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Elweb Infra
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hotzi-47, Christian s

Infrastruktur

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 08.11.2016 18:09

Mir fällt gerade eine Patentanmeldung von Eberhard Skibbe in die Hände, der ein System zur schnellen Ver- und Entladung von Fahrzeugen auf Züge erfunden hat. Das passt zu meiner Zukunftsvision.
Elektroautos sind spottbillig und haltbar herzustellen, wenn man sich mit der Höchstgeschwindigkeit, mir schweben 70km/h vor, zurückhält. Auch werden sie kleiner und leichter und, je nach Verwendungszweck, mehr oder weniger stromlinienförmig. Zum Massentransport über die Kö ruhig auch rikschamäßig offen. Aber damit wäre der Verkehr zu langsam und auf längeren Strecken, über 200km unerträglich. Deshalb will ich diese kleineren Vehikel verladen, auf Eisenbahnen, wo es geht, auf neu zu bauende Schmalspurbahnen parallel zur Autobahn, aber auch auf Tieflader, mehrstöckig auf freien Autobahnstrecken. Unterwegs wird geladen, mit 10 Cent pro km und 2,5 Meter Fahrzeuglänge kann man das wirtschaftlich gestalten. 200km am Verladestreckenanfang und am Ende können immer autonom ohne Ladestop zurückgelegt werden, damit erreicht man eine ausreichende Entlastung unserer dann völlig staufreien Straßen , das durch öffentlichen Nahverkehr nur in den Ballungszentren ergänzt wird. Auch tüddelige alte Omas und Opas wagen sich dann ans Steuer, das eigene oder das des Herrn Pastors. Ab einer gewissen Größe sind Feld-und Waldwege für das Befahren mit verringerter Geschwindigkeit freigegeben. Dabei reicht Einspurigkeit mit Ausweichstellen und fehlende Pflasterung. Ein weltweites Carsharingsystem ermöglicht dann den Überschallverkehr, für den, der es besonders eilig hat. Der Transrapid ist gestorben, es geht auch effektiver und billiger und ein Fahrzeug benötigt man an jedem Flugplatz ohne guten Nahverkehrsanschluss.
Im Moment geht die Tendenz noch zur PS-Protzerei mit Vierradantrieb und schweren Limousinen.

Ich fände es nicht falsch, sich über die zukünftige Verkehrsentwicklung schon heute Gedanken zu machen.
Die Maut ist ja schon da und ich fürchte , es wird in Kürze nicht mehr bei 10 Cent/km bleiben. Für das Stauanstehen auf der Autobahn und an überfüllten Ladesäulen.
CO2-Ausstoß? Was geht uns das an? Wir fahren ja elektrisch und die Braunkohlenkraftwerke sorgen nur dafür, dass die Abgase in hinreichender Menge den Kamin verlassen. Als Alibi weisen wir dann auf die Solarzelle auf dem Dach oder das Bild vom Elch vor dem Wasserfall in Norwegen.

Antworten:

Das wäre eine schöne Vision gewesen und eine resourcen schonende , Flächen u energiesparende Vision wenn der Sprit teurer wird und die Menschen bescheidener.

aber war wohl nichts:

1. der Sprit wird nicht teurer und

2. die Menschen fahren nur dann elektrisch wenn es ein echtes Auto mit einer Tonne Blech ist.

von Christian s - am 09.11.2016 16:15
Nicht wäre.
Es war mal eine schöne Vision von Schindler Waggon in der Schweiz, vielfach veröffentlicht im Umfeld der Tour de Sol ab Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Da gabs dann noch eine Menge Studien und Ausarbeitungen zu den Details, alles seinerzeit in der Schweiz und veröffentlicht in den Kongressbänden des "Solarsalons".



Die Gedanken und Entwicklungen damals - u.a. publiziert von Prof. Frederic Vester u.a. - führten dann tatsächlich zur Entwicklung eines kleinen Stadtautos. Heißt noch immer SMART. Und es gibt ihn doch jetzt wieder tatsächlich mit E-Antrieb.

Nun fehlt nur noch die Bahnverladung. Die Deutsche Bahn hat den Autoreisezug gerade sang- und klanglos beerdigt.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 09.11.2016 20:59

Schweizer Schnellverlade-Infrastruktur

Der Smart reichte eigentlich für die kurzen Entfernungen in der Schweiz. Klar, wäre nicht für alle Platz. Aber inzwischen gibt es apps in denen man die Entlastung der Straße spontan buchen könnte. Ebenso sind Mitfahrzentralen eine überaus sinnvolle Ergänzung für die Straßenentlastung und zum Energiesparen. Die sind nur zu teuer geworden. Ein Freund nutzt sie eigentlich gerne, aber beklagt sich über zu stark gestiegene Preise. In der Schweiz gibt es noch Autoverladung.:)

von Bernd Schlueter - am 10.11.2016 11:42
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