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Forum zu den Eisenbahnen in Polen
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vor 1 Monat, 1 Woche
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SU45-115

Auf Regen folgt Sonnenschein und gute Laune. (nur 6. B.)

Startbeitrag von SU45-115 am 06.11.2017 11:05

Hallo allerseits,

Eine alte Weisheit sagt, auf Regen folgt Sonnenschein, waren die Tage zuvor Wetter technisch gesehen eine wahre Wohltat, änderte sich dies am Einheitsfeiertage komplett. Aus blau wurde wieder grau und ordentlich nass von oben. Aber eine alte Weisheit sagt auch, nach Regen folgt Sonnenschein, aber auf diesen, werden wir noch bis kurz vor Sonnenuntergang warten müssen. Da das rote Telefon mal wieder etwas Zugverkehr voraus gesagt hat, war nun die Frage, diesen ziehen lassen und den Regentropfen beim fallen aus dem Küchenfenster zu zuschauen, oder raus an die frische Luft und mitnehmen was fährt? Letzten Endes fiel die Entscheidung, wie kann es auch anders sein, sich auf zu raffen und los zu fahren. In Nowe Swietów angekommen, mußte ich nicht lange warten, bis ein bekanntes Stonkadoppel sich meiner Position näherte.


Ich fuhr nach Szybowice, auch hier mußte ich nicht lange warten, bis die beiden bunten Krabbelviecher wieder an mir vorbei fuhren. In den letzten Wochen, hat man hier endlich beide Gleise erneuert, oder besser gesagt ausgebessert. Das Kraut- und Rübengleis ist verschwunden, nagelneue Holzschwellen in frischem Schotter tragen nun die Züge für die nächsten hundert Jahre.


Weiter hinterher fahren wollte ich nicht, so blieb ich und harrte der Dinge, die da noch kommen sollten, oder eben auch nicht. Irgendwann nach fast zwei Stunden, tat sich wieder etwas, ein Licht am Horizont tauchte auf, und entpuppte sich einige Minuten später als M62ko 684.


Völlig durchnässt und aufgeweicht ging es zurück ins Auto und erstmal nach Hause zum Mittagessen. Die Heizung auf Maximum und das Gebläse auf maximale Stufe, fing zumindest die Hose langsam an, abzutrocknen, Jacke, Strümpfe, Schuhe waren aber immer noch klatschnass, wie von einer Wasserleiche. Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Berlin. Da die Autobahn im Abschnitt Opole-Wroclaw wie immer überlastet war, ging es über die Landstraße bis Legnica, hat nebenbei den Vorteil, man kommt noch an so manchem interessanten Bahnhof und Steinbruch vorbei. Bei Paczków konnte ein Stonka mit ein paar leeren Schotterwagen gesichtet werden, welcher auf dem Weg nach Kam.-Zabkowicki war. Ganz am westlichem Himmel, zeichnete sich zudem berühmte Silberstreif ab. Bei Doboszowice hielt ich an und wartete auf SM42 2397 mit ihren paar Schotterwagen, diese standen am Vormittag noch in Nowe Swietów abgestellt, und waren von den Gleisbauarbeiten bei Szybowice.


Schnell war der Zug nicht, so war klar, das ich in Kam. Zabkowicki wieder vor ihm sein würde. Es dauerte auch ein wenig, bis er die Steigung vor dem Bahnhof erklommen hatte, und während ich da so stand, und der Zug langsam in Fotoreichweite angeschlichen kam, passierte das Wunder von Kam.-Zab., der kräftige Westwind trieb die Wolkenkante zügig weiter nach Osten, und die schon sehr tief stehende Abendsonne tauchte in die aufziehende Wolkenlücke ein und erhellte die Gegend binnen Sekunden. Da glänzte nicht nur der nasse Stonka.


Das Schlußbild des Beitrages zeigt die Lok nun abgekoppelt vom Zug beim vorziehen zum Signal.


Man merkt, die Tage werden jetzt deutlich kürzer, was sich auch bei der Länge der Beiträge wiederspiegelt. Bei den nun in nächster Zeit folgenden Beiträgen wird dann auch in die Nachtstunden ausgewichen und das Stativ zum Einsatz gebracht, kurz und knapp gesagt, die Zeit der Nachtaufnahmen ist wieder angebrochen.

Danke für Eure Aufmerksamkeit.


MfG Reinhold.

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