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Elweb Infra
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Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
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Bernd Schlueter

Düsseldorfer Ladekarte ab 30.6 auch ür Ladenetz.de gültig

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 07.06.2018 13:52

Die Düsseldorfer Stadtwerke waren eigentlich die Vorreiter for die Ladekarte der niederländischen Logica, das auch die Aachener und viele Städte in ganz Deutschland übernommen hatten.
Personelle Unstimmigkeiten führten dazu, dass die Aachener trotzdem den Düsseldorfern das Laden nicht erlaubten. Die entsprechende Person ist nicht mehr in Aachen tätig, so habe ich mir sagen lassen und nun werden ab 20.6. alle ladenetz.de-Stationen freigeschaltet, wohl das größte unserer Ladenetze.
Eine kleine Kröte müssen wir leider schlucken: In Zukunft wird meine Fahrt nach Düsseldorf 1 Euro 20 kosten, dafür werden aber wohl die Parksäulen nicht mehr so viel von Teslas belagert, die schließlich an ihren eigenen Säulen kostenlos tanken können.
Alleine die Herkunft des Düsseldorfer Stroms entschädigt für die entstehenden finanziellen Verluste: Strom aus hocheffektiven GUD.Heizkraftwerken, zur Zeit, nur wegen der Hitze leider nur etwas unter 50% Wirkungsgrad und um die Abwärme reißt sich zur Zeit auch niemand.

Mal sehen, wie sich die Preisvorstellungen entwickeln.
Düsselstrom gibt es schließlih auch aus der Steckdose. Immernin müsste es möglich sein, den Düsselstrom auch ins nahe Krefeld liefern zu lassen. Ohne, dass es nur auf dem Papier steht. Ich werde mich erkundigen.


In Baden-Württemberg kostet der Strom teilweise schon 85 Cent die kWh. In einem Liter Diesel sind 12 kWh enthalten, zu 1,30 Euro. Also 13 Cent pro kWh nach althergebrachter elweb-Art, zu rechnen. Wir haben die Wahl. Die Düsseldorfer Stadtwerke wurden mehrheitlich an die ENBW verhökert, gegen meinen Protest heimlich, still und leise.

Antworten:

Die neuen Preise:
5 Euro monatliche Grundgebühr plus 3,50 Euro pro Ladevorgang. gleich, wieviel man tankt.
Oder:
35 Euro pauschal im Monat, dann kann man tanken, so oft und so viel, wie man will.

Düsseldorf hat neben Typ2 noch Schukosteckdosen. Für mich bedeutet das, dass ich zukünftig nicht mehr an den Düsseldorfer Säulen tanken werde, obwohl damit auch die teuren Parkplätze , zum Teil, frei sind.
Ich bin also auf private Steckdosen angewiesen. Die durchschnittlich 5 kWh, die ich tanke, sind einfach zu teuer.

Mal sehen, ob es irgendwann möglich sein wird, sich auf einen einheitlichen Ladepreis pro kWh zu einigen. Immerhin sind die meisten Anbieter im Preisgefüge ähnlich.

Für mich ist jetzt der RWE-Tarif (heißt jetzt anders) interessant:
5 Euro Grundgebühr und pro kWh 30 Cent.

Bin ich auch hungrig, gehts zu Aldi solar. Lemnet wird wieder interessant, und, wenn ich in die Pötte komme, die Drehstromkiste.


Die Düsseldorfer verbreiten weiterhin das Ammenmärchen, dass Elektroautos weniger Energie benötigen als Verbrenner. Allerdings, wenn die Düsseldorfer Stadtwerke ihr Hochwirkungsgrad-GUD laufen haben, stimmt das sogar, vor allem, wenn noch Fernwärme erzeugt wird.

Trotzdem, europaweit läuft noch wenig einheitlich. E-exit?

von Bernd Schlueter - am 14.06.2018 18:41

Re: Düsseldorfer Ladekarte ab 30.6 auch für Ladenetz.de gültig

Das größte Hindernis für die Einführung einer einheitlichen Europa-Ladekarte (RFID) dürften wohl die sehr unterschiedlichen Steuersätze auf Strom und die insbesondere deutschen EEG und sonstigen Umlagen sein.
So müssen all die unterschiedlichen Gebühren und Umlagen getrennt erfasst und abgerechnet werden, ein überflüssger Aufwand für ein freizügiges Europa.
Die zentrale Erfassung der Energiemengen dürfte allerdings unvermeidlich sein. Bezahlen über die EC-Karte dürfte wohl ausgeschlossen sein, da sich Bezahlautomaten manipulieren lassen und eine Bezahlung mit EC-Karte und Pin endgültig sind.
Zumindest innerhalb eines Landes sollte der kWh-Preis einheitlich sein und es sollte auch nach der getankten Energiemenge abgerechnet werden. In vielen Ländern hat man einheitliche Benzinpreise eingeführt, was die Freizügigkeit stark erleichtert.
Hier in NRW bemüht man sich zur Zeit, die Unzahl von Stromanbietern unter einen einzigen Hut zu bringen. Die Aussichten, dass dies gelingen wird, sind nicht klein.
Die jetzigen Pauschalpreise pro Tankvorgang werden wohl keinen längeren Bestand haben, denn ob man 10km in sein pedelec füllt oder 80kWh in seinen Tesla schüttet, sollte schon unterschiedlich bewertet werden.
Mit meiner Schwachstromkiste liege ich in Düsseldorf bei einem Preis von ca 70 Cent pro kWh, während der Tesla, der 80 kWh in seinen Strombehälter schüttet, mit 8,5 Cent pro kWh davonkommt.
Die hier üblichen Übergangsmodelle funktionieren nicht. Im Ruhrgebiet gibt es kaum Elektroautofahrer und alle mit schwächeren Batterien ausgerüsteten Elektropiloten werden zunächst wieder auf die überall verbreiteten Schukosteckdosen
und die Drehstromkisten ausweichen müssen. Unstimmigkeiten wegen Abrechnungsfehlern oder fehlende Preisauszeichnung tun das Ihre hinzu.
Auf längere Sicht sehe ich nur eine völlig andere Ladeinfrastruktur als sinnvoll an.
Dazu gehört eine Grundversorgung mit vielen Schwachstroladestellen mit einer maximalen Nennspannung von ca 48 Volt, potentialfrei zur Vermeidung von Personenschäden und höheren Installations- und Wartungskosten.
Die Reservierung von Parkplätzen für Elektrofahrzeuge sollte möglichst auch nicht ausufern.

von Bernd Schlueter - am 15.06.2018 07:50
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