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Elweb Infra
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4
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hotzi-47, el3331

Reicht für viele Fälle, Schukostecker + Uhr

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 11.03.2016 09:00

Außen Schuko Europaform (mit Erdungsstift)

Die gute Idee daran ist die Zeitschaltuhr im Hausinnern mit dem Erdmannpatent.
Nur nehmt nicht die Durchschnittssteckdose von Eurem Elektriker aus China, sondern etwas, was deutlich besser gekühlt ist! Das kann eine Dreiersteckdose sein, aber die müsstet Ihr erst einmal von innen anschauen, Ihr wisst ja, Siebensternschlüssel mit Abweisestift. Auf die Hersteller sollte man nie ertrauen, auch, wenn es vorgeschrieben ist. Een Camping-doos daneben ist natürlich auch kein Fehler.
Erdmännisch wandelt man den Timer, indem man entweder einen fertigen kauft oder, man schließt einen Pol der mechanischen Synchronuhr an dem abschaltenden Kontakt an, damit nicht alle 24 Stunden die Dose wieder unter Strom steht.
Drei bis vier Enkelkinder können dann Ihr Fahrrad aufladen oder ein fetter Saxofahrer.
Im Garten erfüllt die Zeitschaltuhr auch ihren Zweck. Normal ist da kein Strom drin.
Wichtig: die kleinen Mikroschalter sind sehr viel standfester als die billigen Blechfedern (beides kommt aus China).
Fünf Stunden Tesla-Besuch reicht immerhin für 100km Fahrt.

Lässt sich natürlich auf eine Ladeleistung von einigen Megawatt ausbauen, für den Elektrohubschrauber im Garten.

Ergänzen möchte ich noch, dass Fehlerstromschutzschalter nicht mehr teuer sind und dass alles zusammen in ein kleines Kunststoffgehäuse im Hausinnern passt. Gibts alles im Baumarkt.
Der Preisunterschied zwischen einem einpoligen und vierpoligen FI ist nicht hoch und Schaltsicherungen sind nicht teuer. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Kiste auch in den meisten Baumärkten zusammenmontiert bekommt. Also, nicht von außen zugänglich, wie bei der Drehstromliste.

Antworten:

Hallo,
also das Kühlen des Schukosteckers halte ich für den falschen Ansatz.
Erstens ist der Stecker ja nicht der Schuldige, sondern die Dose. Wenn schon, müsste man die Dose kühlen, was ja technisch auch einfacher wäre.
Aber die einzig sinnvolle Lösung ist doch, die Dose soweit zu verbessern, dass da kerine nennenswerte Erwärmung mehr entsteht, und sage mir keiner, das ginge nicht. Das kostet allenfalls etwas höhere Materialkosten für höherwertiges Material der Steckkontakte und Ausnutzung der maximal möglichen Länge der Kontakte. Die Spezifikation dürfte das hergeben.
Ich habe jedenfalls mit ausgesuchter Kupplung die Erwärmung meines Ladekabels beseitigt - am AX, und der zieht immerhin konstant 14 A, und das u.U. für sechs Stunden.

Ich lade aber trotzdem standardmäßig mit blauem Campingstecker.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 11.03.2016 22:05
Zitat
el3331
Ich lade aber trotzdem standardmäßig mit blauem Campingstecker.
Grüße Lothar


Ich auch, meistens jedenfalls und wegen der besseren Kontakte vor allem in den Buchsen.
Aber ich lade auch viel und problemlos über Schuko.
Man muss auf gute Qualität der Stecker und vor allem der Steckdosen achten. Und saubere Kabelanschlüsse. Fa. Bals hatte mir auf der letzten eCarTec in München versichert, dass sie auch bessere Steckdosen anbieten, die 16 A ohne Erwährmung und ohne Kontaktschwierigkeiten können. Sind einfach bessere Kontakte drinnen, nicht einfach nur zwei kleine Bleche mit Federwirkung. Nochmal: die Stecker mit ihren meist vernickelten Kontaktstiften sind meist kein Problem, sofern das Kabel sauber angeschlossen ist.
Die Steckdosen sind meist von lausiger Qualität. Etwas bessere gibt es, sind aber nicht leicht zu finden und auch ein wenig teurer.

Gruss, Roland
Vor 8 oder 10 Jahren oder so hat mein AX beim Laden zu einer verschmorten Steckdose geführt. Seitdem achte ich auf saubere Verbindungen und bessere Komponenten. Seitdem keine Probleme mehr. Das Bild der verschmorten Dose hatte ich - so glaube ich - damals hier in den Foren veröffentlicht.

von Hotzi-47 - am 11.03.2016 23:01
Natürlich lade ich zuhause an der Campingdose, aber das Gros der Dosen in Deutschland sind eben Schukos, die ich nicht einfach alle auswechseln kann. Da bleibt als einziger Ausweg, diese von außen zu kühlen. Das geht ganz hervorragend mit einem Ventilator, der einen nur leichten Luftstrahl auf die Dose richtet. Aber es ist auch ausreichend, indem ich einen etwas größeren Schukostecker mit längeren Stiften im möglichst vollen Plastikmaterial verwende. Über die Stifte fließt, sofern sie besser gekühlt werden, ausreichend Wärme aus der Dose.

Es ist nicht viel Aufwand, versilberte Kupferstifte zu verwenden, die auf 5cm Länge im Kunststoffmaterial des Steckers eingelassen sind. Dosen gibt es unendlich viele, Milliarden in Europa. Stecker an Elektrofahrzeugen nur wenige.

Wenn es endlich diese Art von Schukosteckern gäbe, brauchten sich sehr viele keine Sorgen wegen Lademöglichkeiten mehr zu machen.
Auch ein gut befestigtes, dickeres Kupferkabel kann die Wärmeabfuhr aus der Steckdose bereits spürbar verbessern. Was ich da in Baumärkten an Adapterkabeln mit von Anfang an schmorenden Verbindungen gekauft habe, spottet jeder Beschreibung. Der Schukostecker wird sofort abgeschnitten und ersetzt.

von Bernd Schlueter - am 12.03.2016 05:46
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