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Elweb Infra
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael, p.hase, Bernd Schlueter

Verpasste Zukunft Deutschland versagt bei Elektroautos

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 31.10.2013 07:12

Zitat

Ziel ist und bleibt, so Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen. Viele Automobilexperten halten das für unrealistisch. Nach ihrer Ansicht sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für ein solches Ziel unzureichend.


Der teure Stecker ist schonmal falsch. Den kann man nicht einfach am Straßenrand befestigen. Die Wartezeiten beim Ladevorgang an der Müllkippe oder am sonstigen ungeeigneten Ort sind unerträglich.

Aber es gibt einen , wenn auch nicht ganz billigen Weg:
Ganze Straßenzüge müssen für das senkrechte Einparken nur für Elektroautos, die eine gewisse Länge nicht überschreiten, freigegeben werden. So lässt sich eine Standardparkplatzbreite einhalten, die die Zahl der Parkplätze auch erhöht. Vor allem aber lassen sich so Induktionsschleifen am einheitlichen Ort in die Straßendecke einlassen, die extrem wenig kosten würden und den ganzen Steckerkram überflüssig machen.
Abgerechnet wird über einen plombierten Zähler im Fahrzeug, zum extrem niedrigen Preis. 2000 Watt Ladeleistung halte ich für ausreichend. Man könnte auch die Leistung regelbar machen, um Regelleistung für das Netz zu gewinnen.
In der Regel ist ein Fahrzeug dann nach der fünffachen Fahrzeit wieder aufgeladen, was in den meisten Fällen ausreichend ist.
Wer es eilig hat und zwischenladen muss, für den stehen die vorhandenen Drehstromladepunkte zur Verfügung, die dann auch deutlich teurer sind.
Billiger und sinnvoller für diese sind jedoch Verbrennungsgeneratorkoffer, die gemietet oder zu einem relativ niedrigen Preis gekauft werden können.

Parkhäuser werden ganz einfach mit Schukosteckern bestückt. Ebenfalls 2000 oder noch weniger Watt Ladebegrenzung.

Mit diesen Maßnahmen ist die heimische Steckdose nicht mehr unbedingt erforderlich.

Das schmarte Gritt und ein überaus günstiger Strompreis lässt sich auch erzielen, indem man die Induktionsladebuchten mit einem zweiten kommunalen Netz von privaten Blockheizkraftwerken, Windanlagen und Solardächern verbindet, die den Strom zu einem variablen Preis einspeisen, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt. Bei kalter Witterung läge der zur Zeit unter 4 Cent, im Sommer ohne Sonne und Wind beim horrenden Verkaufspreis der EVUs, die dann stützen dürfen.

Wenn sich die heutigen Netzbetreiber nicht kooperativ verhalten, lassen sich auch diese dezentralen Ladenetze über eigene Mittelspannungsleitungen zusammenschalten.

Der Energiebedarf der Republik lässt sich so glatt halbieren.

Das ist die Energiewende

Antworten:

oettinger wettert schon! macht den strom billiger! leider kann der nicht so laut rufen, der sitzt in brüssel. aber seit er dort sitzt gefällt er mir zunehmend besser.

von p.hase - am 31.10.2013 10:59
Mit dem Energiekomissar aus dem Ministerium für Fortschritt und Spannung :-) Es kann einem Angst werden.

von Michael - am 31.10.2013 20:20
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