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elweb SMART EV ED
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21
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
thegray, teutocat, molab, Joe-Hotzi, Bernd_M, E. Vornberger, R.M, hk12, Andi aus Bad Essen, Manfred aus ObB

Elektro Smart

Startbeitrag von Andi aus Bad Essen am 22.05.2013 12:51

Vielleicht für andere schon ein alter Hut: Aber ich hatte letztes Wochenende den Elektrosmart auf meinem Pfingstcamp dabei. Ausgeliehen zum Testen für die jugendlichen. Man, ist das ein geiles Teil. Dagegen ist der Originalsmart ein Kettcar. Dieser geht ab wie Hulle und klebt auf der Straße wie ein Sportwagen. Und die Energieanzeige gibt Auskunft über alles was man wissen mus. Ich muss dazu lobend erwähnen, dass unser Superintendent in Bramsche sich das Teil angeschafft hat, um damit seine Dienstfahrten zu machen. Coole Sache.
Man bekommt den Unterschied zwischen 30 Jahre Technikfortentwicklung doch deutlich zu spüren. Aber den 3fachen Stromverbrauch auch.

Dennoch werde ich erstmal CityEl fahren, bis es vernünftige Kabinenroller mit dieser Technik gibt.

Aber klasse, es geht voran.

CU
Andi

Antworten:

Hallo Andy,
wieso 30Jahre Technolgie Fortentwicklung.
Ich würde eher auf 10Jahre tippen plus 20 Jahre nichtstun und abwarten !
Eigentlich beruhte das ganze Konzept des Smart auf E-Antrieb.
Mit Batterien im Boden hätte es nie ein Probleme mit dem "Elchtest" gegeben.....

Zitat
wikipedia
Im Zuge der Entwicklung des Smart Fortwo (damals noch „City Coupé“ genannt) stieg Hayek aus dem Projekt aus, weil er sich an den steigenden Entwicklungskosten nicht mehr beteiligen wollte und weil sich Daimler-Benz weigerte, Techniken (etwa Elektromotoren direkt an den Rädern) für ein spritsparendes Auto einzubauen, die ja eigentlich den Sinn dieses Autos ausmachen sollten. "Der heutige benzinbetriebene Smart ist ein Produkt aus dem Hause Daimler-Benz und hat nichts mit den Plänen des einstigen Swatch-Teams gemein"[2] Daraufhin verkaufte Hayek seine Anteile am 1. November 1998 an Daimler-Benz. Im September 2002 firmierte sich die Micro Compact Car Smart GmbH in Smart GmbH um. 2003 verkaufte die Marke Smart 124.700 Fahrzeuge.

[de.wikipedia.org]

Bernd M

von Bernd_M - am 22.05.2013 13:45
Das Elchtest-Problem hatte doch nur die A-Klasse, oder? Die war allerdings auch auf E-Antrieb ausgelegt.

von E. Vornberger - am 22.05.2013 15:15
Zitat
E. Vornberger
Das Elchtest-Problem hatte doch nur die A-Klasse, oder? Die war allerdings auch auf E-Antrieb ausgelegt.


Nun ja wenn du das Theater in den Medien meinst - ri9chtig.

Dann hat man schnell insgeheim - nachgedacht " könnte es sein" Probiert und sieh da Gefahr bestand.
1. Maßnahme Fahrweksoptimierung (Passiv) ursprünglich war nicht so breit gedacht.(in den Kotflügeln)
2. Maßnahme ESP und dann das einfachere "Trust"

von thegray - am 22.05.2013 18:56
Zitat
Andi aus Bad Essen
Aber klasse, es geht voran.


Na ja, ich kenne da ein paar Leute die Ihre SmartED-Bestellung gerade storniert haben, weil die Auslieferung immer wieder, mit mehr oder weniger fadenscheinigen Begründungen verschoben wird.
Es macht eher den Eindruck das man das Fahrzeug nicht häufiger als unbedingt nötig auf der Strasse sehen will.

Gruß
Horst

von hk12 - am 23.05.2013 08:14
Zitat
Es macht eher den Eindruck das man das Fahrzeug nicht häufiger als unbedingt nötig auf der Strasse sehen will.


Horst wozu auch, das E-Auto ist nach den 50 von VW gefertigten Flüglen - Medial und Politisch Tot (gestellt)

Ich denke wir befinden uns bezüglich der E-Mobilität wie sie mal kommen kann in der - nenne es mal gleichsam - Post-GROWIAN Ära zwischen zwei Zyklen. Erst die nächste Geschäftsgeneration wird das gleichberechtigt neben GAS und Benzin Fahrzeugen sehen wollen und auch wieder kleiner und leichtere Standfahrzeuge bauen wollen - Die dann auch Marktgängig werden.

von thegray - am 23.05.2013 11:36
Zitat
thegray

nenne es mal gleichsam - Post-GROWIAN Ära zwischen zwei Zyklen.


GROWIAN war aber ein Steuerbord :confused: oder wars Backbord :confused: nein ein
Leeseitiger Läufer so wars :o heutige sind zu 98% Luvseitige-Läufer und ein paar Vertikale.

von Manfred aus ObB - am 23.05.2013 11:57
Zitat
hk12
Es macht eher den Eindruck das man das Fahrzeug nicht häufiger als unbedingt nötig auf der Strasse sehen will.


Nö, die kriegen meinem Eindruck nach schlicht die Batterieproduktion nicht schnell genug hochgefahren. Haben sich da ziemliche Qualitätsansprüche gesetzt. Dadurch geringer Output. Aber es scheinen wirklich gute Batterien rauszukommen - meine Kiste hat z.B. kaum was zu balancen.
Jahresproduktion 2013 ("nur" 6000) ist ausverkauft. Und entgegen diverser Gerüchte nicht alle an Car2Go - dort fahren großteils noch optisch fast identische ED2 (Smart-Emblem nicht im Grill, sondern darüber - fahren aber viel lahmer und klingen drinnen nach Straßenbahn).
Ein Daimler-Mitarbeiter (Senior Manager Level) meinte neulich zu mir "Ah - Sie haben den. Würde ja auch einen nehmen, aber die sind für Mitarbeiter noch nicht bestellbar".

von molab - am 24.05.2013 14:44
Hallo

Genau so ists Mitarbeiter und Konzernangehörige müssen die Ladenhüter nehmen.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.05.2013 18:09
Maniiiii - du findest immer was zum Kritteln - sei dir zu gute gehalten das das bei dir sicher nur ein Wimpernschlag war.:D

von thegray - am 25.05.2013 17:48
Und wie lange es gedauert bis der erste deutschen Großkonzern ein Windkraftwerk entwickelt hat....
Das ist glaube ich zur Zeit Siemens.....und die haben heute noch eine mindest. Bestellmenge....

Hätten wir nicht Enercon und das Ausland hätten wir heute so gut wie keine Windkraft.....
Also etwas weiter sind die Autokonzerne schon.....

Bernd M

von Bernd_M - am 25.05.2013 18:27
Zitat
Hätten wir nicht Enercon und das Ausland hätten wir heute so gut wie keine Windkraft.....

:joke:

Also etwas weiter sind die Autokonzerne schon.....



:rolleyes::joke::sneg:

Also Recht gebe ich, ja aber mit

Bei einem Flügeltürer, Öl rein fertig ist die Sardinenbüchse - in der Menge eines Opulenten Austernessens. Golf und Co. für alles Preise mit mittelprächtigen Design für wenige die sich das leisten können sollten, denen aber die Tanksäule nicht kratzt.

Mit einem Alltags 3 Liter Golf hätten die vor 10 Jahren auch schon gekonnt - gleich in Großserie hätte nach Fachleuten 1000€ mehr gekostet.

von thegray - am 25.05.2013 19:47
An der Akkuproduktion kanns aber nicht mehr recht liegen. Sonst gäbs nicht die Schlagzeile: E-Auto-Batterien: Daimler und Evonik suchen Partner für Li-Tec.

Die wollen bei Li-Tec gern mehr Akkus ausstoßen, aber nicht unbedingt bei Daimler mehr Autos verkaufen ... :rolleyes:

von Joe-Hotzi - am 12.07.2013 07:09
Zitat
Joe-Hotzi
An der Akkuproduktion kanns aber nicht mehr recht liegen. Sonst gäbs nicht die Schlagzeile: E-Auto-Batterien: Daimler und Evonik suchen Partner für Li-Tec.

Die wollen bei Li-Tec gern mehr Akkus ausstoßen, aber nicht unbedingt bei Daimler mehr Autos verkaufen ... :rolleyes:


Li-Tec und Co. - lach eine Totgeburt.

So Firmen wie die hier allseits bekannten Traktions-Batteriehersteller, hatten Teilweise keine Weltfirma im Hintergrund und/oder Milliarden Förderungen. Die haben sich ihre Märkte gesucht und Angeboten und Verkauft an jeden der haben wollte.
Hat schon mal einer versucht bei Litec - was zu ordern? (Nur rhetorische Frage) :rolleyes:

Also nach der Art "Kunde droht mit Auftrag":
Sie haben ......
Ich will......
Ihr Preis.....
Ihre Lieferkonditionen
Rechnung - Vorkasse?
Bankverbindung !
Fax......

Du würdest nichts bekommen - weder "Labor"-Muster für den echten Straßentest; weder ein 48V/100Ah Pack; noch einen Container voll zum "Großhandelspreis"

von thegray - am 12.07.2013 10:31
Seit Daimler die Finger mit drin hat, ist Li-Tec eher Hochsicherheitstrakt als Produktionsfirma. An Evonik liegt es vermutlich nicht, dass es keine Zellen zu kaufen gibt. :rolleyes:

Es macht es natürlich nicht einfacher, Partner zu finden, wenn man eigentlich nicht bereit ist, Know-How oder Produkte für den Markt freizugeben ...

von Joe-Hotzi - am 15.07.2013 10:51
Zitat
molab
... meine Kiste hat z.B. kaum was zu balancen.


hallo molab,

woran erkennst Du das ?

Gruß
Roman

von teutocat - am 20.07.2013 12:00
Zitat
teutocat
woran erkennst Du das ?


Das ist recht einfach: Gegen Ende des Ladevorgangs schaltet der Lader ca. 1s ab, geht mit etwas geringerem Ladestrom wieder an, läuft ein paar Minuten, schaltet 1s ab, geht mit etwas geringerem Ladestrom wieder an, läuft ein paar Minuten, schaltet 1s ab, etc.pp.
Das ist der Balancing-Vorgang. Du kannst am Zähler schauen, wie viel kWh er dafür noch braucht. Bei mir ca 0,6kWh, wenn die Batterie vor Ladebeginn bei 20% war.

von molab - am 26.07.2013 20:45
Zitat
molab
Du kannst am Zähler schauen, ...


ok, also nur mit externen Mitteln feststellbar.
Das ist eine Sache die ich am smart ED extrem unbefriedigend finde, dass man im Fahrzeug nur sehr oberflächliche Informationen über den Ladevorgang angezeigt bekommt.
Wenn man wenigstens sehen würde mit welcher Leistung er gerade lädt und mit wieviel Phasen und eben ob er gerade mit dem Ausgleichvorgang beschäftigt ist.
Man tappt aber im Dunkeln.
Selbst ob er überhaupt lädt sehe ich IM Fahrzeug nur wenn ich das Licht oder die "Zündung" einschalte. Die zu erwartende Restladedauer bis "voll" wird nur im 0,5h-Raster angegeben, das finde ich auch viel zu ungenau. Entweder man muss anhand der vorhanden "Klötzchen" unter Annahme der aktuellen Ladeleistung (wenn man sie den kennt) hochrechnen oder diese unglaublich unzuverlässige "vehicle homepage" bemühen.
Eine aussagefähigere Ladevorgangsanzeige im Cockpit kann doch eigentlich kein großer Aufwand sein ...

Gruß
Roman

von teutocat - am 27.07.2013 12:50
Aber wen interessierts?
Es ist einfach so, dass jetzt "normale" Kunden E-Fahrzeuge kaufen. Denen ist egal wie das Ding lädt. Hauptsache er lädt. Es fragt ja auch niemend wieviel Liter pro Sekunde Sprit beim normalen Tanken grad reingehen. Die Zeiten wo nur wir Enthisiasten und Bastler E-Autos fahren ist definitiv vorbei.
Die E-Auots sind für Otto Normalerverbraucher.

von E. Vornberger - am 27.07.2013 14:12
Zitat
E. Vornberger
Aber wen interessierts?
Es ist einfach so, dass jetzt "normale" Kunden E-Fahrzeuge kaufen. Denen ist egal wie das Ding lädt. Hauptsache er lädt.


Da bin ich anderer Meinung.
Wenn mich Leute auf der Strasse ansprechen und mich über mein e-Mobil ausfragen, dann ist praktisch immer die Frage dabei: "Wie lange dauert das Laden (noch) ?"

Ich gebe zu dass ich es vielleicht genauer wissen will als andere, aber eine Restladezeitvorhersage, deren kleinste Einheit (0,5 Stunden) schon mehr als 50% der Gesamtladedauer (im günstigsten Fall) ausmacht ist einfach zu ungenau.

Und um das Beispiel "Sprittanken" aufzugreifen:
Auch wenn das Tanken bedeutend schneller geht will ich auch wissen wieviel schon geflossen ist und wieviel wohl noch reinpasst. Wenn ich einen 50l Tank habe und schon blind 45l getankt habe und mir dann eine Anzeige irgenwo zeigen würde dass ich noch höchstens 50% (=25l) reinbekomme, dann würde ich mich schon erschrecken wenn nach wenigen Sekunden der Zapfhahn auslöst. Damit man beim Sprittanken einen Eindruck davon bekommt wieviel bereits getankt wurde gibt es ja die Liter-Anzeige an der Zapfsäule.
Ich finde es auch gut wenn mir eine e-Ladestation anzeigt wieviel kWh bereits "geflossen" sind. Darauf kann ich mich dann auch einstellen. Nur das machen leider die wenigsten.

Ich verlange ja auch nichts Unmögliches. Die Bordcomputer von Verbrennern zeigen einem auch alle möglichen Werte über den Verbrauch, die Restkapazität im Tank und die zu erwartende Restreichweite an. Warum sollte ein e-Mobil nicht etwas ausführlicher beim Ladevorgang sein? Die Daten sind doch sowieso alle vorhanden, sie bräuchten nur am Display abrufbar zu sein.
Die Hersteller unteschätzen und bevormunden den Kunden.

Viele Grüße
Roman

von teutocat - am 29.07.2013 08:37
Ich für meinen Teil stehe beim Laden nicht am Auto, insofern reicht es mir, dass ich die Sachen auf der Vehicle Homepage (html5-App) genauer nachschauen kann und E-Mails bekomme.
Allerdings funktioniert die bei manchen wohl nicht korrekt. Das COM-Modul im Auto sollte auch die aktuellste Software haben.

von molab - am 03.08.2013 14:47
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