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Elweb Infra
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3
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB

HGÜ-Kurzkupplung

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 04.07.2017 15:05

So heißt heute das Zauberwort, will man Netze unterschiedlicher Phasenlage oder auch Frequenz miteinander verbinden.
Jede Zwischengleichspannung stellt solch ein Kurzkupplung da und es ist ein Unsinn sondermaßen, mit Gewalt überall ein 50Hz-Drehstromnetz an den angeschlossenen Enden aufzubauen.
Wir erinnern uns an die häufigen Netzausfälle der Vergangenheit, die sollten längst, im Zeitalter der Halbleitertechnik, Geschichte sein. Nein, heute transformiert man nicht mehr mit 50 Hz-Transformatoren. Eisen ist zwar billig, aber alleine schon die Menge des enthaltenen Kupfers rechtfertigt den Bau nicht mehr.
Praktisch alle Geräte benötigen heute Gleichstrom, der erst aus dem Drehstrom gewonnen werden muss, um dann mit einer ganz ungleich höheren Frequenz in beliebige andere Spannungsformen umgewandelt werden muss.

Ein solches Netz, ohne die üblicherweise hohe Spannung aufzubauen, bietet sich in der Waldmühle an der sämtliche verfügbaren Energiequellen problemlos in eine einziges Zweidrahtnetz eingespeist werden könnten und ebenso wieder entnommen.

Es würde das erste europäische Gleichstromnetz mit Kurzkopplung. Besonders vorteilhaft wäre, dass das Mühlrad, je nach Energieanfall durch den Fluss, beliebig in seiner Drehzahl variiert werden könnte. In der Schweiz werden bereits viele Mühlräder mit variabler Frequenz betrieben. In der Waldmühle ist es, wegen des stark schwankenden Energieeintrags und der -entnahme, ohnehin erforderlich, die Geräte mit wechselnder Frequenz zu betreiben, dabei wird eh die Gleichzwischenspannung benutzt. Besonders vorzuheben ist, dass durch die HGÜ-Kurzkopplung die Stromkreise komplett galvanisch getrennt werden, sodass jeder Stromkreis mit einer potentialfreien Fehlerstromschutzschaltung versehen werden kann, die auch schon bei 1µA Fehlerstrom auslösen kann.

Ein Nachteil ist es, dass teilweise auf mechanische Ausschalter verzichtet werden muss, und elektronisch ausgeschaltet werden muss, wie heute schon bei allen Computern, Schaltnetzteilen und bei den meisten Küchengeräten üblich.

Wir erinnern uns auch an die früher üblichen Drehschaltern mit Springfedereffekt und Keramik, die Lichtbögen verlöschen ließen...

Zum Autoladen an der Waldmühle würden simple Abwärtswandler genügen, gleich, bei welcher Spannung. Phasensprünge gibt es dann durch rückgespeisten Strom nicht mehr.

Das gleiche Konzept bietet sich für die Versorgung von Elektrotankstellen an.

Die Deutsche Bahn bietet bereits Teile ihres Netzes für andere Nutzer an , die Zeiten sind vorbei, da schwere 16 2/3 Hz-Transformatoren den früher notwendigen Balast für die Antriebsräder bieten müssen. Ich denke, da muss man nur leicht anstoßen, um ein Gleichstromnetz einzuführen, an das sich beliebige Netze, gleich mit welcher Frequenz, also auch 400 Hz und 800Hz-Industrienetze.

Andererseits, gegen jede technische Neuerung wird heute demonstriert. Um den sozialen Frieden zu wahren, ist es vielleicht ratsamer, bei der Verbrennertechnik zu bleiben und keinen Umstieg auf Elektroautos vorzuschreiben...Hier in Osterath wurde bereits gegen HGÜ demonstriert.

Antworten:

Zitat
Bernd Schlueter
So heißt heute das Zauberwort, will man Netze unterschiedlicher Phasenlage oder auch Frequenz miteinander verbinden.
Jede Zwischengleichspannung stellt solch ein Kurzkupplung da und es ist ein Unsinn sondermaßen, mit Gewalt überall
ein 50Hz-Drehstromnetz an den angeschlossenen Enden aufzubauen.


HGÜ-Kurzkupplung

Bernd Du lernst es nie, jetzt wo genug Ehe für Alle da und Bald auch Strom
( nach den Theorien der PV-Speicher aus Berlin und Umweltministerin 21 mal
soviel Solarstrom wie Heut ) verwendet man Deutsche Wort nur zum Umdeuten,
also das Wort Familie ist in Zukunft wie Ulrich Roski meinte auch im oder mit dem
Eimer [www.youtube.com] ein Deutscheswort fast in dem Sinn
des Selbigen verwenden, Übertragung kling so Fern ( wie damals als Lied entstand,
die Ehe für Alle ) was Du eigentlich meinst ist sowas ein

DC-RSB verständlich Ausgesprochen Renewable Storage Backbone

so jetzt Wedelt mein Hund mit dem Schwanz weil mit seinen naiven aber umtriedigen 4 Monaten hat er was von Knochen gehört und ich muß aufpaßen das er nicht alternativ ein Gleichstromkabel :rolleyes:

Des ist wie in Berlinereckkneipen da fängt des Rundgehjen auch ganz langsam an


Bildquelle: [www.industr.com] und war von Herbst 2015

[www.accusol.de]

Des verlinkte GleichstromHalsgradstück kannst auf Seite ähhh Page 15 sehen und dann als Step 2 wenn nicht so mancher jetzt schon gestolpert, kannst dann
in dem Link sehen eben als Halsgrad mit Sättigungsbeilage
[www.google.de]
aber Erschrick nicht :eek: des ist noch von 2014 und in der Sprache der Pferdeknechte wie der Alte Fritz meinte
Folie 23 aber wenn Du genau hinschaust hat einen alten Tesla Hinterausgang also AC :rp:

von Manfred aus ObB - am 04.07.2017 19:36
Unerhört, da dachte ich, das wäre alleine meine Idee. Dabei hat der Manfred das auf besseres denglisch genannte RSB schon vor Jahren ausgegraben und war nicht nur bei den Tagungen anwesend, sondern ist, soweit ich es mitbekommen habe, selbst Vortragender. Es wird Zeit, dass der Michael (Sharpals) auch mal einen Blick auf Deine Anlage wirkt, falls ihn Dein neuer 4 Monate alter Begleiter ihn nicht beißt. Die Waldmühle hat er jedenfalls prima ans Laufen gebracht, mit einer völlig dezentralen Regelung, die nacheinander die Verbraucher, je nach Energieeintrag, abschaltet. Ja, das geht dort sogar ganz ohne zentrales Energiemanagementsystem, weil ich erkannt hatte, dass die Frequenz ganz unabhängig von allen anderen Störeinflüssen ist und dank der Trägheit des Mühlrades einfach keine eigene Trägheit oder Hysterese haben darf, damit es nicht zu Schwingungen kommt. Mit Michael hatte ich deshalb einige Reibereien, weil ich partout wollte, dass die Messung in jeder Halbperiode beendet war. Ist sie jetzt quasi und läuft. Ihr könnte es ja beim Treffen an Ort und Stelle bewundern. Noch läuft alles, wie ich gerade noch gehört habe. Wer in der Entwicklung tätig ist, wie Manfred oder Michael, weiß, dass man immer wieder fremde (vor allem aus China) und eigene Fehler entdeckt, und ein längerer Testlauf nötig ist, um die schlimmsten Fehler auszumerzen.
Also, genau, wie auf dem Bild oben, stelle ich mir meine Idee vor, die zu meinem Erschrecken schon andere hatten, dazu aus dem Hause Siemens, in dessen Bereich Roland, damals noch ohne Berlingo, tätig war.
Michael aus Düsseldorf hat meine Ideen exakt in die Tat umgesetzt, mit dem Batteriemesssystem und der Waldmühlensteuerung. Das Ganze in Pascal bzw. Delphi.

Es werden dringend noch Mitstreiter gesucht und die ersten haben sich schon eingefunden, wie Lars (Laase), der viel fleißiger als ich mithilft. Ich bin zur Zeit wieder mit vielen anderen Baustellen beschäftigt, unter anderem mit meiner Wade, die zum Treffen hoffentlich wieder funktioniert. Das Matterhorn, das dieses Jahr auf dem Programm stand, muss jedenfalls noch warten und ich hoffe, dass es nächstes Jahr noch steht. Norbert passt derweilen auf, dass es nicht abhanden kommt. Mein Beinheiler gibt sich, was meine Seite betrifft, jedenfalls alle Mühe, war selbst oft auf dem Matterhorn, nein, überhaupt nicht elektrisch, und hat mir obendrein den Großglockner ans Herz gelegt. Das ist dann jeweils mit einem Waldmühlenbesuch verbunden, wo man vielleicht auch einmal eine Tagung zur alternativen Energie ins Auge fassen könnte. Eine Alternative zum Elweb-Forum ist bereits ins Auge gefasst. Nicht jeder ist hier schließlich an Entwicklungsgeschwafel interessiert.

Ehe ich da noch lange an der Anpassung der beiden Ladegeräte für die beiden Peugeots herumbastle, denke ich darüber nach, an der Waldmühle gleich mein kleines Rom zu installieren und dann erst die Verbindung zur europäischen Verwaltung in Rom zu suchen.
Wozu die Induktionsspulen im Ladegerät? Die eignen sich bestens dazu, die Energie berührungslos zu übertragen. Wozu hat man schließlich Hochfrequenztechnik studiert? Ich hoffe, die früher zahlreichen Funkamateure im Elweb sind bis dahin noch nicht ganz ausgestorben?
Auch in Bochum finden sich inzwischen immer mehr Mitstreiter ein. Leute aus der Industrie fördern dort das Projekt "Das Labor".

Zusammen könnten wir Einiges auf die Beine stellen mit den Stützpunkten Bochum, Waldmühle, Oberbayern , vielleicht tut Norbert außer Josef Brusa noch etwas in der Schweiz auf und dann elektrifizieren wir schließlich ganz Rom.

Wer beschreibt dem Norbert , wie man vom Süden aus am besten nach Rußheim (Dettenheim) kommt? Karlsruhe sollte man jedenfalls völlig umfahren. Infrastrukturmäßig ist Rußheim in der Pampa, andererseits für uns der Nabel der Welt. Da die Tiere uns Menschen mögen, sollte wir dort auch ein gewisses Maß an Tierliebe mitbringen.

von Bernd Schlueter - am 05.07.2017 03:41
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