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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Kewet / Buddy
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andreas Friesecke, Bernd Schlueter, Buggi, Sven Salbach, Claus.

Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas? - Closed!

Startbeitrag von Andreas Friesecke am 09.05.2010 18:53

Hallo Bastler und Programmierer,

mein neuer Bordcomputer ist (fast) fertig. Jetzt bietet mit der Platinenhersteller an, die "Mehrmenge" aus meiner Bestellung günstig zu verchecken. Für ca. 60,- Euro gibt es unten zu sehende Platine (noch 2 Stück), jedoch LEER. Größe ca. DIN-A4-Blatt.

Support dazu will ich aus Zeitgründen nicht geben, aber die Eagle-Datei wäre mit dabei.

Features ALLES GALVANISCH GETRENNNT:
- Prozessor Atmel AT90CAN128 auf Alvidi-Modul
- DCDC-Speisung - oder 5V (single supply)
- 16-fach Einzelspannungsmessung
- Gesamtspannungsmessung
- 16-fach Temperaturüberwachung
- Anschluss für Grafikdisplay mit Power-off / Bustrennung
- Anschluss für VDrive USB-Interface
- 2x SPI Hilfsports
- RFM12 Funkmodul
- Anschluss für 3x4-Tastatur mit 24 individuell ansteuerbaren LED-Ausgängen
- CAN Interface
- "Wer hat mich eingeschaltet"- Logik
- Eingänge für Zündung, Licht, Vor / Rück / Bremse / Pedalschalter
- Eingänge (A/D) für Gas / Bremse
- 3 x Hilfseingang
- Ausgänge (Power / Charge/EQ) für 3 Ladegeräte
- Ausgang Bremslicht / Vor / Rück / Motor-Control Enable
- 5 Hilfsausgänge


- Probleme:
- kleinere Bugs in der Steckerplatzierung (nicht alle Verriegelungen nutzbar)
- "Dreher" im Funkmodul

Antworten:

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Wer tut noch mit?

Ich hab mir eine Platine gesichert und suche noch Programmiermitstreiter...
Projekt: Kewet 1 mit 48V LiFePo.



von Buggi - am 14.05.2010 20:45

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Hallo Buggi,

ich wäre sofort dabei, mein Kewet würde sich über eine moderne Elektronik auch freuen,
aber von einem Atmel AT90CAN128 auf Alvidi-Modul programmieren habe ich keine Ahnung.
Dafür kann ich gut Löten.

Andreas, hast Du die Platine selbst entworfen ?
Was kosten denn alle Bauteile zusammen ?

Ich habe mir schon überlegt einen kleinen PC einzubauen und die Ansteuerungen über eine A/D Karte zu realisieren.
Mit einem kleinen TFT Bildschirm könnte man dann noch so einige Spielereien einbauen.



von Claus. - am 15.05.2010 07:41

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Hallo Claus,

mit dieser Möglichkeit gehe ich auch schon länger schwanger. Hätte den Vorteil dass man einfach ein Marktübliches Smart- Net- oder sonstwas Dingensteil nehmen kann, sich ein Dashboart in TCL/TK oder so programmiert und das ganze über USB austauscht.
Der Andreas programmiert sich sein BS lieber selbst, hat halt auch was, da weiss man was so läuft und hat kein Problem mit stehendem Display weil der Rechner grad die neueste Wettervorhersage über 3G holt...
Den Atmel kann man wohl entweder in Assembler (ist anzuraten) oder in Basic programmieren. Es ist ja im Prinzip alles da, nur muss man die Module halt auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen und wohl dann auch die Grafik entsprechend ummodeln. Das wird in meinen Augen das Aufwändigste.
Man kann es sich natürlich umso leichter machen indem man sich möglichst an Andreas seine Hardware annähert (z.B. den gleichen Impulsgeber für die Tachowelle verwendet etc.)
Über ein paar Modifikationen wird man wohl trotzdem nicht umhinkommen. MC Assembler ist aber im Prinzip nicht soo schwierig, man muss sich halt die Zeit nehmen da ein wenig einzuarbeiten, die ist aber sicher nicht verschwendet nachdem heute ja eigentlich alles mit nen MC gesteuert wird und man das Wissen sicher mal wieder brauchen kann.

Viele Grüße

Buggi

von Buggi - am 15.05.2010 08:43

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Ich fürchte mich, im Vertrauen, etwas vor dem Kabelgestrüpp, das ja das ganze Auto wie ein Spinnennetz bedecken würde.
Der Atmel kann doch auch i²C-Technik, dafür brauchte ich nur zwei Drähte für die einzelnen Messstellen.
CANbuskomponenten sind ja im Prinzip das Gleiche. wenn es die schon gibt, würde ich die nehmen.
Dann bin ich möglicherweise auch kompatibel zu den On Board Diagnosesystemen, OBDII zum Beispiel. Alle meine Fahrzeuge alle Naslang mit dem kompletten Stecker-und Kabelsatz auszurüsten, nur, um mit dem dem Board die werte auszulesen, würde mir nicht so ganz in den Kram passen.
Ich hasse Kabelbäume.
Mein Saxo hat nen Dreidrahtbus und die Sagembox teilt schon eine ganze Menge mit. Den würde ich allenfalls ausbauen wollen. Ich denke, da sind noch eine ganze Menge Adressen frei, die ich über den gleichen Bus ansprechen kann, beispielsweise jede Batteriespannung einzeln...
Ich würde sagen, für ein Elektroauto mit seinen hohen Svchaltströmen sind induktionssichere Lichtleiterkabel oder wenigstens Optokoppler kein überflüssiger Luxus.
Ja, wir sollten der Industrie zeigen, wo es lang geht. Mit open source, per Gesetz.


von Bernd Schlueter - am 15.05.2010 14:15

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Hallo Bernd,
ich bin kein Freund von Lichtleiterkabeln und I²C oder CANOpen verteilt auf's ganze Auto.

Warum?

Weil's einfach viel teurer ist, als eine Zentralelektrik.

Gruß
Andreas




von Andreas Friesecke - am 16.05.2010 20:49

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Hallo Claus,

ja, die Platine ist von mir.
Das fertige Modul habe ich genommen, damit der Prozessor bei evtl. Defekt leicht wechselbar ist.
Den ATMEL programmiert man einfach über die Standard ISP-Schnittstelle. Ich programmiere in Assembler, aber alle andere Tools (C, Bascom...) sollten für diesen Prozessor auch gehen (!keine Erfahrung!).
Die Bauteile sind stark abhängig vom Display und der Art der Strommessung. Ich habe ein Plasma-Display für ca 350,- Euro drin und einen Hall-Stromwandler für 100,- Euro. Der Rest liegt (Bürklin) nochmal bei ca. 100,- Euro.
Mit einem LCD wird's viel billiger (würde gehen) und der Stromwandler ist ein Differezeingang des Prozessors - kann also an alles mögliche adaptiert werden.

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 16.05.2010 20:54

Lichtleiterpreise

Schaue mal bei ebay unter toslink und Lichtleiter
Ist nicht mehr so teuer! du kannst auch weitere tinies anschließen, ist ne uart drin, ports und AD/DA-Wandler. Sogar eine PWM und timer.Nachteil: Du brauchst mehrere Stromversorgungen. Störungssuche ist schwieriger als bei Drahtgewirr.
Heute baut man den CANbus mit laufender Selbstdiagnose. Jedes angemeldete Bauteil wird sofort angezeigt, wenn es sich nicht adressieren lässt.
Aber auch an deiner Platine kannst du ja so etwas anschließen...lohnt sich nur, wenn Du größere Kabelbäume Quer über das ganze Auto verlegen willst.
Über Toslink vernetzte atmel sollte es eigentlich geben. Wäre sonst etwas für die firma Frieseke?

von Bernd Schlueter - am 17.05.2010 03:26

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Hallo Bern,

ich kenne TOSLink und Lichtleiter und UARTs und I²C und SPI und AD/DA-Wandler und DSPs und PWM und Timer und das lustige Zeug, wovon Du hier schwärmst. Programmiert habe ich es auch alles schon. Aber in diesem Projekt WILL ICH NICHT!

Als nächstes schlägst Du WLAN Vernetzung im Auto vor... klar... geht auch.

Machen kann man allen möglichen Kram - nur funktionieren sollte er auch in absehbarer Zeit. Ich baue meine Projekte meistens so, dass sie funktionieren und keine Hirngespinste bleiben.

Gruß
Andreas

P.S: die Firma Frieseke kenne ich nicht. Was machen die?

von Andreas Friesecke - am 17.05.2010 09:40

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

DIe Bestellung für Buggi wurde getätigt - nichts geht mehr!



von Andreas Friesecke - am 17.05.2010 09:42

Re: Bordcomputer - Platine. Wer braucht sowas?

Wie ich das sehe, hast du den Atmel gut abgepuffert, sodass Induktionsspitzen keinen großen Schaden anrichten können? Wenn Du alles mit Steckern an beiden Enden, an der Platine und am entfernten Messort anschließst, Kannst Du ja die Zusatzkabelbäume sehr leicht wieder entfernen.
Jedenfalls eine Superarbeit von Dir!
Meine Toslink-Lösung schwebt mir nur vor, weil wir eine kleine Universalplatine, ohne alle Zusatzsicherungen direkt an jedem Messort planen, zumal jeder Tiny nur etwa 1 Euro kostet.
Die Adressierung der tinies ist dermaßen einfach und kann ebenso einfach über Kabel mit den vielfältigen I²C-Chips kombiniert werden.

Für Deine Musikanwendungen natürlich alles zu langsam...



von Bernd Schlueter - am 18.05.2010 06:21
welches DCF77 Modul verwendest Du ??
Ich habe das von Polin..es funktioniert,...ist aber manchmal nicht ganz einfach mit dem Empfang..die Antenne muss halt ausgerichet sein..das ist Mobil natürlich eher ungünstig :-)
Oder synchronisierst Du einfach bei NAcht wenn weniger Störungen sind?

von Sven Salbach - am 17.12.2010 14:23
Hi Sven,

kein DCF77 drin. Auch keine andere Uhr. Wenn, würde ich eine RTC mit hochgenauem Quarz nehmen, die muss man so gut wie nie stellen... Ich habe aber keine Anwendung für eie Uhr...

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 17.12.2010 16:59
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