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Informationen zum Thema:
Forum:
Handball Bezirksliga Staffel 3
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
aberwitz, Komische Begründung, Schlitzer MacGörk, Korfs, K D

Harzfrei auch in Münster

Startbeitrag von K D am 11.07.2013 17:45

[www.wn.de]


Das war es dann wohl mit dem Schimpfen auf Gronau, Burgsteinfurt und andere

Antworten:

Dass man die Verschmutzungsproblematik angehen muss, ist ja offensichtlich.
Trotzdem wundere ich mich weiterhin über das Vorgehen der Stadt. Als
Totschlagargument muss dabei immer die absurde Idee der erhöhten Verletzungsgefahr
durch Harzflecken auf den Böden herhalten. Gerade wenn man sich den Untergrund
der genannten HBS anschaut, wird klar, dass dieser an vielen Stellen die Verletzungsgefahr
von Sportlern erhöht - aber sicher nicht wegen seiner Harzflecken.
Weiterhin hat sich die Stadt (meineswissens) in den letzten Jahren kein mal mit den Ver-
tretern der Vereine an einen Tisch gesetzt, um eine vernünftige Lösung zu finden.
Da sich scheinbar niemand um ein solches Treffen bemüht, wird das Theater genau so
ziellos weitergehen.
Dabei kann man keinem Schreibtischtäter aus dem Sportamt vorwerfen, naiver weise
weiterhin zu glauben, dass es sich beim Haftmitteleinsatz lediglich um ein dumme Marotte einiger Schmierfinken handelt.
Leider ist vielen betagten Vereinsvertretern ebenfalls nicht klar, dass ein attraktiver Handball mit Trickpässen und Würfen wie einem "Dreher" ohne Harz gar nicht stattfinden kann.
Diese Ideen lassen die Wortführer beider Parteien glauben, dass ein Harzverbot doch die einfachste und "sauberste" Lösung der Problematik sei.
Schade, dies wäre dann ein weiterer von vielen Sargnägel die diese Beteiligten dem
Münsteraner Handball beigesteuert haben.

von Korfs - am 12.07.2013 07:33
Ist das eine schlechte Begründung!

Welcher Simulant hat sich denn ausgedacht, man könne sich verletzen, wenn Harzflecken auf dem Boden sind? Wie soll das gehen? Man klebt dann komplett auf dem Boden fest, fällt hin und bricht sich Genick???

Da muss die Versicherung doch auch erstmal nachweisen, dass ohne den miesen Harzfleck der Unfall nicht passiert wäre, wenn nicht gezahhlt werden soll? Oder wollen die einfach pauschal nix mehr zahlen, wenn sich jemand in einer verharzten Halle verletzt?

Ohne Harz ist Handball leider wie Fußball auf nassem Rasen ohne Stollen!

von Schlitzer MacGörk - am 12.07.2013 13:19
Nach meiner Empfindung verletzt man sich eher in einer Halle in der ohne Harz gespielt wird. In fast jeder harzfreien Halle ist der Boden staubig und damit glatt.

von Komische Begründung - am 12.07.2013 14:42
Was ist, wenn vom Badminton die Ballreste auf dem Spielfeld liegen und sich einer hinlegt? Oder vom Turnen Magnesia-Reste? Zahlt da auch keine Versicherung? Ich hab schon originellere Begründungen gelesen. Denn wo ist das Problem, auf wasserlösliches Harz zu setzen oder den zugelassenen Reiniger, den die Vereine bezahlen, im Reinigungsgerät zu nutzen? Das Ganze dient wahrscheinlich dazu, die Reinigungsintervalle noch größer zu gestalten, damit Geld gepart wird.

Für internationale Veranstaltungen, auf großer oder kleiner Bühne ist das das Aus in Münster. Erzähl das mal einem Handballer aus Skandinavien, oder sonstigem Ausland: Er zweifelt sofort an deinem Verstand.

von aberwitz - am 13.07.2013 08:01
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