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Elweb Infra
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

"Drive Now"

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 30.03.2016 11:34

"Drive now" blockierte eine Zeit lang Ladeplätze, aber das ist vorbei. Ein vernünftiges System, finde ich, wenn auch im Stau mit 34 Cent/Minute für den I3 teuer. Für 20 Euro die Stunde im Stau stehen, dafür ist es nicht geeignet. Parken, zu Fuß den Stau überholen und ins nächste Drive Now- Auto. Im Geschäftsgebiet, also im inneren Stadtbereich, kann man losfahren, wo man will und parken, wo man will, außer in Parkhäusern,Privatparkplätzen und Ähnlichem.
Keine Parkgebühren sind zu bezahlen, die sind schon pauschal abgegolten. Fahren von Stadt zu Stadt kostet zusätzliche Pauschalgebühr, Düsseldorf-Köln 10 Euro. Krefeld ist in der Innenstadt inzwischen leer dank saftiger Parkgebühren, dort geht man zu Fuß oder fährt I3.
Sollte sich der Energiezähler einmal 40% nähern, hat man Glück: dann fährt man weitere mindestens 10% leer, parkt an einer der Ladesäulen , beendet die Miete und steckt den Stecker ein. Dafür bekommt man 20 Minuten Mietzeit gutgeschrieben, falls Energie unter 30%. Finde ich eine ausgesprochen gute Lösung, wenn die Ladestation in der Nähe liegt. Klar, Laden ist alles inclusive, man muss sich, außer um die Geographie, um nichts zu kümmern. Das zugehörige App ist im Bordbildschirm eingeblendet.
Also, das verkürzt meine Elektrofahrt nach München um einen ganzen Tag. Mindestens bis zum Ende des Jahres komme ich von Hamburg noch für 19 Euro per ICE dorthin, nicht jeden Tag, aber ausreichend oft, und zurück natürlich auch. Elektrisch, obwohl das Auto in der Garage bleibt.
Ich war erst sehr skeptisch, aber inzwischen freunde ich mich mit dem Gedanken an Carsharing an. Zur Not steht aber auch die Mehrzahl von Verbrennern zur Verfügung.
Dann werde ich mal das App auch in mein smartphone laden...
Weiteres entdeckt:
Drive Now - Städte (auswählen) - Geschäftsgebiet und I3 auswählen oder e-Mini.
Man sieht in Düsseldorf die Vielzahl von Tankstellen und E-Fahrzeugen. Steht % am Fahrzeug, gibt es Rabatt, 20 Cent/Minute kostet es dann. Die wichtige Tankstelle am Karlplatz ist nicht mehr Drive-Now-Station, die war immer zugeparkt von unbenutzten Drive Now.
Wir bekommen die Innenstädte noch autofrei, ohne große Komfort- und Kosteneinbuße. Klar, unsere Renner dürfen dann auch noch hinein. Cityel-Fahrer bekommen am Stadteingang ein Blümchen überreicht.

Antworten:

Ideale Leihautos

Für den innerstädtischen Verkehr sin Elektroautos bestens geeignet. Der vom Verbrenner bekannte Verschleiß fehlt, sie sind einfach zu fahren.
Der Preis wird sich mit Sicherheit nach unten bewegen, wenn erst einmal Wettbewerb bei den Herstellern der Komponenten für den elektrischen Antrieb besteht.
Wenn sich die Leihautos auf einen Typ beschränken, kann man auch seinen persönichen Sitzbezug verwenden, um hygienischen Bedenken Rechnung zu tragen. Die Ortbarkeit über das Internet ist ein enormer Vorteil, ebenso die Navigationseinrichtung mit Ladesäulen und anderen Standorten.

von Bernd Schlueter - am 02.04.2016 22:12
Ich meine, wir sollten solche Projekte unterstützen. So brauchen wir auch in entfernten Städten auf das elektrische Fahren nicht verzichten. Zahlreiche Sonderangebote machen den Start leichter und es sind auch konkurrierende Unternehmen vorhanden, die ein ähnliches Konzept haben. Wichtig ist auch, dass die Fahrzeuge an attraktiven Standorten wieder abgestellt werden. Dabei können wir auch aktiv mitwirken.
Noch sind die elektrischen Renner in der Minderzahl, aber das können wir ändern.

Ich bleibe also bei meinem Saxo mit hoffentlich bald wieder 100km Reichweite. Entferntere Städte erreiche ich mit der Bahn und in immer größer werdenden "Geschäftsbereichen" mit den elektrischen Leihautos.
Was ich mir auch wünschte, eine unbegrenzte Freigabe von Elektrotaxis aller Art,ohne Lobbiistengeschäfte.

Das Sonderangebot, 10 Euro für die Registrierung, es gibt auch andere Bündelungen, ermöglicht die uneingeschränkte Nutzung bis zum Parken, wieder im Geschäftsbereich.
In Düsseldorf rauscht man dann an der künstlich erzeugten Schlange vor der bei Porschefahrern besonders beliebten Portalampel auf der Taxi/Busspur vorbei.

von Bernd Schlueter - am 08.04.2016 10:29

Wie war das in Köln von Dr.Winkler gedacht?

Er dachte in der von den Römern genial zukunftsweisend angelegten Innenstadt innerhalb einem der vielen äußeren Ringe (ich zähle mindestens fünf, es sind mehr) an eine totale Sperre für den Verbrennerverkehr und Bewältigung des Transports durch stetig zirkulierende Allwegbahnen, Straßenbahnen (U-Bahnen sind überflüssig) ,alle völlig kostenlos, ohne Sperren und Kontrollen, elektrische Seilbahnen, elektrisch betriebene Fahr- und Dreiräder und alles, was einen Elektrofan noch so erfreut. Klar, auch Cityels, vor deren Erfindung. Er war keineswegs alleine bei der umfassenden Planung, die vermutlich in Vergessenheit geraten ist.
Eine andere Stadt, die ich aus politischen Gründen nicht erwähne, machte einen Testbetrieb, allerdings nicht elektrisch.
Vielleicht kann hier der eine oder andere Kölner seinen Opa oder Uropa noch dazu befragen? Dr. Winkler war in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts aktiv.
Mist, er war außer Zahnarzt auch Politiker. Das wollen wir mal ganz hinten anstellen.

Heute ist Köln ein einziges Verkehrschaos.

von Bernd Schlueter - am 09.04.2016 04:33
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