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Elweb Infra
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Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
wotan,der ältere, Bernd Schlueter

Sicherheit- ein wichtiger Punkt bem Aufbau der Infrastruktur

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 12.11.2016 07:03

Ich meine hier nicht die elektrische Sicherheit, sondern die gegenüber Kriminalität. Diese Nacht hatte ich einen Vorfall in Meerbusch-Lank Latum, 7,7km von der nächsten Polizeiwache entfernt.
Als Elektroautofahrer befindet man sich nicht unbedingt immer an belebten Plätzen, wenn einen die "Säfte" verlassen wie es mir gestern um 21 Uhr, also Freitag Nacht (also diese Nacht) erging:
Ich erreichte, nachdem ich mich verfahren hatte, nur noch mit Mühe die erste Tankstelle in Lank Latum , 12km von meiner Behausung entfernt. Kein Drama, dachte ich, einen Schukostecker hat jeder, auch die Tankstelle. das erste Mal, dass mir Hilfe strikt verwehrt wurde. Von der Tankstellenbetreiberin gab es keinen Strom und ich durchstreifte rund 1 1/2 Stunden den Ort, um eine geeignete Ladesituation zu finden. Dabei begegnete ich zwei moslemischen und unabhängig von diesen zwei zweifellos deutschen Jugendlichen, die scheinbar nichts als Schabernack im Sinn hatten. Scheinbar, denn es ging unter anderem Glas zu Bruch, Mutproben, dachte ich. Den beiden deutschen begegenete ich mehrfach und sie gingen schließlich mir nach und sprachen mich herausfordernd an, unter anderem mit der Frage, ob ich von der Polizei sei. Die lässt sich in Lank Latum nämlich, wie ich erfuhr, selten sehen, da gibt es wohl zu viel Arbeit.
Nachdem auffallend viele Anwohner eine Hilfeleistung ablehnten, außer einem Gastwirt am anderen Ende der Stadt, bei dem ich mich noch bedanken werde, kehrte ich zurück , im Gefolge, unbemerkt, die beiden Jugendlichen, die in mir wohl ein Opfer witterten und mich mit Fragen bombardierten, auch, um mich abzulenken. Gleich war ein Anwohner zur Stelle, der wohl die Situation richtig einschätzte und mir hifsbereit eine Steckdose zur anbot, wo ich dann schließlich, dauernd gestört von den Jugendlichen, ca 17 bis 18 Jahre, ludt. An der sonst einsamen Stelle hatten sie leichtes Spiel, setzten sich in mein Auto, stahlen, suchten nach Unterlagen mit meiner Adresse und traten mir auch sonst zu nahe. Die Situation kannte ich aus Nepal, wo wir zwei Raubmördern begegneten, die ich zunächst freundlich behandelte, bis es nicht mehr ging:
ich konnte schließlich das in mein linkes Auge gerammte Ghurkamesser herausziehen und den Mörder damit behandeln, der daran starb. Nein solche Situationen sollte man vermeiden.
Der Kampf in Nepal dauerte ca 3/4 Stunden, der gestern die doppelte Zeit. Wobei ich immer möglichst freundlich blieb. Ich weiß nicht, ob das immer richtig ist.

Kurz, ich werde gleich die Dellen begutachten, die mein Auto beim Draufsetzten und Besteigen erlitten hat, die entwendeten Gegenstände zusammenzählen und die Polizei, wenn sie ausgeschlafen hat, kontaktieren, um mich nach weiteren Vorfällen im Ort zu erkundigen. Die beiden Jugendlichen waren da sehr gut unterrichtet, kannten auch den Zeitpunkt des Einbruches in die Tankstelle vor zwei Wochen...

Kurz, einer Frau kann ich ein Elektroauto mit geringer Reichweite und langer Ladezeit nicht mehr empfehlen, da erscheint mir eine bullige SUV-Festung doch angebrachter, und, dass man nach dem möglichst kurzen Laden schnell verschwinden kann. Gasauto doch sinnvoller?

Krefeld und Umgebung sind ausgesprochen elektroautofahrerunfreundlich, aber der Notarztwagen ludt gerade elektrisch mit Schukostecker. Weit und breit kein Notarzt zu sehen. Krankenhauspforte unbesetzt...

So, 7 Uhr, dann werde ich gleich mal am Telefon aktiv. Wie lange schläft eigentlich so die Polizei?
..........Der Vorfall ist jetzt aktenkundig.

Da fällt mir auf...in Düsseldorf erhellen im Schnitt zwei Leuchtstofflampen mit zusammen ca 200 Watt Stromaufnahme die Situation, macht ca 1700kWh für die Beleuchtung. Möglicherweise ist das an vielen Tankstellen mehr, als vertankt wird. Ob wir die Planung der Infrastruktur noch einmal überdenken müssen?

Antworten:

Hallo Bernd
Kann deine Gefühle in dieser Nacht nachvollziehen. Nachts um 2:00Uhr in Dortmund auf dem Rückweg von einem BKK 2h allein in Dortmund an der Dose vom Friseur Petrusch. War aber doch nichts verspannendes. Busse fuhren. Leute stiegen aus. Nichts ungewöhnliches.
Der Name Kirchhörde verpflichtet wohl.
(und mein Anti-Bärenklau-Kurzschwert unterm Sitz hat mich versichert)
Hoffe, dass du deine Sachen wiederkriegst.
woti

von wotan,der ältere - am 12.11.2016 22:53
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