Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Praxis-Forum für Kuren + langfristige Umstellungen
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Angelika Allesroh, Manu1977

*t* Die Leichtigkeit der Rohkost

Startbeitrag von Angelika Allesroh am 26.03.2013 19:18

Grüß euch!

Heute bin ich knapp vor 20:00 erst nach Hause gekommen und im Moment stehe ich viel unter Zeitdruck, muss zudem Dinge erledigen, die sonst mein Partner übernimmt.
Trotzdem möchte ich mal wieder ein Tagebuch eröffnen und werde in kurzen Beiträgen manches aus meinem Alltag erzählen.
Auch für mich ist es die Möglichkeit innezuhalten und mir klar zu werden dass selbst der Zeit- und Energiegewinn der Rohkost nicht alles wett machen kann.

Antworten:

Grüß euch!

Vor 10 Minuten bin ich - um ca. 20:05 zu Hause angekommen. Von der Firma.
Gestern war ich länger als vorgesehen beim PC weil ich für das Forum zu tun hatte.
Hier liegt zwischendurch wieder Schnee, d.h. ich nehme nur einige Blätter aus dem Garten mit.
Frühzeitig will ich noch nichts essen.
Ich kam etwas später los und war etwa um viertel nach acht in der Firma in Wien.

Als Proviant hatte ich mir schnell 2 Orangen und 3 schon vorgestern geschnittene Sellerieknollenscheiben (ca. 1 cm Stärke) mitgenommen.
Im Büro war viel los und noch mehr als sonst. Eigentlich wollte ich zu Mittag zum Merkur, doch das ging sich nicht aus: Ich hatte einen Termin im Norden von Wien und dann im Osten, fast an der Grenze. 3 Stunden Autofahrt waren vorprogrammiert, dazu die Stunden an der jeweiligen Anlage bzw Baustelle.
Am Vormittag aß ich die 2 Orangen und zwei der weichen Sellerieknollenscheiben. Kürzlich hatte ich als Vorbereitung für den nächsten Workshop eine Rohkost-Schokoladenzubereitung an einem neuen Gerät das ich verwenden möchte getestet. Einen Teil davon hatte ich in die Firma gebracht. Davon aß ich heute 2 kleine Stückchen.

Mittagspause war gar nicht. Nach dem einen Termin zwecks Umsiedelung an einer Anlage bin ich zur Baustelle gefahren.
In dem Auto in dem ich für die Firma fahre ist eine Art Aufzeichnung mit Sender damit man immer weiß, wo ich gerade bin.
Außerdem zeigt ein Chip, mit dem ich mit einlogge, dass ich fahre.
Zum Glück ist die neue Technik auch zu etwas nütze: Mein eigens Navigationsgerät zeigt mir praktisch den Weg ohne dass ich extra auf Karten nachsehen muss.

Leider habe ich vergessen gehabt, mein Wasser mitzunehmen. An der Baustelle bin ich mit den Gesprächen mit den Servicetechnikern und Baustellengesprächen schließlich bis knapp nach 18:00. Auf der Rückfahrt kaufe ich mir eine Wasserflasche Evian. In meiner Tasche finde ich noch einige alte getrocknete Mangostreifen und die letzte der drei weichen Sellerieknollenscheiben.
Etwa um 19:15 lande ich dann in der Firma. Ich esse einen Granatapfel und später zu Hause etwas frischen Heilbutt der im Kühlschrank ist. Ich mag möglichst frisches. Getrocknet mag ich gar nicht.
Nach dem PC werde ich vermutlich noch "was eher Saures" essen .. Grapefruit oder Granatapfel oder Orangen oder Ananas.

Meinem Sohn helfe ich zu Haus noch bei einer Aufgabe die er über die Osterferien hat. Zum Glück ist es heute nur etwas zum Malen.
Den ganze Tag fantasiere ich schon über Gras oder Gras im Mixer .. hoffentlich kommen bald wieder viele Blätter. So ein Graswasser könnte mir morgen das Gefühl des "mehr" geben .. vielleicht mache ich mir das morgen.

Für heute bin ich streichfähig *baden*

von Angelika Allesroh - am 27.03.2013 19:36
Grüß euch!

Heute hatte ich wieder viel zu tun. Ich aß einen Rest einer Ananas, einen frisch gepressten Orangensaft, einige Blätter aus dem Garten (Beifuss, Malve) und auch einige Halme Weizengras. Grüne Teile von Brokkolisamen, Eiskraut, Erbsenschoten. Da ich Sauerkraut für den nächsten Workshop angesetzt habe, kostete ich auch davon. Sauerkraut kann ganz schön intensiv riechen im Haus. Ich überle es, in die Speiß (Speiseraum) außerhalb zu stellen. Ein paar Löffel Wabenhonig habe ich auch unter anderem gegessen. Später auch einen Granatapfel.

Bei all den Protokollen und "Regeln" die sich manche einrichten, darf man nicht vergessen, dass es nicht um die Regeln an sich geht.
Regeln helfen nur Anfangs bei der Umstellung der Gewohnheiten, bis sich ein neues Körpergefühl und eine andere Wahrnehmung einstellt.
Dann wird es selbstverständlich, soweit man sich an die Geschmäcker, der Leichtigkeit der Rohkost (vor allem im Vergleich zur Deftigkeit anderer Kost) eingestellt hat.

Der Hintergrund der alles Zusammenhält ist das, was die Rolle spielt, nicht das Detail.

von Angelika Allesroh - am 28.03.2013 18:49

*t* Die Leichtigkeit der Rohkost

Liebe angelika,
schoen dass wir jetzt auch an deinem leben ein wenig mehr teil haben duerfen:-)
bei einer sache mussnichndir recht geben und widersprechen zugleich, richtig ist, regeln bringen nichts, falsch ist, regeln nutzen am anfang was.
Gerade deswegen, weil ich noch nicht so lange roh bin kann ich dir sagen, dass mir alle regeln und gelesenen worte bei meinen vorherigen versuchen immer nur hinderlich waren, im gegenteil zu jetzt, da ich anfing und alle regeln ueber bord schmiss und nur meinen gefuehlen vertraue.
Seither funktioniert es (fuer mich!), ich masse mir nicht an, das als allgemeingueltig zu behaupten, denn rk funktioniert beinjedem individuell.
Ich sch... auf gut deutsch gesagt auf alle vorschlaege, auch und insbesondere was kombinationen und co angeht. Und es geht mir hervorragend damit. Ich sagte das vorher schon mal, in meinem tb.
Man muss nur die augen zu machen und genau schauen.

Was alte geschmaecker angeht, nichts ist fuer mich davon verlockend und ich esse dennoch kaum kraeuter, erkenne aber den wert dieser an, sollte es mal der fall sein, dass mich etwas so reizen sollte.
Im gegenteil, nicht nur das essen an sich muss von gekocht auf roh transformiert werden,
sondern auch die suchtimpulse, warum habe ich hunger auf schokolade?
Nicht wegen der theobromine und co. Das sind zwar die botenstoffe, die da hinter stehen, die biochemie ist ein spannendes feld,...
aber um diese geht es nicht, es geht um die aufloesung des dahinter stehenden impuls. Langeweile, trauer, kompensation, selbsthass, verzweiflung, einsamkeit, alle diese dinge.
Ich denke hier liegt ein sehr grosser gewinn drin, wenn man sich damit befasst.
Liebe dich selbst und es ist egal was du isst... (anlehnung an einen buchtitel, der nichts mit essen, aber im grunde auch mit sucht zu tun hat...)

wenn essen kompensation ist, dann nutzen ggf auch keine sieben helfer etwas, dann schreit der koerper nach dem "richtigen stoff". Und gerade die helfer koennten im gegenteil die wirkung eines nikotinpflasters haben, solange ich suechtig nach dem stoff bin und mir diesen in minidosen immer weiter gebe, werde ich suechtig bleiben... Ich finde dein buch spannend, nicht dass du hier kritik witterst, so ist es nicht gemeint! Aber ich entscheide mich trotzdem eher aus dem bauchnheraus fuer etwas.
Ganz liebe gruesse manu

von Manu1977 - am 28.03.2013 19:15
Die sieben Helfer sind meine größte Stütze. Und esse ich sie auch nicht als "Kraut", so als Gemüse. Angetrocknete Sellerieknollenscheiben hatte ich heute auch .. ich bin gerade sehr beschäftigt und schreibe nicht genau auf, auch keine Mengen.
Es sind wie oben angekündigt immer nur ein paar Zeilen für einen Einblick was ich so mache.

Würde ich keine Wildpflanzen essen, hätte ich NULL Spaß an der Rohkost. Ich würde gefühlsmässig Rohkost nicht richtig verwerten können und erst in den Kochtopf zurückfallen.

von Angelika Allesroh - am 28.03.2013 19:18
Um es deutlicher auszudrücken .. Wildpflanzen und insbesondere die Helfer sind das was mir den Himmel auf Erden und den größten Genuss bereitet.
Sie verschärfen die Sinne, sie machen, dass ich nicht auf das typische Deftige aus der Kochkost aus bin und sie lassen mich innerlich schweben.
Außerdem brauche ich viel weniger zu Essen.

Ein Gefühl dieser Art



Und wehe ich habe sie nicht.
Ich liebe sie ...

Wenn es dir anders gut geht, ist es auch schön für dich.

von Angelika Allesroh - am 28.03.2013 19:22
Danke für diesen wundervollen Song.
Welch andere Aussage dadurch das zuvor gesagte bekommt:)
ja so fühlt sie sich an "die Leichtigkeit der Rohkost"!
nachmitternaechtliche grüsse manu

von Manu1977 - am 29.03.2013 00:49
Grüß euch!

Was ich so an der Rohkost mag, ist die .. Leichtigkeit.
Leicht im Geschmack, leicht in der Verdauung (richtig gewählt) und leicht im Gebrauch.
Zu Ostern fand ich einiges im Garten aber auch sonst. Dadurch, dass ich ausgewählt roh esse, brauche ich im Vergleich weniger essen.
Jedenfalls im Vergleich zu dem was ich so um mich beobachte.

Es scheint, als wäre die Verwertung viel besser. An übliche angebliche Kalorin die ich benötige um mein Gewicht zu halten, brauche ich nicht zu denken.
Meine Familie ißt nicht komplett roh. Allerdings haben wir ohnehin keine Milch und kein Brot im Haus und sie essen z.B. Rohkostbrot, Rohbutter, nützen eingeweichten Nackthafer, Chiasamen sowie Rohwürste, Obst (insb Beeren) und Gemüse (Saucen), Wabenhonig, Rohkost-Eis, Kokosnuss reif pur, selbstgemachtes Marzipan (im Video als Küken mit geriebener Zitronenschale auf Weizengras, "geschlüpft" aus einer reifen Kokosnuss), viel Salat, Wildpflanzen aus dem Garten und Umgebung und vieles mehr ..
Und wenn etwas nicht mehr schmeckt wird spontan aufgehört.
Meine beiden sind sehr heikel und ihre Sinne messerscharf *a*
Sie essen im Endeffekt alles auch, was ich esse, nur dass sie insb. auswärts auch anderes (Erhitztes) essen, hier allerdings auch sehr ausgewählt.
Den Korb "Ostergeschenk" hatten wir von meinen Schwiegereltern bekommen.



von Angelika Allesroh - am 01.04.2013 19:37
Grüß euch!

Hmm, aus dem öfter Schreiben wird die nächste Zeit nix (außer ab und zu), weil es bei mir in der Firma recht zugeht.
Der Aussenstellenleiter hat gekündigt, Servicetechniker wurden gekündigt bzw einer ist selbst gegangen, übrig ein Wackerer, der aber letzte Woche krank war und demnächst wegen Operation mehrere Wochen ausfallen wird. Die Auftragslage ist sehr gut .. abwickeln muss man es auch.

Im Schnitt letzte Woche: Wegfahrt von zu Hause um ca. 7:30, Heimkommen kurz vor 20:00 bis zu 20:20. Häufig auf Baustellen unterwegs.
Ein Handwerker einer anderen Firma meinte: "Das ist zum saufen, was die da (Auftraggeber) für einen Druck veranstalten".
Ja, das Bauhandwerk und begleitende Gewerke sind nichts für schwache Nerven.

Dies habe ich mir u.a. mitgenommen:



von Angelika Allesroh - am 14.04.2013 17:40
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.