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Forum zu den Eisenbahnen in Polen
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
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Joachim Piephans, SU45-115

02. Dez., der letzte Urlaubstag, Im Sandbahnrevier um Rybnik herum.

Startbeitrag von SU45-115 am 16.12.2015 13:10

Hallo allerseits,

Heute nun der letzte Urlaubstag.

Das Wetter an diesem Tage war wieder wie am ersten Tag, grau und regnerisch. Da aber der Mobaladen in Rybnik auf dem Programmpunkt stand, ging es trotzdem los, und wenn man schon mal da ist in der Ecke, na dann kann man auch gleich mal an den entsprechend interessanten Stellen im Sandbahnnetz zwischen Rybnik und Jastrzebie-Zdrój nach schauen. Als erstes fuhr mir babei TEM2-256 mit ein paar Kippern von der Abraumhalde bei Swierklany vor die Linse, unter den wachsamen und nervösen Augen des Sicherheitsdienstes von dem Gelände links im Bild. Der Gleisrest im Vordergrund hat keine Verbindung mehr mit der Eisenbahnwelt, aber direkt hinter mir befindet sich eine Minidrehscheibe ca 2m Durchmesser, gerade groß genug für eine Lore zum schieben, welche auch neben der Drehscheibe auf einem Stummelgleisstück im 90° Winkel zum Restgleis abzweigt. Der Gleisrest selber, endet schon am Schrotthaufen links im Bild.


Am nahen Zechenbahnhof kam einige Zeit später 311D-18 durch den Bahnhof gefahren, Ziel des Zuges war allem Anschein nach Kotlarina.


An der Überfahrt der neuen Autobahn A1, kam nur wenig später TEM2-282 mit ihrem Zug angefahren.


Wieder zurück am Bahnhof vom Bild mit der 311D-18, nur auf der südlichen Seite, rumpelt der Zug erneut vor die Linse.


In Jastrzebie-Zdrój ließ sich beim rangieren TEM2-094 ablichten, sonst war hier gerade nichts weiter los.


Nun ging es langsam zum Mobaladen in Rybnik. Dort konnte eine weitere EU07 von Schlesienmodelle in Empfang genommen werden. Weiter heimwärts fahrend, machte ich noch im Wald bei Rudy Halt, um zu überprüfen, ob die Makierung, welche ich am Vormittag dort gelegt hatte, sich nun verändert hatte oder nicht. An der Stelle hab ich schon Stunden verbracht, ohne das etwas kam. Eher ungeplant und nur der Tatsache geschuldet, hinter einer LKW-Karawane fest zu hängen, bog ich in Glogowek am Bahnhof von der Hauptstraße ab, um kurz ein Blick aufs Gleis zu werfen, die Sonne war da schon einige Zeit untergegangen, aber am Horizont tauchte ein Dreigestirn auf, welches nicht zu den Fahrzeiten der Personenzüge passen wollte. Da die Beleuchtung am Bahnsteig schon eingeschaltet war, und der Zug extrem langsam sich näherte, entschied ich mich dafür, trotz erforderlich hoher ISO Zahl, ein Bild anzufertigen. Es ist mehr als Experiment anzusehen, was mit der heutigen Technik noch so möglich ist. Mit 250sek bei Blende 3,5 und ISO4000 wurden ST43 386 und 217 Dingfest gemacht, als sie mit ca 10km/h an mir vorbei zogen.


Am Abend nach dem Essen, ging es noch mal nach Szydlów, um nun eine richtige Nachtaufnahme mit Stativ und allem was dazu gehört, anzufertigen, SA134 011 sollte dabei die Hauptrolle einnehmen.


Die jetzt folgenden Bilder stammen von den Tagen davor, welche hier noch nicht gezeigt wurden. Datum und Uhrzeit auf dem Bild.

Schon am 29.11. wollte SA137 003 des Abends auf meine Speicherkarte wandern.


Auch wiederum in Szydlów zu nächtlicher Stunde, diese Mal am 01. Dezember, wandert SA134 013 auf´s Speichermedium.


Am Tage war es SA137 004, welcher sich früh in Prudnik zeigte. Die einsame Schottertüte im Hintergrund hatte am 16.11.2015 Nachts im Stockdunkeln(ich kenne die Örtlichkeit aller bestens)auf einem BÜ(Umgehungstraße 414)bei Biala einen Zusammenstoß mit einem Pkw, welcher das passieren des Schotterzuges von Krapkowice kommend, nicht rechtzeitig sehen konnte, der Sicherungsposten mit Warnlampe war zu diesem Zeitpunkt schon wieder auf der Lok verschwunden, die leere Wagenschlange in Stockfinsterer nebeliger Nacht hinter sich herziehend. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis es zum Unfall kommen mußte. Am BÜ selber ist keine Straßenbeleuchtung, Tempo 90 erlaubt, die Straße kommt aus einem Einschitt noch dazu in Kurvenlage auf das Gleis zu, kein Stoppschild.


Etwas später dann erneut bei Raslawice Sl.


So, das war es dann erstmal mit Bildern meinerseits. Der Vollständigkeit halber habe ich den letzten Urlaubstag heute auch noch rein gestellt. Wann es wieder welche zu betrachten gibt, kann ich noch nicht sagen, es scheint zwei User hier zu geben, denen die Bilder offenbar missfallen. Zum Glück aber nicht Allen. Nun kommt erst mal das Weihnachtsfest, da wird die Kamera eher wenig am Schienenstrang zu tun bekommen.

Allen Lesern wünsche ich ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2016.


MfG Reinhold

Antworten:

Mißfallen

Zitat
SU45-115
Wann es wieder welche zu betrachten gibt, kann ich noch nicht sagen, es scheint zwei User hier zu geben, denen die Bilder offenbar missfallen.


Wenn Du schreibst "Hoffe, die Bilder gefallen", implizierst Du ja die Möglichkeit, daß Bilder eines Beitrags es auch mal nicht tun. Sonst laß den Satz doch bitte weg.

Tu Dir wegen Daniel und mir bitte keinen Zwang an. Es ging bei der Kritik ja auch nicht um fotografische Kriterien, sondern um die Umstände, unter denen manche Bilder entstehen.

Das oleba-Forum versteht sich als solches: als Forum im wörtlichen Sinn, auf dem man sich begegnet, austauscht, offen redet. Wo nur applaudiert werden soll, kann kein Diskurs entstehen, keine offene Gesellschaft. Und eine solche haben wir, meine ich, nötig.


Und noch zu Bildbeiträgen ganz allgemein, nicht auf einzelne Nutzer bezogen: weniger ist meistens mehr. Ein einziges gutes entfaltet oft mehr Wirkung als eine abgespulte, auf Vollständigkeit eines Tages bedachte Serie.


Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 16.12.2015 21:55
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