Hohe Strompreise

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 02.08.2017 15:33

Ich habe gerade mühsamst herumtelefoniert, um viele widersprüchliche Auskünfte zu bekommen, damit ich zwischen falschen und einigermaßen zutreffenden würfeln kann.
Also, es ist ein Chaos.
Also , ich habe mich für den plugsurfing-Schlüsselanhänger entschieden, da gibt es überall, wo ich mich herumtreibe, etwas für.
Also: RWE=innogy ist am meisten verbreitet hier und nimmt 65 Cent pro kWh, nämlich die Summe aus 31 Cent pro kWh plus dem gleichzeitig anfallenden Zeittarif von 1Euro26 pro Stunde, das läuft bei meinen 3,15 kW Ladeleistung darauf hinaus.
Würde ich newmotion verwenden, sind es bei den RWE=innogy-Säulen 56 Cent plus 35 Cent Verrechnungsgebühr.
Die newmotion-Säulen kosten meist 36Cent pro kWh über plugsurfing, bei newmotion 30 Cent plus die 35 Cent Verechnungsgebühr, also praktisch gleich, weil ich im Schnitt ca 6kWh lade.

Dazwischen regelrechte Halunken, die absahnen, was das Zeug hält: 66 Cent die Minute ist das teuerste und 10 Cent pro Minute häufig, das sogar für maximal 3,7kW.
Manche sind noch unverschämter, also ich bleibe bei meinen kaffeetrinkenden Freunden mit Schukodose. Andernfalls wird weiter gedieselt. Das ist nicht nur billiger, sondern zeitsparender un umweltschonender, wenn ich vor der Stadt parke und , was ich sonst von und zur Ladesäule gehe, zu Fuß gehe. Demnächst mit Rennrollbrett.

Eigentlich kann ich die Halunken ja verstehen, nachdem die Lobby es fertigbrachte, auf die unter 3 Cent pro kWh, die man für alternativ erzeugten Strom erhält, 1000% aufzuschlagen, darunter die Wegelagerer von Netzbetreibern, deren Netz dabei gar nicht genutzt wird, vor allem aber der Staat und die Grünen, die uns die Umlage eingebrockt haben. Demnach wären fast 3 Euro pro kWh gerechtfertigt, wenn die schwarzen Schafe ebenso mit 1000% zulangen würden, wie unsere Staatsbediensteten und ihre Lobby.
3 Euro? Vertut Euch nicht, manche verlangen deutlich mehr, mittels reinem Zeittarif.
Also, prüft hier in der Gegend genau, welchem Anbieter Ihr Euer Vertrauen schenkt. Lest genau, was in den apps und den offiziellen Ladekarten steht, wenn da überhaupt ein Preis steht.

Eigentlich ist ja jeder, der sich für ein Elektroauto entschließt, selbst schuld.

Meiner Meinung bleibt uns nur übrig, auf die Zukunft zu vertrauen.
...und auf die Drehstromliste.

Worauf ich sehr vertraue, dass die Umlagen nur dazu dienen, den Aluminiumhütten billigste Wegwerfenergie zu liefern. Stellt Euch vor, für eine ganze Stunde kam diese Energie nicht mehr, bedauernswert

Ja, schaut mal genau hin, was in diesem Artikel in der industrienahen Zeitung steht. Die geben diese Umwelttodsünden ganz offen zu! Das ist ein Staat, in dem wir leben.

Antworten:

Arme Trimet-Hütte, eine ganze volle Stunde stand die Aluminiumproduktion.

Was mit unseren teuer bezahlten Umlagen geschieht, geht aus dem link hervor, der in meinem vorigen Beitrag leicht übersehen wird.

Hier noch einmal der Wortlaut:

"Am 13. Februar war so wenig Sonnen- und Windenergie im Netz, dass Deutschlands größter Aluminium-Hersteller Trimet seine Werke in Essen und Hamburg für eine Stunde komplett herunterfahren musste. Trimet verbraucht so viel Strom wie die Großstädte Essen, Bochum und Dortmund zusammen.
Düsseldorf.. Die deutsche Aluminiumindustrie zeigt sich rundum optimistisch. Das Klagen über die hohen Strompreise ist leiser geworden. Die Ankündigung von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia, nicht an der Entlastung von der Ökostrom-Umlage für die deutsche Stahl- und Alu-Industrie rütteln zu wollen, sorgt beim Gesamtverband für Erleichterung."

Viele von uns haben es wohl immer noch nicht begriffen:
Die Aluminiumindustrie, sie ist direkt mit den Energieriesen verschwägert bis identisch, lebt ausschließlich von unserem teuren umweltfreundlichen Strom. Der wird verpulvert. Von wegen, Energiewende.

Hier noch ein anderes, kritisches link:

Man hält uns zum Narren

Ich meine, wir sind Narren, wenn wir uns das weiter bieten lassen. Wir bezahlen diese ganzen Steuern, Umlagen und Wegegebühren für unseren selbst erzeugten Strom , den unsere Industrie dann befreit von jeder Auflage, verschwendet.

von Bernd Schlueter - am 02.08.2017 19:50

Nachhaltiges Wirtschaften

Wie hatten wir Grünen vor ca 10 Jahren die Stillegung der norddeutschen Aluminiumwerke unter Vattenfall gefeiert, die viele Jahrzehnte dafür gesorgt hatten, dass unser wertvoller alternativ erzeugter Strom sinnlos verschwendet wurde.
Ein wundervoll nachhaltiger Traum von Jürgen Trittin war damit in Erfüllung gegangen. Wie nachhaltig grüne Träume sind, können wir hier wieder sehen. Ganz ohne Tamtam wurde die alte grüne Politik dem Mammon zuliebe wieder über Bord geworfen. Man hört nichts mehr aus der grünen Ecke zu den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte.
Dabei haben wir jetzt unsere Elektroautos, mit dem dieser unsinnige Stromberg abgebaut werden kann. Aber wo bleibt die Anpassung unserer Ladeleistung an die Produktion alternativen Stroms? Ich kann nicht erkennen, wo unsere Ladesäulen anzeigen, dass umweltfreundlich erzeugter Strom wieder verfügbar ist, geschweige denn, dass sich die Ladeleistung passend zum Stromverbrauch regulieren lässt.
Wenn ich die CO2-Bilanz meines Saxo hier in der Gegend (außer zeitweise in Düsseldorf) ansehe, kann ich keinen Funken einst grüner Politik mehr erkennen. Gut, die Edelstahlwerke sind aus Krefeld verschwunden, die einst für kranke Lungen gesorgt hatten. Mit Krefelder Strom, den ich tunlichst vermeide, liegt der CO2-Ausstoß meines Saxo gleichauf mit dem meines viel schwereren und viel schnelleren und bequemeren Diesels.
Der schwedische Stromkonzern Vattenfall, der bereitwillig damals den grünen Wünschen folgte, dürfte sich sehr an der Nase herumgeführt fühlen, weil er auf diese Weise Standort für Standort in Deutschland aufgab. Nur, weil er auf die Betrügereien mit grünem Strom bereitwillig folgte. Und was ist mit uns? Wer außer mir hat hier im Forum den Mund zu diesen Verbrechen an der Menschheit aufgemacht? Nein, ich werde nur beschwichtigt, wenn ich mich darüber aufrege, dass mir die Infrastruktur von Hunderttausenden Solardächern nicht zur Verfügung steht und ich von meinem Nachbarn trotz gutem Willen noch immer keinen Solarstrom beziehen kann.

Zumindest gehört an jedes Solardach eine Anzahl Steckdosen mit 10 Cent-Münzzählern, damit diese Verschwendung des wertvollen Solarstroms endlich aufhört. Ja, Ihr habt richtig gehört, 10 Cent pro kWh, denn die Aluminiumwerke zahlen nur 2,5 Cent.

Ich möchte betonen, dass ich mit diesem Herrn Schlüter weder verwandt noch verschwägert bin

Ich kann nur erkennen, dass der schwedische Konzern Vattenfall mittels seiner Bereitschaft, grünen Forderungen nachzugeben, bestraft wird und mit vorgeblich grüner Politik aus Deutschland gedrängt wird.

Der betrogene Konzern Vattenfall

von Bernd Schlueter - am 03.08.2017 03:26
Zitat
Bernd Schlueter
Also: RWE=innogy ist am meisten verbreitet hier und nimmt 65 Cent pro kWh, nämlich die Summe aus 31 Cent pro kWh plus dem gleichzeitig anfallenden Zeittarif von 1Euro26 pro Stunde, das läuft bei meinen 3,15 kW Ladeleistung darauf hinaus.


Für Innogy/LEW Ladesäulen gibt es den BEW Autostrom. Kostet 35 Cent/kWh und keine Grundgebühr: [www.bergische-energie.de]

von Solarstrom - am 03.08.2017 18:34
Das ist die ideale Ladekarte für mich, das ganze bergische Land zwischen Wipperfürth und dem Ruhrgebiet, und das ganze Ruhrgebiet einschließlich und auch für ganz Deutschland. Sogar in Krefeld und im ganzen Linksrheinischen kann ich damit an Ladesäulen tanken.
Fünf Ladekarten und eine app, das reicht erst einmal.

von Bernd Schlueter - am 04.08.2017 10:12
Ach Bernd,
alter Jammerer, die 0,31cent sind doch völlig in Ordnung und für eine Stunde Parken sind 1,26€/Std. ja auch nicht übertrieben. Meist werden ja eher 2€/Std. genommen auf einem "Normalen" Parkplatz. Wenn ich das hochrechne bist du da ja noch immer günstiger als auf einen 2€/Std. Parkplatz.

von wchriss - am 04.08.2017 11:09
Nein, nein, wenn ich den Parkplatz benötige, habe ich ja nichts dagegen einzuwenden. Aber wenn ich mich erst mühsam nach Pusels Muckel begeben muss, und dann noch dafür bezahlen muss, um zuzusehen,wie vier Stunden lang ein Elektrönchen nach dem anderen in meinen Schukostecker tröpfelt, oder ich mich gar noch nass regnen lassen muss, dann finde ich das ganze meiner nicht würdig. Wo ist mein Lötzinn? Jetzt hat die Stunde für den längst vorhandenen Typ2-Stecker geschlagen. Ja, wo sind meine lieben Lader, die der Wotan mir an den roten CEE-Stecker für die Drehstromkiste gestrickt hat?
Mit denen lasse ich mir auch die Parkgebühr für den unverbauten Blick auf die Müllkippe gefallen. Aber das Ärgernis ist nach dem Vorschlag von Solarstrom eh gelöst.
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden: Adapter von Typ 2 auf CEE oder lieber gleich nur CEE? Im Bergischen gibt es überall noch Schukostecker, von Rheinenergie und auch von den Wipperfürthern.

von Bernd Schlueter - am 04.08.2017 18:54
Zitat
Bernd Schlueter
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden: Adapter von Typ 2 auf CEE oder lieber gleich nur CEE? Im Bergischen gibt es überall noch Schukostecker, von Rheinenergie und auch von den Wipperfürthern.


Wenn man sich entscheiden muss, dann nimmt man am besten alles.
a) Schuko bzw. CEE blau, wenns nur einphasig geht.
b) CEErot Stecker am Auto. Adapter von Typ2 Stecker auf CEErot Kupplung.

Dann bist für fast alles gerüstet. Oder wo ist das Problem?

Wie bringst Du den Strom in
a) nur den Lader in die SAGEM Box
b) den Dreiphasen-Zusatzlader

von Berlingo-98 - am 04.08.2017 20:16
Du hast recht, das ist gar keine Frage! Roland denkt weiter...
Steckerbefreiungsdiode magnetisch im Stecker, dann muss ich immer einen Magneten mitnhmen oder im abschließbaren Schlüsselkasten, oder...ich habe noch eine andere, abwegige Idee.

Was ich auch nicht weiß:
Wonach werden die Zeittarife bestimmt? Nach dem Codierungswiderstand, der 16 oder 32 Ampere anzeigt, oder nach der tatsächlichen Stromaufnahme?
Einzig sinnvoll wäre ja , nach Stromverbrauch und nur im Zentrum von Städten eine zusätzliche Parkgebühr. Das Gelegenheitsgeschäft mit 5 Euro und mehr pro Stunde , auch für Schukosteckerlader, ist einfach ungebührlich, vor allem, wenn die Abzockestation sehr abgelegen liegt. Gibt es hier im Ruhrgebiet. Folglich gibt es hier in der Nähe nur sehr wenige Elektroautobesitzer.
In Frankreich kann man diesen Sommer in der Urlaubszeit je vier Stunden kostenlos laden.

Ich sehe gerade, wenn ich als Nichtmitglied in Bern tanke, muss ich für eine Fast-Volladung von 12 kWh 4400 SR berappen bzw. 44 SF befranken. Macht 50 Rappen pro km. An anderen Stationen teilweise ähnlich, es gibt aber auch Stationen, die kostenlos Strom abgeben.

von Bernd Schlueter - am 05.08.2017 09:39
Zitat
Bernd Schlueter
Steckerbefreiungsdiode magnetisch im Stecker, dann muss ich immer einen Magneten mitnhmen oder im abschließbaren Schlüsselkasten, oder...ich habe noch eine andere, abwegige Idee.

So ist es mit dem Magneten und mitnehmen. Klappt nicht immer, ich habe schon einen verloren. Muss mir da was anderes ausdenken. Jetzt habe ich einen am Schlüsselring.
Wie normgerecht oder wenigsten sicher sind Deine abwegigen Ideen?

Zitat
Bernd Schlueter
Wonach werden die Zeittarife bestimmt? Nach dem Codierungswiderstand, der 16 oder 32 Ampere anzeigt, oder nach der tatsächlichen Stromaufnahme?

Weiss nicht, wie es im Bergischen Land gehandhabt wird, erkundige Dich mal und schreib dann. Beim Ladeverbund Franken+ basisert die Einstufung auf tatsächlichen Verbrauchswerten, gemittelt über die letzten 15 Minuten. Es wird ja der Preis in 15 Minuten Zeitintervallen berechnet. Schau im Prallel-Thread.

Gruss, Roland
Ich plane ein Ladekabel mit Festanschluss (dreiphasig) oder Marechal Stecker (einphasig) am Auto und mit Spezialstecker zur Einspeisung. Und dann eine Reihe von Adaptern mit der Kupplung direkt dran, also Schuko, CEEblau, CEErot 16A und Typ2. Die Stecker sollte es bei Reichelt geben, oder bei Wieland direkt. Also nur ein Kabel, aber die nötigen Adapter ansteck- und verriegelbar. Alles aber nur für max. 230/400V 16A, also max. 11 kW. Das reicht mir fürs erste.

von Berlingo-98 - am 05.08.2017 21:52
Ich denke da an eine USB-Kupplung, die ich auch heraushängen lasse. Ein abwegig codierter Stecker ist klein genug, klebt nicht so eklig wie ein Magnet an meinem Tascheninhalt und gibt den Stecker frei. Aha, 9 Euro kostet Dein Stecker in der Apotheke und das Geld für einen "Nappo" bekommst Du auch noch zurück.

...falls die nicht inzwischen teurer geworden sind.
Die Bergischen rechnen nach Verbrauch ab, dann vermute ch mal, so, wie Du beschreibst.
Wenn das Im Ruhrgebiet auch so ist, könnte es ein, dass die Zahl der Elektroautofahrer in Zukunft auch dort mächtig zunehmen wird.
Was man als Elektroautofahrer braucht, ist eine Freundin mit einer großen Handtasche, um die Unzahl von Scheck- , RFID, Magnetkarten, Magneten, Schlüssel und Schlüsselanhänger alle unterzubringen, die man inzwischen mit sich herumschleppen muss.
Vielleicht noch ein Navi, um die richtige Karte zwischen den Lippenstiften, Puderdosen und Liebesbriefen herauszufischen.

von Bernd Schlueter - am 06.08.2017 09:50
Zitat
Bernd Schlueter
..... und das Geld für einen "Nappo" bekommst Du auch noch zurück.
...............


Aber nur solange es Aluhütten in Deutschland gibt, besonders die welche die
Verpackung wieder verwerten

Abfolge, bei Nappo finden die Rohstoffe zusammen

Nappo [www.spiegel.de]

bei Bernd [67183441.foren.mysnip.de]

beginnt hoffentlich mit den Rohstoffen ein Sinnvoller Umgang welcher die darin enthaltene Energie
und Wertstoffe Sinnvoll Nutzt, den auch wenn die Hardcoreökos, Presse und NGOs
alle Gebetsmühlenartig salbabern, nur die Sonne wird und Retten Koste es dem
Geldbeutel und Klima was es wolle, das was derzeit getan z.B.

[www.pyral.de] sieht so aus [www.youtube.com]

( da ist eine verregneten Sonntag Kopfnuß eingebaut, mal sehen wer noch wache Sinne )

bzw. was die EU Fördert [www.kompetenzwasser.de] ( geht um die Paris-Berlin Effizensachse )
dazu ein Video ( Roland nicht Nasenbohren dabei ) [www.youtube.com]

das Bernd ist alles viel zu wenig und zu Teuer für die Zukunft, neben Alu gehts ja auch um
[www.euwid-wasser.de]

Also um in Zukunft noch höhere Strompreise auf Kosten des Klimas zu Bekommen
möglichst große Batterien anschaffen ( wo es keinen Sinn macht weil bessere Alternativen )
nur weiter so mit wie sind Besser als die Andern weil die wollen Keinen Totalen Endsieg von PV und Wind
sondern eine sozial verträgliche Energieversorgung welche Nachhaltig mit allen Exergie und Rohstoffen umgeht.
Also keinen Totalitarismus auf kosten weniger Begüterter, sondern ein Energieversorgung
und Wirtschaft die Lokal und dezentral den Einwohnern ein Mensch würdiges Auskommen erlaubt.

Das bedeutet aber das die Rohstoffe der Vergangenheit auch die der Zukunft sind,
eine Denkweise die nachweislich hier nicht Jeder hat :o

von Manfred aus ObB - am 06.08.2017 13:10
Bald ist Wahl und vielleicht haben wir dann die Möglichkeit, für ein dezentrales Netz zu stimmen.
Noch fließt der Strom meiner solarbedachten Nachbarn ausschließlich ins Aluwerk in Norf.
Nein , es bedarf keiner teuren Investitionen für Schnelltankstellen mehr. Mir reicht, wenn ich beim Nachbarn seinen Sonnenstrom ohne Steuern und Umlagen tanken kann. Für die Umsetzung auf die klimaneutrale Energiewirtschaft reichen schon alleine mein Drängen und der gute Wille des Nachbarn, den ich gerne mit mehr als 2,5 Cent pro kWh entlohnen möchte und gleichzeitig die Luft im Neusser Süden verbessere. Auch bei mir, denn, was ich da an Strom vom Dach hole, reduziert im gleichen Maße das, was ich heute noch über die Braunkohlenkraftwerke in die Luft blase.
Jetzt habe ich damit aber meinen Nappo wirklich verdient, von dem ich gar nicht wusste, dass er in Krefeld gefertigt wurde. Ich hielt ihn immer für ein regionales Ruhrgebietsprodukt, das ich immer am Büdchen geschenkt bekam, wenn ich für meinen Großvater "Golddollar" einkaufte. Also, demnächst bekommen die Kinder meines Nachbarn einen "Nappo", wenn ich endlich Sonne tanken darf.
Natürlich auch der neue Köter von Manfred, falls meine Kiste mal am Walchensee-Undichtigkeitswasser naschen darf. Wie heißt das liebe Vieh denn?

Also, ohne Sonnenstrom kommt es meiner Ansicht gleich, ob ich Braunkohlenstrom tanke oder die Autobahnluft mit verbranntem Diesel schwängere. Mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren schone ich die Umwelt dieselbehuft meist mehr.

von Bernd Schlueter - am 09.08.2017 10:36
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