Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Elweb Infra
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Umstrukturierungen Ladenetze

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 02.09.2013 11:51

RWE ging voran mit ihrem Stundentarif per SMS, vorher schon in Köln von der Rheinenergie erprobt.
Essent ist die niederländische Tochter von RWE, andere Tarifstruktur, da die ganzen Niederlande von e-laad.nl erschlossen sind. Die Düsseldorfer Stadtwerke kooperieren mit der niederländischen Essent, in Düsseldorf gibt es deshalb den Strom noch kostenlos, die Ladekarte gilt (oder galt) auch überall in den Niederlanden. Düsseldorf gehört mehrheitlich ENBW mit einer besonders teuren Kostenstruktur in BW. Andererseits kooperiert emobil-nrw.de mit den Düsseldorfern und anderen nordrheinwestfälischen Kommunen. Die Aaachener gehen mit ihrem ladenetz.de eigene Wege, kooperieren aber mit e-laad.nl.
Da gibt es zwei Personen, die sich spinnefeind sind.
Mal sehen, was da herauskommt...
Im Moment teilen sich jedenfalls die niederländische Essent und die Düsseldorfer Stadtwerke die Ladesäulen und man kann nur hoffen, dass das alles zusammenkommt bzw. zusammenbleibt.

ENBW und RWE sperren praktisch Fahrzeuge mit niedriger Ladeleistung aus, während viele niederländische Kommunen eigens für Deutsche auch Schukos angebracht haben.

Göttingen und große Teile Niedersachsens gehören zur niederländischen Tennet und man kann hoffen, dass auch diese Gebiete von der niederländischen Seite aus erschlossen werden. Die Niederländer erschienen bisher als die Kooperationsbereitesten.
Bei dem belgischen Wirrwarr ist anzunehmen, dass sich ganz Belgien und das französische Flandern dann auch bald anschließen. Zu dumm, wenn Flamen ihre französischen Verwandten in Rijssel (frz. Lille) nicht mehr elektrisch besuchen können.
Zumindest die belgische Küste ist elektrisch erschlossen, ich bekomme noch mitgeteilt, wie man die Ladekarte erhält, und welche sinnvoll ist, oder, ob jetzt schon eine hiesige gilt.

Übrigens, wer steckenbleibt, für das ganze flämisch sprechende Belgien gibt es für sage und schreibe 5 Euro ein Ganztagesticket, mit dem man alle Verkehrsmittel, außer Transrapid benutzen kann. Zur Not also das Fahrzeug an der Grenze des flämischen Gebietes abstellen, an der Küste Badeurlaub machen und auf der Rückfahrt wieder ins vollgeladene Auto steigen. An der ganzen belgischen Küste entlang, von Knokke bis fast Duinkerke im französischen Flandern fährt eine elektrische Straßenbahn!
Wäre sehr wünschenswert, dass auch ganz Flandern nach Jahrhunderten Trennung wenigstens elektrisch zusammenwächst. Dann ist auch Paris endlich über die Küstenlinie erreichbar. Flandern heißt auf Französisch "Pas de Calais". Kales, Kalen, Caled heißt Calais bei den Einheimischen.

Eupen-Malmedy ist mehr der französisch sprechenden Wallonie zugeordnet, dort ist das elektrische Fortkommen noch schwierig. Aber die Leute sind besonders freundlich und helfen, wie in Frankreich auch.

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.