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Elweb Infra
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11
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BerndSchlueter, R, Manfred aus ObB, wotan,der ältere

Wij maken elektrisch rijden makkelijk.

Startbeitrag von BerndSchlueter am 17.12.2015 18:51

Mädels, ich hab' die Lolo gesehen! Die ist schön und wohnt in Amsterdam. Da habe ich gleich angerufen, denn so eine möchte ich auch haben. Unter den Drehstromkisten ist sie unzweifelhaft die Königin, passt an jede Hauswand, Baum oder Totempfahl. Schaut Euch das kleine , formschöne Ding an! Ist sie nicht wunderschon? Mit RFID-Karte, wird automatisch über das Vodafon-Netz nach Amsterdam übertragen, wo ihr alle über Internet Euer persönliches Ladeverhalten abrufen könnt. Auch die Rechnung in fast beliebigen Zeitabständen.Ihr könnt auch bei den Besitzern selbst bezahlen, auf den Cent genau. Die Lolos von blue motion und solche wie wir nehmen 30 Cent die kWh, die Halsabschneider von RWE (manchmal ist man froh, dass es die gibt) kassieren 56 Cent die kWh , über deren Zeittarif noch deutlich mehr.4 Euro pro Stunde, macht bei meinem Saxo 3Euro90 die kWh.
Also, das Ding enthält alles, was man braucht, Sicherung, Begrenzung entsprechend der Typ2-Codierung, Verriegelung, RFID-Erkennung und -Abrechnung, Lademengenmessung und spricht fließend Amsterdamer Platt.Berlinerisch, wenn man das lieber mag. Anschließen könnt Ihr wie die Drehstrombox, auch selbst.
Es gibt sonstige Kosten: 4 Euro im Monat für die Vodafon-Dauerverbindung nach Amsterdam und, nur, wenn Ihr Geschäfte damit betreiben wollt, braucht Ihr eine Gewerbeanmeldung und werdet vom RWE mächtig gemolken. Kann man niemandem erzählen, was die pro kW Anschlusswert verlangen!
Also, das Problem kennen wir schon von der Drehstromkiste und ist hier noch viel eleganter gelöst, denn hier wird ordentlich gemessen und notiert. Also, jetzt noch ein paar links, damit Ihr wisst, worum es geht. Übrigens halte ich das Ding für Drehstromnetz-kompatibel! Ach so, der Anschaffungspreis für die Lolo: 850 europäische Gulden.

Ich halte es für die wichtigste elektromobile Errungenschaft bisher.

De Mijsjes van Amsterdam

Statt Flughafen elektrisch nach Berlin

-die schöne Lolo-

Erinnert Ihr Euch? Das erste RFID-Ladesystem wurde auch in den Niederlanden entwickelt. Die Düsseldorfer waren die ersten, die es bei uns einführten, danach erst kamen die Aachener Stadtwerke mit ihrem ladenetz.de bez. e-laad.nl

Meine Lolo ist übrigens nur einen km entfernt und mein Lemnetanschluss damit überflüssig. Die teure Garage für monatlich 75 Euro werde ich aufgeben. Es waren nicht einmal 50 Euro, die ich in den vielen Jahren damit an Strom verschenkt habe.

Also, Drehstromer, arrangiert euch mit den lekkeren mijsjes!

Antworten:

Warum Firmiert den hier einer unter BernSchlüter, wenn der Account Bernd Schlüter noch existiert.

von R - am 17.12.2015 18:57
Zitat
Richard
Warum Firmiert den hier einer unter BernSchlüter, wenn der Account Bernd Schlüter noch existiert.


Jetzt Meckere doch nicht, laß den Bernd sich Neu anmelden
und Sei froh das der Bernd wieder da ist.

Frei nach Wilhelm Busch

Einenhalb Jahre war Er fort,
jetzt Schreibt Er wieder, Gott sei Dank :hot:

von Manfred aus ObB - am 17.12.2015 22:11

Wir machen elektrisch Fahren machbar

Das account könnte man löschen, denn über das nicht mehr existierende email komme ich da nicht mehr dran.

Noch mal zu dem Lade- und Abrechnungs-System von thenewmotion: die Niederländer haben sich da etwas ganz Tolles ausgedacht: Einerseits kann man damit beliebige Abrechnungssysteme bedienen, andererseits ist eine absolut verdienstfreie Abrechnung möglich, die sich jeder leisten kann und das überaus lästige Finanzamt außen vor lassen kann. Verschenkt man Strom, muss der Beschenkte Steuer für den geldwerten Vorteil bezahlen. Verdient man daran, kommt ein noch viel umfangreicherer Sermon an Auflagen, den aber wahlweise Amsterdam bzw. Berlin größtenteils übernimmt. So werden uns früher oder später an jeder Hauswand die Lolos schöne Augen machen. Man kann völlig individuell die Zugangsmöglichkeit per Computerprogramm schalten, also auch missliebige Kunden aussperren oder nur für Clubmitglieder reservieren. Das Finanzamt bleibt dann außen vor.
Die Lolos sind sogar eine Zierde für den Eingangsbereich eines Hauses. Ich fotographiere mal die Lolo neben der Haustür von Kristin in Krefeld, falls sie das erlaubt.


Das Modell mit festem Kabel würde ich dabei bevorzugen. Wozu so viele Kabel mit sich herumschleppen?

von BerndSchlueter - am 18.12.2015 02:23
Hallo Bernd
Toll, dass du zurück bist.:cheers:
woti

von wotan,der ältere - am 18.12.2015 02:58
Ich mecker doch gar nicht, ich freue mich (mit verhaltenem Optimismus). Allein, ich war etwas irritiert durch den ungewohnten Schreibstil und fand dies zumindest be- und anmerkenswert.

von R - am 18.12.2015 05:41

Warum ich so optimistisch bin?

Ich denke, dass das Mess- und Auswertungssystem von thenewmotion so vielseitig ,flexibel und länderübergreifend ist, dass es zum Selbstläufer wird.
Es kann sämtliche bestehenden anderen Systeme integrieren und gleichzeitig neue Systeme aufbauen, die dann schließlich in dem lang ersehnten smart grid enden, das uns größtenteils echten Ökostrom zur Verfügung stellt.

Zur Zeit verheizen BHKW-, Wasser- und Wind-Mühlen-Betreiber oder die von Solardächern noch einen großen Teil der Energie in elektrischen Direktheizungen, weil Wärmeenergie ca 7 Cent die kWh wert ist (Gaspreis). Verkaufen sie jedoch den mit unseren Umlagen teuer erkauften Strom ins Netz, bekommen sie nur 3 Cent dafür. Wie heißt noch der Energieminister, der diesen Missstand unterstützt?

Hängt die Lolo erst einmal vor jedem Hauseingang mit Solardach oder anderen ökologischen Stromquellen, freuen sich nicht nur deren Besitzer.

Um es noch einmal zu sagen: Dieses kleine, formschöne Ding mit Typ2-Stecker und Kabel enthält nicht nur alle Sicherungs- und Identfizierungsmechanismen, sondern auch das ganze Auswertungssystem, das dauerhaft über Vodafon mit der Amsterdamer Zentrale verbunden ist.

Jetzt komme mir bitte niemand mit "Datenschutz"! Geheimdienstleute haben in den heiligen Hallen in Amsterdam keinen Zutritt.

von Bernd Schlueter - am 18.12.2015 09:17

Signatur

Aber trotzdem schaffe ich es nicht bis Aachen. 10km vorher bleibe ich stehen.
das war mal anders.

von Bernd Schlueter - am 18.12.2015 14:18

30 Cent die kWh für alle

Das ist das, was ich so grandios am Konzept der Niederländerinnen finde:
Von den privat betriebenen Stationen gibt es den Strom fast immer für 30 Cent, im Ausland billiger!
Warum? Wenn man keinen Gewinn macht, bleibt das Finanzamt außen vor.
Trotzdem nimmt man für ein sehr geringes Entgelt, nähmlich für dähmliche 4 Euro im Monat an dem ausgeklügelten online-Abrechnungssystem teil, das auch für die sündhaft teuren Geschäftemacher wie RWE entwickelt wurde.
Der Nebeneffekt ist, alle in Europa vorhandenen Abrechnungssysteme werden, auch wenn sie noch so unterschiedlich sind, unter einem Dach zusammengefasst und werden früher oder später sich angleichen müssen und einheitlich sein.
Geldeintreiben erfolgt bei den privaten Stationen privat, also auf Vertrauensbasis, wie bei unserer Drehstromkiste. Wer sich nicht an die Gepflogenheiten hält, kommt auf die private, oder in schwerwiegenden Fällen, allgemeine Sperrliste.
Vandalismussicher sind die Lilos aus Plastikmaterial nicht. Aber außer Stromschlägen ist darin nichts zu holen. Die online-Erfassung ermöglicht, blitzschnell Missbrauch zu verhindern und die Personen, die Solches tun, dingfest zu machen. Die Lilos auf der Domplatte in Köln waren in der Silvesternacht weniger gut geschützt.

von Bernd Schlueter - am 07.01.2016 05:10
Gestern habe ich mit dem Betreiber der nahen thenewmotion-Station telefoniert. Also, es ist so, wie ich es sagte: Mit MWSt kosten die Stationen unter 1000 Euro, dazu jeden Monat 5 Euro für alles andere: da ist alles drin, die online-Internetverbindung, die Abrechnung für jeden Nutzer getrennt und für jeden Stationsbetreiber. Für mich also hier 30 Cent pro tatsächlich verbrauchter kWh, gleich, ob symmetrisch oder unsmmetrisch, oder nur 1000 Watt. Der Betreiber hat seine Station von seiner Firma gesponsert bekommen und in den 5 Euro sind auch getrennte Abrechnungsmodi enthalten: die Firma bezahlt seinen vom Tesla S verbrauchten Strom, ich meinen. Die Karten sind für die Nutzer kostenlos, auch die Nutzung und Abrechnung. Der Betreiber ist frei in der Wahl seiner Preise und evtl. Gebühr pro Tankvorgang. RWE hat sich notgedrungen hier in der Gegend etwas angepasst, nur noch 56 Cent pro kWh und nicht nach Zeit und keine Grundgebühr mehr. Trotzdem, mein Diesel ist billiger.
Merkwürdig, Ladestationen, die kein Geld für das Tanken nehmen, werden nicht mehr angezeigt, wie die Düsseldorfer.
Ich vermute mal, auf Druck derer, die ein Geschäft mit dem Laden machen wollen, wie RWE und einige andere Stadtwerke, wie die Duisburger und Krefelder?
Die Düsseldorfer haben als Erste das niederländische RFID-System eingeführt, das ist offensichtlich nicht mehr kompatibel? ladenetz.de der Aachener Stadtwerke, gleiches System, hingegen wohl? Die beiden sind sich nicht grün, persönliche Querelen, ist zu hören.
Auf der Internetseite der einzelnen Ladesstationen ist Platz für weitere Informationen, wie, dass Parkgebühren erhoben werden. Die können gepfeffert sein, wie die der angeblich öffentlich zugänglichen Ladestation im Parkhaus des Kaufhof. Strom kostenlos. Kein Hinweis darauf, dass mich die kWh dann ca 2 Euro, nämlich an Parkgebühr kostet, weder in dem Düsseldorfer App, noch am Parkhauseingang. Das ist etwas chaotisch in Düsseldorf, unter den Parkhausbetreibern, von denen viele kein Geld nehmen, je nach Lust und Liebe.
Stuttgart? Meist Zeittarif, merkwürdig.

Die Niederländer thenewmotion sind konsequent und fördern das einheitliche System, auch, indem sie den Ausscherenden, wie RWE den Zutritt ermöglichen. Aber selbst in den Niederlanden benötigt man mindestens eine weitere Ladekarte.
Halt Stop! e-laad.nl hat sich erweichen lassen und hat soeben beschlossen, eine Übereinkunft mit thenewmotion zu treffen:

Übereinkunft e-Laad.nl und thenewmotion

Also, eine Ladekarte weniger erforderlich in Europa!
Die Aachener hatten sich schon eher erweichen lassen.
Trotzdem, fünf unterschiedliche Ladekarten sind trotzdem unentbehrlich hier in der Region, ich besitze außer der Düsseldorfer noch die Kölner.
Frankreich ist wieder außen vor, an der belgischen Grenze ist wieder Schluss, das kann sich aber jeden Moment ändern. In Belgien beginnt man, das Dickicht an unterschiedlichsten Steckern und unterschiedlichsten Abrechnungssystemen zu roden. Dank thenewmotion.

Amsterdam? Überhaupt nichts erforderlich, wenn man durch die Straßen fährt, prasseln einem die Stecker nur so aufs Autodach. Hat anscheinend Erfolg gezeigt, dass ich damals das "Wittecar"-Projekt so über den grünen Klee gelobt habe.
Obwohl man den Fahrkomfort des Wittecars kaum mit dem des Tesla S vergleichen konnte...

Rijden met de nederlaandse teslatrucker

Preußen hat schon einmal halb Deutschland unter einen Hut gebracht:
Die Niederländer haben eine Berliner Niederlassung eingerichtet. Obwohl die Amsterdamer mijsjes genau so gut Deutsch sprechen...

Der alte Fritz holt wieder Niederländer nach Berlin

Mal schauen, wie die andere Hälfte Deutschlands sich verhält:

Ja, die Österreicher machen mit, die ersten Schweizer und Italiener und auch wieder Franzosen und Engländer fangen an. Andere scheren wieder aus, im Moment sind Dänemarken und Schweden dabei...
Trotzdem bald eine Karte für ganz Europa?
Das APP von thenewmotion ist ein Muss!
Die Europakarte: etwas schwer zu finden: auf "thenewmotion" tippen, dann ein gutes Stück nach unten und Berlin oder Amsterdam mächtig verkleinern.

Ralf, trete unseren Europaabgeordneten mal auf die Füße!
Noch zahlen wir ja Steuern. Könnte dieses System nicht ein Vorbild für ganz Europa werden?
Ich denke nicht, dass thenewmotion ein Monopol aufbauen und ausnützen will.

Ich war in der Wilhelmstraße. Park and Ride verhält sich ja nicht gerade vorbildlich! BSM ist mit diesen verwandt. Kein Vorbild, leider.

von Bernd Schlueter - am 13.01.2016 08:41

Konkurrenz aus China

Chinesische Konkurrenz für Lolo

Die einzig vernünftige Lösung wird sich durchsetzen. Ich denke, zusammen mit der "Schwarmlösung".

von Bernd Schlueter - am 21.01.2016 08:21
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