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Gesellschaft, Kinder, Beziehungen, Kultur
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vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
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Manu1977, *Susanne*, Entwanderer, Angelika Allesroh, lanius, ROHjan

Auf den Punkt gebracht - "Der größte Gegner"

Startbeitrag von ROHjan am 05.04.2013 15:36

2013-04-05 Auf den Punkt gebracht - Der Größte Gegner

Zitat aus: Gesund ohne Kochtopf - aber wie? von Reidar Tavárez, 2000 Betzel Verlag
>

(Hervorhebungen durch ROHjan)
Viele Grüße

Antworten:

Hallo Jan

das sind weise Worte.

Ich habe im Netz nach dem Buch von Marc David gesucht und einen etwas längeren Auszug gefunden:

Essen mit Leib und Seele

Die meisten seiner Aussagen kann man als instinktiver Rohköstler kommentarlos stehen lassen.




von *Susanne* - am 05.04.2013 17:20
@jan Good morning;) Besser kann man es nicht treffen! Das ist funktionierende rk! :spos:

von Manu1977 - am 06.04.2013 01:20
Ich konnte es mir nicht verkneifen, den Fokus von Ernährung auf das Leben zu richten und "Ernährung" und "Essen" durch Leben in diesem Text zu ersetzen. Ich finde, der Fokus darf nicht zu intensiv auf der Ernährung liegen, sondern, dass dem ganzen ein allgemeineres, übergeordnetes Prinzip zugrunde liegt, dass alle Lebensbereiche und somit auch Ernährungsbereiche betrifft:

Die Lebenseinstellung.

Als Anregung und Meinungskundtuung zugleich.

Habe die veränderten Stellen mit Unterstreichung zur Verdeutlichung kenntlich gemacht.

Zitat
ROHjan
2013-04-05 Auf den Punkt gebracht - Der Größte Gegner

Zitat aus: Gesund ohne Kochtopf - aber wie? von Reidar Tavárez, 2000 Betzel Verlag
>


von Entwanderer - am 06.04.2013 20:45

Auf den Punkt gebracht - "Der größte Gegner"

@matthaeus, bios logos (gr.) = lebenslehre, schliesst aber die ernaehrung unbedingt mit ein. Klasse darstellung ueber das wort "leben" als platzhalter im text, finde aber dass genau das sowieso durch den text vom tavarez zum ausdruck gebracht wurde. Ernaehrung ist der anfang vom leben und die meisten menschen stehen "ihrem leben" besonders durch falsche nahrung im weg... Lg manu

von Manu1977 - am 06.04.2013 20:55
Ich finde hier insgeheim das Wort "Einstellung zum" und "Verhältnis" herausragend.

Ernährung mag ein wichtiger Punkt sein, aber nicht weniger wichtig als die Einstellung und das Verhältnis im sozialen Bereich, zu seinen Mitmenschen.
Oder zu seiner Umwelt. Und das die Einstellung den verschiedenen Lebensbereichen übergeordnet ist.

Ich bin der Ansicht, wenn diese Grundeinstellung sich wandelt, wirkt sich diese das auf all diese Bereiche aus.
Demnach sehe ich Ernährung als nur ein Beispiel, an dem man die Einstellung desjenigen generell zum Leben herauslesen kann.
Der Umgang mit den Mitmenschen ein anderer.

Daraus ließe sich ableiten, dass jemand, der seine Einstellung im Umgang mit Menschen harmonisiert, dann auch die der Ernährung sich weiter harmonisiert. Und umgekehrt.

von Entwanderer - am 07.04.2013 07:13
Die Umstellung auf 100 % Rohkost finde ich körperlich und sozial schon eine riesige Leistung für ein Lebewesen.
Kein Lebewesen muss derartiges bewerkstelligen.
Ein Kochköstler bleibt bei der Lebensweise seiner Eltern wie ein Wildtier auch.
Darauf ist es von Natur aus geprägt (?)
Ich musste etwa Unnatürliches machen : anders essen, als meine Vorfahren, um zum NatürlichEREN zu gelangen.
Zu dem, was mir körperlich und seelisch besser tut.

Aber es ist mit immensen Schwierigkeiten verbunden, weil mein Körper von Natur aus nicht(!) angelegt ist aus einem 'Gekochten' einen Rohen Menschen zu transformieren.
So viel NEUES zu beachten.
Was da im Genauen biochemisch im Körper abläuft, wäre fazinierend dargelegt zu bekommen.

Warum sollen also alle die ein paar Monate oder Jahre Rohkost praktizieren gleich als strahlende Sonnen durch's leben laufen müssen, um zu beweisen das Rohkost gesund ist ?

Jahrzehnte (mit Vorfahren ein paar Zehntausend Jahren) Kochkost gegessen und nach ein paar Wochen Rohkost den anderen schon den Ultra-Naturburschen liefern können, der jeder gesundheitlichen Unpässlichkeit trotzt ?

Ich finde die Umstellung schon eine genügende Leitung als ersten Schritt in die richtige Richtung.
Pottenger's Katzen brauchten einige Generationen, um frei von Allergien zu werden.(die, die wieder auf gesündere Kost umgestellt wurden)

Ich glaube viele wollen einfach super - gesunde Rohköstler als Vorbild sehen, weil sie ihrer eigenen Schwäche (!)bewusst sind und dies verdrängen .

Jeder tut sein möglichstes.
Bei der alten Lebensweise zu bleiben ist leichter.

Aber Menschen mit super Ausstrahlung sind auch unter Kochköstlern zu finden, wenn diese die anderen, wesentlichen Dinge des Lebens wahrnehmen, die zu wahrer, ganzheitlichen Gesundheit beitragen.

von lanius - am 07.04.2013 12:37
Zitat
Lanius
Die Umstellung auf 100 % Rohkost finde ich körperlich und sozial schon eine riesige Leistung für ein Lebewesen.


Das ist es in der Tat. :spos:

Zitat
Lanius
Warum sollen also alle die ein paar Monate oder Jahre Rohkost praktizieren gleich als strahlende Sonnen durch's leben laufen müssen, um zu beweisen das Rohkost gesund ist ?


Als strahlende Sonne durch das Leben zu laufen dürfte den meisten Menschen nach der Umstellung auf Rohkost schwerfallen. Meistens ist die Leistungsfähigkeit erst einmal stark eingeschränkt. :-(

Zitat
Lanius
Ich glaube viele wollen einfach super - gesunde Rohköstler als Vorbild sehen, weil sie ihrer eigenen Schwäche (!)bewusst sind und dies verdrängen .


Wer seine Ernährung umstellt, betritt vollkommenes Neuland: Bisher gibt es kaum gesicherte Beweise, dass eine 100%ige Rohkost wirklich gesünder als die herkömmliche Ernährung ist. Deshalb ist es durchaus verständlich, wenn die Leute gesunde Rohköstler als Vorbilder haben wollen. Vorbilder geben wenigstens ein bisschen Sicherheit. :-)

Zitat
Lanius
Jahrzehnte (mit Vorfahren ein paar Zehntausend Jahren) Kochkost gegessen und nach ein paar Wochen Rohkost den anderen schon den Ultra-Naturburschen liefern können, der jeder gesundheitlichen Unpässlichkeit trotzt ?


Das ist wirklich eine Illusion. Jeder, der sich für eine Umstellung entscheidet, sollte deshalb vor allem Geduld mitbringen. Wie du schreibst, bei Pottengers Katzen hat es Generationen gedauert, bis sie wieder gesund waren. Allerdings besteht ein großer Unterschied zwischen den Katzen und uns: Wir können unsere Nahrungsmittel frei aus einer großen Lebensmittelpalette wählen. Das konnten die Katzen nicht oder?





von *Susanne* - am 07.04.2013 16:32

Auf den Punkt gebracht - "Der größte Gegner"

@susanne, wodurch und wieso wird die leistungsfaehigkeit beschraenkt? Ich erlebe genau das gegenteil. Bin leistungsfaehiger denn je, was meine koerperliche leistungsfaehigkeit angeht. Wird das einknicken und wenn ja, woran liegt es? Apropo ich laufe strahlend durch die gegend. Das ist genau das, was mich trotz aller entgiftungskrisen die auf mich einstuerzten und einstuerzen ueberhaupt bei der stange haelt, weil ich genau das nie fand, als ich im kochtopf steckte. Zufriedenheit und gluecklich sein. Ich bin seit etwa november/dezember 100% roh (instincto) und das war keine lange schleichende vorphase, sondern zwei oder dreimal vier wochen katastrophale rk fehler die laenger zurueck lagen und dann mehr ein von jetzt auf gleich ohne zurueck und ohne sucht auf irgendwas. Es gab zwar einen "kurzen moment" der gourmet-rk, aber das war so etwa von juni bis november letztes jahr und war an den wochenenden auch noch immer mit kochkost durchzogen. Du koenntest dich evtl eh noch erinnern, an die erste phase mit meinen myomen, wir schrieben damals... Lg manu

von Manu1977 - am 07.04.2013 18:07
Zitat
Manuela
wodurch und wieso wird die leistungsfaehigkeit beschraenkt? Ich erlebe genau das gegenteil. Bin leistungsfaehiger denn je, was meine koerperliche leistungsfaehigkeit angeht.


Das kann individuell verschieden sein, deshalb schrieb ich "meistens". :-) Es hängt nicht nur vom Alter (je jünger, desto weniger Probleme), sondern auch von der Vorgeschichte ab.

von *Susanne* - am 07.04.2013 20:09

Auf den Punkt gebracht - "Der größte Gegner"

Super, dann fuehl ich mich jetzt mit meinen 36 endlich wieder jung;)

von Manu1977 - am 07.04.2013 20:35
Zitat
lanius
Die Umstellung auf 100 % Rohkost finde ich körperlich und sozial schon eine riesige Leistung für ein Lebewesen.
Kein Lebewesen muss derartiges bewerkstelligen.
Ein Kochköstler bleibt bei der Lebensweise seiner Eltern wie ein Wildtier auch.
Darauf ist es von Natur aus geprägt (?)
Ich musste etwa Unnatürliches machen : anders essen, als meine Vorfahren, um zum NatürlichEREN zu gelangen.
Zu dem, was mir körperlich und seelisch besser tut.
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Das sehe ich komplett anders, ich bin ueberzeugt davon, dass der mensch rkler ist, von natur aus, dass aber der mensch soweit gegangen ist uns die elementarsten dinge zu verwehren und somit suchtpotential auf falsche nahrungsmittel zu provozieren. Enzug von liebe, fursorge, zuneigung, anerkennung, geborgenheit, etc.

Auch muessen wir nichts anders machen als unsere vorfahren, denn wenn du mal genau hinschausr, was unsere eltern assen und deren eltern, siehst du da schon extreme unterschiede.
Seelisch und koerperlich (meine eigene erfahrung) tut die rohkost besser, auch wenn es bedeutet, dass man durch manch eine entgiftungskrise durch muss, weil rk eben nicht das potential besitzt, emotionen zu erdruecken.

Aber es ist mit immensen Schwierigkeiten verbunden, weil mein Körper von Natur aus nicht(!) angelegt ist aus einem 'Gekochten' einen Rohen Menschen zu transformieren.
So viel NEto UES zu beachten.
Was da im Genauen biochemisch im Körper abläuft, wäre fazinierend dargelegt zu bekommen.
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Biochemie: interessant und uninteressant zugleich, viel zu theoretisch. Wichtiger die erkenntnis, dass es nicht bedeutet aus einem gekochten einen rohen menschen zu transformieren, sondern zu erkennen dass roh unser urzustand ist, der verfaelscht wurde.
Welches ist dein zugang zur rohkost? Instincto oder eine andere schiene? Wie lang machst du rk?

Warum sollen also alle die ein paar Monate oder Jahre Rohkost praktizieren gleich als strahlende Sonnen durch's leben laufen müssen, um zu beweisen das Rohkost gesund ist ?
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Nicht um was zu beweisen, sondern weil es so ist und jeden tag immer mehr!

Jahrzehnte (mit Vorfahren ein paar Zehntausend Jahren) Kochkost gegessen und nach ein paar Wochen Rohkost den anderen schon den Ultra-Naturburschen liefern können, der jeder gesundheitlichen Unpässlichkeit trotzt ?
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Komplette uebertreibung und doch untertreibung, ich bin bis november schnaufend jede treppe raufgegangen, heute gehe ich wochentlich auf einen anderen berg und weiss dass es sich gut anfuehlt und der koerper nimmt die belastung als neue energie, statt wie vorher ausgelagut und erschoepft nach der anstrengung in der ecke zu liegen...

Ich finde die Umstellung schon eine genügende Leitung als ersten Schritt in die richtige Richtung.
Pottenger's Katzen brauchten einige Generationen, um frei von Allergien zu werden.(die, die wieder auf gesündere Kost umgestellt wurden)
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Wer auch immer pottenger ist, ich hab meine katze auch auf instincto umgestellt, die ist fitter denn je und zeigt deutlich welches fleisch, welchen fisch sie wann will und ab und zu steht sie auf die proteine aus melonenkernen

Ich glaube viele wollen einfach super - gesunde Rohköstler als Vorbild sehen, weil sie ihrer eigenen Schwäche (!)bewusst sind und dies verdrängen .

Jeder tut sein möglichstes.
Bei der alten Lebensweise zu bleiben ist leichter.
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Ab einem gewissen point of no return, fuerht das bleiben bei der alten lebensweise zu etwas wie schizophrenie, du weisst dass es schlecht fuer dich ist, so zu leben und tust es dann trotzdem. Ab dem moment ist der umstieg / ausstieg in die neue lebensweise einfacher und logischer.

Aber Menschen mit super Ausstrahlung sind auch unter Kochköstlern zu finden, wenn diese die anderen, wesentlichen Dinge des Lebens wahrnehmen, die zu wahrer, ganzheitlichen Gesundheit beitragen.
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Jeder hat auch einen hundertjaehrigen opa, dem das rauchen ie geschadet hat. Wenn solche menschen die regel waeren, gaebe es nicht soviele ausnahmen davon. Und: wenn du genau himschaust, besteht diese ausstrahlung nur aus aufgebauschtem ego und maskerade.
.


Das ist was ich erlebt habe und es erhebt keinesfalls den anspruch auf absolute richtigkeit...

Lg manuela

von Manu1977 - am 07.04.2013 21:34
Zitat
Manu1977
@susanne, wodurch und wieso wird die leistungsfaehigkeit beschraenkt? Ich erlebe genau das gegenteil. Bin leistungsfaehiger denn je, was meine koerperliche leistungsfaehigkeit angeht.


Grüß euch,

ich habe auch das genaue Gegenteil erlebt: Vor dem Total-Umstieg fürchtete ich, ich müsse mit dem Stillen aufhören, hatte eine viel schlechtere Sehkraft und war generell ziemlich "am Sand". Schon nach 10 Tagen war ein krasser Unterschied zu merken, doch nach 14 Tagen stand fest: Das ist das beste, was ich je machen konnte!
Eine Kraft war in mir erweckt, die ich bis dahin noch nie erlebt hatte.
Ein Lebensgefühl, das ich noch nie gekannt hatte.
Für mich hatte damals ein neues Leben begonnen.



von Angelika Allesroh - am 08.04.2013 20:49
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