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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Kewet / Buddy
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andreas, Bernd Schlüter, Ralf Wagner, Vit Sterba

Ich hätte sooo gerne einen Schaltplan Kewet4

Startbeitrag von Bernd Schlüter am 03.01.2006 16:54

Habe zwar jetzt bei ebay das notwendige Zubehör für den 1 Volt-200 Watt-Spanungskonverter zur Versorgung der Serienwicklung ersteigert, würde mich aber gerne trotzdem vergewissern, dass ich da keinen Fehler mache. Wer weiß es: Gibt es einen ausführlichen Schaltplan, also nicht nur das Blockdiagramm? Mir geht es um Motorsteuerung/Motor. Wen darf ich da um Rat fragen?
bernd

Antworten:

Guten Morgen Bernd

Ich muss zugeben das ich die Übersicht verloren habe wer, wann, was sucht.Ich habe zwar keinen KEWET mehr im Besitz aber Schaltplan habe ich noch. Jedenfalls sind die Schalpläne mit Vorsicht zu geniessen . Es ist vieles nicht bei den "Verbesserungen" eingetragen worden. Das rächt sich. Nun ich sende Dir die Schaltpläne (Kopie) die ich besitze. Ich verlange nur Unkosten (porto).
Wenn ich Deine Adresse bekomme ,sind die Unterlagen fast schon unterwegs.
Siehe meine private e-mail : vsterba@swissonline.ch

Gruss aus der Schweiz
Vit Sterba

von Vit Sterba - am 04.01.2006 06:36
Halt, nicht den ganzen Schaltplan. Mir geht es insbesondere um die Ansteuerung der Relais der Motorsteuerung und die Elektronik für die Compoundregelung. Im Moment funktioniert meine mailbox nicht, da diese übergelaufen und meine Festplatte ihren Geist aufgegeben hat. Mails kann ich noch empfangen. mail "ätt" berndschlueter.de
Das ätt, damit kein spammer die emailadresse bekommt, die scannen auch unser Forum.
Mir geht es um die Rekuperationsmöglichkeit für das Kewet von Felix. Da kann man viele Fehler machen und die möchte ich vermeiden. Insbesondere müsste ich, abgesehenen von diversen Relaisverriegelungen wissen, ob der wohl mit einem Mosfet versehene Schalter für die Compoundspule sich eingangsmäßig übersteuern lässt, ohne, dass beim Ausschalten eine hohe Induktionsspannug entsteht, die alles zerstört. Die Compoundspule reicht übrigens nicht aus, zusätzlich muss auch die Serienfeldspule mit einem hohen Strom erregt werden, um bei einer erträglichen Geschwindigkeit in die Rekuperataion zu gelangen. Bei Euch in der Schweiz ist eine solche rekuperative Geschwindigkeitsbegrenzung recht nützlich. Zu diesem Zweck habe ich einen 2Volt-200Amperewandler im Bau. Könnte auch für manchen gebirgserfahrenen Cityelfahrer interessant sein. Das Cityel lässt sich übrigens leichter nachrüsten.
Schaltplan bitte aufheben für jemanden, der auch ein Kewet4 besitzt! Ein Auszug aus dem Schaltplan genügt, aber mit den "Innereien".


Bernd

von Bernd Schlüter - am 05.01.2006 19:29
Hallo Kewet-Reku Freunde,
die JME Reku für das city el haben wir früher schon in abgewandelter Form für den EL Jet3 verbaut. Das Grundprinzip ist das gleiche, d.h. die Maschine mit dem Steller per PWM "kurzschließen" und die entstehenden Induktionsspannungen per Dioden in die Batterie kanalisieren. Das hört sich einfach an, ist in der praktischen Umsetzung leider recht komplex. Leider habe ich keine Pläne von den Umbauten mehr...

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 05.01.2006 22:53
Ja, das habe ich mir auch gedacht und deshalb auch nur eine einfache Reku als Geschwindigkeitsbegrenzung bergab vorgesehen. Aber auch die hat ihre Tücken, da die Relais nicht unbedingt so stehen, wie es benötigt wird. Das Hauptrelais muß per Leistungsdiode überbrückt werden, die Compoundwicklung ist dann zunächst vom Plus getrennt und die Serienwicklung muss auch noch herangezogen werden, ohne Umpolung, um auf der sicheren Seite zu bleiben und nicht allzuviel zu stricken. Ich kann Euch nachfühlen, welchen Aufwand Ihr damals beim Cityel treiben musstet! (Ralf Wagner und Jochen Mittnacht).
Einfachstreku ist, glaube ich, etwas anderes. Die funktioniert wohl nur bei einem Kewet mit Schaltung, wo im unteren Gang die Compoundwicklung, sofern vorhanden, zur Erregung reicht.

von Bernd Schlüter - am 06.01.2006 01:05
...Hallo Bernd,
Jochen Mittnacht ist der Sohn Mittnacht , Jürgen Mittnacht war der Chef und Entwickler, ich sein Angestellter und Mit-Erpober der ganzen Sache.

Wir haben damals einen Zusatzschütz verwendet und sonst die vorhandene Leistungsdiode im CurtisSteller (zum Anschluss A2) benutzt.

Grüße
Ralf


von Ralf Wagner - am 06.01.2006 07:49
Hallo Bernd,

brauchst Du die Oszilloskopmessung der Compoundspule noch?. Könnte ich die Tage machen. Mein Oszi läuft endlich wieder auf Akkus...
Ich sehe immer noch keinen Sinn, die Compoundwicklung bei stehendem Fahrzeug zu messen...

Gruß
Andreas

von Andreas - am 07.01.2006 21:40
Ja, hätte ich schon gerne.
Mir geht es um das Induktionsverhältnis, bzw. Übersetzungsverhältnis zwischen Anker und Feld.
Dazu brauchen wir Wechselstrom, sprich die Curtisimpulse, und die sind am kräftigsten im Stand. Dann brauchte ich nur das Verhältnis der Spannungsimpulse von Anker und Feld, die absoluten Größen. wenn sich an der Compoundspule die Wechselspannung (Spitze-Spitze) auch abgreifen ließe, wäre das schön, aber auch verzichtbar.
Du brauchst nur wenig Gas geben, dann sind die nadeln zwar feiner, aber bei maximaler Spannung.

Weißt Du zufällig, was in dem Transistorsteller für die Compoundwicklung eingebaut ist? Mir geht es um die Funkenlöschung, ob man den Eingang des Stellers einfach schnell ausschalten darf, ohne dass die Induktionsspannung alles zerstört. Sofern Du kein relais an der Stelle hast...

Ich will für die Rekuperationsbremse die Serienwicklung mit einem 1 bis 2 Voltwandler erregen. Dabei müssen die Dioden, es fließen immerhin bis 200 Ampere, die volle Impulsspannung an der Serienwicklung aushalten können, da wüsste ich gerne, ob das ein großer Teil der 48 bzw. 60 Volt ist...Ich brauche nur einen ungefähren Wert!

von Bernd Schlüter - am 07.01.2006 23:06
Ich habe im Moment wieder ein Relais an der Stelle, da mein FET gestorben ist (Kewet 3). Vielleicht weiss Reinhold Schebler, welcher Transistorsteller im Kewet 4 verbaut ist...

Gruß
Andreas

München... -14°C... der Kewet fährt. Die Benziner nicht ;-)

von Andreas - am 11.01.2006 21:18
Hallo Bernd,

anbei Deine Messung:

Also: Compoundwicklung an Oszi. Masse Oszi an Masseanschluss Compound
Messbereich 100VDC/Div. 50µs/Div. Nullpunkt Oszi liegt auf Mittelachse.
Handbremse anziehen. Gas geben.

gemessene Werte (falls nicht lesbar):
184VPP, 68VRMS und F=14,7kHz

Viel Spaß damit.

Andreas



von Andreas - am 14.01.2006 18:49

Ich hätte sooo gerne einen Schaltplan Kewet4

Pfui, pfui, pfui! Jetzt wird mir so einiges klar und warum Gero (=John) Transistoren ab 200 Volt nimmt. Das hätte ich nie gedacht. Dein Ossi ist ja auch nicht gerade von schlechten Eltern?
Interessant wäre jetzt ja auch der Spannungsverlauf an der Serienspule, sprich, ebenfalls Spitze-Spitze, wenn möglich, auch am Anker, oder gibt das Probleme mit der Erdung?

Ja, jetzt ist es klar: Ich muss Dioden verwenden, die die volle Batteriespannung aushalten. Bei einer Flankensteilheit, die 100 kHz entspricht.

Jetzt verschiebe ich schon von Tag zu Tag meine Hoffnung, meine Festplatte wiederzubeleben...sonst: noch eine mail oder Anruf 0211 588179. Danke, für die tolle Messung!
Und Warnung an alle, die die Compoundwicklung im eingebauten Zustand oder per Relais schalten wollen: NEIN!
Die Abreißspannung ist noch um ein Vielfaches höher!
Bernd

von Bernd Schlüter - am 14.01.2006 20:05
Hallo Bernd,

das Oszi ist ein PM97 Scopemeter von Fluke/Philips - also was besseres.
Anker und Serienspule zu messen sollte auch gehen, aber unter welchen Bedingungen??? Stehend, fahrend, wie schnell???

Gruß
Andreas

von Andreas - am 14.01.2006 21:42
Ach nochwas...

ich habe auf meine Internetseite einen Schaltplan vom Kewet 5 und einen vom 3er mit Reku reingestellt. Vielleicht hilft Dir das weiter...

Gruß
Andreas

[www.friesecke.de]

von Andreas - am 14.01.2006 21:57
Nee, ganz genauso, wie die Compoundspule. Das ist ganz ideal so. Die Flanken sind ja im Stand am größten und am steilsten, auch bei wenig Gas, weil digital. Am liebsten wüßte ich ja noch , wie die Spulen gewickelt sind, aber das dürfte selbst für das 'Fluke', trotz aller Ehrfurcht, die mir solch ein edles Teil einflößt, etwas viel verlangt sein? Nein, die Spannungen genügen. Naja, mein batteriebetriebenes Teleequipment muss sich ja auch nicht unbedingt verstecken, ist schließlich immerhin ein echter Zweistrahler ohne Speicherung und passt in eine Aktentasche. Für sonen Elektroopel reichts.

Ich will ja für den Kewet den jetzt inzwischen 3-Volt-wandler bauen. Dazu muss ich einerseits 200 Ampere erzeugen, andererseits darf ich die Spannungsimpulse nicht abblocken, damit es nicht mehr Bürstenfeuer gibt, die Feldspulen machen offensichtlich den Motor 'weich', obwohl das Rückschlussjoch, das Gehäuse, doch massiv ist und erwartungsgemäß Induktionsspannungen abblocken sollte. Aber wahrscheinlich hat der geblechte Teil des Joches doch einige Dicke beim Thrige.
Eine dicke Drosselspule würde es zwar auch tun, aber die hätte noch mehr Verluste als eine schnelle Diode.

Ach, jetzt würde mich ja doch interessieren, welcher Strom geflossen ist bzw. ob die Stromstärke, bei der Du gemessen hast, ausgereicht hätte, anzufahren. Der Wirkungsgrad des Curtis-Thrige-Wandlers scheint demnach sehr gut zu sein, viel besser, als ich mir vorstellte. Lass mich schätzen, das waren schon in der Gegend 50 Ampere Motorstrom? Naja, mehr sehen wir, wenn Du die Serienwicklung und vielleicht auch den Anker aufnimmst. Bernd

von Bernd Schlüter - am 15.01.2006 00:10
Also vorab schonmal: 50A Motorstrom kommt ganz gut hin... Losfahren auf gerader Strecke ist hierbei kein Problem, aber die Beschleunigung ist nicht so doll.
Bei uns ist es im Moment dauerkalt (-18°) heute morgen. Mal sehen, wann ich Lust habe, die nächste Messung zu machen.

Gruß
Andreas

von Andreas - am 16.01.2006 07:59
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