Bemerkung zum Lemnet und Erweiterungsvorschlag

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 03.04.2016 16:52

Heute habe ich festgestellt, dass meine steinzeitliche blaue CEE-Steckdose (sie liegt tatsächlich stilecht unter einem großen Stein) nicht unbedingt im Lemnet auftaucht. Das ist auch klug so, denn es gibt schönere Ladeplätze in der Nähe und wer unbedingt Strom braucht, findet mich und bloße Schukostecker auch im Lemnet.
So bleibt die große Ladekarte übersichtlicher. Heute wollte ich nach Xanten. Aber in Moers war die Reise zu Ende, weil da nicht eine einzige Lemnet-Dose weit und breit ist, auch keine Drehstromkiste, wie ich mir gerade habe sagen lassen. Sonst hätte ich da mal angefragt.
Also, Xanten war damit ins Wasser gefallen, besser gesagt, in die Sonne, denn in Moers war es auch sehr schön und geschichtlich interessant. Auf dem Türkenmarkt noch fünf Trafos für die Regler erstanden und ich weiß jetzt, was ich zu tun habe.
Xanten hat auch eine Fahrradaufladestation, habe ich eben erfahren, die tut es auch für den Saxo.
Dafür muss es doch auch eine Liste geben, sage ich mir.
Das wäre mein Vorschlag, eine Liste nur für Schukostecker zu ergänzen. Die können dann Fahrrad- und Elektroautofahrer nutzen. Mit Angabe, ob man als Elektroautofahrer zur Not dort tanken kann. Mit gekühltem Stecker natürlich. Vielleicht gibt es das aber längst?

Antworten:

Hallo Bernd,
und wo finde ich eine Liste (die es wahrscheinlich gibt) der vielen blauen CEE Dosen, die teilweise sogar volle 16 A bieten und meist per Münzeinwurf freigeschaltet werden.
Sind für Campingwagen und so gedacht. Und solche Plätze gibt es viele.

Als ich den neuen Berlingo von Köln nach Hause fuhr, hatte mein Spezi damals z.B. den grossen Platz bei Wertheim Lengfurt, der immerhin 40 (!) Parkplätze plus CEE Dosen hatte, gut gekannt und angefahren. Mitten in der Nacht. 3 Stunden für 1 Euro nach Münzeinwurf. Fand ich total ok, denn in 3 Stunden hätte ich rund 10 kWh ziehen können. Fand ich damals preiswert.
In meiner Stadt Forchheim habe ich auch zwei solche Säulen mit je 4 blauen CEE Dosen gefunden, jede mit 16A abgesichtert und nach Münzeinwurf freigeschaltet. Diese Station habe ich weder im Lemnet noch bei Goingelectric gefunden.

Mal die Listen für die Wohnwagen durchforsten? Ich denke, dass hier einige Mitleser und Mitschreiber detaillierte Informationen beisteuern können.

Übrigens werde ich meinen Berlingo irgendwann so mit zusätzlichen Ladern ausrüsten, dass ich wahlweise mit einem CEE-rot Stecker dreiphasig oder mit dreimal CEE blau laden kann. Jeweils 16A. Irgendwann hoffe ich, die bereit liegenden Zusatzlader einbauen zu können. Einmal Zivan, einmal Mentzer, beide leider nur 2 kW Geräte.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 03.04.2016 18:03
Hallo

Dafür gibts den ADAC Stellplatzführer. Schukos für Fahrräder sind oft nur mit 2 A abgesichert.

Gruß

Roman

von R.M - am 03.04.2016 20:21
ADAC Stellplatzführer habe ich nur als gedruckte Version gefunden, allenfalls noch als App fürs Smartphone. Alle kostenpflichtig. Kann mich zum Kauf jetzt nicht wirklich hinreissen lassen.

Was gibts noch?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 03.04.2016 20:36

Alle sind zu going electric gewandert

The new motion und RWE sind ausreichend vertreten. Bisher habe ich die noch nie gebraucht, weil ich immer mit Schuko auskam. Nur bei Aldi Süd habe ich bisher einmal die blaue CEE gefunden. Dann aber auch mit Schukos für volle 16 Ampere für Fahrräder. Ich überlege schon, seitlich einen Fahrradständer an mein Auto zu bauen, dann steht es auch auf zwei Rädern und darf dort parken.
Campingführer, gut.
Chargenow bringt ausführlich Hinweise über die DOCH vorhandenen Stationen. Going electric hat die meisten Stationen eingesammelt. Exclusivrecht??
Aldi Nord hat noch nicht aufgerüstet, will aber zu going electric gehen.

Zwei vergebliche Versuche von mir, in Kleve und Goch bei Freunden eine Drehstromkiste einzurichten, waren ja fehlgeschlagen, die gab es damals noch weit und breit nicht nördlich von Düsseldorf.

Ich frage mich, ob tatsächlich das Finanzamt Probleme macht, sodass hier die meisten Stationsbetreiber sich hinter "Geheimbünden" verstecken, wenn sie eine Station betreiben?
An den unmöglichsten Stellen findet man nämlich doch welche im Internet.
Gleich hinter der Grenze bersten die Straßen geradezu vor Ladestationen, da muss doch etwas grundsätzlich falsch laufen!

Ikea und wenige andere Betreiber werden ja wohl Mittelspannungsstrom für weit unter 10 Cent beziehen, Aldi belegt nach und nach die Dächer mit Solarzellen.
Mit der explodierenden Zahl von 50 und mehr kWh saugenden Teslas werden nach kWh abgerechnete oder gar kostenlose "Schwachstromtankstellen" bald der Vergangenheit angehören.
Die haben ja ihr eigenes System, das auch hier vorhanden sind, stehen aber meist an unseren anderen Tankstellen.
Also, am Rathaus kann man hier überall anrufen, und findet dann nach umständlicher Nachfrage eine Lademöglichkeit, nur gestern war Sonntag, sonst hätten auch diverse Autohäuser auf gehabt.

Ich stelle fest, wir fallen hier mit der Elektrifizierung immer weiter zurück. Es ist meist nicht einmal gekennzeichnet, wenn sich die Ladestationen hinter teuren Parkschranken verstecken.
Erst die aufwendige Suche nach dem Vorhandensein, Anruf oder SMS, dann langer Anmarsch, nach der teuren Ladezeit mit 3 kW langer Marsch zurück und Fahrt zum Bestimmungsort, Parkplatzsuche, so sieht das hierzulande aus. Nein, das gefällt mir nicht. Jetzt, im Nachhinein, habe ich Geheimwissen über Moers und Xanten und weiß für das nächste Mal, was ich zu tun habe.
Zeit, dass ich endlich meine Flugzeugzellen für die Schnelladung abhole...

Übrigens, gestern, am Sonntag, war gutes Wetter und fast kein Verkehr in Moers. Eigentlich keine attraktive Stadt, aber mit den gerade erblühten Frühlingsbäumen und vor allem der ungewohnten paradiesischen Ruhe in der Stadt mit unendlich vielen singenden Vögeln, einfach paradiesisch!
Ich habe früher in Köln gewohnt. Verkehr, Verkehr, Lärm, Gestank, keine Vögel.
Dabei hatte Köln einmal elektrische Pläne wie sonst keine Stadt.

von Bernd Schlueter - am 04.04.2016 03:53
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