Herbstimpressionen aus Oberschlesien, zweiter Tag.

Startbeitrag von SU45-115 am 04.11.2015 16:34

Hallo allerseits,

Der zweite Tag begann zunächst etwas nebelig, doch schon früh zog von Tschechien Hochnebel heran, welcher für den Rest des Tages graue Suppe am Himmel generieren würde. Nun, auch dieses Wetter gehört zum Herbst. Nach dem Frühstück und den obligatorischen Anruf im Stellwerk von Glogowek war klar, das die Reise an diesem Morgen nach Prudnik gehen würde. Es stand zunächst ein Westfahrender Güterzug auf dem Programm, heute ja kein Problem, weil die Sonne eh nicht bis zum Erdboden durchkam. Die Überraschung war dann allerdings perfekt, als ich sah, das ein Turbostonka sich mit 40 leeren Eaos Schachteln abquälte. Sm42 1280 hieß das Möbel, und der Fotograf hatte sein erstes Bild im Kasten.


Kurze Zeit darauf, begann Sm31 009 von PRKil zu rangieren, um sich an ihren Zug zu setzen, zeitgleich kam der zweite angekündigte Güterzug, gezogen von Captrain 232.09, in Sichtweite, und trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten und Entfernungen waren beide zum Schlussbild auf gleicher Höhe, was für ein Showdown, welcher zu einem kreisrunden Gesicht inklusive Freudentänzchen beim Fotografen führte.:D


Was Sm31 009 an diesem Tag vor hatte war für mich sofort klar, es ging rauf auf die Strecke nach Krapkowice zum einschottern, das ist dann auch der Rest des gesamten Tagesprogramms. Hatte ich bislang nur ein paar Bilder aus Lubrza und Józefówek, war nun die Möglichkeit gegeben sämtliche Dörfer hinauf bis kurz vor Krapkowice mit zug zu fotografieren. Erstes Bild entstand dabei nun vor Biala, aufgenommen von der südlichen Umgehungstraße mit der Stadt im Hintergrund.


Nächstes Bild entstand dann mit Blick auf die Reste des Bahnhofes im Hintergrund, rechts habe ich das Bild etwas knapp beschneiden müssen, weil dort der berühmte weiße Transporter sich ins Bild schieben mußte. grrrr


Weiter geht es nach Krobusz, der Ort und die ehemalige Ladestelle im Hintergrund, EG´s sind fast alle verschwunden, nur in Lubrza(in Privatbesitz und bewohnt) sowie in Strzeleczki(leere Ruine) stehen noch zwei EG, der Rest ist längst abgerissen worden, zuletzt im Jahre 2012 das EG von Debina, dieses konnte ich kurz vor seinem Abriss noch sehen.


Weiter nach Debina, hier mußte ein Wohnhaus an der Straße sowie ein Wegweiser als Motiv herhalten, mehr ist hier auch nicht vorhanden, das kleine EG stand links in etwa der Höhe des ersten Güterwagens(der Zug schiebt rückwärts seit Prudnik) zwischen den Bäumen und Büschen.


Nächster Stopp war Moszna. Ob es hier je eine Station gab weiß ich nicht, links der Straße gint es jedenfalls ein imposantes Gebäude, etwas weiter im Dorfnähe ein Schloß und eine Pferderennbahn.




Nun nähern wir uns Kujawy auch hier gab es mal einen Bahnhof, aber davon ist auch hier nichts mehr übrig, trotzdem lassen sich hier einige nette Motive finden. Zunächst befinden wir uns noch in Zielina, das gehört zu Kujawy und beide Ortschaften gehen ineinander über.


Die Kirche von Kujawy diente als nächstes Motiv.


Nun die Beine in die Hand und hinterher gelaufen, um die Ortsdurchfahrt bildlich festzuhalten. Die Straße am BÜ führt rechter Hand nach Glogowek.


Jetzt ging es weiter zum nächsten Ort, nach Strzeleczki, am westlichen Ortseingang ließ sich dieses Motiv ablichten.


Etwas weiter dann der Blick auf Kirche und ganz rechts zu erahnen, das Bahnhofsgebäude.


Ein etwas näherer Blick auf den Bahnhof.


Nun war Mittagszeit, und das Mausifon klingelte. Da ich ja nicht weit weg war vom Mauseheim, ging die Fahrt also hinüber zum Mittagessen, der Schotterzug hatte sein Ziel fast erreicht und begann nun mit dem einschottern der Gleise. Als ich zwei Stunden später zurück war, waren alle Schottertüten leer, und die Rückfahrt nach Prudnik begann. Also nochmal ein Motiv vom Bahnhof angefertigt, und dazu etwas in die Lüfte gestiegen.


Wieder in Kujawy, sind wir nun an der Stelle, wo einst der Bahnhof war, das EG befand sich linker Hand.


Wieder in Moszna, bot sich diese Bild mit Kühlerfigur.


Zwischen Moszna und Debina sieht es dann so aus.


Und weiter nach Krobusz. Hier auf dem Damm direkt vor dem Ort, muss der Dompteur besonders mutig sein, warum auch immer, haben die Gleisverleger auf ca 80m länge nur jede fünfte Schwelle ans Schienenprofil geschraubt, der Rest liegt nur so da ohne Kleineisen, die Schienen hängen quasi in der Luft und liegen nur auf der Schwelle auf, wenn die Lok durch ihr Gewicht das Schienenprofil hinunter drückt. Auch wurde dieses Stück Gleis bislang nicht eingeschottert.


Etwas schneller als erwartet, war der Zug nun wieder in Biala, immerhin gibt es noch ein Turm und eine Gleiswage, welchen die Zeiten überlebt haben.


Auch bei der nächsten Auslösung, mußte sich natürlich wieder ein Straßenfahrzeug ins Bild schieben.


Das letzte Bild ist nun wieder ein Querschuß mit dem Ort im Hintergrund von der Umgehungstraße aufgenommen.


Hoffe, die Bilder gefallen. Im dritten Teil steigt dann der Sonnenanteil wieder deutlich an.


MfG Reinhold

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