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vor 4 Jahren, 10 Monaten
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J.N.

[RO] Walachische Wolkenlöcher - Teil 1 mit 7 Bildern (rund um Ploiesti und Târgoviste, 10.09.13)

Startbeitrag von J.N. am 20.09.2013 13:08

Hallo,

im nachfolgenden und vsl. drei weiteren Beiträgen einige Eindrücke einer intermodalen Rumänien-Tour, die vor rund 14 Tagen begann. Mit dem Zug ging es zunächst nach Brasov im Karpatenbogen, wo wir am 9.9. für eine knappe Woche einen Leihwagen übernahmen. Die Tour sollte keinen thematischen Schwerpunkt haben, vielmehr waren wir "einfach" an guten Bildern interessiert und haben versucht, der Sonne zu folgen. Ich hoffe, die kursorischen Sichtungen können dem ein oder anderen bei seiner Reiseplanung weiterhelfen.

Wie bereits am Titel erkenntlich führte unser Vorhaben schließlich quer durch Südrumänien. Die Walachei ist jetzt nicht unbedingt die attraktivste Region des Landes, aber das passte insofern gut, weil a) ich hier zuvor noch nicht war und b) wir schließlich von Bukarest aus zurückgeflogen sind.


Doch (halbwegs) der Reihe nach, zunächst ein Bild des "Anreisezugs". Einen Tag nach unserer Mitfahrt bis Brasov überquert IC 473 Ister von Budapest nach Bukarest mit der obligatorischen Verspätung von rund einer Stunde die Prahova zwischen Bobolia und Floresti (10.9.2013).

Den Anreisetag hatten wir mehr oder weniger erfolgreich/-los an der Hauptbahn Brasov - Ploiesti verbracht. Den Vormittag des folgenden Dienstag (10.9.2013) verbrachten wir an der Nebenbahn (Ploiesti -) Buda - Slanic (KBS 306), auf der Transferoviar verkehrt und den Gesamtverkehr offenbar mit Wadlopern bestreitet.


Bei Gageni begegnet uns als R15140 der Exil-Holländer 78-3233 auf der Fahrt von Slanic nach Ploiesti.


Am Endbahnhof Slanic diente die Ladestraße an diesem Tag weniger den Bedürfnissen des Schienenverkehrs... ;)

Ob es noch Güterverkehr auf der Strecke gibt, ist uns nicht bekannt. Sowohl am Endbahnhof als auch im Kreuzungsbahnhof Plopeni Sat standen allerdings zahlreiche Tragwagen von GFR zur Zwischenabstellung.


Für reges Frachtaufkommen dürfte einst die am Ortseingang von Slanic abzweigende Anschlussbahn gesorgt haben. Ich vermute, dass hier früher Salz (oder Kali-Produkte) abgefahren wurde. Immerhin ist Slanic ja ein Kurort, der mit Solebädern wirbt. Heute ist die Anschlussbahn tot, die Signale im Streckengleis sind ihrer Flügel beraubt, als 78-3225 (R 15142) die ehemalige Abzweigstelle passiert.

Nach der Zugverfolgung und dem Abstecher an die Hauptbahn (siehe Ister-Bild oben) fuhren wir entlang der vom Reiseverkehr befreiten ex-KBS 302 Ploiesti - Târgoviste in die einstige Residenzstadt der walachischen Fürsten. Wie bereits in der Antwort auf mokis Ludmillen-Beitrag erwähnt, kam uns dabei in der Nähe Caragiale eine 232 Lz entgegen (ca. 13:30 Uhr Richtung Ploiesti). Leider keine Ahnung, was die dort gemacht hat.


Im Bahnhof von Târgoviste erwarteten wir dann die Einfahrt des R 9432 aus Bucuresti Nord (T. an 14.29, KBS 904). Zuglok 60-0667 setzt hier bereits um. Die anderen anwesenden Kutter bewegten sich leider nicht in der Zeit. Die 80er hobelte mit ihren Planenwagen während des Umsetzens der Calatori-60er herum, blieb aber blöderweise unfotografiert.


Die Strecke südlich von Târgoviste ist nicht sonderlich spektakulär, Walachei eben. Dafür hatten wir Wetterglück, der Himmel war doch inzwischen reichlich zugezogen. Wir nahmen die Rückfahrt der 60-0667 als R9106 nach Bukarest schließlich am Haltepunkt Podu Rizii auf. Obwohl das Dorf rund einen Kilometer vom Halt entfernt liegt, stieg hier doch tatsächlich jemand aus. Und mit dem kurz zuvor nach Târgoviste fahrenden Gegenzug R 9103 (63er- bzw. 65er-Planleistung mit Dostos) wollte auch eine, gar nicht so betagte, Dame mitfahren.

In Titu trifft die Strecke aus Târgoviste auf die zweigleisige KBS 901 Bukarest - Pitesti (und eingleisig weiter nach Craiova). Westlich des Abzweigbahnhofs bietet eine Straßenbrücke bei Fusea immerhin mal einen erhöhten Fotostandpunkt in der walachischen Ebene.


Die KBS 901 wird recht rege von 96ern befahren. Einen Desiro bei halbwegs passablem Licht zu erwischen, fiel daher nicht so schwer: hier IR 1787. Der nachfolgende R 9025 mit 63-1002 kam leider schon im Schlonz, der sich bis Sonnenuntergang nicht auflösen wollte, daher.

Wir fuhren an diesem Abend noch Richtung Râmnicu Vâlcea, in der Hoffnung, dort am morgigen Mittwoch (11.09.) besseres Wetter zu sehen. Davon dann demnächst in Teil 2.

Viele Grüße
Julian

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