Öffentliches Fahrradverleihsystem

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 15.11.2013 10:01

Gestern habe ich nocht schlecht gestaunt, wie das Fahrradverleihsystem Metropolradruhr funktioniert. Alle Naslang Fahrradständer mit hinreichend klobigen Fahrrädern, mit Zahlenschloss gesichert.
Jeder Student hat eine Stunde Leihzeit, beliebig oft, frei. Nach einer Stunde ist das Rad dann spätestens abzumelden, sonst kostets 50 Cent die halbe Stunde.
Man nimmt seine Galaxie und fotografiert das digitale Datenfeld auf dem Rad, schon bekommt man die Zahlenschlossnummer und ab gehts. Am Zielort steht in Ruhrgebietsuninähe immer eine Vielzahl von Ständern, zusammen auch mit einer Verleihsäule, falls die Galaxie mal versagt.
Zum Einkauf meldet man ruhig ab, falls genug Räder da sind. Die wandern allerdings bevorzugt von den Supermärkten zu den Studentenbehausungen, man achtet möglichst für einen Ausgleich, indem man auch mal unbepackt radelt...

Meine Meinung: An jeden Ladepunkt gehört so etwas. Galaxiert sind wir ja meistens schon.
so werden wir beweglicher, werden vom Ende des Ladevorgangs informiert, für die Stromrechnung ist gesorgt und die Ladesäulen müssen nicht die Stadt gerade an den allerheiligsten Plätzen verbarrikadieren.
Die Ladestationsanbieter, die nicht bei einem einheitlichen System mitmachen wollen, sind dann benachteiligt. Ich würde vorschlagen, auf bezahlbare rote CEE-Stecker umzusteigen.
Kommt dann ein anderes, bezahlbares Modell, ist das Umklemmen einfach.
Ich habe etwas gegen Exclusivladeboxen.

ADAC gibt weiterhin Strom kostenlos ab, wenigstens am Ruhrlangsamweg in Dortmund, was ideal auf halber Strecke zu meiner Solartankstelle liegt. Schukoadapter ist vorhanden.

Antworten:

Hamburg hat ein ähnliches System. Wir wäre es, wenn wir an die Organisatoren herantreten und dieses mit unseren Ladesäulen und mit unserer Drehstromliste verbinden würden?
Unsere geheimnisumwitterte Drehstromliste bliebe dabei geheim und würde sich nur in Richtung Drehstromliste > Fahrradgeschichte öffnen, aber an den Fahrradsäulen wären zumindest Schukos, gekühlt, für 16 Ampere, vielleicht dann sogar etwas höher, mit 20 Ampere belastbar, davon drei Stücker. Denn Strom und Internetverbindung sind schon vorhanden, samt Äpps fürs Fahrrad, die sich spielend leicht lemnettifizieren oder verdrehstromen lassen. Mit der Äpp ist ein komplettes Fahrradabrechnungssystem schon jetzt vorhanden.

Auf uns käme dann eine gewisse Pflegeverpflichtung in Form von Rückführung herrenloser oder beschädigter Fahrräder zu, Wandalenbeobachtung- und Meldung. Freischaltung über Rfid, das ist auch schon bei den Fahrrädern vorhanden.
Klar, steht einer teilweisen Elektrifizierung der Fahrräder dann herzlich wenig entgegen.

Geladen wird, wie immer, nur tagsüber, zur Fukushimavermeidung.
Tepcosteckerverbot, die Firma wollen wir doch nicht auch noch belohnen, für das, was sie uns angetan haben. Tepcostecker sind die für Chademo.

Die Tepcoshogune sind schließlich auch nicht mehr die, die sie mal waren. Ein anständiger Tepco-Verantwortlicher hätte Harakiriselbstbauchaufschlitzen geschnitzt.

Seppuko der Bauern und Familienväter statt der Tepcoverantwortlichen?

Auch bei uns begehen mehr Arbeitslose Selbstmord als die Verantwortlichen, die die Not bei uns wiedereingeführt haben.

Wir brauchen auch ein verzuiling der Gesellschaft, Rücksicht aufeinander nehmen und sich gegenseitig unterstützen.

von Bernd Schlueter - am 17.11.2013 09:39
Das Chaos in Asien. Wer den Verkehr in Kalkutta oder Kathmandu einmal erlebt hat, ist entsetzt von den Menschenmassen, die sich durch die Straßen wälzen.
In der Tat, läuft da einiges chaotisch ab und die Stadt ist nicht immer der Ort, an dem das Überleben am angenehmsten ist.
Trotzdem, dort überleben mehr Menschen als bei uns, auf engem Raum in den Bevölkerungsagglomerationen.. Das hat gewiss etwas mit einer gewissen Rücksichtnahme der Menschen untereinander zu tun, die uns fremd ist.
Die "Religion" des Buddhismus, der sich vom etwas aggressiveren Hinduismus abwendet, ist mit Sicherheit eine der Ursachen dafür.
China ist ein großenteils buddhistisches Land, mit einer Bevölkerungsdichte, die allerdings deutlich unter der unseres in Kriegen zusammengebombtes Land liegt. Es konnte sich, im Gegensatz zu Deutschland, gegen seine Widersacher behaupten.
Der Schutz der Umwelt liegt zwar im Argen, aber die Zeichen der Zeit wurden erkannt. Viele trauern noch der Zeit nach, in der Fahrräder das allgemeine Transportmittel waren, die ein relaltiv friedliches Zusammenleben in den überaus engen Agglomerationen der Großstädte ermöglichten.

Wir Deutschen könnten aus manchen Erfahrungen der Chinesen lernen. Aus manchen, nicht aus allen. Auf Gegenseitigkeit.
Die Lithiumbatterien aus China zeigen Qualität, in anderen Bereichen umweltfreundlicher Technik hapert es noch. Handels- und Kommunikations-barrieren in diesem Bereich sollten möglichst abgebaut werden.
Insbesondere im Bereich der Solarzellenbepflasterung, die durch eine ungesunde Umlagenpolitik unsinnig angekurbelt wurde. Strafzölle sind jetzt die Folge, die wiederum die umweltfreundlich erzeugte Energie verteuern . Die Erlöse, auch des Staates, durch umweltzerstörende Energie, sind so hoch angestiegen, dass ein Rückbau der alternativ erzeugten abzusehen ist.
Die Energiemonopolwirtschaft aus der Zeit unseres "großen Führers" passt nicht mehr zur nur angeblichen "Energiewendepolitik".
Die unheilvolle Verschwendung von "Exergie aus Heizenergie" würde unser Klima retten und den gesamten Verkehr elektrifizieren und umweltfreundlich machen.
Allein, wir dürfen nicht. Wir dürfen den umweltfreundlich erzeugten Strom aus BHKWs nicht frei handeln und ins Netz einspeisen. Das allen Bürgern zugängliche Energienetz kann nur das Stromnetz sein, das ist den meisten überhaupt nicht bewusst.

Ein besonders Anliegen ist mir dabei die Elektrifizierung des Verkehrs mittels besonders kleiner Fahrzeuge.

von Bernd Schlueter - am 21.11.2013 04:46

Nachteil von Elektrorikschas bei uns

Für diese gibt es zwar geschlossene Kabinen aus Segeltuch und Plexi, aber keine vollwertige Heizung. Was es aber gibt, ist Sitz- und Griffheizung.
Sind die kleinen Fahrzeuge erst einmal da und klappbar, verstauen wir sie für weitere Strecken einfach in den Fächern unterhalb der Personenabteile der Züge, die dann bald überall wieder fahren.
Leichte Züge mit vielen Über- und Unter-führungen.

von Bernd Schlueter - am 22.11.2013 13:56
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