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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb I-Miev / Ion / CZero
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
dsl, 1000Volt, ChrisZero, biomio, LOWRACER, BurgerMario, me68

Strom aus dem Akku

Startbeitrag von dsl am 05.05.2013 18:32

Hallo,

kann man aus dem Steckdosen wo der Stecker rein kommt Strom ziehen?
Wenn ja mit welcher Spannung?

Vielleicht hat da jemand Ahnung von :drink:

Antworten:

Hi

Nö, dat jet nich...

Gruss

Mario

von BurgerMario - am 05.05.2013 20:28
Hallo Andre!

Das Stichwort dazu lautet Vehicle to Home (V2H). Dabei wird das Elektroauto in die Stromversorgung eines Hauses eingebunden.

Nissan hat für den japanischen Markt sogar schon ein Gerät entwickelt - siehe [www.nissan-global.com]

Mitsubishi und Nissan haben dabei zusammengearbeitet - siehe [www.evworld.com]

Ich denke diese "Nissan-Kiste" könnte man auch an den C-Zero anstecken - geht über den Chademo-Stecker auf der linken Fahrzeugseite.


Martin

von me68 - am 06.05.2013 05:33
Das wäre ja genau was ich brauche :joke:
Aber dann müsste ja der Steckdose dauer strom anliegen oder?

von dsl - am 06.05.2013 07:16
Hi,

ich träume auch davon, den Akku bei Sonne voll zu laden und bei Bedarf zumindest teilweise für das Haus zu verwenden.

Ich denke aber das an den großen Kontakten auf der linken Seite keine Spannung anliegt, wenn kein Stecker eingesteckt ist. Mit den kleinen Kontakten an der Steckverbindung wird sicher die Verbindung erst freigeschaltet, wenn man das Ladegerät ansteckt. Ich kann mir nicht vorstellen das bei den großen Kontaken dauerhaft Spannung anliegt. Das wäre zu gefährlich, es sind schließlich ca 300 V. Da beamts dich weg, wenn du da drankommst!!!

Das ist nicht wie bei einer 12 V Autobatterie, wie die meisten Autoschrauber das gewohnt sind.

Also ACHTUNG beim Experimentieren!!!

Außerdem muss man sich zurückhalten so lange man Garantie hat. Gut wäre es natürlich, wenn es was mit Freigabe von Mitsubishi gäbe. Kommt vielleicht bald. Siehe oben.

Gruß

Malte

von 1000Volt - am 06.05.2013 19:44
OK, das macht durch aus Sinn :eek:.

von dsl - am 08.05.2013 06:33
Zitat
1000Volt
Hi,
ich träume auch davon, den Akku bei Sonne voll zu laden und bei Bedarf zumindest teilweise für das Haus zu verwenden.....


Es gibt viele Möglichkeiten, Eine davon ist bei mir Wirklichkeit.
Mache es aber nicht komplizierter wie es ist, geladen wird ganz einfach über den 16A "Backstein" mit einem Windgenerator. (KLICK) ;)
Aus der finanziellen Sicht der Anlage gesehen könnte man den i-MiEV an der normalen Steckdose hängen lassen bis er weggerostet ist! :(
An dem anderen Chademo-Anschluß bekommst ohne CAN-BUS (Datenübertragung) auch keinen Strom auf die Kontakte, also nix basteln sonst raucht dir die Steuerung der Batterie ab!

von LOWRACER - am 09.05.2013 23:51
Zitat
LOWRACER
Es gibt viele Möglichkeiten, Eine davon ist bei mir Wirklichkeit.
Mache es aber nicht komplizierter wie es ist, geladen wird ganz einfach über den 16A "Backstein" mit einem Windgenerator.


Das Windrad ist ja echt gut geworden.
Ich habe seit 5 Tagen auch eine Windmessstation auf dem Dach. Bis jetzt ist das eher ernüchternd. Immer nur so 1,5 m/s.
Eine Solaranlage ist vorhanden, Strom wird jetzt eingespeist. Aus prinzip lade ich wenn möglich aber nur, wenn theoretisch die Solaranlage den Strom liefert. Ich muss mal durchrechnen, ob sich eine Umstellung auf Eigenverbrauchsabrechnung mit dem I-Miev besser rechnet. Ich lade auch mit dem original Ladeteil, da dann die Solaranlage auch länger Zeit hat als z. B. mit einem Schnelllader. Der ist ja auch sehr teuer.
Die technische Herausforderung sehe ich darin, evtl den Strom wieder aus dem Akku zu bekommen und dann über einen Wechselrichter das Haus zu versorgen. Dadurch könnte man den Eigenverbrauch bei der Solaranlage dann nochmal ein gutes Stück erhöhen.
Die Links von Martin gehen in die richtige Richtung. Ich fürchte aber, dass das noch sehr teuer ist bzw. in Deutschland noch nicht zu bekommen ist!?

Gruß

Malte

von 1000Volt - am 12.05.2013 16:12
Hallo,

ich nehme an, dass euch schon bewusst ist, dass der Akku eine begrenzte Anzahl von Zyklen an Lebensdauer hat, und somit jede entnommene kWh, je nachdem, welchen Preis man für den Akku ansetzt, ca. 25-50ct "kostet" - ohne Wechselrichter und sonstiges Equipment.
Ich kann aus wirtschaftlicher Sicht daher die Optimierungsversuche des Eigenverbrauchs mit Zwischenladung über Akku´s überhaupt nicht nachvollziehen…

von biomio - am 13.05.2013 10:20
...und wer von Euch nun auf die Idee kommt, das mit einem Miet-Akku (ala Renault) zu machen, kann das getrost auch gleich vergessen.
Die Idee kam mir schon vor einem Jahr und da hat mir Renault in einem kurzen email-Verkehr gleich klar gemacht, dass die so Einiges aus dem Ladeprotokoll auslesen können und sowas gaaar nicht mögen.

Mein Zoe-Traum war so schnell geplatzt....

Gruß Chris

von ChrisZero - am 14.05.2013 19:09
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