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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb I-Miev / Ion / CZero
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Thomas Pernau (Ion), Andreas106, iOnier, Christian0207, R.M

Welchen Drilling kaufen?

Startbeitrag von Christian0207 am 06.04.2017 07:17

Hallo,
nachdem ich in naher Zukunft einen der Drillinge kaufen will stellen sich mir folgende Fragen:
1. Welcher der Drillinge (ion wäre der günstigste, warum eigentlich?)
2. Welches Baujahr (Budget bis ca. 10.000€) ?
3. Wie prüfe ich am einfachsten, ob der Akku in Ordnung ist?
4. Wie entscheidend ist der Kilometerstand für die Lebensdauer der Akkus?
5. Lohnt es sich einen aus Frankreich zu holen, da die zum Teil relativ günstig sind?

Ich freue mich auf eure Tipps

Christian

Antworten:

Hallo

Weil die Ersatzteile für den am teuersten sind, wenn du selbst schrauben kannst und keine Probleme hast was in Japan zu bestellen dann ists egal.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.04.2017 18:43
Hallo Christian,

die wesentlichen Unterschiede bei den Baujahren zeigen sich erst ab 2012, da hat PSA auf den kleineren Akku und einen modifizierten Antriebsblock umgestellt. Ich habe noch einen von 2011 und kann zu dem anderen Antrieb nichts sagen.
Ab 2013 gibts beim Original die Vorheizung/Vorkühlung mit Fernbedienung. Wenn das Auto am Strom eingesteckt ist geht das nicht auf den Akku. Bei einer isolierten Heizung kann das fast 10 km Reichweite ausmachen weil die Wärmemenge im aufgewärmten Heizkreis so ungefähr 1 kWh ist.
Bis auf ein paar wenige Spezialteile im/am Armaturenbrett passen immer auch die Mitsubishi Teile, das ist also kein Argument.
Für die Akkuprüfung würde ich einen Rundkurs mit den typischen zu erwartenden Strecken fahren, mindestens 20-30 km. Danach am besten zuhause vollladen und schauen was die Restreichweitenanzeige sagt. Dieser Wert kommt dann der zu erwartenden Reichweite bei typischer Nutzung relative nahe.
Es gibt Mitglieder hier im Forum die sich Fahrzeuge in Frankreich geholt haben, vielleicht könnten die ja noch was dazu sagen.
Viel wichtiger finde ich einen Händler/Werkstatt die was von den Drillingen verstehen. Ideal ist wenn die Werkstatt einen Fuhrpark z.B. einer Gemeinde oder eines Energieversorgers betreut oder sogar einen eigenen Fuhrpark hat. Die wissen um die Krankheiten der Fahrzeuge (im Wesentlichen Bremsen und Rost) und können auch ein unbekanntes Fahrzeug recht gut einschätzen.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 09.04.2017 17:44
Zitat
Thomas Pernau (Ion)
Ab 2013 gibts beim Original die Vorheizung/Vorkühlung mit Fernbedienung.

Die gibt's bei den Franzosen ab Modelljahr 2017 auch. Achtung: es sind noch viele 2016er als Neufahrzeuge im Angebot! Wer die Features des 2017ers nicht braucht, kann damit aber auch noch ein "Schnäppchen" machen.
Zitat

Krankheiten der Fahrzeuge (im Wesentlichen Bremsen und Rost)


Kannst Du dazu noch was näheres sagen?

Zu den Bremsen ist mir nur bekannt, dass sie wie bei E-Fahrzeugen üblich zum "Vergammeln" neigen, da man sie kaum benutzt.
=> Abhilfe: bewusst gelegentlich mal kräftig bremsen, damit sie gängig bleiben und Korrosion an Scheiben / Trommeln weggeschliffen wird.

Aber was ist mit dem Thema Rost? Was kann man zur Vorsorge unternehmen? Wo sind die Stellen, auf die man dabei besonderes Augenmerk richten sollte?

von iOnier - am 10.04.2017 11:00
Das Auto hat praktisch keine Hohlraumversiegelung, Steinschlagschutz in den Radkästen ist minimal, Fahrwerkteile mit sehr sparsamer Beschichtung. Dazu kommen die vielen Plastik Verkleidungen die mit Spreizdübeln am Blech befestigt sind. Jedes dieser Löcher mit dünner Lackierung hat ein großes Rostrisiko.

von Thomas Pernau (Ion) - am 10.04.2017 19:58
Na ja, nach fünf Wintern und über 92 Tkm kann ich mich über Bremsen und Rost nicht beschweren.

von Andreas106 - am 11.04.2017 07:38
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