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217 055, Joachim Piephans, RR

[AL][HU][RS][MNE] Hummelflug in Albanien - Anreise Tage 1 - 3 ( m. 55 B. )

Startbeitrag von RR am 25.06.2013 23:19

Dieses mal möchte ich euch mitnehmen auf eine Eisenbahnreise nach Albanien, einem Land, das schon seit längerem auf meiner Wunschliste stand. Zwei Wochen waren dafür vorgesehen, nachdem aber Hin- und Rückreise jeweils bereits 3 Tage in Anspruch nahmen, blieben für das anvisierte Ziel lediglich 8 Tage übrig. Zu wenig, zumal das Wetter nicht ganz so wollte wie es sollte. Und wer mich kennt weiß, dass Eisenbahnfotografie bei mir sehr eng mit gutem ( Sonnen- ) Licht verbunden ist. Daher habe ich mehr als geplant "touristisches" Programm eingeschoben, so dass mein Bericht entgegen meiner üblichen Gewohnheiten auch viele gern so genannte "off-topic-Bilder" enthalten wird, was aber in diesem Fall - so viel will ich vorweg nehmen - nicht schaden soll.

Samstag 18.5.2013 und Sonntag 19.5.2013

Los ging es am Samstag, den 18.5.2013 mit ICE 21 Frankfurt - Wien, Abfahrt um 9.27 Uhr in Regensburg HBF. Das einzige mal, dass ich die Reise bereue, ist, als ich um 9.00 Uhr von meiner Wohnung in Richtung Bahnhof losgehe, da ich die Schwere meiner beiden Rucksäcke ziemlich unterschätzt habe. Wir starten mit 5 Minuten Verspätung :



In Linz steige ich um in den RJ 63 München - Budapest-Keleti :





Auch der hat 5 Minuten Verspätung, mit denen wir auch Budapest-Keleti um kurz vor 17.00 Uhr erreichen. Der Bahnhof von der Straßenseite gesehen :



Dort wird kräftig gebuddelt, so dass auch der Haupteingang geschlossen ist. Nachdem ich mein Gepäck mit ersten Schwierigkeiten ( das erste Schließfach schluckt die 600 Forint ohne Gegenleistung ) losgeworden bin, begebe ich mich auf einen kleinen Stadtrundgang. Weiter geht es erst um 22.20 Uhr, so dass doch etwas Zeit verbleibt. Vorher lösche ich aber noch meinen kleinen Durst nach ungarischen Lokomotiven, wo ich mich als mit Einheitselloks Aufgewachsener natürlich in der Baureihe 431 leicht tue. Mir fällt auf, dass diese Lok nur Einfachlampen aufweist :



Sodann strebe ich in Richtung Donau, die ich als echter Donauanlieger knapp 10 h vorher schweren Herzens verlassen habe :



Unterwegs fallen mir diverse ansehnliche Strassenbahnfahrzeuge auf, ich habe davon wenig Ahnung, finde aber Gefallen :



Den Rückweg will ich mit der Metro fahren, da mir die Beine von dem vielen Laufen ganz schön weh tun. Nahe der Károly Körút begebe ich mich in den Untergrund und stelle fest, dass der einzige Fahrkartenautomat defekt ist. Ich frage die Kontrolleure und die schicken mich an einen besetzten Schalter, den ich zuerst gar nicht erblickt hatte. Die dortige Dame aber verweist mich an den Automaten, mein Vorhalt, dass dieser nicht funktioniert - worauf bereits ein großflächiger Zettel auch in englischer Sprache hinweist - interessiert sie nicht. Ich also wieder zu den Kontrolleuren, die mich dann an einen Kiosk verweisen. Dort hängt jedoch bereits ein noch größerer Zettel - wieder auch in Englisch - dass man keine Tickets für die Metro verkauft ! Verkehrte Welt - ich gebe auf, gehe wieder nach oben und nehme widerwillig einen Bus.

Zurück am Bahnhof stelle ich fest, dass die Bahnhofsrestauration ab 20.00 Uhr geschlossen hat, so dass ich mir am Imbiss ein Gyros im Pita-Brot kaufe und in der Bar ein Zlatý Bažant leiste, was zwar regional nicht passt, aber erfahrungsgemäß doch sehr gut ist. Mittlerweile wird mein Nachtzug, der D 341 nach Belgrad bereit gestellt, 431 014 ( mit Doppellampen ) wird uns bis Subotica bringen :



Der Schlafwagen, in dem ich ein Bett im Zweierabteil gebucht habe, wird von der ŽS gestellt :



Das serbische Personal ist äußerst zuvorkommend. Mein Abteil behalte ich glücklicherweise für mich alleine :



Einzig störend aber unvermeidbar sind die Grenzkontrollen mitten in der Nacht in Kelebia auf ungarischer und in Subotica auf serbischer Seite. Man wird jäh vom sonst sehr freundlichen Personal auf das bevorstehende Prozedere hingewiesen. In Subotica übernimmt eine 441 der ŽS den Zug. Und siehe da, wir erreichen Belgrad am 19.5.2013 gegen 6.40 Uhr mit eben diesen 5 Minuten Verspätung, mit denen ich in Regensburg losgefahren bin :





Für mich geht es erst weiter um 9.10 Uhr in Richtung Montenegro, so dass wieder etwas Zeit für anderes bleibt. Die Gepäckaufgabe funktioniert dieses mal reibungslos, da es keine Schließfächer, sondern Menschen gibt, die sich darum kümmern ! Zunächst bleibt Zeit für ein paar Eisenbahnbilder am Bahnhof :





Ein Herr in Uniform weist mich dezent daraufhin, dass ich dafür eine Erlaubnis benötige und gibt mir auch gleich die Adresse, wo ich mich hinwenden solle. Allerdings kann ich ihn von der Harmlosigkeit meines Tuns überzeugen und angesichts der Tatsache, dass ich in zwei Stunden weiterfahre läßt er mich mit einem Augenzwinkern gewähren. Dann will ich natürlich dorthin, wo ich herkomme, an die Donau, genauer gesagt an den Zusammenfluss von Sava und Donau :



Für die Festung, die hinter mir liegt, will ich keine Zeit mehr aufwenden, da ich mich kenne und ja schließlich den Zug noch erreichen will. Zumindest bleibt unter anderem noch ein Auge für die immer noch sichtbaren Schäden des Balkankrieges in den 90ern :



Zurück am Bahnhof ein kleiner Exkurs für Strassenbahnfans. Ich habe mir vor Ort von einem Taxifahrer ( der auch wußte, dass heute Jahn Regensburg gegen Dynamo Dresden spielt, was ich angesichts der Aussichtslosigkeit deren Tuns ausgeblendet hatte ) sagen lassen, dass die Fahrzeuge aus Basel kommen. Man wird mich möglicherweise eines Besseren belehren, ich kenne mich nicht aus :







Aber auch modernes Material ist unterwegs :



Nun ist es Zeit für meinen Zug nach Montenegro, den 431 "Tara" Belgrad - Podgorica - Bar. Dieser besteht aus 4 Wagen ( A/B und B ), kein Speisewagen, was angesichts der Fahrzeit von 10 Stunden und 15 Min. bis Podgorica durchaus als Verlust angesehen werden kann. Einzig Kaffee wird von einem Zugbegleiter ( bei der DB wäre das ein "freundlicher Mitarbeiter", der aber noch nicht in eine Fremdfirma ausgegliedert ist ) gereicht. Gut dass ich mir frühzeitig einen Platz im 6er-Abteil sichere, denn der Zug wird rappelvoll. Eine große Gruppe Fußballfans, die sich in Belgrad ein Spiel von Partizan angesehen haben fährt zurück bis Podgorica. Auch meine Abteilgenossen rekrutieren sich daraus. Vor jedem Wagen steht ein Schaffner, der den Zutritt zum Zug nur mit gültigem Fahrausweis zuläßt. Nur eine Tür pro Wagen ist offen, die andere verschlossen. Noch vor der Abfahrt wundere ich mich über das große Polizeiaufgebot am Bahnsteig. Als um 9.10 Uhr der Zug abgepfiffen wird, wundere ich mich noch mehr, warum die große Menschenmenge, die sich noch vor den Zugtüren gesammelt hat, nicht eingestiegen ist. Die Auflösung : Als der Zug losfährt, versuchen die noch schnell aufzuspringen ( automatische Türschließeinrichtung gibt´s nicht ), hatten also offenbar kein Ticket. Konsequenz : Der Zug wird nochmal zurückgepfiffen, und jetzt wird auch klar, warum so viel Polizei, die greift jetzt ein. So haben wir zumindest schon mal 10 Min. Verspätung, bevor es überhaupt losgeht :



Wir verlassen dann Belgrad die nächsten geschätzt 30 Min. im Schritttempo ( dem Oberbau sei Dank ) und passieren dabei auch das Depot :



In Košutnjak begnenen wir drei blauen Lokomotiven des Typs V 200 in 6-achsiger Ausführung, die zu früheren Zeiten den Tito-Zug gezogen haben. Ihr Zustand ist sehr bedenklich. Noch vor Požega bleiben wir in einem Tunnel liegen, weil sich unüberhörbar offenbar ein Bremsschlauch unseres Waggons gelöst hat, was auch zu einer Zwangsbremsung führte. Der Einduck des Betriebs der ŽS ist kein guter. Marode Stecken, marodes Material, nur das Personal ist gut drauf. Nach etwa 20 Min. geht es weiter und in Požega sehen wir diese 444 und 661 :



Mit Überschreiten der Staatsgrenze zwischen Serbien und Montenegro in Valjevo bzw. Bijelo Polje holen wir die Verspätung von mittlerweile gut 30 Min. aufgrund der Übergangszeiten wieder auf und finden uns in der überwältigenden Bergwelt Montenegro´s wieder :







Da müssen wir rüber ...



... vorher geht es aber über die höchste Eisenbahnbrücke Europas, mit 198 m die Mala Rijeka Most, nicht mehr weit bis Podgorica ...



... das wir dann gegen 19.30 Uhr mit nur 5 Min. Verspätung, das sind die, mit denen ich in Regensburg losgefahren bin, erreichen :



Ein nicht unerheblicher Fahrgastwechsel findet statt, die meistens steigen aus und haben wie ich ich eine unglaublich tolle Bahnfahrt hinter sich, auch wenn sich die über 10 Stunden mitunter etwas hinzogen. Es ist warm und die Luft mit Meersalz angereichert, obwohl die Küste ja noch ein Stück weit weg ist, einfach schön !

Ich habe für € 40 eine Nacht im Hotel Evropa gebucht, direkt neben dem Bahnhof gelegen. Das ist bei vielen ja bereits bekannt, sehr empfehlenswert, auch das Hotelrestaurant ist ordentlich. Am nächsten Tag soll es weiter gehen nach Albanien, nur weiß ich noch nicht genau wie.

Montag, 20.5.2013

Nach einer ausgedehnten Nachtschlafensphase gucke ich erst mal zum Bahnhof, bevor ich mich dem Frühstück widme. Ich treffe 644 024 an, die lautstark den Rangierdienst im Bahnhof Podgorica meistert :



Zudem 461 033 mit PT 7102 nach Nikšic :



Die Züge der reaktivierten Strecke nach Nikšic sind zwar bereits in den aktuellen Fahrplanaushang ab 1.7.2013 verkehrend eingepflegt ...



... jedoch gilt bis dahin ein davon abweichender Übergangsfahrplan :



Ich eruiere dann am Busbahnhof noch schnell, dass es in Richtung Albanien nur zwei Verbindungen gibt, nämlich um 6.00 Uhr früh, was natürlich schon vorbei ist, und um 9.50 Uhr. So bleiben mir noch etwa 2,5 Stunden, angesichts aufziehender Wolken gehe ich jetzt erst mal Frühstücken ins Hotel. Eine halbe Stunde muß reichen, da zwischen 7.30 und 8.00 Uhr wieder einige Züge ankommen. Gar nicht verkehrt, dass die Sonne gerade Pause macht, denn die wären im Gegenlicht. Als erstes kommt 461 035 mit PT 7101 aus Nikšic :



Mit runden 1,5 Stunden Verspätung kommt 461 017 der ŽS mit dem Nachtzug 433 aus Belgrad in Podgorica an. Die fröhlichen Herren erzählten mir, dass sie mal in Remscheid gewohnt haben und nun mit exotischen Tieren hier ihr Geld verdienen. Wer auch immer übergibt Ihnen einen großen Käfig mit Papageien, die angeblich aus Subotica kommen. Sicherlich hat es einen Grund, warum die Käfigübergabe nicht auf der Bahnsteigseite erfolgt, sondern dort, wo es keiner sieht :



Zuvor war bereits die Elektritschka aus Bar auf Gleis 1 angekommen, dorthin führt nun auch das letzte Stück der Reise des 433, Ausfahrt aus Podgorica :



Kurz darauf kommt wie bestellt wieder die Sonne zum Vorschein und ich lichte zuerst 412 052 ab, der gleich nach Bar aufbrechen wird :



Dann gehe ich kurz rüber in das Depot und treffe zwei nette Herren, von denen einer unbedingt abgelichtet werden will :



Dazu gibt es einige schöne Lokomotiven :









Im Bahnhof kommt mir noch ein Güterzug der Montecargo - der Güterverkehrssparte der montenegrinischen Eisenbahn - vor die Linse :



Dann ist es Zeit für meinen Bus. Ich fahre zunächst von Podgorica nach Ulcinj an der Adriaküste am südlichen Ende Montengro´s. Der Busbahnhof in Podgorica liegt gleich neben dem Zugbahnhof. Die Fahrt kostet 6 EUR :



Gerne wäre ich mit diesem Bus gefahren ...



... aber meiner ist etwas moderner und kommt nicht aus Ulm, sondern aus Ulcinj :



Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden, wir überqueren unter anderem den Damm über den Skutarisee, den sich Strasse und Schiene teilen :



Anfahrt auf Ulcinj :



In Ulcinj angekommen wird sofort das Ticket für den Bus nach Shkodër in Albanien erworben, welches 5 EUR kostet :



Abfahrt ist um 13.15 Uhr, so dass etwa 1,5 Stunden Pause verbleiben. Da der Busbahnhof Ulcinj etwas außerhalb vom Ort liegt, kann man nicht wirklich was machen. Aber ich komme mit dem einzigen Fahrgast, der den gleichen Weg hat wie ich ins Gespräch, ein Japaner, der ebenfalls im Hotel Evropa in Podgorica nächtigte und nach Tiranë will. Kurz vor der Abfahrt kommt ein wenig Vertrauen erweckender alter Kleinbus, der unserer sein soll. Na gut, es bleibt uns ja nichts anderes übrig und es wird ein Vorgeschmack auf das, was mich in Albanien erwarten soll :



Einen Vorteil hat das Ding, nämlich Schiebefenster, die sich öffnen lassen und für die an diesem Tag nötige Belüftung sorgen. Die Reise geht los, auf halbem Weg zwischen Ulcinj und der Staatsgrenze verlassen wir den direkten Weg und der Busfahrer steuert eine Werkstatt an, der er offenbar seinen zweiten Bus anvertraut hat, er erkundigt sich nach dessen Wohlbefinden :



Ob da noch was zu machen ist ? In diesem Moment hege ich jedenfalls zum ersten Mal Sympathien für unser Gefährt :



Zwischendurch werden dann noch Fahrgäste aufgelesen, die einfach in der Pampa herumstehen und nach einem Zwangsstopp verursacht von einer Schafherde erreichen wir die Staatsgrenze. Der Busfahrer sammelt die Reisepässe ein und kommt nach etwa 20 Min. mit diesen wieder zurück und wir sind in Albanien. Einen Beamten haben wir nicht gesehen, es hat keiner kontrolliert zu wem die Pässe eigentlich gehören.

Wir erreichen in Kürze Shkodër, hier ist bereits die Burg Rozafa zu sehen :



Ankunft ist am Stadion in Shkodër um 14.45 Uhr, die Fahrt hat also 1,5 Stunden gedauert. Der Busfahrer erklärt uns noch, dass die Busse nach Tiranë am Sheshi Demokracia abfahren, der ist etwa 500 m entfernt. Zusammen mit dem japanischen Tourist mache ich mich auf den Weg und wir kommen gerade recht, da der Bus um 15.00 Uhr abfährt. Gerade mal einsteigen und schon geht es los. Die Fahrt kostet 3 EUR - wir hatten ja noch keine Leke - und dauert ca. 2,5 Stunden. Die Fahrzeit für die 100 km ist auch der Tatsache geschuldet, dass immer dann gehalten wird, wenn jemand an der Strasse steht und winkt oder wenn jemand aussteigen will, völlig egal wo. Wir sind die einzigen "Fremden" im fast vollständig besetzten großen Bus und werden neugierig beäugt. Kurz vorm Ziel muß sich eine Dame neben mir übergeben, der Busbegleiter reicht eine Plastiktüte und entsorgt diese dann indem er sie während der Fahrt einfach aus dem Bus wirft - direkt in einen Vorgarten. Nun gut. Ein Vorgeschmack auf die albanische Müllentsorgung. Die Hauptstadt Tiranë erreichen wir also gegen 17.30, der Bus hält in der Rruga Karl Gega direkt neben dem Bahnhof, den ich jedoch auf Anhieb nicht wahrnehmen kann. Ein kleiner Kulturschock, der mich trifft, Unmengen von Autos, die alle hupen, Busbetreiber, die nach Fahrgästen rufen und rings um mich herum Leute, die alles mögliche verkaufen wollen. In diesem Moment bin ich um eine Erleichterung froh : Christoph, ein Bekannter, der in der deutschen Botschaft arbeitet, auf den ich aber erst während meiner Recherchen für die Reise gestoßen bin - wir stammen beide aus der gleichen Heimatgemeinde - hat versprochen mich abzuholen. Das geschieht auch prompt. Er hatte sich auch bereit erklärt mir ein Hotel zu besorgen, wohin er mich sogleich bringt. Das Hotel Serenity in der Rruga Bogdani an der Ecke Rruga Kavajes, nicht weit vom zentralen Sheshi Skënderbej :



Der Blick aus meinem Hotelzimmer :



Da in diesem Hotel auch oft Botschaftsangehörige untergebracht werden, hat man mir einen Sonderpreis ausgehandelt, 30 EUR die Nacht. Frühstück, so erklärte mir der Portier, könnte ich bei diesem Preis aber nicht erwarten. Die Leute waren aber sehr nett, am letzten Tag fragte ich nach einer Visitenkarte, die waren aber gerade aus und der Manager sah sich in absehbarer Zeit nicht in der Lage, welche zu besorgen, das vervollständigte mein Bild von Albanien. Dafür bot man mir an, falls ich es bräuchte, eine höhere Rechnung auszustellen. Brauche ich aber nicht, ich bin ja im Urlaub. Den dritten Tag beschließe ich mit einem kurzen Besuch am Sheshi Skënderbej, der in wunderbares Abendlicht gehaucht wird :



Natürlich gehe ich auch noch zum Bahnhof, um 20.00 Uhr fährt noch ein Zug nach Durrës, den ich mir als Einstieg für die nächsten 10 Tage zumindest noch ansehe. Damit geht es dann im nächsten Teil weiter. Die weiteren Berichte werden dann auch nicht mehr so lange, aber ich wollte einfach die Anreise in einen Teil packen, ich hoffe es war nicht zu viel.

Viele Grüße Robert

Antworten:

Vielen Dank, Robert, für den umfangreichen Einstieg!! Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

In Bp kel. ist wirklich ärgerlich, daß das Baross Etterem schon um 20 uhr schließt, die Küche sogar schon zwischen sieben und halb acht. Basler Trams hast Du in Beograd nun grad nicht fotografiert, sondern drei Tatra-KTD 4 (original nach Beograd) und eines der Neubaufahrzeuge. Es fahren aber etliche Basler dort, alle meist noch im ursprünglichen grün und auch, wenn ich nicht irre, mit dreiachsigen Beiwagen.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 26.06.2013 08:42
Hallo Robert,

auch von mir vielen Dank für Deinen Bericht. Sehr schön geschrieben - da macht das Lesen richtig Spaß. Und zu lang? So lange Du was anderes außer blabla zu sagen hast, ist die "Herausforderung" nur eine gute Auswahl des Zeitpunktes für das Genießen.

Grüße an die Donau
217 055

von 217 055 - am 26.06.2013 16:24
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