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Forum Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein Handball
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Duvnjak, Wolleman

Norderstedter SV 31 : 29 DHK Flensborg

Startbeitrag von Duvnjak am 01.11.2010 12:03

Überraschende DHK-Schlappe in Norderstedt (SHZ)
Überraschende DHK-Schlappe in Norderstedt
1. November 2010 | Von pw

Nach fünf Siegen in Serie hat es den DHK Flensburg erwischt. In der Oberliga Hamburg/SH kassierte die Mannschaft von Volker Paul mit 29:31 (15:15) überraschend die erste Niederlage beim bis dahin sieglosen Norderstedter SV und verpasste die Tabellenführung. "Wir haben es erneut auswärts nicht geschafft, die Konzentration hoch zu halten. Die Knackpunkte waren die schlechte Wurfausbeute von Außen und die fehlende Wurfkraft aus dem Rückraum", sagte der Trainer.

Norderstedt begann mit Manndeckung gegen Kai-Simon Römpke, doch darauf waren die Gäste vorbereitet. Peter Stotz und Christopher Bath nutzten die sich bietenden Räume. Allerdings hatten die sonst so sicheren DHK-Außen von Beginn an Probleme. "Da haben wir ungewohnt viele gute Chancen liegen gelassen", ärgerte sich Paul. So konnte DHK seine spielerische Überlegenheit nicht umsetzen. Zur Halbzeit stand es 15:15.

Im zweiten Durchgang machte sich das Fehlen von Andre Nicolaisen bemerkbar. Norderstedt hatte sich auf den Flensburger Rückraum eingestellt und dem fehlten nun die Alternativen. Trotzdem gelang DHK das 20:18 (40.). Doch in doppelter Überzahl verpassten die Gäste die Vorentscheidung und kassierten den Ausgleich. "Das war symptomatisch für unser Spiel an diesem Tag", so Paul. Norderstedt ging drei Minuten vor dem Ende mit 28:26 in Führung. Eine offene Manndeckung brachte DHK nichts mehr ein.Tore für DHK Flensburg: Bath (4), Stotz (4), Koch (2), Jannsen (1), Johannsen (6), Flatterich (2), Weidner (3), Römpke (7/4).

Antworten:

01.11.2010 - Bericht Norderstedter Zeitung


Lernfähiger Norderstedter SV stürzt den Tabellenführer

Oberliga-Aufsteiger triumphiert mit 31:29 gegen DHK Flensborg



Im Handball gibt es viele Fachbegriffe. Da wären die erste und zweite Welle im Gegenstoß oder auch die Fünf-plus-eins-Abwehr. Doch für den 31:29 (15:15)-Heimerfolg der Oberliga-Handballer des Norderstedter SV gegen den bisher noch ungeschlagenen Spitzenreiter DHK Flensborg war neben diesen Schlagworten ein völlig neuer Begriff von ausschlaggebender Bedeutung für den ersten doppelten Punktgewinn des Aufsteigers.

"Diesen Sieg haben wir uns ermumpelt", sagte ein breit grinsender NSV-Linksaußen Christoph Stukenbrock, Manndecker von Flensborgs Kai-Simon Römpke. Die Erklärung für diese neue Wortschöpfung folgte umgehend: "Wir sind Gegenstöße nur in erster Welle gelaufen", so Stukenbrock, "und wenn das nicht möglich war, sind wir auf die Bremse gestiegen und haben einen Positionsangriff aufgebaut."

Die neu gewonnene Ruhe im Spielaufbau trug Früchte. NSV-Coach Marcus Schwarzer, der bei den vorangegangenen Niederlagen die taktischen Undiszipliniertheiten seiner Mannschaft bemängelt hatte, freute sich über die Lernfähigkeit des Teams: "Die Jungs haben sich daran gehalten, nicht bedingungslos auf Tempo zu spielen. Prompt ist unsere Fehlerquote in den Keller gegangen, und von unseren Großchancen haben wir die meisten verwandelt."

Und noch eine Lektion haben die Norderstedter, bei denen Keeper Matthias Matuch mit 24 Paraden einen starken Tag hatte, verinnerlicht. Bislang war es ein probates Mittel der Gegner, Regisseur Henning Scholz per Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Mit einem genesenen Thiago Santos im linken Rückraum und aktiverem Kreisspiel von Thomas Stegmann ließ sich der Aufsteiger diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen.

Zudem hat die rechte Angriffsseite an Bedeutung gewonnen. Bis zu seiner Roten Karte (42. Minute) wegen angeblicher Tätlichkeit, die Marcus Schwarzer als "gelungene Schauspielleistung" von Flensborgs Peter Stotz bewertete, zeigte Björn Tschritter eine starke Leistung. Dessen unfreiwilliges Ausscheiden spornte seinen Nachfolger Tobias Schadendorf ebenso an wie Rechtsaußen Oliver Kloster. Sein Tor zum 29:26 (58.) brachte die Entscheidung.

Die Tore des Norderstedter SV: Henning Scholz (10/3 Siebenmeter), Björn Tschritter (5), Thiago Santos (4), Oliver Kloster und Christoph Stukenbrock (je 3), Simon Drosdatis, Tobias Schadendorf und Thomas Stegmann (je 2). (by Ulrich Stückler)

von Duvnjak - am 01.11.2010 12:04
...von einer "spielerischen Überlegenheit" hat man wirklich nichts bei DHK erkennen können!!!

von Wolleman - am 01.11.2010 15:30
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