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elweb I-Miev / Ion / CZero
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81
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vor 5 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
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Reifenverschleiss? Erfahrungen?

Startbeitrag von i-MiEV am 28.05.2012 11:21

Mittlerweile habe ich knapp 20'000 km mit dem gleichen Reifensatz gefahren. Der ungleichmässige Gummiabrieb gibt Anlass für Gegenmassnahmen.

Zuerst die Fakten:

Sommerreifen Dunlop ENASAVE 2030
Fahrzeuggewicht: 1200 - 1300 kg (häufigster Einsatz mit 1 oder 2 Personen)
Fahrbedingungen: 75% Stadt und Agglomeration, ca. 25% Autobahn
Fahrstil: mitschwimmen im Verkehr (wenig Einsatz der mechanischen Bremsen), wenig Vollbeschleunigung
Reifendruck: 0 - 10'000 km: vorne 2.5 hinten 2.5 (gemäss Betriebsanleitung)
10'000 - 19'000 km: vorne 3.5 hinten 3.4
ab 19'000 km: vorne 4.5 hinten 4.0
Achsgeometrie: Werkseinstellung (bisher nicht nachgemessen)
Bordsteinberührungen: keine

Profiltiefe nach 20'000 km, gemessen in jeder Längsrille von links nach rechts (in Fahrtrichtung)

VL: 3.0 3.8 3.4 2.3 VR: 1.8* 3.5 3.9 2.6 (*bald an der TWI-Grenze von 1.6 mm)

HL: 4.0 5.0 5.0 3.8 HR: 3.7 5.0 5.0 4.0

Auffälligkeiten (und meine Interpretation)
- alle Reifen laufen an beiden Schultern stärker ab als in der Mitte (Luftdruck zu gering)
- die Vorderreifen laufen innen deutlich stärker ab (Vorspur zu gross?)
- die Hinterreifen laufen innen leicht stärker ab (Sturz eine Idee zu negativ?)


Meine Erfahrungen
Nach 10'000 km war der Reifenverschleiss bereits ungleichmässig. Zur Korrektur habe ich den Luftdruck erhöht.
Nach 19'000 km habe ich nochmals erhöht.

Ich habe die Absicht, demnächst die Achsgeometrie zur Kontrolle messen zu lassen bevor ich mir neue Reifen aufziehen lasse.
Auf jeden Fall wieder Leichtlaufreifen, aber Marke und Typ muss ich noch klären.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Gruss Walter

PS
Die Soll-Werte für den i-MiEV 2011 aus dem Werkstatthandbuch

Vorspur in mm: 3 +/- 3
Vorspur in Grad: 0° - 0°18'
Sturz: 0°00' +/- 0°45' (links/rechts Unterschied: 0°30' max.)
Nachlauf: 3°30' +/- 0°45' (links/rechts Unterschied: 0°30' max.)

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo Walter,

ich kenne mich mit Achseinstellung nicht so gut aus, habe aber schon bei der Übergabe des Wagens bemerkt dass die Vorderreifen nach vielleicht 2000 km (Vorführwagen) deutliche Verrundungen des Profils haben. So sieht das nomal nur aus bei schweren Vans die unterdimensionierte Reifen haben.
Ich fahre auch sparsam, bei meinem Peugeot 206 halten die Reifen 30-40 tkm. Auch ich bin meistens allein unterwegs. Ich denke insbesondere die Vorderräder sind einfach unterdimensioniert mit 145, andere Fahrzeuge die diese Räder haben (Polo 2 und teilweise 3, Audi A2 eco-Versionen) wiegen alle deutlich unter einer Tonne. Im Gebirge (sofern der Schwarzwald und die schwäbische Alb als solches durchgeht) schiebt das Fahrzeug in Kurven extrem früh über die Vorderräder, obwohl ich doch erwarten würde dass wie beim alten VW Bus das Heck ausweicht. Jürgen hat da was erwähnt von wegen das sei Absicht weil die meisten Fahrer frontgetriebene Fahrzeuge gewohnt sind habe man bewusst in Kauf genommen dass das Fahrzeug über zu dünne Vorderräder schiebt.
Seis drum, wenn die ersten Vorderräder fällig sind werde ich einfach Hinterräder kaufen und mir eintragen lassen. Die 145er Felgen nehme ich dann für die Winterreifen da sind 145er durchaus OK wg. erhöhtem Auflagegewicht. Das war bei meinem alten leichten Microcar (520 kg) ein Riesenproblem im Winter, der hat einfach nicht durch den Schnee durchgedrückt.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 28.05.2012 13:34
die vorderen fahrradreifen sind ein skandal.

obacht - je mehr druck du reingibst desto weniger gummi hat kontakt zur fahrbahn (aufstandsfläche) und desto schneller sind die lenkungskomponenten im eimer. die einzige lösung kann nur dieselbe bereifung wie auf der hinterachse sein.

ich vermute für das abfahren der flanken folgende gründe: den starken möglichen lenkeinschlag, ähnlich bei grossen mercedes. auch natürlich das starke über die vorderräder schieben, also wegrutschen.

von p.hase - am 06.06.2012 22:12
hallo phase :-)
Zitat
p.hase (C-Zero)
...
obacht - je mehr druck du reingibst desto weniger gummi hat kontakt zur fahrbahn (aufstandsfläche)

bis hier her hast du recht...
Zitat

und desto schneller sind die lenkungskomponenten im eimer. die einzige lösung kann nur dieselbe bereifung wie auf der hinterachse sein.

... nur wer hat dir so ein stuß dir verzapft :confused:
bei überhöhtem luftdruck in den reifen geht die lenkung (logischerweise) leichter. d.h. weniger krafteinwirkung = weniger mechanische abnutzung.
büssen muss das sehr wohl wie immer einer -die reifen!

bereifung ändern - hmm hört sich ja echt gut an - nur wohin?
breiter: mehrverbrauch, weniger flächenpressung pro mm², erhöhte abnutzung der reifen bei volleinschlag und damit verbunden natürlich der lenkmechanik (wenderadius).
oder doch lieber
gleiche reifendimension dafür eine stärkere karkasse suchen gehen
die vorteile würden überwiegen...
Zitat

ich vermute für das abfahren der flanken folgende gründe: den starken möglichen lenkeinschlag, ähnlich bei grossen mercedes. auch natürlich das starke über die vorderräder schieben, also wegrutschen.

nicht immer behebt die breite der bereifung das problem der reifen!

von weiss - am 07.06.2012 07:38
ich meinte damit, daß bei einem knallhart aufgepumpten reifen teile wie stoßdämpfer, buchsen, lager etc. deutlich mehrarbeit zu verrichten haben als bei einem luftdruck der auf diese komponenten vom hersteller eingestellt/abgestimmt wurden. der iMiev hat ja keine federkern-sessel wie autos aus den 70ern die teil der federung sind. :-)

ich fahre mit unserem cicero immer mehr als 100km/h, ich muss keine polternde vorderachse haben bei unseren von merkel vernachlässigten strassen. das klappern der karosserie nimmt zu, der reifen wird lauter, geräusche werden ungedämpft an den innenraum weitergegeben. irgendwann platzt er.

also muss jeder selbst entscheiden ob er eher in der stadt unterwegs ist, langsam mit viel lenkeinschlägen und leichtdrehender lenkung oder ob er das auto überwiegend überland bewegt bei dem er sich eher KEINE servolenkung wünscht.

mein hinterrad hat um die 3bar drin (glaube ich) und nutzt sich in der mitte ab - ergo - zuviel druck.

moderne autos haben nicht umsonst geschwindigkeitsabhängige degressive servolenkungen. mich würde interessieren ob der iMiev das auch macht? :confused:

von p.hase - am 07.06.2012 08:22
Zitat
p.hase (C-Zero)
moderne autos haben nicht umsonst geschwindigkeitsabhängige degressive servolenkungen. mich würde interessieren ob der iMiev das auch macht? :confused:


... macht er, im Vergleich zu meinem Peugeot 206 sogar verstärkt. Also sehr starke Lenkunterstützung bei lansamen Geschwindigkeiten und im Rangierbetrieb, aber keine oder wenig Unterstützung bei hohen Geschwindigkeiten. Der Peugeot 206 ist da ausgeglichener, kann natürlich auch am Radstand und an der Radaufhängung liegen.

Falls jemand einen stärker belastbaren 145er Reifen findet würde mich das auch interessieren. Ist sicher weniger Ärger als vorne breitere Reifen eintragen zu lassen. Außerdem könnte es auch Probleme mit dem starken Lenkeinschlag geben, der breitere Reifen ragt weiter nach innen und könnte an Bremsleitungen o.ä. scheuern.

von Thomas Pernau (Ion) - am 07.06.2012 12:16
aus dem smart-forum:

"Das mit den schmaleren Reifen vorne hatte einen ganz einfachen Grund: Nach den missglückten Elchtestversuchen wollte man, daß der smart einfach über die Vorderräder schiebt statt sich sofort in die Kurve zu bewegen und eventuell zu kippen. Schlichtweg sollte der Gripp vorne deutlich geringer sein als hinten. Das war das Ziel der damaligen Entwickler."

und ein anderer smartie...

"Da der Smart als Hecktriebler mit relativ ungünstiger Lastverteilung von Natur aus einfach zum Übersteuern neigt wirkt man dem entgegen dass die Reifen vorne schmäler sind als hinten...

Der Grund - ich versuch das man bildlich zu erklären.

Ihr fahrt in die Kurve so ... zu schnell PANIK - das Fahrzeug schmiert über die Räder (nennt es driften) also die Seitenführungskraft (das ist die Kraft die euch das Kurvenfahren ermöglicht) nimmt ab, da der Gripp flöten geht und das Fahrzeug dreht sich um seinen Schwerpunkt der irgenwo zwischen Vorder und Hinterachse liegt.

Die Seitenführungskraft ist aber abhängig von der Reifenbreit und da die Kraft vorne geringer ist als hinten (eben wegen des schmäleren Reifen) baut sich ein Moment auf das der Drehung entgegenwirkt.

Evtl. hilft es wenn man sich ne skizze macht.

Das Fahrzeug stabilisiert sich von selbst. Der andere Fall wäre vorne breite Reifen und Hinten schmale ... dann wäre das Moment in Richtung der Drehung und der Karren tanzt eine Pirouette (also das Ding wo man sich so schnell dreht)

das ist nicht so gut ... gleiche Reifenbreite liegt also irgendwo dazwischen, wird aber rein physikalisch gesehen das Fahrverhalten neg. (Sicherheitsmässig) beeinflussen."


ein dritter hats ausprobiert und berichtet:

"Meine Erfahrungen mit ringsrum 195er:

Im absoluten Grenzbereich: Salzburgring bei Regen - volle Kanne, kam es in der Schikane beim Fahrerlager zu übersteuern, was selbst einen geübten Fahrer grenzwertig fordert. Wer so auf öffentlichen Straßen fährt, ist wirklich verantwortungslos!

Schon auf trockener Straße läßt sich (ohne Trust+ und ohne Querbeschleunigungssensor) dies kaum mehr provozieren.

Beim Bremsen helfen die Breitreifen auf der Vorderachse (Gewicht kippt beim Bremsen nach vorne) deutlich. Eine Notbremsung kommt im Straßenverkehr wesentlich öfter vor und kann Leben retten.

Fazit: Im Sinne der Sicherheit würde ich jedem Breitreifen ringrum empfehlen.
Dabei gehe ich davon aus, daß man so vernünftig ist und bei schlechten Fahrbahnbedingungen (Regen, Schnee, Eis) wirklich angepasst fährt, denn durch den kurzen Radstand unseres smart, ist Driften (mit Übersteuern durch die Kurve ziehen) ein nicht wirklich kontrollierbarer Fahrzustand, schon gar nicht bei glatten Straßenbedingungen. "


von p.hase - am 10.06.2012 21:30
Und was will jetzt @p.hase uns i-MiEV Fahrern empfehlen?

- unser Fahrzeug hat einen viel längeren Radstand als der Smart
- die hinteren Reifen sind bereits breiter wegen der besseren Haftung
- das ESP verhindert zusätzlich jedes driften

Und die Eingangsfrage war doch: welchen Verschleiss habt ihr an euren 4 Reifen gemessen? Davon habe ich leider noch nichts gelesen.

Gruss Walter

PS So nebenbei, ich habe viele hundert Kilometer Nordschleife (plus viele weitere Rennstrecken) hinter mir. Und das nicht im Publikumsverkehr ;)

von i-MiEV - am 11.06.2012 04:01
hallo walter :-)
phase hat halbwissen über die gummis hier mal wieder verbreitet...

aber worauf ihr mich gebracht habt ist das ESP! ohh gott, bleibt bei euren reifen, sucht nicht nach reifen mit einer stärkeren karkasse.
denn
ihr hebelt dann das ESP damit aus. das kann auch gefährlich werden!

achtung: wer andere reifen montiert macht das auf eigenes risiko für laib und leben!

in eurem fall hilft euch nur eins: die kurveneingangsgeschwindigkeit muss geringer werden.
dank eures elektronischen helferleins sind alle die einseitig abgefahrene reifen haben mit dem fahrzeug schon sehr nahe an der grenze der bodenhaftung unterwegs. ich selbst habe bei der probefahrt auch nicht gespürt wenn das ESP eingreift.

von weiss - am 11.06.2012 06:26
ich muss hier nicht posten, ich KANN posten. es gibt hier keinen posting-zwang. frage mich wieviele hier posten die dieses auto NICHT fahren? :confused: wie auch immer, ich habe nur helfen wollen. künftig werde ich informationen gezielt nur an die freundlichen user per PM verbreiten.

fakt ist, wenn etwas ständig über die vorderräder schiebt und so ist es, dann nutzt sich der reifen an den flanken ab, dazu reicht mir mein fundiertes halbwissen.

fakt ist auch, halbwahrheit, daß der iMiev aus einer zeit stammt als mitsubishi und smart noch eins waren und im gegensatz zum smart hat der iMiev am tiefsten punkt 200kg batterien sitzen und noch in der mitte. das ist ein idealer schwerpunkt, ähnlich boxermotor. ICH als halbwissender werde auf alle fälle vorne dieselben reifen aufziehen um, stark vermutet, nicht gewusst, besser zu bremsen und weniger vom winde verweht zu werden.

von p.hase - am 11.06.2012 10:56
Hallo Leute,

also ich habe wie bereits erwähnt einen geringen Reifenverschleiß auf dem 206 und beim Microcar hab ich die Reifen eigentlich nur gewechselt wenn sie zu alt waren. Meine Vorderreifen sehen jetzt schon aus wie die 6 Jahre alten Reifen auf dem 806 meines Bruders die aufgrund der Unfähigkeit des Reifenhändlers zu geringe Tragfähigkeit hatten.
Bevor wir uns hier die Köpfe einschlagen frage ich bei meiner alten Werkstatt nach (wenn ich wieder daheim bin). Die kennen sich mit Leichtfahrzeugen (Ligier, Microcar) und Sonderfahrzeugen aus und hatten früher sogar eine eigene Reifenproduktion. Vielleicht tut es ja schon die gleiche Reifengröße mit höherer Tragfähigkeit.

Grüße aus China

von Thomas Pernau (Ion) - am 11.06.2012 11:15
hallo phase :-)
das nehme ich gerne zurück:
Zitat
weiss
phase hat halbwissen über die gummis hier mal wieder verbreitet...

da ich dich damit persönlich angegriffen habe -sorry.

deine zitate sind ja alle aus anderen foren hier rüberkopiert worden.
bei den smartis sind dazu auch noch die niederquerschnittreifen schon fast die normalbereifung.
das macht dann auch noch ein stück andere abnutzungsverhalten aus.
mich machts halt ein wenig wahnsinnig wenn bei den reifen immer auf die breite anstelle von anderen karkasse geredet wird.

nun nochmal, da es anscheinend nicht so richtig angekommen ist:
beim i-MiEV ist das ESP verbaut
wird der vorderreifen an den flanken stärker abgenutzt so ist in den meisten fällen die ursache eine zu hohe kurvengeschwindigkeit des fahrzeuges. somit greift das ESP ein und bremst da 1-2 räder ein. das spürt man als fahrer nicht - mal ich hatte da kein eingreifen gespürt.

es ist kein schaden vorher mal spur und sturz überprüfen zu lassen.

von weiss - am 12.06.2012 06:48
Hallo,

mein Verstand sagt mir, je besser die Haftung pro Reifen ist, desto besser funktioniert auch das ESP, denn es wirkt durch Einzelbremsung der Räder. Also ich wäre wirklich gespannt, wie sich breitere Vorderreifen auswirken.
Es wäre doch ein Versuch wert, vorne gegen hinten auszutauschen und auf einem nassen Parkplatz zu prüfen, ob sich der gegenteilige Effekt einstellt, mal mit ESP, mal ohne. Vielleicht passen die breiteren Reifen vorne gar nicht in die Radkästen. Vielleicht hat ja auch jemand einen Satz Winterräder und setzt mal eben die breiten nach vorne.
Wer machts? Wer hat die Eier?
(Ich habe gerade ein paar Termine reinbekommen, außerdem gehört das Auto meiner Frau und es regnet draußen)

Gruß Roger

von i-Roger - am 12.06.2012 21:38
Zitat
i-Roger
Hallo,

mein Verstand sagt mir, je besser die Haftung pro Reifen ist, desto besser funktioniert auch das ESP, denn es wirkt durch Einzelbremsung der Räder. Also ich wäre wirklich gespannt, wie sich breitere Vorderreifen auswirken.
Es wäre doch ein Versuch wert, vorne gegen hinten auszutauschen und auf einem nassen Parkplatz zu prüfen, ob sich der gegenteilige Effekt einstellt, mal mit ESP, mal ohne. Vielleicht passen die breiteren Reifen vorne gar nicht in die Radkästen. Vielleicht hat ja auch jemand einen Satz Winterräder und setzt mal eben die breiten nach vorne.
Wer machts? Wer hat die Eier?
(Ich habe gerade ein paar Termine reinbekommen, außerdem gehört das Auto meiner Frau und es regnet draußen)

Gruß Roger


die fahreigeneschaften werden durchwegs besser werden in allen belangen nur wird er hinten etwas schneller ausbrechen als bisher. das wars schon. die berechenbarkeit wird aufgrund des gleichen profils besser sein als bisher.

er wird viel weniger windanfällig sein und besser bremsen. er wird vermutlich nicht schlechter abfedern, weil du weniger druck fahren kannst und der verbrauch wird nicht spürbar ansteigen.

der reifen passt natürlich ins radhaus. die jetzige bereifung ist einfach nur eingesmartet, das ist schon alles, also gutgemütigt für unbedarfte fahrer.

gerade jetzt im regen merkt man wunderbar wie der wagen pausenlos vorne wegrutscht weil die fahrradreifen keine haftung haben. kein wunder nutzen sie sich an den flanken ab.

von p.hase - am 12.06.2012 22:04
Zitat
Franko30
Hi p.hase und alle,

ich frage mich, ob wir zulassungs- und versicherungstechnisch überhaupt andere Reifenbreiten nutzen dürfen. Wenn nur die bisherige Reifengröße in der EU Zulassung enthalten ist und ncihts anderes, dann war es das. Mit dem Aufziehen anderer Reifengrößen würde das Auto seine Zulassung verlieren, oder?

Cheers

Frank


richtig! deshalb gibt es die einrichtung mit vielen vielen überbezahlten ingenieuren ohne arbeit weil alle zum mitbewerber springen. und schwupp ist die zulassung weiterhin gültig.

von p.hase - am 13.06.2012 08:43
Zitat
R.M
und alle anderen Daten wie Traglast usw stimmen kann das der Tüv selbst entscheiden.


Ja: Kann - muss aber nicht.

Für mich sieht es so aus, dass der TÜV hier immer weiter "zumacht" aus Angst vor Haftungsproblemen. Denn wer einträgt sagt "Das funktioniert" - bis dann irgendwann etwas passiert und der für den eingetragen wurde nach einem Dummen sucht, der Schuld (natürlich nicht er selbst).

Cheers

Frank

von Franko30 - am 14.06.2012 06:48
was habt ihr eigentlich für winterräder drauf? 4 identische oder an die serie angepasst? lochkreis 4x100 ist klar. aber im us-forum steht das mittelloch wäre vorne/hinten ebenfalls verschieden? das kann ich so ganz nicht glauben. deswegen die frage nach den winterreifen. stahlfelgen? alu?

gestern habe ich bei der mitsubishi technik angerufen. bisher hat sich noch niemand wegen anderen reifen gemeldet und es hat sich auch noch niemand über an den flanken abgefahrene reifen beschwert. weiterhelfen konnte man aus haftungsgründen nicht, war trotzdem ein gutes telefonat.

von p.hase - am 16.06.2012 08:12
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
bei mir waren die Winterreifen schon drauf, da ich im Winter einen Vorführwagen gekauft habe. Gleiche Felge (Alu, sündhaft teuer), gleiche Reifengröße. Reifentyp und Marke weiß ich nicht auswendig. Muss ich in den Keller rennen und nachschauen?

Thomas

nein ist ok. :) danke.

ich habe errechnet, daß 165/55 R15 75V rundum perfekt auf alle 4 felgen passen würden. preislich sind sehr gute bridgestone-reifen erhältlich. ich schreibe dazu wenn ich beim tüv war!

und ja, es steht sogar alles auf wikipedia. da der imiev leicht hecklastig ist wegen e-motor und batterien hat er hinten breite standhafte räder und soll vorne ausbrechen dank der fahrradreifen. so wird das ganze einfach kompensiert. der wagen wird gutmütig und frisst vorderräder.

von p.hase - am 17.06.2012 16:24
hallo

Zur Lösung mit 4x 165/55 R15 75V noch zwei Hinweise:

- hinten und vorne hat das Auto unterschiedlich breite Felgen (4 / 5 Zoll). Mit den 165er-Reifen verändert sich das Fahrverhalten des Autos, weil die vorderen weniger Seitenhalt aufbauen als die 145er-Serienreifen. (Die Seitenflanken stehen nicht mehr senkrecht I..I, sondern schräg nach innen \../)
- die schmaleren 165er hinten stehen nicht mehr so I..I , sondern schräg nach aussen /..\ . Das gibt etwas mehr Seitenhalt der Flanken, aber weniger Bodenhaftung, weil die Aufstandfläche kleiner wird.

- die Tragfähigkeit 75 erfüllt bei den Hinterrädern nicht die verlangten 77 (siehe Handbuch). Das hat Folgen auf die zulässige Nutzlast.

Gruss Walter

PS Ich werde auf keinen Fall die Reifendimension wechseln. Meine Abklärungen haben ergeben,
dass bei mir die Lenkgeometrie fehlerhaft eingestellt ist und ich anfänglich mit zu niedrigem Luftdruck gefahren bin.
Das wird jetzt korrigiert und als neue Reifen kommen Continental statt Dunlop zum Einsatz.

von i-MiEV - am 17.06.2012 18:31
@Walter: die sache ist ganz einfach. wenn es einen reifendimensionszwang gäbe, würde ich den wagen sofort verkaufen. ich wohne in einem freien land. geht nicht, gibts nicht. der winter steht ins haus, ich kaufe keine winterräder vom händler für 1200 euro oder mehr. vorher wird der wagen verkauft.

meine reifen fahren sich vorne und hinten ordentlich ab, aber die bereifung ist für geradeausfahrt und windanfälligkeit und auch kurvenfahren desolat. gerne mal einen LEAF fahren, dann weisst du wie ein elektroauto zu funktionieren hat.

wir fahren den wagen ins limit (135km/h), er wird benutzt wie ein auto, der verbrauch ist uns egal, der wagen ist mit seiner FÜLLE von 24 seiten japanischem zubehör geradezu prädestiniert für TUNING.

ich musste schon einiges daran verändern, damit er sich fährt wie ein vernünftiges auto, da ist noch vieles möglich.

mut ab!

von p.hase - am 17.06.2012 22:27
Freies Land, Freie Brüger, freier Gasfuß ....zuviel Freiheit ist allerdings kontraproduktiv.

Es ist doch ganz einfach ...in deiner Zulassungsbescheinigung steht ganz genau drin welche Reifen/Felgen-dimension du montieren darst. Montierst du was anderes erlischt die Betriebserlaubnis mit allen sich daraus ergebenden Folgen (ein paar Punkte in Flensburg sind da noch die harmlosesten)
Alternativpaarungen sind eintragungspflichtig ...vielleicht findet sich ein TÜV´ler der sich dazu bereit erklärt, aber dann am besten vorher fragen und erst dann kaufen/montieren.

Gruß Dieter

(p.s. ...überleg dir schonmal nen Verkaufspreis, vielleicht kommen wir ins Geschäft :D )

von LiFeEl - am 18.06.2012 06:18
Zitat
LiFeEl
Freies Land, Freie Brüger, freier Gasfuß ....zuviel Freiheit ist allerdings kontraproduktiv.

Es ist doch ganz einfach ...in deiner Zulassungsbescheinigung steht ganz genau drin welche Reifen/Felgen-dimension du montieren darst. Montierst du was anderes erlischt die Betriebserlaubnis mit allen sich daraus ergebenden Folgen (ein paar Punkte in Flensburg sind da noch die harmlosesten)
Alternativpaarungen sind eintragungspflichtig ...vielleicht findet sich ein TÜV´ler der sich dazu bereit erklärt, aber dann am besten vorher fragen und erst dann kaufen/montieren.

Gruß Dieter

(p.s. ...überleg dir schonmal nen Verkaufspreis, vielleicht kommen wir ins Geschäft :D )


hättest du den ganzen thread gelesen müsstest du nicht posten. es wurde ja schon alles dazu geschrieben. eintragung klaro, fahre ja nicht ohne abe. wenn ich viel geld am ergebnis sparen kann, darf der tüv auch ein paar mark davon abhaben.

preis 22900 inkl. mwst./rechnung 3 monate jung. werksgarantie sowieso.

von p.hase - am 18.06.2012 06:50
Zitat
p.hase (C-Zero)
meine reifen fahren sich vorne und hinten ordentlich ab, aber die bereifung ist für geradeausfahrt und windanfälligkeit und auch kurvenfahren desolat. gerne mal einen LEAF fahren, dann weisst du wie ein elektroauto zu funktionieren hat.
(...)
wir fahren den wagen ins limit (135km/h), er wird benutzt wie ein auto


Hallo,

"wie ein Auto" oder "ein richtiges Auto" - wenn ich diesen Quatsch höre, dann nur von deutschen Autofahrern.

Was ist das, hat der ADAC oder die Autolobby Zugang zu den Geburtsstationen der Krankenhäuser und macht dort schon eine Gehirnwäsche, nach der die Deutschen glauben festlegen zu können, was ein "richtiges" Auto sei und was nicht? :mad:

Allenfalls kann man sagen, dass einem das Fahrverhalten eines bestimmten Autos gefällt oder eben nicht.

Und zum Thema LEAF vs. i-MiEV:

Ich habe beide Autos und mir gefällt das Fahrverhalten des i-MiEV deutlich besser als das des LEAF. Der i-MiEV ist wendig, spritzig und man fühlt die Straße, ohne dass es unangenehm hoppeln würde (wie z.B. in einem Smart). Der LEAF fährt sich schwerfällig wie ein Schiff, man ist wie in Watte gepackt, fühlt die Straße nicht richtig und er ist zu breit und lang. Es ist eben Geschmackssache.

Cheers

Frank

von Franko30 - am 18.06.2012 06:53
Zitat
Franko30
Zitat
p.hase (C-Zero)
meine reifen fahren sich vorne und hinten ordentlich ab, aber die bereifung ist für geradeausfahrt und windanfälligkeit und auch kurvenfahren desolat. gerne mal einen LEAF fahren, dann weisst du wie ein elektroauto zu funktionieren hat.
(...)
wir fahren den wagen ins limit (135km/h), er wird benutzt wie ein auto


Hallo,

"wie ein Auto" oder "ein richtiges Auto" - wenn ich diesen Quatsch höre, dann nur von deutschen Autofahrern.

Was ist das, hat der ADAC oder die Autolobby Zugang zu den Geburtsstationen der Krankenhäuser und macht dort schon eine Gehirnwäsche, nach der die Deutschen glauben festlegen zu können, was ein "richtiges" Auto sei und was nicht? :mad:

Allenfalls kann man sagen, dass einem das Fahrverhalten eines bestimmten Autos gefällt oder eben nicht.

Und zum Thema LEAF vs. i-MiEV:

Ich habe beide Autos und mir gefällt das Fahrverhalten des i-MiEV deutlich besser als das des LEAF. Der i-MiEV ist wendig, spritzig und man fühlt die Straße, ohne dass es unangenehm hoppeln würde (wie z.B. in einem Smart). Der LEAF fährt sich schwerfällig wie ein Schiff, man ist wie in Watte gepackt, fühlt die Straße nicht richtig und er ist zu breit und lang. Es ist eben Geschmackssache.

Cheers

Frank


siehste, ist alles geschmacksache. ich hätte gerne den LEAF um mich in watte zu packen, aber kein nissan-händler in deutschland kann ein elektroauto in zahlung nehmen. das konzept des iMiev ist besser! zufrieden?

gerne nimmst du meinen C-Zero in zahlung und ich nehme deinen LEAF gegen aufzahlung!

von p.hase - am 18.06.2012 07:18
Zitat
LiFeEl
Zitat
Franko30
"wie ein Auto" oder "ein richtiges Auto" - wenn ich diesen Quatsch höre, dann nur von deutschen Autofahrern.


denken aber nicht alle Deutschen so ;)

Gruß Dieter (Deutscher, der sein EL auch für ein vollwertiges Auto hält) ;)


meine persönliche meinung: wenn ich einen unterschied von einem elektroauto zu einem V1.0-auto oder V2.0 wagen feststellen kann ist es KEIN in volumenstückzahlen vermarktungsfähiges elektroauto und hat noch entwicklungspotenzial.

von p.hase - am 18.06.2012 07:24
Zitat
p.hase (C-Zero)
Zitat
LiFeEl
Zitat
Franko30
"wie ein Auto" oder "ein richtiges Auto" - wenn ich diesen Quatsch höre, dann nur von deutschen Autofahrern.


denken aber nicht alle Deutschen so ;)

Gruß Dieter (Deutscher, der sein EL auch für ein vollwertiges Auto hält) ;)


meine persönliche meinung: wenn ich einen unterschied von einem elektroauto zu einem V1.0-auto oder V2.0 wagen feststellen kann ist es KEIN in volumenstückzahlen vermarktungsfähiges elektroauto und hat noch entwicklungspotenzial.


Meine persönliche Meinung: ein Auto bringt mich auf billigste Art und Weise, wind- und wettergeschützt von A nach B. Einen anderen Anspruch habe ich schlichtweg nicht.

von LiFeEl - am 18.06.2012 07:31
Zitat
LiFeEl
Zitat
p.hase (C-Zero)
Zitat
LiFeEl
Zitat
Franko30
"wie ein Auto" oder "ein richtiges Auto" - wenn ich diesen Quatsch höre, dann nur von deutschen Autofahrern.


denken aber nicht alle Deutschen so ;)

Gruß Dieter (Deutscher, der sein EL auch für ein vollwertiges Auto hält) ;)


meine persönliche meinung: wenn ich einen unterschied von einem elektroauto zu einem V1.0-auto oder V2.0 wagen feststellen kann ist es KEIN in volumenstückzahlen vermarktungsfähiges elektroauto und hat noch entwicklungspotenzial.


Meine persönliche Meinung: ein Auto bringt mich auf billigste Art und Weise, wind- und wettergeschützt von A nach B. Einen anderen Anspruch habe ich schlichtweg nicht.


damit sind zumindest wir beide der gleichen meinung! airbags, abs, esp, seitenaufprallschutz, klima, weg damit, braucht man nicht. alles ballast, kostet kwh. :spos:

von p.hase - am 18.06.2012 08:36
Zitat
2Lo4Zero
Zitat
LiFeEl
Es ist doch ganz einfach ...in deiner Zulassungsbescheinigung steht ganz genau drin welche Reifen/Felgen-dimension du montieren darst.

Fast richtig. Die eintragungsfreien Kombinationen stehen im COC, in der Zulassungsbescheinigung ggf. nur eine Teilmenge.


Hallo und zurück zum Thema,

Habe leider bei meinen Sommerreifen (ca. 10000 km gefahren, ca. 7500 mit den Winterreifen) immer noch nicht die Profiltiefen gemessen.

Im CoC steht:

Achse 1: 145/65R15 72S, 15x4J/ET35
Achse 1: 175/55R15 77S, 15x5J/ET35

Was immer das auch heisst... :confused:

Im Fahrzeugschein sind die Zusätze 15x4J/ET35 und 15x5J/ET35 nicht vorhanden.

Das heißt doch aber auf jeden Fall, dass nur genau diese eine Bereifung zugelassen ist, oder?

Cheers

Frank

von Franko30 - am 19.06.2012 09:05
Zitat
i-MiEV
Sommerreifen Dunlop ENASAVE 2030


Hi,

noch was zu den Reifen: zumindest Dunlop bietet über den Reifenkonfigurator auf deren Website keine passenden Reifen an. 145 gibt es nicht schon ab 65, sondern erst ab 70 Querschnitt, 175 ebenso erst ab 60 Querschnitt statt den benötigten 55. Auch über den Weg des Wagentyps findet man zwar die i-MiEV Reifengrößen, aber keine passenden Angebote von Dunlop. Auch sonstige Online Angebote für Enasave beginnen erst bei 65 respektive 60 Querschnitt...

Es scheint sich also, wie in der Diskussion im Autoplenum Mitsubishi i-MiEV Forum beschrieben, um eine Sonderanfertigung zu handeln. Sind wir nun also gezwungen bei Mitsubishi Reifen zu überhöhten Preisen zu kaufen?

Cheers

Frank

von Franko30 - am 19.06.2012 09:37
Zitat
Franko30
Zitat
i-MiEV
Sommerreifen Dunlop ENASAVE 2030


Es scheint sich also, wie in der Diskussion im Autoplenum Mitsubishi i-MiEV Forum beschrieben, um eine Sonderanfertigung zu handeln. Sind wir nun also gezwungen bei Mitsubishi Reifen zu überhöhten Preisen zu kaufen?


Falsch, den Reifen kriegst Du in beiden Dimensionen problemlos. Siehe hier und hier. Der 175er ist nur ein V und kein S.

von Bluebird - am 19.06.2012 10:32
Zitat
Franko30
Zitat
i-MiEV
Sommerreifen Dunlop ENASAVE 2030


Sind wir nun also gezwungen bei Mitsubishi Reifen zu überhöhten Preisen zu kaufen?

Cheers

Frank


hallo Frank

Nein, überhaupt nicht. Conti ist seit Anfang des i-MiEV dabei. Sie haben auch die ersten Nachrüst- Winterreifen für den i-MiEV gemacht.
Ich wechsle jetzt auf Sommerreifen von Conti und habe dafür zwischen 70 und 80 CHF (=ca. 60-65€) pro Reifen bezahlt.

Dunlop ist für mich nur noch eine berühmte Markenbezeichnung (Label), eigentlich kein eigenständiger Reifenhersteller. Die Reifen macht Sumitomo zusammen mit Goodyear.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 19.06.2012 11:45
sorry, die SUCHE hilft oft ungemein.

hier der beitrag von Walter aus 2011 der den wagen offensichtlich auf die waage gestellt hat:

Gesamtgewicht ohne Fahrer: 1122 kg (1110 sagt der hersteller)

Gewichte: vorne links 262 kg
vorne rechts 256 kg
hinten links 302 kg
hinten rechts 302 kg


bedeutet also:

achsgewicht vorne 518kg
achsgewicht hinten 604kg

ergibt eine verteilung von 46/54% vo/hi. ich hatte schlechtere werte erwartet. da gibt es doch deutlich schlechtere hersteller. mein 1990er LS400 kommt auf 49/51%, was damals weltklasse war. kommt vorne noch der fahrer dazu ist der iMiev PERFEKT austariert, allenfalls der reifen fahrerseite dürfte sich im harten autobahneinsatz aussen mehr abfahren.

kein grund also vorne fahrradreifen und hinten raketenreifen aufzuziehen, allenfalls hinten der V-reifen wegen des enormen drehmomentes. vorne tatsächlich nur wegen smart-verwandtschaft und unbedarften kundenkreises.

bei einem gesamtgewicht von 1450kg kommen 330kg dazu, also vorne 152kg und hinten 178kg. also pro vorderreifen kommen 76kg obendrauf, pro hinterreifen 89kg obendrauf. sprich 302kg + 89kg = 391kg. es würden also hinten im LEEREN iMiev hinten 4kg pro rad an tragfähigkeit fehlen mit 75V-reifen, als im showroom z.b. ;). sobald man reinsitzt würden die 75V reifen die ich angedacht hatte reichen, weil mehr gewicht auf die vorderachse kommt. je dicker der fahrer umso besser fürs gewissen. :)

ET35 im COC bedeutet, daß die felge schon recht weit rauskommt, was voll ok ist. die japsen haben gewöhnlich 45-55 ET. ich fahre also gelegentlich beim TÜV vorbei und bequatsch die mal wegen 4x 165/55 R15 75V auf den original felgen. :)

achso ja. das alles basiert auf meinem halbwissen, rechenfehler die gefunden werden dürfen behalten werden. :)

von p.hase - am 19.06.2012 14:53
Warum hast Du nicht an Mitsubishi geschrieben um denen mitzuteilen, dass ihre Fahwerksingenieure alles Deppen sind:confused: Du weisst ja ohne Fachstudium alles besser ;)

Dann also ab zum TüV und viel Glück dabei. Falls ein TüV-Mitarbeiter die 4x 165/55 zulässt, dann disqualifiziert er sich selber. Aber wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.

So nebenbei,
- der Buchstabe V hat nichts mit Tragfähigkeit zu tun, sondern ist ein Geschwindigkeitsindex. Spielt bei diesem Auto mit abgeregelter Vmax 130 km/h keine Rolle.

- wenn der Fahrer in den i-MiEV sitzt, wird das Fahrzeug hinten tendenziell mehr belastet, falls der Fahrersitz in der hintersten Position steht.
- jeder Passagier (hinten) und jedes Gepäck belastet vorallem die Hinterachse nochmals zusätzlich. Die Nutzlast verteilt sich theoretisch auf 2x70kg vorne und 2x70kg hinten + 70kg Gepäck hinten. Die Tragfähigkeit 75 (=387 kg) reicht also niemals und liegt weit unter den verlangten 77 (=412 kg) pro Reifen.
Dazu der TüV unter "Ausnahmen": (Zitat)
Lastindex LI: Der Lastindex des montierten Reifens darf größer sein als die entsprechende Ein­tragung in den Fahrzeugpapieren. Beispiel: Fz.-Schein 165/65 R 13 76 T, Reifenaufschrift: 165/65 R 13 77 T.

- im Autobahneinsatz fährt sich kein Reifen am i-MiEV aussen mehr ab, sofern die Spur korrekt (gemäss den Vorgaben von Mitsubishi) auf Null oder minimale Vorspur eingestellt ist. Aussen abfahren kommt vom Kurven fahren oder zu niedrigem Luftdruck.

Und hier ein Link zum verkleinern des Halbwissens.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 19.06.2012 15:45
Dann noch die Karre tiefer Klick und Rallyestreifen drauf und Flitzi wird zum Porschekiller.

von Bluebird - am 19.06.2012 15:48
Zitat
2Lo4Zero
Wenn es nicht gerade gelb und orange sein müssen, sieht der Wagen doch wirklich nicht schlecht aus. Zumindest sind vorne mal richtige Reifen drauf. Das sind alte Goodyear Eagle F1 in 195/45 R 16 und Work Schwert SC1 Felgen. Den aktuellen F1 gibt es aber nur als 80W. Reicht also von Geschwindigkeit und Lastindex dicke hin. Fährt sich nur ein wenig hölzern. :xcool:


danke! der link zum rinspeed fehlt mir, obwohl ich seit ewigkeiten von der kiste weis. die rinspeed website ist furchtbar. ich hab dem iMiev dort binnen vernünftiger verweilzeit nicht gefunden.

DAS ist es was ich wissen wollte - "...dreiteiligen 16“-Work-Felgen aus Japan...". und schon haben die 16"er TÜV. :) so schnell gehts. ;)

von p.hase - am 19.06.2012 17:24
Hallo,

zurück zum Thema. Ich habe mir nun so einen Reifenprofiltiefenmesser besorgt und gemessen:

Der oben erwähnte Dunlop Sommerreifen hat bei mir ca. 10000 km drauf (ca. 7000-7500 km bin ich mit Winterreifen gefahren). Meine Fahrweise lässt sich aus meinen Spritmonitor Eintragungen ersehen, die über den Link in meiner Signatur zugänglich ist. Ich fahre meist mit 3-4 Personen/Kindern im Auto.

Profil pro Reifen in den Rillen immer von aussen nach innen gemessen in mm. Reifenluftdruck war immer ca. 3 bar.

Vorne rechts 3,5 - 3,5 - 3,0 - 2,5
Vorne links 3,5 - 3,5 - 4,0 - 3,5
Hinten rechts 4,5 - 6,0 - 6,0 - 4,5
Hinten links 4,5 - 6,0 - 6,0 - 4,5

Mein Mitsubishi Händler sagt, dass 1 mm Unterschied nicht schlimm sei - da gäbe es viel schlimmere Autos. Dennoch werde ich nächste Woche die Spur vermessen lassen und die Reifen drehen (innerste Rille nach aussen), sowie linke und rechte Räder tauschen, denn:

Es ist schon krass, dass ein Reifen nach ca. 10000 km schon fast runtergefahren ist. Das ist ja fast wie beim Twike, da hielten die so ca. 7-8000 km (waren aber nur halb so teuer).

Weiß jemand wie tief das Profil bei einem neuen Dunlop ENASAVE 2030 auf dem i-MiEV war?

Cheers

Frank

von Franko30 - am 21.06.2012 07:05
Danke Frank,

endlich einmal Fakten, mit denen man was anfangen kann :)

Die Werte für die originalen Dunlop ENSAVE habe ich leider auch noch nicht, weil in meiner Gegend keine unverkauften i-MiEVs bei den Händlern herumstehen.

Dafür habe ich meine neuen Conti EcoContact gemessen:
vorne: 3 Rillen mit je 6.8 mm
hinten: 4 Rillen mit 6.6 - 7.8 - 7.9 - 7.6 (von aussen nach innen gemessen)

Somit ist hinten bereits beim Neureifen die Profltiefe über die Breite unterschiedlich.

Du hast vorne rechts innen wie ich den tiefsten Wert: siehe Lenkgeometrie.
Hinten dürftest Du in Anbetracht des Fahrgewichts auf 3.5 bar gehen.

Zur Lenkgeometrie: Bei mir ist sie vorne falsch. Die Einzelspurwerte sind negativ (das heisst Nachspur = die Räder laufen auseinander).Im Werkstatt Handbuch gibt Mitsubishi den Wert 0° mit Abweichung bis max +0° 18' vor (also parallel oder dann etwas Vorspur = die Räder laufen aufeinander zu).
Bei Nachspur werden die inneren Schultern (messbar) wärmer und mehr abgefahren (je nach Gewichtsverteilung im Auto). Bei Vorspur trifft es die äusseren Schultern, aber weit weniger stark, abhängig vom Fahrgewicht (viel Gewicht -> weniger Abrieb und umgekehrt).

Vorspur/Nachspur hilft, dass das Auto sich selber etwas stabilisiert bei Geradeausfahrt.
Bei meinen wenigen Autobahnfahrten kann ich darauf verzichten und werde ausdrücklich Einzellspur Null Grad verlangen. Dann wird die Gesamtspur auch Null Grad, also absolut parallel stehende Räder.

Zudem werde ich in Zukunft grundsätzlich mit mindestens 3.0 bar fahren.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 21.06.2012 09:10
Zitat
i-MiEV
...
Vorspur/Nachspur hilft, dass das Auto sich selber etwas stabilisiert bei Geradeausfahrt.
Bei meinen wenigen Autobahnfahrten kann ich darauf verzichten und werde ausdrücklich Einzellspur Null Grad verlangen. Dann wird die Gesamtspur auch Null Grad, also absolut parallel stehende Räder.
...

hallo walter :-)
ich hoffe du schreibst dann auch wirklich neutral deine "erfahrung" mit null grad vor- bzw. nachspur hier nieder.

es stimmt, dass vor- oder nachspur eine stabilisierende wirkung hat. die stabilisierung ist um so kräftiger um so mehr man vor oder nachspur auf die lenkräder gibt.

aber selbst im stadtverkehr bringt vor oder nachspur eine wesentliche lenkhilfe mit: bei langsamen beschleunigen lenken die räder sich selbstständig in die gerade-aus-fahr-position.

sprich: du wirst dein lenkrad immer fest in beiden händen halten müssen.

von weiss - am 21.06.2012 19:43
Hallo

Kommt immer drauf an was man für ein Fahrverhalten will, hat zwar jetzt nichts mit Elektrofahrzeugen zu tun aber meine C-Klasse mit AMG Fahrwerk hat mich auch zuerst erschreckt, da das Teil bei höheren Geschwindigkeiten bei kleinen Lenkbewegungen wie ein Formel Rennwagen die Spur wechselt.

Möchte ich allerdings inzwischen nicht mehr missen, da das Fahren damit ungemein präzise ist und die Differnzialsperre hilft auch wie einige wissen die mit mir zum BKK gefahren sind.
50cm Schnee sind kein Problem mehr.

Also alles eine Frage der persönlichen Gewohnheiten, so Kram wie Klimananlage brauche ich allerdings nicht.

Reifen alle 15000 km neu halte ich für ok die E Fahrzeuge gehen in Sachen Drehmoment doch heftiger zu Wache das wirkt sich auch auf sie nicht angetriebenen Räder aus.

Für mich sind diese Kosten eh kein Problem da ich Zugriff auf eine bestens eingerichtete KFZ Werkstatt habe und Großhandelspreise bekomme,

Also Reifenaufziehen Auswuchten, Wartung usw. selbst machen indem ich mich an der Hallenmiete beteilige.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.06.2012 20:47
Hallo,

habe mittlerweile folgendes gemacht:

* Spur bei Mitsubishi vermessen lassen - ist genau so eingestellt wie es für den i-MiEV gefordert wird (der i-MiEV des Händlers hat dasselbe Problem und dessen Reifen schauen nach 90000 km schlimmer aus als meine nach nun ungefähr 11000)

* Da die Reifen keine Laufrichtung haben, habe ich in der Oldtimerwerkstatt eines Bekannten folgendes gemacht: die Reifen jeweils auf der Felge "gedreht" (innerste Profilrille ist nun außen), sowie die Räder links und rechts getauscht (weil links und rechts auch unterschiedlich abgefahren). Hoffe nun auf diese Weise die Lebensdauer des Profils etwas zu verlängern (meine Messwerte siehe weiter oben. Auch mein Bekannter meinte, dass 1-1,5 mm Profilunterschied am Reifen OK sei, auch bei anderen neuen Autos sehe das oft schlimmer aus, ganz zu schweigen von Oldtimern.

Nun muss ich noch neue Sommerreifen für vorne bestellen, für den tag an dem ich dann doch wechseln muss.

Es stehen für unsere nötigen Werte (145/65R15 72T) z.B. zur Wahl:

billig
Fulda Ecocontrol zu je ca. 45 EUR (wobei der mit dem asymetrischen Profil ggf. eine Laufrichtung zu haben scheint??? Siehe Bild im Link)

teurer
Continental EcoContact EP zu je ca. 65 EUR
Michelin energy xt1 zu je ca. 70 EUR (auch asymmetrisches Profil)

am Teuersten:
der bisherige Dunlop enasave 2030 zu je ca. 90 EUR

Wichtig wäre für uns halt, dass man den Reifen irgendwann auf der Felge drehen kann, weil unsere Fahrzeuge die Reifen so ungleich abfahren.

Da ich auf diesem Feld Neuling bin weiß ich halt nicht, ob so ein asymmetrisches Profil heißt, dass der Reifen nur eine Laufrichtung hat. - EDIT: doch etwas gefunden: asymmetrisches Profil und Laufrichtung. Also könnte man einen Reifen mit asymmetrischen Profil ohne Laufrichtung zwar nicht auf der Felge drehen, aber immerhin Überkreuz (links/rechts) tauschen z.B. wenn wie bei meinem i-MiEV links und rechts unterschiedlich abfahren.

Wisst ihr hierzu und zu den Reifen an sich mehr?

Cheers

Frank

von Franko30 - am 03.07.2012 09:49
Sorry, wollte Änderungen vornehmen - die aber wegen des blöden Zeitlimits :mad: nun nicht mehr möglich sind, daher hier meine geänderte Version meines vorherigen Beitrags:

Hallo,

habe mittlerweile folgendes gemacht:

* Spur bei Mitsubishi vermessen lassen - ist genau so eingestellt wie es für den i-MiEV gefordert wird (der i-MiEV des Händlers hat dasselbe Problem und dessen Reifen schauen nach 90000 km schlimmer aus als meine nach nun ungefähr 11000)

* Da die Reifen keine Laufrichtung haben, habe ich in der Oldtimerwerkstatt eines Bekannten folgendes gemacht: die Reifen jeweils auf der Felge "gedreht" (innerste Profilrille ist nun außen), sowie die Räder links und rechts getauscht (weil links und rechts auch unterschiedlich abgefahren). Hoffe nun auf diese Weise die Lebensdauer des Profils etwas zu verlängern (meine Messwerte siehe weiter oben. Auch mein Bekannter meinte, dass 1-1,5 mm Profilunterschied am Reifen OK sei, auch bei anderen neuen Autos sehe das oft schlimmer aus, ganz zu schweigen von Oldtimern.

Nun muss ich noch neue Sommerreifen für vorne bestellen, für den tag an dem ich dann doch wechseln muss.

Es stehen für unsere nötigen Werte (145/65R15 72T) z.B. zur Wahl:

billig
Fulda Ecocontrol zu je ca. 45 EUR (wobei der mit dem asymetrischen Profil ggf. eine Laufrichtung zu haben scheint??? Siehe Bild im Link)

teurer
Continental EcoContact 3 EP zu je ca. 65 EUR (auch asymmetrisches Profil)
Michelin energy xt1 zu je ca. 70 EUR (auch asymmetrisches Profil)

am Teuersten:
der bisherige Dunlop enasave 2030 zu je ca. 90 EUR - hat aber kein asymmetrisches Profil und kann somit auf der Felge gedreht werden.

Wichtig wäre für uns halt, dass man den Reifen irgendwann auf der Felge drehen kann, weil unsere Fahrzeuge die Reifen so ungleich abfahren.

Asymmetrisches Profil heißt: siehe asymmetrisches Profil und Laufrichtung. Also könnte man einen Reifen mit asymmetrischen Profil ohne Laufrichtung zwar nicht auf der Felge drehen, aber immerhin Überkreuz (links/rechts) tauschen z.B. wenn wie bei meinem i-MiEV links und rechts unterschiedlich abfahren.

Wisst ihr hierzu und zu den Reifen an sich mehr?

Cheers

Frank

von Franko30 - am 03.07.2012 10:16
hallo Frank

ich habe den Continental EcoContact 3 EP montieren lassen. Gewählt habe ich nach Testresultaten (ADAC, TCS usw.). Bei mir steht im Vordergrund "Verschleissfestigketi" und "geringer Rollwiderstand". Ausserdem hat der Conti eine nützliche Felgenschutzrippe.

Die vorderen (schmaleren) kann man auf der Felge drehen. Die hinteren breiteren sind asymetrisch und haben somit eine "innen/aussen"-Vorgabe.

Die Lenkgeometrie wird am Donnerstag nochmals - jetzt mit den neuen Reifen - gemessen und die Spur auf 0 Grad gesetzt (oder falls nicht ganz exakt, dann sicher positive (Vorspur) Abweichung im Bereich von 2-4 Minuten.

Dann bin ich gespannt, wie sich der Conti hält. Werde mit mindestens 3bar fahren.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 03.07.2012 15:24
Zitat
i-MiEV
ich habe den Continental EcoContact 3 EP montieren lassen. Gewählt habe ich nach Testresultaten (ADAC, TCS usw.). Bei mir steht im Vordergrund "Verschleissfestigketi" und "geringer Rollwiderstand". Ausserdem hat der Conti eine nützliche Felgenschutzrippe.


Hmmm - wenn ich diesen TCS Test und die Links diese Übersichtsseite anschaue, scheint gerade der Punkt "geringer Rollwiderstand" und somit Verbrauch nicht seine Stärke zus ein (der TCS Test ist aber von 2000).

Nochmals hmmm - laut diesem aktuellen ADAC Test wären Continental ContiEcoContact 5 und Michelin Energy Saver auch nicht schlecht - aber nur für hinten - nicht in 145 erhältlich...

Also doch der Continental EcoContact 3...

Ratlos

Frank

von Franko30 - am 04.07.2012 15:44
Von dieser Reifengrösse gibt es sowieso keinen aktuellen Test. Ich habe einfach gesehen, dass Conti meist gut abschneidet.
Wie das bei Conti genau geht, versteh ich nicht. Auf ihrer Homepage zeigen sie einen Conti EcoContakt EP 3 und einen 5, sogar mit Foto.
Auf meinen Reifen findet sich die Zahl 3 oder 5 nicht. Es steht einfach EcoContact EP und zusätzlich Energie Sparer, CO2 Sparer etc.
Hergestellt wurden meine Conti in der Woche 50 2011 in Frankreich. :confused:

Die nächsten 10'000km werden zeigen, was Sache ist ;) bzw. ob die Dunlop wirlich schlechter sind.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 04.07.2012 19:02
Zitat
i-MiEVVon dieser Reifengrösse gibt es sowieso keinen aktuellen Test. Ich habe einfach gesehen, dass Conti meist gut abschneidet.
Wie das bei Conti genau geht, versteh ich nicht. Auf ihrer Homepage zeigen sie einen Conti EcoContakt EP 3 und einen 5, sogar mit Foto.
Auf meinen Reifen findet sich die Zahl 3 oder 5 nicht. Es steht einfach EcoContact EP[/quote


Ha!

ich habe meinen/unseren Fehler gefunden:
* den Ecocontact 3 und 5 gibt es laut Continental Internetseite nicht in 145/65 R15.
* Es gibt (laut Fussnoten) aber weiterhin den EcoContact EP, den du drauf hast...
* Und die von mir verlinkte Testberichte Übersichtsseite listet den EcoContact 3
* Für den EP gibt es wohl nur 10 Jahre alte Testberichte und man weiß nichtmal ob für den EP heute noch die gleiche Gummimischung verwandt wird...

Es bleibt also spannend. ;-)

Cheers

Frank


von Franko30 - am 06.07.2012 08:23
Hi Walter,

habe mir überlegt, dass es vielleicht gut wäre ein anderes Fabrikat zu nehmen, als was du aufgezogen hast - nur so dass wir Vergleiche haben. :-)

Der Pirelli Cinturato P6 schaut ganz gut aus.

Ist zwar auf Geschwindigkeit ausgelegt der Reifen (H bedeutet 210 km/h), aber ist in seiner 185er Variante Testsieger beim ADAC, ein sogenannter "Eco Reifen" und bei nasser Fahrbahn auch gut bewertet (was mir echt wichtig ist).

Wenn ich den über meinen Bekannten in 145/65 bekomme, ziehe ich den vorne auf.

Cheers

Frank

von Franko30 - am 06.07.2012 09:01
Zitat
p.hase (C-Zero)
@Franko30: du bist lustig. bitte drauf achten, daß das was du vorne aufziehst auch für hinten erhältlich ist. denn zwei verschiedene profile geht gar nicht.


So - wer sagt das denn? Dann würden ja auch schmale Reifen vorne und breite Reifen hinten nicht gehen (unterschiedliche Anzahl von Rillen und Lamellen)...

Der Gesetzgeber erlaubt es, der ADAC empfiehlt es nicht - aber Empfehlungen sind kein Muß...

Cheers

Frank

von Franko30 - am 07.07.2012 14:27
Zitat
i-MiEV
Im Strassenverkehr ist es nicht erlaubt, im Grenzbereich zu fahren ;) Dafür ist die Rennstrecke da. Somit ist klar: unterschiedliches Sommer-Profil pro Achse ist kein Problem (Das ESP holt dich eh zurück).
Umgekehrt: eine Veränderung der Reifenbreite greift viel tiefer in die Fahrdynamik ein als unterschiedliche Sommerreifen hinten/vorne.

Gruss Walter


danke, jetzt weiss ich bescheid! :cheers:

von p.hase - am 07.07.2012 20:01
Habe jetzt an der Voderachse eine neu eingestellte Spur: 00° 00' wie es Mitsubishi im Werkstatthandbuch vorgibt. Weiters habe ich die neuen Conti eingefahren und dann Temperaturmessungen gemacht um den optimalen Luftdruck zu eruieren. Die Temperatur sollte über die ganze Reifenbreite nach ein paar Kilometern geradeaus Fahrt gleichmässig sein. Bei 2.5 bar wird der Gummi zu den Flanken hin viel wärmer als in der Laufflächenmitte. Bei 3.5 bar (22°C) bekam ich ausgeglichene Werte an allen 4 Rädern.

Der Abrollkomfort ist nicht zu hart, der Geradeauslauf ohne Makel.

Ich werde die Profilabnutzung nach 3-4000 km wieder messen.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 12.07.2012 07:08
Zum Rollwiderstand habe ich folgenden Test gemacht: auf einer geraden Teststrecke mit ordentlichem Gefälle habe ich meinen i-MiEV aus dem Stand rollen lassen (N) und dabei per GPS-Datenlogger (Profigerät aus dem Rennsport) aufgezeichnet.

Zuerst habe ich das mit den abgefahrenen Dunlop Originalreifen gemacht. Ab 0 km/h bis:

- 40 km/h 14.54 sec 80 m Fahrstrecke
- 50 km/h 18.29 sec 127 m
- 60 km/h 22.59 sec 193 m

Dann habe ich den gleichen Test mit den neuen Conti gefahren. Ab 0 km/h bis:

- 40 km/h 16.12 sec 85 m
- 50 km/h 20.00 sec 133 m
- 60 km/h 24.92 sec 209 m

(Der Luftdruck war in beiden Fällen 3.0 bar. Ein früherer Test mit dem Dunlop und 2.5 bar ergab nur sehr geringe Abweichungen: 0-60 km/h 22.79 sec 196 m)

Fazit : Der Conti hat den höheren Rollwiderstand, was mich nicht überrascht hat ;) Denn der Conti hat etwa 5 mm mehr "federnden" Gummi auf der Lauffläche und die Gummihärte habe ich mit etwa 5 Shore A weniger gemessen als beim abgefahrenen Dunlop.
Der Conti hat dafür die bessere Haftung, vorallem auf nasser Strasse.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 14.07.2012 14:45
Nachdem ich bei km-Stand 20'000 wegen einseitigem Reifenverschleiss neue Conti EcoContact Reifen aufziehen liess und die damals falsch eingestellte Lenkgeometrie vorne auf die Werte im Werkstatthandbuch korrigieren liess, sehe ich jetzt nach ca. 8'000 km ein absolut gleichmässiges und geringes Verschleissbild. Gegenüber dem Neuzustand habe ich vorne 1mm und hinten 1.2mm Gummi "verloren" ;) mit meinem Fahrstil und rundum 3.0bar Druck. Bin sehr zufrieden mit diesen Conti.

Und so nebenbei zur Servicequalität: Hätte sich die Werkstatt (Mercedes & Mitsubishi) bei der Auslieferungskontrolle exakt an die Vorgaben von Mitsubishi gehalten (Spur muss kontrolliert werden), so wäre die Erstbereifung vorne nicht vorzeitig ins Aus gegangen. Den Grund, warum sie nicht kontrollierten, habe ich später festgestellt, als ich eine Achsvermessung verlangte: der i-MiEV mit seiner schmalen Spur passte nicht auf den Prüfstand :rolleyes: Inzwischen ist diese Werkstatt nicht mehr Mitsubishi Händler.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 15.06.2013 09:49
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