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Elweb Infra
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Erster Beitrag:
vor 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Berlingo-98

Energiequellen-Infrastruktur

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 22.03.2017 21:55

Um jeden Preis wollen die Regierungen die Elektromobilität fördern und schließlich vollständig durchsetzen.
Nachdem ich viel im Koran und den Hadithen gelesen habe, und gewisse Ausleger studiert habe, keine dumme Idee, denn es gibt andere Energiequellen, auch wenn diese zunächst nicht umweltfreundlicher erscheinen als die Verbrennung von flüssigem Öl aus Allahs Landen.

Hier eine Tabelle mit der Kohlendioxydproduktion der verschiedenen Brennstoffe:


Spezifische Kohlendioxidemissionen verschiedener Brennstoffe
Brennstoff Emis­sionen in kgCO2 / kWh Emis­sionen in kgCO2 / GJ
Holz
0,39 109,6
Torf
0,38 106,0
Braunkohle Rheinland
0,41 114,0
Steinkohle
0,34 94,6
Heizöl
0,28 77,4
Diesel
0,27 74,1
Rohöl
0,26 73,3
Kerosin
0,26 71,5
Benzin
0,25 69,3
Raffineriegas
0,24 66,7
Flüssiggas
0,23 63,1
Naturgas
0,20 56,1

Wir erkennen, dass der umweltfreundlichste Brennstoff Naturgas halb so viel CO2 erzeugt wie die schlimme Braunkohle und immerhin gut 2/3 wie Diesel.
Da der Mammutanteil des Stroms weiterhin durch Verbrennung erzeugt werden muss, geht es darum, die Infrastruktur der Energieerzeugung so umzubauen, dass insgesamt weniger CO2 erzeugt wird, als bei der Verbrennung von Erdölprodukten, die heute noch die Kraftfahrzeuge antreiben.
Das ist aber leicht möglich, wenn die Abwärme zum Heizen verwandt wird, in der Zeit, in der Heizbedarf besteht. Zudem haben moderne Kohlekraftwerke einen weit höheren elektrischen Wirkungsgrad, als es die Masse der heutigen Fahrzeuge haben. Erdgas wird weiterhin genutzt werden und vermindert zusätzlich die Kohlendioxyderzeugung um einen überaus hohen Anteil, solange die Quellen noch sprudeln. Kohle wird noch sehr lange reichlich vorhanden sein und dürfte, unter der Voraussetzung, dass diese Energieinfrastruktur durchgesetzt wird, entgegen allen Voraussagen, alle Umweltziele erfüllen.
Bedenken wir, im Sommer, wenn kaum Heizbedarf besteht, wird in unserer Klimazone die Hälfte des Energiebedarfs des Verkehrs aus reiner Solarenergie gespeist werden können, und die Windenergie kommt noch hinzu, wenn sie nicht mehr zur Aluminiumgewinnung verschwendet wird.
Notwendig werden neue Kraftwerke kleiner werden müssen, damit sie die Abwärme in unsere Häuser liefern können, denn Wärme lässt sich, im Gegensatz zu Strom, nicht über große Entfernungen transportieren. Zusammen mit den Batterien unserer Fahrzeuge wird die Energieerzeugung dann vollkommen flexibel sein, Überschüsse fallen nicht mehr an, denn die kleinen Kraftwerke kann man regeln und sekundenschnell abschalten. Hinzu kommt die beliebig schnelle Regelleistung der Lader, die leider immer noch nicht zukunftstauglich sind.

Eine weitere Rechnung:
Die Produktion von Solarzellen bedarf keiner seltenen oder teuren Rohstoffe, sie werden zur Zeit, falls zollfrei, für ca 35 Cent pro Watt Spitzenleistung angeboten. Ein Solardach für 1000 Euro erzeugt bei uns im Schnitt ca 3000kWh Strom im Jahr, die, vorausgesetzt, die Monopolgesetze von 1935 werden vollständig und ersatzlos gestrichen, sämtlich in unseren Elektrofahrzeugen landen. Bei heutigen Strompreisen amortisieren sie sich also schon in einem einzigen Jahr.
Verzichtet die Finanzinfrastruktur auf jede Art von Besteuerung für diesen Strom, ist die Solarstromerzeugung auch bei einem Strompreis von nur 3 Cent profitabel, sprich, wir können uns erlauben, Berghänge, Brachland und alle Dächer mit Solarzellen zu belegen und daraus Wasser zu elektrolytisieren, sprich die verlustreiche Wasserstofftechnik einschließlich Speicher zu realisieren.

Ich kritisiere, dass auf diese Ziele nur halbherzig zugearbeitet wird.
In der Verteilung der elektrischen Energie sehe ich überhaupt keine Probleme, mit Gleichstromtechnik und nicht zuletzt auch großflächiger Induktionsladung (siehe Romprojekt).

Im Übrigen bin ich für eine vollständige Umstellung des Verkehrs auf in Züge verladbare, leichtere und möglichst auch langsamere Fahrzeuge als die SUVs, die uns mit 200km/h begegnen. Da ist noch sehr viel möglich, mit gleichzeitiger Steigerung von Fahrkomfort und vor allem Lebensqualität.

Wer ein Eigenheim besitzt, prüfe, ob er Flächen mit Solarzellen belegen kann. Auf Einspeisewandler sollten wir möglichst verzichten, wenn wir darauf vertrauen, dass die Installation alternativer Gleichstromnetze freigegeben wird. Zentral werden dann MMP-Tracker stehen, die praktisch nichts kosten und alle Solarzellen zugleich anpassen.

Fangen wir an. Zunächst sind ja nur Inselanlagen erlaubt. Die Gesetzgeberinfrastruktur ist nur leider so beschaffen, dass sie uns Selbstversorger bestraft, indem sie uns nur unter unerhörten Auflagen den zusätzlichen Anschluss an das allgemeine Versorgungsnetz erlaubt.

Nicola Tesla hat das alles nicht so gewollt. Er wollte von Anfang an die volle elektrische Infrastruktur, ohne Lobbyismus, gesetzlichen Hürden , frei für jedefrau. Gleich,ob sie Recep, Tayib oder Erdogan heißt.

Antworten:

Das gehört aber nun wirklich nicht auf den Biertisch

Land der freien Möglichkeiten

Da sind noch mehr interessante Artikel in der SZ

Beachtet auch die weiteren links!

Zum Beispiel dieses:

Desertec ist noch nicht am Ende

Von Desertec oder einem entsprechenden Projekt halte ich ja immer noch etwas, auch, wenn Politiker sich eingemischt haben und den Korruptionshimmel verfinstern.
Politiker raus, dann kann es etwas werden. China spielt dabei die entscheidende Rolle und wer gerne Aluminium herstellt, kann sich an dem reichlichst vorhandenen Sahara-Bauxit austoben. China ist für die Waferproduktion zuständig und Siemens übt schon für HGÜ.
Keine Frage, die Zukunft wird elektromobil. Ladestellen-Infrastruktur? Keine Frage, Strom wird dann billig und vor jedem Haus kann man laden, wenn der Stromhandel, nicht nur für die Konzerne, freigegeben wird.

von Bernd Schlueter - am 24.03.2017 09:48

Re: Das gehört aber nun wirklich nicht auf den Biertisch

Zitat
Bernd Schlueter
.... und Siemens übt schon für HGÜ.
Keine Frage, die Zukunft wird elektromobil.


Wie bitte? Ich habe bereits 1975 eine grosse HGÜ Anlage besichtigt, seinerzeit in Cabora-Bassa in Mosambique. Siemens übt also bereits sehr lange. Und hat in der Folge als zeitweise einziger Hersteller die dicken Halbleiter gefertigt dafür. In Pretzfeld, nur rund 3 km von mir weg. Sperrspannung pro Element bis 17 kV, und mit diversen Firmenaufdrucken (Siemens, AEG, ABB und so). Mit anderen Worten: HGÜ ist eine der leichtesten und ältesten Übungen für Siemens. In Pretzfeld allerdings Geschichte, die Fertigung ist ausgelagert, ich glaube nach Ungarn.

Und die Gegenwart ist - zumindest für viele von uns bereits jetzt elektromobil. Die Zukunft wird hoffentlich für alle elektromobil. SIC, so steht es geschrieben, so wird es geschehen. Wenigstens da sind wir uns einig, also arbeiten wir dran. Denn von nix kommt nix.

Gruss, Roland
Reiner Zufall: Sonne aufs Dach. Nutzen, auch für Strom!
Das gehört nun wirklich auf den Biertisch. Solarstrom gekühltes Bier z.B.

von Berlingo-98 - am 24.03.2017 10:26

Solar-Infrastruktur

Ich bitte, folgenden Artikel nicht so negativ zu sehen, wie er vielleicht klingt.
Es geht um die solare Versorgung der gesamten Welt und damit wir nicht unsere gesamte Solarforschung beerdigen müssen, halte ich es für verantwortbar, im bescheidenen Rahmen deutsche Solarzellen so zu subventionieren, dass sie im bisherigen bescheidenen Rahmen mithalten können und vor allem Forschung weiter betreiben. Chinas Solarzellen sollten wir hingegen nicht mehr mit Zöllen belegen, sondern darauf hinwirken, dass auf Teufel komm raus produziert wird.
Zunächst nur zur Schmelzflusselektrolyse zur Aluminiumproduktion an Ort und Stelle in der marokkanischen Sahara aus Bauxit. Wir sollten dabei von Anfang an darauf achten, dass alles entstehende Fluor gebunden wird, damit nicht, wie damals in Köln - Knapsack, die halbe Bevölkerung einer Siedlung durch Lungenkrebs ausgerottet wird. In Neuss - Norff hatten wir ein ähnliches Problem, das nur teilweise gelöst ist.
Marokkaner neigen dazu, unvorsichtig zu sein. Dem sollten wir von Anfang an entgegenwirken.
Bedenken wir auch, die aufgebenden IS-Kämpfer benötigen Arbeitsstellen und können dann endlich wieder Positives für Allah und die Menschheit tun. Arbeitskräfte gibt es jedenfalls genug, daran sollte kein Mangel sein.

China rettet die Menschheit

von Bernd Schlueter - am 24.03.2017 10:37

Der Natur auf der Spur

Auf der Erde ist die Energieerzeugung im Wesentlichen auf organischen Vorgängen aufgebaut, sprich auf Umsetzung sogenannter Kohlenwasserstoffen, die Sonnenlicht direkt in chemische Energie umsetzen. Kohlenwasserstoffe, dazu gehörem auch Aminosäuren und andere hochkomplexe Strukturen,die gelegentlich auch andere Energiequellen anzapfen, so nutzen manche Eisen-Schwefelbakterien den Energiegewinn aus der Oxydation von EisenII-Salzen, auch ohne die Beteiligung von Licht.
Interessant sind für uns die Substanzen, die eine möglichst direkte Umwandlung von Licht in chemische Energie ermöglichen. An der Uni Bochum forscht man so an Proteinen, die unter idealen Bedingungen einen Umsetzungswirkungsgrad von 60 % aufweisen. Da es sich dabei um von Lebewesen verwendbare Substanzen handelt, sind diese in freier Natur nicht beständig, benötigen sehr spezielle Bedingungen, die für eine Massenenergiegewinnung (noch nicht) zugänglich sind. Demgegenüber setzen die besten C4-Pflanzen Sonnenlicht mit einem Wirkungsgrad von nur ca 4% in gespeicherte Wärmeenergie um.
Die Forschung auf diesem Gebiet wird weitergehen, aber es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis man der Fortentwicklung der Natur, die schon Milliarden Jahre läuft, etwas hinterher zu kommen. Zwischen 60% und 4% klafft noch eine erhebliche Lücke, und es sind Verbesserungen zu erwarten. Noch sind Solarzellen, vor allem zur Gewinnung direkter und universell anwendbarer Energie klar im Vorteil, mit dem Nachteil der fehlenden effektiven Energiespeicherung, die bei Brennstoffen aus C3 und C4-Pflanzen in Form von Verbrennungswärme vorhanden ist.
Kernenergie ist bei uns in Ungnade gefallen, obwohl sie nahezu unbegrenzt zur Verfügung stehen würde. Eine Alternative ist die Speicherung von Sonnenwärme in thermischen Solarkraftwerken, die ebenfalls ihren Standort in den Wüsten finden werden, mit begrenzter Speichermöglichkeit und Energietransport über Hochspannungsgleichstromübertragung und Aluminium als Leitermaterial.

Diese nicht auf organischen Materialien angewiesenen Arten der Energiegewinnung unterliegen nicht dem harten Kampf des Fressens und Gefressenwerdens, dem wir alle, einschließlich der zerstörerisch veranlagten Menschheit, ausgeliefert sind. Sie sind allerdings anfällig gegen überall verbreitete kriegerische Zerstörung.

Wir werden uns geschützte Lebensräume schaffen müssen, die wir hoffentlich innerhalb unseren heutigen Organisationsstrukturen suchen werden müssen. Sprich, Infrastruktur statt Flucht vor den Unbilden der Natur und vor allem Menschen mittels Raketen in den extraorbitalen Raum.

Halten wir den Weltuntergang noch ein wenig auf mit der Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur! Dezentrale Netztechnik ist dabei ein sicherer und gangbarer Weg, auch, wenn er weiterhin auf fossile Energiequellen angewiesen sein wird.
Nutzbare Energie ist jedenfalls im Überfluss vorhanden. Leider treten umweltverträgliche Techniken dabei in den Hintergrund, so lange ausbeuterische Gesellschaften dabei Profit machen können und an Macht gewinnen. Extensive Energienutzung, damit muss endlich Schluss sein Und Aluminiumgewinnung aus Solar- und Windstrom, damit muss endlich Schluss sein. Wir Grüne hatten dagegen einmal erfolgreich demonstriert, das ist aber selbst in den Reihen der Grünen in Vergessenheit geraten und auch Nachtstromverschwendung gibt es weiterhin.

von Bernd Schlueter - am 06.04.2017 11:45

Lade-Infrastruktur

Es dürfte jedem klar sein, dass unsere Elektroautos in Zukunft weit mehr Speichervermögen haben werden, als ein Vielpersonenhaushalt an einem Tag verbraucht.
Unsere Autos stehen weit mehr als 90% der Zeit tatenlos herum und könnten beim Parken, am Kaufhaus, zu Hause und an der Arbeitsstelle fast ununterbrochen angeschlossen sein und das dezentrale Netz mit weit mehr Speichervolumen versorgen als erforderlich. Die Ladeinfrastrukur wird nicht nur die Energieinfrastruktur und Energiequellen auf Dauer zur Verfügung stellen.
Bisher sehe ich noch keinerlei Aktivität, damit dieses Ziel erreicht wird. Im Gegenteil, gerade die unerschöpfliche Solar- und Windenergie wird der Verschwendung in Aluminiumwerken freigegeben und Niemand beschwert sich mehr. Frau Niemand, das ist verantwortungslos.

von Bernd Schlueter - am 06.04.2017 12:24
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