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Forum:
Praxis-Forum für Kuren + langfristige Umstellungen
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Angelika Allesroh

Firmenalltag ...

Startbeitrag von Angelika Allesroh am 21.08.2009 06:34

"Mir ist aufgefallen, dass dein Speiseplan doch immer gleich ist."
sagte mir gestern mein neuer Arbeitskollege.


Bild: Bananen für 1 - 3 Tage - Vorrat für nächste Woche,
da noch nicht so reif wie ich sie gerne habe (zu hoher Latexanteil), Vormittagsration Wildblätter, ein frischer Sommer-Gartenapfel


Stimmt natürlich, denn ich habe auch eingefahrene Gewohnheiten:

(1) Beifuss, Minze, Borretsch, Malvenblätter kommen in der Früh aus meinem Garten mit in die Firma.
Der Beifuss spielt dabei die wichtigste Rolle ... er ist mir das, was für andere Kaffee/Tee ist und enthält Traubenzucker (uvm)
(2) sehr reife Banane(n)
(3) rote oder blaue Beeren, heute Dirndln (Kornelkirschen)
(4) Für den süßen Kick ab und zu getrocknete Wildfeigen
(5) Ein paar Pekannüsse (eher seltener im Sommer)
(6) Leinsamen und Hafersamen zum einweichen (ab und zu bzw. ein paar kleine Löffel)


Bild: Kornelkirschen schmecken am besten vom Boden,
wenn sie schon dünkler sind (die dunklen hatte ich da schon im Mund gehabt beim Fotographieren :rp: )

Bild:Gartentomaten schmecken viel harmonischer, gar haarig und fetter

Bild:Schnelle Energie: getrocknete Wildfeigen (viel Traubenzucker)

Bild:Ab und zu ein oder zwei Löffel Leinsamen oder Hafer ... meist werfe ich einen Rest weg nach 2 Tagen.


Wildpflanzen esse ich auch vom Fluss in der Nähe der Firma. Wiesenkerbel, Ringlottenblätter, ein paar Holunderbeeren und -Blätter etc.


Bild: Ein paar (!) Holunderbeeren mit Blättern

Bild: Hibiskusblüten schmecken zart und süß (Malvengewächse)


Diese Woche nahm ich auch mal das Datteltestset mit, ein kleiner Rest vom Treffen und eine Trink-Kokosnuss. Dies und sowas wie auch Mangos esse ich eher selten. Tropenfrüchte wie Mangostane, Logan, Rambutan & Co sind bei mir eher selten.


Bild: Frisch gefundene Walnuss


Generell sage ich in der Firma, dass ich Gluten, Milch, (ggf. sage ich auch Eiweißüberlastung und Fruchtzuckerüberhang) meide.
Es ergeben sich manchmal sehr nette G´schichtln.


Bild: So können die Grabungsarbeiten bei Tiefen-Erdwärme-Bohrungen zum Sammelschacht aussehen.


Achja, warum ich statt dem Blog nun lieber hier schreibe:
Ich glaube, Dialog über Ernährung und Austausch stärkt. Meiner Beobachtung nach ist es immer das selbe Schema, dass viele Rohis mit der Zeit krank werden und Mängel "erarbeiten". Allergien, chronische Krankheiten, und die Tendenz, die neuen Rohis auch dorthin zu leiten.
Dabei wäre dies einfach zu vermeiden.

Es gibt nur wenige Rohis, die es langfristig schaffen, so zu ernähren, dass sie komplett versorgt sind. Viele die es nicht schaffen, schieben viel auf "Entgiftung", "Entschleimen" etc und verschleimen oder überlasten, entzünden sich in Wirklichkeit laufend neu.

Oft kommt die entweder fordernde oder resignierende Antwort, alle Menschen seien anders. Ja, schon. Physiologisch und genetisch sind wir dennoch zum größten Teil gleich.
Insoferne sind es nur kleine Anpassungen, die bei variablen Lebensbedingungen eine Rolle spielen (Smog, Sport, Geschlecht uvm).

Leider wird in den derzeit aktiven Foren nicht darauf eingegangen.
Lange hatte ich gehofft, dass es zumindest eine moderierte Rubrik auch woanders gibt, wo neutral auf die Problematik eingegangen wird.

Es gibt derzeit keine Literatur, die eine funktionierende Hilfe bietet!

Solange diese Tendenz weitergeht, werden Rohis immer wieder ausfallen, weil sie merken, dass sie Mängel und chronische Krankheiten bekommen. Manche bleiben ja sehr lange bei einer Ernährung, die sie laufend krank werden läßt.

Etwas, dass nicht nur ich beobachtet habe.

Das muss nicht sein.

Gestern hörte ich ein Interview in dem darüber gesprochen wurde, dass die Krankheiten immer heftiger werden.
Umso wichtiger ist es, die einfachen Grundsätze natürlicher Ernährung zu verstehen. Roh essen alleine ist kein Garant gegen Krebs und Co. Aber wenn es eingespielt ist, dann sind weit mehr Möglichkeiten vorhanden!

Sport, Tanz, Beruf, alles läuft und macht Spaß, wenn der Körper ausgeglichen ist.

Es funktioniert ... auch mit Arbeit, Studium und all den Gewohnheitsänderungen, die sich erst mit der Zeit einstellen.

Die rohe Kost ist etwas für jeden Geldbeutel, doch die Gewohnheiten machen aus, ob es funktioniert.

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