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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Kewet / Buddy
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Stefan B., R.M, Michael H-A, Andreas Friesecke, Bernd Schlueter, chhauser

Batterietrennschalter für 72V?

Startbeitrag von Stefan B. am 13.08.2009 22:29

Ich bin mir nicht sicher, ob mein originaler Knochen den Umbau auf 72V mitmacht.
In den einschlägigen Fachgeschäften werden immer nur Knochen mit max.24V/500A angeboten.
Bei meinem Schalter ist die Kontaktfläche auch nicht besonders hoch.
Genügt so ein Standardteil, die Stöme sind ja nicht höher als vorher - lediglich die Spannung und damit die Leistung. Kann ich das Dingens drinnenlassen oder kennt ihr eine Quelle für einen ordentlichen Knochen mit viel Kontaktfläche. Das Ding muss ja nicht unbedingt ständig unter Last schalten. Das kommt nur im Notfall vor.
Stefan

Antworten:

Mein "Knochen" ist auch nur bis 48V angegeben und macht 60V (Nach der Ladung auch mehr) problemlos mit. Aber gut, ich trenne ihn auch nicht laufend während der Fahrt ;)



Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 14.08.2009 09:29
Sowas in hübsch wäre gut :-)
Das sieht ja mördermäßig groß aus, das Teil :-)

von Michael H-A - am 14.08.2009 13:06
Hallo

Bei den Spannungen die dir vorschweben wird die Auswahl arg klein du würdest sowas [www.e-t-a.com] benötigen, da ferngesteuert ein und ausschaltbar ist die Größe kein Problem mehr auserdem spart man sich das legen der Hochstromleitungen durchs ganze Fahrzeug.

Gruß

Roman

von R.M - am 14.08.2009 16:11
Haha... das Ding ist mördermäßig groß - so wollte ich es aber auch. Der fuzzelige Originalknochen macht ja gar keinen Spaß ;)

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 15.08.2009 19:28
Halo Stefan

In meinem ZAZ ist ein Not-Aus von Elektrosistem drin für 96V und 200A Dauerstrom.

Guckst Du hier:
Datenblatt Hersteller (Ganz unten pdf anklicken)

Die deutsche Vertretung hat Ahles. Dort dürfte man die Dinger auch kaufen können. Etwas hübscher ist er zudem auch noch, weil ein zeitloser runder Boppel zum Draufhauen, wenn's eilt. (das hat es auch schon, als die Heizung abfackelte....)

Gruss

Christoph

von chhauser - am 16.08.2009 07:57
Roman, du hast doch 72V, was ist denn bei dir verbaut?


von Stefan B. - am 16.08.2009 22:02
Hallo

Der 5er ist da komplett anders aufgebaut, der hat einen 12V Stromkreis mit eigener Batterie ist also nie ganz stromlos, die 72V werden da über Schütze geschaltet,

Aber auch der 72V Stromkreis wird nie ganz abgetrennt da über einen Widerstand die Eingangskondensatoren des Controller aufgeladen werden.

Hier sollte man bei längeren Standzeiten und Blei oder Lithiumakkus wohl eingreifen und den Widerstand über ein bistabiles Relais abschalten, große Leistung ist da nicht nötig, da fließen ja nur ein paar mA drüber.


Gruß

Roman

von R.M - am 17.08.2009 20:57

1-2-3-Mabuse

In der ersten Zeit der Elektrotechnik arbeitete man nur mit Gleichstrom, mit dem bekannten Problem der lichtbogenlöschung, die bei Wechselstrom automatisch erfolgt. Dr. Mabuse hat einigen von uns schon gezeigt, wie der "Hörnerblitzableiter" nach Jakobus Laiter funktioniert. In der Höchstspannungstechnik arbeitet man fast ausschließlich mit solchen Systemen, bei denen der Lichtbogen durch Luftzug (Pressluftstoß) oder Magnetfeld in die Länge gezogen und gekühlt wird, bis der Lichtbogen verlöscht.

[www.myvideo.de]

[de.wikipedia.org]

Leider sind die früher sehr verbreiteten und preiswerten Leistungsschalter aus der Mode gekommen. Einige Firmen bauen sie noch, sie sehen deshalb oft wie vor der Sintflut aus.Nederlaandse Spoorwegen, 1,5 kV, die Wuppertaler Schwebebahn, 600V, und Obusse, 750 V, arbeiten noch mit Gleichspannung. Die Preise orientieren sich an diesen, leider. Es wäre an der Zeit, da mal wieder für Konkurrenz auf dem Markt zu sorgen.
Halbleiter alleine sind zu unzuverlässig, schalten aber fast beliebig oft. Ich halte etwas von Sicherungen, vor allem von selbstgebauten. Einfach ein dünner Kupferdraht passender Dicke und Länge, feuerfest montiert auf einem Keramikkörper.
Bei uns geht es schließlich nur um das eine Mal im Notfall. Der Draht ist schnell ersetzt, wenn Schraubenschlüssel und Drahtspule dabei sind. Der Draht ist besser sichtbar als verbrannte Kontakte beim Cityel.

von Bernd Schlueter - am 19.08.2009 08:56
Ich muss mal in meinen Bookmarks nach einem Link zu einem Schalter suchen, der in Öl schaltet. Der war gar nicht sooo teuer und hat eben diesen Abrißfunken nicht so, wie einer in Luft.
Das Teil kam aus Amerika, wenn ich mich recht erinnere ...

von Michael H-A - am 19.08.2009 13:00
Ich hab jetzt mal den Knochen zerlegt. Die Kontaktfläche hat gut 1 qcm auf beiden Seiten. Daher habe ich beschlossen, den Originalen drinzulassen. (Hella 10066065). Habe lediglich die Messingkontakte abgezogen und einen Hauch Kupferpaste drauf.
Erste Versuche waren positiv:)
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 21.08.2009 19:38
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