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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb SMART EV ED
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Landei, Manfred aus ObB, R.M, i-MiEV, Bernd Schlueter

Pro Smart $ 6.100 Verlust? Überlebt der ED das?

Startbeitrag von Landei am 14.10.2013 22:00

Hallo!

Zitat
(...) In a recent report by the The Detroit News, the Smart car has lost a total of $4.6 billion since the beginning of the project for parent company Mercedes-Benz. The report says Bernstein Research in London, who did the research, says the huge loss now points to the demise of the electric vehicle and they will go the way of the Dodo bird ...
[www.torquenews.com]

Antworten:

Nunja, wenn man die Batterien für über 1000 Euro die kWh einkauft...Beatrix wird das nicht schrecken.

von Bernd Schlueter - am 15.10.2013 11:58
Hallo Bernd!

Bezieht sich auf ALLE je verkauften Smarties. Hier mal was auf Deutsch dazu:

Daimler macht jedem verkauften smart fortwo 4.500 Euro Verlust>>

von Landei - am 16.10.2013 19:47
Das ist aber keine Aussage des Herstellers Daimler, sondern eine Behauptung vom Analyseunternehmen Bernstein Research.

Woher hat denn Bernstein seine Zahlen für diese Behauptung?

von i-MiEV - am 16.10.2013 20:11
Hallo!

Blitzmerker! Das würde DAIMLER doch niemals zugeben! BERNSTEIN RESEARCH ist - nur so ganz nebenbei - einer der renommiertesten Finanzanalysten in den USA. Wenn einer die entsprechenden Quelle und Zahlen hat, dann die. Den Rest macht der Taschenrechner.

Ist aber in Smart-Kreisen keine so neue Erkenntnis, der Smart war NIE kostendeckend, sondern nur ein reines Mittel zum Zweck - Stichwort: "Flottenverbrauch". Nur leider (oder Gott sei Dank) sind die Verbräuche der DAIMLER-Dickschiffe arg gesunken, den Smart brauchen'se eigentlich nicht mehr (zumal die Verkaufszahlen fallen und fallen und fallen ...)

von Landei - am 16.10.2013 20:29
Hallo

Na wie du schreibst, Amerikanischer Laden, die sind nie ganz unabhängig dafür sorgen schon Politik und die Lobbys der Autoindustrie.

Denke schon dass der Smart kostendeckend ist wenn man sich anschaut mit welcher Ausstattung er normalerweise hier bestellt wird, da ist der Diesel z.B. bei 15000€

wie üblich "Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"


Gruß

Roman

von R.M - am 17.10.2013 07:29
Zitat
Landei

BERNSTEIN RESEARCH ist - nur so ganz nebenbei - einer der renommiertesten Finanzanalysten in den USA.


Genau deshalb hat ja auch USA ein 3fach a für die Zahlungsunfähig.... ähhh Zahlungsfähigkeit :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 17.10.2013 07:36
Hallo!

Ne, Roman, da glaube ich keinen gefälschten Statistiken - dafür habe ich schon zulange mit dem Smart zu tun. Bereits bis 2006 hatte man ein Defizit von ca. € 4 Mrd. eingefahren, sogar von DAIMLER bestätigt:

[www.manager-magazin.de]

Mit dem 451er sollte alles besser werden (Markteinstieg und zweites Werk in den USA) mit angepeilten 180.000 Autos pro Jahr (die es braucht, um in die Gewinnzone zu kommen), stattdessen dümpelt der Smart nach fulminantem Start dort nur noch. Der Riesenabsatz in China, Russland und Brasilien blieb eben so aus. Heute rollen nur knapp 90.000 p.a. (Tendenz: stark fallend) aus den Hambacher Hallen - viel zu wenig, um damit Geld zu verdienen! Daher ja auch das Hoffen auf RENAULT, gemeinsam will man 200.000 Autos verkaufen (inkl. 65.000 Viersitzer) - da lach' ich mich kaputt!

[www.wsj.de]

Lieber Manfred, hätte irgend jemand auf Bernstein Research gehört, wären die gewisse US-Banken nicht da, wo sie heute sind: "(...) Nach Angaben von Bernstein Research lägen in der Bilanz von Lehman Brothers noch 87 Milliarden Dollar an problematischen Vermögenswerten, was die Börsen-Zeitung auf Seite 1 dazu veranlasste die Bank auch weiterhin als „Wackelkandidaten, ähnlich wie Bear Stearns“ zu bezeichnen. Mitte April 2008 verkündete das Bankhaus, es habe drei Investmentfonds liquidieren müssen und dabei Assets in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar in die Bilanz genommen, wobei Verluste in Höhe von 300 Millionen Dollar zu verzeichnen waren. Obwohl Lehman Brothers betonte, dass diese Abschreibungen bereits in der Märzbilanz Berücksichtigung gefunden habe, stufte die Ratingagentur Fitch den Ausblick für Lehman Brothers von „stabil“ auf „negativ“ herunter. Das gab neuen Gerüchten Nahrung, so dass wiederum die Börsen-Zeitung von den anhaltenden Spekulationen berichtete, da Lehman Brothers genau wie Bear Stearns im Geschäft mit der Verbriefung von Schuldverschreibungen stark engagiert sei. Die Lehman-Aktie war seit Jahresbeginn um 42 Prozent gefallen, konzernweit sanken die Einnahmen der Bank binnen Jahresfrist um 31 % auf 3,5 Milliarden Dollar und der Nettogewinn brach um 57 % auf 489 Mill. Dollar ein.63 Hinzu kam, dass Lehman Brothers das Sonderprogramm der US-Notenbank in 2,8 Mrd. Dollar Anspruch nahm und schwer verkäufliche Kredite in Bargeld umwandelte. Das Paket bestand vor allem aus Schuldverschreibungen, die Lehman Brothers nicht am Markt platzieren konnte.

Der Monat Mai 2008 wurde beherrscht durch ein Interview der Top-Manager von Lehman Brothers in Deutschland. In diesem Interview erklärten drei Mitglieder des German Executive Comitees gegenüber der Börsen-Zeitung: „...die schlimmsten durch die Subprime-Krise ausgelösten Turbulenzen an den Finanzmärkten liegen hinter uns“, wenngleich die Gefahr bestünde, dass die Krise weiterschwele. Hingegen meldete das Handelsblatt nur sechs Tage später, dass Lehman Brothers erneut weitere Arbeitsplätze abbauen werde, wegen der „anhaltend schwierige(n) Marktbedingungen“. Am Ende des Monats publizierte die Börsen-Zeitung, dass der Markt Lehman Brothers verdächtige, abermals Abschreibungen in Milliardenhöhe anzeigen zu müssen. Diese Vermutung sollte sich als richtig erweisen..."
Quelle: [www.sblq.de]

von Landei - am 17.10.2013 16:33
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