wie auch elekktromobil frei sein. 22kW? Das sind nicht viele Fahrzeuge, die das können. Meines könnte es.

von Bernd Schlueter - am 25.08.2013 19:24
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