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Gesellschaft, Kinder, Beziehungen, Kultur
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vor 5 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 3 Monaten
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Kochen war wohl zuerst für tierisches ein Thema

Startbeitrag von Angelika Allesroh am 14.04.2013 21:09

... denke ich mir immer wieder.

Heute habe ich zufällig einen Artikel von ORF dazu gefunden den ich hier verlinke - in bis bei 20.000 Jahre alten Behältern (Feuernutzung ist ja bis 500.000 Jahre als gesichert bekannt) wurden Reste analysiert die darauf hinweisen, dass insbesondere auch Fisch erhitzt wurde. Ob nur für rituelle Zwecke oder auch essen ist unbekannt: http://science.orf.at/stories/1715793/

Ich glaube, dass roher Fisch (bzw Fleisch) dort interessanter war wenn die Gegen eher nördlich war, wenn Eis und Fermentation die Parasiten etc töteten.
Auch wenn gewisse Pflanzen bzw Arten, Pflanzen zu essen (gewisse grobe Pflanzenteile nur grob zerbissen, fast ganz geschluckt, Avocadoschalen etc) Parasiten vertreiben können, für die Menschen damals das Erhitzen die möglicherweise risikolosere/bequemere Methode war.
Zweifellos hatte es wohl auch dazu geführt, MEHR zu essen (und sich auch anderweitig zu überlasten).

Über Bekannte aus insbesondere wärmeren Ländern (Mittelamerika & Co) habe ich mitbekommen, dass es durchaus (in der Zivilisation) üblich ist, zumindest ein (bis zwei) Mal im Jahr eine Art "Wurmkur" durchzuführen um Parasiten vorzubeugen.

Antworten:

Sind auf pflanzlichen rohen Sachen keine Parasiten drauf?

Ich hab gestern auf N24 ein nettes Video mit dem Namen 'Wir sind die Aliens' gesehen und da ging es u.a. um Mikroorganismen, die so beständig waren, dass sie sogar den Flug vom All bis auf die Erde überlebten beim damalig zerbrochenen Columbia - Raumschiff.

Von daher fragte ich mich dann danach, ob das überhaupt so stimmt, dass gekochtes Essen dann wirklich "tot" ist, so wie es immer geschrieben wird. Ich könnte mir vorstellen, dass je nach Vorgang da durchaus auch noch gewisse Lebewesen drin sind.

Zudem sehe ich diese Tot Lebendig - Gegenüberstellung bei Kochkost und Rohkost ja ohnehin auch kritisch, denn mit den Enzymen können wir z.B. eh nichts direkt anfangen und müssen sie erst in Einzelteile zerlegen... (Ausnahme Bromelain / Papain, die ggf. bei der Proteinspaltung helfen können - vielleicht auch noch ein paar andere).

von Markus - am 14.04.2013 22:50
Hallo Angelika,

das mit der Wurmkur ist interessant.

Weißt Du zufällig ob die erwähnte Wurmkur dort mit Pharmazie oder bestimmten Lebensmitteln durchgeführt wird, oder generell nähere Details?

In dem Zusammenhang finde ich es erwähnenswert, dass es auch Gang und Gäbe ist, dass in unseren Breiten Haustiere regelmäßig auch mit Entwurmungsmitteln (auch vorsorglich) behandelt werden. Warum sollte Mensch denn das dann nicht auch vielleicht nötig haben können?

von Entwanderer - am 15.04.2013 05:55
Zitat
Markus
Sind auf pflanzlichen rohen Sachen keine Parasiten drauf?


Es gibt eine Reihe von Parasiten, die durch pflanzliche Lebensmittel übertragen werden können. In unseren Breitengraden zum Beispiel Spul-, Maden- und Hunde- bzw. Fuchsbandwurm. Salate oder Gemüse können außerdem die Quelle zahleicher bakterieller Darmerkrankungen sein. Die Erinnerung an Escherichia coli auf Gurken und Tomaten dürften dem ein oder anderen noch im Gedächtnis sein.

Sogenannte Parasiten bzw. Krankheitserreger sind allgegenwärtig. Sie sind ein natürlicher Teil des Lebens. Wildtiere beherbergen zahlreiche dieser "Schmarotzer", ohne groß unter ihnen zu leiden. Heutzutage muss der Mensch dank Hygienemaßnahmen, Antibiotika und Impfungen ebenfalls kaum mehr unter ihnen leiden. Dafür ist der Zahl der chronischen Erkrankungen gestiegen. :-( So kann man in dem Buch "Was wäre das Leben ohne Parasiten" von Marlene Zuk lesen:

Zitat

Man muss nur den entzündlichen Darmerkrankungen rund um die Welt folgen - wo es Entwurmung gibt, steigt ihre Häufigkeit rapide an.


Deshalb hat man darüber nachgedacht, ob Würmer zum Beispiel Morbus Crohn heilen oder doch zumindest mildern können.

Wem diese Informationen noch nicht ausreichen, um seine Angst vor "Parasiten" zu überwinden, dem sei ein Zitat von dem Franzosen Claude Bernard ans Herz gelegt. Er hat alles, was zum Thema "Parasiten" zu sagen ist, treffend zusammengefasst:

Zitat

Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles!






von *Susanne* - am 15.04.2013 07:26
Tja, dann kann man sich die Parasiten in dafür bekannten hochdotierten Quellen ja in rauen Mengen reinpfeifen.
Wohlbekommts!

Mir persönlich reicht schon die allgemeine Belastung die es so und so gibt.

von Angelika Allesroh - am 15.04.2013 17:02
Zitat
Entwanderer
Hallo Angelika,

das mit der Wurmkur ist interessant.

Weißt Du zufällig ob die erwähnte Wurmkur dort mit Pharmazie oder bestimmten Lebensmitteln durchgeführt wird, oder generell nähere Details?

In dem Zusammenhang finde ich es erwähnenswert, dass es auch Gang und Gäbe ist, dass in unseren Breiten Haustiere regelmäßig auch mit Entwurmungsmitteln (auch vorsorglich) behandelt werden. Warum sollte Mensch denn das dann nicht auch vielleicht nötig haben können?


Mir wurde gesagt, es wird einfach was aus der Apotheke verwendet.
Ich hatte mich lange Zeit auch insb auf natürliche Quellen verlassen.
Allerdings gehört auch eine gewisse Konsequenz dahinter.

Bei meinem Sohn ist - verspielt wie er ja auch ist - eine solche Konsequenz noch nicht Realität.
Deshalb war eine Wurmkur schon erforderlich.
Seither ist er bei gewissen Lebensmitteln noch heikler als zuvor.

von Angelika Allesroh - am 15.04.2013 17:05
Wenn die Parasiten vielleicht gut dafür sind, um Krankheiten zu heilen, könnte man sie ja mal als Nahrungsergänzung anbieten.

"Bringen Sie wieder etwas mehr Natürlichkeit in Ihre totgekochte Nahrung und werten Sie sie mit unseren patentierten Fadenwürmern auf. Verstopfungen gehören sodann der Vergangenheit an, denn der Wurm freut sich solange, bis alles wieder frei ist und wird danach dann unbemerkt wieder ausgeschieden."

Irgendwer kauft die dann bestimmt, hahahaha.

*haha*

Und falls man ihn doch nicht mehr los wird, hat man dann eben irgendwelche bitteren Blätter und schon ist wieder Ruhe. Problem dann nur: Da muss man sich wieder einen neuen kaufen, aber so funktioniert das Geschäft...

von Markus - am 16.04.2013 22:17
Therapeutisch wirksame Wurmeier werden mit Sicherheit vermarktet werden. :-)

Wahrscheinlich aber nicht als Nahrungsergänzungsmittel, sondern als Medikament:

So läuft seit 2010 eine Studie, die die Wirksamkeit von Wurmeiern bei chronischen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) testen soll: Studie mit Eiern des Schweinepeitschenwurms für Patientinnen und Patienten mit aktivem Morbus Crohn

von *Susanne* - am 17.04.2013 07:08

Schmetterlinge im Bauch - die kleinen Helfer der Natur

Sehr interessant Susanne - hab mir die Sache durchgelesen.

Dazu fällt mir gerade irgendwie auch noch der Ausdruck ein: "Schmetterlinge im Bauch haben", wenn man verliebt ist.

Tja, was ist das wirklich mit den Schmetterlingen?

Ich dachte mal, dass das tatsächlich auch irgendwelche Tierchen sind, die im Bauch ein bisschen kitzeln, denn dieses Verliebtsein-Kribbel-Gefühl taucht ja nicht immer nur auf wenn man jemanden direkt sieht, sondern bei mir war das auch immer ganz stark, wenn ich eben alleine war oder einfach immer wieder völlig verstreut über den Tag verteilt - unkontrollierbar.

*i*

Wenn man da jetzt sein Denken ein bisschen anpasst und die Tierchen als seine Partner sieht, die einem helfen, dann macht das alles auch gleich noch viel mehr Sinn.

Oder es sind keine richtigen Tiere, sondern nur so ganz kleine Organismen. Auf jeden Fall muss es irgendwas sein, denn rein vom Anblick einer Frau kommt es m.E. nicht. Da steckt noch mehr dahinter.

von Markus - am 17.04.2013 10:22
Symptombekämpfung ist natürlich genau das, was ein Rohköstler braucht :-)
Falls ich wegen Rohkost Morbus Crohn bekommen sollte, werde ich daran denken.

Bei den zuletzt so als harmlos dargestellten Krustentieren, die besonders mit Parasiten belastet sind - handelt es sich allerdings nicht um solche Parasiten, die wir gleich wieder ausscheiden, sondern die sich eher in uns "hineinfressen" (Lunge etc): http://www.welt.de/gesundheit/article13884987/In-Krustentieren-lauern-gefaehrliche-Parasiten.html

Ich traue da eher meinem Instinkt und der Logik die mir sagt, dass ich auf natürliche Weise nicht zu Garnelen aus der Tiefsee komme.
Genauso wie mir selbige sagen, dass ich nicht auf einmal an ein ganzes pures Glas Honig käme übrigens ;-)

Tiere und unsere Umgebung signalisieren uns gut, was gefährlich für uns ist oder nicht. Ich glaube nicht, dass es alleine die Prägung ist.

Zwar habe ich im Buch Tasaday gelesen, dass auch Süßwasserkrabben aus kleinen Flüssen gesammelt wurden (das sehe ich als eher gut erreichbar an falls überhaupt interessant - denn wenn man im Buch weiterliest, kommt man darauf, dass jene auch Säugetiere gegessen hatten - und das mit den Kleingetier evtl vor allem um die Erwartungen zu erfüllen, gezeigt hatten)
http://de.wikipedia.org/wiki/Paragonimus_westermani

Zitat
Wikipedia
Lebenszyklus
Reservoir

Die erwachsenen Lungenegel leben in Lungenzysten von Katzen, Hunden und vieler anderer fleischfressender Tiere und produzieren hier Eier, die über Husten, mit dem Sputum oder nach Verschlucken mit dem Stuhl ins Freie gelangen. Erreicht ein Ei Süßwasser, entwickelt es sich in drei Wochen zu einem Miracidium. Nach dem Schlüpfen dringt dieses in eine Schnecke ein.
Erster Zwischenwirt: Schnecke

Meist sind Wasserschnecken als erster Zwischenwirt betroffen, besonders aus den Familien Thiaridae, Pachychilidae, Pleuroceridae und Hydrobiidae. In mehreren Stadien, Redien genannt, geht die Entwicklung in der Schnecke weiter, bis die dann entstandenen Zerkarien die Schnecke verlassen und Süßwasserkrabben oder Krebse befallen.
Zweiter Zwischenwirt: Süßwasserkrabbe und Krebs

In der Muskulatur und anderen Organen der Schalentiere kapseln sich die Erreger als Metazerkarien ein.
Endwirt: Esser roher Schalentiere

Menschen oder andere geeignete Endwirte, die die rohen Schalentiere essen, erleiden eine Invasion durch die Parasiten, die als Metazerkarien die Fähigkeit besitzen, sich durch die Wand des Zwölffingerdarms in Bauchhöhle oder Leber zu bewegen. Von hier aus dringen sie durch das Zwerchfell hindurch in die Lunge ein und bilden eine Kapsel, in der sie zum erwachsenen Lungenegel heranreifen. Nach 8 bis 10 Wochen beginnt die Eiablage. 10 bis 20 Jahre können die erwachsenen Egel überleben, meistens aber sterben sie schon nach einigen Jahren ab.

Schadwirkung

Lungen-Paragonimiasis manifestiert sich als zunächst akute Erkrankung mit Fieber, Schüttelfrost, Nachtschweiß, Durchfall, Bauch- und Brustschmerz, Husten und Luftnot. Nach einigen Wochen bilden sich die Beschwerden spontan zurück. Nach Monaten oder gar Jahren beginnt die chronische Phase der Erkrankung. Periodisches Abhusten kleiner Mengen Blut in einem zähen, gelatineartigen Sputum gilt als charakteristisch. Fieber und andere Allgemeinsymptome sind häufig.

Bei ektopischen Ansiedlungen (in anderen Organen) kommt es zu Abszessen in Bauch und Brusthöhle und bei Befall des Gehirns zu Epilepsie, Enzephalitis, Meningitis, Blindheit und Lähmungen.


Also nix vonwegen dass auch hier die Würmchen schon ausgeschieden werden wieder wie bei der Symptombehandlung die oben studiert wird.

Pflanzen können auch Krankheiten haben, bei Malven ist das auch im Laufe des Sommers hier meist verbreitet.
Doch diese können nicht auf den Menschen übergehen.

Ich weiß nicht, ob man bei Tieren Parasiten immer wirksam aushungern kann (eier etc (??)) aber wenn es so wäre, müßte man die Wirte tatsächlich zuerst lebend aushungern lassen und dann roh essen.

Ehrlich gesagt würde ich da eher harmlose Blattläuse mitessen.
Oder Asseln, die auch an Krustentiere erinnern sollen und nach derzeitigem Kenntnisstand auch keinerlei Krankheiten übertragen (wurden früher sogar pulverisiert zum Essen gegeben).

Meiner Meinung nach ist nicht immer alles "zu behütet" - ich bin sehr offen für vieles, doch absichtlich eine Quelle von hohem Befall von Parasiten einzunehmen ist nicht gerade etwas das ich unbedingt tun muss. Parasiten können durch ihre Verbreitung auch für Epilepsie, Nervenschäden etc sorgen. Ein krasser Befall der nicht durch Rohkost ausgeheilt werden konnte wurde hier im Forum als Bericht hereingestellt (wurde dann mit MMS gestoppt: http://27718.foren.mysnip.de/read.php?27719,50036,50051#msg-50051 )

Für mich sehe ich es so: Es reicht der "übliche" Befall mit dem man eher noch durch natürliche Nahrung mit dessen (teils automatischen) Anti-Überbefall-Schutzwirkungen auskommt.

Ihr könnt das natürlich handhaben wie ihr wollt und ich lese gerne gespannt weiter wie es euch damit geht.

von Angelika Allesroh - am 17.04.2013 18:29
Ich danke für diesen Link

Zitat
Angelika Allesroh
Bei den zuletzt so als harmlos dargestellten Krustentieren, die besonders mit Parasiten belastet sind - handelt es sich allerdings nicht um solche Parasiten, die wir gleich wieder ausscheiden, sondern die sich eher in uns "hineinfressen" (Lunge etc): http://www.welt.de/gesundheit/article13884987/In-Krustentieren-lauern-gefaehrliche-Parasiten.html


...und auf einmal wird mir ganz anders zumute...ein fieses Ding...*e*

...sich nach Jahren noch daran erinnern dass es vielleicht vom einstigen Verzehr
von rohen Krebslein kommen könnte das mysteröse Leiden?
Naja, dann lieber gar net- und erhitzt oder gefroren schon gleich dreimal net ;)
(Eine Einschränkung der Lebensmittelpalette um 0,005% ist wohl das kleinste Übel)

...wenn dann zum Leberegel noch der Fuchsbandwurm dazukommt, gute Nacht
und ewiges Siechtum sei dir gewiss! :rolleyes:

Aber, wie ist es beim Lotteriespiel, verlockend ist es und gewinnen tun eh' die anderen *l*

Viele Grüße

von ROHjan - am 17.04.2013 19:01
Zitat
ROHjan
Aber, wie ist es beim Lotteriespiel, verlockend ist es und gewinnen tun eh' die anderen *l*


Ja .. irgenwann schauen wir uns alle die Radieschen von unten an und die Insekten und Mikroorganismen verwerten unsere Überreste ;-)

von Angelika Allesroh - am 17.04.2013 19:15
Zitat
Jan
...wenn dann zum Leberegel noch der Fuchsbandwurm dazukommt, gute Nacht
und ewiges Siechtum sei dir gewiss!


In dem Artikel geht es nicht um den Leberegel, sondern den Lungenegel. Der Autor bringt da einiges durcheinander:

Zitat

Nach dem Essen eines infizierten und nicht durchgegarten Flusskrebses oder anderen Süßwasserkrustentieres durchdringen die Larven die Darmwand, wandern über das Bauchfell oder die Lebervene in die Lunge, in der sie sich zystenförmig einnisten, zu Leberegeln mit einer Größe von acht bis 16 mm heranwachsen und dann fleißig Eier legen.


Die Larven wandeln sich also in der Lunge in Leberegel um, sehr interessant. :xcool:

Die "richtigen" Leberegel holt man sich übrigens nicht durch den Verzehr roher Krustentiere, sondern durch den Verzehr von Wildpflanzen. Ebenso wie den Hunde- oder Fuchsbandwurm. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich daher eine weitere Einschränkung der Lebensmittelpalette. :rp:





von *Susanne* - am 17.04.2013 21:36
Grüß dich!

Also für mich ist es keine Einschränkung :-)

Und wo auch immer Parasiten sind, ich verleibe sie mir jedenfalls nicht 100-grammweise (also ich meine in höheren Dosen in einer Portion) rein, mit ein paar denke werde ich fertig :-)

von Angelika Allesroh - am 17.04.2013 21:39
Lungenwurm: http://de.wikipedia.org/wiki/Paragonimus_westermani

... gehört zu den Saugwürmern: http://de.wikipedia.org/wiki/Saugw%C3%BCrmer

... zu denen auch der Große Leberegel gehört: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Leberegel

Infektionen von letzterm sind selten.

Sehr interessant finde ich - da du ihn erwähnst (ich hätte ihn nicht erwähnt ..), die Informationen zum Fuchsbandwurm die auf Wikipedia zu finden sind: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm

Zitat
Wikipedia
Der Übertragungsweg auf den Menschen ist nicht eindeutig geklärt. Die Hauptzahl der Fälle wurde bei Personen beobachtet, die entweder beruflich oder privat mit Landwirtschaft und Waldbau zu tun hatten. In 70 % der gemeldeten Fälle sind Hunde- oder Katzenbesitzer betroffen. Es wird daher davon ausgegangen, dass bei den meisten Fällen erst eine Dauerexposition zur Infektion führen kann und keine einmalige Aufnahme der Bandwurmeier.

Früchten und Beeren aus Bodennähe (weniger als 60 bis 80 cm über dem Boden) oder Pilzen könnten möglicherweise Bandwurmeier anhaften. Dies würde die Aufnahme der Eier durch den Menschen erklären. Jedoch wurde bei Risikostudien kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Verzehr von Beeren oder Pilzen und erhöhten Infektionsraten festgestellt. So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“ Bisweilen wird aber immer noch empfohlen, bodennah gesammelte Früchte und Beeren niemals ungewaschen zu essen. Tiefgefrieren der Früchte soll nach traditioneller Sicht nicht ausreichen, da die Eier erst bei −80 °C absterben; die Früchte sollten, wenn die Möglichkeit besteht, gekocht werden.

Beim Umgang mit mäusefangenden Haustieren, wie Hunden oder Katzen, ist Hygiene der beste Infektionsschutz für den Menschen. Von der Tierhaltung geht vermutlich das größte Infektionsrisiko aus, da in 70 % der 559 zwischen 1982 und 2000 untersuchten Fälle Katzen- oder Hundehalter betroffen waren. Nach der Berührung des Fells mit den Händen, zum Beispiel durch Streicheln, sollten diese nicht ungewaschen zum Mund geführt werden, insbesondere wenn das Fell in der Afterregion berührt wurde. Hunde und Katzen, die in der Nähe von Fuchs-Populationen gehalten werden, sollten regelmäßig entwurmt werden.[2]

Auch vom Kot eines vom Fuchsbandwurm befallenen Tieres geht eine Gefahr aus, da darin befindliche Bandwurmeier einerseits per Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion zunächst vielleicht z. B. auf Haustiere und dann auf den Menschen übertragen werden können. Der trockene Tierkot könnte andererseits unbemerkt eingeatmet werden und damit auch die in ihm befindlichen Bandwurmeier. Diese sind sehr umweltresistent und bleiben in der Natur auch bei extremen Temperaturen bis zu 190 Tage lebensfähig. Lediglich große, trockene Hitze kann den Bandwurmeiern schaden, bei über 60 °C werden sie abgetötet.


Was der wieder anstellen kann, steht dort im Link oben weiter oben ... jedenfalls ist klar:
Es geht hier in erster Linie um die Dauerexposition.
Mit kleinen/wenigen kommen wir anscheinend gut zurecht, diese abzuwehren.

von Angelika Allesroh - am 17.04.2013 22:09
Das Märchen vom Fuchsbandwurm wurde schon an anderer Stelle ausführlich diskutiert. Da es aber in dieser Diskussion wohl darum geht, auf mögliche (und unmögliche :p) Gefahren, die von rohen tierischen Produkten ausgehen, hinzuweisen, fand ich die Bemerkung passend.

Bisher ist mir kein einziger Rohköstler bekannt, der sich durch rohe tierische Lebensmittel eine Wurmerkrankung eingefangen hat. Der Nutzen von Informationen, wie sie in dem Artikel über Krustentiere veröffentlicht werden, ist für einen Rohköstler also mehr wie fraglich. Im Gegenteil, sie scheinen die Unsicherheit mancher Menschen bezüglich des Verzehrs dieser Lebensmittel zu fördern.

Ich habe versucht, dieser Unsicherheit mit dem Hinweis, dass sogar Parasiten in der Natur ihre Berechtigung haben und vielleicht gar nicht so "böse" wie angenommen sind, zu entkräften. Ob mir das gelungen ist, ist nach den Reaktionen mehr wie fraglich.

Befriedigende und damit auch langfristig erfolgreiche (instinktive) Rohkost bedeutet für mich, sich vertrauensvoll in die Arme von Mutter Natur zu begeben und sogenannte wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Auswahl der Lebensmittel zu "vergessen". Alles was zählt, ist das eigene Wohlbefinden. In diesem Sinne werde ich mir weiterhin alle tierischen (und auch pflanzlichen!) Lebensmittel uneingeschränkt und bedenkenlos schmecken lassen. :-) Aber wie sagte schon Goethe:

Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!






von *Susanne* - am 18.04.2013 08:19
Schade dass du Text scheinbar nicht oder nicht immer verstehst.
Wenn du meine Worte wieder verdrehst, bist du draussen.
Dass Parasiten nicht alle boese sind habe ich schon laengst geschrieben und steht laenst im Forum.
Dass du gewisse Faelle nicht kennst ist deine Sache.
Das heisst nicht dass es sie nicht gibt oder es keine anderen gibt.

Sei offen, nimm wahr oder lass es.
Erzaehle mir in 30 Jahren wie es dir DANN geht.

von Angelika Allesroh - am 18.04.2013 08:34
Die Therapie mit dem Schweine-Peitschenwurm verfolge ich als Allergiker mit großem Interesse.
Dass unserem Immunsystem "alte Feinde" abhandengekommen sind, kann ich gut nachvollziehen. Auch dass sich daraus eine Allergie entwickeln kann.
Also warum nicht versuchen mit "alten Feinden" (die vielleicht doch eher Freunde waren) das Immunsystem wieder in die Spur zu bringen.

von Red Sparrow - am 18.04.2013 09:01
Ja, vieles lebt so oder so in uns. Manche Naturvoelker haben viel Wurmbefall und fuehlen sich gut. Parasit ist aber nicht Parasit.

von Angelika Allesroh - am 18.04.2013 09:07
Ich gebe euch allen recht. ;)

Ich selbst habe kein wirklichen Angst fuer Parasiten, habe schon ganz oft rohen Fisch mit Parasiten gegessen. Dorsch... Makrele.. Hering... Ich habe die Parasiten noch leben sehen - nachdem ich schon ein teil verspeist habe. Habe es nicht geschafft weiterzuessen, was wohl verständlich ist.. wegen dem ekel faktor. Habe aber später immer wieder die selbe sorte Roh gegessen. Makrelen mit Anisakiasis befall habe ich schon bestimmt 100 st von gegessen in einem Jahr... immer roh und ungefroren. Habe nur versucht die sichtbaren Wuermer wegzupuelen. Die lagen schon oft einen woche mit innereien (gibt nicht frischeres hier leider) und die sind oft voll mit Anisakiasis wuermer. Ich esse der Rogen und Fischmilk und Leber aber auch. Und der Kopf. Laufe auch Barfuss im Huehnerstall.. und mit die Lämmer... und draussen sowieso und esse so viel ich will vom Beeren und andres wildes und wasche sie niemals.
Bisher habe ich gar keine probleme bemerkt, keine Maden im Stuehl, keine Verdauungsbeschwerden, keinen unnormale abnehmen oder zunehmen. Mir geht es sehr gut.
Aber.
Ich wurde es nicht jeden empfehlen so zu machen, und wann, denn auf egenen risiko. Ich teste an mir selbst, wuerde es mich nicht trauen andren zu empfehlen. Es kann schief gehen. Was ich jetzt weisst ueber der Darm, und wie sie beim sehr vielen heutzutage viel zu Durchlassend ist wegen falsche Ernährung, Strahlung (EMF), spät in der Nacht wachbleiben usw. könnte das wirklich ein problem sein. Ich weiss sogar 2 Rohköstler die Wurmer bekam und dafuer einen Wuermkur machten. Beide benuetzen Internet sehr viel (EMFs machen die Darmwände durchlässiger!) Also stimmt es nicht das kein Rohköstler sowas bekommen kannst. Ist aber sehr selten.

Ich denke so, wen es bei mir passieren sollte, dann nehme ich eben einen Wurmkur. Ist nicht zu schlimm. Ist ja nicht Tödlich. Und ich esse regelmässig frische rohe Ingwer, wen ich Papaya habe esse ich immer die Kerne und Schale mit, Avocadoschalen auch.. und ich trinke manchmals Kräutertees from Garten die Wuermtreibend sind, oder esse die Kräuter so (im Saison).

Ich wueder aber nie nach zum beispiel Afrika gehen und da alles Roh essen, Fleisch und alles. Da gibt es richtig fise Parasiten. Diejenigen die hier sind habe ich allen grundlich Reserchiert und ich bin ok damit, falls mich einen erfassen sollte. Die sind alle leicht zu behandeln. Hier bin ich sie auch gewohnt. Ich wäre immer sehr vorsichtig wen weit weg, in Ausland, wo der Körper sich nicht angepasst hat zum was es da alles gibt. Da schuetz kein Rohkost mehr, da bin ich mir ziemlich sicher. Einen starken Körper kann schon helfen aber ich selbst wuerde damit nie spielen wollen... sondern dann eben eher kochen.

Ich denke bestimmt nicht Rohkost ist alles.. es gibt noch so so viel dazu! Deswegen wuerde ich niemals sagen, Rohkost schuetzt fuer Parasiten oder sonst ist einen Allheilmittel. Aber sie ist Toll! *herzkuss*

Und Angelika hat so recht, ich wuerde sagen, niemals andren was empfehlen womit einen Risiko eingeht. Das ist unseren Verantwortung. Was wir selbst an uns testen ist einen ganz andren sache...;)

Liebe Gruesse von Inger

von ingerliese - am 19.04.2013 10:26
Grüß dich Inger,

das hast du *sehr gut* formuliert.

Ich sehe das genau so.

Meine Familie holt mich manchmal (abends) zu einer Sendung wenn es speziell um das Verzehren von rohen Lebensmitteln geht. Bevorzugt auch Berichte über das Essen von z.B. Spinnen (eine alte Frau aß eine in Blättern eingewickelte Vogelspinne, der sie davor die Beine bzw vmtl Giftorgane entfernt hatte), über den Frische-Kult der Japaner beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten der darin gipfelt, sie lebendig zu servieren (Oktopus etc) bis zu jenem Überlebenskünstler (per Show für Serien in Natur gefilmt), der in der Natur zur Not auch Tiere tötet bzw im Fleisch u.a. Parasiten feststellt.

Dabei zeigte er im Film u.a. eine weiße eher kleinere runde Masse am Fleisch, die für den Laien wie ein Fettgewebe aussieht, auch seiner Meinung nach harmlos aussieht, doch eine Übergabequelle für Parasiten (irgendeine Wurmart die riesig wird), darstellt.
Ich weiß nicht warum genau, jedenfalls aß er es absichtlich mit um danach feststellen zu lassen ob er einen Befall erlitt. Wenn ich mich recht erinnere ließ er es sogar prüfen und (das ist sicher) er nahm danach eine Wurmkur zu sich.

Ich selbst esse frischen (!!!) und nicht getrockneten Fisch meist roh ohne es extra zu frieren, doch auch ich empfehle das ausdrücklich nicht unbedingt und sehe genauso wie du anlässlich mir bekannter Rohköstler, dass - selbst sog. perfekte Rohkost - nicht vor Parasiten schützt.
Da nicht alle Parasiten - auch Symbioten sind (Die Quelle hier ist zwar nicht ganz wissenschaftlich in der Eile aber ganz gut zur Erklärung des Unterschiedes: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Symbiont ) und auch der sog. Gefährlichkeitsgrad unterschiedlich ist bzw von der Befalldichte abhängt sollte man zumindest wissen was man tut und nicht blind nach dem (typischen Instinkto aber auch anderer etwas dogmatischen Mottos [und sei es nicht zu denken]) "Auge zu und wird schon gut werden" gehen.

Unser tolles Gehirn mit unseren überaus großem Potential hat uns mit Sicherheit - und genau uns - verholfen, zu überleben (in Kürzester Zeit).

Hier habe ich heute noch was gefunden:

http://www.shortnews.de/id/737706/nach-dem-verzehr-von-rohen-krabben-bekam-kleinkind-die-lungenegelkrankheit


Zitat

Nach dem Verzehr von rohen Krabben bekam Kleinkind die Lungenegelkrankheit

Ein Junge im Stadtbezirk Chongqing leidet unter einer parasitären Infektion, die er sich nach dem Verzehr von rohen Krabben zuzog.

Der Junge Jun Jun (nicht sein echter Name) begann mit fünf Jahren rohe Krabben zu essen, als er erfuhr, dass das Essen lebender Krabben ihm helfen könnte, seine physische Macht zu verstärken. Er hat seitdem mehr als 100 rohe Krabben gegessen, die er aus einem Fluss nahe seines Zuhauses holte.

Vor zwei Monaten bekam er schmerzhafte Beulen auf Brust, Hals und Ohren. Nachdem Ärzte ihn mit der Lungenegelkrankheit, einem parasitären Befall, der aus dem Verzehr roher Schalentiere entstehen kann, diagnostizierten, unterzieht er sich einer Behandlung.


von Angelika Allesroh - am 19.04.2013 12:24

Wer gar nichts wagt, hat auch nicht gelebt

Zu den Lungenegeln: Das Leben ist eben ein Adventure:

Es fängt bei adrenalin-bombigen Aktionaktionen an und hört bei der Nahrung nicht auf.

Wie man so schön sagt: No risk, no fun - ohne Mut, kein Spaß. Wer gar nichts wagt, hat auch nicht gelebt.

Letzten Endes besteht glücklicherweise immer noch die Möglichkeit, auf die Errungenschaften der Medizin zurückreifen zu können.

Eine völlig risikoarme Lebensweise wird sich kaum finden lassen, und auch wenn doch, dann lastet uns diese nicht aus und man beginnt wieder, Power und Gefahren ins Leben zu bringen. Man muss nur mal schauen, was manche Leute mit ihren Rollstühlen veranstalten, wie sie Saltos machen und die Berge hinunter rasen und immer wieder stürzen, aber dennoch weiter machen. Warum tun sie das?

Oder diese Wingsuit-Flyer. Beispiele finden sich endlos.



Solche Dinge muss jeder selbst für sich entscheiden, verantwortungsvoll oder auch nicht.

Aufklärung ist gut, jedoch wird auch jeder leidenschaftliche Bungee-Jumper nur lächeln, wenn man ihn davon abbringen will, weil immer ein Restrisiko besteht. Er wird trotzdem springen und am Schluss den Drogenrausch im Gehirn genießen, wenn alles gut überlebt ist.

Der Mensch ist einfach nicht dafür geschaffen, ein fades Leben zu leben. Deswegen knallen sich die Büroleute auch einen Kaffee nach dem anderen rein und deswegen rauchen so viele Menschen. Wir sind dafür ausgelegt, Belastungen wegstecken zu müssen und wenn man die nicht bekommt, dann holt man sie sich künstlich.

Die sind aber auch wirklich fies, die Lungenegel oder?
*Hust* *Hust* - *Blut spuck* - Mist, hahaha.
Wäre ich nur eine grasfressende Kuh geworden ;-) - (die ihr Gras kocht vor dem Essen, damit auch gar nichts mehr passiert)

von Markus - am 19.04.2013 14:49

Re: Wer gar nichts wagt, hat auch nicht gelebt

Wie ihr glaubt.
Ich denke trotzdem ... wie eingangs eben genau deshalb eroeffnet, dass das Kochen anfangs insbesondere zur vermehrten Verwertung von moeglichen tierischen Nahrungsmitteln zur Versorung einer potentiell viel groesseren Menschenmenge verwendet wurde.

Pflanzliche Lebensmittel waren sicher mehr vorhanden.

Wobei auch fuer das Kochen extra groesser gezuechtet wurde.

Kochen hat immer mit minderwertigeren/laenger gelagerten/fuer zentralisierte Versorgung vieler (die arbeiten sollen) zu tun.

Ich bin Erhitztes gar nicht mehr gewohnt und bekomme voll Herzklopfen davon..
Gerade organisatorisch denke ich nicht fuer Jedermann machbar.

Aber absolut toll wenn es klappt.

In so einem Fall ist Frische, Fermentation etc ein Faktor

Markus welches gekochte Fleisch isst du derzeit? Und egal ob auch gerade oder wann auch immer ...

Ausserdem glaube ich, dass gekochtes Essen als Uberlastungsgefahr noch lange nicht bemerkt wurde.
Erst spaeter ... manche Mythen wie die Geschichte mit Prometheus, Zeus und der Kiste der Pandora bzw die Leber von Prometheus koennten darauf hindeuten. Aber auch die Bibel mit Kain und Abel.

von Angelika Allesroh - am 19.04.2013 15:17

Auch giftige Tiere genießbar durchs Kochen - Bear Grylls

Ja Angelika, damit hast du sicher Recht, dass das Kochen bei den tierischen Sachen die Verwertungsmöglichkeiten deutlich steigern konnte. Daher waren diese Tontöpfe wahrscheinlich auch für das Leben der Menschen teilweise sehr weiterbringend - so dass sich das Kochen dann bekanntermaßen irgendwann milliardenfach verbreitete.

Du hattest Bear Grylls in einem vorherigen Beitrag mal gemeint, schätze ich, von dem ich auch großer Fan bin, denn von dem kann man wirklich was lernen. Der isst öfter mal Tiere roh, doch bevorzugt er es auch öfter, sie gekocht zu essen, weil sie dann für ihn schmackhafter sind. Dazu kommt, dass er immer wieder Tiere isst, die roh in Teilen giftig sind und nur gekocht genießbar sind. Das Wissen darüber finde ich recht bemerkenswert - das ganze Thema wirklich interessant.

Insgesamt geht es bei ihm oftmals fast nur darum, Tiere zu finden und zu essen. Man muss mal schauen, wo der teilweise unterwegs ist. Da finden sich teilweise weit und breit keine Pflanzen, Tiere jedoch schon...

Seine Youtube-Channels:


Zu deiner Frage: Über meine Ernährungsgewohnheiten möchte ich momentan nicht schreiben, weil gestern gestern ist und heute heute ist - das Leben ist ein ständiger Wandel.

von Markus - am 19.04.2013 16:07

Re: Auch giftige Tiere genießbar durchs Kochen - Bear Grylls

Ja das wird er sein .. ist nur spontan, ich glaube es gibt da verschiedene Serien.

Ok .. naja das meiste "rohe" Fleisch schmeckt halt auch nicht.
Kein Wunder, dass Menschen, die dann "Ausnahmen" machen, es gekocht essen.
Ich kann mich erinnern wie wenn es gestern wäre, dass ich in einem Chat fragte, was für ein rohes Fleisch ich denn mal probieren solle wenn ..
Da meinte jemand, das was mir auch so am besten schmecke.
Ich dachte damals, dass mir Kümmelbraten gut schmeckte (ich aß nicht viel Fleisch) wenn ich ihn wo bekam und kaufte Schweinebauch.
Na mehr brauchte ich nicht, auch an den Geschmack kann ich mich wie gestern erinnern.
Mit sowas kann man keine Masse versorgen.
Das ißt doch keiner.

Auch wird Fleisch generell ja kontrolliert.
Und da bei kleinen Meerestieren das so nicht geht, wird eben einfach vom rohen Verzehr abgeraten.
Wer es doch tut, selber schuld ...

Betreffend Ehec, das oben Thema war, geht es um die ANAEROBE und ZU WARME Lagerung von verletzten bzw mit Wurzeln ausgestatteten Pflanzen(teilen), die vor allem schwefelhältige Aminosäuren wie auch Lysin u.ä. enthalten (um ein paar Grad zu warme Lagerung von in dichten Kunststoffolien gelagerten entspr. Sprossen bzw Pflanzenteilen). In jenem Milieu bildet sich so ein Milieu wie im Pansen - und entsprechende Mikroorganismen vermehren sich wacker. In kleiner Menge egal, doch ab einer gewissen Menge dann doch nicht ganz egal wie man gesehen hat.

Mich interessieren so Hintergrundgeschichten schon, sehr weil ich es spannend finde, wieso was wie zustande kam und jetzt so ist.
Todesfälle finde ich ja nicht so erquickend .. und immer nur von den tollen Blümchen schreiben und was toll schmeckt finde ich auch fad :xcool:
Das ist wie ich finde ein wichtiges Detail um zu verstehen, warum denn nun fast alle gekocht essen. Oder warum "so viele" Rohkost-"Gurus" dann doch wieder Kochkost miteinbeziehen.

Rück-Blick = Re-spekt .. ist der erste Schritt um die Menschen um sich besser zu verstehen und nicht ein eingebildeter, Elite-Geiler Rohköstler zu werden.

Meerestiere haben wohl auch mehr Salzgehalt .. möglicherweise verlockt dies auch einfach mehr als Gemüse, weil das nie jene Inhaltstoffe erhält, die in garten-reifen Früchten wie z.B. auch Tomaten im Herbst entstehen: Salze aus Aminosäuren und Mineralstoffen die einfach Megagut sind. Wenn jemand von "Gemüsesuppe" als Vergleich schwärmt bei Meerestieren, denke ich mir, dass genau solche ... geilen .. Salze gerade fehlen. Typisch eigentlich für diese Jahreszeit nach einem langen kalten dunklen Winter und wenn besonders viel auf Wurzelgemüse bzw "nicht reife" Gemüse (manche werden ja "grün" gegessen oder eben nicht ganz ausgereift wegen Transportfähigkeit gegessen wurde.

von Angelika Allesroh - am 19.04.2013 17:33
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