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elweb I-Miev / Ion / CZero
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vor 2 Jahren, 10 Monaten
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16A-Ladekabel (Alternativen gesucht)

Startbeitrag von J. Affeldt am 21.01.2013 17:20

Für eine Bekannte suche wich Quellen für ein alternatives Ladekabel mit 16A-Ziegelstein; sie hat nur 10A bekommen. Wer kennt Bezugsquellen mit geeigneten Sachen? Das Amperakabel hat wohl auch nur max. 10A wegen Schuko.

Die 50 interessantesten Antworten:

Dafür profitierst Du von der Weiterentwicklung, einem Sperrcode:

"The UM-EVSE is not worth stealing with the new security code feature. The security code can be activated whenever you like, e.g. at public charging posts.
If the security code is activated and power is removed, the UM-EVSE will be unusable until the code has been entered. Thus making the unit unusable for anybody not knowing your personal code."

von i-MiEV - am 22.01.2013 11:52
Zitat
E. Vornberger
Hallo,
waren also die zwei Monate die Zeit von der Reservierung auf der Homepage bis eine Lieferzusage kam (mit offenem Lieferzeitpunkt)? Ich habe kürzlich auch eines reserviert.
Auf Nachfrage kam eine Anwort, dass die nächste Charge Ende Februar ausgeliefert wird.
Eginhard


es waren zwei Monate von der Registrierung bis zur Zusendung eines links zur Online-Bestellung des Ladekabels. Eine genaue Zusage des Liefertermins gibt es noch nicht.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 22.01.2013 12:36
Hallo Roman,

musst Dich nicht entschuldigen, ich schreib hier auch rein obwohl ich nur nen alten AX fahre.
Problem bleibt aber: wenn einer scharf auf den Stecker ist, trennt er per Knopfdruck die Verbindung, zieht den Stecker an der Station ab und hat dann (spannunsfrei) die Möglichkeit das Kabel an der für ihn günstigen Stelle mit nem Seitenschneider zu trennen, egal ob die "Schnur" ins Auto oder an einen Stecker (mit oder ohne Schloß) führt.
Das geht unauffällig, geräuschloß und in ein paar Sekunden...

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 25.01.2013 06:34
Zitat
vollgasmax
Servus,

gibt es eine Möglichkeit, den 10 A Ziegelstein auf 16 A umzubauen ?


Hallo,

dazu müsste sich ein stolzer Besitzer einer 10 A Box als Versuchskaninchen opfern...
Der Ladestrom den die Box erlaubt ist mindestens durch den Widerstand zwischen PE und PP vorgegeben. Dieser Widerstand ist eingelötet und vergossen, die PE und PP Klemmen nach Öffnen der Box aber zugänglich. Es sollte ein Widerstand von 2,2 oder 2,5 kOhm drin sein, das kann man auch am Yazaki Stecker messen ohne die Box zu öffnen. Ich stelle dazu abschtlich keine Bilder rein denn wer das macht der muss sich auskennen und genau wissen was er tut.
Wenn in der Box ein Ladesäulen-Controller drin ist dann sollte er sich an den Widerstand zwischen PE und PP halten und den Ladestrom entsprechend signalisieren. Will man mit 16 A laden, so muss man dem Controller sagen dass ein 16A Kabel 'angesteckt' ist, also einen Parallelwiderstand zwischen PE und PP klemmen so dass sich 1,5 kOhm ergeben. Wenn der Controller sich dran hält, sagt er dem Auto über PWM "mit 16A laden", wenn nicht "Fault".

Das sind jetzt viele wenns und müsstes ... ich konnte das eben nicht testen da ich eine 16A Box habe und die Sache mit dem Parallelwiderstand nicht testen kann.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 27.01.2013 18:32
Zitat
vollgasmax
gibt es eine Möglichkeit, den 10 A Ziegelstein auf 16 A umzubauen ?
Im Ampera-Forum habe ich gelesen dass soetwas gemacht werden kann.

Gruß
Roman


Das funzt aber nur mit dem Ampera/Volt-Ladekabel und hier auch nur mit der Version mit dem Umschalter von 6 auf 10A.

Gruß Chris

PS: Zurzeit haben die aber noch "alte" Ladekabel, die man auf 4 verschiedene Ladeströme einstellen kann, auf Lager.
Man müsste nur überprüfen, welche Ladeströme vom iMiev als ok erkannt werden. Zur Auswahl stehen dort 4 Stufen zwischen 6 und 16A

Gruß Chris

von ChrisZero - am 28.01.2013 15:33
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Hallo,

heute ist mein UM-EVSE Kabel gekommen, funktioniert aber leider nicht. Ladevorgang startet zwar, sobald das Ladegerät den Strom hochfährt fängt der UM-EVSE an zu spinnen. Nach ein paar Versuchen roch das Teil verdächtig nach Strom.


In der Werbung sieht das Teil ja ziemlich professionell aus.

Wie heisst es auf Charge-Amps.com so schön:
"We guarantee compatibility with J1772 compliant cars. If your car doesn't work with UM-EVSE, we give you a full refund."

Es ist also Alles in Ordnung, oder?

Ralf

von RalfZ - am 28.01.2013 21:13
genau. Und mir graut schon vor den Prozeduren das Teil nach Schweden zurückzuschicken, das ist ja fast schon außerhalb Europas.

Abgesehen davon, das Teil ist gut gemacht. Im Vergleich zum Original Yazaki Stecker ist der UM-EVSE Stecker viel solider und schwerer. Das Kabel ist eine hochwertige Panzerleitung Brennenstuhl Super solid AT-N07V3V3-F 3G2,5. Die Montage des Schukosteckers ist suboptimal, den hab ich gleich gegen einen blauen CEE-Stecker getauscht. So wie es aussieht wird die Elektronik im Yazaki-Stecker gestört wenn das Bordladegerät den Ladestrom hochfährt. Der Stecker wertet das als 'fault', macht einen Reset und der Spaß beginnt von vorn, begleitet von fleißigem Klackern der Relais im Stecker. Nach spätestens einer Minute gibt er auf und meldet dauerhaft 'fault'.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 29.01.2013 07:50
Hallo Thomas

Mein UM-EVSE Kabel funktioniert an meinem i-MiEV (fast) fehlerfrei: Mit 10 und 16A ist alles ok.
Auch mit der Schaltuhr funktioniert der Prozess.

Mit 6A startet der Ladevorgang scheinbar, kommt jedoch nicht über 0.3A. Nach etwa 15s hört man die Lade-ECU des MiEV regeln und die Verbindung wird abgebrochen. Der UM-EVSE zeigt keinen Fehler an. Werde dem noch etwas nachgehen.
Hatte heute zwischen 217 und 220V auf dem Netz.

Den DE-Stecker habe ich nicht umgebaut auf CH, sondern mit Überstülp-Stecker (mit Wasserschutz) auf CH angepasst.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 31.01.2013 15:55
Hallo Walter,

ich habe Deinen Beitrag gerade erst gesehen.
Ich habe mein Kabel zusätzlich an Jürgens C-Zero und Leaf getestet, auch da hat es nicht funktioniert. Mittlerweile bekomme ich wenigstens eine eindeutige Fehlermeldung: Leckstrom.
Daraufhin habe ich mich mit Leckströmen schlau gemacht und an meinem Ion nachgemessen. Bei 10A Ladeleistung an der Ampera-Ladebox waren es gerade mal 2 mA Differenz zwischen Phase und Nulleiter, davon gehen 1,5 mA über PE zurück und 0,5 mA über die Räder in den Boden. Also total normal und lang kein Grund für den UM-EVSE auszulösen.
Ich hatte aufgrund Erfahrungen mit schlechter Isolation in 110V Systemen schon befürchtet dass der Ion bei der Isolationsmessung patzt, war aber nicht der Fall. Im Werkstatthandbuch ist in Laderanschluss ein Kondensator zur Fahrzeugmasse eingezeichnet, zur Funkentstörung der Hochspannungs-DC-Seite. Dessen erstmalige Aufladung beim Ladestart könnte den UM-EVSE durcheinanderbringen. Zuerst war 'Fredrik' von Charge-Amps ja noch sehr besorgt und hilfreich mit Tipps, seit ich ihm aber die Leckstromwerte durchgegeben habe und die Hinweise auf den Kondensator ist Funkstille. Zuvor hatte er noch gemeint, mit meinem Kabel könnte was nicht in Ordnung sein und er müsste es vielleicht nochmal überprüfen.
Mein Ion lädt mit der Ampera-Ladebox problemlos mit 6 A, am Fahrzeug kann es also nicht liegen wenn es bei Dir nicht klappt.
Auf jeden Fall habe ich jetzt die Faxen satt und werde mal selber ein Mode-1 Kabel bauen. In Mode 1 darf bis 16A geladen werden, für mich also keine Einschränkung.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 03.02.2013 10:09
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Mein Ion lädt mit der Ampera-Ladebox problemlos mit 6 A, am Fahrzeug kann es also nicht liegen wenn es bei Dir nicht klappt.
Thomas


Danke für diesen entscheidenden Satz. Werde mal prüfen, was bei 6A bei mir tatsächlich abläuft.

Zu vermuten ist allerdings, dass die Schweden "zu enge" Limiten für ihr Kabel gewählt haben. Der i-MiEV hat damit Probleme und verweigert die Ladung.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 03.02.2013 10:58
Hallo Walter,

Zitat
i-MiEV
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Mein Ion lädt mit der Ampera-Ladebox problemlos mit 6 A, am Fahrzeug kann es also nicht liegen wenn es bei Dir nicht klappt.
Thomas


Danke für diesen entscheidenden Satz. Werde mal prüfen, was bei 6A bei mir tatsächlich abläuft.

Zu vermuten ist allerdings, dass die Schweden "zu enge" Limiten für ihr Kabel gewählt haben. Der i-MiEV hat damit Probleme und verweigert die Ladung.


ich habe mich bei meiner stufenlos einstellbaren Leschner-Bettermann-ICCB an den unteren Einstellwert herangetastet, bei 6,1A (lt. Conrad Energy Monitor) hat der Fahrzeug-Lader abgestellt.
Es sieht also tatsächlich so aus, als ob bei der UM-EVSE der Widerstandswert für die 6A-Einstellung außerhalb des Bereichs liegt, den der i-MiEV akzeptiert.

S. dazu auch:
[26373.foren.mysnip.de]

von Herbert Hämmerle - am 03.02.2013 12:44
Zitat
Herbert Hämmerle
Hallo p.hase,

Zitat
p.hase (C-Zero)
...darf ich das augenlicht auf diesen verkokelten mennekes stecker...


das ist aber kein Mennekes-Typ2, sondern ein Schuko-Stecker bzw. das, was davon übrig bleiben kann, wenn längere Zeit 14A drüber fließen.
Und ich bin wieder ein weiteres mal froh, an meinem "Ziegelstein" einen CEE16 blau montiert zu haben!


"schuko-stecker von mennekes" hätte es heissen sollen. ich dachte man erkennt den aufdruck. :) und ja, du hast recht. sollte mir auch gedanken machen.

von p.hase - am 06.02.2013 15:10
Zitat
R.M
Hallo

Bei dem neuen Stecker dann aber Adernendhülsen an die Leitungen crimpen dann hälts auch länger.


Gruß

Roman


hab ich glatt genommen. sogar solche mit ummantelung hinten.

ich habe den 16A ziegelstein angeschafft um ihn im boden zu vergraben und (fürs lemnet) eine Yakazi zapfsäule zu basteln. :) dabei wird mein netzkabel direkt auf den ziegelstein geklemmt und in der erde vergraben so daß nur die leds in den himmel zeigen. das kabel steht dann für alle zur verfügung, ohne großen leitungsverlust.

ich frage mich wie der schmelzvorgang vonstatten geht? ich habe von dem ingenieur, der bei einer karlsruher firma am induktiv laden forscht, erfahren, daß die pins aufgrund des schlechten/hohen übergangswiderstandes knallheiss werden. smart gibt als einziger den verbrauch des wagens und verbrauch MIT schukostecker an. find ich gut. da der schuko laut ingenieur aufgrund des schlechten kontaktes einen sehr hohen übergangswiderstand aufweist frisst dieser dabei viele hundert watt weg - die entstehende wärme erhitzt die beiden stifte. ob zuerst die dose oder zuerst der stecker schmilzt dürfte vermutlich makulatur sein.

meine teure JUNG outdoordose macht bis dato keinen ärger, sie hängt allerdings auch am betonträger und ist wind und wetter ausgesetzt. sie wird auf alle fälle leicht warm wenn ich komplett volllade = verluste.

von p.hase - am 06.02.2013 19:46
@Roman: also der Smart nimmt 5,2% mehr auf 100km wenn er mit schukostecker + schukodose geladen wird anstatt festverdrahtung. andere hersteller sprechen von bis zu 15-20%. übers jahr gerechnet kommt da einiges zusammen... man könnte mit dieser steckdose vermutlich ein passivhaus heizen.

kennt man den flammpunkt eines steckers bzw. dose könnte man die verbratene leistung errechnen. habe gestern noch den schuko-mennekes von unserem bisherigen anderen 16A-ziegelstein abgemacht und siehe da - ebenfalls (vermutlich vom selben dorfelektriker) ohne aderendhülsen verdrahtet. einige drähte hingen lose im schraubloch neben der schraube. die drähtchen vom braunen sahen oxidiert aus, genau wie beim abgefackelten stecker. sehr interessant. sofort habe ich amtliche aderendhülsen nachgerüstet.

dann habe ich schuko mit schuko verglichen. ich vermute man hat den mennekes schuko nur genommen, weil er auf deren seite für frankreich und belgien zugelassen ist. in meiner kiste ist er der am wenigsten vertrauenserweckende, das muss ich sagen. der sirox und vor allem der bals 7306 machen einen deutlich besseren eindruck (strom klingt dann auch besser!). vor allem die erdungskontakte und das gehäuse des mennekes sind sehr "liedrig" wie der schwabe sagt. könnte man als "lausig" umschreiben. ich glaube nissan nimmt einen abgewinkelten gummischuko von kalthoff. der ist auch klasse und zwingend notwendig in stuttgart. müsste jetzt aber extra ans auto läufen.

von p.hase - am 07.02.2013 09:34
Ich habe deshalb die Stromversorgung für meinen i-MiEV selber gebaut: Schalttafel mit Verteilerdose, nachher pro Strang einen Stromzähler und dahinter je eine programmierbare Funkschaltuhr. Alles dimensioniert auf max. 16A.

Jede einzelne Litze ist an jedem Befestigungspunkt sorgfältig mit einer Aderendhülse versehen. Es gibt keine heraushängende Drähtchen, keine Mikro-Kontaktstellen.

Das Resultat sind auch bei 16A keine warmen Stecker. Das einzige was knapp handwarm wird ist das primäre Stromkabel.

Sauber verdrahtete Stecker und Dosen mit korrekter Kabelstärke können unmöglich schmelzheiss werden.

von i-MiEV - am 07.02.2013 10:21
Ich vermute das der Mehrverbrauch durch die lange Ladezeit entsteht.
Die Schnellladung dauert ca. 1 Stunde. Ladung an Schuko dauert ca.8 Stunden.
Während des Ladens ist auf jeden Fall das Batteriemanagement eingeschaltet, vermutlich auch die Kühlwasserpumpe, irgendwelche Bordcomputer, vielleicht Kontrolllampen das Funkmodul für die Ladezustandsfernabfrage. Das alles ist bei Schukoladung 7 Stunden länger in Betrieb als bei Drehstromladung.
Wenn das alles zusammen etwa 150 Watt verbraucht, dann hast Du in 7 Stunden ca. 1kWh Mehrverbrauch.

Gruß Frank

von Frank Rethagen - am 07.02.2013 20:05
Zitat
Zitat
Zitat
R.M
Hallo

Eben , wer wissen will was 50W Verlust mit einem Stecker machen sollte einfach mal einen 50 W Lötkolben anstelle des Steckerstifts einbauen und einschalten.

Gruß

Roman

ich glaube, daß kann man so nicht sehen. lötkolben ab 15W schmelzen auch zinn mit 300°C.


Doch genau so wie Roman es schreibt ist es. Die niedrigste Energieform ist Wärme. Was soll die Steckdose anderes machen wie sich erwärmen? Etwa Musik oder dreht sie sich wie ein Motor? Gibt sie vielleicht Licht ab? Nein, sie erzeugt nur Wärme. Ein Teil der Wärme wird durch das Kupfer der Kabel abgeleitet aber bei 50 Watt Verlust verschmort oder schmilzt die Steckdose in kurzer Zeit.

Nehmen wir z.B. mal eine 60 Watt Glühlampe, Glühlampen haben einen Wirkungsgrad von ca. 5%. Das bedeutet die Lampe wandelt 3Watt in Licht um und 57 Watt in Wärme. Wie heiß so ein Glaskolben wird weist Du sicher noch und der ist meist von viel Luft umgeben damit die Wärme fort kann. Auf kleinen Lampen mit geschlossenen Gehäusen ist immer irgendwo ein Aufkleber auf dem die maximal erlaubte Leistung steht, alles wegen der Wärme.

Gruß Frank

von Frank Rethagen - am 07.02.2013 20:20
Hallo

Kann man doch so sehen auser es gibt eine spezielle Physik die nur für Elektrofahrzeug gilt.

50W Wärmeleistung sind und bleiben 50W egal ob Lötkolben oder Stecker, das einzig was anders ist sind die Wärmeverluste, beim Lötkolben über die Luft, beim Stecker über das Kupfer das aber wie der Stecker nicht nur elektrisch sondern auch Thermisch gut isoliert ist.

Mehr als 1,5% Verlust solltest du über ein 25m Verlängerungskabel bei 16A und 2,5mm² inklusive Steckern nicht haben.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.02.2013 20:23
Hallo!
Beim Händler wurde mir gesagt, es wird nur noch das 10A Kabel verkauft und wer was anderes benutzt verliert die Garantie...
Er bezog es auf die zu hohe Ladeleistung für die Batterie.
Habe versucht ihm zu erklären, dass es meiner Meinung nach nur damit zusammenhängen kann, dass bei den "wie er sagt alten" 16A Ladekabeln regelmäßig die Schukosteckdosen abgeraucht sind und ich ohnehin mit CEE Blau laden will. Sagte ihm aber alles nix.
Er meint, wenn ich das mache ist die Garantie weg, fertig...
Also wir werden wahrscheinl in den nächsten Tagen einen C-Zero kaufen und ab dann suche ich nach einer möglichkeit mit 16A zu laden. Allerdings müsste das mit 10A auch weiterhin möglichsein, da mensch ja manchmal nur eine Schukosteckdose zur Verfügung hat...
Was ist da also im Moment die Beste Lösung? Was kann ich mir da besorgen, woher und zu welchem Preis?
Danke schonmal
NB

von nidnan - am 16.02.2013 00:23
Ich habe noch vor einem Jahr unseren iOn mit dem 16A-Kabel bekommen, musste aber unterschreiben, dass der verwendete Anschluss und die Hauselektrik dafür ausgelegt sind und keine Schadensersatzansprüche an Peugeot möglich sind.

Natürlich verträgt der Akku die 16A...so ein Unsinn. Bei Schnellladen fließt ein Vielfaches davon.

Ich verstehe einfach nicht, warum man kein 16er-Kabel mit CEE bekommen kann; das ist genauso normgerecht (Dauerleistung 16A) wie ein 10er-Kabel für Schuko (Dauerleistung 10A).

Naja, nun wird ja alles viieeel besser: Typ2 wird Europastecker. Wäre natürlich cool, wenn es für den Wagen dann ein anders Ladegerät gäbe, dass auch Drehstrom kann...ich träum dann mal weiter.

von J. Affeldt - am 16.02.2013 05:19
Hallo nidnan
ich halte es für unwarscheinlich, daß es jemand nachweisen kann, daß du mit 16A mit einem fremden Kabel geladen hast. Ich mache das auch so und habe der Vorsicht halber das org.-Kabel aufgehoben.

Zitat
nidnan

Was ist da also im Moment die Beste Lösung? Was kann ich mir da besorgen, woher und zu welchem Preis?

NB


Mein umschaltbares (zwischen 9A und 16A) Kabel habe ich von hier:

RTP SERVICE
Henning Bettermann
Studtstrasse 9
D-44137 Dortmund
Telefon (0162) 6555800
Telefax (0231) 9953807

Es hat allerdings 480 Euro gekostet. Es war auch schon einmal kaputt, wurde aber anstandslos und schnell repariert.

von Adolar - am 16.02.2013 06:35
Moin!

Danke für die schnelle Antwort!
480€ sind happig, aber ich überleg mir das, denn Type2 hat meine private und damit am häufigsten gewählte Ladestation ja nicht, und mit 10A laden, gähn...

Apropos Type2:
Ich habe mit dem Autohändler lange herumverhandelt was jetzt nun Schnellladung bedeutet und was Normall. Nach einer Weile rückte er heraus, dass es da ein extra Kabel gäbe und das das hinten in der Werkstatt hängt... Als wollte ichs sehn. Wäre aber nicht im Preis enthalten kostet 400€ extra.

Als ers dann anbrachte, hab ich ganz kurz gehofft, dass es drei Phasen hat und ich vielleicht noch nix weiß davon, dass der C-zero auf drei Phasen 16 oder gar 32A laden kann. Aber so schlecht war ich dann doch nicht informiert :-) Es ist natürlich nur eine Phase im Stecker belegt.

Trotzdem gut zu haben dachte ich mir und hab es rausgehandelt... bedeutet ich bekomme es jetzt doch dazu geschenkt. Obs sinnvoll war - wenn ich mir jetzt ein 16A Ziegelstein mit CEE Blau Stecker, den meine und viele andere Ladesäulen hat/haben - weiß ich nicht. Aber jetzt ist es so abgemacht. Vielleicht hätt ich lieber einen Teil der Winterreifen heraushandeln sollen...

Nun bin ich mal gespannt. Würd mich freun wenn alles klappt und wir ab nächster oder übernächster Woche Czero FahrerInnen sind.

Gruß, NB

von nidnan - am 16.02.2013 09:53
Hallo nidnan,

so ganz schlau bin ich aus deinem Beitrag nicht geworden. Was hast du da für ein Kabel rausgehandelt?

Ich habe mich vorerst auch gegen einen Typ2 Adapter entschieden. Das Kabel von der o.g. Fa hätte ich auch mit Typ2 bzw einem Adapter extra haben können. Da ich Typ2 zZ nicht benötige, habe ich mich dagegen entschieden und es mit CEE blau bestellt. Ich werde es sicher bereuen....irgendwann.

Schnelladen kannst du - soweit ich weiß - den iOn/C0 nur an Gleichstrom. Die Säulen nennen sich Cademo und da sind Kabel und Stecler schon dran. Die teile sind in D aber eher selten. Die laden das Auto dann in ca. 30 min zu 80%.

Tante Edith möchte noch anmerlen, daß ich meine WR auch von Eb*y habe, auch die Falken auf die im Nebenthema verwiesen wurde. Für den gemischten (145 und 175) Satz hatte ich so 440 Euro bezahlt. Bin ganz zufrieden sind nur zu teuer. Das sind mit ABSTAND die teuersten WR die ich jemals hatte - leider habe ich keine preiswerteren gefunden.

von Adolar - am 17.02.2013 08:41
Hallo Adolar!

Das Kabel, dass ich jetzt "dazu geschenkt" bekomme, ist das "Schnellladekabel" So bezeichnete es der Autohändler... soll heißen da kann ich mit 16A laden... Das Kabel hat einen Type2 Stecker bei dem nur eine Phase belegt ist.

Das "Normalladekabel" im Lieferumfang ist mit Schuko und kann nur 10A.

Was ich von ihm haben wollte ein 16A Ladekabel mit CEE Blau oder von mir aus auch mit Schuko gibts nicht, Garantieverlust wenn ich so eins benutze. Blödsinn aber so sagte ers eben.

Gruß, NB

von nidnan - am 17.02.2013 23:17
Habe jetzt Angebote für Ladekabel (Ziegelsteine)

Erstens 16A für 450€
Zweitens umschaltbar 9/15A für 450€

Was empfehlt ihr? Preis ist der selbe wegen Angebot.

Umschaltbar ist ja erstmal praktischer, aber das eine Ampere ist auch ein Ampere, also 230Watt mehr Ladeleistung.

Ich könnte also bei Bedarf auch zwei Ziegelsteine mitführen... Dann hätt ich 10 und 16A... Auch Blödsinn oder?

CEE Blau würd ich ja auf jeden Fall anbaun, egal an welches. Bräuchts halt wieder einen Adapter wenn ich mal an 10A bzw. in dem Fall 9A Schuko laden will.

Danke schonmal. NB

von nidnan - am 17.02.2013 23:24
Zitat
Herbert Hämmerle
Hallo Walter,

Zitat
i-MiEV
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Mein Ion lädt mit der Ampera-Ladebox problemlos mit 6 A, am Fahrzeug kann es also nicht liegen wenn es bei Dir nicht klappt.
Thomas


Danke für diesen entscheidenden Satz. Werde mal prüfen, was bei 6A bei mir tatsächlich abläuft.

Zu vermuten ist allerdings, dass die Schweden "zu enge" Limiten für ihr Kabel gewählt haben. Der i-MiEV hat damit Probleme und verweigert die Ladung.


ich habe mich bei meiner stufenlos einstellbaren Leschner-Bettermann-ICCB an den unteren Einstellwert herangetastet, bei 6,1A (lt. Conrad Energy Monitor) hat der Fahrzeug-Lader abgestellt.
Es sieht also tatsächlich so aus, als ob bei der UM-EVSE der Widerstandswert für die 6A-Einstellung außerhalb des Bereichs liegt, den der i-MiEV akzeptiert.

S. dazu auch:
[26373.foren.mysnip.de]


Hallo Herbert

Danke für die Vergleichs- Messwerte von der Leschner-Bettermann-ICCB. Ich habe nach eigenen Messungen mit den Schweden Kontakt aufgenommen wegen dem Fehler bei 6A.

Sie sind auch der Meinung, dass der i-MiEV (also die ECU des Laders im i-MiEV) die untere Standardlimite für 6A nicht genau einhält.

Sie werden jetzt ein EVSE-Kabel neu programmieren mit einem 5% höheren Wert (6.3A) und mir zuschicken. Dann werde ich wieder testen.

Die Schwierigkeit beim Aufbau solcher Kabel mit Wahlschalter ist halt, dass die Kabelelktronik ICCB nur das Signal für den gewünschten max. Ladestrom gibt, die eigentliche Steuerung des Ladestroms aber durch die ECU des Ladegeräts im i-MiEV erfolgt.

Wenn das EVSE-Kabel dann auf allen drei Ampere-Stufen auch mit dem i-MiEV funktioniert, ist es eine ganz feine Sache :spos:

Gruss Walter

von i-MiEV - am 20.02.2013 15:05
heute zur abwechslung ein abgerauchter stecker aus norwegen. wieder ein 16A-ziegelstein OHNE aderendhülsen!

ich frage mich wer zugelassen hat das sowas in umlauf kommen konnte? ich bin mir sicher, daß alle schukos an i-miev/c-zero/ion-16A-ziegeln abfackeln werden.

seht selbst:



von p.hase - am 02.03.2013 23:21
Zitat
p.hase (C-Zero)
heute zur abwechslung ein abgerauchter stecker aus norwegen. wieder ein 16A-ziegelstein OHNE aderendhülsen!

ich frage mich wer zugelassen hat das sowas in umlauf kommen konnte? ich bin mir sicher, daß alle schukos an i-miev/c-zero/ion-16A-ziegeln abfackeln werden.


Was das Kabel beim i-miev dabei oder elbst gebastelt?

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 03.03.2013 09:04
Zitat
Gerald_
Zitat
p.hase (C-Zero)
heute zur abwechslung ein abgerauchter stecker aus norwegen. wieder ein 16A-ziegelstein OHNE aderendhülsen!

ich frage mich wer zugelassen hat das sowas in umlauf kommen konnte? ich bin mir sicher, daß alle schukos an i-miev/c-zero/ion-16A-ziegeln abfackeln werden.


Was das Kabel beim i-miev dabei oder elbst gebastelt?

Viele Grüße
Gerald


es ist nicht "ein kabel dabei" sondern wir sprechen vom normalen serien-ziegelstein der mit dem drilling mitkommt.

alle abgerauchten stecker und die von mir selbt in augenschein genommenen ziegelsteine wurden OHNE aderendhülsen ausgeliefert, also nur drangepfriemelt.

ich frage mich: wurde eine 10000er kiste mennekes-schukos nach japan geschickt und die stecker dort konfektioniert oder wurden die stecker in bremen beim abladen an die ziegelsteine drangepfriemelt? vielleicht war kein baumarkt in der nähe? :p

auf alle fälle MUSS hier eine rückruf-aktion für die drilling-ziegelsteine kommen. ich denke nicht, daß ein drilling-händler die AEHÜ drankriegt.

auch habe ich in ausländischen foren beobachtet, daß die anwender/kunden schon mit einem schuko völlig überfordert sind. sie denken, wenn sie einen falschen stecker dranhaben (import/CEE, etc), daß dann der ganze ziegelstein nicht funktioniert. der helle wahnsinn.

PS: muss noch den 10A-ziegelstein vom leaf anschauen, ob der AEHÜ hat. ich berichte!
PS1: hat hier JEDER seinen ziegelstein-stecker geöffnet und kontrolliert ob AEHÜ dran sind?
PS2: die beiden letzten für meine freunde besorgten drillinge haben ebenfalls 16A-ziegelsteine ohne AEHÜ. mal sehen wann dort der stecker abraucht. informiert hab ich sie.

von p.hase - am 03.03.2013 09:40
Hallo Leute,

mit Erschrecken kann ich bestätigen dass bei meinem 2011er Ion ein 16A Ziegelstein mit zu kurzem Anschlusskabel, ohne Anderendhülsen und Mennekes-Stecker geliefert wurde. Die Anschlussklemmen im verwendeten Mennekes-Stecker sind für den Anschluss nicht konfektionierter Litzenleitungen unzulässig. Demzufolge sind nach VDE 0100-520:2003-06 (Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmitteln; Kapitel 52: Kabel- und Leitungsanlagen) Aderendhülsen zu verwenden.

Warum mir das erst jetzt auffällt? - Weil ich die Anleitung vom Kopp PRCD-S gelesen habe worin steht dass das Gerät mit mindestens 1,5 m Zuleitungskabel versehen sein muss und beim Anschluss an eine Steckdose mit seinem Eigengewicht nicht am Kabel hängen darf. Der Backstein ist gut dreimal so groß wie ein PRCD-S also habe ich als erstes mal die Anschlussleitung des Backsteins getauscht incl. blauem CEE-Stecker.
Den Original Mennekes-Stecker mit der 20 cm Kabelpeitsche dran habe ich als Schuko-CEE adapter umgebaut ohne dabei in den Mennekes-Stecker zu schauen. Beim Check gerade eben musste ich auch feststellen dass die Anschlussschrauben nicht mehr allzu fest waren. Möglicherweise ist das eine Alterungserscheinung und hat Potenzial als Zeitbombe, so dass wir noch vor einer großen Abrauch-Welle stehen.

Ich möchte insbesondere KEINE Entwarnung für die 10A Backsteine geben da auch bei 10A Dauerlast und nicht korrekt konfektionierten Kabeln Ärger droht, BESONDERS in der Schweiz wo die 10A Steckdosen eher schwachbrüstig sind und durchaus auch nur mal 1mm² Zuleitungen verwendet werden. Die Schweizer T10 Stecker sind meines Wissens sowieso nicht für Dauerbelastung zugelassen.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 03.03.2013 20:21
Vielleicht gibt es zu den genannten Fahrzeuge verschiedene Ausrüstungen von den Bricks inbeug auf Kabelquerschnitt :confused:

Auf meinem Brick (von Anfang 2011) stehen folgende Angaben:
-10 A Maximum Current
- Model No. 9499A887
- Input: AC220-240V 10A 50Hz
- Distributed by Panasonic
- Manufactured by Kyokuto Electric
- TüV Rheinland Bauart geprüft

Auf dem 20cm langen Anschlusskabel mit 3-poligem CH 10A Stecker steht:
- Purelex-PHEV-T 300/500V 90°C 1.5mm2 CE TüV
- E194236-0003 AWM 20939 VW-1 or AWM I/II A/B 16AWG 600V 80°C


Ich habe den Stecker heute geöffnet. Die 3 Adern waren ohne AEHü, aber sauber verschraubt. Zustand wie neu, absolut keine Verfärbung, keine Gebrauchsspuren.

Der Brick ist seit 2 Jahren im Gebrauch. Er hängt an seiner Kordel unterhalb der Steckdose. In dieser Zeit sind über 4'100 kWh mit 9.4A drübergelaufen, ohne jeden Schaden, ohne jede Erwärmung.

Fazit: Für 10A Ladung sehe ich überhaupt kein Problem. Der Brick wird wohl auch den geltenden Vorschriften entsprechen. Anders kann ich mir das TüV-Prüfsiegel nicht erklären.

Gruss Walter

Gruss Walter

von i-MiEV - am 04.03.2013 08:11
der tüv prüft den klotz. der tüv prüft das kabel. der tüv KANN ABER NICHT prüfen wer wie seinen stecker für sein land dranpfriemelt. "hilf dir selbst!" ist das motto.

inzwischen ist mir auch der grund aufgefallen warum die stecker abkokeln: der ziegelstein zieht permanent an der zugentlastung und lockert irgendwann die verschraubung.

wer seinen ziegelstein vom ersten tag an entlastet und brav aufhängt wird weder ein verbogenes kabel (da wo es aus dem stecker kommt) noch lose verschraubungen haben. da ist der winkelstecker im leaf mit kabelösen deutlich besser, auch wenn das ganze gewicht dran hängt. es kann sich nicht lockern.

die einzige lösung ist jedoch die von thomas pernau: das kurze kabel gegen ein langes tauschen damit der klotz am boden liegt. so einfach sind die kleinen freuden. :)

nachtrag: ganz offensichtlich wird die fehlkontruktion wenn man bei enbw oder tuestrom in 1,20m höhe laden muss - sieht kriminell aus wenn der schwere klotz runterhängt, der mennekes-plastikschuko gerade noch so greift und am stecker zerrt.

ein wunder, daß sich da noch kein betreiber beschwert hat. will sehen wer haftet wenn so eine ladesäule mal verkokelt. mitsubishi? panasonic? der dorfelektriker der die stecker (in europa?) montiert hat?

@i-Miev: du kennst doch mitsubishi in- und auswendig und kannst japanisch. find doch mal raus WER die schuko-stecker endmontiert!

von p.hase - am 04.03.2013 08:50
Zitat
p.hase (C-Zero)

wer seinen ziegelstein vom ersten tag an entlastet und brav aufhängt wird weder ein verbogenes kabel (da wo es aus dem stecker kommt) noch lose verschraubungen haben.


Man kann natürlich immer Probleme suchen, wo keine sind ;) oder möglichst alles verkehrt und ohne gesunden Menschenverstand machen.

Steht ja in der Betriebsanleitung zum Auto, wie man den Brick an der mitgelieferten Kordel aufhängen soll. Dann hat man nie einen Schaden.

Man stellt ja z.B. den Wagenheber auch nicht einfach irgendwo unters Auto und wundert sich dann über das Loch im Bodenblech :rolleyes:

von i-MiEV - am 04.03.2013 09:40
Hallo Leute

dagegen dass der Mennekes-Stecker nicht ohne Aderendhülsen betrieben werden darf hilft in Deutschland keine Kordel und kein TÜV. Gem. VDE-Richtlinien sind Aderendhülsen zu verwenden egal ob nur eine Nachttischlampe oder ein Atomkraftwerk dranhängt. In der Schweiz mag das anders sein, aber das ist ja auch außerhalb Europas.
Das Kabel von Walter am 10A Ziegelstein ist ein anderes als das am 16A Ziegelstein. Ich dachte ja ursprünglich beim 16A Ziegelstein hat es einfach daran gemangelt dass der Steckerschrauber keine gelben Anderendhülsen hatte, aber nachdem nun der 10A Ziegelstein mit offensichtlich 1,5 mm² Kabel auch keine Aderendhülsen hat ist das fahrlässig. Auch bei 'nur' 9,3 A.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 04.03.2013 10:54
Hallo

Ist alles nicht so pauschal zu sehen, wenn Leiterschutzfedern eingebaut sind darf ohne Adernendhülsen geklemmt werden.

Die Klemmsysteme sind normalerweise auch ohne Adernendhülsen zulässig.

Generell sagt der Hersteller des Steckers wie das Teil angeklemmt wird.

Grundsätzlich sind natürlich Adernendhülsen immer besser besonders wenn man in eine gute Zange investiert.

Gruß

Roman

von R.M - am 04.03.2013 19:04
Was ich auf dem Foto sehe, ist die Schuckosteckdose (aus Bakelit) eines Verlängerungskabel, schätzungsweis aus den 50gern, bei dem die 1,5 mm² Litzen Unfachmännich angeschlossen wurden.
Ich frage mich was das beweisen soll? Absolut ungeeignet und fahrlässig, wer ein solches Verlängerungskabel verwendet.

Bei meinem C-Zero war orginal ein 16A Ladekabel mit Schukostecker dabei, das ich schon seit Monaten ohne Probleme verwende. Auf dem Kabel zum Brikett steht 3G2,5mm²+1X0,75mm². Meine Schukosteckdose hat eine Zugangsleitung von 2,5mm² und ist damit geeignet, das Ladekabel zu versorgen.


Gruß Werner

von C-Zero-EV70 - am 05.03.2013 19:14
Zitat
BurgerMario
Ein Umbau auf 16A geht und ist auch im französischem Forum als Pdf verfügbar..
Mangels Sprachkenntnisse kann ich aber nix damit anfangen :(
So wie ich das sehe, ists aber etwas mehr als einen Widerstand einlöten...


Hallo Mario,

ich lade schon seit einem halben Jahr problemlos fast täglich mit dem Umbau des Original Ampera Ladekabels auf 16A, super Sache. Es ist eine Softwareänderung, weil jemand aus unserem Forum auf die Idee kam, die Software der Ladebox ganz frech auszulesen und abzuändern ;-) Geänderte Software wieder aufspielen - funktionierte tadellos. CEE blau mit Aderendhülsen, versteht sich.

Als frischgebackener i-MiEV-Besitzer würde mich natürlich auch der Umbau des 10A - Teils auf 16A interessieren. Hast Du mir denn einen Link auf entsprechenden Artikel in dem französischen Forum?

Viele Grüße,

Johannes

von Tachy - am 26.03.2013 20:02
Zitat
Tachy


Als frischgebackener i-MiEV-Besitzer würde mich natürlich auch der Umbau des 10A - Teils auf 16A interessieren. Hast Du mir denn einen Link auf entsprechenden Artikel in dem französischen Forum?

Viele Grüße,

Johannes


Hallo Johannes!

Klar kein Problem....

Umbau ICCB auf 16A

Grüße

Mario

von BurgerMario - am 27.03.2013 06:09
Zitat
BurgerMario

Klar kein Problem....

Umbau ICCB auf 16A

Grüße

Mario


Hallo Mario,

das ist leider nicht alles... so wie es aussieht braucht es eine Platine die das Pilotsignal modifiziert sobald die Box ihren Selbsttest gemacht hat (Ready leuchtet). Die Platine scheint es wohl als Fertigteil zu geben. Per Reed-Kontakt ist auch eine Umschaltung des Ladestroms zwischen Original und 16A möglich ohne externen Schalter = Loch in der Box.

Ich hab mich ein bisschen im französischen Forum umgeschaut. Da sind die wahren Bastler unterwegs. Wird Zeit meine Französischkenntnisse wieder aufzuwärmen.

Mich würde noch die Modifikation der Ampera-Box interessieren. Ich weiß dass es bei den ersten Amperas Boxen gab bei denen der Ladestrom 4-stufig bis 16A einstellbar war. Muss man zum Software-Update die Box öffnen? Meine Box schein verklebt oder verschweißt und ich sehe bis jetzt keine Möglichkeit da zerstörungsfrei reinzukommen.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 27.03.2013 09:11
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Zitat
BurgerMario

Klar kein Problem....

Umbau ICCB auf 16A

Grüße

Mario


Hallo Mario,

das ist leider nicht alles... so wie es aussieht braucht es eine Platine die das Pilotsignal modifiziert sobald die Box ihren Selbsttest gemacht hat (Ready leuchtet). Die Platine scheint es wohl als Fertigteil zu geben. Per Reed-Kontakt ist auch eine Umschaltung des Ladestroms zwischen Original und 16A möglich ohne externen Schalter = Loch in der Box.

Ich hab mich ein bisschen im französischen Forum umgeschaut. Da sind die wahren Bastler unterwegs. Wird Zeit meine Französischkenntnisse wieder aufzuwärmen.

Mich würde noch die Modifikation der Ampera-Box interessieren. Ich weiß dass es bei den ersten Amperas Boxen gab bei denen der Ladestrom 4-stufig bis 16A einstellbar war. Muss man zum Software-Update die Box öffnen? Meine Box schein verklebt oder verschweißt und ich sehe bis jetzt keine Möglichkeit da zerstörungsfrei reinzukommen.

Thomas


Wie ich schon schrieb..... ICK NIX FRANZMANN ;)

Viele Grüße und halt uns aufm laufenden ;)

Grüße

Mario

von BurgerMario - am 27.03.2013 17:23
Zitat
i-MiEV
Als Alternative habe ich das schwedische UM-EVSE gekauft mit Wahlmöglichkeit 6-10-16 A.


Das wäre ein schönes Kabel um in der 6A Stellung meinen Stromgenerator Honda 20i als Notnagel für ein Elektroauto zu verwenden. Eine Stunde laden um weitere 10 km fahren zu können. Die Frage ist nur, wie man unbeaufsichtigt den Generator laufen lassen kann, ohne dass er geklaut wird. Vielleicht am Griff mittels einer Kette/Vorhängeschloss irgendwie an der Fahrzeugkarosserie sichern.
[honda.de]


Ist dieses Kabel bereits lieferbar? Da steht ja was von Registrierungsnummer, ...

von Solarstrom - am 06.04.2013 09:43
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Mich würde noch die Modifikation der Ampera-Box interessieren. Ich weiß dass es bei den ersten Amperas Boxen gab bei denen der Ladestrom 4-stufig bis 16A einstellbar war. Muss man zum Software-Update die Box öffnen? Meine Box schein verklebt oder verschweißt und ich sehe bis jetzt keine Möglichkeit da zerstörungsfrei reinzukommen.

Thomas


Hallo Thomas,

Die Box lässt sich mit einem großen Schlitzschraubendreher öffnen, indem man beim Klebefalz unten ansetzt, den Schraubendreher einmal durchsteckt (1-2 cm reichen) und dann einmal im Kreis herum zieht, hört sich zwar gräßlich an, aber es passiert nix, die Box lässt sich sauber öffnen.

Drin findet man einen ATMega88 samt Programmieranschluss, aus dem sich (dämlich aber wirklich wahr) die komplette Software der Box auslesen ließ! Disassembliert und analysiert, offenbarte die Software sogar noch die alten Subroutinen zur PWM-Ansteuerung für die 16 Ampere-Ladung ;-)

Wir haben die Software auf unsere Zwecke angepasst und der Box wieder vier Betriebsarten gegeben, die wir auf 6/10/14,5/16 A festgelegt haben. Die umgebaute Box sollte natürlich mit CEE 230/16A - Stecker betrieben werden.

Wer sich dafür interessiert, muss sich im Opel Ampera Forum anmelden, denn wir haben die Anleitung verständlicherweise nicht ganz offen im Forum rumliegen, sondern nur Mitgliedern in einem separaten Bereich zugänglich gemacht.


Viele Grüße.

Johannes

von Tachy - am 09.04.2013 18:52
Hallo miteinander,

kann man die Box nicht einfacher umbauen, vielleicht einfach nur die Ansteuerung der Pulsweitenschaltung verändern, einen Wiederstand, Poti parallelschalten etc.? Woher bekommt man sonst die Platine der Franzosen? Was macht die Platine überhaupt, funktioniert die auch für einen Umbau von 16A auf 10A, das würde ich gerne machen um in der Schweiz bzw. zuhause ohne starke Steckdose aufladen zu können.. Ein neues Kabel zu kaufen finde ich einfach zu teuer.

Im Thread PWM-Steuerung des Bordladers mit der Ladesteuerung von Leschner&Bettermann sieht das so einfach aus :-)

Grüsse

Konze

von Konze - am 16.08.2013 05:08
Hallo Konze,

das ist es auch, weil bei der Leschner&Bettermann Ladesteuerung Äpfel und Birnen getrennt sind. Die Ladeplatine enthält die PWM-Kommunikation und die Relais die die Versorgungsspannung ein/ausschalten. Der FI ist extra und das ist auch gut so denn man hat dann die freie Wahl.
Ich empfehle am Original-Backstein keine Veränderung zu machen bis auf den Wechsel auf blauen CE-Stecker. Elektrisch versierte Benutzer können das Ladekabel mit der Platine von Leschner&Bettermann selber bauen mit getrenntem FI, z.B. gibt es einen überfahrsicheren PRCD-S von Kopp (Alugehäuse). Ist nicht ganz billig. Ein optimal sicheres System mit langem Kabel kostet dann auch 500-600€, allein 300 für den PRCD-S. Ein Billigkabel könnte man im 200€ Bereich machen aber mit Kompromissen in Sicherheit und Komfort.
Wer einfach nur ein Kabel für unterwegs braucht ist mit der Ampera-Ladebox immer noch am günstigsten dran, auch wenn diese nicht so super stabil ist.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 16.08.2013 09:53
Zitat
Re: 16A-Ladekabel (Alternativen gesucht)
geschrieben von: BurgerMario user status icon global
Datum: 28. Januar 2013 19:20

Hallo!

Ein Umbau auf 16A geht und ist auch im französischem Forum als Pdf verfügbar..
Mangels Sprachkenntnisse kann ich aber nix damit anfangen :(
So wie ich das sehe, ists aber etwas mehr als einen Widerstand einlöten...

Gruss

Mario



Es ist nicht nur ein .pdf. Es ist eine kleine Platine die sie einbauen, die über einen Magnetschalter von aussen zwischen 10 und 16A umgeschalten werden kann. Hat jemand erfahrung mit der kleinen Schaltung, die in dieser französischen Anleitung eingebaut wird? Wo bekommt man die Platine?
Eigentlich ja elegant. Eine Bauanleitung, Teileliste o.ä. habe ich leider nciht gefunden.

Könnte man nicht mal mit dem Oszilloskop dahintergehen und versuchen die Pulsweite direkt in der Schaltung der Box zu modifizieren, wenn man das Frequenzbestimmende Bauteil ausfindig macht?

Mit meiner 16A Box kann ich nicht an schweizer Steckdosen laden.. Ein paar hunderter für ein neues Ladekabel ausgeben freut mich auch nicht so.

lgk

von Konze - am 08.10.2013 13:18
Zitat
Konze

Könnte man nicht mal mit dem Oszilloskop dahintergehen und versuchen die Pulsweite direkt in der Schaltung der Box zu modifizieren, wenn man das Frequenzbestimmende Bauteil ausfindig macht?

lgk


Hallo Konze,

die französische Lösung besteht darin über ein paar zusätzliche Bauteile die Pulse der 10A Box zu verlängern, so dass das Fahrzeug 16A interpretiert. Die Pulsweite bei einer 16A Box zu verkürzen geht wohl nicht.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 09.10.2013 10:52
UPDATE: letzte woche konnte ich einen fabrikneuen 16A-ziegelstein erwerben, der inzwischen ja aufgrund der immer wieder vorkommenden steckerschmelzungen gänzlich vom markt genommen wurde.

der i-MiEV, der ja als einziger der drillinge munter weiterverbessert- und produziert wird, wird nur noch mit 10A-ziegelstein ausgeliefert. auch das update, welches 04/2014 erscheint hat auch nur 10A. so ist man auch in der schweiz auf der sicheren seite. von mitsubishi gibts aber ein Typ2-Yazaki-Kabel für 300 Euro im angebot.

also ich mache den mennekes-schuko auf und was sehe ich? wie immer, kabel lose reingesteckt und zugeschraubt. resulat: links und rechts neben der schraube hingen die hälfte der neuen litzen verfranst in der luft daneben. das muss abfackeln - der braune zuerst.

wie immer ordentliche AEHÜ drangemacht und glücklich. :)

PS: ich kenne noch mindestens 2 drillings-fahrer die bisher zu faul waren AEHÜ dranzumachen. "ochja, tut doch!?"

von p.hase - am 19.01.2014 09:02
Zitat
p.hase (C-Zero 2011 + LEAF 2012)
...
also ich mache den mennekes-schuko auf und was sehe ich? wie immer, kabel lose reingesteckt und zugeschraubt. resulat: links und rechts neben der schraube hingen die hälfte der neuen litzen verfranst in der luft daneben. das muss abfackeln - der braune zuerst.


Ja ja, bei mir war es der Blue, der angeschmurgelt ist. Den Schwarzen haben die überraschend gut hinbekommen.

Ich habe bei der Gelegenheit auf CEE 230V/16A umgerüstet. Wenn ich Schuko brauche, dann nur über Adapter. Die Schukos rauchen ab. Ein scharzer Schuko vergiftet alle anderen. Einen Adapter "reparieren" ist einfacher, als den Ziegel.

Ich hatte mal einen Stromverbrauchsmesser, einen Zwischenstecker, der laut Waschzettel 16A konnte. Der war mit Schukosteckdose und dem eingesteckten Kabel zu einer Einheit verschmolzen, die ich erst wieder trennen konnten, indem ich geladen habe, und dann als er gedampft hat, gezogen. Anders wäre ich nicht an die Schrauben gekommen.

Neben der Waschmaschine ist jetzt eine CEE 230V/16A an der Wand und seitdem ist Ruhe.

Glückwunsch zum 16A Ziegel, halt ihn in Ehren und mach einen "Richtigen" Stecker dran.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 19.01.2014 18:00
Hallo,


hat schon einmal jemand die Mode1 Ladung versucht. Nach der Norm sollte eine Ladung auch ohne die Pilotsignale möglich sein. Meinen Peugeot106 habe ich sieben Jahre einfach an der blauen CEE Steckdose ohne Probleme geladen.
Selbstverstädnlich ist diese Steckdose einzeln mit RCD und LS ausgerüstet.

Nun habe ich mal einen Typ1-Stecker mit Kabel an den einphasigen CEE-Stecker angeschlossen:
Mein Peugeot Ion möchte dann zwar zum Laden beginnen (Lüfter startet), er bricht dann aber gleich wieder ab und zeiget einen elektrischen Fehler im Kombiinstrument an

Nun meine Frage: Geht das überhaupt? Also ganz ohne PWM-Elektronik?


Viele Grüße,

Andreas

von Ion-Fahrer - am 18.04.2015 09:39
Zitat
Ion-Fahrer
Nun meine Frage: Geht das überhaupt? Also ganz ohne PWM-Elektronik?


Viele Grüße,

Andreas


Hallo Andreas, es geht evtl. doch wenn Du zwischen PE und CP 5-6V Gleichspannung legst, der Bordlader könnte das als 100% PWM Signal werten und laden.
Gem. diesem Schaltbild mit einem 1 k Widerstand zwischen Spannungsquelle und CP-Leitung zum Auto.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 19.04.2015 18:16
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