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Elweb Infra
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vor 4 Monaten, 3 Wochen
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vor 1 Monat, 2 Wochen
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thegray, Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Emil, wchriss, Bee, R.M, Ralf Wagner, Richard, Berlingo-98

Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Startbeitrag von Bee am 27.07.2017 11:00

Bericht in goingelectric

.. na dann ein Prosit auf den sauberen Deutschen Diesel! Typisch sesselfurzende Wichtigtuer-Beamten.

Antworten:

Das mußte irgendwann mal kommen die Drehstromkiste ist
eigentlich gedacht gewesen als Liste die nur an Drehstromkistenbeteiligte
verschickt und diese dann auch nicht unter Androhung von Folter
Dritten nicht zugänglich machen und nicht als Pour le Mérite Ersatz in der
Signatur eines jeden Forumsbeitrag.

Aber nein wenn man dezent was Andeutet :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 27.07.2017 11:54
So sollte jetzt wohl in jeder DSK künftig drin stehen: "Kostenloser Autostrom, Spenden willkommen". Dann sollte es doch für den Moment erst einmal wieder gut sein.

von Richard - am 27.07.2017 13:54
Hallo

Ist doch ganz einfach, die DSK ist keine Ladestation nach der Ladesäulenverordnung, damit ist das Ganze erledigt..

Gruß

Roman

von R.M - am 27.07.2017 21:57
Die Eichämter interessiert nicht ob das eine Ladestation nach der Ladesäulenverordnung ist oder nicht. Die interessiert der Verkauf von Strom und der muss korrekt abgerechnet werden. Da aber viele DSK´s noch nicht mal einen Zähler haben, geschweige einen geeichten, ist eine abrechnung ohnehin nicht möglich. Daher wird der Strom an einer DSK ja auch nicht verkauft sondern verschenkt !
Wenn dann jemand eine Spende in die "Kaffekasse" macht ist das was anderes. :rolleyes:
Gruß
Christian

von wchriss - am 28.07.2017 06:56
Hallo

Laut dem Dokument aber schon.

Gruß

Roman

von R.M - am 28.07.2017 21:43
Da fängt es nämlich auch schon an das eine Zählvorrichtung installiert sein kann - (man könnte soweit gehen zu fragen ob ein Zählerplatz vorgesehen.....) die Ämterlegen doch gerne nach Gustro aus !

Und alleine das der Beamte, selbst nach einem telefonischen Gespräch - freundlich und Hilfsbereit der Auffassung war das DOCH

Zeigt schon in welche Richtung es geht.

Des weiteren kann es auch sein das man eine DSK hat die einen Typ2 - hat so könnte man eine erweiterte Herleitung finden.

Und das das ganze auf einem Privaten Grundstück steht spielt auch eine untergeordnete Rolle.

z. B. Wenn man ein Fahrzeug hat bei dem der TÜV angelaufen ist - es steht auf einem Privat Grundstück. Kann eine Kontrolle trotzdem ein teures Ticket ausstellen - es reicht z.B. aus daß das Kennzeichen vom öffentlichen Grund aus zu sehen ist und wenn man erkennen kann das der TÜV abgelaufen ist - hat der der der Anzeigt einen Grund anzuzeigen. (selbet wenn man ein Adlerauge wegen der Entfernung braucht)

Weiter - Dazu Zitat LSV:
"Ladepunkte sind öffentlich, wenn sich der dazugehörige Parkplatz entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privaten Grund befindet ...."

Weiter Zitat: "....von einem unbe­s‍timmten Personenkreis befahren werden kann."

Kommentar : Das trifft soweit sogar auf DSK zu .


Das ganze ist sogar so umfassend das es folgend sogar wieder eingeschränkt wird - werden mußte.

ABER TROTZ DESSEN BLEIBT ES BEIM DEM FORMULIERUNG LADEPUNKT

"Den Erläuterungen zur LSV nach sind Ladepunkte, die sich „auf privaten Carports oder privaten Garageneinfahrten befinden“, grundsätzlich keine öffentlichen Ladepunkte im Sinne dieser Verordnung (B. Besonderer Teil: Zu Nummer 9)."

von thegray - am 28.07.2017 22:18

Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

[www.bundesrat.de]

Zu Nummer 9:
definiert den Begriff „öffentlich zugänglicher Ladepunkt“ ... im Sinne Zugänglichkeit... Ladeepunkt ....befindet.

Nutzungsbezogene Aspekte, sind für die Begriffsdefinition ohne Bedeutung....
öffentlichen Straßenraum oder auf privatem Grund – von einem unbestimmten oder
nach allgemeinen Kriterien bestimmbaren Personenkreis befahren werden
kann (zumBeispiel Geschäftshaus- oder Kundenparkplätze).

Eine etwaige Notwendigkeit des vorherigen Erwerbs einer Zutrittsberechtigung schließt
die öffentliche Zugänglichkeit eines Ladepunktes nicht aus.......Nutzung und Bezahlung wählt oder anderweitige Maßnahmen ergreift, die ausschließlich oder überwiegend dazu bestimmt sind, anderen Fahrern von Elektromobilen den Zugang zum Ladepunkt zu verwehren.

Wird der Zugang dagegen nur einer von vorneherein bestimmten oder bestimmbaren
Personengruppe eingeräumt, liegt kein öffentlich zugänglicher Ladepunkt im Sinne dieser Verordnung vor. Ladepunkte, die sich auf privaten Carports oder privaten
Garageneinfahrten befinden sind somit grundsätzlich keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Sinne dieser Verordnung.



UND das ist ERGO die Sache wo es Scheitern kann die "vornherein bestimmten oder bestimmbaren Personengruppe eingeräumt" könnte schon Wegfallen wenn man eine öffentliche Liste hat wo der Ladepunkt aufgeführt ist - Schloss hin oder her.
Und zudem noch der Zugang ohne Schloss zur Stellfläche möglich -
Schlimmer wenn bei einer unangemeldeten Prüfung dann auch noch das "Schloss" der DSK nicht funktioniert.

von thegray - am 28.07.2017 23:33
Ihr solltet Verständnis für die Eichämter haben. Es ist ein Kampf um Leben und Tod für die Verbrennerindustrie. Dann greift mancher auch schon mal zu unfairen Mitteln. Statt sich um die Eichung der Abgasmessgeräte ihrer Freunde vom anderen Stern zu kümmern, behindern sie den Transport unserer Elektrizität über Grundstücksgrenzen auch auf diese Weise. Unfassbar, wozu manche Staaten und ihre Diener fähig sind.

Ihr könnt Euch schon denken, welch perfider Plan dahinter steckt? Strom darf demnächst nur noch von geeichten Messstellen bezogen werden, damit die Entrichtung der1000%igen Umlage und Steuer auf alternativen Strom schärfstens kontrolliert werden kann. Wenn ich da nur an den Schwarzhandel mit Solarstrom denke...

Wäre ja noch schöner, wenn demnächst jeder unsere Sonne unversteuert anzapfen könnte...
Steckdosen sollten ehe verboten werden.

von Bernd Schlueter - am 29.07.2017 05:54
Auch wenn ich - nun mein Urteil habe ich ja schon gelegentlich Kund getan.

In diesem Fall - das ähnlich sehe, was Protektionismus angeht zumindest.
Wird noch so mancher Amtschimmel durch die Ladeboxen getrieben werden.

Und wenn ich mir das Unterschriftergebnis bei Petition vor ein paar Wochen anschaue für die Privaten Ladestelle - Schlechter Zeitpunkt; Schlechte Werbung; kein Medienarbeit
~1000 von 50.000 Notwendigen.
Dann schmarnt mir auch für die Zukunft nichts gutes wenn die immer mehr unser Interesse Beschneiden - sich aber keine STIMME sammelt die sich ob deren Ungemach, erheben mag.

von thegray - am 29.07.2017 06:17

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Zitat
thegray

Wird der Zugang dagegen nur einer von vorneherein bestimmten oder bestimmbaren
Personengruppe eingeräumt, liegt kein öffentlich zugänglicher Ladepunkt im Sinne dieser Verordnung vor. Ladepunkte, die sich auf privaten Carports oder privaten
Garageneinfahrten befinden sind somit grundsätzlich keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Sinne dieser Verordnung.[/i]

UND das ist ERGO die Sache wo es Scheitern kann die "vornherein bestimmten oder bestimmbaren Personengruppe eingeräumt" könnte schon Wegfallen wenn man eine öffentliche Liste hat wo der Ladepunkt aufgeführt ist - Schloss hin oder her.
Und zudem noch der Zugang ohne Schloss zur Stellfläche möglich -
Schlimmer wenn bei einer unangemeldeten Prüfung dann auch noch das "Schloss" der DSK nicht funktioniert.


Das sehe ich nicht so,
das Drehstromnetz ist nicht öffentlich, sondern nur einer bestimmten Personengruppe zugänglich!
Wenn jedoch eine einzelne Person, seinen Ladehalt in einem öffentlichen Verzeichniss wie z.B. im Lemnet einträgt, sieht das wieder anders aus. Betrifft dann aber nur den angegebenen Ladehalt und nicht das ganze DSN.
Gruß
Christian

von wchriss - am 29.07.2017 07:50

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Zitat
wchriss

Wenn jedoch eine einzelne Person, seinen Ladehalt in einem öffentlichen Verzeichniss wie z.B. im Lemnet einträgt,
sieht das wieder anders aus. Betrifft dann aber nur den angegebenen Ladehalt und nicht das ganze DSN.



Dem fromme Wunsch kann ich mich nur abschließen, allein mir fehlt in dieser Sache der Glaube :-(

von Manfred aus ObB - am 29.07.2017 10:08
Es ist doch völlig klar: es geht um das Eintreiben von Steuern. Die Geldquelle, die sich mit der Stromsteuer aufgetan hat, stellt alles in den Schatten, was es je an Ausplünderung der Bürger gegeben hat.
Nach Aussage der Energieerzeuger ist die kWh Strom , die wir Bürger erzeugen, weniger als 3 Cent wert, wird aber mit einem Aufschlag aus verschiedenen Steuern und Umlagen von sage und schreibe 1000% versehen, wenn wir sie weiter verkaufen wollen.
Für dieses Eldorado der staatlichen Goldsucher werden wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt, die zur Verfügung stehen. Sogar das Eichamt erstellt eine Liste von Adressen, bei denen man zukünftig Steuern abkassieren kann. An jeder Steckdose steht demnächst ein Finanzbeamter, der auf geeichte Messeinrichtungen zurückgreifen kann. Nein, die Dosen sind nicht eichfähig. Das ist Ablenkungsmaneuver.

von Bernd Schlueter - am 29.07.2017 15:04

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Zitat
wchriss
Zitat
thegray

Wird der Zugang dagegen nur einer von vorneherein bestimmten oder bestimmbaren
Personengruppe eingeräumt, liegt kein öffentlich zugänglicher Ladepunkt im Sinne dieser Verordnung vor. Ladepunkte, die sich auf privaten Carports oder privaten
Garageneinfahrten befinden sind somit grundsätzlich keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Sinne dieser Verordnung.[/i]

UND das ist ERGO die Sache wo es Scheitern kann die "vornherein bestimmten oder bestimmbaren Personengruppe eingeräumt" könnte schon Wegfallen wenn man eine öffentliche Liste hat wo der Ladepunkt aufgeführt ist - Schloss hin oder her.
Und zudem noch der Zugang ohne Schloss zur Stellfläche möglich -
Schlimmer wenn bei einer unangemeldeten Prüfung dann auch noch das "Schloss" der DSK nicht funktioniert.


Das sehe ich nicht so,
das Drehstromnetz ist nicht öffentlich, sondern nur einer bestimmten Personengruppe zugänglich!
Wenn jedoch eine einzelne Person, seinen Ladehalt in einem öffentlichen Verzeichniss wie z.B. im Lemnet einträgt, sieht das wieder anders aus. Betrifft dann aber nur den angegebenen Ladehalt und nicht das ganze DSN.
Gruß
Christian


Richtig - und einmal auf die Fährte gebracht kann der sonst lame und d.... öhm einfältige Amtsschimmel..... auf einmal sehr Arbeitsam werden.

So von wegen da gibt es ein "Dorf" mit unbeugsamen Galliern.
Besser ist es solch Maultiertrieben gleich aus einer Intressensvertretung gestützt, grundlegend das Wasser aus der Tränke zu nehmen.

von thegray - am 29.07.2017 15:16
Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.

Auf der einen Seite beschweren sich viele Elektroautofahrer darüber dass an Ladepunkten Wegelagerei mit nicht klar erkennbaren Preisen und fragwürdiger Abrechnungstechnik betrieben wird.

Wenn dann die in unserem Staat dafür zuständige Behörde endlich tätig wird, in dem sie eine systematische Erfassung aller Lademöglichkeiten betreibt, dann ist das auch wieder nicht recht.

Was denn nun?

Die Eichämter sind im Prinzip eine Verbraucherschutzbehörde. Ohne sie würden die Verbraucher laufend von den Verkäufern von Waren über den Tisch gezogen.
Und hier mit beleidigenden Begriffen wie "einfältig" und "Maultiertreiber" um sich schmeißt disqualifiziert selbst, und schneidet sich letztendlich ins eigene Fleisch. :rolleyes:

von Emil - am 30.07.2017 06:51
Zitat
Emil


Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.



Weil Du wie das Eichamt den Begriff Ladehalt als gewerblich auslegst und nicht als
Eautofahrer Hilfseinrichtung auf Gegenseitigkeit.

Diese Hilfseinrichtung für Eautofahrer als Staat und Akademische Kreise Pennten zu
diesen Thema ( ohne Fördergelder kein erwachen aus dem Komma ) hatte bekannte Regeln und
eigentlich hätte Jeder der Mitmacht diese akzeptieren sollen und eine von diesen war
Psst wie bei einer Destille zur Zeit der Prohibition in der USA zur Zeit von Al Capone

Also wer die Drehstromkiste Nutzen möchte macht mit und Akzeptiert das oder macht
nicht Mit, also kein Nullachtfuchzehn Verbraucher.

Es ist heute Pflicht geeichte Zähler einzusetzen, was sollte zwei Erwachsene Menschen
hindern mit normalen Verstand untereinander einen gebrachten alten ( zuverläßiger als ein T34 )
Zähler aus den Baumarkt zu verwenden, jeder Eautofahrer weiß in der Regel wieviel
sein Auto in einer gewissen Zeit Lädt und wenn die Menge paßt, spendet Er Bargeld
um den Ladepunkt zu erhalten, warum zum Teufel Mischt sich da das Eichamt ein :mad:

Weil einige mit der Drehstromkiste protzen wollen :rolleyes:
Die Gründer der Drehstromkoste haben sich beim Aufstellen der Regeln was gedacht,
wie die Verfasser des Grundgesetzes, Leider meinen Einige sie könnten das Besser,
was Rauskommt sieht man ( die Schreien dann am Lautersten ) oder wird man sehen,
dann ist aber meist der Schaden schon eingetreten :-(

von Manfred aus ObB - am 30.07.2017 07:54

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Zitat
thegray
[www.bundesrat.de]

[...] Und zudem noch der Zugang ohne Schloss zur Stellfläche möglich


Richtig, und nur darauf kommt es laut dem derzeit gütligen Gesetz an.

Die Ladesäulenverordnung (LSV)-Version von 2015 die du verlinkst, wurde so leider nie verabschiedet. Im Gesetz von Februar 2016 wurde gerade Punkt 9, auf den sich die "Erläuterungen" bezogen haben, gändert. Daher dürften sämtliche frühere "Erläuterungen" zu diesem Punkt hinfällig sein.

Es bleibt einzig das, was im Gesetz steht:

§2 Abs. 9,
"ist ein Ladepunkt öffentlich zugänglich, wenn er sich entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privatem Grund befindet, sofern der zum Ladepunkt gehörende Parkplatz von einem unbestimmten oder nur nach allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis tatsächlich befahren werden kann."

Daher würden auch Steckdosen (> 3,7 kW *) an Carport & privaten Garageneinfahrten zu den "öffentlich zugänglichen Ladepunkten" gehören, wenn der Carport bzw. die private Garageneinfahrte nicht mit einer Kette o.ä. gesichert ist. Nur bei letzterem gibt es einen nicht nach "allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis": Besitzer der Schlüssel für die Kette, so dass der "öffentlich zugänglich" im Sinne der LSV nicht gilt.

So ein Gesetz ist so lange gültig und kann angewendet werden, bis jemand dagegen erfolgreich klagt.

*) Mit den zuletzt beschlossenen Änderungen der Ladesäulenverordnung (neues Gesetz seit 13.6.2017) ergibt sich nur eine einzige Ausnahme:

"Ladepunkte mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 Kilowatt sind von den Anforderungen der §§ 3 bis 6 ausgenommen."

Solche Ladepunkte sind dann, selbst wenn sie "öffentlich" sind, nicht "öffentlich zugänglich" im Sinne der LSV, wesewegen die dort gemachten Vorgaben (z.B. Pflicht für Typ 2-Standard, Anbieten des Ad-Hoc-Ladens für Jedermann) nicht gelten.

von Bee - am 30.07.2017 07:54

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Zitat
Bee


§2 Abs. 9,
"ist ein Ladepunkt öffentlich zugänglich, wenn er sich entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privatem Grund befindet, sofern der zum Ladepunkt gehörende Parkplatz von einem unbestimmten oder nur nach allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis tatsächlich befahren werden kann."

Daher würden auch Steckdosen (> 3,7 kW *) an Carport & privaten Garageneinfahrten zu den "öffentlich zugänglichen Ladepunkten" gehören, wenn der Carport bzw. die private Garageneinfahrte nicht mit einer Kette o.ä. gesichert ist. Nur bei letzterem gibt es einen nicht nach "allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis": Besitzer der Schlüssel für die Kette, so dass der "öffentlich zugänglich" im Sinne der LSV nicht gilt.



Genau da könnte in Problem sein * bestimmter Personenkreis * den je nach juristischer
Definition sind dem angeblichen Rechtsstaat ( da ändern wir halt den Inhalt des Wortes )
da sehr viele Entfaltungsmöglichkeiten gegeben.

Es ist eine Unverschämtheit neu Raubrittergesetze zu erlassen ( eintreiben von Abgaben,
wie einst beim Sheriff von Notinghäm und an Wald Robin ) um angeblich Verbraucher zu Schützen,
wenn 2 oder mehr Erwachsene unter sich was Vereinbaren um Kosten zu Sparen
weil der Sache geistig mächtig, so ist es nicht die Aufgabe des Staates zu Sagen
wenn aber einer davon ein Trottel dann wird der dann eventuell über den Tisch gezogen.

Es wäre dann eher die Aufgabe des Staates, Notfalls vor Gericht zu Prüfen ist der
eine überhaupt geschäftsfähig und der Andre redlich oder ein notorischer Betrüger :eek:

Nur die Zeiten sind lang Ad Acta gelegt :-(

von Manfred aus ObB - am 30.07.2017 08:25

Re: Edit Re: Eichämter "filzen" CEE-Dosen von Privatleuten

Tja ändert aber für viele die kein Gartentor haben; keine Kette oder nach geltender örtlicher Bauordnung bzw. auch Erbaurecht - auf der Zuwegung so etwas - auf ihren Grund dort nicht machen dürfen.

Oder durch die gegeben Örtlichkeiten eben der Parkplatz direkt an Fußweg liegt und ...und und ....

Und 3,6KW ist ja nicht DSK.

Nun stellt sowas aber immer noch ein Damoklesschwert dar - weil vieles erstmal "Ansichtssache"

von thegray - am 30.07.2017 09:26
Emil - ich denke nach all dem was ich in meinem Hinterkopf habe, bitte nicht Falsch verstehen.

Klagt du mit deiner Kritik - auf hohem LebenNiveau - das Falsche.
Es geht hier nicht um die Kritik an den Kommerziellen die auch genau darauf ausgerichtet und zudem mit Geldsegen und Steuerabschreibungen vom Steuerzahler Querfinanziert wird.

ES geht um die Kleinen Privaten die ohne Abschreibungsmöglichkeiten Investieren und sehen müßen wie und wo sie bleiben.

Und es geht darum das man die mit entsprechenden Regelungen so mit einbezieht das deren freies Handel und Wirtschaften so eingeschränkt werden kann das - entsprechende Ladehalte - nicht zu halten sein werden.

Das sowas nicht in deinem Blickfeld liegt, sieht man an der Äußerung und wundert mich auch garnicht - so sehr recht du für dich selbst und dein Arbeits- oder besser mittlerweile eher Lebensumfeld haben solltest haben solltest.

von thegray - am 30.07.2017 09:39

Pauschalsteuer

Diese vielen Steckdosen zu erfassen, wäre den Aufwand nicht wert, den dies kosten würde und die Finanzbeamten würden uns ein Mehrfaches der Einnahmen kosten.

Deshalb habe ich ja eine Lösung gefunden, wie man einerseits freie Ladesäulen schafft, gleichzeitig das Elektroautofahren überaus attraktiv macht und die Steuerungerechtigkeit in Maßen hält: 300 Watt kann jeder ganzjährig und gratis während des Parkens auf allen Straßen ganzjährig gratis laden. Diese Möglichkeit wird mit einem Pauschalanteil der Elektroauto-Kraftfahrzeugsteuer abgegolten, wie auch die Parkplätze auf den Straßen teiweise durch die KFZ-Steuer finanziert werden.
Da es dann keine Doppelbesteuerung gibt und auch auf die Umlage verzichtet wird, entsteht dem Staat dadurch ein Schaden von 2,5 Cent mal maximal ca 2000h mal 0,3 kW im Werte von 6000Cent oder 60 Euro jährlich, wenn jemand das freie Kontingent voll nutzt. Die Leistungsbegrenzung kann man induktionsanlagenseitig einbauen und auch noch niedriger legen.
Insgesamt ergäbe sich ein Riesengewinn für die Volkswirtschaft, es gäbe nur zufriedene Elektroautofahrer und ein Amtsschimmel, der das Wiehern verlernt hat. Elegant kann man die Bezahlung auch durch den Kauf einer Vignette abgelten.

von Bernd Schlueter - am 13.10.2017 14:41
Eine ganz andere Überlegung: An einer Schukosteckdose gibt es wenig zu "eichen". Wird sie jedoch an einer Buche montiert, könnte es allerdings sinnvoll erscheinen, diese zu buchen.
Als "Buchungsamt" hat man möglicherweise das "Eichamt" missbraucht, weil dessen Beamten den lieben langenTag nichts anderes zu tun haben, als der Wachtweister an der Ecke, lediglich den Amtsschemel zu hüten.
Kurz, da waren noch freie Kapazitäten und Beamte dürfen kurzfristig mit anderen Aufgaben betraut werden, die normalerweise nicht ihrem Aufgabengebiet entsprechen.

Eine statistische Erfassung privater Steckdosen ist natürlich sehr sinnvoll und dürfte auch besonders uns interessieren. Nicht zuletzt ich habe auf die Bedeutung privater Steckdosen aufmerksam gemacht.

Also, wenn das Amtspferd wiehert,muss man nicht gleich hinterhältige Absichten unterstellen, wie das Melken bisher ungemolkener Kühe.

von Bernd Schlueter - am 15.10.2017 02:14
Zitat
Bernd Schlueter
Eine ganz andere Überlegung: An einer Schukosteckdose gibt es wenig zu "eichen". Wird sie jedoch an einer Buche montiert, könnte es allerdings sinnvoll erscheinen, diese zu buchen.
.... das Melken bisher ungemolkener Kühe.


Dann melk doch mal die Straßenlaternen. "Laternenparker" plus laden. Gezeigt von Ubitricity. Ein paar sind in Berlin verwirklicht, doch die Hemmnisse sind jetzt dort hoch. Man probiert das System jetzt lieber in Städten, in denen man willkommen ist. Auch im Ausland. Wird sich wohl langsam durchsetzen, wenn überhaupt.
Aber bei 300 Watt pro Steckdose (pro Laterne) bräuchte man nur eine 16A Sicherung bzw. ein 2,5qmm Kabel für 12 Laternenmasten. Nix "Eiche(n)" (der Zähler) oder "Buchen" (der Steckdosen), sondern es geht Dir - sozusagen - ein Licht auf. Über Nacht geladen. Dauerladen mit kleinen Leitungen - pardon Leistungen. Na ja, kommt aufs selbe raus. Für mich bzw. meine E-Autos wären 300 Watt zu wenig, weil die Ladegeräte das nicht können, aber immerhin für E-Bikes würds auch heute schon gehen, da passen die Ladegeräte.



Und abrechnen auch wie von ubitricity vorgeschlagen: Zähler im Ladekabel. Geniale Lösung. Nix Eiche und Amt, geht alles über Deinen normalen Stromversorger.

Ach so, dann gibt es ja noch die Lösung mit der freien Energie. 300 Watt konstant und ohne weitere Abrechnung immer wieder in den Akku. Unterwegs und weltweit. Ja ja, so hat es angefangen bereits 1985 und ist vielfach verwirklicht worden. Also kein ganz neues System. Laut eigenen Erfahrungen funktioniert es prima, und dank technischen Fortschritten bei den entsprechenden Generatoren sind heute tatsächlich 300 Watt ständig und kostenlos und unterwegs möglich. Nur mal ein Vorschlag als Beispiel. Oder im Juni nach München zur Messe fahren. Nur wenn Du ungeduldig bist und selbst schon mal was machen willst. Ansonsten in ein paar Jahren den Sion von Sono Motors kaufen, der kann das serienmäßig. Mäßig zwar, aber dafür immer wieder und unterwegs und ohne Mehrkosten.

Natürlich kann man sowas größer und fest auch zuhause installieren. Dann rechnet sich das. Wird jedenfalls in dieser Veröffentlichung so dargestellt.

Aber Spass beiseite: Du mußt die Ladegerät in den Fahrzeugen entsprechend anpassen. Kaum eines ist fürs Laden mit nur 300 Watt geeignet. Also fang bei Deinem SAXO mal an und bau um. Oder besser einen kleinen 300 Watt Zusatzlader einbauen. Und dann probier, wie weit Du kommst und wie praktisch das im Alltagsbetrieb ist. Denn Alltag und Durchschnitt sind zwei völlig verschiedene Dinge. Durchschnitt heißt 12000 km p.a. und 15 kWh/100 km, also rund 1800 kWh p.a.. Macht bei 8760 Stunden eine durchschnittliche Ladeleistung von 205 Watt. Stimmt aber nicht, denn Fahren willst Du auch mal. Also 300 Watt würden schon ok sein, wenn denn bei allen Standzeiten das Fahrzeug am Netz hängt.

Willst Du die Fahrzeuge so laden, wie sie heute sind, mach 2 kW Ladeleistung an die Laternen. Dann gehts mit den üblichen "Notladekabeln" (sprich ICCB und Schuko) bei den meisten E-Autos. Unter 10 A wirds dünn, das macht fast keines der jetzigen Modelle. Na ja, 8 A Netzstrom vielleicht noch, aber ich kenne keine Autos, die mit weniger noch geladen werden.

Mit anderen Worten: Mach das, was Du am liebsten machst: Ändere das System. Aber immer dran denken: Vorschläge werden hauptsächlich als Schläge gesehen und daher abgewehrt.
Am besten alles drahtlos und induktiv laden und auch während der Fahrt. Na ja, von Qualcomm z.B. letzte Woche auf dem EVS30 in Stuttgart gezeigt. Wie erwähnt: nicht nur im Stand, auch während der Fahrt. Es tut sich was.... Wie die dann abrechnen? Keine Ahnung, aber dann wird wohl tatsächlich der Zähler im Auto kommen.

von Berlingo-98 - am 15.10.2017 12:31
Mit dem Konzept der Ubitricity Leute bin ich nicht einig, zumindest im Bestand funktioniert es oft nicht, da die Verkabelung für die Beleuchtung nicht Reserven für die Autos hat. Selbst eine Umstellung der Strassenbeleuchtung von Entladungslampen auf LED bringt nicht die notwendige Leistung.

Bei einer Neuinstallation der Strassenbeleuchtung kann man die Verkabelung entsprechend auslegen. Die Leuchten müssen dann noch am richtigen Platz stehen...

Viele Fahrzeuge haben heute einen Standverbrauch, sobald sie "an" sind, d.h. gefahren oder geladen werden. Die leistungsfähigeren Fahrzeuge haben eine aktive Batterieklimatisierung, z.B. über Flüssigkeitskreisläufe. Die Kreisläufe werden in Bewegung gebracht bei der Ladung, unabhänig ob mit 6A 1 oh oder mehr geladen wird. Der Grundverbrauch sind je nach Fahrzeug einige hundert Watt, insofern ist es kontraproduktiv sehr langsam zu laden. Manche Ladegeräte arbeiten im unteren Leistungsbereich auch inffektiv oder sogar sehr ineffektiv... Wenn man langsamer lädt braucht man effektiv mehr Energie...

von Ralf Wagner - am 28.10.2017 22:30
Ich sehe das wie ihr.

10 A oder 2 kW sind die unterste sinnvolle Grenze. Im Winter mit Batterieheizung reicht selbst das nicht.

von Emil - am 29.10.2017 05:54
Ralf,das glaube ich nicht. Bei 300 Watt Ladeleistung musst Du weder temperieren, noch den Flüssigkeitskreislauf in Bewegung halten. Die Batterie kannst Du , so vermute ich es stark, auch mit 10 Watt laden (oder beliebig weniger), sofern es sich um Lithium handelt, auch bei minus 70 Grad in Nordpolhausen. Bei Nicads und Blei ist das anders, aber um die müssen wir uns nicht mehr so viel kümmern.

Ladegeräte in ihrer Leistung beliebig reduzieren? Nichts ist einfacher als das, und alle stromverbrauchenden LEDs und sonstiger Beleuchtungsquatsch werden während des Ladens abgeschaltet. Eine reine Programmieaufgabe. Wenn es endlich open source wäre, würde ich es selbst längst getan haben.
Beim Saxo ist es ziemlich aufwändig und, da ich überall vollwertige Schukos finde, habe ich es noch nicht angewendet, obwohl hardware und Programmierung bereit liegen. Safrans sind eben ziemliche Geheimniskrämer.

Ja, die Laternenlösung ist sehr elegant, aber befreit uns nicht vom Stolperdrahtdschungel zwischen ihnen. Ich wette, da liegt zumindest eine normale NYMleitung drin, die kann mehr. Man braucht auch nur alle zehn Laternen zwischeneinzuspeisen, 20 Watt statt 200 Watt reichen zur Beleuchtung, der Rest ist frei. Nein, da besteht kein wirklicher Engpass, im Gegenteil. Das, was bisher durch Steuergelder für die Straßenbeleuchtung ausgegeben wurde, reicht auch für das Laden von einer Million Elektroautos, ein guter Anfang zur weiteren Verbreitung des Elektromobilität.

Ich sehe noch ganz andere Lademöglichkeiten , die uns unsere Straßen anbieten. Ohne Eichen-, Buchen-, Laternen- und sonstigem Ladesäulenbestand.

Komisch, ich persönlich störe mich überhaupt nicht an dem Drahtgewirr, das sich über amerikanischen, japanischen und chinesischen Kleinstätten aufspannt. Finde ich in ihrer Bizarrheit sogar irgendwo schön. Grafittikünstler verunzieren teilweise mehr und die vielen Götterstatuen von Kim Jong Umtata würden mich sogar davon abhalten, dessen Pilgerstraßen überhaupt zu befahren. Elektrifiziert hat er Pjöngjang allerdings schon, tatramäßig betrachtet. Windgeneratoren sind mir samt Solardaächern auch lieber als der heutige Straßenlärm. Nein, die Zukunft steht uns offen.

von Bernd Schlueter - am 29.10.2017 05:59
Zitat
Bernd Schlueter
Ralf,das glaube ich nicht. Bei 300 Watt Ladeleistung musst Du weder temperieren, noch den Flüssigkeitskreislauf in Bewegung halten. Die Batterie kannst Du , so vermute ich es stark, auch mit 10 Watt laden (oder beliebig weniger), sofern es sich um Lithium handelt, auch bei minus 70 Grad in Nordpolhausen. Bei Nicads und Blei ist das anders, aber um die müssen wir uns nicht mehr so viel kümmern.


Du hast recht dass auch bei tiefen Temperaturen mit sehr kleinem Ladestrom kein Lithium Plating stattfindet, insbesondere wenn man bei SOC unter 80-90 % bleibt.

Allerdings nutzt die Möglichkleit des Langsamladens nicht möglich ist wird, weil
- die Ladeleistung nicht entsprechend reduziert werden kann,
- die Batterieheizung automatisch bei niedrigen Temperaturen eingeschaltet wird (Tesla 6 kW),
- die 300 W in 12 h dann nicht ausreichen.

von Emil - am 29.10.2017 06:24
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