Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Elweb Infra
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Peter Dambier

Fallstrickstadt? Das Kompakte Elektroauto bewahrt uns davor.

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 28.12.2013 06:49

Verladung macht aus dem Kurzstreckenfahrzeug ein weitreichendes Verkehrsmittel und schafft in den Städten Platz für mehr Fahrzeuge, weniger Parkplatzsuchverkehr und für die Menschen.

2,8 Meter ist das Durchgangsprofil der deutschen Bahn

Die Österreicher leben auf noch größerem Fuß. Da stehen sogar volle drei Meter als Breite der Eisenbahn zur Verfügung.Von Russland wollen wir gar nicht erst reden.

Wir sollten das deutsche Bahnprofil anpassen, das macht zwar viel Aufwand bei Tunneln, aber wir können fast alle Elektroautos dann quer einparken und in 20 Sekunden ist der Zug abgefertigt.
Nicht nur bei der Autoverladung passen dreimal so viele Fahrzeuge auf den gleichen begrenzten Platz, vor allem auch auf den Parkplätzen in den Städten. Allgemein ist auch Induktionsladen an den in den Bordsteinen eingebauten Induktionsladern möglich, die cm-genau angefahren werden, wenn man die Hinterräder gegen den Bordstein rollen lässt. Auch das Ausparken ist dann kein Problem, weil es vorwärts erfolgt.

Das wilde Strippengewirr, das uns blüht, wenn wir bedenkenlos unsere Strippen zwischen Fahrzeugen und teurem Säulengewirr ziehen, ist vermieden.

Bedenkt bitte, keine Strippen mehr, keine Vandalismusgefahr. Sandalen bleiben nicht mehr in den Fallen hängen und die Wandalen haben keine Einladung zur Beschädigung. Dabei doppelt so viel Parkraum, nur für entsprechend kurze elektrische Stadtautos. Es gibt mehr, statt weniger Parkplätze.

Wenn wir dann wenigstens unsere bunten Wäscheleinen zwischen den Fahrzeugen aufhängen würden, wäre man wenigstens vor den Fallstricken gewarnt.

Bitte stellt Euch vor, was los ist, wenn das, was "Bild" schon heute bemäkelt, ausufert!

Die Parkplatzkatastrophe

:confused::confused::confused::confused::confused:

Wir sollten schnell reagieren und bei unseren Kommunalverwaltungen vorstellig werden, uns vielleicht auch in die Stadträte wählen lassen, sonst geht alles noch schief.

Bedenkt bitte auch, unsere Stadtwerke kaufen den Strom für unter vier Cent ein, Ladestrom ist, wenn smart gegrittet wird, reiner Regelstrom, da fällt keine Überleitungsgebühr an, da kann man auch für einen jährlichen Festpreis von 100 Euro bundesweit und ohne jede Einbuchung kostenlos tanken, wobei die Stadtwerke noch ein Geschäft machen. Der automatisch induktiv eingegebene Freischaltecode ist dann an das Fahrzeug gebunden und gilt europaweit.
Teslas und Priusse sind zu lang und müssen weiterhin an Ladesäulen einstöpseln und können nicht verladen, haben sie ja auch nicht nötig.

Wer meint, bei 4 Cent Strompreis für die Fahrzeuge würde der Energieverbrauch ansteigen, liegt schief: begrenzend wirkt beim Verbrauch keinesfalls der Strompreis, sondern allein die Kapazität der Batterien. je mehr Batterien, desto schwerer das Fahrzeug und schließlich kommen nur die kompakten Stadtfahrzeuge in den Genuss der billigen Energie. je langsamer man fährt, desto schneller ist man am Ziel, das kennen wir alle längst, wenn die Ladeleistung begrenzt ist.

Wir sollten uns die einmalige Möglichkeit, mit den Park- und Verladeplätzen für kurze Stadtfahrzeuge unsere Städte wieder lebenswert zu machen, nicht entgehen lassen.
Nur die Fahrzeuge, die den Bedingungen, Länge, Leistung, Ladeleistung , Verbrauch, und, was noch zu berücksichtigen ist, erhalten den Freischaltcode.

Antworten:

Verladeplattformen

Als Träger für die Ladeplattformen schlage ich die Normdrehgestelle vor. Über den elektrisch angetriebenen Jakobs-Drehgestellen, in Leichtbauweise, die Ladeplattformen, mit niedrigen seitlichen Begrenzungswänden, zur Sicherheit bei Stößen. Abstand der Begrenzungen 2,45 Meter.Verladehöhe in 1,20 Meter Höhe von Plattformen, in wenigen Sekunden. Die Fahrzeuge sind cm-genau voraufgestellt.
Toilette: Fahrzeug verlässt am nächsten Haltepunkt die Plattform, es geht nach wenigen Minuten iauf einem der Folgezüge weiter. 10 Fahrzeuge pro 25-Meter-Waggon, eine 100-Meter-Zugeinheit fasst also 40 Fahrzeuge, die zu 500 Meter-Einheiten automatisch, während des Anfahrens, zusammengekuppelt werden.
Abstand der Zugeinheiten 100 Meter, Geschwindigkeit 20 Meter/s.
Macht eine Fahrzeugkapazität eines Gleises von 3600 mal 5/6 mal 20 geteilt durch 2,5 Fahrzeuge pro Stunde. Macht 24.000 Fahrzeuge pro Gleis und Stunde.

Klar, die Strecken müssen neu gebaut werden. Achsbelastung ca 10 Tonnen statt heute üblichen 18.
Kletterfähigkeit ,da alle Achsen angetrieben werden: über 20%. Tunnel sind überflüssig, Brücken und Überführungen leicht zu bauen. Alpen: Einfach drüber, es gibt keine Hindernisse. Rekuperation.
Im Notfall entstehen 2 Megawatt Wärme pro Waggon bei 20% Steigung, 20 Tonnen pro Waggon. Notbremsung in 10 Sekunden. Macht eine Erwärmung von 50 Litern Wasser um 20 Grad.

Wer weiter und schneller mit dem Fahrzeug das Ziel erreichen will, ist auf Verladung auf die herkömmliche Bahn angewiesen.

Radlagerschaden: kein Problem, da weiß ich einfach keinen Rat. Die Bahn lässt einen heute auch bei jedem Vorfall zwei Stunden warten und Staus auf der Autobahn kosten auch Zeit.

Ach so, Laden, klar, in jedem Abteil ist ein Induktionslader montiert.

Man beachte: Heutige Bahnen sind für 120 Tonnen Belastung pro 25 Meter und pro Gleis ausgelegt. Hier sind es nur 20 Tonnen.

Abstand der Verladestellen: beliebig, je nach Bedarf. Keinerlei Infrastruktur außer Verladerampe und VMS (Verlademanagementsystem) erforderlich.

Ehe es zur Ausführung kommt, bitte ich noch, mit Elon Musk zu sprechen. Der hat bessere Ideen als ich.

Linux nervt manchmal-

von Bernd Schlueter - am 28.12.2013 18:40

Bevölkerungsrückgang

Ich behaupte, der Verkehr auf unseren Straßen hat sehr viel damit zu tun, dass das Leben nicht mehr lebenswert ist. Wir sollten etwas dagegen tun.

Muss ja nicht gerade mein Mist sein, den ich hier verzapfe, aber ein paar Gedanken sollte man sich vielleicht doch manchmal machen und nicht meinen, alles sei am besten so, wie es ist.

Womit ich nicht sagen möchte, dass Kamele das ideale Fortbewegungsmittel sind.
Staaten, in denen das Kamel das Straßenbild bestimmt, sind, was die Menschenproduktivität angeht, anscheinend am lebenswertesten.

von Bernd Schlueter - am 28.12.2013 19:03
Fallstrickstadt - Heidelberg?

Wir waren gestern wieder mal dort, im Zirkus. Hinreise 2 Stunden, laut Google hätte eine locker reichen sollen und Kilometer waren es 85 hin und zurück, obwohl uns Google nur 62 vorgemacht hat. Die Batterie hat es gepackt, aber knapp.

Über den Zirkus spare ich mir, wir sind gleich nach der ersten Halbzeit geflüchtet, für den Strom hätte ich uns einen Kaffee brauen und einen Kuchen backen können.

Die Heimfahrt hat weniger als eine Stunde gedauert und am Ende hatten wir noch ein paar Kilometer Strom übrig.

Wenn es eine brauchbare Ausschilderung und Verkehrsführung gäbe, dann gäbe es in Heidelberg halb so viel Verkehr, aber Heidelberg hat eine gedachte Mauer. Der Bahnhof (für die Eisenbahn) ist nur per Eisenbahn erreichbar. Am Besten fährt man per Eisenbahn nach Weinheim und steigt dort auf die Straßenbahn zurück nach Heidelberg um. Wer mit dem Auto kommt fährt besser nach Viernheim und kommt über Mannheim per Straßenbahn.

Früher, als Mannheim noch einen Flughafen und Stuttgart einen Bahnhof hatten, war meine Monatskarte für die Straßenbahn von Viernheim nach Mannheim billiger, als das Parkhaus. Damals konnten wir in Stuttgart arbeiten und trotzem abends zuhause sein. Heute steht der ICE genau so im Stau wie die Straßenbahn und der Bus.

Aber für Berlin gäbe es eine Abhilfe: Aus dem Springerbau ein Parkhaus machen, mit Solardach und Drehstromkisten für alle Parkplätze.

Am bequemsten kommt man von Eberbach mit dem Dampfer nach Heidelberg und am besten fährt man ohne auszusteigen wieder zurück. In Eberbach gibt es auf dem Caravanstellplatz hinter dem Schwimmbad 4 CEE Steckdosen mit Münzer, 240V/16A mit 50 Cent, die Kilowattstunde. 3 1/2 Stunden dauert die einfache Reise. Das ist gelungene Stadtplanung.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 28.12.2013 19:49
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.