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Forum:
Forum zu den Eisenbahnen in Polen
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
SU45-115, Joachim Piephans, awp, E6ACT

Auf Wunsch nun ein paar Aufnahmen aus dem südöstlichsten Zipfel Polens.

Startbeitrag von SU45-115 am 09.01.2016 13:37

Hallo allerseits,

Da hier nach Aufnahmen aus den Regionen östlich von Warschau gefragt wurde, habe ich mal ein wenig im Archiv gestöbert und gefunden. Die Bilder sind zwar nicht mehr ganz aktuell, sind aus dem Sommer 2014. Bei DSO hatte ich die Bilder seiner Zeit mal eingestellt, aber nach den Querelen dort wieder heraus genommen. Hier hatte ich die Bilder noch nicht hochgeladen. Am 05. Juni 2014, begann die Fahrt um Punkt 02:22 in der Frühe in Korfantów. Nach langer Fahrt auf unbekannten Wegen, traf ich dann am frühen Vormittag oben in Lupków ein, wo ST43 164 schon etwa eine halbe Stunde vor mir eintraf. So wurden dann erst mal ein paar Standaufnahmen angefertigt.




Nach drei Stunden in der Sonne dösen und abwarten, kam wieder langsam Bewegung in die Meute wartender Fotografen, ich und Mausi waren damals nicht die einzigsten vor Ort gewesenen. Alsbald kam dann aus der Slowakei 751 072 mit einem Güterzug in den Bahnhof gefahren.


Hinten hing auch noch 752 016 dran, hier zu sehen beim rangieren.




Weitere Einstellungen in Lupków




Irgendwann ging die Reise dann Talwärts, in Komancza konnte ST43 164 dann zum ersten Mal fahrend abgelichtet werden.


Weiter unten im Tal.


Kurz vor Zagórz dann erneut.


Im Bahnhof.


Nächster Stopp Sanok.


In Nowosielce dann das nächste Aufeinandertreffen.


Abermals war ich in Wroblik Szlachecki vor dem Zug.


Das letzte Mal klickte der Auslöser hinter Targowiska.


Danach ging es wieder zurück ins über 450 km entfernte Korfantów. Müde und erschöpft viel ich an diesem Tag ins Bett und schlief fest wie ein Murmeltier.


MfG Reinhold.

Antworten:

Re: Auf Wunsch

Vielen Dank! Diese GÜST interessierte auch sehr. Moderne Beschaubrücke ...

900 km Tagesritt, Respekt. Zumindest waren die Wolken brav und belohnten den Aufwand.


Glückauf!

von awp - am 09.01.2016 15:25

Re: Auf Wunsch

Hallo,

Zitat
awp
Vielen Dank! Diese GÜST interessierte auch sehr. Moderne Beschaubrücke ...

900 km Tagesritt, Respekt. Zumindest waren die Wolken brav und belohnten den Aufwand.


Glückauf!


So einfach war das an diesem Tag auch nicht mit den Wolken, das Bild in Komancza entstand nur, weil etwas weiter oben am eigentlich geplanten Motiv zur Planzeit eine fette Wolke Schatten spendend sich übers Motiv legte, und selbst in Komancza war banges zittern angesagt, da der Schatten im Rücken des Fotografen extrem Nah war. Noch problematischer an diesem Tage war, das die einzige Hauptstraße von Zagorz hoch nach Komancza auf ganzer Länge von ca 30km eine einzige Riesenbaustelle mit unzähligen Bauampeln war, dadurch war der talwärts schleichende Güterzug doch immer den Autofahrern voraus. Diese Situation hat damals ettliche Motive auf der schönen Strecke gekostet. Nur von diesem Umstand wußte ich damals nichts. Als ich dort im Urlaub war, bekam ich drei 'Tage vorher(am 02.Juni) die Information, das auf besagter Strecke noch bis zum 10. Juni ein paar wenige Umleitergüterzüge fahren sollen. So fing ich also an zu rechen und zu überlegen, welcher Tag für diesen Ritt hinüber nach Lupków denn der beste wäre, und so viel die Wahl dann auf den 05. Juni, und die Vorbereitungen für diesen angesetzten Tag begannen. Von Berlin aus (gut 1900km hin und retur) als Tagestour wäre das undenkbar gewesen, nun war ich aber schon auf dem halben Wege dorthin bei meiner Freundin gewesen, und so kam der Gedanke auf, es doch zu wagen. So ging es dann um 2:22 in der Frühe los. Bei Gogolin ging es gegen 02:50 auf die Autobahn A4, am selben Tage passierte dort am Morgen ein schwerer Unfall mit mehreren Toten, ein ukrainischer Kleinbus war ungebremst auf ein Baustellensicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei drauf gefahren. Gegen 05:00 Uhr wurde Kraków umfahren, dabei platze einem LKW 40Tonner ein Reifen auf der linken Seite in dem Moment, wo ich am vorbei fahren war, zum Glück war die Autobahn an der Stelle dreispurig und noch fast leer, so konnte ich reflexartig nach links reißen auf die dritte Spur und dem maßiven Gummischluppen um Haaresbreite noch ausweichen, zum Glück fuhr in dem Moment nichts neben mir, aber der Schrecken hatte gesessen, und wirkte ne Weile nach. Erst ein halbes Jahr vorher, selbe Situation im dunkeln kurz hinter Wroclaw, gelang dies genau nicht, und das Ding wurde noch gestreift, ein weiterer Pkw nahm den Frontal mit und war danach Schrott und einem weiteren 40Tonner zerstörte der Schluppen die Bremsanlage am linken Vorderrad, für den war damals dann auch erst mal Schluss mit Weiterfahrt. Zu dem Zeitpunkt war die Autobahn rappel voll gewesen, wer weiß was da noch alles hätte passieren können. Mir hatte es damals nen Plattfuss hinten rechts eingebracht und ne leicht ledierte Stoßstange, nach Radwechsel konnte ich dann wenigstens weiterfahren. Als ich am 05. Juni abends wieder zurück war, da war ich fix und alle gewesen, der Tag hatte mich sehr geschlaucht, auch wenn durchaus eine schöne Anzahl an Motiven eingesackt werden konnte. Im nachhinein betrachtet hätte ich schon um Mitternacht losfahren müssen, dann hätte ich auch Bilder von der Hochfahrt des Güterzuges gehabt, aber irgendwo braucht der Mensch ja auch noch etwas Schlaf, und Fahrzeiten von den Zügen dort waren mir nicht so genau bekannt, ich wußte nur, das morgens/vormittags ein Zug hochfahren sollte, und gegen Mittag wieder hinunter.


MfG Reinhold.

von SU45-115 - am 09.01.2016 16:28
Herzlichen Dank für die herausgekramten Bilder. Besonders gefällt mir das Gebäude im vorletzten Bild. Gruß Daniel

von E6ACT - am 09.01.2016 21:15
Zitat
E6ACT
Besonders gefällt mir das Gebäude im vorletzten Bild


Altösterreich eben ;)

von Joachim Piephans - am 10.01.2016 16:47
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