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elweb I-Miev / Ion / CZero
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Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Startbeitrag von LOWRACER am 20.08.2012 23:24

Hier das Ladegerät von innen:



Sollte das Ladegerät überhaupt nicht mehr laden, dann könnte es sein das die 20A Sicherung im
Controller defekt ist:



Natürlich hat sich auch schon fast jeder gefragt, wo ist die intelligente Steuerung von allem?
Die "Black Box" sitzt unterm Rücksitz auf der Fahrerseite, auf der Beifahrerseite ist der Reifenreparatur-Kit:

Antworten:

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Gäbe es dort irgendwo eine Möglichkeit, ein externes Ladegerät einzuschleifen (z.B. ZIVAN), um den Ladevorgang zu beschleunigen?

von J. Affeldt - am 21.08.2012 03:45

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
J. Affeldt
Gäbe es dort irgendwo eine Möglichkeit, ein externes Ladegerät einzuschleifen (z.B. ZIVAN), um den Ladevorgang zu beschleunigen?


Eine ehrliche Antwort, nicht empfehlenswert!
Für die normale Ladung benutze ich die 16A Lade-Box, viel schneller und akkuschonender wird es nicht gehen!!!
Das ganze wird ja auch immer vom System&BMS Überwacht.
Während des ladens bekomme ich 8,7A@360V auf der Batterieleitung, das macht 3132W.
An der 230V~ Steckdose sind es 14,4A also rund 3300W.

Die Ladung bei komplett leer gefahrener Batterie (Schildkröte) dauert 5h48m!
Ich habe mir eine Ladesteckdose aufgebaut die separat mit einem 3x2,5mm²(8m Länge) und einem 20A Neozed Element angefahren wird.
Als ideale Steckdose habe ich eine (uralte) Bakelit Steckdose mit Schraubanschlüssen genommen.
Wer möchte, kann sich auch die Lade-Box mit einem blauem Mennekes 230V~CEE Stecker umbauen.
Besser ist das schon, denn umso weniger Strom auf der Zuleitung "verheizt" wird, um so kürzer wird die Ladung(& die Kosten) andauern!

von LOWRACER - am 21.08.2012 09:23

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
LOWRACER
Als ideale Steckdose habe ich eine (uralte) Bakelit Steckdose mit Schraubanschlüssen genommen.
Wer möchte, kann sich auch die Lade-Box mit einem blauem Mennekes 230V~CEE Stecker umbauen.
Besser ist das schon, denn umso weniger Strom auf der Zuleitung "verheizt" wird, um so kürzer wird die Ladung(& die Kosten) andauern!


Wenn ihr schon Adapter selbst baut - dann bitte keine Schuko-Stecker oder -Steckdosen verwenden. Als Ersatz dafür gibt es eben jene einphasigen blauen CEE-Stecker. Diese werden auch "Camping"-Stecker genannt, weil diese im Camping- und Caravan-bereich erfolgreich eingesetzt werden.
Die CEE-Stecker sind günstig, werden nicht warm und halten ewig. Außerdem sind diese auch weniger empfindlich gegen Feuchtigkeit und Schmutz.

Also - lieber CEE blau statt Schuko!

Ralf

von RalfZ - am 21.08.2012 11:53

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hm, bei Chademo werden über 100A in den Akku geschossen, die Ladeleistung kann rund 50 kW betragen. Wenn ich jetzt mit einem zusätzlichen Ladegerät (ggf. so eingestellt, dass es bei ca. 80% schlussmacht) 5-10 kW dazugebe, wird das dem Akku kaum wehtun...


...war ja auch nur eine Idee!!!

von J. Affeldt - am 21.08.2012 17:43

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
RalfZ
Zitat
LOWRACER
Als ideale Steckdose habe ich eine (uralte) Bakelit Steckdose mit Schraubanschlüssen genommen.
Wer möchte, kann sich auch die Lade-Box mit einem blauem Mennekes 230V~CEE Stecker umbauen.
Besser ist das schon, denn umso weniger Strom auf der Zuleitung "verheizt" wird, um so kürzer wird die Ladung(& die Kosten) andauern!


Wenn ihr schon Adapter selbst baut - dann bitte keine Schuko-Stecker oder -Steckdosen verwenden. Als Ersatz dafür gibt es eben jene einphasigen blauen CEE-Stecker. Diese werden auch "Camping"-Stecker genannt, weil diese im Camping- und Caravan-bereich erfolgreich eingesetzt werden.
Die CEE-Stecker sind günstig, werden nicht warm und halten ewig. Außerdem sind diese auch weniger empfindlich gegen Feuchtigkeit und Schmutz.

Also - lieber CEE blau statt Schuko!

Ralf



Ja, stimmt! Diese blaue CEE Stecker sind auch für 16A Nennstrom ausgelegt!
Bei einer normalen Schuko-Steckdose glühen die Federklingen aus und die Klemmanschlüsse verschmoren!
Auch wird es da auch nichts über die alt bewährten Dosen-Klemmen mit Schraube geben, also keine "WAGO" Klemmen oder sowas benutzen!

von LOWRACER - am 21.08.2012 19:44

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
J. Affeldt
Hm, bei Chademo werden über 100A in den Akku geschossen, die Ladeleistung kann rund 50 kW betragen. Wenn ich jetzt mit einem zusätzlichen Ladegerät (ggf. so eingestellt, dass es bei ca. 80% schlussmacht) 5-10 kW dazugebe, wird das dem Akku kaum wehtun...


...war ja auch nur eine Idee!!!


Ein zusätzliches Ladegerät wird das nicht so geregelt bekommen, die Chademo-Einheit ist direkt mit dem CAN-Bus vom Auto verbunden.
Einen gravierenden Programmfehler darf es nicht geben, sonst raucht das Auto mit allem drumherum ab... :eek:
Die Chademo ist eine 400V Gleichspannungsladung, ich glaube aber nicht das sich der Umbau oder Einbau zu Hause lohnt....
Wer möchte schon eine eigene Trafostation(auch wenn sie grün ist) im Garten haben?
Die meisten Hausanschlüsse sind in 16mm² oder 25mm²,
aber eine Chademo braucht 35mm² für kurze Strecken und 50mm² wenns etwas weiter wird!

Also, Chademo-Stecker rein und die halbe Stadt dunkel!!! :joke:

von LOWRACER - am 21.08.2012 20:09

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Einige fahren Chademo Stationen im Kofferraum herum, Ein hausanschluß ist heutzutage gut für 40kw, also 20 min bis voll.

Warum sollte es nicht gehen einen zusätzlichen Lader anzuschließen, solange das vor dem Punkt geschieht wo die Strommessung stattfindet sollte es gehen.

Abschalten kann man wenn der Standartlader zurück regelt.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.08.2012 20:16

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Warum sucht ihr immer nach höheren Ladeströmen? Warum immer kürzere Ladezeiten?

Wenn ich schlafe - und das mache ich bewusst lange, weil es meinem Hirn zuträglich ist* - dann stehen 10 Stunden Ladezeit mit maximal 9.4 A zur Verfügung mit den tiefsten Kosten pro kWh.

Warum wollt ihr immer schneller laden :confused:
Geht ja nur auf Kosten der Lebensdauer des Akku.
Mit 9.4A kann man einen völlig leeren i-MiEV-Akku in der Nacht problemlos aufladen.

Dîese 9.x A hält jeder 230V-Stecker aus. Ich habe nie braune Stecker oder Steckdosen in meiner Garage. Was soll diese Diskussion für blaue oder rote Steckdosen? Jammern auf hohem Niveau ;)

* Hirnforschung

Gruss Walter

von i-MiEV - am 21.08.2012 20:21

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
R.M
Hallo

Einige fahren Chademo Stationen im Kofferraum herum, Ein hausanschluß ist heutzutage gut für 40kw, also 20 min bis voll.

Warum sollte es nicht gehen einen zusätzlichen Lader anzuschließen, solange das vor dem Punkt geschieht wo die Strommessung stattfindet sollte es gehen.

Abschalten kann man wenn der Standartlader zurück regelt.

Gruß

Roman


Der Roman kann einfach alles, hat nie Probleme, geschweige denn Selbstzweifel. Ein richtiger Tausendsassa :confused:

Ich staune :drink:

Gruss Walter

von i-MiEV - am 21.08.2012 20:27

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Weil ich auch gerne wie jetzt spontan nochmal irgendwo hinfahren will.

Mit meinem stationären Lader lade ich mit 14 kw habe also in 20min 60 km drinnen und die Onboard Ladegräte sind modular so daß ich in 1h 100km reinladen kann.

Mehr als 160A Ladestrom geht halt bei den Nicds nicht der lader kann mehr

Deshalb ist alles über 1h ladezeit nix für die meisten die schon länger fahren.

Also du gehörst wohl zu den wenigen die mit so einem Spielzeuglader zufrieden sind.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.08.2012 20:29

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
R.M

Also du gehörst wohl zu den wenigen die mit so einem Spielzeuglader zufrieden sind.

Gruß

Roman


Ja, dann schreib doch mal diesen "Spielzeug-Lader" an die Mitsubishi-Ingenieure ;)
Du bist echt ein schlafwandelnder Witzbold :drink:

Gruss Walter

PS warum fährst Du nicht einen Verbrenner?

von i-MiEV - am 21.08.2012 20:36

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Probleme gibts nicht sondern nur Lösungen, die Autoelektronik ist normalerweise an Einfachheit nicht zu übertreffen.

Warum sollte es nicht möglich sein da was zu ändern, ist doch durch die DC Ladebuchse schon vorgesehen.

Irgendwo wird der DC Strang freigegeben und da kann man ankoppeln machen wir bei den PSA Fahrzeugen auch so.

Und eine normale Master Slave Schaltung schaltet den 'Zusatzlader ab wenn der Hauptlader auf Ausgleichsladung schaltet.

Von den Japanern könnt ihr nix erwarten von daher ist Eigeninitiative angesagt.

Ein vernünftiger Stromlaufplan wär klasse aber da wirds wohl nix mit.


Gruß

Roman

von R.M - am 21.08.2012 20:37

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Schau dir mal die Verkaufszahlen an dann weist du wie viele das Fahrzeug anspricht.

Ehrlich wenn ich mal zum Stammtisch fahr oder mein Schwester besuche sinds knapp 100km soll ich da 6 h warten bis die Karre wieder voll ist.

Und das ist zumindest für mich noch Nahbereich und Kurzstrecke.


Gruß

Roman

von R.M - am 21.08.2012 20:41

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
R.M

Von den Japanern könnt ihr nix erwarten von daher ist Eigeninitiative angesagt.

Roman


Du lebst wohl auf einem anderen EV-Planeten :confused:

Wer hat denn die ersten EV für den Normalverbraucher (ohne Elektrokenntnisse) auf den Markt gebracht?

Gruss Walter

von i-MiEV - am 21.08.2012 20:44

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
R.M
Hallo

Probleme gibts nicht sondern nur Lösungen, die Autoelektronik ist normalerweise an Einfachheit nicht zu übertreffen.

Warum sollte es nicht möglich sein da was zu ändern, ist doch durch die DC Ladebuchse schon vorgesehen.

Irgendwo wird der DC Strang freigegeben und da kann man ankoppeln machen wir bei den PSA Fahrzeugen auch so.

Und eine normale Master Slave Schaltung schaltet den 'Zusatzlader ab wenn der Hauptlader auf Ausgleichsladung schaltet.

Von den Japanern könnt ihr nix erwarten von daher ist Eigeninitiative angesagt.

Ein vernünftiger Stromlaufplan wär klasse aber da wirds wohl nix mit.


Gruß

Roman


OK, ich melde mich mal bei Mitsubishi und frage ob ich die Schaltungs-, Verdrahtungs- und Stromlauf-Pläne inklusive aktuellster Software bekommen kann! :rolleyes:

Das Ladegerät ist schon sehr gut und sehr effektiv!
Ändere doch lieber was, was nix ist, z.B. dieser 12V/32Ah Blei-Akku unter der Mini-Motorhaube!

Ich habe mir jetzt 12Stk/15Ah 15Ah LiFePO bestellt, daraus entsteht dann eine Batterie mit 45Ah und dem halbem Gewicht!

von LOWRACER - am 21.08.2012 23:59

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo!
Ich bin gespannt, was Mitsubishi tut, wenn der Renault ZOE mit dem standardmäßigen Schnelllader sich gut verkauft, vielleicht gibt es da ein Nachdenken.

Wenn ich meine Situation schildere:
Mein i-MiEV ist mein einziges Auto, mehr gibt die Geldbörse nicht her.
Mehr brauche ich im Normalfall auch nicht. Meine Ladestatistik weist 67% Heimladungen aus.
Für die anderen 33% wäre doch manchmal ein Lader mit 7 oder 10 kW wünschenswert.
Diese Ladeleistung würde die Batterie noch nicht so stressen.
Wenn eine Strecke zeitlich nicht zu schaffen ist, dann nehme ich auch gerne die Bahn. Der Anteil des Individualverkehrs ist ohnehin zu hoch.

Aber am Fahrzeug herumzubasteln ist nicht mein Weg.

von Herbert Hämmerle - am 22.08.2012 04:45

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
i-MiEV
Warum sucht ihr immer nach höheren Ladeströmen? Warum immer kürzere Ladezeiten?

Wenn ich schlafe - und das mache ich bewusst lange, weil es meinem Hirn zuträglich ist* - dann stehen 10 Stunden Ladezeit mit maximal 9.4 A zur Verfügung mit den tiefsten Kosten pro kWh.

Warum wollt ihr immer schneller laden :confused:
Geht ja nur auf Kosten der Lebensdauer des Akku.
Mit 9.4A kann man einen völlig leeren i-MiEV-Akku in der Nacht problemlos aufladen.

Dîese 9.x A hält jeder 230V-Stecker aus. Ich habe nie braune Stecker oder Steckdosen in meiner Garage. Was soll diese Diskussion für blaue oder rote Steckdosen? Jammern auf hohem Niveau ;)

* Hirnforschung

Gruss Walter


Hallo Walter,

es gibt wirklich unterschiedliche Anforderungen an Mobilität. Wenn du mit deinem EV so klar kommst, ist das doch wunderbar. Wir haben letztes Jahr mit dem Golf 55000 km gefahren. Das ist überhaupt nicht möglich ohne Schnelllademöglichkeiten.Wir hatten über 30 kW Lader - wird beim neuen Auto auch so sein. Die Schnelllademöglichkeiten sind der echte Schlüssel zu umfassenden Elektromobilität.

Aber jeder nach seinen Bedürfnissen. Klar ist das in Ordnung, wenn du keine Schnellladung brauchst

von trimaransegler - am 22.08.2012 06:25

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo Herbert

Zitat
Herbert Hämmerle
Ich bin gespannt, was Mitsubishi tut, wenn der Renault ZOE mit dem standardmäßigen Schnelllader sich gut verkauft, vielleicht gibt es da ein Nachdenken.


Ich bin gespannt, was Renault tut, wenn der VW e-UP mit dem standardmäßigen Combined Charging System sich gut verkauft, vielleicht gibt es da ein Nachdenken. ;)

Ja, so läuft der Fortschritt. Jedes EV, das später auf den Markt kommt, trumpft mit neuen technischen Lösungen auf. Und diejenigen, die bereits in Ladestationen investiert haben, stehen im Regen :rolleyes:

Gruss Walter

von i-MiEV - am 22.08.2012 07:20

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Meinst Du damit CHAdeMO ?

So wie es aussieht, werden in Europa die Typ2-Ladestationen Furore machen, da kann man dann dranhängen, was man will, 32A entsprechend 22kW ist schon eine satte Leistung.

Die CHAdeMo-Dichte ist in Europa sehr schütter im Vergleich zu Japan, weshalb ich nach wie vor einen erschwinglichen, transportablen CHAdeMO-Lader für wünschenswert fände - vorausgesetzt, CHAdeMO verschwindet nicht in der Versenkung und ein teures Ladegerät wird mit einem Fahrzeugwechsel wertlos.

von Herbert Hämmerle - am 22.08.2012 08:18

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Nein, nicht CHAdeMO, sondern diesen neuen Standard.

Der kann alles von Wechsel- bis Gleichstrom. Dieser Standard wurde im Frühling von den grossen deutschen und amerikanischen Autoherstellern beschlossen, natürlich in Konkurrenz zum CHAdeMO.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 22.08.2012 10:13

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
i-MiEV
Nein, nicht CHAdeMO, sondern diesen neuen Standard.


Welches Protokoll wird da verwendet? Wenn der i-MIEV den neuen Dialekt versteht brauchts nur einen Adapter.

Für mich gibt es zwei Gründe für einen (externen) Zusatzlader:

1. Redundanz
Dafür muss der Zusatzlader unabhängig vom Bordlader sein d.h. auch bei Ausfall des Bordladers zumindest eine Notladung erlauben. Ggf. nicht autotisierter Eingriff in die Fahrzeugelektrik nötig.

2. schnelle Zwischenladung für unterwegs
braucht nicht jeder zu jeder Zeit, warum also ständig den teuren Lader mitschleppen? Chademo ist da der richtige Ansatz. Standardisiert, kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik notwendig.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 22.08.2012 11:31

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
i-MiEV
Nein, nicht CHAdeMO, sondern diesen neuen Standard.

Der kann alles von Wechsel- bis Gleichstrom. Dieser Standard wurde im Frühling von den grossen deutschen und amerikanischen Autoherstellern beschlossen, natürlich in Konkurrenz zum CHAdeMO.


Die Combo-Stecker wurden angeblich erfunden weil die AC- und die DC-Befürworter sich nicht einigen konnten. Als hat man den Combo-Stecker "erfunden" der beides kann (aber nicht muß).

Das Foto zeigt den Typ2-Combo-Stecker in Gleichstrom-Ausführung.
Soweit mir bekannt ist konnte man sich zwischen Europa und den USA nicht einigen, deshalb gibt es einen ähnlich aussehenden Combo-Stecker auf Basis des Typ1-Steckers.

Die Tatsache daß diese Combo-Stecker extrem groß und unhandlich sind möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen. ;-)

Die Feilscherei um diese Stecker finde ich ziemlich lächerlich.
Wenn man die jetzigen Typ2-Säulen umrüstet auf Typ2-Combo, so verbessert das die Lage kein Stück.

Solange die Fahrzeuge kein (noch neu zu erfindendes) Gleichstrom-Protokoll beherrschen ist der DC-Ausgang an (noch neu zu bauenden) Combo-Säulen nicht nutzbar.
Und auf der anderes Seite hilft es nicht eine Typ2-Combo-Buchse an die Fahrzeuge zu schrauben wenn diese weiterhin nur einphasige 3kW-Ladegeräte haben.

Die neuen Combo-Stecker erhöhen lediglich unsere Steckervielfalt.

Für die nächsten Jahre sehe ich gute Chancen für Fahrzeuge mit dem aktuellen Typ2-Stecker, denn dazu gibt es jede Menge existierende Ladesäulen.

Wenn man sich anschaut mit welch niedriger Geschwindigkeit Typ2 eingeführt wurde, so werden wir wohl noch sehr lange auf Säulen mit Typ2-Combo warten.


Ralf

von RalfZ - am 22.08.2012 11:39

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

das einzige was sich durchsetzen wird ist die induktionsladung. serie im 2014er infiniti. als alternative reicht die haushaltssteckdose und wird immer reichen. ich schlafe meistens zu wenig, 6-7 stunden, und trotzdem war das auto bisher immer voll wenn ich es brauchte.

momentan gibt es kein e-auto mit dem man längere strecken fahren möchte als es der stand der akkutechnik hergibt, bis auf den LEAF (ja, jetzt gehen wieder die zeigefinger hoch "aber ich fahre mit meinem smart an den gardasee blabla...!").

der LEAF hat jedoch anbetrachts der herausragenden eigenschaften und qualität und luxus leider nur einen akku der einem kleinwagen wie i-Miev, smart zu gesicht steht. aber die 250km 2013er versionen sind auf dem schiff.

von p.hase - am 22.08.2012 22:47

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Warten wir erst mal die NEFZ-Messung ab und sehen dann, was von den 250km des Leaf zu halten ist ;) Der japanische Verbrauchstest zeigt ja immer höhere Kilometerwerte als der NEFZ.
Der i-MiEV fährt mit dem japanischen Test auch 180km weit.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 23.08.2012 05:17

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo !

Wir haben es einmal versucht den C Zero mit einer Art Master Slave Geschichte zusätzlich aufzuladen. Leider ohne Erfolg. Das BMS erkennt, dass der Ladestrom höher ist und schaltet das Hauptrelais sofort ab.

Falls dies einmal jemand Knackt bitte um Info.

lg Andreas

von Andilux - am 02.09.2012 18:11

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Dann schaut euch doch mal die DC Seite an, da sollte ein zusätzliches Relais drinnen sein, die Chademo Buchse arbeitet ja teilweise mit analogen Signalen, hier wäre also wenn man auf die Redundanz verzichtet eventuell was möglich.

Die ganze Belegung kann man sich ja auf der HP runter laden.

Ist zwar etwas rudimentär aber wenn man die Geschichte nur einem Fahrzeug von dem man die Ladespannung kennt einsetzt müsste es gehen.

Eventuell mal mit CAN Spion die Kommunikation zur Freischaltung aufzeichnen und dann auf Anfrage vom Fahrzeug senden. wenn da nichts dynamisch verschlüsselt ist sollte es gehen.

Gruß

Roman

von R.M - am 02.09.2012 21:55

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Mich stört sehr dass der Ion nur einphasig lädt. Ich lade nur an CEE rot Ladesäulen, wenn ich mit 3x3KW laden könnte wäre ich ja immer in 2h fertig. Das wäre schon eine deutliche Verbesserung. Ich habe schon darüber nachgedacht einfach nochmal ein oder zwei gleiche Ladegeräte von Peugeot als Ersatzteil zu kaufen und dann dreiphasig zu laden.

Weis jemand was die kosten und wie gross die sind? Wo hätten die Platz?
Das kleine Problem mit der Gleichstromeinspeisung sollte dann noch gelöst werden.
Vom Prius kenne ich die Lösung bei den selbstgemachten Plug-in Konversionen einfach eine geeignete Stelle im Gleichstromkreis zu finden, und den Strom "einzuschmuggeln" dort funktioniert das gut. DAbei bleibt sogar die Garantie intakt.

Z.B. sowas: 3KW Lader , kommt halt auch nicht gerade billig, ein halbes Jahr fahren pro Lader..

Oder gibt es andere günstige dreiphasige 16A Ladegeräte mit denen man den Borlader ersetzten könnte? Wäre doch eine typische after-market Nachrüstung die Sinn macht.. Ich beneide den Renault Zoe um seinen dreiphasigen hochstrom AC Ladestecker :-(

Garantie finde ich sowieso nicht so das grosse Thema, ich habe meinen eineinhalbjährig gebraucht gekauft, jetzt kriegt man die Neuwagen schon um fast gleich viel, weiterverkaufen ohne grossen Verlust wird sowieso nicht so einfach möglich sein. falls mal was kaputt geht und man Herstellergarantie braucht kann man ja immer noch rückbauen..

Grüsse

Konrad

von Konze - am 11.09.2012 20:46

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Für den i-MIEV müsste es schon der 4 kW Lader sein, der 3 kW lader geht nur bis 156 V Nennspannung. Alle diese Lader sind einphasig und ganz offensichtlich für den amerikanischen, japanischen und Taiwanesischen Markt mit 115/220V Versorgung. Die 220V Anschlüsse ergeben sich durch die Spannung zwischen L1 und L2 bei 90° Drehstrom, typischerweise bis 32 A im Haushalt vorhanden für el. Heizung und Klimaanlage.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 12.09.2012 07:06

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Ja dann eben der 4KW Typ, das Datenblatt habe ich nicht so genau durchgelesen. der sollte jedenfalls in Sternschaltung bei uns mit Drehstrom funktionieren. Ich hätte echt Lust einen Dreiphasenumbau zu machen, ist vielleicht jemand schon mit den Stromlaufplänen weitergekommen?
Wie funktioniert die Bestimmung des SOC im Ion? Zählt er die KWH mit oder geht er nach der Zellspannung?
Mann müsste dort anschließen wo der SOC noch korrekt bestimmt wird, aber eine Überwachung nicht anspricht.

Und man bräuchte einen 3-Phasigen Ziegelstein, wenn man das interne Ladegerät auch noch verwenden will. Vielleicht dann das Ladekabel des Renault Zoe? Das sollte doch 3 Phasen auf den gleichen Stecker bringen den wir auch haben, mit allem Pipapo Typ2, Pulsweite Kodierwiderstand etc.?

von Konze - am 12.09.2012 07:51

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo

Wenn ihr Lader mit hoher Spannung wollt dann schaut mal in Richtung Netzteile für Plasmaschneidanlagen, einstellbar von 0 bis 400V und 0-50A.


Gruß

Roman

von R.M - am 12.09.2012 18:05

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Mir würde es schon auch um eine kompakte und zzverlässige Lösung gehen.
Z.B. der Platz unter der Abdeckung hinter dem AC Anschluss wäre gut geeignet um noch einen "Ladeverstärker" anzubringen.
Dort könnte man bequem die zwei zusätzlichen Phasen abgreifen.
Die Frage ist wirklich wo man zusätzlichen Gleichstrom einschleifen könnte, und wie man möglicherweise leicht unterschiedliche Ausgangsspannungen von drei Ladern zusammenschalten kann ohne Ausgleichsströme etc. zu bekommen. Reichen dafür Dioden am Ausgang?

von Konze - am 13.09.2012 06:17

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallo ,
ich bin neu bei euch.
Ich weiß nicht, womit ihr euch so beschäftigt.
Seit 1,5 Jahren bin ich Besitzer eines i-MiEVs.
Bei meiner Fahrt nach München und zurück
( von Hannover ) habe ich viele positive und negative
Erfahrungen gemacht.

Bla,Bla,Bla !!

Ich habe die Elektronik (Mode 3 ) für das Laden des i-MiEV
nachgebaut.
Den Schaltplan und das Layout könnt ihr alle haben !!
1500 Euro oder 200 Euro ( 150 Euro für den sch`` Stecker
das ist doch ein Unterschied.

von uljamin - am 16.09.2012 21:13

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
uljamin
Ich habe die Elektronik (Mode 3 ) für das Laden des i-MiEV
nachgebaut.
Den Schaltplan und das Layout könnt ihr alle haben !!
1500 Euro oder 200 Euro ( 150 Euro für den sch`` Stecker
das ist doch ein Unterschied.


heißt das der i-MIEV kann jetzt dreiphasig mit Mennekes Stecker laden?

von Thomas Pernau (Ion) - am 17.09.2012 19:32

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

???!!!

von Herbert Hämmerle - am 18.09.2012 07:45

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Mode 3 laden heißt das Fahrzeug hängt an einer 'intelligenten' Ladesäule und es findet eine Kommunikation bzgl. erlaubtem Ladestrom und verschiedener anderer Parameter statt. Der Yazaki-Stecker ist einphasig d.h. ein geeignetes Kabel vorausgesetzt lädt der i-MIEV mit 14,3 A einphasig sofern die Ladesäule das erlaubt.
Wenn es aber stimmt dass uljamin die Ladeelektronik (=Leistungselektronik ?) incl. Kommunikation für Mode3 nachgebaut hat dann könnte der i-MIEV mit zwei weiteren Ladegeräten auf L2 und L3 an einer Ladesäule mit Mennekes Anschluss laden, also 3x so schnell. Nur das wollte ich wissen

von Thomas Pernau (Ion) - am 18.09.2012 16:27

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

möglicherweise ein FUD versuch von daimler/smart-mitarbeitern. wieso nicht auch in diesem forum? ist doch heute salonfähig. :)

von p.hase - am 18.09.2012 16:29

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Zitat
i-MiEV
Nein, nicht CHAdeMO, sondern diesen neuen Standard.

Welches Protokoll wird da verwendet? Wenn der i-MIEV den neuen Dialekt versteht brauchts nur einen Adapter.


Leider nicht: CHAdeMO kommuniziert über den CANbus - der Combined Standard kommuniziert mit PowerLine (Ethernet über Stromkabel).

Und der Gesetzgeber schläft natürlich wieder mal und will nichts festlegen- vielleicht sollte jemand eine Interoperabilitätsklage starten wie damals gegen Microsoft...

Gruß

Frank

von Franko30 - am 25.09.2012 15:40

1 + 1 = Kombi

Geht doch: CHAdeMO und SAE Combined Charging System aus einer Säule

[www.hybridcars.com]

von i-MiEV - am 18.11.2012 11:24

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Hallöchen,

wie sieht es aus, hat jemand sich mitlerweile damit beschäftigt wie man ein zweites Ladegerät anschliessen könnte bzw. wie man das Eingebaute ersetzen könnte?
Leider sind auch die Bilder vom Eingangspost nicht mehr sichtbar. :-(
Falls die noch vorhanden wären würde ich die gerne im elweb-hauseigenen-Gallerie hinterlegen und hier wieder verlinken.

von Bernd Rische - am 20.03.2016 20:13

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

aus verschiedenen posts hat sich herauskristallisiert dass das BMS bzw. die Sicherheitsüberwachung der Drillinge keine "Fehlerströme" duldet, auch wenn sie positiv sind. Also Laden entweder über Bordlader oder Chademo, in beiden Fällen entscheidet der Ladecontroller was erlaubt ist. Eine Umgehung ist im Zustand 'Ready' möglich, sehr wahrscheinlich ein Zugeständnis an den 6 kW Widerstandsheizer. Hat man ein ausreichend langes Kabel dann geht Fahren und externer Lader. Etwas praktischer ist diese Lösung: Zusatzbatterie

von Thomas Pernau (Ion) - am 21.03.2016 19:00

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Laden, da sehe ich 3 Möglichkeiten:

Der Notlader (J1772) kann 3,3 kW an 240 Volt. Bei 120 Volt macht der deutlich weniger. Eventuell kann der auch Gleichspannung, aber trotzdem nicht mehr als 3,3 kW.

Der CHAdeMO Stecker. Die BMU erzählt dem externen CHAdeMO Lader wieviel er darf, häppchenweise. Theoretisch 50 kW, 60 kW, 20 kW, .... gesehen habe ich bis zu 14 kW an einem e8energy Lader, der theoretisch 20 kW können soll. Die Zahlen sind anfangs hoch, dann wieder runter, zwischendurch auf und ab gegangen. Kurz vor Abschalten waren es weniger als 1 kW.

Die regenerative Heizung (Obacht Garantie). An der Heizung etwas mehr als 330 Volt DC einspeissen, wärend der i-MiEV glaubt er würde fahren. Wenn da mehr als 5 kW kommen, dann meutert die BMU. Wenn mehr als 80% Ladung in die Batterie will meutert sie ebenfalls. Man sollte den i-MiEV CANBUS verstehen und mithören wenn man sich da ran wagt.

CHAdeMO ist vor allem für Häuslesbauer interessant. Per CHAdeMO wird bei Sonne von der Solaranlage in die Batterie gespeisst und bei nacht aus der Batterie aus Haus versorgt, völlig autark.

Der deutsche Patenlader ist leider eine Sackgasse. Was einmal drin ist kommt nie wieder raus. Totgeburt vor Auslieferung.

von schachtelhalm - am 22.03.2016 15:22

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Was ist denn ein "deutscher Patenlader"?

von iOnier - am 22.03.2016 21:04

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
schachtelhalm
CHAdeMO ist vor allem für Häuslesbauer interessant. Per CHAdeMO wird bei Sonne von der Solaranlage in die Batterie gespeisst und bei nacht aus der Batterie aus Haus versorgt, völlig autark.


Das ist völliger Blödsinn. Zum einen können die iMIEVs erst ab 2014 bidirektionales Chademo, zum anderen kostet es um die 18 cent pro kWh Akkuabnutzung. Von den Gestehungskosten des Solarstroms mal ganz abgesehen.

von Thomas Pernau (Ion) - am 23.03.2016 21:48

Re: Innereien&Absicherung vom i-MiEV Ladegerät

Zitat
iOnier
Was ist denn ein "deutscher Patenlader"?


Die Amis sagen Frankenplug oder Frankencharger dazu. Eine Abkürzung, welche ich mir nicht merken kann. Die SEA Variante ist inzwischen tot.

von schachtelhalm - am 25.03.2016 14:13
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