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elweb SMART EV ED
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Probefahrt im Smart Ed 3

Startbeitrag von Drago85 am 10.07.2012 11:08

Am kommenden Donnerstag (12.07.12) wird mein Smart Händler mit einem Smart Ed 3 beliefert. Ich werde auch direkt an diesem Tag eine Probefahrt unternehmen und euch dann hier davon berichten.
Hier habe ich noch einen Artikel zum Smart Ed 3 gefunden in der unter anderem etwas über die Reichweite steht und das in alpinem Gelände 190 Kilometer mit einer Ladung.
Nicht schlecht :)

[www.motorvision.de]

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
Drago85
Hier habe ich noch einen Artikel zum Smart Ed 3 gefunden in der unter anderem etwas über die Reichweite steht und das in alpinem Gelände 190 Kilometer mit einer Ladung.
Nicht schlecht :)

[www.motorvision.de]


Zitat: Letztlich erreichen wir einen Effizienzwert von 96 Prozent und einen Verbrauch von knapp über neun kW/h auf 100 Kilometern. Der Elektro-Smart verfügt laut Mercedes über eine Reichweite von "bis zu" 145 Kilometern: ein theoretischer Wert ohne volles Ausnutzen der Rekuperation. Das beweist diese erste Etappe der Rallye eindrucksvoll, denn im Ziel nach 95 Kilometern ist der Akku des "Bergflitzers" noch zu 49 Prozent voll, eine Reichweite von etwa 190 Kilometern ist je nach Fahrweise also durchaus möglich.

Nur 9 kWh/100km ist schon sehr beachtlich, auch wenn es vermutlich nicht ab Steckdose ist, sondern ab Akku.

Beim Smart ED habe ich auch die Hoffnung, dass die Netzintegtration für deutsche Stromnetze vernünftig passend realisiert wird. Der 22kW Drehstromlader anstatt CHAdeMO zeigt ja schon in die richtige Richtung. Aber auch die "Vehicle to Grid Communication" im Zusammenhang mit heimischen Photovoltaikanlagen und dem öffentlichen Stromnetz lässt hoffen. Um möglichst viel eigenen Solarstrom zu nutzen bzw. falls Strom vom öffentlichen Netz bezogen werden muss, dies zu günstigen Zeitpunkten (Preis und passend zu Solar/Wind) zu bewerkstelligen.

von Solarstrom - am 10.07.2012 15:15
So ich bin gerade von der Probefahrt zurückgekehrt und eins muss ich wirklich sagen.
Das Ding ist echt der Hammer!!!
Was die Beschleunigung angeht ist das wirklich ein kleiner Ferrari.
Der Kick Down Effekt trägt hierzu natürlich nochmal erheblich bei.
Fährt man den Wagen und sei es auch auf der Autobahn oder der Landstraße, ohne Kick Down, so hat man das Gefühl man könnte ewig weit fahren.
Die angegebenen 145 km halte ich daher für absolut realistisch.

Da heute ein recht warmer Tag war, galt es natürlich auch den Wagen in einem angenehmen Klima zu fahren.
Ganz offensichtlich ist das Isolationskonzept des neuen Smart aber so gut, dass ein Einschalten der Klimaanlage überflüssig war.
In meinen Augen ist allerdings die Rekuperation des Smart etwas zu schwach.
Deshalb werde ich meinen Smart mit Paddles für ein Verstärken der Rekuperation ordern.

Zum Glück habe ich meinen Smart am 02.12 reserviert, denn sollte man sich jetzt für den Kauf eines Smart Ed 3 entscheiden, würde eine Auslieferung nicht vor April 2013 erfolgen.
Meiner soll Ende August beim Händler stehen.

Ich kann den Wagen wirklich nur empfehlen.

von Drago85 - am 12.07.2012 14:47
Moin, Moin!

Lasst doch mal die Katze im Sack.
Es ist müßig darüber zu diskutieren, wie der angegebene Verbrauch des Fahrzeugs A mit dem Verbrauch des Fahrzeugs B im Verhältnis steht. Genau so gebe ich nichts auf die tollen NEFZ-Angaben, ob Verbrenner, oder Elektro.
Entscheidend ist die Fahrweise eines jeden einzelnen.
Darüber hinaus ist die Frage erlaubt, was denn hier angegeben wird. Ich brauche mit meinem betagten Kewet, der ja nun bereits seinen 19ten Geburtstag feiert, genau so viel, wie ein aktueller i-Miev. Moment! Verbrauch ist da nun aber auch nicht ganz eindeutig. Über die mehr als 11.000 Km habe ich laut Stromzähler ca. 13,7 Kw/h / 100 Km verbraucht, laut meinem BMS verbrauche ich aber ca. 2 Ah pro Km. Das entspricht ungefähr 10 Kw/h / 100 Km. Wenn ich also den Verbrauch laut "Tankanzeige" nehme, dann ist es viel weniger.
Ich glaube, wenn man ein e-Mobil richtig sparsam fährt, dann kann man auch gut 20-30% einsparen. Aber auch genau anders herum. Bei forscher Fahrweise mit Ampelstarts und ggf. Autobahnfahrt mit Topspeed, reichen die Akkus nicht einmal halb so weit. Vom Winter ganz zu schweigen.
Ich glaube, auf die 10%, 20%, oder was auch immer kommt es gar nicht an, wenn man einfach keine bezahlbaren Fahrzeuge auf den Markt bringt, dann müssen wir über einen Verbrauchs-Vergleich nicht zu diskutieren.
Interessant ist doch aber auch, dass die Motorleistung mit 5 Kw/h beim Kewet und 47 Kw/h beim i-Miev beinahe den gleichen Verbrauch ergeben.
Die Fahrweise machts.

Sonnige Grüße aus dem hohen Norden.
Peter

von hallootto - am 15.08.2012 07:48
der markt kann und wird nur die katalogdaten vergleichen. beide daten sind ja unter denselben surrealen, ja nahezu laborbedingungen ermittelt worden. meine aussage war, daß es nicht gut für den e-markt ist, daß winzige elektroautos wie der smart auf den markt kommen und "mehr als doppelt" soviel strom verbrauchen wie 4-plätzer.

aber daß der smart schon immer eine sparkasse war und ist wissen leider nur die anwender (käufer), die einen nach dem kundendienst, die anderen wenn sie die ölrechnung vom motorenölgrosshändler in der hand halten, da der motor ja nicht nur wie ein 2-takter klingt sondern auch mindestens soviel motorenöl verschlingt. der deutsche mini aus england mit dem toyota-motor gehört in dieselbe kategorie sparbüchse.

und ja, auch mit einem pferdekarren kann man viel oder wenig wasser verbrauchen. je mehr man den gaul jagt desto mehr wasser trinkt er danach.

von p.hase - am 15.08.2012 07:58
hallo Peter

Du hast ja in Vielem recht, was Du schreibst. Ich stimme Dir zu "Entscheidend ist die Fahrweise eines jeden einzelnen".

Die NEFZ-Test werden nicht für die Verbraucher gefahren, obschon dumme Journalisten dies immer wieder unters Volk bringen. NEFZ-Test bieten für Autohersteller einen standardisierten Vergleichswert um eigene Verbrauchsverbesserungen zeigen zu können und eigene Fahrzeuge mit fremden Fahrzeugen vergleichen zu können. Nicht mehr und nicht weniger.

Also ist der Smart EV klar schlechter als ein i-MiEV, der übrigens mindestens 2 Jahre früher konstruiert wurde, also 2 Jahre älter und 2 Jahre weniger Entwicklung beinhaltet als der Smart.

Was die einzelnen Fahrer von EV verbrauchen, steht auf einem ganz anderen Blatt und lässt sich nie vergleichen, weil (privat) nicht standardisiert gefahren werden kann.

Zitat
hallootto
Interessant ist doch aber auch, dass die Motorleistung mit 5 Kw/h beim Kewet und 47 Kw/h beim i-Miev beinahe den gleichen Verbrauch ergeben.
Die Fahrweise machts.
Peter


Was willst Du uns damit sagen :confused:
(Motorleistung wird in kW gemessen, Verbrauch über die Zeit in kWh.)
Was hat die Fahrweise damit zu tun :confused: wenn man mit einem 5 kW Motor gleich viel Energie braucht, wie mit einem 47 kW Motor?
In diesem Falle wähle ich auf jeden Fall den stärkeren Motor, weil ich ja nicht mehr Energie benötige für 100km als mit dem schwächeren.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 15.08.2012 11:25
Schön endlich ist hier mal wieder was los :)

Zu den Verbrauchsangaben des Smart Ed:

- Der Smart verbraucht ab einer normalen 220 Volt Schukosteckdose 15,1 kWh ( inklusive Ladeverlusten)
- An einer Wallbox verbraucht der Smart 14,3 kWh ( inklusive Ladeverlusten)

Mittels der Schaltwippen lässt sich die Rekuperation in drei Stufen unterteilen
Zitat Betriebsanleitung Smart:

- keine Rekuperation ( Stufe 0, Segelbetrieb)
- mittlere Rekuperation ( Stufe 1)
- hohe Rekuperation ( Stufe 2)

Ohne Schaltwippen befindet sich die Rekuperation wohl dauerhaft in Stufe 1.

Zu den Verbräuchen aus der Praxis.
Ich bin bis jetzt folgende Modelle Probe gefahren:
Smart Ed 3, Mitsubishi I Miev, Nissan Leaf, Renault Fluence ZE

Der Smart ED hatte für mich subjektiv die größere Reichweite im Vergleich zum I Miev und von den aufgezählten Autos das Fahrzeug mit der besten Beschleunigung (11,5 Sekunden 0- 100kmh)
Daneben ist er von den aufgelisteten Fahrzeugen mit Abstand das günstigste.
Das soll natürlich nicht heißen das die anderen Autos schlecht sind.
Der Smart Ed 3 ist halt nur das Auto welches mir aufgrund der guten Beschleunigung und der geringen Außenmaße (Parkplatzsuche) am meißten Spaß macht.
Zudem lebe ich im Moment nur mit meiner Freundin zusammen ohne Kinder und brauche daher nur zwei Sitzplätze im Auto.
Und trotzdem war die Wahl zwischen dem Smart Ed 3 und dem Renault Zoe letztlich für mich eine Bauchentscheidung.

Der ADAC wird den Smart Ed 3 im Herbst 2012 einem ausgiebigem Test unterziehen, so versicherte man mir.
Der Wert welcher dort beim Eco Test herauskommt wird für mich maßgebend sein.

Ansonsten kann ich jedem nur empfehlen mal zum Smart Händler zu gehen und den neuen Smart Ed Probe zu fahren.
Glaubt mir es wird euch große Freude bereiten :)

von Drago85 - am 15.08.2012 14:51
Für den Preis ist Smart ein Schnäppchen. Massiv subventioniert, aber Mercedes kann sich das leisten.

Die Sache mit der Reichweite leuchtet mir nicht ganz ein. Ganz oben schreibt eine Zeitschrift "nach 95km sind noch 49% in der Batterie, die theoretische Reichweite geben sie mit 190km an. Selbst wenn man die Batterie auf 0% fahren könnte kommen da nicht noch mal 95km dazu. Passt auch nicht zu den 15kWh, die Smart selber angibt. Und passt noch weniger zu der offensichtlichen Leistungssteigerung, die die V3 jetzt mitbringt. Das Pack hat die gleiche Kapazität, die Beschleunigung macht inzwischen Spaß, die Reichweite steigt aber gegenüber V2?

Wenn man mit den Wippen die Rekuperation auch ausschalten kann ist das ein super Feature. Rekuperation ist gut in der Stadt, aber ein Minus-Geschäft über Land und Autobahn. Außer wenn man wirklich bremsen muss ist die kinetische Energie zu kostbar, um sie mit Verlusten zurück zu speisen.

Christian]

von TURN-E - am 16.08.2012 17:10
ich erlaube mir die technischen daten zu verlinken. Smart Prospekt

da steht, daß er weniger weit kommt wie ein i-Miev und auch nicht so schnell läuft. für mich bedeutet das, daß man ihn wie einen benziner mehr treten muss, um mit anderen mitzuhalten, was wiederum auf den verbrauch schlägt. ich seh doch ständig wie smarties mich mit bleifuss überholen möchten...

gefällt mir insgesamt, auch angesichts der NUR 2-sitzigkeit im hinblick auf die verbreitung des elektroautos, nicht so sehr. ich meine das wäre besser gegangen, nicht zuletzt durch hilfe unserer steuermilliarden.

bitte nicht falsch/negativ verstehen, aber jedes e-auto das jahre später dazustößt sollte eigentlich besser sein in seinen eigenschaften als ein 2009 auf den markt gekommenes auto wie der i-Miev.

von p.hase - am 16.08.2012 23:06
Zitat
p.hase (C-Zero)
steht, daß er weniger weit kommt wie ein i-Miev


Hmm, also die bisherigen Testfahrern (nicht nur Presse, sondern auch Ausleih-Testfahren (siehe smart-forum und smart-club) kamen schon auf ordentlich dreistellig (d.h. 1xx km), ohne besonders sparsam zu fahren. Beim i-Miev, so mein Eindruck, muss man da schon mehr drauf achten wie man fährt (ökologischer Fussabdruck auf dem Beschleunigungspedal). So die graue Theorie. Wird sich zeigen, wenn der Wagen mal vermehrt in privaten Händen weilt.

Ich hadere noch (theoretischer Natur, muss beide ja erstmal probefahren) zwischen Smart Cabrio (eben weil es ein Cabrio ist, und ich Smart mag) und dem ZOE. Das Dumme ist, dass meine Freundin wohl die Hauptnutzerin wäre (wg. Kurzstrecken), und unser 26kg Hund mit in das Auto muss. Das ist beim Smart schon immer etwas der Akt.

OzBert

von AQQU - am 17.08.2012 05:48
Zitat
Drago85
Der Smart ist defakto, abgesehen vom Tesla und dem Ampera, dass schnellste Serienelektroauto (0-100 km/h) auf dem Markt. Von einer lahmen Ente kann daher wohl kaum die Rede sein.
Hier mal die Daten im Vergleich zum I Miev:
I Miev:
0-100 km/h --- 15,9 Sekunden (Datenblatt)
0-60 km/h --- ???
Höchstgeschwindigkeit--- 130 km/h (Datenblatt)

Smart Ed:
0-100 km/h --- 11,5 Sekunden (Datenblatt)
0-60 km/h --- 4,8 Sekunden (Datenblatt)
Höchstgeschwindigkeit--- 125 km/h (Datenblatt)


bitte NICHT absichtlich etwas hinein interpretieren was ich nicht behauptet habe. meine aussage bezog sich unmissverständlich auf die reise- und endgeschwindigkeit überland und bundesstrasse für welches beide fahrzeuge nicht gebaut werden aber dennoch von vielen hauptsächlich DOCH genutzt werden. ich z.b. fahre NIE unter 100km/h.

wenn ein auto eben da pausenlos am limiter kratzt fängt es eben das saufen an. mehr habe ich nicht behauptet. ich stehe eher hinter meiner verschwörungstheorie, daß der smart ed nur für den showroom gemacht wurde. gekauft werden soll der viel schnellere diesel/benziner. "mit dem kann man wenigstens was anfangen!" wird der brave schwabe sagen.

der limiter des i-Miev, den ich mehrfach schon genutzt habe fängt bei 136-137km/h an (und da ginge noch erheblich mehr). der digitale tacho hat um die 5% toleranz. mehrfach mit gps getestet. keine ahnung wie sie die eu-zulassung bekommen haben. somit kann ich die 130km/h aufs hundertstel bestätigen.

von p.hase - am 17.08.2012 09:29
Zitat
p.hase (C-Zero)
meine aussage bezog sich unmissverständlich auf die reise- und endgeschwindigkeit überland und bundesstrasse für welches beide fahrzeuge nicht gebaut werden aber dennoch von vielen hauptsächlich DOCH genutzt werden.


Perfekte Fahrzeuge für die Schweiz :-)
80 auf der Landstrasse, 120 auf der Autobahn. Sehr teuer wenn man zu schnell fährt.

Ähnliche Kritik gibt es ja übrigens auch bei den Toyota Priis - wären nicht der Hit auf der Autobahn, der Plus hat Vmax 165km/h etc. Tja, die Fahrzeuge sind halt für die Welt konzipiert, nicht für Deutschland und deren Tankkarten-linke-Spur-Dieselheizer...

Viele Grüsse aus der schönen Zentralschweiz, OzBert

von AQQU - am 17.08.2012 10:14
Hallo Freunde des smart ED,
vor 1 Stunde habe ich die Bestellung für meinen smart unterschrieben, kommt dann hoffentlich Ende September.
Nach dem verregnetnen Sommer Sommer sollte es eigentlich ein Coupé werden, bei heute 32° in Düsseldorf ist es nun doch ein Cabrio geworden, ED grün natürlich, NAVI und Licht-Paket, der Schnelllader war mir zu teuer , Leasing des FZ und Miete der Batterie alles auf 3 Jahre, dann werden wir mal weiter sehen.

An alle Nörgler in dies Forum::sneg:
Anfang der 80er hatte mein 1er PC ein Vermögen gekostet, kannte kein Windows aber mit einer 10MB Platte war ich der King.
Anfang der 90er hat mein Funktelefon die Größe einer Telefonzelle, SMS war unbekannt und Internet war der US-Army vorbehalten.
Anfang 2000 war es dann die erste private PV-Anlage auf meinem Dach, für den Preis von damals bekomme ich heute die 6fache Leistung.
2012 ist es also der überteuerte smart, aber es ist geil bei den ersten zu sein und ohne Pioniergeist würden wir noch mit der Keule unserem Mittagessen hinterher rennen.
In 10 Jahren, bei Spritpreisen von über 5 EUR ist dann die Technik der E-Karren auch ausgereift und Ihr werdet über die unzulänglichkeiten der WARP-Antieben mosern.

Bis bald mit den ersten hoffentlich erfreulichen Fahrberichten
Euer Strippenzieher

von Strippenzieher - am 17.08.2012 14:05
Zitat
Strippenzieher
An alle Nörgler in dies Forum::sneg:
Anfang der 80er hatte mein 1er PC ein Vermögen gekostet, kannte kein Windows aber mit einer 10MB Platte war ich der King.
Anfang der 90er hat mein Funktelefon die Größe einer Telefonzelle, SMS war unbekannt und Internet war der US-Army vorbehalten.
Anfang 2000 war es dann die erste private PV-Anlage auf meinem Dach, für den Preis von damals bekomme ich heute die 6fache Leistung.
2012 ist es also der überteuerte smart, aber es ist geil bei den ersten zu sein und ohne Pioniergeist würden wir noch mit der Keule unserem Mittagessen hinterher rennen.
In 10 Jahren, bei Spritpreisen von über 5 EUR ist dann die Technik der E-Karren auch ausgereift und Ihr werdet über die unzulänglichkeiten der WARP-Antieben mosern.

Euer Strippenzieher


Ja genau :spos:
in den 80ern wenn man sich was geleistet hat dann wurde das anerkannt.
In Zeiten von "Geiz is geil" bist du dann der Idiot !?
So ändern sich die Zeiten.
Gruß
Christian

von wchriss - am 17.08.2012 14:29
hallo Strippenzieher
bin auch so ein Frühaufsteher, der alles Neue ausprobiert.

Aber bei dieser Aussage war ich :confused:

Zitat
Strippenzieher
An alle Nörgler in dies Forum::sneg:
Anfang der 80er hatte mein 1er PC ein Vermögen gekostet, kannte kein Windows aber mit einer 10MB Platte war ich der King.


Bei welchem PC/Schnittstelle war das möglich??? Das müsste ja damals eine Seagate gewesen sein. Aber die haben ja maximal 6 MB gebaut für 1000 $.

Ich habe mich damals noch einige Jahre mit "abspeichern auf Tapes" rumgeschlagen.

Gruss und viel Spass mit dem Smart ED 3
Walter

von i-MiEV - am 17.08.2012 17:48
Zitat
Drago85
Servus,
ich habe den Smart Ed 3 heute den ganzen Tag zum Probefahren ausgeliehen.
Die Eco Anzeige zeigte bei mir steht's 100% an.
Eingeschaltet hatte ich dauerhaft die Lüftung ( Stufe 1-2), das Abblendlicht sowie das Radio.
Ich konnte hierbei eine Reichweite von 147,5 Km erzielen.
Die Strecke war wie folgt: 60% Landstraße, 30% Autobahn sowie 10% Stadt.

Die laut Tacho mögliche Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h.

Mein Smart Ed kommt leider doch erst Mitte Oktober :(, dafür aber schon mit GSM Modul :)


prima. schon jetzt eine ladepunkt für alle erstellen und rechtzeitig im lemnet.org eintragen! :cheers:

von p.hase - am 20.08.2012 16:48
Zitat
Eba_M
Dass du keinen Schnellader genommen hast, wird du auf langen Strecken bedauern, ich würde ihn sofort kaufen, wenn er in meinem Fahrzeug einsetzbar wäre.

Es ist frustrierend an 3x32A 6 stunden zu laden, obwohl das in 2h machbar wäre.

Beim ED3 bedeutet das sogar 6-7h Ladezeit gegenüber 1h.

lg

Eberhard


sehe ich völlig anders. die menschen werden sich aufgrund der erölpreise künftig organisieren und konkret strecken planen und genau überlegen für was und wie sie ihr kurzstreckenauto einsetzen. schnelladen wird aus der mode kommen, automatisch laden wird in den nächsten 15 monaten serienmässig einzug halten (induktion). der menschheit wird bewusst, daß autos 23h am tag dumm rumstehen, daß wir an der ampel dumm rumstehen, sogar in der stadt auf kurzstrecke beim shoppen dumm rumstehen. wir werden blechteile aus PV modulen haben, autodächer etc. werden serienmässig strom produzieren, ohne aufpreis. alles was uns aufs öl verzichten lässt wird gut sein. es wird langstrecken-e-autos geben und kurzstrecken-e-autos, wie gehabt. niemand muss einen i-Miev oder Smart schnelladen um an die riviera zu fahren oder stuttgart-hamburg. das macht die marode bahn. das eine prozent was es DOCH machen möchte und die den wagen geleast haben und denen der zustand des akkus dank schnellladen egal ist, werden nicht berücksichtigt. :)

von p.hase - am 28.08.2012 13:43
Eberhard
[/quote]sehe ich völlig anders. [/quote]

:spos: p.hase (C-Zero), Dein letzter Beitrag war Klasse,
Genauso sehe ich das auch.

Ich werde meinen T5 vorerst behalten, Familienurlaub oder der Einkauf im schwedischen Möbelhaus ist mit dem ED3 nicht machbar.

Außerdem kostet der Schnelllader im Moment noch ca, 15% Aufpreis, die Wallbox Daheim mindestens nochmal soviel.

Ich habe den jetzt bestellt, so wie lieferbar, auf 3 Jahre geleast, dann wird die nächste Evolutionsstufe verfügbar sein, bis dahin alle positive hier im Forum, mit den Mängeln werde ich dann den freundlichen bei MB nerven.

An den Admin: sollte dieser Thread nicht "Rund um den ED3" umbenannt werden ?

Gruß
Euer Strippenzieher

von Strippenzieher - am 28.08.2012 14:24
Zitat
p.hase (C-Zero)
Zitat
Eba_M
Dass du keinen Schnellader genommen hast, wird du auf langen Strecken bedauern, ich würde ihn sofort kaufen, wenn er in meinem Fahrzeug einsetzbar wäre.

Es ist frustrierend an 3x32A 6 stunden zu laden, obwohl das in 2h machbar wäre.

Beim ED3 bedeutet das sogar 6-7h Ladezeit gegenüber 1h.

lg

Eberhard


sehe ich völlig anders. die menschen werden sich aufgrund der erölpreise künftig organisieren und konkret strecken planen und genau überlegen für was und wie sie ihr kurzstreckenauto einsetzen. schnelladen wird aus der mode kommen, automatisch laden wird in den nächsten 15 monaten serienmässig einzug halten (induktion). der menschheit wird bewusst, daß autos 23h am tag dumm rumstehen, daß wir an der ampel dumm rumstehen, sogar in der stadt auf kurzstrecke beim shoppen dumm rumstehen. wir werden blechteile aus PV modulen haben, autodächer etc. werden serienmässig strom produzieren, ohne aufpreis. alles was uns aufs öl verzichten lässt wird gut sein. es wird langstrecken-e-autos geben und kurzstrecken-e-autos, wie gehabt. niemand muss einen i-Miev oder Smart schnelladen um an die riviera zu fahren oder stuttgart-hamburg. das macht die marode bahn. das eine prozent was es DOCH machen möchte und die den wagen geleast haben und denen der zustand des akkus dank schnellladen egal ist, werden nicht berücksichtigt. :)


Leute, macht mal langsam: Was Ihr unter Schnellladen (ggf 20 kW??)versteht, schadet einem vernünftig dimensionierten Akku nicht !!! Wir hatten im Golf fast 30 kWh Akkukapazität. Da kann man ohne Probleme mit 40 kW laden. Das würde doch nur 1,5 C entsprechen. Das ist locker innerhalb der Spezifikation. Ich rede von großen Thundersky-Akkus. Die können das.
Wie es natürlich bei den japanische Li-Polymer-Akkus aussieht, kann ich nicht beurteilen. Ein Auto, was nicht innerhalb von 1-2 h wieder 200 km Reichweite hat, ist für mich definitiv nur ein Kurzstreckenfahrzeug. Aber vielen reicht das. Also: Es gibt viele Wege elektrisch zu fahren und zu laden und viele werden nebeneinander bestehen bleiben - Toleranz heißt das Zauberworrt

von trimaransegler - am 28.08.2012 18:25
Ich habe mir den Smart ED mit Schnelllader bestellt (Liefertermin Februar 2013), da ich öfter auch mal längere Strecken elektrisch fahre.
Die Bahn ist für mich keine alternative zum PKW, da ich mehrmals umsteigen muss, bis ich auf einer Hauptstrecke bin und dabei schon oft erlebt habe, dass die Nebenstreckenzüge verspätung haben und man den Anschlusszug verpasst.
Wenn ich elektrisch nicht klarkomme hole ich mir einen Leihwagen, das passiert im Schnitt weniger als 1 mal im Jahr. Da kann ich dann auch vom Kleinwagen bis zum Sprinter alles leihen, je nachdem was ich gerade brauche.
Wenn man das E-Auto als Zweitwagen hat, reicht sicherlich ein 3kW Lader, wenn man aber nur das Elektroauto hat, ist der Schnelllader bei den meisten sinnvoll.

Gruß Frank

von Frank Rethagen - am 28.08.2012 22:22
Guten Morgen zusammen,

Bin neu hier im Forum und freue mich über Gleichgesinnte und interessierte.

Habe bereits eine Probefahrt mit dem Smart ED hinter mir und muss sagen, dass es mich ziemlich positiv überrascht hat, wie sich der Kleine so fährt.
Die Beschleunigung ist echt beeindruckend und auch die Ruhe im Auto sehr angenehm. Wir sind zu zweit mit zusammen ca. 180 Kg "Kampfgewicht" bei 27-30 'C Außentemperatur unterwegs gewesen. Dabei haben wir natürlich auch mal auf den Pin getreten, um zu sehen, was so geht. Überraschend dabei. War, dass auch bei Tempo 80,90 noch ein Kick Down mit durchaus Vortieb möglich war. Wir hatten die Lüftung an, aber die Klima aus. Dafür hatten wir die Fenster auf und haben durchaus auch einige Höhenmeter erklommen und abgegeben ;-)
Da wir nicht besonders sparsam unterwegs waren, hat es uns positiv überrascht, dass wir nach 70 Km noch restreichweite von 72 Km im Akku hatten. Ich gehe davon aus, dass das auch im Winter problemlos möglich sein wird, diese Reichweite zu erreichen, zumal man den Smart ja auch vorwärmen kann.
Bin eigentlich eher von der Zoé Fraktion. Der Smart war dennoch prima zu fahren.

Viele Grüße
Dirk

von DerDirk - am 21.09.2012 06:05
smart-center hat sich letzte woche gemeldet, ich war unterwegs. hat gesagt er meldet sich nochmals, fehlanzeige.

montag hat mercedes benz deutschland hat angerufen, angeblich "einfach so", ob wir fahrzeuge bräuchten. ich hab gesagt, daß ich vor allem die probefahrt im Smart bräuchte.

sie meinte dann, das könne bis zu 14 tagen dauern mit einer antwort, wenn sie das jetzt weiterleitet. ich dachte ich höre schlecht und fragte "14 tage oder stunden?" sie könnte auch ein "eilt" draus machen, dann dauert es nur 3 tage. ok.

die drei tage sind morgen um. mal sehen ob sich vielleicht der kollege vom smart center an mich erinnert?

von p.hase - am 04.10.2012 14:16
FUD = Fear, Uncertainty and Doubt (englisch für Furcht, Ungewissheit und Zweifel)

Praktisch wird diese Strategie angewendet in dem auf allen möglichen Kanälen
halbwahre und wahre Tatsachen verbreitet werden. Oder auch dadurch das merkwürdige
Fragen gestellt werden.

Zur Zeit wird FUD sehr stark von der Mineralöl-Industrie angewendet. Gegner sind
erneuerbare Energien, E-Autos, Klimawandel, Umweltschützer ...

Ein wesentliches Element ist dabei das die einzelnen Aktionen nicht mit den
Auftraggebern in zusammenhang gebracht werden können. Dadurch entsteht
beim Bürger/Wähler/Kunden der Eindruck das von allen Seiten Kritik kommt,
also muß doch was dran sein ...

bis denne
Jan

PS: Stimmt es eigentlich das Dieselfahrzeuge inpotend machen?

von Jan-EL - am 22.10.2012 16:01
Ich freue mich, den Zuwachs meines Fuhrparks, am
26.10.2012 um 15.00 Uhr,
bekannt zu geben

Smart Eddie

Farbe: natürlich weiss/gruen
Gewicht 995 Kg
Groesse: 2695mm

Für die freundliche Unterstützung bei der Geburt bedanke ich mich recht herzlich beim smart Center
in Düsseldorf, insbesondere bei Alessandro Parasiliti und Yasin Camdali.

Kein Rückruf, kein Auslieferungsstopp wie in den letzten Tagen in diesem Forum geunkt.
Die ersten 100km waren einfach nur geil, jetzt steht das Baby in der Garage und nuckelt
etwas aus der Steckdose.

Bis bald, mit den ersten Fotos und Fahrberichten, am besten in eienm neuen Thread.

Grüsse

Euer Strippenzieher :drink:

von Strippenzieher - am 26.10.2012 19:57
Zitat
DerDirk

Könntest du mir einen gefallen tun, und in den KFZ-Brief schauen unter welcher EG-BE-Nr der Smart gemeldet ist?
Also für den 451er.


e1*2007/46*0540*001 ??? Was sagt das?

Ansonsten sind die ersten 250km problemlos gefahren, allerdings mit 20KWh/100Km.
Licht, Heizung, Scheibenwischer, Lüftung und Radio sind halt nicht konsequent auf auf sparen ausgelegt.
d.H Reichweiten von ca. 90km, für mich im Stadtverkehr im Großraum D´dorf kein Problem.
Zapfsäule von Menneckes und Ladekabel gestern bestellt, wird dann natürlich in Netz gemeldet.
Voresrt Grüsse

Strippenzieher

von Strippenzieher - am 30.10.2012 12:33
Zitat
p.hase (C-Zero)
Zitat
DerDirk
........daß möglichst viele e-autos auf unseren strassen fahren und private user sich gegenseitig den strom schenken.



Gute Idee,
aber zur Zeit wird wieder eine Schmutzkampagne der großen Stromkonzerne gegen erneuerbare Energien geführt. Schlagzeile heute bei uns im Lokalteil: 176 EUR mehr Stromkosten für 4000KW-Haushalt. Ich komme bei 1,5 ct Erhöhung der Ökozulage nur auf 60 EUR Mehrkosten, aber egal.
Jetzt warte ich schon täglich darauf, dass mir irgend so ein Depp die ersten Farbbeutel auf meine 5KWp PV-Anlage wirft oder aber der erste Kratzer in meinem ED auftaucht während er (kostenlos) an der Zapfe der Stadtwerke hängt.
Alles nur Stimmungsmache, aber alleine RWE haben im letzten Bilanzjahr 1,2 MRD EUR Gewinn
eingefahren.
Nein, ich bin kein Kommunist und auch kein Körnerfresser, ich habe nur etwas dagegen, wenn neue Techniken sofort kaputt geredet werden
Erinnert Ihr Euch noch an die ersten Handys, alle Benutzer würden mit Gehirntumoren sterben (FUD), heute über 20 Jahre danach nicht mehr Tumore als vorher.

Gruß

Euer Strippenzieher


von Strippenzieher - am 31.10.2012 05:01
Nachdem ein Prototyp-Smart im Frühjahr meine lemnetianesische Tankstelle ausprobiert hatte und prompt etliche Softwarestreiche spielte, konnte ich jetzt das neuesete Modell auf der Ecartec probefahren.
Prüfstrecke mit holterdipolter, steckte das Fahrwerk, im Gegensatz zur Konkurrenz bravorös weg. Auch kein Stoßen wie sonst bei kleinem Radstand üblich. Zu den vielen PS und der Beschleunigung brauche ich ja wohl nichts mehr hinzufügen. Vom Fahrverhalten kann eigentlich nur der I-Miev in Konkurrenz treten, der Smart ist kompakter für die Stadt.
Die ganze andere Konkurrenz würde ich für die beiden stehen lassen.
Einzig der Ampera zeigte Überlegenheit bei schnellerer Fahrweise, als bequeme Kutsche und auch sonst annehmbaren Fahrgefühl.
Ich denke, da stand so ziemlich alles herum, was vier Beine hat, und das testete ich auch.
Nee, da war nichts, was an die drei heranreichte, Tesla liegt mir nicht, Twizzy, da nehme ich lieber meine Rollschuhe, Nissan, nee, Audi, der andere Renault, Twike, und noch so ein paar Schaukeln, auch nicht.
Den lahmen Prius akzeptiere ich nur, weil ich ihn erschwinglich auf dem Gebrauchtmarkt bekomme und zum Plug-in umbauen kann.

Falls ich mal zum Smart greifen sollte, dann passt nur hinten ein Lithium-Rollbrett hinein, deren viele ich dann auch gehörig testete. Ist eigentlich nicht mein Ding. Der Smart Ist eben zu klein fürs Fahrrad und, ob man einen Anhänger ziehen darf, habe ich vergessen, zu fragen.
Wisst Ihr besser.


Ach so, China-Schaukeln, da gibt es zwar gehörige Unterschiede, aber alle abgelehnt.
In manchen Gegenden Chinas weiß man, dass der Hammer nicht an der Wand hängt, weil er mangels Schraubenzieher den Schrauben den Hof macht.

von Bernd Schlueter - am 04.11.2012 19:10
Zitat
Strippenzieher
Hallo zusammen,
Letzte Woche 400km im ED gefahren.
Verbrauch: 20KW/100km. :(

Aber ich bin trotzdem noch begeistert vom ED.
Verbrauch liegt wahrscheinlich auch noch an den vielen
Testfahrten mit Interessenten, viele Kickdowns um die rasante
Beschleunigung zu demonstrieren. Aber auch das schlechte Wetter mit
Heizung, Licht und Lüftung hat seinen Beitrag zum hohen
Verbrauch geleistet.
Nächste Woche werde ich mal zum Energiesparer, hoffentlich dadurch nicht zum
Verkehrshindernis.
Bericht folgt dann nächstes Wochenende.

Gruß
Strippenzieher


was ich nicht verstehe, du schreibst in beiden postings, daß du heizung brauchst. ich möchte gerade deswegen den smart probefahren weil die werbung verspricht, daß der wagen innen nahezu überall aus modernem dämmaterial besteht. dazu ist der innenraum im vergleich zum i-miev WINZIG. eigentlich müsste man den smart GAR NICHT beheizen sondern körperabwärme sollte ausreichen und moderate heizleistung sollten zu wohnzimmerwärme verhelfen. irgendwas stimmt da nicht? kann es sein, daß er zwar isoliert ist wie ein passivhaus, man aber doch ordentlich luftdurchsatz braucht damit nichts beschlägt und es zu feucht wird? falls es so ist, versuchs mal mit weniger heizung und stattdessen heckscheibenheizung. die ist beim i-miev extrem effizient und geht NICHT über die fahrbatterie sondern über die hilfsbatterie. bitte klär mich/uns mal auf. danke.

edit: behaupte die zukunft liegt in der wärmerückgewinnung bei fahrzeugen. die modernen wagen haben ohnehin aktivkohlefilter gegen gerüche und staub. versuche mal mit UMLUFT zu fahren und A/C einzusetzen und dennoch zu heizen. dann müsste sich passivhauswärme einstellen. habe festgestellt, daß es im i-miev schnell mollig wird, wenn man UMLUFT anhat UND A/C UND zuheizt, jedoch zieht die A/C den verbrauch wieder runter. über mehrere kilometer habe ich es allerdings noch nicht getestet im winter. das werde ich noch tun.

von p.hase - am 05.11.2012 08:05
Hallo zusammen.
Thema Heizung und Verbrauch

Nicht vergessen, ich habe ein Cabrio, hier ist die Dämmung sicher nicht so gut wie im Coupe, des weiteren bin ich eine Frostbeule.
Die Kiste beschlägt sofort.
Auch wenn der Strom für die Heckscheibenheizung aus der Hilfsbatterie kommt, diese wird dann über eine Lichtmaschine aus der Hauptbatterie geladen.
Sobald der Lüfter eingeschaltet wird, geht die Verbrauchsanzeige merklich hoch und die Prognose in den Keller.
Hier würde ich als Konstruktuer, ähnilich der ersten Käfer, evtl. eine Fahrtwindeinspeiszung entwickeln, ein weiteres erhebliches Sparpotential liegt sicher in der Beleuchtung, LED-Technik
bei Heck- und Bremsleuchten ist sicher leicht möglich.
Die Abwärme der Batterie (erheblicher Kühlungsaufwand) könnte sicher auch mit etwas gutem Willen für die Heizung benutzt werden.
Aber wir stehen ja erst am Anfang der Evolution der Elektromobilität. ;)

Gruß
Strippenzieher

von Strippenzieher - am 05.11.2012 09:08
die zukunft im elektroauto-bau wird sein, daß man luftdichte kabinen hat (also ohne lüftungsöffnungen) gepaart mit einem lüftungsgerät mit eingebauter kompaktwärmepumpe.

dies setzt noch einen zweiten lüfter voraus (hinter den rücklichtern), der verbrauchte luft und feuchte nach draussen schafft. die lüfterdrehzahlen werden je nach fahrtwind digital geregelt, so daß unabhängig von der fahrtgeschwindigkeit kein überdruck mehr in der kabine entstehen kann.

auch werden die lüfter das ausbalancieren wöchentlich von selbst übernehmen, ganz abhängig vom verschmutzungsgrad des aktivekohle-feinstaubfilters.

gerüche wird es nicht mehr geben, umlufttasten überflüssig. man kann sich direkt hinter einen lkw stellen und merkt es nicht. für den sommer wird man eine bypassklappe haben um die wärmerückgewinnung abzuschalten. natürlich kann man auch eine nachtkühlung programmieren um aufgewärmte bauteile (nebst akku) zu kühlen.

unsere lüftung hier in der bude hat F7 + G5-filterung mit 90%iger wärmerückgewinnung. das ist nix besonderes heute und geht besser.

wenn die autohersteller das wöllten, gäbe es das schon längst. ich frage mich ob der 2013er LEAF ganz dicht dran ist?

von p.hase - am 05.11.2012 09:48
Zitat
Martin Heinrich
Ojojoi,

na erst kommt der Strom umsonst aus der Hilfsbatterie und dann wird sie von der Lima geladen?
Wüßte ja zu gern wo die angeflanscht ist, denke aber mal eher dass dafür ein DCDC-Wandler da ist.
Und da der Verluste hat (gut nicht so viel wie ein einfacher Drehstromgenerator der über Riemen angekoppelt ist) aber er hat welche und von daher ist es also vom Wirkungsgrad her (auch wegen der Ein und Ausladeverluste) schlechter wenn was aus der 12Volt- Batterie versorgt wird.


Gruß Martin


der smart ed hat doch einen lederriemen und ein mühlrad mit dem er selbst strom erzeugt.

von p.hase - am 05.11.2012 14:25
Hallo Strippenzieher,

ich habe die gleichen Erfahrungen mit dem ed3 gemacht, obwohl er bei mir immer in einer warmen Garage steht. Ich habe viele Probefahrten mit Freunden hinter mir und mit Heizung und Sitzheizung plus Licht. Waren es 20-21kWh/100km.

Aber jetzt fahre ich wie früher mit meinem cdi und vor allem viel mit Tempomat. Dann noch alles auf LED umgerüstet und 21 grad statt 23 eingestellt. Richt die Wärme bei dir auch etwas metallisch? Wirklich irgendwie wie fönluft. :-)

Den Schnellader habe ich auch nicht und brauche ihn wohl auch noch nicht. Eine Nachrüstung IST möglich. Das ladegerät sitzt fast direkt unter der heckschürze und kann gegen das 22kw Gerät getauscht werden. Dazu noch eine neue mennekes-Dose mit Kabelnetz und einmal die Star Diagnose von Daimler dran hängen. Das ladegerät kommt doof und wird via CAN programmiert.
Aber was man nicht vergessen darf, man muss beim Kauf des Schnellläuferin sowohl die 2900€ für den Lader zahlen, als auf die Wallbox + Kabel. Schon sind 4500€ weg. Es ist ja Mode 3 laden

von smarted - am 07.11.2012 20:46
Hallo zusammen,

Werde grad neugierig, bei den interessanten News.
Bin nämlich grad sozusagen im Bestellprozess für einen Smart ED.
Das mit den LED Umrüstungen interessiert mich auch. Da mach ich aber erst weiter, wenn ich ihn dann vor der Tür stehen hab.
Da ich noch nicht unterschrieben hab, wollte ich nochmal nachfragen, ob das mit der Nachrüstung des 22 kWh Lader wirklich möglich ist. Kann das noch nicht so ganz Glauben.

Außerdem. Hat einer von euch die Absicht, andere Felgen drauf zu machen?
Das die vom Verbrenner passen ist schon klar. Allerdings sind für den ED noch keine Freigaben vorhanden. Selbst wenn man nur andere 15" haben möchte.
Weiß da einer was?

Viele Grüße
DerDirk

von DerDirk - am 08.11.2012 07:00
Also ich habe jetzt Winteralus von NIXXON in mattschwarz drauf mit gleicher Bereifung. In der ABE steht Smart electric drive, wenn auch der 2.Gen. Ist doch alles das Selbe!

Den Schnelllade soll man nach Gerüchten vom Smartcenter später auch beim Händler nachrüsten lassen können. Ich tippe auf 4500€ :mad: Eine 100%ige Aussage gibt es natürlich noch nicht.
Denk dran, wenn Du den Schnellade für 2900€ dazu buchst, Du kannst dann immer noch nicht schnell laden, denn das Kabel brauchst Du auch (optional) und kostet ca. 200€. Zu Hause dann noch eine Wallbox für 1100€, fertig :xcool:

Blinker LED

Brems- und Rücklicht

von smarted - am 08.11.2012 07:07
Hi,

Kabel Typ2 Stecker - Kupplung 5m kostet mich als "Strippenzieher" im Grosshandel ca. 280, EUR.

Bei den Wallboxen muss mann aufpassen.

Zwingend ist ein FI Typ B "allstronsensitiv" vorgeschrieben, es könnten Gleichstromfehler auftreten, ein preiswerter "pulsstromsensitiver Fi würde in die Sättigung gehen und nicht auslösen.
Dies FI Typ B kostet schon 500 EUR hinzu noch ein 4 poliger Sicherungsautomat, das zur Billigbox hinzugerechnet ist teuerer als gleich das Vernünfitge vom Fachmann.

Bitte, und dies ist ein gut gemeinter Rat, und nicht weil meine Zunft ach etwas verdienen möchte, lasst die Finger weg von irgendwelchen Basteleien, selbstgebauten Kabeln usw.

Ich werde nachher mal ein Bild von innereren einer Lafdbox machen, wer das sieht, versteht auch den Preis.

Gruss

Strippenzieher.

von Strippenzieher - am 08.11.2012 08:12
Im Ladeinfrastrukturforum hat Ralf gepostet:
Zusätzlich in D

- Bei Drehstrom und unbekanntem Fahrzeug ist ein RCD (FI) Typ B notwendig (722.531.2.101) > Ein RCD Typ B kostet ca. 400 €, ein Typ a unter 100 €.

Wir wollen doch keine öffentliche Ladestation aufbauen an die unbekannte Fahrzeuge kommen, sondern wir wollen eine Ladestation für unser Auto welches uns bekannt ist, reicht dann nicht ein normaler RCD? Außerdem ist das mal wieder eine Vorschrift die es anscheinend nur in Deutschland gibt.

Ich vermute das diese Vorschrift in die Zukunft zielt wenn Fahrzeuge als Puffer genommen werden und auch wieder ins Netz einspeisen können. Das haben wir aber noch nicht.

Gruß Frank

von Frank Rethagen - am 08.11.2012 18:17
Hi,

gugst du hier:

Für den Einsatz in Wechselstromanlagen mit 50 Hz in Kombination mit elektronischen Betriebsmitteln, wie z.B. Frequenzumrichtern, unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV), Schaltnetzteilen, Phasenanschnittsteuerungen (Sanftanlaufgeräte), sind allstromsensitive FI-Schutzschalter erforderlich.


Allstromsensitiver FI-Schutzschalter


Betriebsmittel der Leistungselektronik, wie z.B. Frequenzumrichter und Wechselrichter, erzeugen eine bipolare, pulsweiten-modulierte Ausgangsspannung, welche Schaltfrequenzen im Bereich von bis zu 20 kHz aufweist. Im Fehlerfall können diese Betriebsmittel – neben 50 Hz-Wechsel- und Pulsgleichfehlerströmen – auch glatte Gleichfehlerströme und Wechselfehlerströme unterschiedlichster Frequenzen sowie Mischfrequenzen (bei Frequenzumrichtern z.B. die Schaltfrequenz und Ausgangsfrequenz) verursachen.



FI-Schutzschalter Typ A erfassen Fehlerströme nicht exakt

Handelsübliche Fehlerstromschutzschalter mit der Auslösecharakteristik AC oder vom Typ A entsprechend der IEC 60755 können diese Fehlerströme nicht exakt erfassen, so dass eine ordnungsgemäße Auslösung des FISchutzschalters nicht gewährleistet ist. Außerdem kann die normale Auslösung eines Fehlerstromschutzschalters vom Typ A mit Wechselfehlerstrom oder pulsierendem Gleichfehlerstrom von 50 Hz durch einen gleichzeitig vorhandenen glatten Gleichfehlerstrom negativ beeinflusst oder sogar verhindert werden.

Auslösempfindlichkeit unterschiedlich

Allstromsensitive FI-Schutzschalter vom Typ B erfassen alle Fehlerstromarten entsprechend der Auslösecharakteristik B nach IEC 60755, das heißt auch glatte Gleichfehlerströme. Darüber hinaus sprechen diese Fehlerstromschutzschalter auch auf Wechselfehlerströme mit allen Frequenzen und Mischfrequenzen bis 1 MHz (100 kHz bei selektiver Ausführung) an. Dabei ist die Auslöseempfindlichkeit nicht für alle Schalter über den gesamten Auslösefrequenzbereich konstant, sondern weist je nach Schaltertyp und Bemessungsfehlerstrom einen unterschiedlichen Frequenzgang auf. Zur Vermeidung unerwünschter Auslösungen eines allstromsensitiven Fehlerstromschutzschalters durch Ableitströme ist neben seinem Bemessungsfehlerstrom auch der Frequenzgang des Auslösestromes von Bedeutung. In DIN VDE 0100 Teil 530 wird für Fehlerstromschutzschaltungen in Anlagen mit Betriebsmitteln, die einen glatten Gleichfehlerstrom verursachen können (z.B. Frequenzumrichter), der Einsatz von Fehlerstromschutzeinrichtungen Typ B vorgeschrieben, und diese müssen auch zum vorbeugenden Brandschutz eingesetzt werden.

Die Richtlinie VdS 3501 empfiehlt den Einsatz dieser Schutzschalter

Schutz bei direktem Berühren und Brandschutz

Ein umfassender Schutz bei direktem Berühren (Zusatzschutz) entsprechend DIN VDE 0100 Teil 410 lässt sich mit von den Herstellern angebotenen, unterschiedlichen Schaltertypen auch dann verwirklichen, wenn elektronische Betriebsmittel Fehlerströme hoher Frequenz, z.B. ein Frequenzumrichter mit einer Taktfrequenz von 8…16 kHz, verursachen.

Der Erdungswiderstand ergibt sich dabei, nicht wie bei normalen FI-Schaltern der Reihe A, aus der zulässigen Berührungsspannung und dem für 50 Hz definierten Bemessungsfehlerstrom, sondern aus der maximal zulässigen Berührungsspannung und dem Maximalwert des Auslösestromes im gesamten erfassten Frequenzbereich. Eine definierte obere Auslöseschwelle und ein lückenloser Auslösefrequenzgang sind daher für die Festlegung des maximalen Erdungswiderstandes Voraussetzung.

Zitat aus : [www.elektrofachkraft.de]

Fazit:

hier im Forum über Sinn und Zweck von Vorschriften oder Empfehlungen zu diskutieren finde ich sinnlos,
Wer auch immer anderer Meinung ist, kann in seiner eigenen Garage tun und lassen was er will, er gefährdet ja nur sein Leben oder aber das seiner Familie.

Meßt doch einfach mal die Temperatur der Steckkontakte eines Schukosteckers nach einem 1 stündigen Ladevorgang mit ca. 10-12A. 85-90^C sind dann normal.
Auch in einem nigel-nagel-neuem Auto können Fehler auftreten.

Gruß

Euer Strippenzieher

von Strippenzieher - am 08.11.2012 19:21
@strippenzieher.

Zu deiner frage Heuete Mittag. Ich habe dazu nichts bei RWE gefunden. Hatte aber mal ne techn. Beschreibung runtergelaufen, die ich jetzt nicht mehr finde.
Ich fürchte aber, dass du Recht hast. :-(

Trotzdem nochmal die Frage. Beim Smart ist grundsätzlich erst mal nur ein typ2 auf Schuko Stecker. Dabei, bei dem man die Ampere Zahl einstellen kann. 8, 12 und max (16) A.
Grundsätzlich reicht mir das für Zuhause.
Nenn mir bitte die Gründe, warum Smart ohne eine Wallbox auskommen kann.
Ich brauche nur für unterwegs ein 22kW Kabel, um an Ladesäulen schneller Laden zu können.
Vor allem wenn ich überlege, was der Kram kostet und ich im Verhältnis geringe Ladeverluste habe, di sich beim Kauf einer Wallbox erst nach 15 Jahren amortisieren.
Bist du der Meinung, die nehmen das Risiko bewusst in Kauf?
Viele Grüße
DerDirk

von DerDirk - am 08.11.2012 20:40
Zitat
DerDirk
Allerdings gehe ich davon aus, dass RWE. Säulen schon recht stabil funktionieren. Aus anderen Foren und von bekennten mit EV''s habe ich da nichts negatives gehört.


Schau mal in meinen Bericht vom September, da lernst du was zu RWE-Säulen: WAVE 2012
(Die gleiche Säule ist jetzt übrigens ausser Betrieb)

Die Realität ist zur Zeit daß man verschiedene Netze nutzen muss um problemlos quer durch Europa zu kommen.

Meine persönliche Lade-Statistik für 2012 sieht etwa so aus:
95% Drehstromnetz
03% Park&Charge
02% RWE, Ladenetz und andere Kommerzielle

Ich muss zugeben daß ich nur knapp 20000 km pro Jahr elektrisch fahre.
Meine Erfahrung ist daher begrenzt. Es gibt hier ja noch einige die viel mehr elektrische Kilomter pro Jahr zurücklegen.

Ralf

von RalfZ - am 08.11.2012 23:11
@ DerDirk

Ich habe keinen Schnelllader drin, das ist richtig. Aber ich will auch nicht jeden Tag, das originale Ladekabel aus dem Kofferraum holen, in die Schukosteckdose stecken, 2x auf die Taste am ICCB drücken und laden. Morgens dann das ganze umgekehrt.

Also hatte ich erst nach einem 2. Kabel gesucht und festgestellt, dass es 640€ kostet :mad:

Dann habe ich gedacht, dass ich ja ein 16A Kabel mit CEE blau von Mennekes nehmen könnte, aber a.) es läd auch nur mit 13A und b.) es kostet ebenfalls 640€.

Dann kann ich auch die Wallbox Basic kaufen. Die kostet 900€ und ich habe die Möglichkeit 22kW zu laden, wenn ich den Smarti mal nachrüste oder Generation 4 vom Smart kaufe.

Als Übergang würde mir es auch reichen, einphasig mit 16A zu laden, was auch schon einen Zeitvorteil bringt, aber noch mehr, ich kann das originale Kabel im Auto lassen und das 2. in der Garage.

Daher habe ich mir jetzt ein Kabel mit CEE auf Typ2 Ladekupplung gebaut. Es hat natürlich keine Kommunikation auf PP. Laut Protokollen sollte das Auto allerdings runterschalten und mit 16A laden.
(Test kann erst am Montag erfolgen)

Wenn das nichts wird, könnte ich ja open evse nutzen. Aber das ist dann Preislich insgesamt auch nicht so weit weg von der Wallbox von Smart (KEBA).

Ein Ladekabel max. 22kW habe ich schon vorrätig.

Andere Ideen?

von smarted - am 09.11.2012 14:34
...schnell mal mit 22kW laden unterwegs ist echt ein Problem...
es gibt zwar schon viele Ladesäulen aber die meisten haben nur nen Schuko Stecker und das macht die Sache recht mühsam..

ich kenne ein paar Jungs aus der Schweiz, die haben am 22kW Ladegerät für den Smart ED mitentwickelt und haben jetzt ne passende mobile Wallbox dafür gemacht.
Damit kann man an jeder Starkstromsteckdose mit einem CEE Stecker Mode 3 Laden...

Hab mir den Prototyp in den Kofferraum gelegt und ist jetzt echt ne feine Sache.. :-)
[crohm.eu]

Gibts offiziell aber erst ab 2013

von Smartie71 - am 18.11.2012 07:44
Zitat
Smartie71
ich kenne ein paar Jungs aus der Schweiz, die haben am 22kW Ladegerät für den Smart ED mitentwickelt und haben jetzt ne passende mobile Wallbox dafür gemacht.
Damit kann man an jeder Starkstromsteckdose mit einem CEE Stecker Mode 3 Laden...

Hab mir den Prototyp in den Kofferraum gelegt und ist jetzt echt ne feine Sache.. :-)
[crohm.eu]

Gibts offiziell aber erst ab 2013


Das kann man mit all den anderen Wallboxen von KeContact, Circontrol etc. auch - aber schon jetzt. Und wenn ich mir die Bilder so anschaue, sieht das nicht so aus als gäbe es die nicht 1000 EUR...

Frank

von Franko30 - am 19.11.2012 15:52
Zitat
Smartie71
Der clou ist, dass man sowohl 13A, 16A oder auch 32A laden kann und das entweder automatisch geht bzw. man über den Taster einstellen kann.. ich wüsst nicht dass die Keba das kann?
D.h. man kann das Ding auch als Notladekabel an der normalen Steckdose verwenden ohne dass die Sicherung fliegt.
Ich hab mir mal das Manual der Keba angesehen und dort müsste man einen Jumper setzen, damit der Ladestrom auf 16A begrent wird.?


Nein - damit der Strom, den die Box vom Netz zieht auf 16 A begrenzt wird.

Auf der Verbraucherseite wird das, was versucht wird zu ziehen über den Widerstand im Typ2 Stecker geregelt. Somit könnte natürlich die Sicherung fliegen wenn man die Keba Box an einem 16 A Drehstrom anschließt und dann ein 32 A ladefähiges Fahrzeug mit dem entsprechenden 32 A Typ2 Stecker anschließt.

Daher verbauen die Ladestations-Hersteller nun nur noch 16 A Buchsen mit Steuerung dahinter die 32 A Stecker nicht akzeptiert und umgekehrt (wir sind also wieder dort wo wir mit CEE rot 16 und 32 A schonmal waren. Dieser Sachverhalt wurde mir beim letzten Elektrofahrer Stammtisch in Stuttgart erklärt.

Wie RWE das jedoch macht, dass da keine Sicherungen fliegen ist etwas unklar. Wahrscheinlich sind da zwei verschiedene Elektroniken verbaut die die jeweils die Netzteile und Absicherungen ansteuern, die zum eingesteckten Stecker passen.

Cheers

Frank

von Franko30 - am 25.11.2012 17:17
Zitat
Gerald_
Also war die Probefahrt eher negativ?

Viele Grüße
Gerald


ich ziehe nie rückschlüsse an oder küre meinen sieger. ich vergleiche objektiv schalter mit schalter und material mit material und und lautstärke mit lautstärke und schreibs mir frei von der leber so wie ichs persönlich erlebt habe. heute nennt man das "bloggen" auf schwäbisch. ICH fand die probefahrt im Smart gut. zumindest gibt es KEINEN grund sich den benziner zu kaufen.

wenn du DOCH einen sieger willst, nur vom fahreindruck, finde ich den Smart besser als den serien-I-Miev, zu meinem stark geräusch- und wärmegedämmten wagen jedoch bestenfalls auf augenhöhe.

von p.hase - am 07.01.2013 00:04

Meine Eindrücke aus 249km Testfahrt(en) mit dem ED3

Da ich möglichst jedes E-Auto, dessen ich habhaft werden kann, auch selbst einmal fahren möchte, will ich Euch meine Testeindrücke vom vergangenen Wochenende mitteilen. Ich war persönlich kurz vor Weihnachten zum Probefahrt bestellen in unserer MB-Niederlassung. Der Smart wurde aus einem 50km entfernten Center besorgt. Leider war das Wetter das gesamte Wochenende überaus schlecht. Regen, Nebel und etwa 5°C sowohl außen als auch in meiner Garage sind praxisnahe "Schlechtbedingungen".

Zur Einstimmung möchte ich loswerden, dass weder Lobhudelei noch der Maximalverbrauch Testziel waren. Ich bin mit dem Smart ED3 ein Fahrzeug mit fast identischen Außenmaßen zu meinem Hotzenblitz gefahren. Da dessen Entwicklung >20Jahre zurückliegt und es keine mehrfachen Evolutionsstufen in einem führenden Weltkonzern wie beim Smart gab, sind Anspruch und Erwartungen zum ED3 recht hoch, die Meinung zum Weltkonzern in der E-Mobilität aber eher gespalten.

Wie zur Bestätigung konnte ich das neueste Innovationsprodukt in der recht großen Ausstellungshalle auch nach intensivem Suchen nicht entdecken - geparkt in der wirklich allerhintersten Ecke hinter einem Kleinbus. Der Verkäufer war durchaus bemüht, in Fragen E-Mobilität aber nur firmenintern informiert. Warum das Auto, dessen 17,6kWh Traktionsbatterie (nur!) 4770€ kostet auch ohne Akku noch etwa 5000-8000€ teurer ist als ein Verbrenner-Pendant, konnte er nicht vermitteln.

Erste Kontaktaufnahme:
- man sitzt höher als im Hotzenblitz, aber ebenfalls weder Höhenverstellung von Lenkrad und/oder Sitz. Das macht es mir als Sitzriesen teils schwierig, den Tacho im oberen Bereich im Blick zu behalten.

- Die Hebel zur Neigungsverstellung der Sitzlehnen befinden sich in der Mitte. Im Stand von außen ist eine Verstellung /Umlegen der Sitzbank recht umständlich. Daher kommt man schlecht an die hinter den Sitzen verstauten Dinge (hier die angeklettete Tasche mit Dokumenten). Das Panorama-Glasdach (250€) kostet bei geschlossenem Rollo Kopffreiheit und kühlt aus - nichts für mich.

- Elektrisch einstellbare und beheizte Spiegel (190€) sollte man sich gönnen, Regensensor ... (Paket 310€) m.E. nach verzichtbar. Dass Ablagebox (30€), Getränkehalter (36€) und Handschuhfachklappe (45€) zusätzlich Geld kosten, halte ich für eine Frechhheit.

Das Auto hing vollgeladen (entgegen den Handbuchempfehlungen über eine Kabeltrommel) am Strom. Den Klumpen in der Zuleitung mit (unpraktisch) kurzem Kabel zum Schukostecker kennt man ja. Dass standardmäßig nur mit 6A/1300W geladen wird und man die maximalen 12A/2600W jedesmal am Schuko-Bordladekabel manuell einstellen muss, ist ebenso unpraktisch wie das Spiralkabel. Die ausziehbare Länge ist durch die Rückzugskraft eh nie nutzbar. Es bildet eine Stolperfalle und unnötig Platz weg. Positiv ist die fahrzeugseitige Ladesteckerverriegelung und die Aufbewahrung in der Heckklappe beim Coupe. Da kommt man auch heran (gegenüber anderen modernen E-Autos), wenn der Kofferraum voll beladen ist.

Nach einer Einweisung, der erfreulichen Mitteilung, das Auto über das Wochenende behalten zu dürfen und den Formalitäten durfte ich dann aus der Halle rollen:

- der Fahrtufenschalter in Ganghebelform ist wohl ebenso wie die Rollfunktion ohne Gaszugeben und die Sicherheitsverriegelung (ohne Bremsetreten kein Verlassen der Parkstellung) dem Verbrennerauto angelehnt. Dass der "Ganghebel" recht grobmechanisch bedient wird, verstärkt diesen Eindruck.

- leider hat der Testwagen weder die einstellbare Rekuperation (215€), noch den Tempomat (zusammen 395€). Daher fiel mir die recht hohe Rückstellkraft des Strompedals auf längeren Strecken unangenehm auf. Ebenso hat das Lenkrad eine recht starke Rückstellfunktion, was beim Los-/Lockerlassen zu blitzartiger Geradeausfahrt führt - zumindest gewöhnungsbedürftig.

- Das Radio-Navi (575€) begeistert mit Sound und Funktionalität: Abspielen von CD/DVD/USB/SD-Card/Line-in, Bluetooth-Telefon, ... und enttäuscht durch (gefühlt >2Jahre) veraltete Karten des Navi und zeitweisen Ausfall des TouchScreen (Luftfeuchte?). Dass der Menuepunkt "Tankstellen" keine Ladehalte aufzeigte, war zu erwarten.

Auf Grund der Witterung wurde fast ständig mit Licht und Lüftung /Heizung gefahren. LED-Tagfahrlicht (300€) ist nur wahlweise zu Nebelscheinwerfern (190€) erhältlich. Im Testwagen war keine Option enthalten. Ich würde zu den NSW tendieren und LED preiswerter nachrüsten. Das Fahren im ED3 begeistert. Neben der völlig lautlosen Fortbewegung ist es auch die Beschleunigung, die jeden Verbrenner alt aussehen lässt. Erst Recht, wenn man über dem KickDown-Punkt des Strompedals die vollen 55kW freisetzt. Man muss anfangs permanent aufpassen, um nicht zu schnell zu fahren. Die Ecoanzeige auf >90% zu bringen, ist für einen bewussten E-Fahrer kein Problem. Eine 45km-Strecke führte mit 97%Eco etwa 250 Höhenmeter nach oben, mit zeitweise 100%Eco zurück. Hier habe ich die einstellbare Reku vermisst und bin auch teilweise im Leerlauf energiesparend gerollt. Ob der ED3 bei Rekuperation das Bremslicht aktiviert, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das Einschalten der Lüftung (Stellung 1 fast ständig wg. Scheibenbeschlag) führt sofort zum Verlust von etwa 10% Reichweite, während Heizungsbetrieb (Aus->meist um 20°C) und auch Klimaanlage sich erst verzögert im BC bemerkbar machen. Ohne Verbraucher wurde anfangs ein Verbrauch von etwa 16kWh/100k ausgewiesen. Über die 249km ohne Autobahn (30%Stadt+70%Landstraße, BC-Schnitt: 50km/h) lag ich bei knapp 20kWh/100km, was durch die elektrische Heizung auch vertretbar erscheint. Allerdings gibt es hier viel Optimierungspotential: Es zieht bei ausgeschalteter Lüftung (beispielsweiue aus den Türgriffen) und die Fußkälte ist durch das ungedämmte Bodenblech (vor allem beim Beifahrer) auch leicht erklärbar ... Die Erkenntnis, dass abweichend zum Verbrennerauto ein Elektroauto winddicht und wärmegedämmt konstruiert werden sollte, muss wohl erst noch reifen. Weshalb kein Mennekes-Kabel zur Nutzung der maximalen 3,3kW Ladeleistung an Ladesäulen /Wallbox zur Ausrüstung gehört, erschließt sich mir nicht. Ich würde aber schon wegen besserem Wirkungsgrad und Flexibilität immer den Drehstromlader 22kW (2.900€) bestellen! Geräusche beim Laden mit dem Standardlader /-Kabel gab es keine - es war wohl einfach zu kalt. Ich habe die Ladeleistungen mit einem Steckerzähler kontrolliert und festgestellt, dass der BC zu seinen Ungunsten (!!!) schummelt. Angezeigten 19,8 stehen gemessene 19,1kWh/100km gegenüber! Der BC zeigt also durchaus "Verbrauch ab Steckdose" an! Knapp 100km Reichweite bei kalter, ungünstiger Witterung und normaler Fahrweise sind praxisgerecht aber sicher optimierbar (->Wärmeverluste). Ach ja: die letzten regulären 18km Reichweite wurden schon als "Low Battery" angezeigt - da erschrickt man schon beim ersten Mal.

Alles in allem ist der Smart ED3 sicher der beste Smart ForTwo, den man kaufen kann und ein E-Auto auf aktuellem Stand. Er wäre bei günstigerem Preis sicher ein (noch größerer) Renner im Verkauf mit Scaleneffekt bei den Kosten. Interessant, dass es für den SmartForTwo ED3 komplett neue Prospekte und Preislisten gibt - im "normalen" SmartFortwo-Prospekt finden sich zwar alle Verbrennungsantriebe aber keinerlei Hinweis auf die elektrische Antriebsoption ... Sowohl beim Abholen, als auch beim Abgeben blieb jeweils ein interessierter MB-Kunde beim ED3 stehen und fragte nach!

Dass der Hotzenblitz als reines E-Auto deutlich mehr Kofferraum und die Option von 2+2Sitzplätzen bietet, zeigt die notwendigen Kompromisse. Für mich mit zwei Kindern ist der ED3 keine Option, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Bleibt zu hoffen, dass MB den Verkauf nicht künstlich drosselt, sobald sie die angedrohten EU-Zwangsgelder wg. zu hohem Flottenverbrauch abgewendet haben ...

von Joe-Hotzi - am 07.01.2013 11:28
Schöner Bericht.

- Hatte bei meiner letzten Probefahrt über 60km einen Durschnittsverbrauch von 22kw/h. Die Heizung ist wie schon mehrfach geschrieben der mit Abstand grösste Verbraucher.
- Die Mehrkosten des Autos ist sicher auch der Entwicklung geschuldet. Eine Kalkulation von Smart wäre schon mal interessant.
- die fehlende Sitzeinstellung ist mir auch negativ aufgefallen. Schade, da dies ja nicht die Welt kosten kann.
- Über Zubehörpreise lässt sich vortrefflich streiten. Der Materialpreis der von dir erwähntem Zubehör ist sicher ein Witz...
- Hab schon 3 Vorführer gesehen und 2 davon gefahren. Sind alle fast gleich ausgestattet. Haben alle keine Paddels gehabt. Schade... War auch sehr neugierig darauf. Sollen aber ein must have sein...
- Wagen hat ja Servolenkung. Ist mir jetzt nicht bewusst aufgefallen das er am Lenkrad reisst.
- Navi hab ich kurz damit gespielt und fand es nicht schlecht. Aktualität kann ich nicht beurteilen.
- Lüftung in Stufe 1 empfand ich als zu laut und macht den Effekt des lautlosen Rollens etwas kaputt.
- Bordlader ist für mich ein must have. Leider richtig teuer. Frech finde ich das das 22kw Kabel extra zu bezahlen ist.
- wenn man sich ein bischen schlau macht ist man fast jedem Smart Händler voraus. Vielleicht hatte ich auch Pech, aber ich wusste jedesmal mehr Details und bekam auf meine Fragen keine Infos.

Ich kann nur jedem empfehlen den Smart ED malselbst zu fahren und sich dann eine Meinung zu bilden.

Wie man jetzt im Netz nachlesen kann ist der Smart ED derzeit nur mit einer Lieferzeit Oktober bei jetziger Bestellung zu haben. Da werden sicher einige abspringen und andere Alternativen kaufen. Wäre mal spannend zu wissen wieviele denn schon ausgeliefert wurden. Schade dafür.

Gruss

von Doht - am 07.01.2013 21:13
Servus,

bezüglich der von dir angesprochenen Winddichtheit kann ich folgendes sagen.

Der Smart ist gerade auch im forderen Bereich gut isoliert. Eine Isolierung kann auch vorhanden sein ohne das man diese zwangsläufig sehen muss.
Der Smart zieht definitiv nicht aus den Türgriffen. Das von dir wahrgenommene ziehen hat folgenden Grund:
Schaltet man während der Fahrt die Lüftung komplett aus, kommt aus den angesteuerten Lüftungsöffnungen trotzdem ein leichter Windzug. Da die Luft aber von außen kommt und daher kalt ist, kühlt auch der Innenraum herunter. Es bietet sich daher an in einem solchen Fall auf Umluft zu stellen, um keine kalte Luft von draußen in den Innenraum zu lassen.

Da allerdings dann recht zeitig die Frontscheibe beschlägt bietet sich sowieso etwas ganz anderes an. Man sollte den Wagen vor Fahrtantritt stets Vorklimatisieren. Lässt man dann die Heizung auf kleiner Stufe, verbraucht dieses reine Temperatur halten (Klimaautomatik) sehr wenig Strom.

Fährt man alleine im Auto und hat die Lüftungsöffnungen der Frontscheibe eingestellt, so beschlägt die Frontscheibe ab einer Geschwindigkeit von ca 60 km/h nicht und das bei ausgeschalteter Lüftung.

Gruß Drago

von Drago85 - am 08.01.2013 14:25
Zitat
Drago85
... Der Smart ist gerade auch im forderen Bereich gut isoliert. Eine Isolierung kann auch vorhanden sein ohne das man diese zwangsläufig sehen muss.

Mmmm. ich habe hier mal ein paar Bilder eingestellt. Das die Plazierung nicht optimal ist, habe ich erst bemerkt, nachdem ich das Hochladen "ausprobiert" hatte ... :rp:

Wärmeisolation ist etwas anderes als Schalldämmung. Da muss man sich halt überlegen (wie beim Haus) ob Außendämmung (Wärmespeicherung, träger) oder Innendämmung, ein Mischmasch funktioniert nicht, da durch die Wärmeleitfähigkeit der Metalle, die Wärme- (bzw. Kälte-) brücken, der Dämmaufwand sinnlos wird.

Durch die thermisch nicht getrennten Blechkonstruktionen und die Glasflächen ohne isolierende Gasfüllung ist Wärmedämmung im Auto eh schwierig. Da hat der Smart mit der Kunststoffbeplankung schon etwas Vorteile.

Zitat
Drago85
Der Smart zieht definitiv nicht aus den Türgriffen.Das von dir wahrgenommene ziehen hat folgenden Grund:
Schaltet man während der Fahrt die Lüftung komplett aus, kommt aus den angesteuerten Lüftungsöffnungen trotzdem ein leichter Windzug.

Klingt sehr sicher, stimmt aber so nach meiner Beobachtung nicht. Weder aus den Lüftungsdüsen, noch aus den seitlichen Düsen zur Scheibenfreihaltung konnte ich einen kalten Luftzug spüren - wohl aber aus den Türgriffen. Wobei ich gern einräume, dass es in meinem Hotzi deutlich stärker zieht ... ;)

Zitat
Drago85
Da die Luft aber von außen kommt und daher kalt ist, kühlt auch der Innenraum herunter.

Nicht nur durch die Kühlung von außen, sondern eben auch durch "Fremdluft". Auch an den Glasflächen bildet sich durch die Abkühlung eine kalte Luftströmung. Ein weiterer Grund, warum ich kein Glasdach ordern würde.

Zitat
Drago85
Da allerdings dann recht zeitig die Frontscheibe beschlägt bietet sich sowieso etwas ganz anderes an. Man sollte den Wagen vor Fahrtantritt stets Vorklimatisieren. Lässt man dann die Heizung auf kleiner Stufe, verbraucht dieses reine Temperatur halten (Klimaautomatik) sehr wenig Strom.

Das hatte ich versucht, bin aber in der Kürze der Zeit nicht recht klargekommen mit der Zeiteinstellerei.

Zitat
Drago85
Fährt man alleine im Auto und hat die Lüftungsöffnungen der Frontscheibe eingestellt, so beschlägt die Frontscheibe ab einer Geschwindigkeit von ca 60 km/h nicht und das bei ausgeschalteter Lüftung.
Gruß Drago

Das dürfte doch sehr stark von der Witterung abhängen. Meine Fahrten waren leider bei 1-6°C und fast permanentem Niesel-/Regen und Starkwind. Ohne Lüfterstufe 1 ging da nur kurz etwas ...

von Joe-Hotzi - am 09.01.2013 01:28
@ Joe Hotzi

Zitat
Drago85
"Der Smart zieht definitiv nicht aus den Türgriffen.Das von dir wahrgenommene ziehen hat folgenden Grund:
Schaltet man während der Fahrt die Lüftung komplett aus, kommt aus den angesteuerten Lüftungsöffnungen trotzdem ein leichter Windzug.

Klingt sehr sicher, stimmt aber so nach meiner Beobachtung nicht. Weder aus den Lüftungsdüsen, noch aus den seitlichen Düsen zur Scheibenfreihaltung konnte ich einen kalten Luftzug spüren - wohl aber aus den Türgriffen. Wobei ich gern einräume, dass es in meinem Hotzi deutlich stärker zieht ... "


Ich fahre meinen Smart Ed jetzt seit knapp 3500 Kilometern und glaube es mir, aus den Türgriffen zieht da absolut nichts. Ich habe gestern noch eine längere Fahrt unternommen und extrem darauf geachtet.

Wie schon geschrieben wird der Innenraum dadurch kalt, dass durch die angesteuerten Lüftungsöffnungen kalte Luft in den Innenraum gelangt und das obwohl die Lüftung ausgestellt ist.

Ich habe gestern meinen Smart vorklimatisiert und während der Fahrt die angesteuerten Lüftungsöffnungen geschlossen gehalten. Das Resultat war, dass der Wagen ca 40 Minuten in einem angenehmen Temperaturfenster war und das ohne eingeschaltete Lüftung/Heizung.
Da ich tagsüber gefahren bin, waren hier die Scheiben während der gesamten Fahrt nicht beschlagen.


Gruß Drago

von Drago85 - am 10.01.2013 11:16
Zitat
teutocat
Bei meinem zieht es auch nicht durch die Türgriffe.


Bei meinem auch nicht - lustig, gerade heute noch getestet. Und zwar mit einem Infrarotthermometer (der Beifahrer hat's bedient, nicht ich). Danach kommt die dort "gefühlte" Zugluft aus dem seitlich im Armaturenbrett vorhandenen Belüftungsschlitz für die Seitenscheibe (nicht der Runddüse). Stellt man auf Umluft, kommt da nichts mehr.

Evtl. schloss beim Testfahrzeug die Umluftklappe nicht ganz, keine Ahnung. Aber die Türgriffe sind kein Problem.

Die ganzen Isolierungsgeschichten sind ja nett zu lesen, aber in der Praxis für mich gar nicht so relevant: Nutze ich Preconditioning, komme ich meist ohne Nachheizen nach Hause.
Lade ich zu Hause, parke ich in der nicht geheizten Garage und nutze eher kein Preconditioning. Und ehrlich gesagt fahre ich dann meist ohne Heizung, nur mit Sitzheizung. Komme derzeit immer noch locker auf 120km Reichweite - schaffe auf Schnee aber auch durchaus mal 98% Effizienz in der Stadt.

Beschlagene Scheiben kann man durch etwas Lüften gut vermeiden - wenn der Ventilator nervt, öffne ich dazu durchaus auch mal das Beifahrerfenster 5mm. Kein Thema bei Sitzheizung Stufe 1 :-)

Grüße
Georg

von molab - am 18.01.2013 11:30
Zitat
p.hase
inzwischen bin ich im verteiler von smart gelandet und werde alle zwei tage mit werbung bombardiert. auf die probefahrt im nicht auslieferbaren SMART ED warte ich immer noch! frechheit.


1 1/2 jahre später hat sich jemand von daimler gemeldet, ob ich nicht einen mercedes kaufen möchte. ich hab gesagt: "nein, aber ich warte seit ca. 2 jahren auf probefahrt mit dem SMART ED". grosse verwunderung und entrüstung...

inzwischen wurde SMART in pfullingen (deutschlands bestes mercedes-forum) ausgegliedert. und es gibt dort jetzt spezialisten. er hat von elektroautos kaum ahnung, macht aber nix, ich bekomme übernächstes wochenende endlich die probefahrt. hurraaaaaaaaaa!

aber nur in der schuko-ausführung, denn die 22kW-variante, für die 300 stuttgarter TYP2-ladesäulen (die kein fremder so ohne weiteres nutzen kann) errichtet wurden, die hat man noch nie verkauft und die wird auch nicht angefragt, weil die kostet ja 3500 euro aufpreis. so nun wissen wir das auch...

von p.hase - am 03.06.2014 08:01
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